Huawei P10: Das Update VTR-L09 8.0.0.369(C432)

Heute Vormittag kam das Update VTR-L09 8.0.0.369(C432) für mein Smartphone Huawei P10 von meinem Mobilfunk-Provider 1&1 an.

Das Update-Paket ist 572 MB groß und bringt insbesondere eine Face-Unlock-Funktion mit, die es dem Besitzer erlaubt, sein Smartphone durch eine Gesichtserkennung über die Kamera zu entsperren.

Bei mir dauerte das Update weniger als eine Viertelstunde, dann konnte ich mein Smartie wieder benutzen.

Nach der Installation des Updates gab es allerdings ungewohnt differenzierte Datenschutzhinweise – offensichtlich hat sich die seit gestern gültige Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), in Englisch General Data Protection Regulation (GDPR), inzwischen auch bis zu den Smartphone-Herstellern nach China herumgesprochen…

Veröffentlicht unter Internet, Mobilgeräte, News, Programmierung, Sicherheit, Soziales, Tipps und Tricks | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Zweihundert Margeritenblüten

Auf der Wiese an der Post in Lüdinghausen strecken viele Margeriten ihre weißgelben Blüten in Richtung Sonne.

Das vorgestern gezeigte Foto von der Wiese mit seinen ca. 50 Margeriten war schon eher eine Detailaufnahme – auf diesem Übersichtsfoto dürften um die 200 der hübschen Blüten zu sehen sein.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht unter Allgemeines, Fotografie, Lokales, Mobilgeräte, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

VPNhub – verschlüsselte Pornos von Pornhub

Die Porno-Plattform Pornhub hat jetzt ihren eigenen VPN-Dienst mit der Bezeichnung VPNhub gestartet. Dieser Dienst will die Anonymität im Netz sicherstellen und dazu mit einer vollständigen Verschlüsselung erbeiten, was für offene WLANs durchaus sinnvoll ist.

VPNhub soll den Benutzern auch dabei helfen, etwaige Zensur im Internet zu umgehen, um auch in Porno-feindlichen Ländern wie Ägypten und China die Sex-Clips schauen zu können. Eine Überwachung der Benutzer gäbe es dabei in keiner Weise, liest man auf der Webseite von VPNhub.

Das VPNhub-Angebot ist kostenlos, aber dabei auch werbefinanziert, wobei die Bandbreite nicht beschränkt sein soll.  „Enjoy unlimited data“, heißt es dazu auf der Internetseite.

Den Pornhub-VPN-Dienst gibt es für Mobilgeräte wie Handys und Tablets als App unter Android und iOS, aber auch als Desktop-Version für Windows und macOS. Allerdings sind die Desktop-Versionen anders als die Apps nicht kostenlos, sondern erfordern eine Premium-Lizenz.

Veröffentlicht unter Internet, Mobilgeräte, News, Sicherheit, Soziales, Tipps und Tricks | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Druckerpatronen: Original oder Refill?

Wer einen Tintenstrahldrucker nutzt, steht immer mal wieder vor der Frage, ob er die höherpreisigen Originalpatronen der Hersteller oder lieber die kostengünstigen Refill- oder Rebuild-Varianten kaufen sollte, die für fast alle schon etwas länger auf dem Markt eingeführten Tintenstrahler angeboten werden.

Persönliche Erfahrungen mit Tintenpatronen

Meine persönlichen Erfahrungen, die ich mit einem HP-Officejet-Tintenstrahler und mit einem Canon PIXMA MX 320 sammele, sprechen eindeutig für die Originalpatronen. Refill-Versionen habe ich dabei von mehreren verschiedenen Herstellern ausprobiert, wobei es immer wieder zu Problemen kam.

Am häufigsten kam es dabei vor, dass der Drucker einfach keine Tinte aus den Ersatzpatronen herausbekam oder aber generell nicht mit den Patronen drucken wollte. Es kam auch häufig vor, dass sich mit einer Refill-Patrone deutlich weniger Seiten ausdrucken ließen als mit einer Originalpatrone.

Aber auch bei grundsätzlich funktionierenden Patronen war ich mit der Druckqualität eher nicht zufrieden. Dabei gab es nicht nur verschmierte Ausdrucke, sondern auch ganz allgemein Ausdrucke schlechter Qualität – und Kopfjustierung oder Reinigung kosteten zwar dann viel Tinte, brachten aber in der Regel keine Verbesserung.

Informationen aus dem Internet

Eine Recherche mit Google im Internet förderte eigentlich nur wenig Hilfreiches zu dieser Thematik hervor.  Nahezu jeder Druckerhersteller schreibt ja von Riesenproblemen, wenn man keine Originalpatronen nutzt – manche weisen sogar auf drohenden Garantieverlust hin!

Typisch sind aber auch die Lobpreisungen der Hersteller von günstigeren Refill-Varianten für ihre Produkte. Wenn man dem Glauben schenkt, soll die Nutzung von wiederbefüllten Patronen ja ganz unkritisch sein, was aber nicht zu meinen persönlichen Erfahrungen passt.

