Foto: Orkan Friederike wütet am Forum Lüdinghausen

Der Orkan Friederike hat uns heute voll getroffen. Vor den Penthouse-Wohnungen auf dem Dach des Forums Lüdinghausen flog alles, was nicht niet- und nagelfest war, durch die Gegend – nicht nur Gartenstühle, sondern sogar auch ein massiver Stahlgrill.

Ein Blick aus meinem Ostfenster zeigte, dass die Reihe von vier stattlichen Kübelpflanzen von je mehreren zehn Kilo Gewicht vor der Pizzeria auf der anderen Straßenseite von Friederike komplett flachgelegt wurde.

Als Krönung wehte eine fast 10 Meter lange Plastikplane, die sich in einem der Ahornbäume verfangen hatte, über der Münsterstraße – bis sie nach einer halben Stunde wieder an Höhe gewann und vom ersten Wintersturm der Saison über die Dächer geweht wurde.

Fotos: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0
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Friederieke: Zugverkehr in NRW komplett eingestellt

Wer heute noch mit der Bahn fahren will, sollte abwarten, denn wegen des Sturmtiefs „Friederike“ wurde jetzt der Zugverkehr in ganz Nordrhein-Westfalen bis auf Weiteres eingestellt, informierte die Deutsche Bahn ihre Kunden. Betroffen seien sämtliche Verbindungen für den Regional- und den Fernverkehr im gesamten Land.

Vorher war es schon im Fernverkehr der Bahn zu großen Verspätungen auf mehreren Strecken gekommen. Auch hier war der Grund das Unwetter und die wegen des Sturms reduzierten Geschwindigkeiten.

Foto: Dr. Martin Merz, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0
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Forsa-Umfrage: SPD nur noch bei 18 Prozent

Es ist Wasser auf die Mühlen der GroKo-Gegner, dass kurz vor dem SPD-Parteitag am kommenden Wochenende die aktuelle Forsa-Umfrage die frühere Arbeiterpartei nur noch bei 18 Prozent sieht – noch ein halbes Prozent weniger als bei der Insa-Umfrage vom letzten Wochenende, die die Sozen noch bei 18,5 Prozent sah.

Wie blind muss Maulwurf Schulz eigentlich sein, dass er die Zeichen der Zeit nicht erkennt? Oder ist sein Blick von Macht, Amt, Einkommen und Dienstwagen dermaßen verstellt, dass er nicht mehr erkennt, wo eine Arbeiterpartei stehen sollte?

Die Gerechtigkeit des Martin Schulz

Auch die Gerechtigkeit, die Schulz seiner Partei beim Amtsantritt vor der Wahl auf die Fahnen geschrieben hatte, ist offensichtlich eine Art von „Gerechtigkeit“, die mehr als vier von fünf Wahlberechtigten vom Kreuz bei der SPD abgehalten hat.

Und wenn man sich zum Beispiel als Hartzer oder als Rentner in Grundsicherung die berüchtigten 28 Seiten Sondierungsergebnis genauer anschaut, muss man sich fragen, ob der Buchhändler doch nicht aus Würselen, sondern aus einem Paralleluniversum stammt…

Hilfreich sind die geplanten „Gerechtigkeitsmaßnahmen“ doch nur für Menschen, die noch von ihrer Arbeit leben können, was man von 40 Prozent der Deutschen nicht mehr sagen kann. Wer so gut wie nichts mehr hat, bekommt davon immer mehr weggenommen, und sei es auf Umwegen von Haushaltsbeitrag über Zuzahlungen für Kranke, Wegfall von Zinsen für das wenige Ersparte oder immer unbezahlbarere Mieten.

Back to the roots – or die!

Wenn sich die SPD jetzt nicht endlich auf ihre Wurzeln besinnt und den Armen hilft, statt sie gegen Schmiergeld in Form von Parteispenden an die Konzerne zu verkaufen, sondern weiter als willfähriger Abnicker der neoliberalen Unionspolitik von CDU und CSU fungieren will, wäre es jetzt konsequenterweise auch Zeit, den moralischen Bankrott der alten, aber nicht mehr ehrwürdigen Partei zu erklären.

