Update 52.3 beseitigt Sicherheitslücken in Thunderbird

Benutzer des Email-Clients Thunderbird sollten dringend die aktuelle Version 52.3 des Programms installieren. Normalerweise wird der Download automatisch durchgeführt. In allen Vorversionen stecken 16 Sicherheitslücken, von denen die Entwickler drei mit dem Bedrohungsgrad „kritisch“ und zehn mit „hoch“ eingestuft haben. Das betrifft die Betriebssysteme Linux, macOS und last not least Windows.

Angreifer können die Lücken von Thunderbird generell ausnutzen, um das Programm zum Absturz zu bringen. Im schlimmste Fall könnte es bei diesem Vorgang zur Ausführung von Schadcode kommen.

Hersteller Mozilla macht aber die Einschränkung, dass das Ausnutzen der Sicherheitslücken nicht ganz trivial ist, weil das Scripting beim Lesen von Emails standardmäßig deaktiviert ist. Die Sicherheitslücken können aber „im Browser oder Browser-ähnlichem Kontext“ recht gefährlich werden. Weitergehende Details über diese Aussage hinaus gab Mozilla dazu aber nicht bekannt.

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Heute Abend wird Android 8 vorgestellt

Google hat den offiziellen Start seines neuen Mobilbetriebssystems Android O für heute Abend angekündigt. Der Internetkonzern nutzt die ebenfalls heute hauptsächlich in den USA zu sehende totale Sonnenfinsternis, um Android 8 für die Allgemeinheit freizugeben.

Android O (Bild: Google)Nach der speziell für die Sonnenfinsternis eingerichteten Internetseite „landet Android O zur totalen Sonnenfinsternis“, zusammen mit einigen „super süßen neuen Fähigkeiten“.

Der Livestream des Events aus aus New York, auf den auch der Countdown hinweist, beginnt danach um 14:40 Ortszeit, also bei uns um 20:40 Uhr.

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Foto: Erdnüsse sind manchmal keine Peanuts

Das Motiv ist mitten aus dem Leben gegriffen: Einige Erdnüsse als sommerlicher Snack auf meinem Wohnzimmertisch.

Mit dem Smartphone Huawei P8 lite ist es bei dieser mit nur 2 cm Linsenabstand gemachten Makroaufnahme schon schwierig, den Schärfentiefe-Bereich so zu legen, dass er sich von der Bildmitte aus gleichmäßig nach hinten und vorn abschwächt.

Wer genau hinschaut, erkennt schnell, dass ich das bei diesem Bild nicht ganz getroffen habe – die höchste Schärfe findet sich in der linken unteren Ecke. Aber ich arbeite dran! 😉

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Raspbian hat auf Debian 9 umgestellt

Das Raspberry-Pi-Team hat in diesem Monat seine neue Raspbian-Version Stretch veröffentlicht. Die Linux-Version Raspbian für den Kleinstrechner Raspberry Pi basiert auf der Linux-Distribution Debian.

Nachdem im Juni 2017 die neue Version 9 von Debian erschien, hat Raspbian jetzt auch nachgelegt. Die Änderungen betreffen hauptsächlich die Innereien der Distribution – Benutzer müssen sich kaum umstellen.

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Bitcoin Cash (BCC oder BCH) an den Börsen im Aufwind

Seit drei Tagen zeigt der Kurs des durch einen Split des Bitcoin (BC) entstandenen neuen Kryptogeldes Bitcoin Cash (BCC oder BCH) steil nach oben und hat inzwischen den dritten Platz unter den wertvollsten Kryptowährungen erreicht.

Laut coinmarketcap.com ist eine Einheit BCH derzeit fast 800 Euro wert. Der aktuelle Börsenwert der Währung wird nur noch von den zwei etablierten Varianten Ethereum und Bitcoin übertroffen – nicht schlecht für eine erst vor drei Wochen ans Licht der Welt getretene neue Digitalwährung.

Nerds, Narzissten und Egomanen waren noch nie kompromissfähig

Hintergrund des Forks Bitcoin Cash war wie so oft die Unfähigkeit der Community zu Kompromissen. Wie wir es schon beim Betriebssystem Linux oder bei der so gut wie toten Piratenpartei erleben durften, war auch hier die Lösung für verschiedene Wege, wie man die Digitalwährung Bitcoin zur Beschleunigung der Zahlungsvorgänge effizienter gestalten kann, die schlechteste aller möglichen:

Durchgesetzt hat sich nicht etwa der Kompromiss, der die Kräfte der Community gebündelt hätte, sondern eine die Kraft der Gemeinschaft zerfasernde Aufspaltung, die den Bitcoin Cash aus dem Bitcoin geboren hat – und dabei viel Blut verloren.

