Pampers-Windel ruft an, wenn sie voll ist

PampersDer US-amerikanische Konsumgüterkonzern Procter & Gamble plant die Digitalisierung von Alltagsdingen. Unter anderem könnten jetzt auch Windeln mit dem Handy vernetzt werden.

Ich schließe nicht aus, dass sich eine Pampers in Zukunft mittels Sensor auf dem Smartphone der Eltern meldet, wenn sie voll ist“, sagte Kathy Fish, die Forschungschefin des Herstellers von Marken wie Pampers, Ariel, Gillette und Braun, in der heutigen Ausgabe der „Welt am Sonntag“.

Wir hatten ja zur Beantwortung dieser Frage früher ein Unplugged-System: Baby an die Nase halten – wenn es unangenehm riecht, Windeln wechseln!

Nicht nur das Baby wird bespitzelt

Irgendwann ruft Dich Pampers Deines Kindes an, weil Du nach Analyse der Scheiße durch die Bespitzelungschips in der Windel Dein Baby falsch fütterst.

Hast Du dich gar für 2 Prozent Rabatt als „Stillerin“ geoutet, schicken sie Dir das Jugendamt auf den Hals, weil Du durch Deine eigene „falsche Ernährung“ das Kindeswohl gefährdest – und das kann Dich dann durchaus Dein Kind kosten…

Screenshot: Pampers.de
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Generali-Versicherung führt Telematik-Tarife ein

GeneraliDeutschlandDer Ausverkauf der Privatsphäre kommt jetzt in Fahrt: Der Versicherungskonzern Generali Deutschland führt Telematik-Tarife für seine Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung ein.

Billigere Versicherung gegen Körperdaten

Ab dem 1. Juli 2016 beginnt der Vertrieb der neuen „Vitality-Tarife“ – trotz aller vorausgegangenen Proteste. Kunden können dabei mit Fitnessprogrammen und anderen Maßnahmen sowohl ihren Versicherungsbeitrag reduzieren als auch Rabatte bei Partnern der Versicherung erhalten.

Selbstbespitzelung über Aktivitäts-Tracker

Kontrolliert werden sie dabei über Fitness-Tracker und ähnliche Wearables als Daten-Logger. Laut der Generali sollen Kunden natürlich durch das Vitality-Programm nur zu einem gesünderen Leben motiviert werden – deshalb werden sie von der Versicherung für sportliche Leistungen oder auch Einkaufsentscheidungen belohnt.

Träger des Big Brother Award 2016

Verbraucherschützer nennen das Selbstbespitzelung. Dafür wurde den geschäftstüchtigen Körperdaten-Brokern und Datenkraken vor zwei Monaten im April 2016 der bekannte Negativpreis Big Brother Award verliehen.

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Foto: Gelbe Ringelblume

Diese gelbe Ringelblume, auch als Calendula bekannt, blüht fast jeden Sommer in einem der Blumenkästen auf meinem Balkon im Forum Lüdinghausen.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0
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EM: Polen ist im Viertelfinale

EM2016geEs gibt im Achtelfinale wieder mehr Tore! 😉 Nach Verlängerung und Elfmeterschießen geht das erste Spiel der letzten 16 mit 4:3 für Polen aus. Für die Schweiz ist die EM 2016 damit vorbei.

Damit stehen unsere östlichen EU-Nachbarn als erstes Team im Viertelfinale.

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Tausend neue Sounds mit der Audio Workstation Reason 9

reason9Der schwedische Hersteller Propellerhead hat nach zwei Jahren jetzt das Update seiner Digital Audio Workstation (DAW) auf Reason 9 herausgebracht.

Propellerhead nennt neben den 1.000 neuen Sounds an erster Stelle der Neuerungen die drei „Player“-Module. Dahinter verbergen sich intelligente Spielhilfen, die sich genauso wie Effekte oder Instrumente in das virtuelle Rack ziehen lassen.

Dabei sorgt „Scales & Chords“ einerseits dafür, dass keine „falschen“ Töne mehr gespielt werden können, andererseits lassen sich damit durch einfachen Tastendruck interessante Akkordkombinationen abrufen.

„Note Echo“ greift schon das eintreffende MIDI-Signal ab und erlaubt neben simplen Echos auch komplexe Effekte, wie beispielsweise gitarrenähnliches Strumming oder automatisch erzeugte Akkorde.

Der „Dual Arpeggio“ stellt einen doppelten, musterbasierten Arpeggiator dar. Durch Kombination aller drei Player sind mit wenig Aufwand ziemlich komplexe Klangschöpfungen möglich.

Die Digital Audio Workstation Reason 9 lässt sich 30 Tage lang ohne Einschränkungen ausprobieren. Eine Light-Version der Musik-Software ist als Reason Essentials für 69 Euro erhältlich – die Vollversion kostet 369 Euro. Wer die DAW schon besitzt, kann für 129 Euro auf Reason 9 upgraden.

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Foto: blaue Gladiolen

IMG_20150726_125659kAn diesem Wochenende schmücken blaue Gladiolen meine bescheidene Hütte. Sie gehören zu den schönsten Sommerblumen, die man auch in fast allen anderen Farben bekommen kann.

Auf einer der Blüten hat sich gerade eine Biene niedergelassen, um ein wenig Nektar zu saugen.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0
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Erpressungstrojaner Locky ist wieder unterwegs

ErpressungstrojanerVMnTIn diesen Tagen sollten Sie bei unerwarteten Emails von unbekannten Absendern mit Anhängen ganz besonders vorsichtig sein, denn der Erpressungstrojaner Locky ist wieder unterwegs.

Bei der letzten Welle im Februar schaffte es Locky, stündlich 5.000 PCs in Deutschland zu verschlüsseln, um die Eigentümer dann zu erpressen. Kurz darauf lernte Locky sogar, seine Opfer als per Email weitergeleitetes Fax zu erreichen.

Die Ransomware Locky ist offensichtlich im großen Stil wieder da und nimmt erneut Daten als Geiseln, um dafür Lösegelder einzufordern. Darauf stießen Sicherheitsforscher von Proofpoint vor ein paar Tagen, als sie beobachteten, dass Locky jetzt wieder über das Necurs-Botnet verteilt wird.

Aus nicht bekannten Gründen stellte das Botnet die Verteilung dieses Erpressungs-Trojaners Ende Mai 2016 komplett ein. Aktuell soll Locky sich aber wieder über „Millionen von E-Mails“ verbreiten, warnen die Kryptologen. Sie gehen davon aus, dass das Volumen der Kampagne noch ansteigt.

LockyCertAuch der CERT-Bund warnt inzwischen auf Twitter vor dem Schädling, der nach gut drei Wochen Pause erneut in Massen auf die User losgelassen wird.

Die Verbreitungsmethode ist zwar nicht neu, aber Locky hat den Sicherheitsforschern zufolge dazugelernt und kann sich inzwischen noch besser verstecken.

Locky erkenne heute zum Beispiel, ob er sich in einer virtuellen Maschine befindet, um so eine Analyse zu erschweren.

Leider gibt es bis heute noch kein Tool, das mit Locky verschlüsselte Daten kostenlos wieder entschlüsseln kann – deshalb ist besondere Vorsicht angesagt…

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Die IT-Wirtschaft, die Politik und der Brexit

brexitWeder die wirtschaftlichen noch die politischen Auswirkungen des EU-Austritts von Großbritannien sind heute schon absehbar – das gilt natürlich auch für die IT-Wirtschaft.

Der IT-Branchenverband Eco bedauerte in einer ersten Stellungnahme die Entscheidung der Briten. „Die Entscheidung für den Brexit ist ein schwerer Rückschlag auf dem von der EU eingeschlagenen Weg hin zum einheitlichen digitalen Binnenmarkt“, kommentierte das Vorstandsmitglied Oliver Süme. „Einem fragmentierten Markt fehlt jede Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich mit Ländern wie die USA.“

Auch aus diesen Worten spricht die Hybris von politischen und Wirtschaftsführern im gesamten Rest der EU. Niemand sagt, er hätte etwas falsch gemacht, und obwohl gerade diese Politiker und Wirtschaftsbosse im letzten Jahrzehnt den Karren mit ihrer menschenverachtenden neoliberalen Wirtschafts- und Sozialpolitik im höchstmöglichen Gang an die Wand gefahren haben, stellen sie diesen Brexit immer noch als ein rein wirtschaftliches Problem dar.

Soziale Probleme sind der Nährboden für die nationalen Bewegungen

Dabei ist es ein gesellschaftliches Problem, denn die nationalen Bewegungen in den EU-Ländern sind doch nicht da, weil so viele Menschen in der EU ihr Herz für den Nationalsozialismus entdeckt haben.

Die Menschen wählen die Rattenfänger, weil es keine Alternativen mehr gibt, die einen Stop der Umverteilung von Arm nach Reich und damit eine Perspektive für die gebeutelten Niedriglöhner in ihren prekären Arbeitsplätzen und die Bezieher von Transferleistungen versprechen.

Das machen ja noch nicht mal die Rechtspopulisten, und die werden trotzdem in fast allen EU-Ländern immer stärker. Vermutlich geht es da nach dem Motto: Ohne Veränderung gibt es auch keine Besserung – zumindest nicht von den „etablierten“ Parteien!

Kein etablierter Politiker kämpft mehr für das Volk, sie alle sind letztlich zu Erfüllungsgehilfen und Vasallen der Konzerne geworden – von denen die mächtigsten bekanntlich nicht aus Europa kommen!

Die Böcke bieten sich in allen Medien wieder als Gärtner an

Wenn sich der opportunistische Oppermann dann vor die Kameras stellt und so tut, als habe seine SPD, die ja mit der Agenda 2010 unter Schröder den wichtigsten Grundstein für die Verdrossenheit der Bürger gelegt hat, die Lösung für diese Situation in der Hand, frage ich mich, in welcher Welt dieser abgehobene Ex-Richter eigentlich lebt.

Dasselbe gilt für einen Kauder von der CDU, der auch „nach dieser unfaßbaren Entscheidung“ das Weiter wie bisher – nur ohne England – verkündet.

Oder einen Friedrich von der CSU, der uns natürlich die Union und die Kanzlerin Merkel als Problemlöser der Wahl anempfiehlt – die Frau, die für den Pakt mit dem Sultan vom Bosporus steht, für die IT bekanntlich Neuland ist und die ja mit ihrer erratischen Flüchtlingspolitik den Erfolg der Rechten massiv befeuert hat…

Die Politiker und Parteien, die ganz Europa auf Deutsch gesagt „in die Scheiße geritten“ haben, halten sich jetzt für die erste Wahl als Feuerwehrleute für das Problem, dessen Ursache sie Jahre und Jahrzehnte lang gelegt haben?

Wenn es nicht so traurig wäre, daß die Politik die großartige Idee eines vereinten Europa dermaßen zerstört hat, müßte man über die Kauders, Oppermanns, Friedrichs und andere lauthals lachen…

Foto: taz
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David Cameron kündigte soeben seinen Rücktritt an

David_Cameron_officialSoeben trat David Cameron, Noch-Premierminister von Großbritannien, vor die Tür von Downing Street 10 und kündigte seinen Rücktritt vom Amt an. Damit ist er im Grunde nur seinem Sturz zuvorgekommen.

Es ist wie in Goethes Zauberlehrling: Die Geister, die er selbst gerufen hat, ist der englische Premier nicht wieder los geworden.

Jetzt muß David Cameron die Konsequenzen seines Handelns tragen. Doch die Konsequenzen seiner vielen Fehleinschätzungen im Zusammenhang mit der EU für sein Land und auch für Europa sind sicher weit gravierender!

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Großbritannien verläßt die Europäische Union

brexitHeute Morgen wurde ich wach und merkte, daß es wirklich passiert ist: Die Briten haben sich für den Austritt aus der EU entschieden – der Brexit ist da!

Der DAX kotzt sich regelrecht aus und ist vorbörslich 10 Prozent unter dem gestrigen Kurs. Auch das britische Pfund hat dramatisch an Wert verloren und ist 10 Prozent auf den niedrigsten Kurs seit 1985 gefallen. So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt.

Dummheit siegt – Gott sei Dank!

Das Unfassbare ist wirklich geschehen: der Brexit. Die Briten wollen die EU verlassen, und zwar gegen den Rat fast aller Experten, gegen die ökonomische Vernunft, gegen den Wunsch der anderen Europäer. Es waren 51,9 Prozent der Briten, die sich im Referendum für den Brexit entschieden haben.

Für mich erfüllt sich da ein Wunsch, denn die EU war keine britische Erfindung und die Briten wollten zu keiner Zeit einen Staat Europa – sie wollten nur Zugang auf den europäischen Binnenmarkt. Mit solchen Bremsern an Bord kann man keine europäische Zukunft aufbauen, deshalb freue ich mich über den Austritt des Landes aus der EU.

Gut für die EU – nicht unbedingt gut für die Engländer…

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