Superhack bei Yahoo: Erste Sammelklage

YahooHack201608

Fast zwei Jahre bis zur Information der Nutzer

Daß Yahoo den Angriff mit gelungenem Diebstahl von über einer halben Milliarde Datensätzen erst nach fast zwei Jahren bemerkt haben will, ist kaum glaubhaft und vermutlich eher dem Wunsch geschuldet, vor dem Verkauf des Unternehmens an Verizon diesen Deal nicht zu gefährden.

Nur ein Tag zur postwendenden Sammelklage

Anders als Yahoo brauchten die betroffenen Nutzer aber nur genau einen Tag für ihre Reaktion. Vorgestern musste Yahoo den größten Hack aller Zeiten offiziell zugeben, und schon gestern wurde die erste Sammelklage des New Yorker Yahoo-Users Ronald Schwartz bekannt, weshalb der Fall jetzt auch Schwartz v. Yahoo (Case No. 16-cv-05456) heißt.

Weitere Details zum Fall Schwartz v. Yahoo hat Heise veröffentlicht.

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Foto: Zwei Pferde auf der Weide

img_1342bNoch genießen diese beiden Pferde das Leben auf ihrer Weide. Das dürfte aber schon demnächst vorbei sein, denn der Herbst ist da und bald geht es zum überwintern in den Stall!

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Fake-Abmahnungen von Berliner Kanzlei Schmidt

abmahnungschmidt20160923Nicht nur die Abmahnungen, sondern auch die angeblich absendende Berliner Kanzlei Schmidt gibt es nicht, Aber diese Abmahnungen kommen aktuell in Massen über Faxgeräte an die Empfänger.

Es geht dabei um immer denselben Pornofilm, der urheberrechtswidrig heruntergeladen worden sein soll, nur immer zu anderen Zeiten.

Fax und zugehörige Internetseite machen einen professionellen Eindruck. Die Webseite „Mimikama„, der Hotspot-Betreiber Freewave und die Berliner Rechtsanwaltskammer warnen aber vor den Fake-Abmahnungen – man sollte keinesfalls zahlen.

Screenshot: Mimikama.at
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Große Koalition fördert die Elektromobilität

kombiladesaeule_hadhuey_cc4Der Bundestag hat zur Förderung der Elektromobilität im Straßenverkehr gestern mit der Mehrheit der großen Koalition einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem Käufer von Elektroautos und bestimmten Hybridfahrzeugen jetzt rückwirkend von Anfang 2016 an für zehn statt bisher fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden.

Die Maßnahme soll zudem auf „technisch angemessene, verkehrsrechtlich genehmigte Elektro-Umrüstungen“ ausgeweitet werden. Die Linke stimmte gegen die Initiative, die Grünen enthielten sich.

Auch die Ladeinfrastruktur soll durch steuerliche Anreize verbessert werden.

Bild: Kombiladesäule, Hadhuey, CC BY-SA 4.0
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Weltrekord: Halbe Milliarde Yahoo-Daten geklaut

YahooHack201608Wohl einer der größten Hacks der Internetgeschichte passierte vor gut einem Jahr. Das Unternehmen bestätit das durch seinen Sicherheitschef Bob Lord in einer aktuellen Mitteilung: „Wir haben bestätigt, dass Ende 2014 eine Kopie bestimmter Nutzerkontoinformationen aus dem Netzwerk der Firma gestohlen wurde.

Größter bekannter Online-Raubzug aller Zeiten

Ende 2014 soll es einem „staatlich unterstützten Angreifer“ gelungen sein, an die Nutzerdaten von „mindestens 500 Millionen Accounts“ zu gelangen. Die Hacker raubten Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstage, (meist) mit bcrypt gehashte Passwörter und zum Teil verschlüsselte und unverschlüsselte Sicherheitsfragen inklusive der Antworten darauf und Klartext-Passwörter.