Der nächste Split liegt schon in der Luft

Beide Lösungen haben aber nicht wirklich alle zufriedengestellt, und manche plädieren schon für „das Beste aus beiden Welten“. Dazu zählt auch Bitmain, das größte Bitcoin-Infrastrukturunternehmen der Welt. Und schon soll es jetzt die nächste Spaltung unter dem Namen Segwit2x geben. Das soll bei Block 494.784 passieren, also voraussichtlich im November 2017.

Diese neuen Währungen lösen zwar das Problem mit der Skalierbarkeit, aber sie machen den Markt auch immer unübersichtlicher, fürchten alle Experten. Welche dieser Bitcoin-Varianten sich am Ende durchsetzen wird, hängt wohl vor allem davon ab, wie die Community nun reagiert. Vermutlich mit dem nächsten Split… 🙁

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Am Montag kommt das neue Android 8

Das neue Android 8, auch Android O (für Oreo, Octopus, Orange Sherbet oder Oatmeal Cookie?) genannt, kommt definitiv am kommenden Montag auf die Smartphones und Tablets. Dass Google am kommenden Montagabend die nächste Android-Version vorstellen will, geht aus dem Countdown auf einer gerade veröffentlichten Android-Seite zur US-Sonnenfinsternis hervor.

Gerüchte hatten sich zunächst schon einen Termin in der vorigen Woche eingeschossen, dann aber auch den 21.8.2017 favorisiert – den Tag der am besten in den USA sichtbaren totalen Sonnenfinsternis.

Der von Google zeitgleich veröffentlichte Video-Teaser trug den Namen „GoogleOreo_Teaser_0817…“, was etwa AndroidPolice schnell als einen Hinweis auf den vermuteten Codenamen Oreo galt. Kurz darauf benannte Google das Video in „OctopusTeaser.mp4″ umbenannt, später in „OatmealCookie_Teaser.mp4″, „OrangeSherbet_0818.mp4″ und „Orbit_Teaser_0818.mp4“, weitere der im Umlauf befindlichen Codenamen-Kandidaten – offenbar haben die Google-Mitarbeiter hier ein paar Spaßkekse (Spacecake) zuviel eingeworfen…

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Und täglich grüßt der Freifunk-Ausfall…

Ausfall Freifunk Lüdinghausen am 17.8.2017

Ein Ausfall jagt den nächsten

Nach der zweistündigen Störung vorgestern kam es auch gestern wieder zum Ausfall der Internetverbindungen über das Freifunk-Bürgernetz in Lüdinghausen.

Nachdem die Hotspots vorgestern nur für zwei Stunden von 20 bis 22 Uhr ausgefallen waren, gab es durch den gestrigen Ausfall von 15 bis 23 Uhr 8 Stunden lang kein freies Bürgernetz mehr in Lüdinghausen.

Ausfall Freifunk Lüdinghausen am 18.8.2017

Wer sich darauf verlassen hat, am Lüdinghauser Markt ins freie Internet zu kommen, der war dann auch wirklich verlassen.

Als unverbesserlicher Optimist hoffe ich ja immer noch darauf, dass das Netz gerade im Zentrum unserer Stadt endlich dichter wird, so dass die einzelnen Hotspots auch „meshen“ (sich untereinander zu einem Netz verbinden) können – obwohl die Mehrzahl der Zugangspunkte am Marktplatz inzwischen schon wieder verschwunden ist, wie die roten Punkte auf der nebenstehenden Übersichtskarte aus dem Juli 2017 zeigen.

Zumindest wäre es aber wünschenswert, dass das Bürgernetz da, wo es noch funktionelle Hotspots gibt, nicht dermaßen häufig die Beine streckt. Von dem Ausfall am Donnerstag waren ja auch alle Zugänge in Lüdinghausen und Seppenrade betroffen. Wie das am Freitag war, konnte ich leider nicht überprüfen, weil ich zur Zeit der Störung (15-23 Uhr) nicht zu Hause war…

Die Politik fördert lieber die Deutsche Telekom und die Deutsche Glasfaser

Manchmal frage ich mich, wie gut die Abdeckung für die sozial schwachen Menschen in der Innenstadt schon funktionieren könnte, wenn unser Bürgermeister sich für das soziale Freifunk-Netz für Lüdinghauser, die sich einen Internetzugang nicht leisten können, mit der gleichen Energie einsetzen würde wie für die Interessen der Firma „Deutsche Glasfaser“, die teure Hi-Speed-Internetzugänge für zahlende Kunden vermarktet…

Ich gehe zwar davon aus, dass Freifunk-Nutzer und die meisten Freifunk-Unterstützer die politischen Parteien wohl eher nicht mit Parteispenden beglücken werden – aber wählen dürfen viele dieser Lüdinghauser im nächsten Monat auch!

