Snapchat nimmt Trumps Beiträge aus dem Discover-Bereich

Twitter hat schon vorletzte Woche begonnen, Donald Trumps Tweets Faktenchecks zu unterziehen, Jetzt entfernte auch Snapchat Trumps Beiträge aus der Kategorie „Entdecken (Discover)“.

Snapchat will die Beiträge von US-Präsident Donald Trump in Zukunft weniger prominent platzieren. Trumps Profil komme nicht mehr im hauseigenen „Discover“-Bereich mit von dem Unternehmen selbst ausgewählten Inhalten vor, erklärte Snapchat gestern.

„Wir werden kein Verstärker für Stimmen sein, die rassistische Gewalt und Ungerechtigkeit anfachen, indem wir ihnen kostenlose Werbung bei Discover geben“, erläuterte Snapchat das Vorgehen. Der Trump-Account, dem rund 1,5 Millionen der Snapchat-Nutzer folgen, soll  aber noch auf der Plattform bleiben.

Snapchat begann als Sexting-App mit „selbstlöschenden“ Fotos, wurde inzwischen aber auch für Politiker und Medien zu einem wichtigen Kanal zu jüngeren Menschen  – auch unter dem Aspekt der US-Präsidentenwahl im November.

Sofort verurteilte Pussygrabber Trumps Wahlkampfteam das Vorgehen von Snapchat als einen Versuch, „die Wahl 2020 zu manipulieren“. Snapchat wolle den demokratischen Herausforderer Joe Biden unterstützen und Trump ausbremsen, tönte es aus einer Stellungnahme von Wahlkampfmanager Brad Parscale.

Trump behauptet schon längere Zeit, dass Online-Dienste konservative Ansichten wie seine unterdrücken wollten und unterzeichnete letzte Woche eine Verfügung, die die Entscheidungsmöglichkeiten der Plattformen einengen soll.

Trumps Beiträge hatten in den letzten Tagen heftige Kontroversen erzeugt. Twitter versah zwei seiner Tweets mit Warnhinweisen, weil sie gegen das Verbot von Gewaltverherrlichung auf der Plattform verstoßen habe. Interessanterweise ging Zuckerbergs Facebook aber nicht gegen denselben Beitrag dort vor. Herrn Zuckerberg mangelt es ganz offensichtlich an Rückgrat…

In seinem Tweet hatte Trump auf erste Ausschreitungen in Minneapolis nach der Tötung des achwarzen Amerikaners George Floyd durch brutale Polizisten reagiert. Er schrieb, man werde die Kontrolle wiederherstellen, und fügte auch noch hinzu: „Wenn Plünderungen beginnen, wird geschossen (when the looting starts, the shooting starts)“. Dieser Satz ist historisch vorbelastet: Mit diesen Worten hatte der damalige Polizeichef von Miami 1967 ein hartes Vorgehen gegen die schwarze Bevölkerung dort angekündigt.

Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 3.o
Veröffentlicht unter Allgemeines, Internet, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vorwerk: Staubsauger VR200 und VR300 mit Cloud-Problemen

Die zwei Staubsaugerroboter-Modelle Vorwerk Kobold VR200 und VR300 kann man seit mehreren Tagen nicht mehr im vollen Umfang betreiben, denn die Cloud-Anbindung der Staubsaugerroboter funktioniert aktuell nicht mehr korrekt. Vorwerk arbeite derzeit an einer Lösung, die möglicherweise mit einem Firmware-Update verteilt werden könnte…

Der Hersteller rät Besitzern des VR300 bisher davon ab, ihren Saugroboter zurückzusetzen oder aus dem Account zu entfernen. Die betroffenen Nutzer sollen in Kürze auf den Support-Kanälen über das weitere Procedere informiert werden.

Vorwerk bestätigte inzwischen, dass die Server-Probleme im Zusammenhang mit dem am 30. Mai abgelaufenen TLS-Root-Zertifikat „AddTrust External Root CA“ stehen – ein Sicherheitsproblem liege nicht vor. Man bedauere auch den Vorfall und sei sehr bemüht, die Auswirkungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten.

Die fehlende Cloud-Funktionalität führt nach Nutzerberichten dazu, dass die Saugroboter nicht mehr auf die dort gespeicherte Grundrisse ihrer Wohnung zugreifen können. Der manuelle Reinigungsmodus, der per Knopfdruck ausgelöst wird, soll durchaus noch funktionieren. In diesem Modus fehlen allerdings alle individuellen Einstellungen wie z.B. festgelegte Zonen oder auch die Zeitsteuerung.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Mobilgeräte, News, Programmierung, Tipps und Tricks | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Disney+ hat Probleme auf Samsung-TVs

Seit einigen Tagen gibt es technische Probleme mit Disney+ auf Smart-TVs von Samsung. In einem Instagram-Posting von Disney+ beklagen sich die Nutzer darüber, dass sie die Disney+-App auf ihrem Samsung-Fernseher nicht starten können. Bisher hat Disney aber noch nicht auf Rückfragen unter dem Instagram-Posting reagiert. In Samsungs Support-Forum werden die Ausfälle beschrieben, die schon vom Support  bestätigt wurden.

