Dutzende Netgear-Router können gekapert werden

Das Computer Emergency Response Team  der Bundesverwaltung (CERT-Bund) und Netgear warnen vor einer großen Anzahl von Netgear-Routern, die von Angreifern aus dem internen Netz des Routers übernommen werden können.

Dabei können die Angreifer bei diesen dreißig Routern das Administrations-Passwort auslesen, ohne sich anmelden zu müssen und den Router damit vollständig übernehmen. Wenn Anwender auch die Fernadministration dieser Router aktiviert haben, lassen sich die Sicherheitslücken der Geräte auch aus der Ferne missbrauchen.

Netgear hat schon entsprechende Updates für die betroffenen Router bereitgestellt. Links und Details zu den Patches finden Sie in der Sicherheitswarnung des Herstellers oder hinter den nachstehenden Links:

Für betroffene Kabel-Router wie beispielsweise den C6300 des Herstellers gibt es keinen Patch zum Download, weil diese ja vom Hersteller gewartet werden. Wegen der Schwere der Sicherheitslücke ist es eventuell auch noch nach dem Einspielen von Updates empfehlenswert, die Fernwartungsfunktion dieser Geräte zu deaktivieren, um auf der sicheren Seite zu sein.

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Die Bauernfängerei von Vodafone geht weiter

Schon vor einer Woche haben wir genau wie viele andere Newsdienste und Blogger vor den Werbe-Postkarten mit amtlichem Anstrich von Vodafone gewarnt – aber das stört den Provider offensichtlich nicht im geringsten, er schickt weiter solche Postkarten heraus, die wie ein Behördenschreiben daherkommen.

Heise stellt dazu diese Fragen: „Was soll das? Gibt es wirklich Menschen, die auf eine solche Werbekampagne anspringen? Sind Sie wirklich darauf angewiesen, Kunden mit derlei Maschen zu ködern? Und wie passen solche Bauernfängereien zu einem Unternehmen, das auf seiner Homepage seine unternehmerische Verantwortung und sein gesellschaftliches Engagement herausstreicht und das mit seiner Stiftung „Menschen und Ideen fördern“ will?

Falls Sie sich con Vodafone nicht mehr auf so eine Tour für dumm verkaufen lassen wollen, können Sie unter der Telefonnummer 0800 5888356 der man bei Vodafone der Zusendung von Werbung widersprechen kann.

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Schnelle USB 3.1-Hubs mit SuperSpeedPlus

Es gibt sie schon zu kaufen, die schnellen USB 3.1-Hubs mit 10 GBit/s Übertragungsgeschwindigkeit.

Wer einen solchen besonders schnellen USB-Hub mit SuperSpeedPlus-Modus braucht, muss aber sehr genau hinschauen, denn nur USB 3.1 Gen 2 überträgt im Transfermodus SuperSpeedPlus wirklich mit 10 GBit/s das Doppelte von USB 3.0 SuperSpeed mit 5 GBit/s.

Leider dürfen sich aber auch solche USB-3.1-Geräte mit dieser Versionsbezeichung schmücken, die nur USB 3.1 Gen 1 beherrschen: Und das ist eben SuperSpeed „ohne Plus“, also dasselbe wie bei USB 3.0. Also erst die technischen Daten checken und erst dann kaufen!

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Foto: Dohlen sammeln sich zum Übernachten

So sieht es aus, wenn sich die Dohlen in der Nachbarschaft des Forums Lüdinghausen einen Schlafplatz suchen. Das Foto ist ein gute Beispiel für die Grenzen einer Smartphone-Kamera.

Bei der Aufnahme gestern Abend war es schon fast dunkel, und außerdem hatte ich auch noch den Zoom eingeschaltet. damit man die Vögel auf dem Dach und im Baum noch sieht.

