Foto: Frisches Grün an einer Linde

Die Linden an der Felizitas-Kirche in Lüdinghausen bekommen gerade ein neues Blätterkleid. Noch vor wenigen Wochen waren sie regelrecht nackt, aber inzwischen leuchtet das frische Grün der neuen Blätter im Sonnenlicht.

Das Foto habe ich gestern bei strahlend blauem Himmel und hellem Sonnenschein aufgenommen.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Googles Browser Chrome 66 blockt Autostart von Videos

Google hat jetzt die Version 66 seines Browser Chrome veröffentlicht. Der Browser bringt jetzt die schon im September 2017 angekündigte Funktion, die die automatische Wiedergabe von Videos in Internetseiten blockiert.

„Wie zuvor angekündigt ist die automatische Wiedergabe jetzt erlaubt, falls das Medium keinen Sound hat, nachdem der Nutzer die Seite angeklickt oder angetippt hat oder (auf dem Desktop) falls der Nutzer zuvor Interesse an Medien auf dieser Seite gezeigt hat“, liest man dazu in einem Eintrag im Chromium-Blog. „Das wird unerwartete Videowiedergaben mit Ton beim ersten Öffnen einer Website reduzieren.“

Der Browser bewertet hat dafür jetzt sogar ein richtiges Bewertungssystem: Für jede besuchte Webseite wird ein „Media Engagement Index“ (MEI) vergeben. Der ermittelt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Nutzer ein Video auf dieser Seite anschauen will. Je öfter man auf einer Webseite ein Video anschaut, umso höher fällt der MEI-Wert aus und Chrome erlaubt dann ab einem bestimmten Wert das automatische Abspielen des Clips. Den Media Engagement Index kann man sich unter chrome://media-engagement/  anschauen.

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Garmin kündigt das Ende seiner Navi-Apps an

Hersteller Garmin aus Würzburg, ehemals Navigon, hat jetzt auf Facebook und auch auf seiner englischsprachen Website das bald kommende Ende seiner Navi-Apps aus der Navigon-Reihe angekündigt.

Erst vor Kurzem hatte die Firma noch ihre iPhone- und iPad-Apps akualisiert, die bei den Apple-Mobilgeräten zu den beliebtesten Offline-Navis gehörten. Auch im Google Play Store werden die Apps für Android verschwinden, wie es dort direkt heißt. Stichtag für das Ende der Navi-Apps ist der 14. Mai 2018.

Keine Gründe für den Ausstieg angegeben

Weil der Hersteller den Ausstieg aus den Navi-Apps nicht begründet hat, blühen die Spekulationen:

Verdächtigt wird unter anderem angeblicher Datenklau „LiveTraffic, wo sie zuerst Daten aller Nutzer „geklaut“ und dann ausgewählten Nutzern über das teure Zusatzpaket „LiveTraffic“ (heisst es so?) wieder verkauft haben“ oder auch wegen des Mai-Endtermins die neue  Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU.

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Heute Blitzmarathon in nur noch acht Bundesländern

Seit um 6 Uhr früh wird heute wieder 24 Stunden lang Jagd mit Radargeräten auf Temposünder gemacht. Auch 2018 beteiligen sich wieder mehrere deutsche Bundesländer am Blitzmarathon, der schon in den letzten Jahres für viel Aufsehen, aber auch für viel Ärger sorgte.

Blitzmarathon – ein Auslaufmodell

Unser Bundesland NRW ist in diesem Jahr nicht mehr dabei. Nur die Bundesländer Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen nehmen noch an der Blitzer-Show teil.

Viele sehen im Blitzmarathon eine enorme Verschwendung von Personalkapazitäten der Polizei und auch ein völlig falsches Signal an die Autofahrer.

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Foto: Ladybug in Forsythierblüte

Man sagt ja, dass Insekten die Forsythien eher links liegen lassen. Das hat sich aber offensichtlich nicht bis zu diesem Ladybug (Marienkäfer) herumgesprochen, der es sich in der Mitte einer Blüte bequem gemacht hat.

Gefunden habe ich diesen kleinen, mit Blütenstaub eingepuderten Käfer gestern in einer Forsythie im Garten der Lüdinghauser Post.

Am besten sieht man das Tierchen, wenn man durch mehrmaliges Anklicken das Foto auf sein Maximum vergrößert – bei einem 10-Megapixel-Bild sieht man da noch jedes einzelne Körnchen Blütenstaub!

