Exploit-Kit meidet Rechner mit Sicherheits-Tools

Mit seinem Doppel-Patchday im März schloss Microsoft auch eine eher unscheinbar daherkommende Sicherheitslücke in Windows. Die Lücke mit dem Bezeichner CVE-2017-0022 erlaubt es bösartigen Web-Seiten, zu testen, ob auf dem Rechner eine bestimmte Datei vorhanden ist. Das wird auch „Information Disclosure Vulnerability“ genannt, was auch nicht besonders spektakulär klingt.

Trend Micro zeigt aber, dass etwa das Exploitkit Neutrino diese Lücke ganz gezielt nutzt, um die eventuelle Anwesenheit bestimmter Security-Tools festzustellen. Findet Neutrino eines davon gefunden, bricht es seinen Infektionsversuch ab. Die Kriminellen wollen wohl ihre Malware auf diese Weise vor der Entdeckung schützen.

Leider gibt Trend Micro nicht an, welche Sicherheits-Tools konkret auf dieser Liste stehen, sondern nur, dass es sich vermutlich um solche zur Malwareanalyse handle.

Screenshot: Trend Micro
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Umstellung auf die Sommerzeit am Wochenende

Wie immer am letzten Sonntag im März ist es wieder Zeit für die Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 2:00 Uhr um eine Stunde auf 3:00 Uhr vorgestellt.

Damit bleibt es morgens eine Stunde länger dunkel und abends eine Stunde länger hell. Carpe Diem!

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Google hat das neue Android O vorgestellt

Ohne jede Vorankündigung hat Google vor drei Tagen die neue Version seines Betriebssystems Android vorgestellt. Zurzeit wird der noch namenlose Nachfolger von Android N (Nougat) nur mit dem Anfangsbuchstaben des Versionsnamens bezeichnet: „O“.

Nach welcher Süßigkeit das neue Mobilbetriebssystem letztlich benannt wird, ist noch nicht wirklich klar. Google gekündigte an Neuerungen unter anderem eine verbesserte Akkulaufzeit, einen Bild-im-Bild-Modus und neu organisierte Benachrichtigungen an.

Bei Heise und Golem gibt es schon einen ersten Test des neuen Android im Vergleich mit seinem Vorgänger Android Nougat.

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DVB-T2 jetzt auch im Monatsabo

Man hat den Eindruck, dass es die Privatsender bisher nicht geschafft haben, die Zwangsabschaltung von DVB-T in kostenpflichtige Abos der HD-Programme von RTL, Pro Sieben & Co. umzuwandeln.

Ab sofort bietet nach einem Bericht des Magazins TV Digital unter Berufung auf das Unternehmen Freenet TV jetzt nämlich auch ein Monatsabo für die Freischaltung der Privaten an. Die Bezahlung geschieht dabei per Bankeinzug und das Abo kann monatlich gekündigt werden.

Die Angst hilft beim Abkassieren der Fernsehzuschauer

Die ganze Geschichte stinkt sowieso zum Himmel, dann wirklich Neues gibt es bei DVB-T2 eigentlich nicht. HD-Empfang war auch schon mit DVB-T möglich, und der Übergang hätte auch über einen längeren Zeitraum gleitend gemacht werden können. Aber so kann man ja kein Bedrohungsszenario aufbauen…

Stattdessen schüren Werbespots und Anzeigen die Angst der Leute, dass der Fernseher am nächsten Mittwochmorgen nur noch graues Rauschen anzeigt und versuchen so, die Leute ein weiteres Mal fürs Fernsehen bezahlen zu lassen – satte 69 Euro zusätzlich zur als „Haushaltsabgabe“ getarnten Fernsehgebühr soll das im Jahr kosten.

Dabei bestehen manche dieser „Privatsender“ ja nur noch aus einer Handvoll amerikanischer Serien, die mit Werbung zusammengekittet werden…

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Ab heute gibt es rote iPhones gegen AIDS

Außer der Reihe hat Apple das iPhone 7 und iPhone 7 Plus (PRODUCT)RED Special Edition in einem leuchtend roten Aluminiumgehäuse in Anerkennung an die mehr als zehnjährige Partnerschaft zwischen Apple und (RED) vorgestellt.

