Foto: Gelbrote Rose

Das heutige Foto zeigt eine sehr schöne Rose. Die Blüte ist schon eine regelrechte Farborgie in Rot und Gelb – ganz besonders, wenn man das Bild durch dreimaliges Anklicken auf seine volle Größe bringt…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Firefox 51 warnt vor faulen Zertifikaten

Schon vor einem Jahr versuchte Browser-Hersteller Mozilla, die veralteten und als unsicher angesehenen SHA-1 im Firefox – und scheiterte damit. Mit der jetzt aktuellen Version 51 von Firefox wird aber vor verschlüsselten Verbindungen gewarnt, die auf einem mit SHA-1 signierten Zertifikat basieren. Mozilla schaffte es damals nicht, diese Änderung umzusetzen, weil noch zu viele Nutzer Probleme mit einer solchen Umstellung hatten. Inzwischen nutzen nur noch weniger als 1 Prozent SHA-1-Zertifikate.

Firefox 51 akzeptiert auch wie angekündigt keine neuen Zertifikate mehr, die von den Zertifizierungsstellen (CA) Wosign und Startcom nach dem 21. Oktober 2016 ausgestellt worden sind. Darüber hinaus sollen die dazugehörigen Root-Zertifikate auf die Dauer aus dem Browser entfernt werden.

Fehlt bei einem Log-in HTTPS, blendet Firefox eine kleine Warnung in der Adressleiste ein.Um die Sicherheit der Nutzer zu verbessern, markiert Firefox 51 jetzt außerdem solche Seiten explizit als unsicher, die ein Passworteingabe-Formular nutzen, ohne dass die Seite selbst per HTTPS verfügbar ist. Dies betrifft in Deutschland aktuell noch einige Freemail-Anbieter und Forenbetreiber.

Bisher wird dabei nur ein kleines rot-durchgestrichenes Schloss in der URL-Zeile angezeigt, das aber nicht besonders auffällig ist. Für die kommende Version des Firefox ist geplant, diese Warnung auf ein Hinweisfeld auszuweiten, das erscheint, wenn Nutzer Eingaben in dem betreffenden Formular tätigen.

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Der Internet-Hype um das Antibiotikum Kuh-Ra-Cell

Seit ein paar Monaten macht ein potentes Antibiotikum im Internet von sich reden. Einer unserer Unterstützer, die Firma Perfect Planet Products, vertreibt den Stoff mit der Bezeichnung „Kuh-Ra-Cell“ und erzählte mir, dass er in seinem Vertieb von TCM-Produkten Anfang Dezember 120 Einheiten über sein Bestellportal www.bestellschutz.de angeboten hat und am dritten Tag schon ausverkauft war.

Dabei wird das leicht saure Mittel mit Zitronengeschmack wohl aus rechtlichen Gründen nicht etwa als Antibiotikum verkauft, sondern als Bodenhilfsstoff. Manche benutzen es auch zur Reinigung von Katzenklo oder Karnickelstall, denn Kuh-Ra-Cell oxidiert sicher und unschädlich viele Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Pilze.

Die Liste der Krankheitserreger, die das oxidierende Antibiotikum erfolgreich bekämpfen kann, liest sich beeindruckend:

Bakterien (+Gram, -Gram)Acinetobacter species • Aeromonas hydrophila • Bacillus brevis • Bacillus Cereus • Bacillus megaterium • Bacillus subtilis • Burkholderia cepacia • Campylobacter jejuni • Capnocytophaga ochracea • Corynebacterium xerosis • Enterobacter cloacae • Escherichia coli • Haemophilus influenzae • Helicobacter Pylori • Klebsiella oxytoca • Klebsiella pneumoniae • Legionella • Listeria monocytogenes • Micrococcus luteus • Mycobacterium smegmatis • Mycobacterium abscessus • Neisseria species • Pseudomonas aeruginosa • Pseudomonas pyocyanea • Salmonella species • Selenomonas sputigena • Shigella sonnei • Staphylococcus aerogenes • Staphylococcus Aureus • Streptococcus agalactiae • Streptococcus faecalis • Streptococcus mutans • Wolinella recta • Xanthomonas campestris • Yersinia enterocolitica

Viren: Herpes simplex virus, HSV • Immunodeficient virus, HIV • Respiratory Syncytial virus, RSV • Echovirus 11 • Influenza virus

Pilze und Schimmel: Candida albicans • Aspergillus niger • Colletotrichum musae • Colletotrichum gloeosporioide • Botryodiplodia theobromae • Fusarium monoliforme • Fusarium oxysporum • Rhodotula rubra • Byssochlamys fulva • Sclerotinia

Gerade ist übrigens die dritte Charge des immer schwieriger zu beschaffenden Mittels eingetroffen. Kaum bei Bestellschutz eingestellt, waren nach nur einer! Stunde die ersten 18 Einheiten verkauft. Wenn Sie es auch testen möchten haben sie aktuell noch eine kleine Chance auf eins der begehrten Sixpacks.