Interessant fand ich die Seite eines ja eher neutralen Office-Vertriebs über HP-Druckerpatronen, die inhaltlich mit meinen eigenen Erfahrungen übereinstimmt und letztlich auch Originalpatronen statt Refill-Patronen empfiehlt.

Resümee

Aus diesem Grund benutze ich seit gut zwei Jahren nur noch Originalpatronen der Hersteller – und bin seither auch von Problemen mit Tintenpatronen verschont geblieben.

Bild: André Karwath, CC BY-SA 2.5
Veröffentlicht unter Allgemeines, Tipps und Tricks, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Seit Mitternacht gilt die DSGVO in Euroland

Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit regiert seit sieben Stunden die Datenschutzgrundverodnung (DSGVO, engl. GDPR) in ganz Euroland. Und jeder in den 28 Staaten der EU muss sich ab heute daran halten.

Welcher DSGVO-Typ sind sie: cool oder nervös?

Der eine nimmt es gelassen, der Andere macht sich Sorgen und befürchtet Abmahnungen von Anwälten der deutschen Abmahnmafia, die seit dem Zeiten des Freiherrn von Gravenreuth (Gott hab ihn selig – oder hat er das nach Suizid seiner Geschöpfe nicht mehr?) mit seinen Zentimeter-Bildschirmdiagonalen und Tanja-Briefen versuchen, die Verbraucher mit Abmahnungen um ihr Geld zu erleichtern.

Ohne personenbezogene Daten ändert sich nahezu nichts

Es zeichnen sich durchaus ab, dass neben den Riesen von Facebook über Whatsapp, Instagram und Google bis Twitter auch viele andere Betreiber von Internetseiten, auf denen personenbezogene Daten (Name, Adresse, Email-Adresse, Ausweisnummer oder IP-Adresse) Dritter verarbeitet oder gespeichert werden, ihre Seiten jetzt überarbeitet haben sollten.

Das gilt übrigens nicht nur für europäische Seitenbetreiber, sondern für alle, die ihre Dienste über die Seiten auch Europäern anbieten.

Es könnten aber auch für die Internetseiten von Shops, Vereinen oder kleinen Bloggern Änderungen nötig werden – es kommt im Grunde ja nur darauf an, ob auf der Internetpräsenz personenbezogene Daten verarbeitet oder gespeichert werden. Zu den personenbezogenen Daten gehören ja beispielsweise auch Daten wie die Kleidergröße eines Kunden …

Kommt jetzt die nächste große Abmahnwelle?

Rein theoretisch könnten die Neuregelungen der DSGVO für die Abmahnindustrie in Deutschland eine frische, lukrative Einnahmequelle bringen, schätzen Experten. Denn schließlich hat jede betroffene Person das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Ich denke schon, dass die üblichen Verdächtigen auch die DSGVO als sprudelnde Quelle für die Finanzierung ihres Lifestyles (mein Haus, mein Boot, meine Pferdepflegerin) als Abmahnanwälte mißbrauchen werden. Das liegt aber nicht an der DSGVO der EU, sondern an korrupten Politikern, die das Problem seit Jahrzehnten kennen, nichts dagegen tun und sich auch über Parteispenden von Anwälten freuen.

Denn wenn für die erste Abmahnung keine Kosten für die Verbraucher entstehen könnten, wäre der Abzocke der Abmahnkanzleien der Boden entzogen!

Digitaler Selbstmord ist keine Lösung

Wer sich mit dieser Materie nicht auskennt, könnte schnell auf die Idee kommen, seine Internetseite einfach dicht zu machen, bevor die erste Abmahnung der Erben von Gravenreuths eintrudeln kann.

Das hieße aber auch, das Kind mit dem Bade auszuschütten!

Veröffentlicht unter Fotografie, Internet, Kommentar, News, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales, Tipps und Tricks, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Telekom-Kunden sind anderthalb Tage jährlich offline

Durchschnittlich anderthalb Tage im Jahr soll jeder Kunde im Netz der Telekom offline sein. Diese Ausfallzeit ergab repräsentative Befragung des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK Consult) von 4.457 Nutzern in Deutschland zusammen mit der Analyse von internen Vodafone-Daten, die heute vorgestellt wurden.

Davon sollen Kunden von Konkurrenten, die das Netz der Telekom nutzen, stärker betroffen sein als die direkten Kunden der Telekom.

Angst vor langen Offlinezeiten beim Wechsel

Die Befragung ergibt, dass ca. 58 Prozent der Kunden von Internet Service Providern (ISPs) in Deutschland vor einem Wechsel ihres Anbieters zurückschrecken würden, weil sie befürchten, dadurch lange offline zu sein.

Dazu heißt es in der Studie: „Das behindert den Wettbewerb zwischen ISPs in Deutschland.“ Darüber hinaus sei davon auszugehen, dass so auch zahlreiche mögliche Wechsel zu einer neuen besonders leistungsfähigen Breitbandtechnologie wie Glasfaseranschlüssen verhindert werden.

Deshalb bleibe Deutschland weiterhin auf den hinteren Plätzen bei den besonders leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und werde es auch schwer haben, die ambitionierten Ziele der Digitalen Agenda erfüllen zu können.