Sollte es noch echte Sozialdemokraten geben – also nicht die Erfinder (wie Steinmeier) oder Verfechter (wie Schröder, Gabriel & Co.) von Hartz 4 – kann sich die Partei ja mit frischem Personal in der Opposition zu erneuern.

Aber einfach nur den „Schwatten“ zu helfen, die Reichen reicher und die Armen mehr werden zu lassen, nur weil Ämter, Pöstchen, und Dienstwagen das Wichtigste im Leben solcher Berufspolitiker sind, ist sicher kein Meilenstein der deutschen Sozialdemokratie.

Ein Blick über die Landesgrenzen wäre hilfreich

Wohin das sozialdemokratische Parteien in aller Regel führt, kann man in einigen Nachbarländern wie beispielsweise Frankreich schon überdeutlich erkennen – und wenn einem auch noch so viele Euroscheine die Sicht verkleistern!

Die SPD steht am Abgrund – und möglicherweise ist sie am kommenden Sonntag schon einen Schritt weiter…

Bild: Foto-AG Gymnasium Melle, CC BY-SA 3.0
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Apple: Drosselung der iPhones wird abschaltbar

Jetzt lenkt Apple nach den Klagen wegen geplanter Obsoleszenz durch Drosselung älterer iPhones ein und will mit einem iOS-Update nun dem Kunden die Wahl überlassen, ob der Prozessor im iPhone künstlich gedrosselt wird oder nicht.

Das sagte Apple-Chef Tim Cook in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC. Eigentlich wollte Apple seine Kunden mit einem künftigen iOS-Update nur darüber informieren, wenn das iPhone gedrosselt wird und die Entscheidung weiterhin selbst fällen. Eine Deaktivierung der Drosselung war nicht geplant.

Der Druck von Kunden, Behörden und vor allem deren Anwälten hat den Hersteller wohl zum Umdenken gezwungen. Man erwartet, dass das iOS-Update, mit der Möglichkeit, die Drosselung abzuschalten, im März 2018 erscheinen dürfte.

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USA: Der größte Scheißhaus-Staat könnte dicht machen

Übermorgen könnten die Freiheitsstatue in New York, der Yellowstone Park in Wyoming und die National Portrait Gallery in Washington DC schon geschlossen sein, weil die Regierung der USA die Mitarbeiter nicht mehr bezahlen kann.

Der Shutdown in greifbarer Nähe

Sollten sich Donald Trump, seine Republikaner und die oppositionellen Demokraten nicht bis spätestens morgen Nacht über den Haushalt einigen, kommt der sogenannte Shutdown, wobei das Schließen von Sehenswürdigkeiten, Museen und Nationalparks eher noch zu den kleineren Problemen zählen werden, dürften auf die USA in zwei Tagen zu schwierige Zeiten zukommen…

Wenn den Bundesbehörden das Geld ausgeht, können viele Regierungsmitarbeiter nicht mehr bezahlt werden und müssen dann zu Hause bleiben. Dann werden Anträge für Reisepässe nicht mehr bearbeitet, bei Flughäfen wird es zu Verspätungen kommen, und sogar Amerikas Soldaten könnten ab dem 1. Februar an keinen Sold mehr erhalten – keine angenehmen Zustände für US-Bürger.

Trump verlegt sich aufs Pokern

Die Republikaner haben im Senat 51 Stimmen und brauchten 60, um den Haushalt wie von Trump gewünscht durchzukriegen – deshalb pokert der Präsident jetzt einfach, um die Mauer an der mexikanischen Grenze und eine massive Aufstockung der Mittel für das Militär genehmigt zu bekommen. Morgen um Mitternacht schlägt die Stunde der Wahrheit.

