Foto: Passionsblume

Die Blüten der Passionsblume zählen zu den schönsten in der Natur. Hinter der Blüte ist auch eine der gelben Passionsfrüchte zu sehen, die die Ranke aus der befruchteten Blüte bildet. Die Pflanze steht übrigens auf dem Dach des Forums Lüdinghausen und gehört meiner lieben Nachbarin Heike.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Klima: Der Berg kreißte und gebar noch nicht mal ein Mäuschen

Seit gestern verhandeln und streiten die Regierungsparteien über die richtige Klimaschutzstrategie. Nach fast 11 Stunden Verhandlungen zwischen CDU, SPD und CSU sieht man nur dunkle Wolken und keinen weißen Rauch über dem Kanzleramt in Berlin.

Es hakt wohl an vielen Stellen, obwohl die Klimastrategie nach einer weiteren Sitzung des Klimakabinetts ja schon heute Nachmittag der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollte.

Die Bepreisung von CO2 reicht nicht aus

In der letzten Nacht wurde hart über den Preis für den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) verhandelt. Durch den angestrebten nationalen Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten dürften Benzin, Diesel, Erdgas, Heizöl und Kohle merklich teurer werden.

Allerdings sollen Sprit- und Heizölpreis nicht durch die Decke gehen und die Verbraucher, besonders die „Alternativlosen“ auf dem Lande, nicht überfordert werden. Bei einem Einstiegspreis von 35 Euro zum Beispiel würden Diesel und Heizöl um ca. 11 Cent pro Liter teurer, Benzin würde knapp 10 Cent pro Liter und Erdgas knapp 1 Cent pro Kilowattstunde teurer.

Die CO2-Bepreisung im Verkehr und bei Gebäuden dürfte Milliarden in die Staatskasse spülen, die die Koalition aber angeblich für Entlastungen von Bürgern und Unternehmen nutzen will – beispielsweise beim hohen Strompreis.

Klimaschutz? Ein unkoordiniertes Durcheinander!

Auf dem Tisch liegen auch Zuschüsse und Steuerrabatte für klimafreundliche Sanierungen, günstigere Bahnfahrten durch eine Mehrwertsteuersenkung, eine Abwrackprämie für veraltete Ölheizungen oder höhere Kaufprämien für E-Autos.

Man erkennt kein echtes, durchgängiges Konzept, geschweige denn einen großen Wurf, sondern eher ein wüstes Durcheinander wie auf dem Wühltisch beim Sommerschlußverkauf. Wenn es in diesem Tempo und mit den gezeigten Intentionen der Politiker weiter geht, dürfte in Sachen Klimaschutz Hopfen und Malz verloren sein.

Weltweite Demos liefern die Begleitmusik

Dass die heutigen weltweiten Demos von Greta Thunbergs Klimabewegung Fridays for Future von Sydney bis Berlin ein Weckruf sein könnten, ist auch kaum zu erwarten, denn solange Gehälter, Diäten und Parteispenden weiter laufen, sind doch die meisten der Berufspolitiker mit allem zufrieden – als hätten sie keine Kinder und Enkel. Ein tödliches Armutszeugnis für die Menschheit!

Bild: Pixabay
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Apples Mobilbetriebssysteme kommen erst nach und nach

Die relativ schwachen Neuerungen bei Apples Mobilbetriebssystemen vom Dark Mode über Leistungsverbesserungen bis hin zu Gesten für Textbearbeitung kann noch nicht jeder ausprobieren.

Für neuere iPhones, iPod touches und Apple Watches war schon am gestrigen Donnerstag Bescherung, denn für sie stehen seitdem iOS 13.0 und watchOS 6 zum Download bereit.

Dagegen müssen iPad-Besitzer bis Ende September auf  das neue iPadOS warten, Und für die Nutzer älterer Watches der Serien 1 und 2 noch länger, denn für diese Modelle kommt watchOS 6 erst noch später im Herbst…

Die Verlierer sind iPhone 5s, iPhone 6 und iPod touch

Apples Smartphones iPhone 6 und iPhone 6 Plus und das iPhone 5s werden bei dem Update nicht mehr berücksichtigt und müssen weiter bei iOS 12 bleiben – mit diesen Geräten wird man zum Verlierer der Update-Orgie.

Als Mindestvoraussetzung für ein Update auf iOS 13 sind ein iPhone SE oder ein iPhone 6s und 6s Plus nötig. Auch der iPod touch der sechsten Generation bekommt kein iOS 13 mehr.

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Wichtiger Patch für Windows Defender

Microsofts Anti-Viren-Lösung Windows Defender hat bei vielen Nutzern nur noch einen Bruchteil der vorhandenen Dateien gescannt. Bei den Funktionen „Schnellüberprüfung“ und „Vollständige Überprüfung“ endete der Scan bei diesen Nutzern schon nach zehn Dateien. Angeblich soll die „Benutzerdefinierte Überprüfung“ von der Einschränkung nicht betroffen gewesen sein.

