Sammelpatch zum Anniversary Update Windows 10 1607

Win10Anni1_620Wer seinen Rechner mit dem Anniversary Update auf Windows 10 Version 1607 gebracht hat, sollte jetzt das kumulative Update nachladen, mit dem Microsoft verschiedene nicht-sicherheitskritische Fehler beheben will.

Dazu gehört auch jener Fehler, der dazu führen konnte, dass manche Rechner mit TPM, aktivem Hyper-V und aktivem Bitlocker nach der Installation des Anniversary Updates nicht mehr normal starten konnten. Der Patch hebt die Build-Nummer von Version 1607 14393.51 auf 1607 14393.82.

Microsoft liegt mit dem Patch im Zeitplan, denn das Update war für den 23. August angekündigt. Wer das nur schubweise ausgelieferte Anniversary Update noch nicht erhalten hat, kann es auch manuell anstoßen.

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Die „Abbruchjäger“ auf Ebay

ebay-logo-neuEine fiese Methode zum Abzocken haben die sogenannten „Abbruchjäger“ entwickelt. Sie nutzen die Bedingungen der Auktionsplattform für Schadensersatzklagen aus.

Denn bei Ebay darf man eine einmal gestartete Auktion nur wegen wichtiger Gründe abbrechen – daß kaum jemand mitbietet oder die angebotene Ware schon anderweitig verkauft werden konnte, zählt nicht dazu.

Das nutzen die Abbruchjäger und machen ein in der Regel sehr kleines Angebot (z.B. 2 Euro für ein Auto). Wenn dann der Verkäufer mangels anderer Gebote einen Rückzieher macht, wartet der Bieter einige Monate, bis er davon ausgehen kann, daß die Ware inzwischen anderweitig verkauft wurde und verklagt den Anbieter dann auf Schadensersatz – und der wird bisher auch oft häufig dazu verurteilt.

Heute könnte der Bundesgerichtshof (BGH) den Abbruchjägern das Handwerk legen. Im anstehenden Fall deutet vieles darauf hin, dass die Richter es mit einem echten „Abbruchjäger“ zu tun haben.

Der Mann war mit mehreren Tarnaccounts und Emailadressen unterwegs, gab auch Gebote in Massen ab und zerrte schon mehrfach Anbieter wegen abgebrochener Auktionen vor den Kadi.

Der Verkäufer hatte auch durchaus einen guten Grund für den Abbruch der Versteigerung: Er hatte sich bei den technischen Daten vertan und bot sein Motorrad wenig später noch einmal korrekt bei Ebay an (Az. VIII ZR 182/15).

Internet-Rechtsexperten wie Rechtsanwalt Christian Solmecke haben deshalb die Hoffnung, dass der BGH ein für alle Mal festlegt, wo die Grenze zwischen Schnäppchen- und Abbruchjäger verläuft.

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Neue Internetseiten der Musikschule Münsterland

MusikschuleMünsterland2016Mehr und mehr Menschen gehen ja heutzutage mit ihren Mobilgeräten ins Internet, und wenn eine Seite nur für „normale“ Rechner wie PCs oder Macs optimiert wurde, kann die Navigation durch die Seiten gelegentlich schwierig sein.

Solche Überlegungen haben vermutlich die Musikschule Münsterland aus Lüdinghausen bewogen, vor ein paar Tagen neue Internetseiten online zu stellen. Das übersichtliche Design ist responsiv, so daß man auch mit einem Smartphone oder einem Tablet zügig zur gewünschten Information navigieren kann.

SaschaJoergesMedienkompetenz wird in der Musikschule Münsterland schon immer groß geschrieben, darauf achtet der Inhaber Sascha Joerges. Es gibt dort auch Freifunk-Internetzugänge, so daß die Schüler auch recht unkompliziert per WLAN online gehen können, ohne ihr ja immer zu kleines Datenvolumen zu belasten oder gar teure Abmahnungen befürchten zu müssen, weil die Kids mal auf den falschen Link geklickt haben…

Screenshot: Musikschule Münsterland
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Foto: cremefarbene Rose

IMG_20150913_151136bEin besonders hübsches Exemplar seiner Gattung ist diese cremefarben blühende Rose, die mir zusammen mit ihren Schwestern in der Vase meine Wohnung im Forum Lüdinghausen am Wochenende verschönert hat.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Googles neues Mobilbetriebssystem Android 7 ist da

Android7NougatGestern hat Google die nächste Android-Version veröffentlicht und für die Mobilgeräte seiner eigenen Nexus- und Pixel-Familien bereitgestellt. Andere Hersteller dürften aber wie immer einige Monate für ihre Android 7-Updates benötigen, wenn sie denn überhaupt kommen…

Android 7 bringt einen Mehrfenstermodus, verbesserte Benachrichtigungen direkter Antwortmöglichkeit, schnellere 3D-Grafik für Spiele und viele Verbesserungen im Detail.