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Selbstdarsteller Astro-Alex ist wieder da :(

Ich habe ja schon mehrfach dargelegt, dass ich die Fernbedienung meines TV-Geräts gar nicht so schnell in die Hand bekomme, wie ich diesen gnadenlosen Selbstdarsteller im Fernseher höre oder gar sehe. Daran hat sich bei mir auch nichts geändert.

Allerdings war es auch zwei Jahre einigermaßen ruhig um die deutsche Space-Glatze. Offenbar ist das jetzt aber vorbei, denn in zwei Monaten tourt der Marketing-Clown der ESA wieder in die hohe Atmosphäre unseres Planeten. Da von „Weltraum“ zu sprechen – das macht doch höchstens Howard Wolowitz aus der TV-Serie Big Bang Theory

Aber alle sind jetzt sooo stolz darrrauf, dass ein Deutscher „Kommandant“ einer Pseudo-Space-Mission sein wird…

Foto: Gerst 2015, Netaction, CC BY-SA 4.0
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Russland gegen Telegram: 15 Mio IPs gesperrt

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB  kämpft weiter mit harten Bandagen gegen den verschlüsselten Messenger Telegram – angeblich, weil der Dienst von Terroristen genutzt wird.

Offenbar geht es jetzt bei den russischen Cloud-Diensten nach dem Motto: Koste es, was es wolle.

Millionen von IP-Adressen wurden gesperrt

Die Blockade des nachvollziehbar gerade in Russland beliebten Messengers Telegram hat erkennbar eine erhebliche Breitenwirkung, denn um diesen Dienst zu blockieren, werden in dem autoritär von Wladimir Putin regierten Russland sehr viele IP-Adressen gleich mehrerer Clouddienste gesperrt.

Nach aktuellen Statistiken sind zurzeit schon rund 15 Millionen IP-Adressen betroffen, und das bei stark steigender Tendenz.

Laut Server.ru werden aktuell mindestens 800.000 zu Amazons Web-Services gehörende IP-Adressen geblockt und von Googles Cloud-Diensten mindestens eine weitere Million Adressen. Bei Google ist beispielsweise das gesamte 35.192.0.0/12-Subnetz betroffen. Von Microsofts Dienst Azure sind bisher noch keine Daten bekannt.

Der Telegram-Gründer Pavel Durov hatte die Nutzer in Russland aufgefordert, sich über ein VPN mit Telegram zu verbinden, um die App trotzdem weiter nutzen zu können. Und schon wird von den russischen Behörden offenbar erwogen, auch solche Dienste zu blockieren.

In China werden VPN auch immer stärker zensiert

Russland macht es wie nahezu alle autokratisch regierten Staaten, und China ist auch ganz vorne dabei: Unternehmen dürfen dort nur noch solche Dienste nutzen, die von der Regierung anerkannt wurden – was wohl bedeutet, dass die Geheimdienste und weiß wer noch alles jederzeit mitlesen können.

Auch Deutschland erliegt immer wieder der Versuchung

In Deutschland gibt es übrigens auch noch viel zu viele Politiker, die immer noch nicht von dem feuchten Traum vom Zugriff der Behörden auf alle Daten der Menschen ablassen – es ist wohl zu verlockend, anderen ins Hirn schauen zu können, ohne die eigene Hose herunter lassen zu müssen.

Bei uns gibt es bis heute eine vollständig illegale Vorratsdatenspeicherung – aber das scheint wirklich niemanden in der Politik zu jucken. Aber parken Sie mal falsch im Musterland von Recht und Ordnung…

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Online-Drucke aus dem Internet

Wenn man sich nach einem Dienstleister für Druckerei-Produkte umsieht, hat man schon den Eindruck, dass sich inzwischen alle Druckereien ins Internet verlagert haben.

Lokale Druckereien auf dem Rückzug

Die kleine Druckerei von nebenan, wo der Chef noch selbst noch selbst in seinem Büro die Aufträge mit den Kunden durchspricht, während im Hintergrund eine Druckmaschine rattert, ist heute nur noch eine aussterbende Ausnahme.

Wer seine Drucksachen von der Visitenkarte über Flyer, Poster und Fotos bis zum modernen Roll Up Banner zum günstigen Preis in ansprechender Qualität zügig geliefert bekommen möchte, wird heute im Internet fündig, zum Beispiel bei der großen europäischen Online-Druckerei Helloprint.de.