Statement von Samsung

“Es ist korrekt, dass es bei unseren 2016er Fernsehern aktuell zu technischen Herausforderungen kommt. Dadurch ist Disney+ derzeit temporär nicht verfügbar. Das Verhalten ist bekannt und es wird derzeit daran gearbeitet”, liest man zu dem Problem in Samsungs Support-Forum. Nähere Angaben dazu macht der Hersteller aktuell nicht und es ist nicht zu erkennen, wann dieser Fehler, der für betroffene Nutzer einem Totalausfall gleichkommt, endlich korrigiert wird. Es sieht so aus, als sei das Problem am 30. Mai 2020 erstmals aufgetreten.

Die Symptome des Problems

Nach dem Aufruf der Disney+-App auf betroffenen Geräten erscheint auf dem TV-Bildschirm nur eine knappe Fehlermeldung, und die Benutzer können Inhalte von Disney+ auf ihrem Samsung-Smart-TV nicht anschauen.

Veröffentlicht unter Internet, News, Soziales, Störung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Steinbrech auf dem Flachdach

Auf dem flachen, mit Kies belegten Dach des Forums Lüdinghausen wachsen einige interessante Pflanzen mit hübschen Blüten direkt vor meiner Wohnungstür. Im Mai erzeugen zunächst die Blüten des Schnittlauchs eine hellviolette Grundstimmung.

Wenn das Schnittlauch Ende Mai seine violette Blütenpracht beendet hat, sprießt dieses litophytische, gelbe Gewächs an allen Ecken und Kanten zwischen den Steinen hervor – ich halte es für einen Steinbrech.

Fotos: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht unter Internet | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Russische Achtkern-CPU taktet mit 1,5 GHz

Den russischen Prozessor Elbrus-8CB selbst gibt es schon seit mehr als einem Jahr, es handelt sich um einen Prozessor mit acht Kernen. Nach Angaben des MCST wird der Chip beim Auftragsfertiger TSMC in Taiwan im 28-nm-Verfahren hergestellt. Die CPU belegt eine Fläche von 333 mm² mit2,78 Milliarden Transistoren.

Jeder der Kerne weist 64 KByte L1-Daten- und 128 KByte L1-Instruktionen-Cache auf, dazu kommen noch 512 KByte L2-Puffer pro Core und ein 16 MByte großer L3-Cache für alle acht Cores.

Laut MCST läuft der Elbrus-8CB mit einer Taktfrequenz von 1,5 GHz. Die theoretische Rechenleistung bei einfacher Genauigkeit (FP32) beträgt 576 Gflops und bei doppelter Genauigkeit (FP64) reduziert sie sich auf 288 Gflops.

Seine Daten erhält der Prozessor über vier ECC-geschützte DDR4-2400-Kanäle, was insgesamt 68,3 GByte/s Bandbreite erreicht. Der Elbrus-8CB lässt sich für Server auch als 4-Sockel-Konfiguration koppeln.

Bild: MCST
Veröffentlicht unter News, Programmierung | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Firefox 77 kommt mit Zertifikatansicht und WebRender

Im normalen Vier-Wochen-Rhythmus hat Mozilla schon wieder eine neue Version ihres Browsers Firefox veröffentlicht: Firefox 77.

Mit der neuen Firefox-Version kommt die schnelle Rendering-Engine WebRender standardmäßig für alle Laptop-Nutzer von Windows 10 mit Nvidia GPU und einem Bildschirm von mindestens 3440 ×1440 Pixeln.

Mit WebRender und AVIF

Im Grunde hatte Mozilla schon mit der Firefox Version 67 WebRender aktiviert. Man musste die Funktion allerdings bisher händisch auswählen. Mit WebRender soll das Rendering von WebApps schneller laufen, weil Prozesse auf den Grafikprozessor ausgelagert werden.

Als erster Browser bringt Firefox 77 auch eine Unterstützung für das neue Bildformat AVIF mit, das bei gleicher Qualität weniger Platz als JPG oder WebP brauchen soll. Damit Firefox Bilder auch im neuen Format darstellt, muss man in „about:config“ die Einstellung „image.avif.enabled“ auf „true“ setzen.