Weil sich viele Wiederverkäufer (Heilpraktiker und andere Profis) auch über Bestellschutz eindecken, wurde die maximale Bestellmenge pro Bestellung auf zwei Sixpacks begrenzt, damit auch Normalmenschen eine Chance haben…

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Visual Studio Test von Microsoft freigegeben

Microsoft hat die zentrale Unit-Test-Komponente Visual Studio Test Platform (VS Test) als Open-Source-Software freigegeben. Wie vorher schon viele andere Software-Entwicklungsprojekte findet sich der Code auf der Hosting-Plattform GitHub. Für VS Test wählte Microsoft die MIT Lizenz.

Mit der in Microsofts Visual Studio integrierten Testplattform kann man Unit-Tests für Programmiersprachen wie C#, C++, JavaScript und Python ablaufen lassen, darüber hinaus auch Testdaten sammeln und Testberichte dazu ausgeben. Zusätzlich gibt es Erweiterungen für andere wichtige Testframeworks wie zum Beispiel NUnit, xUnit, Google Tests, Jasmine und Karma, Code Coverage und Test-Impact-Analysen.

Das Diagramm zeigt, dass jetzt auch die zentralen Komponenten Cross-Platform-Runner und Host-Prozess zum Erkennen von, Laden und Ausführen der Tests Open Source sind. Ganz links sind Visual Studio und Visual Studio Code als die wichtigsten Clients visualisiert, aber die Tests lassen sich auch aus der Befehlszeile heraus durchführen.

Neue Testadapter wurden leider nicht quelloffen zur Verfügung gestellt. aber das Gros solcher Adapter stamme sowieso nicht von Microsoft, meint Brian Harry, Corporate Vice President bei Microsoft, in seiner Ankündigung zur Open-Source-Legung.

Der wichtigste Adapter von Microsoft, MSTestV2, soll aber bald auch zu Open-Source-Software werden. Weitere Informationen zu Microsofts Strategie für VS Test finden Sie in einem Dokument zur Roadmap.

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Foto: Palmen auf Gran Canaria

Bei der immer noch herrschenden Kälte hier im Deutschland möchte wohl jeder gerne die Sonne unter Palmen genießen wie zum Beispiel auf diesem Foto auf der spanischen Insel Gran Canaria vor der afrikanischen Westküste.

Foto: Dr. Martin Merz, Casio EX-Z1050, CC BY-SA 4.0

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Golfstrom: Unsere Fernheizung droht auszufallen

Das es in Europa trotz recht nördlicher Lage so schön warm ist, verdanken wir unserer Fernheizung, dem Nordatlantikstrom, einem Ableger des Golfstroms. Auf dem Weg zum nördlichen Ende des Nordatlantikstroms verdunsten Teile des transportierten warmen Wassers (Evaporation).

Dadurch wird der Salzgehalt (die Salinität) erhöht, wodurch das Wasser schwerer wird und zu sinken beginnt. So funktioniert unsere „Wärmepumpe“ und machtdie Nordatlantikdrift zu einem Teil Teil des Nordatlantik-Tiefenwassers, einer südwärts gerichteten Meeresströmung.

Das ganze nennt man auch „thermohaline Zirkulation“, und so beschreibt die Klimaforschung den Vorgang, der für Nordeuropa funktionell eine Art Fernheizung darstellt. Fällt diese Wärmepumpe aus, ist nicht nur Holland in Not – der gesamte Norden Europas würde trotz Klimaerwärmung deutlich kälter werden.

Die genauere Betrachtung des Salzaustauschs im Süden durch die aktuelle Liu-Studie zeigt, dass im Golfstromsystem das Salz, das seine Funktion stützt, schon gestört und die Salzzufuhr reduziert ist – und der Vorgang verstärkt sich selbst.

Eine solche sogenannte positive Rückkopplung bedeutet, dass das Golfstromsystem einen Kipp-Punkt hat, an dem es die Stabilität verliert und versiegt„, warnen Klimaforscher. Der komplizierte Mechanismus des Wärmetransports sei dadurch schon instabil. Hoffen wir mal, dass der Klima-GAU für Nordeuropa uns noch ein paar Jahre verschont…

Bild: DeWikiMan, CC BY-SA 3.0
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Trumps neue Wahrheitskategorie: Alternative Fakten

Nicht nur in Deutschland, wo das Wort „postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016 gekürt wurde, sondern in der Presse der ganzen Welt macht eine Wortschöpfung von Donald Trumps Vertrauter und PR-Beraterin Kellyanne Conway die Runde: Alternative Fakten.

Wie man auf unserem Screenshot hinter Trumps stark restaurierter PR-Beraterin Conway klar erkennt, waren zu Barack Obamas Amtseinführung 2009 (rechts) deutlich mehr Menschen gekommen als am Freitag zu Donald Trumps Vereidigung (links). Das bestätigten auch die Fahrgastzahlen der Verkehrsbetriebe.

