Apples neuer Mac Pro kostet voll ausgebaut 62.419 Euro

Der zur WWDC 2019 im Sommer dieses Jahres angekündigte Apple Mac Pro kann jetzt bestelltwerden. Die Auslieferung vorkonfigurierter Geräte soll in der kommenden Woche beginnen. Der Rechner kostet im Tower-Design ab 6.499 Euro, die (allerdings noch nicht verfügbare) Rack-Variante schlägt mit 7.199 Euro zu Buche.

Es darf auch ein wenig teurer sein

Man kann aber auch deutlich mehr Geld für die Kisten ausgeben, schließlich sind das ja nur die Einstiegspreise. Die modular aufgebauten Rechner gestatten den Einbau zahlreicher Erweiterungen, und es gibt auch extrem teure Varianten der Prozessorkonfiguration:

Die preisgünstigste Version kommt mit einem 3,5 GHz Intel Xeon W mit 8 Kernen, es gibt sie optional aber auch mit 12 Kernen (3,3 GHz), 16 Kernen (3,2 GHz), 24 Kernen (2,7 GHz) und 28 Kernen (2,5 GHz).

Im Maximalausbau dürfen Interessenten satte 62.419 € für den Tischrechner hinlegen – dafür bekommt man schon vier kleine Autos mit Elektroantrieb…

Detailliertere Informationen zu Apples neuem Mac Pro und seinen Optionen finden Sie bei Golem.

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Updates: Apple bringt iOS 13.3 und iPad OS 13.3

Soeben hat Apple die Updates iOS 13.3 und iPadOS 13.3 für seine beiden Mobilbetriebssysteme bereitgestellt. Zu den Neuerungen gehört eine erweiterte Kindersicherung mit Einstellungen, die vorgeben, wen die Kinder per FaceTime, Messages oder per Telefon kontaktieren können. Eltern können auch die Kontakte verwalten, die auf dem Gerät des Kindes angezeigt werden, was mit Fremdanwendungen natürlich nicht funktionieren kann.

Außerdem wurde Apples eigene Aktien-App überarbeitet. Die Benutzer können jetzt auf Links zu Börsenstories klicken oder auch News von bestimmten Anbietern lesen.

Darüber hinaus beheben die Updates zahlreiche Fehler. So beenden die Updates zum Beispiel Probleme in Mail, die das Laden neuer E-Mails verhinderten und beseitigen einen Fehler, der das Löschen von Emails in Gmail-Accounts verhinderte. Auch Probleme mit Emails in Exchange-Accounts wegen inkorrekter Zeichen sollen beseitigt worden sein.

Probleme mit unscharfen Bildschirmfotos, dem Zuschnitt oder oder Anmerkungen der Bilder sollten nach dem Update auch Vergangenheit sein. Die Updates lassen sich über die Systemeinstellungen Over-the-air einspielen.

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Speicherpreise steigen 2020 deutlich an

Seit 2017 kennen die Preise von SSDs und Arbeitsspeicher (RAM) nur noch eine Richtung: nach oben. SSDs mit einer Kapazität von 1TByte gibt es schon unter 100 €, und 16 GByte RAM kosten auch nur noch gut 50 €.

2020 wird Speicher wieder teurer

In diesem Jahr erholte sich der Markt von der durch Server und Smartphones getriebenen hohen Nachfrage. Auch Produktionserweiterungen der große Hersteller von Samsung über Micron  und SK Hynix gepaart mit der sinkenden Nachfrage erzeugen inzwischen ein Überangebot von Speicher und die Margen sind schon im laufenden Jahr eingebrochen.

Ein guter Zeitpunkt für den Speicherkauf

Die Hersteller gehen für 2020 von bis zu 30 Prozent höheren Preisen für Speicherchips aus. Dazu trägt auch eine erhöhte Nachfrage bei Servern, Autos und 5G-Systemen bei. Wenn man sowieso in nächster Zeit Speicher für den PC oder das Smartphone anschaffen will, ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt für den Kauf!

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Foto: Gespiegeltes Selfie mit Baum

Dies sehr indirekte Foto entstand an einem regnerischen Wintertag auf der Münsterstraße in Lüdinghausen.

