Apples MacOS 10.13 (High Sierra) erzwingt APFS

Im Mac App Store hat Apple jetzt die nächste MacOS-Version als kostenlosen Download freigegeben. Die Beta-Phase, die mit dem Goldmaster Candidate erst vor 14 Tagen gestartet wurde, ist damit abgeschlossen.

Das neue MacOS 10.13 (High Sierra) bringt hauptsächlich Neuerungen im Unterbau mit. Unter anderem wird das Dateisystem APFS Pflicht für Nutzer, die eine SSD besitzen. Für Festplatten und Fusion Drives ist das neue System allerdings noch nicht bereit, weshalb die Unterstützung dafür mit diesem Update noch nicht kommt.

Neu ist nur für neuere Macs die Unterstützung von High Efficiency Video Encoding (HEVC), wofür man aber einen recht schnellen Prozessor braucht. Zu den Neuerungen zählt auch Metal 2 als Grafikschnittstelle.

High Sierra beseitigt auch zahlreiche Sicherheitslücken, die in seinen Vorgängern noch vorhanden sind.

Es gibt aber auch noch Kompatibilitätsprobleme beispielsweise mit Wacom-Equipment. Nach Angaben von Macworld UK gibt es außerdem Risiken bei AutoCAD, Civilization 5 und Sophos AV. Diese Software mache im Beta-Betrieb mit High Sierra Probleme.

MacOS 10.13 wird als kostenloses Update angeboten und ist aktuell bei vielen Anwendern nur über den manuellen Link in zum App Store zu haben. Der Download des Updates ist ca. 4,8 GByte groß.

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Schwarz-Rot hat abgewirtschaftet – jetzt kommen die Nazis

Das Ergebnis der gestrigen Bundestagswahl ist ziemlich genau so, wie es die Umfragen auch vorhergesagt haben: Schwarz-Rot hat abgewirtschaftet und ist jetzt Geschichte – oder auch nicht…

Das selbstgemachte Ende einer früher einmal großen Arbeiterpartei

Die SPD ist auf 20 Prozent abgestürzt und will sich jetzt in der Opposition erneuern – nur noch jeder fünfte hat die Sozialdemokraten gewählt. Das hätte besser für die Erfinder der Agenda 2010 mit ihren Marterwerkzeugen für den „Ausschuss“ der Leistungsgesellschaft laufen können:

Hätte der „heilige“ Martin Schulz das vor der Wahl aus freien Stücken verkündet, wäre die SPD vielleicht sogar in der Lage gewesen, in einer Rot-Rot-Grünen Koalition die nächste Regierung anzuführen.

Das aber auch nur zusammen mit einem ehrlichen „mea culpa“ der SPD und der Rückbesinnung, das sie früher einmal eine Arbeiterpartei war, die sich in den letzten gut 10 Jahren zu einem neoliberalen Appendix der CxU heruntergewirtschaftet hat.

Die Ära der Nazis ist eingeläutet

Die AfD, in der sich Rechtsradikale und Nazis sammeln und ihre volksverhetzenden Reden schwingen, ist der klare Sieger der Wahl und dürfte jetzt 90 Sitze im Deutschen Bundestag haben.

Dieser Rechtsruck ist nicht nur der übelste Teil des gestrigen Wahlergebnisses, sondern eine echte Schande für unser Land, in dem Nazis „unwertes Leben“ in Gaskammern beendeten und von dem ja auch der letzte Weltkrieg mit seinen Millionen Toten ausging.

Screenshot: Spiegel Online
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Foto: Jüdischer Friedhof in Lüdinghausen

Dies Foto vom jüdischen Friedhof in Lüdinghausen, der nur über verschlungene kleine Pättkes zu erreichen ist, hat nach der gestrigen Wahl eine ganz besondere Bedeutung bekommen.

Es soll eine Mahnung an alle anständigen Leute sein, die jetzt vielleicht darüber nachdenken, mit der menschenverachtenden braunen Brut zu sympathisieren oder sogar die Jünger das Schlächters Adolf Hitler wieder salonfähig machen wollen.

Fakt ist: Es gibt jetzt wieder Nazis im deutschen Parlament. Braun ist wieder salonfähig. Wie krank müssen besonders diese Ossis sein, die im Bundesland Sachsen die Partei der Nazis zum Wahlsieger machten? Armes Deutschland!

