Massiver Angriff durch Erpressungstrojaner Scarab

Der Sicherheitsanbieter Forcepoint deckte eine flächendeckende Kampagne auf, die eine relativ neue Erpressungs-Software namens Scarab verbreitet und damit Systeme unter dem Betriebssystem Windows gefährdet.

Der Angriff begann vorgestern

Der Angriff begann am frühen Morgen des 23. November und benutzte das berüchtigte Botnet Necurs, um innerhalb von nur wenigen Stunden immerhin 12,5 Millionen Emails mit der angehängten Malware zu zuzustellen.

Diese Massen an Emails gingen überwiegend an die TLD .com – gefolgt von .com.uk, .com.au, .fr und .de.

Großbritannien, Australien, Frankreich und Deutschland gehörten also zu den anvisierten Zielen der Erpressungs-Kampagne.

Scarab selbst gehört zu einer recht neuen Ransomware-Familie, die gerade erst vor ein paar Monaten im Juni dieses Jahres entdeckt wurde.

Bei dem aktuell laufenden Angriff kommt eine Variante zum Einsatz, die bei ihrer Ausführung eine Kopie als %Application Data%\sevnz.exe anfertigt und danach einen Registry-Eintrag zum Autostart erstellt. Außerdem führt Scarab Befehle aus, mit denen Recovery-Features von Windows ausgeschaltet werden.

Wenn die Schadsoftware mit der Verschlüsselung von Dateien loslegt, erweitert sie die die Dateinamen um „.[suupport@protonmail.com].scarab“. Die fehlerhafte Schreibweise des Wortes „support“ hat vermutlich damit zu tun, dass die gewünschte E-Mail-Adresse beim Protonmail-Dienst schon vergeben war.

Ungewöhnliche Lösegeldforderung

Ist der Verschlüsselungsvorgang abgeschlossen, entfernt das Programm die ursprünglich angelegte eigene Kopie wieder. Die Erpresser fordern ihre Opfer dann auf, über die genannte E-Mail-Adresse Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Falls der Provider die Adresse während der anlaufenden Kampagne sperrt, geben sie bei ihrer Lösegeldforderung eine weitere Kontaktmöglichkeit über BitMessage an.

Ungewöhnlich ist es, dass die Erpresser nicht direkt einen Betrag für die Entschlüsselung der Daten angeben. „Der Preis hängt davon ab, wie schnell Sie sich an uns wenden“, heißt es dazu in ihrem Erpresserschreiben, das die Schadsoftware nach ihrer Ausführung automatisch öffnet.

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Black Friday: Heute ist der Schwarze Freitag

Für Menschen, die nicht besonders internetaffin durchs Leben gehen, ist ein „Schwarzer Freitag“ (Black Friday) eher die Bezeichnung eines Unglückstages. Schon im alten Rom war genau wie bei uns ein „Schwarzer Tag“ ein Synonym für einen Unglückstag.

Besonders aus der Historie der Wirtschaft sind mehrere „Schwarze Freitage“ bekannt. Der erste davon war der Black Friday vom 6. Dezember 1745, an dem  Kronprätendent Charles Edward Stuart bis Derby in Schottland vordrang, was in London zu einem vorübergehenden Kollaps des Bankwesens und Wirtschaftslebens führte.

Der bekannteste „Schwarze Freitag“ war wohl der Zusammenbruch der New Yorker Börse (NYSE) am 25. Oktober 1929, der die folgende Weltwirtschaftskrise auslöste.

Heute eher ein Glückstag für Käufer und Verkäufer

Heute wird der Begriff fast nur noch für einen Verkaufstag mit deutlichen Rabatten benutzt, der in den USA immer am Freitag nach Thanksgiving (US-Erntedankfest) stattfindet und den Kaufleuten durch die hohen Umsätze erlaubt, wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

Schwarz im Sinne von „Unglück“ ist daran allerdings wirklich nichts – irgendwie ist der Black Friday mehr ein Tag der Glücksgefühle nicht nur für (Internet-)Händler, die an dem Tag satt schwarze Zahlen schreiben können, sondern auch für die Kunden, die glauben, an dem Tag Schnäppchen ergattert zu haben. Für manche stimmt das sogar…

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Firefox warnt künftig vor Datenlecks

Später Lesen: Mozilla übernimmt Hersteller von PocketDie Nightly Build 58 von Firefox testet mehrere neue Funktionen: Neben personalisierten Artikelvorschlägen vom gerade erst übernommenen Pocket sollen die Benutzer in Zukunft vor Internetseiten gewarnt werden, die schon einmal in größerem Umfang Nutzerdaten verloren haben.

Firefox-Hersteller Mozilla will in einer künftigen Version seines Browsers Warnungen anzeigen, wenn bei besuchten Webseiten in der Vergangenheit Nutzerdaten abhandengekommen sind.

Kooperation mit HaveIBeenPawned

Zum Vergleich nutzt das Firefox-Team die Daten von der bekannten Internetseite HaveIBeenPwned.com des australischen Entwicklers Troy Hunt. Ansonsten werden einige Funktionen verfeinert, die im Quantum-Release erstmals vorhanden waren.

Der Entwickler von HaveIBeenPwned hat mit dem Mozilla-Team schon zusammengearbeitet, erzählte er dem Magazin Bleepingcomputers. „Wir schauen uns verschiedene Modelle an, wie das am besten funktionieren kann.“ Man wolle die Benutzer direkt im Browser darüber informieren, dass sie möglicherweise von dem Hack einer solchen Internetseite betroffen sind.