Update beseitigt das Problem

Inzwischen hat Microsoft das Problem mit dem Security Intelligence Update for Windows Defender Antivirus – KB2267602 Version 1.301.1684.0 gefixt und Windows Defender soll danach wieder wie gewohnt durchlaufen. Die aktualisierten Definitionsdateien sollen sich dabei automatisch installieren.

Dieses Scan-Problem ist Folge eines Bugs, den sich Microsoft mit dem Patchen eines anderen Bugs (KB4052623) ins System geholt hat. Nach mehreren Berichten waren davon auch das Offline-Scan-Feature und die Microsoft Security Essentials (MSE) unter Windows 7 betroffen. Unter Windows 7 beseitigt das MSE-Update 1.301.1645.0 das Problem.

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Erpressungstrojaner Nemty mit Overkill-Verschlüsselung

FortiGuard warnt vor einer neuen Ransomware namens Nemty. Das Besondere an der neuen Erpressersoftware ist die benutzte Verschlüsselung, mit der Nemty Dateien auf dem Computer eines Opfers unlesbar macht: Die Kombination verschiedener Techniken, die die Forscher als regelrechten Overkill einstufen, soll aber auch den Vorgang der Verschlüsselung an sich extrem ineffizient machen.

Details zu Nemtys Verschlüsselungs-Orgie

Zur Verschlüsselung der Dateien des Opfers und die Erzeugung der nötigen Schlüssel werden die Verfahren AES-128 im CBC-Modus, RSA-2048 und RSA-8192 benutzt. Als AES-Schlüssel wird eine 32-Byte-Wert verwendet. Außerdem wird auch noch ein RSA-2048-Schlüsselpaar erzeugt.

Schließlich wird eine extrem übertriebene RSA-Verschlüsselung mit einer Schlüssellänge von 8192 Bits eingesetzt, um damit wiederum die Konfigurationsdateien und einen privaten Schlüssel zu verschlüsseln. Eigentlich wären für diesen Zweck Strings mit 2048 oder 4096 Bits völlig ausreichend.

Kein Tool zum Entschlüsseln zu erwarten

Für die Cyberkriminellen soll das Verfahren jedoch einen wichtigen Vorteil bringen: Die Entschlüsselung eines kompromittierten Systems sei vermutlich unmöglich, ergänzten die Forscher. Opfer des neuen Erpressungstrojaners können also wohl kaum damit rechnen, dass es irgendwann ein kostenloses Entschlüsselungstool für mit Nemty verschlüsselte Dateien geben wird…

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Firefox mit vierwöchigem Update-Zyklus

Noch erscheint der Firefox-Browser in Abständen zwischen sechs und acht Wochen. Jetzt hat das Entwicklerteam des Herstellers Mozilla in seinem Hacks-Blog ankündigt, dass der Update-Zyklus ab 2020 auf nur noch vier Wochen verkürzt werden soll.

Um einen Vier-Wochen-Rhythmus zu realisieren, muss Mozilla aber auch noch andere Details am derzeitigen Entwicklungsmodell ändern. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Betaversionen wie die Nightly-Version auch täglich erscheinen sollen.

Auch die ESR-Version kommt in Zukunft vierwöchentlich

Mit den Änderungen sollen dann auch häufigere Sicherheitsupdates des sogenannten Extended Support Release (ESR, Langzeitversion) kommen, die künftig auch alle vier Wochen erscheinen sollen.

Die großen ESR-Updates soll es wie bisher auch weiterhin geben, allerdings nur einmal pro Jahr. Andere Projekte wie etwa der Tor-Browser werden von der Veränderung betroffenen sein. Mozillas Entwickler hoffen aber, dass sich die durch den verkürzten Zyklus entsprechend geringere Anzahl an Änderungen dann auch einfacher integrieren lässt. Den neuen Update-Zeitplan finden Sie auch im Mozilla-Wiki.

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Microsoft verlängert Support für Exchange 2010

Microsoft hat die Verlängerung des Supports für den schon abgekündigten Exchange Server 2010 beschlossen. In einem Blogartikel nennt das Exchange Team als neues Datum für das Supportende jetzt den 13. Oktober 2020, was den Termin um neun Monate verschiebt. Eigentlich sollte der erweiterte Support schon am 14. Januar 2020 enden.

Exchange Server (Bild: Microsoft)Dadurch haben die Kunden also jetzt noch über ein Jahr lang Zugriff auf Sicherheitsupdates und bezahlten technischen Support für das Mailprogramm.

