Foto: Birken-Margerite blüht auf

Die Margerite im Kübel der Birke auf meinem Balkon hat heute begonnen, ihre Knospe zu entfalten.

Die weißen Zungenblüten am Rand des Blütenkorbes sind halb geöffnet, die gelben Röhrenblüten in der Mitte des Korbblütlers sind noch nicht geöffnet. Wenn die Blüte voll aufgeblüht ist, öffnen sich auch die Röhrenblüten von außen nach innen nacheinander.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Wichtige Sicherheitsinfo von Vodafone ist eher Marketing

Letzte Woche hat Vodafone einigen Kunden einen Brief mit dem Titel „Wichtige Sicherheitsinfo für Sie“ geschickt. Darin hieß es, er PC des Adressaten sei „wahrscheinlich“ von Unbekannten für die Installation von Schadsoftware genutzt worden. In der Woche nach der WannaCry-Attacke dürfte der Inhalt des Schreibens bei den betroffenen Anwendern höchste Besorgnis ausgelöst haben.

Hier der Text des Schreibens:

„Lieber Herr xy,
auf Ihrem PC haben Unbekannte wahrscheinlich eine Schadsoftware installiert.
Wir bekommen z.B. vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) regelmäßig Infos darüber, wenn Anschlüsse von unseren Kunden mit schädlicher Software infiziert sind. Nach diesen Infos ist auch an Ihrem Internet-Anschluss mindestens ein Gerät betroffen.
Was können Sie jetzt tun?
Sie haben zu Ihrem Internet und Telefonvertrag auch unser Sicherheitspaket bekommen. Deshalb haben Sie schon eine leistungsfähige Software zum Schutz Ihres PCs. Damit können Sie sich gegen schädliche Software schützen. Wir empfehlen: …“

Vodafone verkauft Sicherheitslösungen im Schatten von WannaCry

Dann folgt noch eine Anleitung, wie man das kostenpflichtige Vodafone-Sicherheitspaket für 3,98 € im Monat installiert. So macht Vodafone aus der Not eine Tugend und verkauft im Schlepptau eines Cyberangriffs seine Sicherheitslösung.

Es kommen dann noch die üblichen und im Prinzip auch sinnvollen Empfehlungen wie zum Beispiel Updates installieren, Firewall nutzen, Passwörter ändern usw., aber der Hauptzweck des Schreibens ist wohl der Hinweis auf die kostenpflichtige Sicherheitslösung von Vodafone. Die müssen es ja sehr nötig haben!

Unten im Brief waren der Link kabel.vodafone.de/kontakt und die Telefonnummer 0800 5266625 genannt, wo man sich mit eventuellen Fragen hinwenden könne.

Der wahre Anlass für den Vodafone-Brief

Im inoffiziellen Kundenforum von Vodafone Kabel berichtet ein Benutzer, der Vodafone-Service habe ihm mitgeteilt, „dass die Sache etwas mit den Begriffen: TCP, Wanna Crypt, Botnet Initiative, Shadow Server, Kabeldeutschland zu tun hat. Und dass die Infektion exakt am 13.5.2017 um 15:59 und einige Sekunden stattgefunden hatte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Mann die Berichterstattung über WannaCry verfolgt und dabei auch die sogenannte Kill-Switch-Domain des Erpressungstrojaners aufgerufen. Und es sollte sich herausstellen, dass genau das zu dem Schreiben von Vodafone geführt hat.

Denn inzwischen haben sich viele Kunden im Forum gemeldet, die diese Domain aufgerufen und dann den Vodafone-Werbebrief für kostenpflichtige Sicherheitsprodukte erhalten haben – jemand der den Brief erhalten hat und nicht diese Domain aufrief, hat sich bisher nicht gemeldet.