Und inzwischen weiß ja auch jeder, dass die Milliarden, die die Politiker für die schon lächerliche Kupferverdrahtung ohne Zukunft namens „Vectoring“ der halbstaatlichen „Deutschen Telekom“ bereitgestellt haben, nicht wirklich zur Förderung von Breitband-Internet, sondern hauptsächlich zur Ausschaltung des Wettbewerbs genutzt werden…

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Foto: Rote Eisbegonien

Die lateinische Bezeichnung „Semperflorens“ bedeutet zwar „immer blühend“, aber das sollte man nicht zu wörtlich nehmen. Wie jedes Jahr stehen die Eisbegonien im August voll in Blüte. Sie blühen allerdings schon unermüdlich den ganzen Sommer hindurch bis zum ersten Frost – dann ist Winterpause.

Den Namen „Eisbegonie“ hat die Pflanze auch wegen ihrer brüchigen Blätter bekommen und nicht etwa wegen ihrer Frosthärte, denn sobald die Temperatur unter 0 °C sinkt, kommt es bei ihnen zu sichtbaren Erfrierungen.

Man kennt die niedrigen Blumen in fast allen Farben zwischen Weiß und Rot – in Blau- oder Gelbtönen gibt es die Semperflorens-Begonien, aus unerfindlichen Gründen auch „Gottesaugen“ genannt, aber nicht. Ursprünglich kommen die hier in Lüdinghausen auch gerne als Bodendecker in den Rabatten eingesetzten Eisbegonien aus Brasilien.

Foto: Dr. Martin Merz, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Der Erpressungstrojaner Locky ist zurück

Eigentlich war die Ransomware Locky nie ganz weg, sondern nur stark zurückgegangen. Nach einer Locky-Version im Juni 2017, die aber nur Rechner unter Windows XP infizieren konnte, laufen jetzt wieder große Mengen von Spam-Emails, die meisten mit angeblichen Rechnungen (mit einer neuen, nicht auf XP begrenzten Version des Schädlings) im Zip-Anhang in den Postfächern ein.

Neu ist, dass Locky jetzt die Endungen .diablo6 und .lukitus für von ihm verschlüsselte Dateien vergibt. Die Verschlüsselung des Kryptotrojaners nutzte seit seinem ersten Ausbruch Anfang 2016 bisher elf verschiedene Varianten von Endungen. Erhöhte Vorsicht beim Umgang mit dem Emails ist in diesen Tagen sehr zu empfehlen.

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Porno-Trittbrettfahrer im Sommerloch

Viele Internetuser machen sich seit vorgestern große Sorgen wegen einer erhaltenen Email. Die Email ist angeblich durch die Rechtsanwaltskanzlei Auer Witte Thiel (Bayerstraße 27 D-80335 München) versendet worden un stammt vorgeblich von der Absenderadresse rechtsanwaltskanzlei@auerwittethiel.de. Die Mahnungen werden vorgeblich im Auftrag der Wondo GmbH & Co.KG, Stadthausbrücke 1 – 3, 20355 Hamburg versendet.

Geld für kostenlose Porno-Seiten

Der Versender möchte gern ca. 300 Euro für die Nutzung des (kostenfreien!) Onlineangebots YouPorn abkassieren. Als Bankverbindung ist ein Konto bei der Commerzbank angegeben.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat nach Rücksprache mit der Kanzlei ermittelt, dass diese Email eine Fälschung ist. „Betroffene sollten sich von der Mahnung keineswegs einschüchtern lassen und den verlangten Betrag nicht zahlen“, empfiehlt die Verbraucherzentrale. Betroffene sollten stattdessen Anzeige bei der Polizei erstatten.

Alternativen… 😉

Es gibt ja auch schon Leute, die Emails von Anwälten, die nicht sie selbst vertreten, ohne Ausnahme in den Papierkorb werfen – seine es Zahlungsaufforderungen, Mahnungen oder Vollstreckungsandrohungen. Ein empfehlenswertes Verhalten auch bei Erbschaftsangelegenheiten aus Nigeria oder Hongkong…

In Kommentaren zu diesen Emails vom Anwalt wegen Nutzung von YouPorn findet sich übrigens häufig der Kommentar, dass „PornHub das neue YouPorn“ sei. Alle diese Hinweise natürlich mit der Erläuterung: „Ein Kollege hat mir erzählt…“.

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