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Samsung S+, CC BY-SA 4.0

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Apples iPhone 8 und 8s nicht sonderlich gefragt

Die Zeiten, als sich zum Verkaufsstart eines neuen iPhones lange Schlangen vor den Apple-Stores bildeten, sind offensichtlich vorbei. Auch die Vorbestellungen gingen im Vergleich mit dem iPhone 7 aus dem Vorjahr merklich zurück.

Manche wollen wissen, dass das am noch nicht erhältlichen und deutlich teureren iPhone X liegen könnte, das erst im November verfügbar sein soll und bei dem mit Lieferengpässen gerechnet werden muss.

Foto: Gilles Bernard, CC BY-SA 4.0
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Heute geht es zur Bundestagswahl

Heute dürfen wir mal wieder wählen – ohne dabei wirklich eine echte Wahl zu haben. Ob Schwarz, Rot, Grün oder Gelb – das ist seit vielen Jahren eine Einheitssauce. Sie können von denen wählen, wen Sie wollen, es kommt immer auf das Gleiche heraus: den kleinen Leuten wird es direkt oder indirekt aus der Tasche gezogen und den Reichen und den Konzernen zugeschanzt, wobei dann auch die Politiker wieder mit Parteispenden beteiligt sind.

Eine Empfehlung nicht nur für Visionäre: Wer arm ist und Schwarz, Rot, Grün oder Gelb wählt, sollte vielleicht doch mal zum Arzt gehen…

In einer Stunde öffnen die Wahllokale, und ich werde mich trotz allem auf den Weg zur Ostwallschule in Lüdinghausen machen, um meine Stimme im Wahlbezirk 6 abzugeben. Ich weiß zwar auch, dass es im Grunde nichts bewirkt, aber eine Stimme (genau genommen zwei) mehr für die Linke ist ja auch eine Stimme weniger für Neoliberale und Nazis.

Nachtrag 24.9.17 08:30:

So – die Wahl habe ich jetzt hinter mir. Man mag es ja kaum glauben, aber ich habe auf dem Wahlzettel auch etwas Positives entdeckt: Die AfD hat keinen Direktkandidaten aufgestellt, wie es normalerweise durchaus auch chancenlose Parteien machen.

Wirklich „unentschlossen“ oder AfD-Wähler?

Vermutlich war niemand bereit, als „Gesicht“ der Nazi-Partei aufzutreten. Aber das macht mir gleichzeitig auch Sorgen. Denn auch bei den Befragungen der Meinungsforscher dürfte die Wahrscheinlichkeit recht hoch sein, dass Menschen, die die AfD wählen wollen, das nicht offen zugeben mögen und sich deshalb als „unentschlossen“ dargestellt haben.

Die meisten Prognosen sagen zwar, dass die Nazi-Partei bei 10 Prozent herauskommen wird, aber unter Berücksichtigung dieses Phänomens könnten es auch deutlich mehr werden – das hatten wir ja auch letztes Jahr bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Da hatten die Auguren den Nazis 15 Prozent vorausgesagt, und die Truppe um Erz-Nazi Björn (Bernd) Höcke bekamen satte 25 Prozent! Jeder Vierte hat dort also die braune Truppe gewählt. Dass die Tendenz in diese Richtung zeigt, befürchte ich nicht alleine. Die Frage ist nur, wie stark sich das bei der heutigen Bundestagswahl auswirkt.

Mein letzter Besuch im Wahllokal

Für mich dürfte es heute auch wohl die letzte Bundestagswahl gewesen sein, zu der ich ins Wahllokal gegangen bin.

Das ist zwar nur 200 Meter von meiner Wohnung entfernt, aber ich musste mich unterwegs sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg 4 mal hinsetzen, um nicht umzukippen. Mit so deutlichen Alterserscheinungen bleibt mir nur noch die Briefwahl – wenn überhaupt…

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Protest gegen Uber-Verbot in London

In ganz Deutschland ist Uber vom Landgericht Frankfurt verboten worden. Auch in London hat der „Mitfahrdienst“ wie fast überall in der Welt Probleme mit den Behörden: Die Londoner Nahverkehrsbehörde wirft dem Startup aus den USA Verantwortungslosigkeit vor. Deshalb werde die bis zum 30. September laufende Lizenz von Uber nicht verlängert.

Der Mitfahrdienst habe nach Angaben der Behörden Straftaten von Fahrern wie beispielsweise sexuelle Übergriffe nicht bei der Polizei angezeigt, berichtete unter anderem die britische Nachrichtenagentur PA. Es gab auch Kritik an der medizinischen Überprüfung der Fahrer und an der Nutzumg der Greyball-Software.