Zertifikate anzeigen und bessere Barrierefreiheit

Auch Zertifikate können jetzt, wie Mozilla in einem Blogbeitrag auflistet, schnell unter about:config eingesehen und verwaltet werden. Außerdem hat Firefox die Accessibility weiter verbessert. Die in den Einstellungen aufgelisteten Anwendungen stehen jetzt auch den Nutzern von Screen Readern zur Verfügung, wobei fehlende Datums- und Uhrzeitangaben auch korrekt dargestellt werden.

Neu sind auch die Pocket Recommendations, zumindest in Großbritannien. In Deutschland werden hier schon kuratierte Nachrichten beim Öffnen von neuen Tabs angezeigt…

Wie bei jeder neuen Version hat Mozilla auch einige Sicherheitslücken gefixt. Dazu gehörte unter anderem die Möglichkeit, an Private-Keys zu gelangen, und zwei Fehler, die den Browser crashen konnten.

Veröffentlicht unter Browser, Sicherheit | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Auch Hamburg will von Microsoft-Produkten weg

In München ist die Rückkehr zu Open Source Software schon angekündigt. Nach einer Vereinbarung von SPD und Grünen soll künftig auch in der Verwaltung der Hansestadt Hamburg mehr freie Software genutzt werden.

Darauf haben sich SPD und Grüne in ihren Koalitionsverhandlungen in der zweitgrößten deutschen Stadt geeinigt. Der Koalitionsvertrag soll heute noch vorgestellt werden. Beide Parteien müssen dem Vertrag noch zustimmen.

Der Einstieg in den Ausstieg aus Microsoft-Lösungen

Die Grünen Hamburgs teilten auf Twitter mit, dass die Vereinbarung unter anderem den „Einstieg in Ausstieg Microsoft“ umfasst. In einer Erklärung zu den Ergebnissen ließ Carsten Brosda (SPD) wissen, dass die Stadtverwaltung „nicht einseitig abhängig“ werden dürfe. Deshalb wollen die Beteiligten das Problem des sogenannten Vendor-Lock-Ins jetzt angehen.

Hamburg als Vorbild digitaler Souveränität

Außerdem soll die Hansestadt ein„Vorbild digitaler Souveränität“ werden, was sich an der vollen Kontrolle über die eigenen Systeme orientiert – und was wiederum wohl nur mit Quelloffener (Open Source) Software zu erreichen ist.

Das Buzzword „digitale Souveränität“ wird in letzter Zeit vermehrt von Politikern benutzt, zum Beispiel auch von der Bundesregierung. Open-Source-Unternehmen wie etwa Nextcloud machen natürlich gerne mit.

Schon etwas überzeichnet: Die Open Source Business Alliance (OSBA) bezeichnet sich neuerdings sogar als „Bundesverband für digitale Souveränität“.

Von Microsoft zu freier Open Source-Software

Große Teile der deutschen Verwaltungen von den Kommunen über Kreise, Länder und den Bund nutzen proprietäre Produkte einzelner Hersteller (hauptsächlich Microsoft) oder basieren darauf. Das gilt ganz besonders für die Windows-Betriebssysteme und Office-Lösungen von Microsoft.

Vorreiter gegen diese Entwicklung war die Stadt München um die Jahrtausendwende mit ihrem Limux-Projekt, um statt Windows Linux einzusetzen. Zwar wickelte der Münchner Stadtrat das Projekt vor ein paar Jahren ab, will jetzt aber wieder zurück zu Open Source.

Veröffentlicht unter News, Politik, Programmierung, Sicherheit, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Die Ähren der Gerste im frühen Sommer

Am gestrigen 1. Juni 2020 war der meteorologische Sommeranfang – und die Gerste in Lüdinghausen-Berenbrock steht schon voll auf den Halmen. Auf diesem Foto kann man den Aufbau der Ähren mit ihren besonders an den unteren Körnern langen Grannen gut erkennen.

Nur noch wenige Wochen, dann sind nicht nur die Ähren, sondern das gesamte Getreide goldgelb – und dann kommt der Mähdrescher vorbei…

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

Veröffentlicht unter Allgemeines, Fotografie, Lokales, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wallpaper lässt Android-Smartphones abstürzen

Eine ganz spezielle Bilddatei kann dazu führen, dass manche Android-Smartphones komplett unbedienbar werden, wenn man diese Bilddatei als Hintergrundbild für sein Amartphone ausgewählt hat.

Von dem Bug betroffen sind viele Samsung- und Pixel-Handys, allerdings keine von den Herstellern Huawei oder OnePlus – vermutlich, weil diese Hersteller andere Routinen für Wallpapers nutzen.

Das neue Android 11 soll generell dagegen immun sein. Samsung soll den Fehler seit Mitte Mai kennen und an Updates arbeiten, berichtet der Samsung-Leaker Ice Universe (@UniverseIce) auf Twitter.