Diesen Zusammenhang kommuniziert Vodafone aber nicht – das könnte ja auch die Kunden davon abbringen, Geld für die Vodafone-Sicherheitslösung abzudrücken…

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Foto: Männertreu

Die auch als Männertreu bezeichneten Lobelien hat mir eine Freundin für meinen Balkon im Forum Lüdinghausen mitgebracht. Inzwischen sind die Pflanzen übersät mit ihren leuchtend blauen Blüten.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Gerechtigkeit: Am Ende des Geldes ist noch Monat da…

Gestern Abend saßen wieder die üblichen Polit-Profiteure bei Anne Will am Tisch und warfen Gemeinplätzchen in eine Pseudo-Diskussion darüber, wie man die Steuerüberschüsse von immerhin 100 Milliarden Euro jährlich nutzen sollte.

Ob die Politiker das Geld zurückgeben oder investieren wollen, war im Einzelfall für mich nicht wirklich erkennbar – das Neusprech der abgehobenen Kleptokraten war aber nicht der Hauptgrund dafür, sondern eher der Etikettenschwindel und die missbräuchliche Verwendung der Begriffe.

Gerechtigkeitvom Heiligen Martin

Als Rentner in Grundsicherung habe ich regelmäßig nach dem 20. das Problem, dass noch Monat da ist, aber kein Geld mehr. Speziell die vollmundigen Ankündigungen des Heiligen Martin, dass es gerechter zugehen soll in unserem Lande, ließ mich hoffen, dass wenigstens die SPD mir etwas mehr Rente oder Grundsicherung zukommen lassen möchte, damit ich auf meine alten Tage keine Plastikflaschen mehr aus Abfallkörben sammeln muss, um wie ein guter Opa meinem Enkel auch mal ein Eis kaufen zu können.

Zurückgeben = Investieren

Da muss ich aber wohl etwas missverstanden haben. „Geld an den Steuerzahler zurückgeben“ bedeutet bei den Sozen nicht etwa, dass Schulz, Schäfer-Gümbel oder Barley mir oder anderen echt Bedürftigen wirklich mehr Geld in die Hand geben wollen.

Inzwischen habe ich gelernt. dass die Politiker zwar „zurückgeben“ sagen, damit aber „investieren“ meinen. Da schwafeln sie dann von reparierten Straßen und Brücken (Ich habe gar kein Auto!) oder Schäfer-Gümbel erzählt gebetsmühlenartig von gebührenfreien Kitas und Unis (Mein Kind hat schon vor 10 Jahren sein Diplom gemacht, und mein Enkel ist auch nicht mehr in einer Kita).

Von diesen sogenannten „Investitionen“, von denen ich nach Aussage der kleptokratischen Politiker angeblich so viel mehr haben soll als von mehr Geld in meiner Hand, habe ich nicht den geringsten Vorteil. Das hilft mir nicht einen Cent weiter, obwohl ich mit 200 Euro zum Leben für einen Monat (Miete +Strom abgezogen) sicher zu den Ärmsten im Lande gehöre!

Die Kleptokraten meinen wohl andere Arme…

Über die Sorge der Menschen in diesem Lande und über die Gerechtigkeit müsse man reden, tönt der SPD-Kanzlerkandidat Schulz bei jeder sich bietenden Gelegenheit.  Mich meint er dabei aber offensichtlich nicht.

Es müssen wohl andere Arme sein, denen jetzt „Gerechtigkeit“ widerfahren soll – Rentner in Grundsicherung oder Hartzer gibt es in den Vorstellungen der Politiker aller Parteien (außer der Linken) von ihrer Zielgruppe wohl eher nicht.

Bei CDU und FDP soll die „gerechte“ Umverteilung über günstigere Steuern geregelt werden. Schön für alle, die so viel Geld in die Hand bekommen, dass sie davon Steuern bezahlen müssen – ich gehöre leider nicht dazu, denn ich bin wirklich arm.

Also schließen mich die Politiker weiterhin von der Teilhabe an der Gesellschaft aus, und ich muss mir auch weiterhin überlegen, wie ich den Restmonat ohne Geld überstehe. Wen ich nicht wähle, weiß ich aber schon…

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Bitcoin mit 2.000 $ auf Allzeithoch

Die digitale Währung Bitcoin hat zum ersten Mal die Marke von 2000 US-Dollar überschritten. Seit Jahresbeginn ist der Kurs massiv angestiegen. Die Volatilität ist aber noch hoch: Im März 2017 notierte sie noch unter 1000 US-Dollar.