„The Donald“ wollte davon aber nichts wissen und ließ seinen Sprecher Sean Spicer verkünden, das seien alles Fake News und gefäschte Bilder. Trump ließ die Presse sogar bedrohen, um sie einzuschüchtern – das dürfte in den USA, wo am Samstag weit über 4 Millionen Amerikaner gegen Trump auf die Straße gingen, wohl kaum funktionieren.

Nun sollte Kellyanne Conway Spicers Auftritt verteidigen, und sie versemmelte es mit dem Ausdruck „Alternative Fakten“ dann so richtig. Mit dem Nebeneffekt, dass viele sich fragen, ob den Verlautbarungen des Weißen Hauses unter Trump überhaupt noch zu trauen ist.

Was auch immer Trump in Zukunft bekannt gibt, seien es Arbeitslosenzahlen, Todesopfer oder Quartalsberichte, könnte künftig zuallererst die Frage aufwerfen, ob er die Zahlen erfunden hat oder ob sie wirklich stimmen.

Screenshot: Focus Online
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Neues Lowlight von Apple: Automute

Heute berichten Golem und andere über eine neue App, mit der sich Apple als Schützer der Privatsphäre aufbrezelt. Es ist in vieler Hinsicht viel Lärm um nichts – eher ein Lowlight als ein Highlight:

Wenn man bei einem Mac (und auch bei fast allen anderen Computern) den Kopfhörer aus der Buchse zieht, kommt der laufende Sound aus den Lautsprechern der Geräte. Nicht unbedingt eine weltbewegende Tatsache, aber Apple stilisiert das zu einem Sicherheitsleck erster Güte (für den Fall, dass man nicht alleine vor dem Gerät sitzt) und sieht die Privatsphäre gefährdet.

Abhilfe schafft dann angeblich die kostenlos über den App Store erhältliche App Automute, die den Mac beim Herausziehen des Kopfhörers leise schaltet.

Wenn man die Lampe ausschaltet, wird es dunkel…

Ziemlich blöd, denn die meisten Nutzer ziehen den Kopfhörer ja gerade ab, um den Ton über Lautsprecher zu hören und müssen bei Verwendung dieser App erst wieder den Ton aufdrehen – ein Eingriff mehr als nötig.

Und schließlich hat es der Benutzer ja selbst in der Hand, vor dem Herausziehen des Klinkensteckers den Sound herunterzudrehen oder abzuschalten, wenn jemand im selben Raum den Ton besser nicht hören sollte…

Wer sich wie Apple als Super-Innovator feiern lässt, aber seit Jahren kein innovatives Highlight mehr liefern konnte und nun mit so einer abwegigen Begründung Technologieführerschaft zeigen will, schießt sich letztlich selbst ins Abseits.

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Proton-Mail ab sofort als Hidden Service im Tor-Netz

Noch mehr Privatsphäre durch Bereitstellung des Dienstes ProtonMail auch im Tor-Netzwerk als Hidden Service (verborgener Dienst) verkündet der Schweizer Dienstleister für sichere Email in seinem Blog.

Dadurch können die Benutzer bei Bedarf E-Mails nicht nur verschlüsselt, sondern auch anonym über das Tor-Netz verschicken. Es ist ein Zusatzangebot zum bisherigen Service. Allerdings befindet sich der Hidden Service dem Anbieter zufolge noch in einem experimentellen Stadium.

Gründe für Nutzung des Tor-Netzes zur Anonymisierung

Im Tor-Netz kann man anonym durchs Internet surfen. Dissidenten, Journalisten und Verfolgte haben in einigen Ländern keinen anderen Weg, um Überwachung und Zensur aus dem Weg zu gehen.

Nutzt man ProtonMail über Tor, ist man beispielsweise vor Man-in-the-Middle-Attacken sicher. Angreifer können wegen des vielschichtigen Aufbaus des Tor-Netzes nicht nachverfolgen, dass man eine Verbindung zu den ProtonMail-Servern aufbaut. Außerdem ist die Verbindung zu einem Hidden Service Ende-zu-Ende verschlüsselt, so dass niemand diese Kommunikation mitlesen kann.

Dabei bleibt natürlich auch die echte eigene IP-Adresse verborgen.

Zugriff auf den Hidden Service

Wer ProtonMail im Tor-Netzwerk nutzen möchte, braucht dazu einen einen speziellen Webbrowser, der den Zugriff auf URLs mit der Endung .onion (Zwiebel) ermöglicht. Dafür ist der kostenlose Tor Browser da – dabei handelt es sich um eine speziell angepasste Version von Firefox ESR. Mit dem Tor Browser kann man dann auf https://protonirockerxow.onion zugreifen und den Service wie gewohnt nutzen.

Die Installation des Tor-Browsers haben wir hier in der letzten Woche beschrieben. Der Hidden Service von ProtonMail gehört zu den wenigen Diensten im Netz, der eine Transportverschlüsselung über HTTPS im Tor-Netz anbietet.

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Foto: Bunter Tulpenstrauß

Mit frischen Frühlingsblumen wie diesen Tulpen und etwas Lesestoff lässt sich die aktuelle Kälteperiode gut zu Hause abwarten – in der Hoffnung, dass es bald mal wieder wärmer wird.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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