Mit dieser Software hatte Uber nicht nur in den USA versucht, Behördenkontrolleure zu täuschen, die den Dienst bei Regelverstößen auf frischer Tat ertappen wollten. Das Programm sorgte dafür, dass den Kontrolleuren in der App falsche Inhalte angezeigt wurden.

Die Londoner wollen Uber behalten

Trotz Allem wollen die meisten Londoner Uber in der Stadt behalten. Bis heute hatten schon mehrere Hunderttausend Menschen eine Petition des Unternehmens für den Verbleib des Fahrdienstes in der britischen Hauptstadt bei Change.org unterzeichnet.

Nach Firmenangaben liegt die Gesamtzahl von Uber-Nutzern in London bei mehr als 3,5 Millionen Menschen. Über 40.000 Fahrer böten in London ihre Dienste auf der Plattform an, die jetzt alle um ihren Job fürchten müssten.

Eine repräsentativen Umfrage des Nachrichtensenders Sky News ergab, dass 60 Prozent der befragten Londoner für den Verbleib von Uber waren. Nur 29 Prozent waren dagegen – der Rest unentschieden.

Uber bietet seit etwa fünf Jahren seine Dienste in London an. In der Metropole sind auch andere Fahrdienstvermittler aktiv.

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Lassen Merkels Schergen die Telekom vom Kupfer-Haken?

Die Deutsche Telekom ist ganz eindeutig der Schuldige an der extrem schlechten Breitbandversorgung Deutschlands. Sie bekam Milliarden vom Bund als Miteigentümer, die sie nicht etwa in Glasfaseranschlüsse zu den Kunden investierte, sondern in langsame Kupferkabel, die aber den Vorteil hatten, dass die Konkurrenz von Versatel, Vodafone und anderen Telcos komplett ausgesperrt werden konnten. Und so passiert es auch noch bis heute:

Die Deutsche Telekom verlegt immer noch veraltete und langsame Kupferkabel zwischen dem Anschlußkasten und den Häusern – nur um kein Stückchen Kuchen abgeben zu müssen. Dass das viel langsamer ist als echte Glasfaseranschlüsse geht den Telekomikern am A…. vorbei, schließlich können sie so in einigen Jahren noch einmal abkassieren, wenn sie dann vielleicht doch endlich schnelle Glasfaser bis ins Haus verlegen.

Nach der Wahl könnte die Telekom verkauft werden

Nach der Bundestagswahl an diesem Wochenende könnte die schon einige Jahre laufende Debatte über den Verkauf der beim Bund verbliebenen Anteile an der Deutschen Telekom zu Ergebnissen und letztlich zum Verkauf der Glasfaserbremse führen.

Die komplette Privatisierung des Teil-Staatskonzerns hat zumindest jetzt auch in Reihen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewichtige Befürworter gefunden. „Mit einer klugen Verkaufsstrategie kann der Bund für die Telekomaktien weit mehr als zehn Milliarden Euro erlösen“, sagte CDU-Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann der Frankfurter Allgemeinen Woche. „Dieses Geld brauchen wir dringend für den Glasfaserausbau. Es sollte auch ausschließlich dafür verwendet werden.“

Vom Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU/CSU (MIT) heißt es laut dem Bericht, man sehe starke Kräfte in den eigenen Reihen hinter einem solchen Plan. Dazu gehöre zum Beispiel auch die Junge Union (JU).

Es käme nun auf die Bildung der neuen Regierung an: Mit der FDP oder den Grünen als Partnern würde es wahrscheinlich zu diesem Verkauf kommen, mit der SPD „eher nicht“. Linnemann räumte ein, dass vielen verantwortlichen Politikern in Bund, Ländern und Gemeinden erst viel zu spät bewusst geworden sei, wie wichtig ein schneller Glasfaserausbau wirklich sei.

Vectoring ist Beschiss!

Ohne schnelle Breitbandverbindungen mit Glasfaser könnten viele Unternehmen nicht mehr am Markt tätig sein. Und dass die Telekom versuche, mit ihrem VDSL-Turbo Vectoring vorhandene Infrastruktur wie Kupferleitungen weiter zu nutzen, um staatliche Unterstützung zu bekommen und zugleich bessere Angebote der Konkurrenz zu verhindern, könne er prinzipiell nachvollziehen.

Nur sei „dieses Interesse des Marktführers weder im Interesse der Wirtschaft allgemein noch im Interesse des Staates“.