Online-Druckereien im Internet

Die Ursache dafür ist liegt recht klar auf der Hand: Es handelt sich um einen Konzentrationsprozess nach dem Motto „Wachsen oder sterben“.

Die Erträge, die man im Umfeld einer lokalen Niederlassung erzielen kann, reichen einfach nicht aus, um damit die modernsten Maschinen mit ihren beeindruckenden Druckergebnissen zu finanzieren.

Und anders herum reichen auch die potentiellen Kunden im lokalen Einzugsbereich nicht mehr aus, um einen solchen Maschinenpark dann auch ausgelastet zu bekommen. Da gibt es dann nur noch den einen Weg, den die Platzhirsche der Branche schon lange gegangen sind: Ab ins Internet!

Bei den überzeugenden Internetangeboten findet der Interessent eine Angebotsvielfalt, die die gängigsten Druckerzeugnisse (Flyer, Broschüren, Visitenkarten und Briefpapier)  weit hinter sich lässt, verbunden mit gutem Nutzerkomfort, günstigen Preisen und sehr schneller Lieferung.

Bild: Pixabay

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Russlands weltweiter Angriff auf die Internet-Infrastruktur

Sowohl die USA als auch Großbritannien werfen russischen Hackern eine weltweite Cyberattacke auf die zentrale Infrastruktur des Internets vor. Von der Moskauer Regierung unterstütze Gruppen hätten Router infiziert, erklärten heute amerikanische und britische Behörden in einer Telefonschaltung.

Wie stark der Schaden schon sei, wisse man noch nicht, sagte Jeanette Manfra vom US-Heimatschutzministerium. Allerdings wusste Ciaran Martin vom britischen National Cyber Security Centre zu sagen, „Millionen von Maschinen“ seien angegriffen worden.

Diese Art Angriffe würden schon seit mehr als einem Jahr beobachtet, und die zugrunde liegende Taktik sei sogar noch länger bekannt – möglicherweise brächten sich die Hacker damit für zukünftige Angriffe in Stellung.

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Facebook verliert sein Gesicht – und Werbekunden

Die von Facebook stammenden Benutzerdaten, mit deren Hilfe der kranke Donald Trump Präsidenten der USA und die Brexitentscheidung in Großbritannien herbeigeführt worden sein sollen, haben zu einem deutlichen Gesichtsverlust beim „Gesichterbuch“ geführt.

Facebook-Werbung verliert deutlich an Reichweite

Das will nicht sagen, dass extrem viele User ihre Facebook-Konten geschlossen haben, sondern darauf hinweisen, dass das „Fratzenbuch“ mehr und mehr sein Renomée und seine Attraktivität als Werbepartner verliert.

Auch das Medienunternehmens Gruner + Jahr sieht diesen Verlust an Attraktivität für die Werbewirtschaft bei Facebook. „Ich spüre, dass ein gewisser Verdruss in der Werbewirtschaft entsteht, die ersten Unternehmen wenden sich ab“, sagte die Chefin Julia Jäkel der Süddeutschen Zeitung.

„Das Pendel war extrem weit ausgeschlagen, ich habe das immer für eine irrationale Überhöhung gehalten“, äußerte sich die Vorsitzende der Geschäftsführung des Hamburger Verlagshauses weiter: „Jetzt stellen die ersten Werbekunden fest: Es gibt kaum Kontrolle, in welchem Kontext die Anzeigen erscheinen, das Werbeerlebnis ist flüchtig“.

Besonders kritisch sieht Frau Jäkel auch Facebooks Geschäftspraktiken und sagt, das Sammeln privater und intimer Daten sei bei dem „Sozialen Netzwerk“ zum Geschäftszweck geworden. „Das Unternehmen experimentiert, wie einige andere aus dem Silicon Valley auch, sozusagen im Livebetrieb an der Gesellschaft. Das tut niemandem gut.“

Der Irrglaube, dass man mit Technologie immer alles lösen könne, habe zu lange das Handeln des Internet-Giganten bestimmt, womit sich jetzt Facebook, die Gesellschaft und am Ende auch die Politik auseinandersetzen müssten.

Nach den jüngsten Algorithmus-Änderungen bei Facebook würden jetzt deutlich weniger Leser von Facebook zu Gruner + Jahr kommen. Damit nehme die Bedeutung des Sozialen Netzwerks für den Verlag ab.

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