Kreditkartendaten oder Kontoinformationen sollen in dem betroffenen System nicht gespeichert gewesen sein.

Betroffen ist wohl jeder der rund eine Milliarde registrierten Yahoo-Nutzer, der vor Ende 2014 ein Konto bei dem Dienst hatte. Ein besondere Gefahr besteht für die Nutzer auch dadurch, dass sie möglicherweise diese Passwörter oder Sicherheitsfragen auch bei anderen Diensten verwendeten oder daß ihre Daten für andere Zwecke missbräuchlich eingesetzt werden.

Vorfall wegen anstehender Übernahme verschwiegen

Wir berichteten schon vor einigen Wochen über Daten von mehreren Hundert Millionen Yahoo-Nutzern, die von dem bekannten Hacker mit dem Pseudonym Peace aktuell im Darknet angeboten werden.

Der Konzern hat es wohl aus Sorge um die anstehende Übernahme durch Verizon nicht gewagt, den Rekordhack zu kommunizieren und die Nutzer so noch ein zweites Mal geschädigt. Verizon will vom seit Jahren schwächelnden Yahoo-Konzern Angebote wie Yahoo News, den Bilderdienst Flickr und andere Firmenteile für knapp fünf Milliarden US-Dollar übernehmen.

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Foto: Pompon-Dahlie in Pink

img_2576bDiese fast kugelrunde Dahlie wird wegen ihrer speziellen Form allgemein Pompon-Dahlie genannt. Sie kommt erst in der zweiten Hälfte des Sommers zur Blüte, wenn die Tage schon wieder zwei Stunden kürzer sind.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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1&1 steigt in den Strommarkt ein

1&1LogoDiese Nachricht dürfte die Stromanbieter in Deutschland schwer verunsichern: United Internet, Mutter von 1&1 und Web.de, will den Strommarkt aufrollen. Der erfahrene Reseller mit seiner gut laufenden Vertriebsmaschine wird noch in diesem Herbst als 1&1 Energy auch Stromverträge anbieten.

Nach mehreren Medienberichten wird es zwei Angebote geben: einen Zweijahresvertrag für Ökostrom und einen monatlich kündbaren Tarif, der über das Internet gebucht werden soll. Wie die Kilowattstunde bei 1&1 Energy kosten soll, ist aber bis jetzt noch nicht bekannt.

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Windows 10 Anniversary Update noch nicht ausgeliefert

Win10Anni1_620Auf meinem Hauptrechner habe ich das Anniversary Update Windows 10 1607 manuell angestoßen, nachdem es 14 Tage lang nicht automatisch downgeloadet und installiert wurde.

Microsoft hatte ja ein Update in „Wellen“ angekündigt. Um zu verfolgen, wie lange es bis zum automatischen Upgrade dauert, habe ich bei meinem Zweitgerät, einem Odys-Convertible, nicht manuell upgedatet, sondern bis heute auf die automatische Installation gewartet.

Jetzt ist der September fast vorbei und ich habe das für Juli angekündigte Update immer noch nicht bekommen. Deshalb habe ich nun aufgegeben und soeben das Upgrade auf Windows 10 1607 manuell über den Windows 10 Update Assistant von Microsoft gestartet…

Dabei bemeckerte der Updater, das Gerät habe zu wenig freien Speicher, man brauche mindestens 16 GB auf Laufwerk c:. Soviel konnte aber dort nicht freigemacht werden, das verhinderte Windows 10 1511. Also habe ich auf Laufwerk D: gut 16 GB frei gemacht – und der Upgrade auf Windows 10 1607 ging erfolgreich vonstatten.

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Günther Oettingers neues Roaming ohne 90-Tage-Frist

europaeische-kommissionNachdem die Nutzer in Sachen Roaming in der EU seit Jahren vertröstet und jeden Sommer erneut abgezockt wurden, sollte endlich Schluß mit der Abzocke der Mobilfunkkonzerne sein.