Damit bietet der Hersteller seinen Kunden die Möglichkeit, einen Beitrag zum Global Fund zu leisten und die Welt im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit AIDS einen Schritt vorwärts zu bringen.

Das Sonderedition (PRODUCT)RED iPhone wird heute weltweit zur Online-Bestellung und zum Direktkauf in den Stores verfügbar sein.

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USB-TV-Stick für DVB-T2 HD von Freenet

Der freenet TV USB TV-Stick ist seit heute für 59,99 Euro inklusive einer kleinen Antenne im Handel angekommen und kann ab sofort bestellt werden.

Über den Stick mit seinem USB 2.0-Anschluss lassen sich etwa 40 Programme in Full HD-Bildqualität auf PC, Laptop und Mac bringen. Um freenet TV und DVB-T2 HD mit dem kleinen Receiver empfangen zu können, müssen Benutzer eine kostenlose Software herunterladen, sich dabei einmalig online registrieren und abschließend einen Programmsuchlauf starten.

Eine Internetverbindung wird für das Fernsehen mit dem freenet TV USB TV-Stick natürlich nicht gebraucht. Nach der Aktivierung des Gerätes ist der portable Empfang für einen Monat gratis. Danach können die privaten HD-Programme für eine Gebühr von 5,75 Euro pro Monat freigeschaltet werden.

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Foto: Osterglocken, Ostereier und Schokoladenhasen

Noch sind es gut drei Wochen bis Ostern, denn in diesem Jahr fällt der Ostersonntag auf den 16. April. Bis dahin dürfte dieser Strauß aus Osterglocken sicher schon verwelkt sein.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Preiserhöhung für iPhone-Reparaturen bei Apple

Apple hat jetzt die Reparaturkosten für sein iPhone erhöht. Geändert wurden sie offenbar still und heimlich zusammen mit der gestrigen Einführung neuer Modellvarianten des iPhone 7 und iPhone SE.

Der Preis steigt je nach Modell unterschiedlich, die Kosten liegen jetzt um ca.  20 bis 30 Euro höher als bisher. Für die Behebung eines selbst verschuldeten Schadens an einem iPhone 7 Plus will Apple nun knapp 400 Euro berechnen, das kostete bisher 370 Euro. Die Reparatur eines iPhone 6s kostet neuerdings knapp 340 Euro statt bisher 320 Euro. Wenn man die Geräte zur Reparatur eingeschickt, kommen noch jeweils 12 Euro Versandkosten dazu.

Auch der Austausch des Displays ist teurer geworden: Wenn der Schaden nicht von der einjährigen Garantie abgedeckt wird, müssen iPhone-7-Besitzer jetzt knapp 150 Euro für die Reparatur zahlen – 15 Euro mehr als bisher. Der Austausch des 5,5-Zoll-Displays im iPhone 7 plus schlägt nach der neuen Preisliste mit knapp 170 Euro zu Buche. Auch dabei fallen jeweils Versandkosten von 12 Euro an, wenn die Benutzer ihr iPhone einschicken und es nicht in einen Apple Store bringen.

Der Preis für einen Akkutausch wurde auch von 80 auf 90 Euro angehoben.

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Energieeffizienzlabel: EU-Bürokraten haben nichts gelernt

Damit die Verbraucher besonders energiesparende Geräte im Laden in Zukunft wieder einfacher erkennen können, will die EU jetzt die mittlerweile recht verwirrende Kennzeichnung von Waschmaschinen, Kühlschränken oder Fernsehern mit Labels wie A, A+, A++ oder A+++ abschaffen und durch eine „einfache Skala“ von A bis G ersetzen.

Auf diesen ausgewiesenen Schwachsinn haben sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten geeinigt, teilten EU-Kommission und EU-Rat spät gestern Abend mit.

Symptome bekämpfen statt Ursachen zu beseitigen

Schließlich war ja die aktuelle Bezeichnung mit „A“ bis „G“ genau diese „einfache Skala“ mit „A“ als bester und „G“ als schlechtester Energie-Effizienzklasse.

Dann kamen aber (wie zu erwarten) noch energieeffizientere Geräte auf, was die Hersteller natürlich den potentiellen Kunden auch werbewirksam und absatzfördernd verdeutlichen wollten – und schon wurden am oberen Ende zusätzlich „A+“, dann das „A++“ und auch noch das „A+++“ angestückelt.

Genau das wird bedingt durch technischen Fortschritt und Wettbewerb natürlich auch recht bald wieder passieren.

Die Bananenbieger treiben den Teufel mit Beelzebub aus

Was glauben diese gehirnamputierten Fachidioten in Rat und Kommission wohl, wie lange es dauern wird, bis jemand ein deutlich energieeffizienteres Gerät als für die neue Klasse „A“ nötig auf den Markt bringt? Einen Monat oder zwei? Und was dann? Den dummen Fehler noch einmal machen und wieder alles neu skalieren?

Vielleicht sind diese Bananenbieger und Staubsaugerdrossler in Brüssel aber nicht wirklich so blöd, sondern sehen ihre Tätigkeit eher als Maßnahme zur Erhaltung des eigenen, hoch dotierten Arbeitsplatzes *grübel*.

Nach oben hin offen bringt Erweiterbarkeit

Bei Erdbeben heißt es zum Beispiel immer so schön „ein Erbeben der Stärke 6 auf der nach oben hin offenen Richter-Skala“.

Es hat schon seinen guten Grund, dass man eine Skala in der Richtung, in der Veränderung, Wachstum oder wie immer man das nennen will, zu erwarten ist, offen und damit erweiterbar konzipiert.

Das kennen wir nicht nur von der Richter-Skala bei Erdbeben, sondern auch zum Beispiel von den Versionsnummer von Computerprogrammen, von neuen Smartphone-Modellen, von der Scoville-Skala zur Beschreibung der Schärfe von Chilies und auch von allen Temperaturskalen von Celsius über Kelvin und Réaumur bis Fahrenheit.

Für einen schnellen Überblick bieten sich dazu Zahlen an

Man könnte die Energieeffizienzklassen ja auch mit Zahlen von 0 (völlig ineffizient) bis 7 ( extrem hohe Effizienz) bezeichnen, frei nach dem Motto: Je größer die Zahl, umso effizienter das Gerät.

Wenn dann der technische Fortschritt und die Hersteller besserer neuer Produkte eine noch bessere Klasse verlangen, kommt Klasse 8 (mehr als extrem hohe Effizienz) – eine solche Skalierung ist schließlich, anders als der Vorschlag der Brüsseler Bürokraten, jederzeit beliebig erweiterbar.

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Huawei will in Deutschland produzieren

Lange wurde es geheim gehalten, jetzt wurde das Gerücht bestätigt: Huawei hat im bayerischen Weilheim ein Grundstück samt Halle gekauft und will eine moderne Produktion in Deutschland aufbauen.

So berichtet es der Merkur unter Berufung auf lokale Planungsunterlagen. Die Europazentrale Huawei Technologies Düsseldorf wolle die Halle in einen „neuen und modernen Produktionsbetrieb umbauen“, zitiert der Merkur aus Unterlagen des Stadtbauamtes für die gestrige Sitzung des Bauausschusses.

Auch Huaweis deutsche Pressestelle bestätigte inzwischen, dass Huawei in Weilheim einen neuen Standort plane. Weil die Planungen aber noch nicht abgeschlossen seien, könnte man über Details erst später reden.

Zurzeit hat Huawei an 18 Standorten in Deutschland ca. 2.000 Mitarbeiter. Insgesamt beschäftigt der chinesische Konzern knapp 170.000 Mitarbeiter, fast die Hälfte davon sind in der Forschung tätig.

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