Gestern hat Google das seit Monaten unter dem Codenamen Nougat getestete Android N veröffentlicht und Updates für die hauseigenen Geräte bereitgestellt, gibt der Konzern im Android-Blog bekannt. Auch für die Entwickler stehen schon ausführliche Informationen bereit.

Googles Smartphones Nexus 5X, 6 und 6P, die Tablets Nexus 9 und Pixel C und der Nexus Player bekommen das Update auf Android 7 zum Download am Gerät (OTA) angeboten, alternativ stehen auch Images zum Download bereit.

Als erstes Neugerät mit Android 7 von Fremdherstellern nennt Google das LG V20. Samsung hat für das vor einigen Wochen vorgestellten Galaxy Note 7 ein zeitnahes Update angekündigt, liefert es aber zunächst weiter mit Android 6 aus.

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Amazons Fire TV hat ab sofort ein verborgenes Menü

FireTV5211dAmazon hat bei allen Fire-TV-Geräten mit der Verteilung des aktuellsten Betriebssystems Fire OS 5.2.1.1 begonnen, mit dem erweiterte Kindersicherungsfunktionen und weitere Anmeldemöglichkeiten für die Streaming-Geräte eingeführt werden. Ob Sie schon diese Version installiert haben, können Sie unter Einstellungen / System überprüfen.

Außer den üblichen Fehlerkorrekturen gibt es mit der Aktualisierung auch ein verborgenes Menü, wie das Blog AFTVnews berichtet. Amazon selbst erwähnt das versteckte Menü übrigens nicht.

Es ist eigentlich für Entwickler und Tester gedacht, die damit beispielsweise die Performance von Apps und die Internetverbindung prüfen können. Man kann das Menü auf den Bildschirm rufen, indem man an der Fernsteuerung 5 Sekunden lang die beiden Tasten „Runter“ und „Auswählen“ betätigt und dann den Menüknopf drückt.

FireTV_XrayDie interessanteste Funktion in dem Menü heißt „System X-Ray“ und blendet ein Statusfenster über die Fire-TV-Oberfläche ein. Es zeigt die benutzte Displayauflösung mit der Bildwiederholrate, die Prozessorauslastung, die Speicherbelegung und die Datenübertragungsrate. Bei der Prozessorauslastung wird jeder der vier Prozessorkerne einzeln visualisiert.

Um das Menü wieder vom Bildschirm weg zu bekommen. muß man dieselbe Tastenkombination erneut eingeben. Das neue Entwicklermenü wird also nicht in die normalen Fire-TV-Einstellungen übernommen, sondern es bleibt verborgen.

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Foto: Hortensienblüte in Weiß

IMG_20140905_085640bDie Hortensien stehen immer noch in voller Blüte mit der typischen Kugelform. Die weiße Variante scheint weiterhin die erste Wahl zu sein, man sieht sie in den Gärten von Lüdinghausen am häufigsten.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Always-On-Display: Wer hat bei wem abgekupfert?

TopSmarties6SS7Eine bizarre Diskussion läuft gerade auf Twitter: Wer hat zuerst ein Always-On-Display gehabt. Eigentlich denkt man ja, daß so etwas einfach herauszufinden ist – und das ist sicher auch so.

Das Problem dabei ist wohl eher der lückenhafte Kenntnisstand bei den meisten Diskutanten, insbesondere beim Initiator der Sache, der chinesischen Firma Lenovo, die gerade Handyhersteller Motorola aufgekauft hat.

Unter dem Hashtag #TheOriginalAlwaysOnDisplay lästert die frischgebackene Mama Lenovo jetzt über Samsung ab und wirft den Südkoreanern vor, sie seinen Copycats. Die Koreaner halten sich aber völlig aus der Diskussion heraus. Nicht so die Twitter-User:

Schon werden von Dritten Symbian-Smarties mit Always-On-Displays in die Diskussion geworfen, was zu dem mächtig bescheuerten Vorwurf führt, Lumia habe von Nokia abgekupfert. Lumia ist ja nur eine Marke für Windows-Smarties und Nokia hat sich Microsoft ja auch schon einverleibt.

Jetzt will Lenovo, die ja den ganzen Quatsch losgetreten haben, von der Diskussion nichts mehr wissen und hat eine entsprechende Anfrage von CNet nicht mehr beantworten wollen.