Der Telekom-Service ist eine Katastrophe

Ungefähr ein Drittel der vereinbarten ersten Technikertermine zur Anschlussbereitstellung oder zur Entstörung im Netz der Deutschen Telekom würden fehlschlagen. Im Schnitt seien erst nach drei bis vier Terminen 98 Prozent der gewünschten Leistungen wirklich erfolgreich erledigt. Für die Folgetermine müssten die betroffenen Kunden ebenfalls oft Urlaubs- oder Freistellungstage opfern – natürlich ohne Entschädigung.

Telekom-Chef Timotheus Hoettges macht diffuse Versprechungen

Nach Fortschritten in den vergangenen Jahren sollen Kennziffern wie die Beschwerderate oder die Kundenzufriedenheit der Telekom „weiter deutlich verbessert“ werden. „Unser Service ist nie fertig. Darum verbessern wir ihn ständig. Er soll tadellos sein. Er prägt unser Image insgesamt. In Deutschland wollen wir darum den Anteil der Probleme, die wir für Kunden innerhalb von 24 Stunden lösen, von aktuell 66 Prozent auf mehr als 80 Prozent im Jahr 2021 erhöhen“, sagte Konzernchef Tim Höttges heute auf dem Kapitalmarkttag in Bonn.

Bild: Wikipedia, Sebaso, CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht unter Internet, News, Politik, Recht, Soziales, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Margeriten auf der Wiese

Diese hübschen Margeriten recken ihre weißgelben Blüten auf der Wiese an der Post in Lüdinghausen in den Himmel, um auch wirklich jeden Sonnenstrahl ausnutzen zu können.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht unter Allgemeines, Fotografie, Lokales, Mobilgeräte, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aktuelle BMW-Modelle kann man drahtlos kapern

Sicherheitslücken im Infotainment-System aktueller BMW-Fahrzeugmodelle erlauben die Übernahme der Kontrolle – und das sogar drahtlos!

Vierzehn Sicherheitslücken gefunden

Insgesamt 14 Sicherheitslücken fanden die Sicherheitsforscher von Keen Security Lab in verschiedenen Modellen des Autoherstellers BMW. In einer Veröffentlichung zu den Schwachstellen zeigt Keen, dass Angreifer sowohl lokal als auch aus der Ferne unter anderem Root-Zugriff auf den Datenhighway der Autos, den CAN-Bus, bekommen könnten.

Die Angriffe können beispielsweise über einen entsprechend präparierten USB-Stick im Auto selbst oder aber auch drahtlos über Mobilfunk (GSM) oder auf sehr kurze Distanz auch via Bluetooth geführt werden.

Erste Patches sind verfügbar

Erste Patches gegen die Sicherheitslücken sind schon erstellt, lassen sich aber ausschließlich von Fachpersonal in einer Werkstatt installieren.

Weil sich die verwundbare Systemen über die gesamte BMW-Flotte verteilt in unterschiedlichen Kombinationen und mit unterschiedlicher Firmware finden, können die Sicherheitsforscher von Keen nicht konkret sagen, welche Modelle und Firmeware-Versionen genau betroffen sind.

In ihrer Veröffentlichung listen sie die BMW-Serien 3, 5, 7, i und X auf. Die angreifbaren Modelle gehen laut der Liste bis ins Jahr 2012 zurück.

Foto: Keen Security Lab
Veröffentlicht unter Allgemeines, Mobilgeräte, News, Programmierung, Sicherheit, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Deutsche Bank: Jeder zehnte fliegt

Von ihren knapp 100.000 Mitarbeitern will die Deutsche Bank nach Informationen des „Wall Street Journal“ im Rahmen ihrer Bemühungen um Kostensenkungen 10.000 abbauen. Jeder zehnte Mitarbeiter muss also bald gehen.

Der Stellenabbau soll sofort umgesetzt werden und vor allem das Investmentbanking betreffen, und das weltweit und ganz besonders besonders in den USA. Langfristig dürfte aber die Zahl von 10.000 Stellen nicht ausreichen. Für die meisten Banken, die bisher ein Filialnetz unterhalten haben, lohnen sich in unseren Zeiten der Digitalisierung viele Jobs einfach nicht mehr.

Statt Menschen begeben wir uns bei Bankgeschäften immer mehr in die Hände (?) von Algorithmen, die dann letztlich unsere Gesprächspartner für Geldanlagen und Kredite sind und über Wohl und Wehe der Kunden entscheiden.

Wobei das aber immer noch angenehmer sein kann, als die Entscheidungen von Politikern, die ähnliche Macht über Menschen ausüben können.

Bild: Pixabay
Veröffentlicht unter Allgemeines, News, Politik, Programmierung, Sicherheit, Soziales, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Männertreu in Blüte

Es ist wieder so weit: Die Lobelien (Männertreu) blühen in strahlendem Blau auf meinem Balkon im Forum Lüdinghausen. Die beiden weißén Streifen in den Blüten sind charakteristisch. Leider geht den hübschen Pflanzen in aller Regel mitten in der Saison die Puste wieder aus…

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1200, CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht unter Allgemeines, Fotografie, Lokales, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar