Freifunk am Markt Lüdinghausen ausgefallen

Ausgerechnet am heutigen Markttag sind die beiden Freifunk-Router direkt am Markt Lüdinghausen ausgefallen.

In der Apotheke am Markt hörte ich vor 10 Minuten, dass die gesamte Häuserreihe seit dem Gewitter gegen 1 Uhr nachts einen Stromausfall hat, dessen Beseitigung noch mehrere Stunden dauern könnte.

Bis dahin können auf Freifunk angewiesene sich mit den Freifunk-Hotspots an den Eisdielen oder mit dem Hotspot Forum-LH in der Münsterstrasse verbinden – die laufen weiter störungsfrei.

Heute Nachmittag dürften dann auch die beiden ausgefallenen Hotspots am Markt wieder laufen…

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Google kippt sein Motto: „Don’t be evil!“

Da kommen ja jetzt Fragen auf: Das bisherige Motto „Don’t Be Evil“ hat der Suchmaschinenkonzern gerade auffällig unauffällig aus seinem Verhaltenskodex entfernt. Der Leitspruch war nicht nur intern im Unternehmen umstritten, denn er führte immer wieder zu unschönen Diskussionen.

Irgendwie kommt da ja auch sofort der Gedanke auf, ob Google jetzt böse sein will. Für viele Netzwerker ist der Konzern das ja auch alleine wegen seiner Datensammelei inklusive Geheimdienstunterstützung schon recht lange.

Wir übersetzen es mal nicht wie üblich als „Sei nicht böse“, sondern eher als „Nicht böse sein“ – damit kann es sich die Aussage auch auf die Aufgabe des Mottos beziehen.

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China schickt Satelliten zur Rückseite des Mondes

China hat gestern zur Vorbereitung der ersten Landung auf der Rückseite des Mondes einen Übertragungssatelliten gestartet. Die Trägerrakete vom Typ „Langer Marsch 4C“ hob am Montag vom Raumfahrtzentrum in Xichang in der Provinz Sichuan in Südwestchina ab.

Ca. 25 Minuten nach dem Start wurde der Satellit dann auch erfolgreich ausgesetzt und auf den Weg zum Mond gebracht, wie Chinas Raumfahrtbehörde (CNSA) nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Sonnensegel und Kommunikationsantennen konnten problemlos ausgeklappt werden.

Nach diesem Projekt ist für voraussichtlich 2019 eine Mission geplant, bei der auch Mondgestein zur Erde gebracht werden soll. Das wäre dann genau 50 Jahre nach der ersten bemannten Mondlandung durch die USA, bei der Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als erster Mensch die Oberfläche des Mondes betrat. Nach den Plänen der Chinesen soll bis 2030 auch erstmals ein Chinese auf dem Mond landen.

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DE-Mail jetzt auch für Deutsche im Ausland

Wer sichere Emails versenden will, dürfte nicht unbedingt als erstes an DE-Mail denken, denn an dem System gibt es schon seit 2011 massive Kritik. So haben der Chaos Computer Club (CCC) und weitere Sachverständige der De-Mail in puncto Sicherheit ein katastrophales Zeugnis ausgestellt.

Von Fachleuten kommt heftige Kritik

Zentraler Kritikpunkt dabei ist die fehlende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die den De-Mail-Providern, Polizei, Geheimdiensten und potentiellen Angreifern jederzeit Zugriff auf die unverschlüsselten Kommunikationsdaten gewähre.

Und die geplante Aufweichung von Verwaltungsgesetzen, die trotz dieses schweren Mangels den Einsatz von De-Mail im Behördenverkehr zukünftig rechtlich ermöglichen soll, setze sensible Daten von Bürgern fortan einem inakzeptablen Risiko aus, kann man selbst in der Wikipedia nachlesen.

Auch Linus Neumann, der 2013 als IT-Sachverständiger zum Thema De-Mail in den Bundestag geladen war, stellte auf dem 30. Chaos Communication Congress (30C3) eine umfassende Analyse der De-Mail vor.

Bullshit made in Germany

In seinen Vortrag mit dem Titel Bullshit made in Germany fand Neumann deutliche Worte: De-Mail sei absichtlich unsicher gebaut,“ um deutschen Diensten zu ermöglichen, deutsche Bürger auszuspähen.

Auf Absender- und Empfänger-Seite sowie dazwischen auf den Servern der De-Mail-Anbieter könnten sowohl die Provider als auch Hacker die Nachrichten theoretisch lesen.

Viele Features wie der automatische Virenscan seien bei genauerer Betrachtung kein Nutzungsargument, sondern ganz im Gegenteil: Wegen der wenigen Server mit vielen sensiblen Daten erhöhe sich die Attraktivität eines Angriffes aus Hacker-Sicht sogar deutlich.

Nutzung aus dem Ausland macht die DE-Mail nicht attraktiver

Deutschen Benutzern soll es zukünftig auch möglich gemacht werden, einen De-Mail-Account bei einem der wenigen zugelassenen Anbieter zu eröffnen, auch wenn ihr Wohnsitz im Ausland ist – was meines Erachtens diesen eher als Bespitzelungs-Dienst der Regierung kaum attraktiver macht.

Die Bundesregierung prüfe gerade im Rahmen des 2. Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU, § 3 De-Mail-Gesetz so zu ändern, dass die Anschrift nicht ausschließlich eine Wohnanschrift im Sinne einer Meldeanschrift sein muss, sondern auch die Anschrift, unter der eine reale postalische Erreichbarkeit besteht.

Das kann man eindeutig aus der Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Bundestagsabgeordneten Jimmy Schulz (FDP) an die Bundesregierung entnehmen.

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Foto: Schneeweiße Gladiolen

Dies Bild von schneeweißen Gladiolen besticht durch den voll genutzten Kontrastbereich von hellweißen Lichtern bis zu tiefschwarzen Schatten.

Dieser interessante Kontrast wird durch Sonnenlicht erzeugt, das hinter den Blumen durch ein Fenster meiner Wohnung im Forum Lüdinghausen fällt.

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm FinePix S1600, CC BY-SA 4.0
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„Solo: A Star Wars Story“ kommt Donnerstag ins Kino

Nach dem Film „Rogue One“ machen Disney und Lucasfilm erneut einen Abstecher aus dem Serienkanon und begeben sich auf die Spuren von Han Solo. Allerdings haben sich an dieser Origin-Story gleich drei Regisseure versucht – und viele Köche verderben bekanntlich den Brei!

Zum Inhalt des Films

Mit dem Multimaker-Abenteuer baut Disney sein Star-Wars-Universum weiter aus: In „Rogue One“ sind zwar letzlich alle Protagonisten beim Beschaffen der Baupläne des Todessterns draufgegangen, aber man kann sich bei „Solo: A Star Wars Story“ immerhin darauf verlassen, dass der Held überlebt. Schließlich geht es ja um Han Solo, den wohl abgezocktesten Weltraumschmuggler in einer weit, weit entfernten Galaxie.

„Solo“ erntet viel Kritik

Der Film ist sicher mitreißendes Action-Kino, kommt aber nicht wirklich überzeugend beim Zuschauer an. Er ist zwar nicht langweilig, aber ein Funke will bei der Ansammlung von Action-Sequenzen einfach nicht überspringen.

Ersatz-Regisseur Ron Howard hat zwar die Investition von Disney gerettet – mit der Vision ist ihm das aber meines Erachtens nicht geglückt. Ab Donnerstag können Sie sich selbst ein Bild davon machen…

Bild: Lucasfilm, Disney
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WordPress 4.9.6 zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Die neue Version 4.9.6 des CMS bringt neue Datenschutz-Werkzeuge für WordPress mit. Das Update soll Seitenbetreibern dabei helfen, ihr Onlineangebot auch DSGVO-konform zu gestalten.

Nur noch vier Tage bis zur DSGVO

Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr, denn die Datenschutzgrundverordnung (deutsch: DSVGO oder englisch: GDPR) wird schon am 25. Mai 2018, also am kommenden Freitag, wirksam.

Die EU-Vorschrift räumt den Nutzern von Internetseiten das Recht ein, personenbezogene Daten anonymisieren oder löschen zu lassen. Darüber hinaus haben die Nutzer auch das Recht, alle dort über sie gespeicherten Daten zu bekommen.

Datenexport, Bestätigungsmail, Löschfunktion und Formulare

Zur einfacheren Bearbeitung solche Anfragen nach dem DSGVO stellt WordPress jetzt ein passendes Export-Werkzeug bereit, das aus allen gespeicherten Informationen, die beispielsweise anfallen, wenn ein Benutzer einen Kommentar hinterlässt, ein ZIP-Archiv erzeugt.

Um sicherzustellen, dass eine solche Anfrage auch wirklich von der betroffenen Person kommt, kann WordPress jetzt auch eine Email mit Bestätigungslink versenden. Eine Löschfunktion in dem DSGVO-Werkzeugkasten löscht alle personenbezogene Informationen aus der Datenbank von WordPress.

In der neuen Version blendet WordPress unter den Kommentarfeldern optional ein Häkchen ein, mit dem die Benutzer zustimmen, dass ihre Daten für kommende Besuche gespeichert werden dürfen.

Datenschutzerklärung und TinyMCE-Editor

Ganz neu ist auch die Möglichkeit, eine Datenschutzerklärung im CMS selbst festzulegen, die WordPress dann automatisch auf allen Login- und Registrierungsseiten verlinkt.

Die neuen Datenschutzfunktionen finden Sie im Admin-Bereich unter „Werkzeuge“. Außerdem aktualisiert das Update den integrierten TinyMCE-Editor auf die Version 4.7.11. Alle sonstigen Änderungen, Neuerungen und Verbesserungen finden Sie in den Release-Notes zu WordPress 4.9.6.

Bild: WordPress
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Ab Freitag gilt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Kaum etwas hat in den letzten Jahren das Netz so sehr bewegt wie die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU. Am Freitag nächster Woche, dem 25. Mai 2018, wird die DSGVO scharf geschaltet – die ersten Abmahnungen können kommen…

Das Gesetzeswerk der EU kommt mit bis dato kaum vorstellbaren Stolperfallen. Der Digitalverband Bitkom warnte inzwischen sogar, dass alleine schon die Annahme der Visitenkarte eines Geschäftspartners ein Unternehmen in die Nähe von Datenschutzverstößen bringen kann.

Gefahr schon durch Visitenkarten

„Bei der Übergabe einer Visitenkarte muss ein Unternehmen nach der DSGVO betroffene direkt informieren, was es mit den Kontaktdaten machen wird“, sagte dazu Susanne Dehmel, Geschäftsleiterin für den Bereich Datenschutz und Sicherheit, gegenüber der Zeitung Die Welt.

Denn spätestens dann, wenn ein Unternehmen Namen, Anschrift, Telefonnummer und Emailadresse eines neuen Kunden in die Kundendatei übertrage oder diese Daten das erste Mal benutze, müsse der Betroffene davon explizit informiert werden.

Der Gesetzestext und Zusatzinformationen im Netz

Sicherlich sind die Visitenkarten in diesem Szenario nicht die größte Stolperfalle in diesem Gesetzeswerk. Wer sicher sein möchte, findet hier die offizielle Verordnung der EU 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO) übersichtlich aufbereitet.

Sämtliche Artikel sind dabei mit den passenden Erwägungsgründen und dem BDSG (neu) 2018 verknüpft. Die EU-DSGVO und das BDSG (neu) werden beide ab dem 25. Mai 2018 anwendbar – ab nächstem Freitag wird es also ernst!

Den Text der EU-Datenschutz-Grundverordnung gibt es nicht nur in Deutsch, sondern auch in einer englischen Version.

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Foto: Zwei Pferde auf der Weide

Diese beiden Braunen scheinen sich auf der Weide in Lüdinghausen-Berenbrock recht wohl zu fühlen. Bei dem vorderen Pferd habe ich allerdings den leichten Verdacht, dass es sich Gedanken darüber macht, ob es seinen Friseur verklagen soll…

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600 D, CC BY-SA 4.0

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Zyxel speicherte 21.000 öffentlich abrufbare Telefonate

Das nenne ich mal einen Daten-GAU: Der Netzwerkanbieter Zyxel zeichnete satte 21.000 Telefongespräche seiner Kunden auf und speicherte diese dann auch noch öffentlich zugänglich als Audiodateien ab.

Zehntausende  von aufgezeichnete Telefongespräche waren unter der deutschen URL www.zywall.de von Zyxel Deutschland öffentlich zugänglich. Ein Leser hatte den Newsdienst ZDNet.de darüber gestern Vormittag informiert. Gestern Mittag hat Zyxel Deutschland dann den öffentlichen Zugriff auf die Daten gestoppt.

 Screenshot: ZDnet.de
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