Anfang diesen Jahres hieß es noch hoch und heilig: Es ist das letzte Mal, 2017 gibt es keine Roaming-Kosten mehr.

Hoch und heilig und Oettinger paßt nicht zusammen

Vor 14 Tagen kündigte die Kommission dann plötzlich an, die Roaming-Gebühren im EU-Ausland nur für mindestens 90 Tage pro Jahr statt unbegrenzt wegfallen zu lassen. Einen entsprechenden Entwurf hatten die konzernhörigen Politiker schon veröffentlicht.

Günther_OettingerGanz vorne mit dabei war unser lächerlicher Digitalkommissar Oettinger mit den guten Englisch- und Internetkenntnissen. Genau wie die Konzernsprecher nennt Oettinger den Schwachsinn „Fair Use-Regeln“. Man sollte den Entwurf eher „Leitfaden für Taschendiebe“ nennen.

Das ist grundtypisch für die EU: Wenn es um Interessensabwägungen zwischen Verbrauchern und Konzernen geht, setzen sich in Brüssel nahezu immer die Konzerne zu Lasten der Verbraucher durch.

Junckers Rolle rückwärts

Das Echo hatte sich schon am Folgetag so weit aufgeschaukelt, daß sich Wirtschaftsfreund und Kommissionspräsident Junckers genötigt sah, den Entwurf umgehend wieder zu kassieren, um ihn zu überarbeiten.

Angeblich hatten die Politiker (sprich: die Mobilfunkkonzerne) nur Angst davor, daß die Menschen jetzt nur noch Mobilverträge aus Ländern nutzen, die deutlich günstiger sind als in Deutschland oder in Frankreich. Gerade das ist aber die Intention der EU: ein freier Binnenmarkt mit echtem Wettbewerb und keine kostenfreien Cashcows für Konzerne.

Oettinger treibt jetzt den Teufel mit Beelzebub aus

wurmteufelJetzt wurde das Ergebnis der Überarbeitung durch Digitalkommissar Günther Oettinger und seinen Kollegen Andrus Ansip bekannt – die Herren Komissare treiben den Teufel jetzt mit Beelzebub aus: Statt einer Begrenzung des roamingkostenfreien Telefonierens und Surfens im Ausland auf nur 30 Tage gibt es jetzt eine sogenannte Wohnsitz-Klausel, die das Telefonieren aus dem EU-Ausland nur dann kostenfrei macht, wenn man einen Vertrag aus dem Land seines Wohnsitzes nutzt.

Wie nicht anders zu erwarten, haben Oettinger und seine Gesinnungsgemossen im Kampf für die Konzerne und gegen die Verbraucher ein Wettbewerbshindernis gegen ein anderes ausgetauscht. Dabei kostet ein Mobilfunkvertrag beispielsweise in Lettland nur ein Fünftel des Preises in Frankreich.

Natürlich wurden auch weitere Hintertüren für die Konzerne eingebaut, schauen Sie einfach mal in das neueste Machwerk von Digitalkommissar Günther Oettinger hinein…

Bild: Günther Oettinger 2014, Martin Kraft, CC BY-SA 3.0
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Foto: Rawit-Chilies auf der Fensterbank

img_20160921_232314bWie jedes Jahr gibt es auf meiner Fensterbank im Forum Lüdinghausen auch wieder Chilies. Diesmal sind es kleine rote von der Sorte Rawit – mit 50.000 Scoville fast so scharf wie Habaneros mit ihren über 100.000 Scoville. Auf dem Foto sieht man schon die ersten noch grünen Schoten, an den Pflanzen sind aber auch noch Knospen und Blüten.

Der Samen stammt aus Chilies, die gelegentlich bei Wiewel (Edeka) in Lüdinghausen angeboten werden. Im nächsten Jahr wird es für wirklich scharfe Pizzas im Winter wieder rote Habaneros geben. 🙂

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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