Absturzursache: das Farbprofil

Der Grund für den Absturz ist nach Analysen von Flowdor Theme (Telegram-Link) und Sleepy Kuma (@Kuma_Sleepy), dass das Bild mit dem eventuell fehlerhaften Farbprofil Google Skia abgespeichert wurde, was vermutlich gewisse Pixeltransformationen verursacht, die Farbwerte von über 255 ergeben und deshalb einen Array-Überlauf herbeiführen.

Die Symptome des Bugs

Bei dem betroffenen Bild wird  kein Schadcode ausgeführt, sondern das Hintergrundbild wird immer wieder neu angezeigt, ohne dass man das stoppen kann. Selbst ein Reboot durch langes Drücken auf den Ausschalter hilft hier nicht, weil der Fehler beim Neustart sofort wieder auftritt. Aktuell ist nur dieses eine Bild bekannt, das diesen Wallpaper-Lock verursacht.

Wenn man das fragliche Bild als Wallpaper eingestellt hat, soll es zwei Abhilfen geben: Ein Werksreset, der aber sämtliche Apps und Einstellungen löscht, kann das Problem beseitigen. Aber auch der Safe Mode soll helfen – allerdings nicht in allen Fällen.

Das Löschen des Wallpapers via USB klappt nicht, weil der Launcher sich eine Kopie des Fotos fürs Wallpaper anlegt, die man per USB nicht erreichen kann. Auch der Zugriff per adb (nur bei aktiviertem USB-Debugging des Telefons möglich) hilft nicht weiter.

Veröffentlicht unter Mobilgeräte, News, Programmierung, Sicherheit, Tipps und Tricks | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Corona-App-Code offengelegt

SAP und die Deutsche Telekom, die Programmierer der Corona-Warn-App des Bundes, haben den vollständigen Programmcode der App offengelegt. „Über Pfingsten haben wir alle restlichen, noch nicht veröffentlichten Quellcodes für die App auf der Entwickler-Plattform GitHub publiziert“, erklärten Sprecher von Telekom und SAP SE. Damit seien nun alle Codes der kompletten App für alle interessierten Experten überprüfba.

Die Konzerne hatten versprochen, die Tracing-App möglichst transparent zu entwickeln – daher die Offenlegung des Quellcodes. Ansonsten wäre sicher auch kaum jemand bereit, diese App zu nutzen. In dem Open-Source-Projekt auf GitHub sollen sich bis jetzt schon über 65.000 freiwillige Software-Experten die schon veröffentlichten Quellcodes angesehen und sogar schon Vorschläge für Verbesserungen gemacht. „Dieses Engagement ist herausragend und das klare Zeugnis einer lebendigen Software-Engineering-Kultur in Deutschland“, heißt es weiter in der Erklärung.

Korrekte Risikoeinschätzung kaum möglich

Mit der Corona-App sollen die Benutzer eine persönliche „Risikostufe für eine Infektion“ feststellen können. Zu dem Zweck sendet die App anonymisierte Kurzzeit-Identifikationsnummern per Bluetooth aus, die von anderen App-Nutzern in der Nähe empfangen werden können. Wenn ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und dieser Status auch in der App erfasst wird (und nur dann) ;), werden alle betroffenen Nutzer darüber informiert, dass sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben.

Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme werden schon länger heiß diskutiert. Besonders die Fachleute sehen den Nutzen dieser App nicht wirklich. Das liegt im Wesentlichen an der mangelnden Genauigkeit von GPS und Bluetooth und an der mangelnden Fähigkeit dieser Technologien, Wände und Trennwände zu erkennen und last not least auch an den Benutzern oder genauer: an den Nicht-Benutzern.

Die Denkfehler der Corona-App-Projekte:

  • Die App produziere technisch bedingt jede Menge Falsch-Positive, also Infektionen, die gar nicht stattgefunden haben.
  • Das Gleiche gelte für Falsch-Negative, also Infektionen, die unerkannt bleiben. Ein Grund dafür sei, dass GPS und Bluetooth schlicht zu ungenau seien, um jeden Kontakt zu erfassen.
  • Auch erkenne die App Wände oder Trennwände nicht, die vor einer Infektion schützen.
  • Die App gehe von einer Übertragungsrate von 100 Prozent aus, aber nicht jeder Kontakt führe automatisch zu einer Infektion.

Au0erdem ist es schon jetzt etwas zu spät geworden, damit die App noch einen dem Aufwand entsprechenden Nutzen liefern könnte. Sie soll frühestens in zwei Wochen veröffentlicht werden, aber bis eine ausreichende Zahl von Mensche für eine zumindest ein wenig hilfreiche Näherungskontrolle diese App wirklich nutzt, dürfte noch deutlich mehr Zeit vergehen – wenn es überhaupt jemals dazu kommt!

Veröffentlicht unter Allgemeines, News, Politik, Programmierung, Recht, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar