Ein sprechender Waschbär und ein Stück Holz

In der Tat sind ein genmanipulierter sprechender Waschbär (Rocket) und ein Stück Holz (Baby-Groot)die beiden Hauptdarsteller des Antisuperhelden-Films Guardians Of The Galaxy 2, der von vielen Fans sehnsüchtig erwartet wurde und heute in die Kinos kommt.

Als Gottheit „Ego“ taucht auch Kino-Veteran Kurt Russell auf, der in dieser Rolle einen ganzen Planeten spielt. Viel Spaß mit den ausgeflippten Wächtern des Universums.

Screenshots: Marvel Studios
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Jeder Roboter kostet drei menschliche Arbeitsplätze

Im Zusammenhang mit der noch laufenden diesjährigen Hannover-Messe werden in den letzten Tagen massiv alternative Fakten von vielen Nachrichtensendern, Internetportalen und Zeitungen in Deutschland propagiert:

Angeblich kosten die Roboter keine Arbeitsplätze, sondern unterstützen nur die menschlichen Arbeitnehmer. Der Hintergrund sei eine angebliche einfache Wahrheit, heißt es dort: Menschen seien kreativ und würden Innovationen schaffen, Maschinen nicht.

Das mag ja sein, aber der einfache Arbeiter, der „greif hin, klapp auf, zieh weg“ an einem Produktionsband macht, dürfte doch wohl kaum Hard- und Software eines Industrieroboters nach heutigem Stand der Technik bauen können.

Mich erinnert es eher Großbritannien vor Maggie Thatcher, als die Heizer im Königreich auch auf E-Loks mitfahren mussten, obwohl ihr Arbeitsplatz hier ja so obsolet war, wie es nur geht. Heute gibt es dort allerdings keine Heizer mehr, die ihren Beruf noch ausüben. Jedem Roboter einen Menschen zur Seite zu stellen, kann sich doch heutzutage keine Industrienation im internationalen Wettbewerb mehr leisten.

Viele Studien sehen die Fakten völlig anders

Das sind wirklich alternative Fakten, denn viele Studien sagen klar voraus, dass die Digitalisierung der Industrie, hier in Deutschland pseudo-insidermäßig als Industrie 4.0 bezeichnet, deutlich mehr Arbeitsplätze kosten wird als neue bringen.

Eine im vorigen Jahr veröffentlichte Untersuchung des Weltwirtschaftsforums in Davos prognostizierte zum Beispiel den Abbau von etwa fünf Millionen Jobs in den 15 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern bis Ende des Jahres 2020.

Aktuelle US-Studie mit beunruhigenden Ergebnissen

Die beiden Ökonomen Daron Acemoglu vom MIT und Pacual Restrepo von der Boston University haben eine Analyse erstellt, welche Auswirkungen die zunehmende Verbreitung von Robotern auf den Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten hatte.

Danach hat im Zeitraum 1993 und 2007 jeder neu installierte Roboter im Schnitt mindestens 3 und bis zu 6,2 menschliche Arbeitskräfte ersetzt und darüber hinaus die Löhne um zwischen 0,73 Prozent und 0,25 Prozent fallen lassen.

Screenshot: hannovermesse.de
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Facebook darf WhatsApp-Daten nicht übernehmen

Schuss vor den Bug der Datendiebe aus den USA

Gestern gab es eine wichtige Entscheidung in Sachen Datenschutz: Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg vom gestern darf Facebook weiterhin keine Daten von deutschen Benutzern des Messenger-Dienstes WhatsApp verarbeiten.

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte schon 2015 in einer Anordnung mit Sofortvollzug von Facebook verlangt, den Datenaustausch zwischen Whatsapp und Facebook zu beenden und die bereits erhobenen Daten zu löschen. Facebook habe dazu keine wirksame Einwilligung der Nutzer eingeholt, die deutschem Recht genüge.

Die Vorgeschichte des Datendiebstahls

Der Social-Network-Anbieter Facebook aus den USA hatte den Messengerdienst WhatsApp 2014 für rund 22 Milliarden Dollar übernommen. Nach dem Kauf hatten beide Unternehmen öffentlich zugesichert, dass sie Nutzerdaten nicht ohne die wirksame Einwilligung der Benutzer ausgetauscht würden.

Im Sommer 2016 teilte WhatsApp dann über die Einführung neuer Nutzungsbedingungen mit, in Zukunft die Telefonnummer des Nutzers und auch seiner Kontakte sowie die Nutzungsdaten an Facebook weiterzugeben.

Die Nutzer hatten dabei keine freie Wahl und konnten nur zustimmen oder WhatsApp löschen. Ich habe WhatsApp dann dauerhaft von meinem Smartphone gelöscht – und finde das immer noch eine meiner besseren Entscheidungen.

Allerdings sind die Daten aller WhatsApp-Benutzer, die schon letztes Jahr zu Facebook hinüber gewandert sind, dort bis heute nicht gelöscht worden – der Schaden ist also schon lange eingetreten…

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Foto: Ranunkeln

Sehr lange waren die Ranunkeln von den Tulpen als Frühjahrsblumen verdrängt, aber in den letzten Jahren sieht man die starken Blüten in allen Farben von Rot über Rosa bis Weiß, Gelb und Blau in Vasen, Balkonkästen und Vorgärten. Diese Exemplare fand ich in einem Blumenkasten meiner Nachbarin im Forum Lüdinghausen.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Tor-Projekt immer noch überwiegend regierungsfinanziert

Wenn man weiß, welche enormen Anstrengungen Regierungsbehörden der USA unternehmen, um User auch im Anonymisierer Tor verfolgen zu können, klingt es verwunderlich, dass nach den soeben veröffentlichten Zahlen des Jahres 2015 der Löwenanteil der 3,9 Mio. Dollar aus den Kassen von US-Behörden stammt.

Die wichtigsten Geldquellen von Tor

Mit 960.000 $ stammt fast ein Drittel der Einnahmen beispielsweise vom US-Außenministerium (Bureau of Democracy, Human Rights and Labor Affairs – DRL), weitere knapp 30 Prozent kommen von Radio Free Asia, einem staatlichen Auslandssender der USA, der ursprünglich von der CIA gegründet, aber nach dem Bekanntwerden der Verbindung dort ausgegliedert wurde. Gut 20 Prozent kommen zwar vom unabhängigen Stanford Research Institute (SRI) – aber das lebt überwiegend von staatlichen Forschungsgeldern, die zu zwei Dritteln vom US-Verteidigungsministerium kommen.

Insgesamt kommen 85 Prozent der Mittel für das Tor-Projekt von staatlichen Stellen der USA. Eine differenziertere Aufschlüsselung finden Sie in einem aktuellen Artikel bei Heise.

Sinn und Unsinn der staatlichen Finanzierung

Man könnte lachen und an Goethes Zauberlehrling erinnern, der die Geister, die er rief, nicht mehr los wurde – schließlich wurde das Tor-Projekt ursprünglich am Armee-Forschungsinstitut Naval Research Laboratory entwickelt und ist dann 2006 in eine unabhängige Non-Profit-Organisation überführt worden.

Aber das Tor-Netz wird eben nicht nur von Kriminellen und Terroristen genutzt, sondern auch von Journalisten, Dissidenten und anderen verfolgten Menschen, für die eine abhörsichere Kommunikation im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig ist – und dieser Aspekt ist letztlich der Grund für die weiter sprudelnden Regierungsgelder.

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Guardians Of The Galaxy 2 kommt ins Kino

Kinofilme starten in Deutschland üblicherweise am Donnerstag. So hält es auch der zweite Teil des Action-Blockbusters Guardians Of The Galaxy 2, der ab übermorgen im Kino zu sehen ist.

Die Patchwork-Familie mit Star-Lord Peter Quill, Waschbär Rocket, Gamora und Drax tobt wieder durchs Universum – wobei das Baumwesen Groot aus dem ersten Teil diesmal als kleiner Setzling Baby-Groot dabei und im Grunde der Hauptdarsteller im zweiten Teil.

Die blaue Lady neben Gamora auf dem Screenshot ist deren auch schon vom ersten Teil bekannte Halbschwester Nebula.

Viel Spaß ab Donnerstag im Kino!