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Microsoft bringt teure 15-Zoll-Version des Surface Book 2

Microsoft hat sein Notebook Surface Book 2 jetzt auch in einer 15-Zoll-Version für den deutschen Markt angekündigt, wie der Hersteller jetzt bekannt gab. Man kann das Surface Book 2 ab sofort im Microsoft Store oder auch im Fachhandel bestellen.

Preiswert geht anders…

Dabei richtet sich der Preis nach der Ausstattung und liegt zwischen 2800 und 3800 Euro. Man muss sich ja auch schon fragen, wer bis zu fast Viertausend Euro für einen solchen Convertible bezahlt oder überhaupt bezahlen kann.

Mindestens 40 Prozent der Deutschen fallen bei diesen Mondpreisen als Käufer aus. Vielleicht etwas für Neureiche, die Apple nicht leiden mögen, aber auch ein überteuertes Edelprodukt zum Angeben auf dem Schreibtisch haben wollen?

Auslieferung ab 15. Februar

Die 15-Zoll-Surfaces sollen ab dem 15. Februar ausgeliefert werden. Auch die Surface Precision Mouse kann ab sofort zum Preis von 110 Euro vorbestellt werden, wobei man eine präzise optische Maus als NoName-Produkt auch schon ab 5 Euro kaufen kann. Die 13,5-Zoll-Variante des Surface Book 2 gibt es schon seit dem letzten Jahr zu kaufen.

Einen ausführlicheren Bericht dazu finden Sie bei Heise.

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Klagen gegen Abschaffung der Netzneutralität

In den USA wurden inzwischen erste Klagen eingereicht, um damit zu verhindern, dass die Federal Communications Commission (FCC) die unter der Regierung Obama eingeführten Regeln zur Netzneutralität wieder zurücknimmt.

Zu den Klägern gehören unter anderem die Generalstaatsanwälte von 22 US-Bundesstaaten. Browserhersteller Mozilla geht ebenfalls juristisch gegen die Entscheidung der Regulierungsbehörde vor, die das „Grundgesetz“ des Internet erschüttert.

Aus der Pressemeldung des New Yorker Generalstaatsanwalts

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman beuzeichnete die Kehrtwende der FCC in einer Pressemitteilung als „willkürlich und unberechenbar“. Außerdem soll die Behörde auch „unrechtmäßig“ lokale Gesetze und Gesetze der Bundesstaaten missachten.

„Die Rücknahme der Netzneutralität würde Internet Service Provider zu Regulatoren machen, und ihnen erlauben, Profite über Verbraucher zu stellen, während sie kontrollieren, was wir online sehen, machen und sagen“, äußerte sich Schneiderman.

Besonders die Deutsche Telekom mißachtet die Netzneutralität

Bei uns in Deutschland fällt ganz besonders die Deutsche Telekom in Sachen Netzneutralität mit ihrem Service Stream on negativ auf.

Die Deutsche Telekom glaubt wirklich, damit durchzukommen, dass sie ihre Verstöße gegen die Netzneutralität wie Drosselung von Videodaten und Einschränkung des EU-weiten Roamings durch ihr Sonderangebot „Stream On“ als vom Kunden gewollt und damit über dem Gesetz stehend und damit quasi sakrosankt darstellen.

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Regulierungsversuche bringen Kursverluste beim Bitcoin

Eine der häufigsten Fragen, die mir seit einigen Wochen gestellt werden, ist die, ob sich der „Einstieg“ in den Bitcoin noch „lohnt“. Nach dem Absturz der Kryptowährung gestern sieht es ja auf den ersten Blick so aus, als müsse die Antwort ein klares „Nein“ sein – ist es aber nicht.

Der Absturz war eine Reaktion auf Regulierungsversuche

Der Absturz hatte mit den Versuchen von China und Südkorea zu tun, das Kryptogeld zu regulieren, angeblich wegen des zu hohen Stromverbrauchs beim Mining. Als ob Energieverschwendung Politiker und Banker jemals gejuckt hätte, solange man damit Kohle machen kann…

Erschwerend kommen Befürchtungen hinzu, dass weitere Länder es wie die Asiaten machen könnten. Gerüchte über ein Verbot der Chinesen von Onlinediensten und Smartphone-Apps, mit denen auf ausländische Handelsplattformen zugegriffen werden kann, tun das ihre dazu.