Das Resultat ist nicht wirklich berauschend. Mit meiner Fujifilm-Kamera hätte ich auch unter diesen Bedingungen noch deutlich bessere Fotos machen können – aber die hatte ich nicht dabei, als ich die Vögel in ihrem Schlafbaum sah.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Massiver Januar-Patch für Android von Google

Googles Januar-Patchday für sein Mobilbetriebssystem Android hat es in sich – sowohl von der Anzahl als auch von der Schwere der Sicherheitslücken her. Insgesamt 94 CVE-Nummern für eigenständige Lücken weist Googles Android Security Bulletin für Januar 2017 auf. Die schwerwiegendste der Sicherheitslücken lässt sich dazu benutzen, ein Smartphone via E-Mail, beim Browsen im Web oder auch mithilfe einer MMS zu kapern.

Google veröffentlicht solche Patch-Pakete monatlich, und mehr als 50 Lücken sind da durchaus normal. Die aktuellen 94 Fehlerbehebungen im aktuellen Paket markieren jedoch einen Tiefpunkt, der beispielsweise Sicherheitsforscher wie Matthew Green zu der verzweifeltem Aussage auf Twitter brachte: „Wie wird ein Betriebssystem, das (größtenteils) in einer ’sicheren‘ Programmiersprache geschrieben wurde, solch ein brennender Reifenstapel?

Bild: Rob Bulmahn, CC BY 2.0, bearbeitet
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Morgen ändert sich die Welt: Trump wird Präsident der USA

Morgen Abend ändert sich die Welt. Seit ca. zwei Jahren werden Populisten auf dem Weg zu Autokraten zwar mehr und mehr ein Problem – von Orban bis Szydlo, von Le Pen bis Wilders, von Putin bis Assad und von Erdogan bis Trump. Aber morgen Abend übernimmt zum ersten Mal einer von diesen populistischen Volksbeglückern die volle Macht im mächtigsten Land der Erde.

Blondes Frettchen wird Präsident

Das gelbe Frettchen mit dem darunter getackerten neuen US-Präsidenten, Multimilliardär, Narzissten und Twitter-Fan Donald J. Trump feiert morgen seine Amtseinführung (Inauguration) als neuer Präsident der USA.

Die künstlerische Untermalung der Inauguration-Party ist, wenn überhaupt, zweitklassig, weil man keine erstklassigen Künstler fand, die für Trump zur Verfügung stehen wollten. Zwei, drei hatten zwar zunächst zugesagt (da kann man ja gut Kohle machen), aber nach entsprechenden Shitstorms der eigenen Fans auch umgehend wieder einen Rückzieher gemacht.

Reiche und Mächtige hofieren Trump

Schon seit Wochen hält das Ekelpaket mit dem Slogan „Grab them by the Pussy“ schon Hof im Trump-Tower in New York, und die Mächtigen der Welt aus Politik und Wirtschaft geben sich inzwischen dort die Klinke in die Hand, um mit dem Mann zu reden, der herüberkommt wie ein kleines Kind, dem man eine Automatik-Waffe in die Hand gedrückt und es zum Spielen auf die Straße geschickt hat.

Denn in Sachen Politik hat Trump nicht den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung – was auch für seinen kompletten Regierungstrupp aus Milliardären und Generälen gilt. Good Luck, America!

Populisten riechen Morgenduft

Das befruchtet natürlich auch all die anderen Populisten und werdenden Autokraten in der Welt, die riechen jetzt Morgenduft. Besonders Geert Wilders, Marine Le Pen und Frauke Petry rechnen sich dadurch viel bessere Chancen für die in ihren Ländern im laufenden Jahr anstehenden Wahlen aus.

Eine Antwort auf den Populisten am Steuer des mächtigsten Landes unseres Planeten haben bisher weder deutsche noch europäische Politiker. Und sie werden auch keine Lösung finden – das klappt nie, weil sie selbst ein massiver Teil des Problems sind.

Merkel & Co. sind Teil des Problems

Es waren diese Politiker, die im Namen der Globalisierung die unsägliche Ausbeutung des Planeten und seiner Bevölkerung zugunsten der Reichen und der Konzerne und die Ausbreitung des Präkariats auch in den Industrienationen (in Deutschland inzwischen fast ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung) ja selbst massiv betrieben haben.