Bei dieser Aufnahme habe ich das Objektiv auf den Boden gerichtet und damit die Reflektionen von Fotograf und Motiv in einer Pfütze auf der Straße als Selfie mit einem Baum fotografiert.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Facebook-, WhatsApp- und Instagram-Apps verletzen Patente

In dem Rechtsstreit mit Blackberry hat Facebook jetzt eine Niederlage erlitten. Das Landgericht München I urteilte, Facebook nutze bei seinen Apps unerlaubt geistiges Eigentum des kanadischen Unternehmens Blackberry. Zu den beanstandeten Programmen gehören die mobilen Apps für Facebook, WhatsApp und Instagram,  berichtet die Süddeutsche Zeitung.

„Durch die Urteile ist faktisch das Anbieten und Liefern der vorgenannten Anwendungen in der BRD zur Benutzung in der BRD verboten, soweit sie die klagegegenständlichen Patente nutzen“, erläutert eine Gerichtssprecherin. Facebook dürfe die Apps jetzt entweder nicht mehr anbieten und liefern oder müsse sie vorher so modifizieren, „dass die konkret angegriffene Funktionalität abgeändert wird“.

Zwar ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, allerdings schon „vorläufig vollstreckbar“. Damit kann Facebook also noch Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen, muss aber die Entscheidung schon jetzt umsetzen, wenn Blackberry das verlangt.

Dafür ist es aber auch nötig, dass Blackberry bei Gericht als Sicherheit eine Bürgschaft hinterlegt (wegen der Möglichkeit, dass nachfolgende Instanzen zugunsten von Facebook urteilen).

Facebook weist gegenüber der Süddeutschen Zeitung darauf hin, dass es in Deutschland nicht zu einer Abschaltung der Apps für Facebook, WhatsApp und Instagram kommen werde, denn es lägen inzwischen schon Software-Updates bereit, die die Forderungen des Urteils erfüllen.

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Kein Gratis-Internet mehr im Tesla

Ab dem 1. Januar 2020 will Tesla von einigen seiner Kunden eine monatliche Gebühr für die Mobilfunkverbindungen verlangen, über die die Fahrzeuge mit Daten wie Satellitenkarten, Musikstreaming u.s.w. versorgt werden. Bei Tesla heißt das dann Premium Connectivity statt Standard Connectivity, berichtet Electrek.

Schon seit 2012 bietet Tesla in seinen Elektro-Autos einen kostenfreien Internetzugang an. Zwei Jahre später teilte das Unternehmen dann aber mit, dass die Internetverbindung nur noch vier Jahre lang kostenlos bleiben würde.

Zehn Dollar – oder zurück auf den Google-Maps-Level

Die ab 2020 zu zahlenden Gebühren betreffen nur Fahrzeuge, die ab dem 1. Juli 2018 gekauft wurden. Deren Nutzer bekommen dann ein kostenloses 30-Tage-Probeabo der Premium Connectivity.

Wer nach Ablauf des Probeabos nicht monatlich zehn US-Dollar zahlen will, hat danach nur noch Standard Connectivity und sieht auch nur noch Google-Maps-Karten auf seinem Display – keine Luftbildaufnahme mehr. Auf Echtzeit-Verkehrsinformationen muss er oder sie auch verzichten und Spotify lässt sich auch nicht mehr streamen, wenn der Fahrer nicht sein Smartphone mit dem Auto verbindet.

Für automatische Softwareupdates ist Premium Connectivity nötig

Die normalen Softwareupdates für Tesla-Autos sind in der Premiumvariante weiterhin mobil zu haben, Standardnutzer müssen für Updates mit ihrem Auto ins WLAN einloggen. Die Sicherheitsupdates werden weiter wie gewohnt auch über LTE verbreitet.

Die Euro-Preise für Premium Connectivity in Europa sind noch nicht bekannt.

Bild: Pixabay
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Sonntagsthema: Wie man mit „I am Jesus Christ“ Gott wird

Eigentlich klingt es nach einem Scherz oder gar nach Gotteslästerung. Allerdings scheint es aber ernst gemeint zu sein und nicht etwa ganz offensichtlichen blasphemischen Zielen zu dienen:

Infos zum Spiel

In dem Spiel namens „I am Jesus Christ“ soll man demnächst auf Windows-PCs als Heiland auftreten können. Aus der Ego-Perspektive sollen Spieler in einer offenen Welt auf Wasser wandeln und Wunder bewirken und damit dann Gutes tun können: Menschen helfen, Menschenmassen mit Nahrung versorgen, Stürme beruhigen und was sonst noch so unter „Wunder“ abläuft.