Und auch deutschen Politikern und Bankern ist eine Währung, die sie nicht kontrollieren können, ganz offensichtlich ein Dorn im Auge. Erst gestern hatte Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling Schritte zur Regulierung des Bitcoin nur noch als eine Frage der Zeit bezeichnet.

Bitcoin so sicher oder so unsicher wie DAX-Aktien

Dieselbe Zockerei, die man seit einem guten Jahr beim Bitcoin sieht und die den Kurs immerhin um 2.000 Prozent von 1.000 auf 20.000 Dollar getrieben hatte, findet doch auch bei den stinknormalen Aktien statt. Der deutsche Leitindex DAX steht schließlich aktuell heute bei 13.200 Zählern – dabei sind die dahinter stehenden Unternehmen keine 3.000 wert.

Es ist doch nur das von EZB-Chef Mario Draghi seit Jahren ausgeschüttete Billiggeld, das man in Negativzins-Zeiten nirgends anders gewinnbringend anlegen kann, als in Aktien, selbst wenn deren Wert nur einen Bruchteil des Kurses ausmacht.

Das ist wie bei des Kaisers neuen Kleidern: So lange alle mitmachen, besteht keine Gefahr für die Anleger. Und das gilt eben nicht nur für die Aktien, sondern auch für den Bitcoin.

Und wer doch unsicher geworden ist, kann ja den Bitcoin inzwischen auch schon als Future kaufen und so nicht nur mit steigenden, sondern auch mit fallenden Kursen Kohle machen. Allgemein gilt da der Satz, dass Vorhersagen immer schwierig sind, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen…

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Microsofts beliebte Intellimouse ist zurück

Die Intellimouse Classic war ein Hit der neunziger Jahre. Schon im letzten Oktober gab es für die beliebte Maus von Microsoft nach 17 Jahren bei der Vorstellung des Convertibles Surface 2 ein Revival – das war auch der Tag, an dem das Fall Creators Update für Windows 10 herauskam. Jetzt hat es der Schreibtischbewohner auch erneut nach Deutschland geschafft.

Das Zeigegerät liegt super in der Hand, und auch die optische Abtastung mit 3.000 fps, die seinerzeit mit der Intellimouse eingeführt wurde und Putzorgien an den in mechanischen Mäusen verbauten Stahlkugeln obsolet machte, ist bei dem 5-Tasten-Mäuschen wirklich Spitze – egal auf welcher Oberfläche (wie immer: außer Tiernahrung Glas).

Das einzige Manko in meinen Augen ist das Mäuseschwänzchen, da die Intellimouse Classic wie ihr Vorbild nur kabelgebunden zu haben ist. Da hat Microsoft die Nostalgie wohl etwas zu weit getrieben. Da es aber beim KODI in Lüdinghausen schon eine optische Maus für nur 5 € zu kaufen gibt, denke ich nicht wirklich über einen Kauf zum 8fachen Marktpreis nach…

Aktuell gibt es die Intellimouse Classic zunächst nur bei Microsoft direkt, dort kostet sie mit 42,95 € auch etwas mehr als den Listenpreis. Die erste großen Online-ändler listen die Kult-Maus aber auch schon zum Preis von 40 Euro und wollen sie auch noch diese Woche ausliefern.

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Foto: Vor dem Hagelsturm

So sah es gestern gegen 10 Uhr über den Dächern von Lüdinghausen in Blickrichtung Westen aus: Schwarze Wolken zogen auf und entluden sich kurz darauf als kräftiger Hagelsturm.

Gegen 11 Uhr war das Unwetter dann schon wieder vorbeigezogen. Morgen kommt auch noch das Orkantief Friederike vorbei und bläst alles, was nicht niet- und nagelfest ist, vor sich her.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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