Und diese Furchengänger wundern sich nun, dass sie dadurch letztlich auch selbst überflüssig werden…

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Critical Patches für Java, MySQL und Virtual Box von Oracle

Oracle hat wie in jedem Quartal einen Sammelupdate (Critical Patch Update) veröffentlicht. Insgesamt stellt das Unternehmen 270 Sicherheitsupdates für die Benutzer bereit. Davon betreffen 17 Java und 27 die Datenbank MySQL.

Wie immer sind fast alle Produkte der Firma mit Patches bedacht worden. Admins sollten die Liste der Lücken genau studieren und relevante Updates so schnell wie möglich einspielen. Oracle warnt deutlich davor, mögliche Lücken ungepatcht zu lassen, weil das in der Vergangenheit immer wieder zu Angriffen auf so verwundbare Systeme geführt hat.

Das Critical Patch Update vom Januar 2017 enthält Sicherheitswarnungen für die nachfolgend gelisteten Oracle-Produkte:

  • Oracle Database Server
  • Oracle Fusion Middleware
  • Oracle Enterprise Manager Grid Control
  • Oracle E-Business Suite
  • Oracle Supply Chain Products Suite
  • Oracle PeopleSoft
  • Oracle JD Edwards EnterpriseOne
  • Siebel CRM
  • Oracle Commerce Platform
  • Oracle Communications
  • Oracle Financial Services
  • Oracle Retail
  • Oracle Primavera
  • Java
  • Solaris
  • Oracle VM Server for Sparc
  • VirtualBox
  • MySQL
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Foto: Das Huhn ist wieder zu Hause

Dieser Flüchtling aus Berenbrock ist seit ein paar Tagen wieder im Stall seines Eigentümers. Das freiheitsliebende Huhn war im November nach einem Marder- oder Fuchsangriff auf seinen Stall zusammen mit einem Hahn ausgebüchst. Der Hahn hat die freie Wildbahn nicht überlebt, aber das Huhn konnte letzte Woche wieder eingefangen werden.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Youtube zeigt keine 4K-Videos in Apples Safari-Browser

Vp9-logo-for-mediawiki.svgDer Umstieg auf den VP9-Codec und die Abkehr von H.265 bei Youtube sorgt offensichtlich dafür, dass Videos in 4K-Auflösung, die ab dem 6. Dezember 2016 hochgeladen wurden, im Apple-Browser Safari nicht mehr direkt von der Youtube-Website aus angesehen werden können.

Das geht aus vielen Benutzereinträgen auf Reddit hervor. Apple setzt bei seinem Browser Safari auf H.264 als Codec.

Erstaunlicherweise sind eingebettete, hochauflösende Videos von dieser Restriktion nicht betroffen. Sie können auch weiterhin in 4K-Auflösung abgespielt werden. Nach einem Bericht dazu von Appleinsider teilte Apple inzwischen mit, dass Safari bisher kein VP9 unterstützt. Bei den eingebetteten Videos nutzt Google den VP9-Codec offenbar bisher noch nicht.

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Eine Motte wird nach Donald Trump benannt

Neopalpa donaldtrumpi heißt die Motte, die der Biologe Vazrick Nazari entdeckt und so nach dem 45. Präsidenten der USA getauft hat.

Nicht etwa, weil sich beide dasselbe Habitat, die USA, teilen, weil die Motte vom Scheinwerferlicht angezogen wird oder weil das Insekt wie Twitter-König Donald Trump nachtaktiv ist, sondern weil das Tierchen genau wie Donald Trump auf als eine Art Kopfschmuck putzig frisierte blonde Schuppen trägt.

Besonders der weißlich-gelbe Farbton der „Perücke“ soll ausschlaggebend für die Namensgebung gewesen sein.

Screenshot: Twitter Vazrick Nazari
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