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Die Achse des Bösen: Amazon und Shell

amazon-boxOnlineriese Amazon verbündet sich mit dem Ölmulti Shell im Paketgeschäft. „Shell und Amazon testen seit Juli sogenannte Amazon Locker an zehn Shell-Stationen in München„, hieß es vonIstván Kapitány, dem Chef des weltweiten Tankstellengeschäfts bei Shell, dem Handelsblatt.

Dabei gehe es darum, unabhängig von Paketdiensten wie beispielsweise vom deutschen Marktführer DHL selbst Lieferungen zustellen zu können. Die Multis Amazon und Shell wollen damit erste Erfahrungen für den Ausbau ihrer Zusammenarbeit gewinnen.

ShellMuschelFür den Anfang sei angedacht, eine dreistellige Zahl von Shell-Stationen in Deutschland mit Paketautomaten auszurüsten, schreibt das Handelsblatt unter Berufung auf Branchenkreise. Kunden des weltgrößten Onlinehändlers können ihre Bestellungen dann zu diesen Automaten mit Schließfächern umleiten, falls sie nicht zuhause anzutreffen sind.

Und da liegt der Hase auch schon im Pfeffer. Es ist jetzt der dritte Versuch von Amazon, seine Kunden vom Paketempfänger zum Paketabholer umzufunktionieren. Die ersten beiden mit GLS führten wohl nicht weiter, jetzt wird ein Versuchsballon mit einer Tankstellenkette gestartet.

Amazon wird dabei letztlich alle Kunden verlieren, nicht gut laufen können und deshalb zur Lieferung bestellen, die kein Auto besitzen und in deren Nähe keine Shell-Tankstelle mit Paketautomaten zu finden ist.

Im Prinzip ist dagegen ja nichts zu sagen, wenn man das fair und offen kommuniziert und die Kunden, die nicht mehr beliefert werden, sondern abholen müssen, auch ehrlich aufklärt und auch noch eine (durchaus teurere) Option zur Belieferung statt Abholung einräumt.

Aber Konzerne sind gierig und wollen das Töpfchen immer bis auf den Boden auskratzen-Im Grunde erwarte ich das gleiche Theater wie bei den bisherigen Versuchen, mit Lug und Trug durch GLS die Zustellung billiger zu machen, indem man einfach nicht zustellt und behauptet, der Empfänger sei nicht anzutreffen gewesen…

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Die leidige Olympiade in Rio ist endlich Geschichte

Parque OlimpicoSeit heute Nacht um Eins ist die leidige Olympiade in Rio de Janeiro nach zwei Wochen durcheinander geratenem Fernsehprogramm endlich Geschichte. „Das waren wunderbare Spiele in der wunderbaren Stadt“, gab es noch ein wenig Eigenlob von IOC-Präsident Thomas Bach – dem Freund des russischen Diktators Putin, der die offene Hand schützend über systematisch staatlich gedopte Sportler gehalten hat.

Aber ehrlich gesagt: Ich weiß was chemische Substanzen im Körper von Menschen anstellen können – da muss ich mir nicht noch zum Beleg gedopte Leichtathleten und andere Sportler reinziehen.

Die Sommerspiele haben jede Menge Geld gekostet und jede Menge Medaillen und anderen Müll erzeugt. Das Land Brasilien ist jetzt um gut 10 Milliarden ärmer, die die ihm an allen Ecken und Kanten für Infrastruktur, Wohnungen, Schulen und Krankenhäuser fehlen dürften. Einmal-Sportstätten sind halt volkswirtschaftlich keine gute Investition, hier wären Essen und Medikamente sinnvoller gewesen.

Was mit den Stadien nach den Olympischen Sommerspielen passiert, kann man sich zum Beispiel an Südafrikas Fußballstadien ansehen.

In der Nacht kam Übergangspräsident Michel Temer nicht zur Abschlußfeier , nachdem er schon bei der Eröffnung von seinen Landsleuten gnadenlos ausgepfiffen worden war.

Auch Fußball-Idol Pelé fehlte im legendären Maracanã-Stadion, wo Brasiliens Ballkünstler am Vorabend mit dem erstmaligen Olympiasieg durch ihren Finalerfolg über Deutschland für das emotionale Highlight für die Gastgeber gesorgt hatten.

Heute kommt dann wieder business as usual, und die suspendierte Staatspräsidentin Dilma Roussef dürfte wieder mit ihren undurchsichtigen Geldgeschäften die Schlagzeilen im Samba-Staat beherrschen.

Foto: Parco Olympico doe Jogos Olimpicos de 2016, Miriam Jeske, CC BY-SA 3.0 br
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