Screenshot: Marvel Studios
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Foto: Zierkirsche in voller Blüte

Die Zierkirsche in Nachbars Garten steht aktuell in voller Blüte. Mit dem Zoomobjektiv habe ich die rosa Blüten etwas näher herangeholt

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1600, CC BY-SA 4.0

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Freier Media-Player Kodi soll DRM-Funktionen bekommen


Die Macher hinter dem freien Mediencenter Kodi wollen in Zukunft auch DRM-Techniken unterstützen, und diese Überlegungen sorgten für einen Shitstorm vieler Nutzer. Das Kodi-Projekt erklärt nun aber, dass nur so Inhaltsanbieter wie Netflix mit Kodi zusammenarbeiten wollen.

Ich selbst benutze das freie Mediacenter Kodi beispielsweise als App auf meinem Flachbildfernseher, um darüber Videos anzuschauen, die auf meinem PC gespeichert sind – natürlich nur legale Videos.

Was ist eigentlich DRM?

DRM (Digital Rights Management) als digitales Rechtemanagement soll dafür sorgen, dass Inhaltsanbieter den Inhaltskonsumenten ihre Regeln aufzwingen können – typischerweise Restriktionen beim Ansehen oder Kopieren von Medien. DRM besteht aus vielen Technologien, Techniken und Standards, die sich auch laufend weiterentwickeln.

Der Ton wird immer rauer

In ungewöhnlich harschem Ton und wohl auch lesbar vollkommen frustriert erklärt das Team des freien Mediencenters Kodi in einem Blogeintrag, warum das Projekt darüber nachdenkt, in Zukunft DRM-Techniken zu unterstützen.

Diese Überlegungen sind schon vor einiger Zeit öffentlich geworden und sorgen inzwischen für massiven Unmut bei Unterstützern der freien Software. Nach einem Artikel zu diesem Thema, der bei Torrentfreak erschien, hätten einige Nutzer das Projekt auch noch heftig beschimpft, berichtet das Kodi-Projekt.

Das Entwicklerteam will das offenbar nicht so stehen lassen und erläutert deshalb die diesbezüglichen Pläne. So heißt es: „Kodi ist eine freie, offene, neutrale Software. Kodi wird niemals DRM voraussetzen, noch wird es jemals eine abgeschlossene Software sein“. Formulierungen wie das direkt hinter diesem Satz stehende und die Addressaten als blöd darstellende „Lies das zur Sicherheit noch ein paarmal“ sind allerdings nicht geeignet, den Druck aus dem Kessel zu nehmen – sie erhöhen ihn eher. Vermutlich gibt es nur Techies im Kodi-Team und keine Deeskalations-Experten…

Vorläufiges Fazit: keine Beschränkungen der Nutzung

Das Team stellt auch klar, dass Kodi wie bisher selbst keine Inhalte anbieten will und auch in Zukunft weiter jegliche Inhalte seiner Benutzer abspielen wird – es soll keine Einschränkungen der Nutzung geben.

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Frankreich: Macron und Le Pen in der Stichwahl

Der erste Wahlgang der Franzosen ist gelaufen und der „En Marche“-Kandidat und frühere Wirtschaftsminister Emmanuel Macron liegt mit 23,75 % vor der Chefin der Front National, Marine Le Pen mit 21,53 %. Wer von beiden der nächste Präsident Frankreichs wird, entscheidet die Stichwahl am 7. Mai.

Mit höchster Wahrscheinlichkeit wird das der parteilose Macron sein, weil die großen Verlierer, Konservative und Sozialisten, ihm im zweiten Wahlgang ihre Stimme geben wollen. Damit wäre er dann mit 39 Jahren der bisher jüngste Präsident der Republik.

Damit dürfte die Gefahr für die EU für diesmal gebannt sein. Allerdings haben der Brexit in Großbritannien und die Trumpelwahl in den USA deutlich gemacht, dass alles auch noch ganz anders kommen kann…

Fotos: Emmanuel Macron, Copyleft mod., CC BY 4.0 / Marine Le Pen, Foto-AG Gymnasium Melle, CC BY-SA 3.0
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Foto: Hyazinthenblüten in Blau

Ich kann einfach nicht widerstehen: Wenn mir blaue Hyazinthen über den Weg laufen, muss ich zuschlagen! Diese hier haben mir mit ihrer leuchtenden Farbe und dem intensiven Duft das Wochenende verschönert.

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1600, CC BY-SA 4.0

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