I am Jesus Christ startet mit der Taufe des Sohnes Gottes, später kommt es dann zur Kreuzigung. Danach sollte natürlich die Auferstehung folgen, vorausgesetzt, der  Spieler macht keine Fehler oder übernatürliche Kräfte (oder Windows) führen zu einem Programmabsturz.

Soweit bekannt stammt „I am Jesus Christ“ nicht aus dem Vatikan…

Das Programm entsteht in dem kaum bekannten Entwicklerstudio Simulam. Als Publisher fungiert das Unternehmen Playway, das bis jetzt unter anderem schon den Thief Simulator, den Car Mechanic Simulator und den Cooking Simulator veröffentlicht hat. Diese Titel sind nicht etwa Schrottware, sondern haben sich auf Steam offensichtlich recht ordentlich verkauft und von den Nutzern im Schnitt auch sehr gute Bewertungen erhalten.

Screenshot: Playway
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Foto: Verschneiter Wald

An einigen Stellen in NRW ist es in diesen Tagen weiß geworden, an anderen wiederum nur nass. Dies Foto wurde bei einer Autofahrt durchs Bergische Land nach Köln aufgenommen.

Vor meiner Wohnungstür im Forum Lüdinghausen war es zwar in den letzten Tagen auch einmal weiß – das war allerdings kein Schnee, sondern nur Raureif.

Es ist ja auch nicht wirklich viel Schnee, der Wald auf diesem Foto ist nur ein wenig eingepudert. Sobald man ein paar Höhenmeter hinter sich gebracht hat, findet man jetzt an vielen Stellen solche winterlichen Landschaften – außer im Flachland, da sieht man höchstens am frühen Morgen etwas Raureif.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Kostenloses Streaming bei Plex

Der Video-Dienst Plex hat seinen auf der CES 2019 angekündigten Streaming-Dienst weltweit gestartet. Benutzer utzer können sich ab sofort im Bereich Movies & TV kostenlos Filme und Serien ansehen. Monatliche Kosten wie bei anderen Streaming-Diensten sind dafür nicht nötig. Allerdings muss man während der Wiedergabe dann auch Werbeunterbrechungen in Kauf nehmen.

Das deutsche Angebot ist noch beschränkt

Plex hat angekündigt, sein Angebot um Hollywood-Filme, lokale Produktionen und Indie-Filme zu erweitern. Welche Filme und Serien jetzt wirklich nach Deutschland kommen, hängt aber von der Lizenzsituation ab. An TV-Serien gibt es in Deutschland bisher nur drei Produktionen. Als Konkurrenz zu anderen Streaming-Diensten wie Netflix oder Amazons Prime Video versteht sich Plex nicht, dafür müssen Nutzer aber auch nichts bezahlen.

Auch als Media-Player geeignet

Plex kann man aber unter anderem auch dazu nutzen, auf lokal gespeicherte eigene Videos zuzugreifen. Die Benutzer können sich auch Live-TV über die Plex-App anschauen. Es lassen sich aber auch Podcasts, tagesaktuelle Nachrichten und Webserien bei Plex abrufen. Bei Nachrichten und Webserien setzt Plex bereits ebenfalls auf Werbeeinblendungen.

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Sicherheitsupdate für Mozillas Mailclient Thunderbird

Ein wichtiges Sicherheitsupdate für Mozillas Email-Client Thunderbird verhindert, dass Angreifer die Anwendung zum Absturz bringen könnten. In der aktuellen Version Thunderbird 68.3 haben die Entwickler von Mozilla jetzt mehrere Sicherheitslücken mit dem Angriffsrisiko „hoch“ geschlossen.

Die Warnmeldung zur aktuellen Version gibt an, dass alle vorherigen Versionen und alle Betriebssysteme davon betroffen sind. Nur die Lücke mit der Kennung CVE-2019-13711 betrifft ausschließlich Windows.

Mozilla erläutert in dem Zusammenhang, dass das Skripting standardmäßig deaktiviert ist, sodass der Empfang und das Lesen von Mails keine Angriffe einleiten können soll. Leider geht aus der Warnung nicht hervor, wie ein konkretes Angriffsszenario aussehen könnte…

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