Bundesverband Breitbandkommunikation sieht sich bestätigt

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) begrüßte diese Aussagen von Linnemann: „Mit den erzielbaren Erlösen aus einem Verkauf der Telekom-Anteile des Bundes lassen sich schnelle Glasfaseranschlüsse auch in ländlichen Gebieten in großer Anzahl realisieren.“

Der Breko hatte schon im März einen Appell in dieser Richtung an die Politik gerichtet, um mehr Geld für die Gigabit-Gesellschaft freizumachen und vor allem auch die Glasfaser ins Zentrum zu rücken, was auch die Grünen schon 2015 gefordert hatten.

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Foto: Abendrot über den Dächern

So zeigt sich ein schöner Sonnenuntergang im Herbst über den Dächern von Lüdinghausen – allerdings nur, wenn ein geeigneter Mix aus Sonne und Wolken am Himmel ist.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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WLAN ohne Störerhaftung, aber mit Websperren

Unsere Politiker wollen einfach keinen freien Internetzugang zulassen. Auch die Freude am Wegfall der Störerhaftung (eine Art „Sippenhaft“, die Unschuldige bestraft) wurde uns durch die bittere Pille der Websperren vergällt.

Störerhaftung weg, aber…

Zwar hat der Bundesrat heute das weitgehende Aus für die Störerhaftung besiegelt, die bisher alle Anbieter öffentlicher WLANs verunsicherte. Die Länderkammer stimmte für den Entwurf zur erneuten „Änderung des Telemediengesetzes“ (TMG), den der Bundestag nach langen Auseinandersetzungen im Juni verabschiedet hatte. Die Initiative wird jetzt in Kraft treten, sobald sie im Bundesgesetzblatt verkündet wurde.

…dafür Websperren neu eingeführt.

Die Politiker der schwarz-roten Koalition wollen die Rechteinhaber aber nicht im Regen stehen lassen. Sie können im Gegenzug jetzt einfacher mit Websperren gegen Urheberrechtsverletzungen in offenen Funknetzen vorgehen.

Zu dem Zweck hat der Gesetzgeber erstmals eine ausdrückliche Anspruchsgrundlage für Blockaden gegen einen Diensteanbieter geschaffen, und eine richterliche Anordnung ist dazu zunächst nicht erforderlich. Auf diesem Weg sollen wiederholte Rechtsverstöße verhindert werden können. Die Kosten für eine solche Anordnung muss allerdings der Rechteinhaber tragen, was der Film- und Musikindustrie nicht passt.

Mit ein paar zusätzlichen Parteispenden dürfte sich da aber nach der Wahl am Sonntag sicher noch etwas bewegen lassen…

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Strafanzeige gegen Wahlbrief-Fälscher

Inzwischen hat der Bundeswahlleiter Strafanzeige gegen unbekannt wegen manipulierter Briefe zur Bundestagswahl gestellt. In diesen Schreiben wird den Empfängern mitgeteilt, dass ihre Stimme vom Statistischen Bundesamt vorab geschätzt worden sei und sie nicht mehr zur Wahl gehen müssten – es sei denn, die Schätzung entspreche nicht ihren „Präferenzen“.

Nach Medienberichten heißt es in den Schreiben, die Adressaten hätten die Kleinpartei Bündnis Grundeinkommen oder die Partei bibeltreuer Christen gewählt. Eine Besonderheit dieser Fälschungen ist, dass die Absender den Text fast eins zu eins aus einem Editorial des Computermagazins C’t vom 2. September 2017 haben.

Die Details der „Wahlschätzung“

Die Satire mit der Überschrift „So werden Sie wählen“ führt dann Einzelheiten der angeblichen Schätzung an:

„Für die Auswertung hat das statistische Bundesamt die Analyse folgender Daten berücksichtigt: – Ihre Kommentare, Postings und Likes auf Facebook und Twitter zwischen dem 1. September 2020 und 31. August 2021; – von uns ermittelte Wahlschätzungsprofile anderer wahlberechtigter Bürger*innen, mit denen Sie im o. g. Zeitraum per Telefon, E-Mail oder WhatsApp kommuniziert haben; – auf Sie zugeschnittene Microtargeting-Kampagnen der Parteien auf Facebook und anderen Plattformen für den Bundestagswahlkampf (siehe Anhang S. 106); – Ihr Wahlverhalten in den vorherigen Wahlen (siehe Wahlhistorie, Anhang S. 112);“.

Ohne diese Aktion gut heißen zu wollen, denke ich, dass jemand, der eine solche Satire nicht als solche erkennt, vielleicht auch besser nicht wählen gehen sollte…

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