Seinen Kurswechsel begründet der Konzern der großen Zahl von Kunden, die Exchange Server 2010 immer noch einsetzen. Weil die Umstellung auf eine neuere Version oder gar der Umzug in die Cloud zu Office 365 und Exchange Online bei vielen Kunden noch nicht abgeschlossen sei, habe man sich entschlossen, die Frist zu verlängern.

In dem Zusammenhang weist Microsoft noch einmal darauf hin, dass Kunden, die Exchange Server weiter auf den eigenen Servern betreiben und nicht in die Cloud wechseln wollen, nicht direkt auf Exchange Server 2019 umsteigen können. Zuvor sei ein Upgrade auf Exchange Server 2013 oder 2016 nötig. „Wir empfehlen, auf Exchange Server 2016 umzustellen, falls Sie die Wahl haben.“

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Die Linke: Post soll zurück in die Öffentliche Hand

Die Zahl der Postfilialen in Deutschland ist von 6.000 auf 1.000 gesunken, und die Zahl der Briefkästen von 130.000 auf 110.000. Jetzt kritisiert Linksfraktionschef Dietmar Bartsch die Entwicklung.

„Die Deutsche Post muss mehrheitlich zurück in die öffentliche Hand“, sagte Bartsch der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Der Service bei der Post verschlechtere sich seit Jahren immer weiter. „Für viele Bürgerinnen und Bürger ist es ein großes Ärgernis, wenn Post-Filialen in ihrem Ort schließen und gleichzeitig das Porto steigt.“

Als die Deutsche Post noch in öffentlichem Besitz war, sei sie bürgernäher, arbeitnehmerfreundlicher und dabei auch noch preiswerter gewesen.

Foto: Pixabay
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Foto: Rote Kaktus-Dahlie

Wenn es draußen wieder kälter wird, ist der Herbst angekommen – und zu seinen Begleitern aus der Flora gehören die Dahlien.

Nach den als Eyecatcher gezüchteten Sorten wie den Pompon-Dahlien kamen dann die Kaktus-Dahlien, von denen das Foto ein Exemplar zeigt. Inzwischen sollen vermehrt wieder einfache und auch ungefüllte Hybriden en vogue sein.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Bevorzugt Amazon eigene Produkte?

Nach einem Bericht des Wall Street Journals sollen die Suchroutinen von Amazon so eingestellt sein, dass sie die hauseigene und deshalb für den Online-Händler profitableren Produkte höher bewerten.

Es sei zwar nicht festgelegt, dass diese Produkte an sich deshalb höher eingestuft werden, weil es eigene sind. Aber die Suchkriterien seien zu diesem Zweck den Produkten entsprechend eingestellt. Das schwächt die im Grunde betrogenen anderen Händler auf der Plattform bis hin zur Geschäftsaufgabe. Wie schon der Aufdruck auf manchen Amazon-Versandkartons sagt:

„Amazon – und du bist fertig.“

In dem Bericht beruft sich das Wall Street Journal auf ehemalige Mitarbeiter eines für Amazons Suchmaschine zuständigen Teams, das vom Management unter Druck gesetzt worden sein soll, dafür zu sorgen, dass Amazons Eigenmarken weiter oben in den Ergebnislisten auftauchen als entsprechende Fremdprodukte.

Der größte Onlinehändler der Welt steht schon seit längerer Zeit im Fokus von Wettbewerbsermittlungen, er sowohl Marktplatzbetreiber als auch selbst Anbieter ist. Wettbewerber dürfen bei einer solchen Struktur auf der Plattform nicht benachteiligt werden.

Die Behauptungen seien falsch, versuchte eine Amazon-Sprecherin die Welt glauben zu machen: „Wir haben keine Änderungen der Kriterien für Suchergebnisse vorgenommen, die Profitabilität einschließen.“ Es gebe nicht nur dieses eine Kriterium, sondern eine Vielzahl von Daten, die in die Auswertung neuer Funktionen beeinflussen. Die Endkunden bekämen das angezeigt, was sie sich wünschten, egal, ob eigene Produkte oder die von Partnern.

Regulierer aus den USA und die EU-Kommission ermitteln schon

Aktuell laufen schon Ermittlungen in den USA und bei der EU-Kommission, bei denen es um die Benachteiligung von Händlern auf Amazons Marketplace geht. Es wird speziell untersucht, ob Amazon als Betreiber Daten der Plattform nutzt, um sich gegenüber anderen Händlern einen Vorteil zu verschaffen.

Amazon hat als weltweit erfolgreichster Online-Händler eine entsprechend große Marktmacht. Nach Angaben des Handelsinstituts IFH beeinflusst Amazon die Käufe auch auf anderen Plattformen, weil es als wichtigste Produktsuchmaschine auch zur meistgenutzten Informationsquelle geworden ist. Der Vorsitzende der deutschen Monopolkommission hat deshalb auch schon laut über eine mögliche Entbündelung nachgedacht.

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