Der Kurs des Bitcoin unterliegt schon immer starken Schwankungen. So lag er beispielsweise Ende 2013 und Anfang 2014 zeitweise über 1000 US-Dollar, um danach wieder zu fallen und längere Zeit deutlich unter 500 US-Dollar zu verharren.

Die Bundesbank warnt vor Investitionen von Geld in Bitcoin. Wegen der großen Kursschwankungen sei die Kryptowährung ein Spekulationsobjekt und nicht zur Sicherung von Werten geeignet.

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Foto: Margeritenknospe in einer Birke

Diese Margerite wächst im Kübel einer Birke auf meinem Balkon. Das sieht aus, als wachse die Knospe an dem Baum. Noch zwei Tage, und die Blüte dürfte sich geöffnet haben…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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ALDI bringt Internetradio Medion P85105 für 79,95 Euro

Ab Mittwoch verkauft ALDI Nord ein preisgünstiges und sehr funktionales Internetradio an.

Das Medion P85105 streamt über 15.000 Internetradiosender und Podcasts aus aller Welt. Über WLAN oder Ethernet verbindet das Gerät sich auf Wunsch drahtlos mit dem Netz oder streamt mit DLNA- und UPNP-Unterstützung Musiktitel vom Smartphone oder Tablet.

Das Medion P85105 kann auch UKW, DAB+ und USB-Sticks

Darüber hinaus unterstützt das Internet-Radio den Empfang über UKW und auch den neuen digitalen Radiostandard DAB+. Musik kann zusätzlich auch von einem USB-Stick oder über den vorhandenen Audio-Eingang abgespielt werden. Das Gerät besitzt zwei Lautsprecher mit je 10 Watt RMS-Ausgangsleistung.

Aldi Live Music wird voll unterstützt

Als erstes Medion-Audioprodukt beherrscht das P85105 auch Aldi life Musik powered by Napster. Die Kunden des Musikstreamingdienstes können damit 40 Millionen Songs aus diversen Genres, mehr als 15.000 Hörbücher und Hörspiele und auch zahlreiche Playlists direkt auf ihr Internetradio streamen.

Nach Ablauf einer 30-tägigen Testphase für Streaming-Neukunden kostet Aldi life Musik 7,99 Euro pro Monat (30 Tage) und ist laut dem Anbieter vollständig werbefrei.

Auch mit App zu steuern und als Wecker nutzbar

Bedienwird das Radio über das knapp 9 Zentimeter große beleuchtete Display und die Drehregler. Das P85105 kann aber auch per Smartphone oder Tablet über eine kostenlose Medion-App für iOS und Android gesteuert werden. Last not least hat das Gerät außerdem eine Weckfunktion mit zwei individuell einstellbaren Weckzeiten und Schlummer- und Einschlaffunktion.

Mein Fazit: Für diesen Preis ist das Multitalent Medion P85105 auch für Menschen ohne Aldi Live Music-Abo ein Angebot, das man nicht wirklich ablehnen kann.

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Theresa May toppt „Neuland“ mit „Kinderspielplatz“

Schuh- und Schmuckfetischistin Theresa May, ihres Zeichens Premierministerin von Großbritannien, hatte ja Mitte April überraschend Neuwahlen für den 8. Juni 2017 angekündigt, um mit einem starken Wähler-Votum in die Brexit-Verhandlungen mit der EU gehen zu können.

Dabei macht das Wahlprogramm von May sehr deutlich, dass die High-Heels-Oma in der neuen Regierung das Internet deutlich massiver regulieren will, als es aktuell in irgendeinem anderen europäischen Staat passiert.

„Kinderspielplatz“ toppt „Neuland“

Dabei toppte May die bisher dämlichste Bezeichnung des Internet mit dem Begriff „Neuland“, die von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel stammt, indem sie das Internet als „Kinderspielplatz“ bezeichnete – und die Devise ausgab: „Was offline nicht geht, soll auch online nicht möglich sein.

Statt ihrer bei Golem näher beschriebenen lächerlichen Versuche, das Internet zu disziplinieren, hätte Frau May besser mal „Internet für Dummies“ lesen sollen – oder aber alternativ sich einfach ein paar neue Schuhe kaufen sollen…

Mays reaktionäre Visionen vom Internet erinnern auch sehr an die aktuellen Bemühungen des deutschen Justizministers Heiko Maas (der kleine mit dem Stock im Hintern, der regelmäßig umfällt…), der mit seinem „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ (NetzDG) die Verantwortung für die Bekämpfung von Hate-Postings vertrauensvoll in die Hände von Facebook & Co. legen und so ein besseres Internet erzwingen will. Man könnte laut auflachen, wenn das nicht so traurig wäre.

Im Zweifelsfall löschen

Das einzige, was er damit erreichen könnte, wäre ein Riesenschaden für das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, weil die im Maas-Gesetz stehende Bestrafung mit Geldbußen in Millionenhöhe sicher dazu führen wird, dass die Betreiber im Zweifelsfall ein Posting löschen – auch wenn dies durchaus rechtmäßig ist.

Für zu Unrecht gelöschte Meinungsäußerungen im Internet ist natürlich im Maas-Gesetz keine Geldbuße vorgesehen. Honi soit qui mal y pense.

Mit seinem NetzDG-Gesetzentwurf hat der Kleine mit dem Stock im Hintern sich jetzt einmal mehr als Mensch geoutet, der nicht den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung hat, was das Internet betrifft – aber er ist vermessen genug, dazu gesetzliche Regelungen vorzuschlagen!

So sind sie halt, die Sozen, und wundern sich, dass ihnen, Heiliger Martin hin oder her, die Wähler nur noch davonlaufen.

Foto: Wikipedia, OGL 3
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Julian Assange will Schweden verklagen

Die Entscheidung der schwedischen Justiz, das Verfahren wegen der Vorwürfe einer angeblichen „Vergewaltigung“ von gleich zwei Ladies, bei der ja auch nicht der Sex, sondern nur ein Kondom unstrittig strittig gewesen sein soll, einzustellen, bezeichnete Julian Assange am Freitagabend als einen „wichtigen Sieg„.

Vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft, wo er Asyl fand, rief der Australier: „Der richtige Krieg fängt gerade erst an.“ Schon seit 2012 lebt der inzwischen 45-jährige in der Botschaft Ecuadors in London – letztlich nur, um einer Auslieferung in die USA zu entgehen.

Anders als bei den Schweden, die ja jetzt die Segel gestrichen haben, ist die Auseinandersetzung mit Großbritannien und mit dem eigentlichen Hauptgegner, den USA, sei noch nicht beendet.

Es geht um Wiedergutmachung

Wegen seiner Behandlung durch den Staat Schweden erwägt Julian Assange nach mehreren Medienberichten jetzt auch eine Klage gegen den Staat Schweden. „Es geht nicht um Geld, sondern um Wiedergutmachung„, wird sein Anwalt Per E. Samuelson vom schwedische Radio zitiert. Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den WikiLeaks-Mitgründer stammen aus dem Jahr 2010. Nach langem Hin und Her war er im November in der Botschaft Ecuadors vernommen worden, danach erfolgte jetzt die Einstellung des Verfahrens.

Auch Assanges Asylgeber Ecuador begrüßte die Entscheidung der schwedischen Justiz. „Der europäische Haftbefehl gilt nicht länger„, bestätigte auch Außenminister Guillaume Long in Quito. Das Vereinigte Königreich müsse Assange nun auch freies Geleit nach Ecuador garantieren. Wenn Großbritannien das gewähre, sei Assange in Ecuador willkommen.

Foto: David G. Silvers, Wikipedia, CC BY-SA 2.0 mod.
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Foto: Bank am Spielwarenladen

Und gleich noch eine nett bemalte Sitzbank, die vor einem Spielwarengeschäft in der Langebrückenstraße zu finden ist. Bei dieser Bank sind die Farben durchaus gewöhnungsbedürftig kräftig – sitzen kann man darauf aber trotzdem recht bequem. 😉

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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