Prominente Bespiele für solche Hacks sind Linkedin, DropboxYahoo oder zuletzt der Fahrdienstvermittler Uber. Bei der Realisierung sollte darauf geachtet werden, dass die Benutzer nicht automatisch denken, von einem Einbruch betroffen zu sein. Denn häufig liegen die Hacks entweder schon recht lange zurück oder sie betreffen nur einen kleinen Teil der Kunden.

Wer diese neue Funktion testen möchte, muss das Addon dazu jetzt noch selbst installieren. Die Funktion auch noch als Legacy-Addon umgesetzt, was bedeutet, dass Firefox manuell umgestellt werden muss, damit der Browser das Addon überhaupt akzeptiert. Den Code dazu finden Sie auf Github.

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Foto: Die Linden sind jetzt nackt

Diese Linden an der Kirche St. Felizitas in Lüdinghausen habe ich im Laufe dieses Jahre alle paar Wochen fotografiert. Vor zwei Wochen fanden sich noch einige wenige Blätter an den Zweigen und Anfang Oktober trugen sie noch viele gelbbraune Blätter. Und weitere zwei Monate davor kam die Sonne kaum noch durch das grüne Blätterdach.

Jetzt sind die Bäume splitterfasernackt – es ist nicht ein einziges Blättchen mehr dran. Das waren aber nicht irgendwelche Amerikaner, die Agent Orange drüber gesprüht haben, sondern das war Mutter Natur höchstpersönlich.

Jetzt heißt es also abwarten, bis der nächste Frühling wieder neues Grün aus den Knospen sprießen lässt.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Die Telekom lernt beim Glasfaserausbau von der Konkurrenz

Hier in NRW sind es Unternehmen wie beispielsweise die Deutsche Glasfaser, die schon lange erfolgreich die Vorvermarktung von FTTH-Anschlüssen praktizieren: Wenn es genug Kunden gibt, werden echte Glasfaser-Anschlüsse gebaut.

Auch die Deutsche Telekom will jetzt beim Glasfaserausbau auf die von anderen Anbietern schon erfolgreich eingesetzte Vorvermarktung nutzen. Dabei prüft man vor einem möglichen Ausbau erst einmal die Nachfrage. Finden sich genug Kunden für einen Glasfaseranschluss , werden statt Vectoring mit Kupferleitungen echte FTTH-Anschlüsse gelegt. Das testet die Telekom nun zum ersten Mal im fränkischen Bad Staffelstein, und Anfang 2018 sollen weitere Kleinstädte in Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Thüringen folgen.

Die Bürger Bad Staffelsteins können sich ab Dezember für einen Glasfaseranschluss registrieren, teilte die Telekom gestern mit. Wenn bis Ende Februar mindestens 750 Bestellungen zusammenkommen, soll die Gemeinde mit rund 10.000 Einwohnern bis Ende 2018 mit Glasfaser ausgebaut werden. Frühbucher sparen sich dabei auch noch die Hausanschlusskosten, verspricht die Telekom.

Trenching reduziert die Kosten

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Videos für iOS-Geräte konvertieren mit Freemake

2010 veröffentlichte Freemake.com, ein Multimedia-Software-Entwickler, die erste Version vom „Freemake Video Converter“. Dank den vielen Optionen, dem tollen Design und der hohen Benutzerfreundlichkeit ist dieses Tool bei vielen Benutzern sehr beliebt geworden. Heute ist es ein Flaggschiff-Produkt von Freemake.com. Sie können Freemake Video Converter hier herunterladen.

Schauen wir uns dieses Video-Konvertierungstool genauer an.

Software installieren

Laden Sie das Installationsprogramm von der offiziellen Freemake-Website herunter. Bitte beachten Sie, die Software läuft unter Windows Vista, Windows 7, 8 und Windows 10. Für Windows XP erhalten Sie das Installationsprogramm beim Support-Team von Freemake.

Es ist eine Online- und eine Offline-Installationsversion verfügbar. Die erste Version benötigt während des Installationsvorgangs eine Internetverbindung, die zweite kann lokal auf Ihrem PC installiert werden.

Starten Sie die Installationsdatei auf Ihrem PC oder Laptop und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Freemake Video Converter enthält keine Werbung. Sie können sicher gehen, dass keine unerwünschten Werbe-Tools mitinstalliert werden.

Starten Sie den Video-Konverter, sobald die Installation abgeschlossen ist. Sie sehen als ersten Screenshot die Startseite mit großen Schaltflächen oben und unten. Die oben untergebrachten „+ Audio“, „+ Video“, „+ DVD“, „+ Foto“ und „URL einfügen“ dienen zum Importieren von Multimedia-Inhalten. Die unteren Schaltflächen zeigen, in welchen Formaten Sie Ihre Videos speichern können. Sie müssen nicht technisch versiert sein, um die Software zu benutzen.

Die Social-Media-Schaltflächen mitten auf der Seite können Sie nutzen, um sich über Updates und Neuigkeiten rund um Freemake zu informieren.

Folgend beschrieben wir, wie Sie mit diesem Programm Ihre Videos für Ihr iPhone, iPad oder iPod konvertieren.

Offline Videos konvertieren

Freemake Video Converter konvertiert Videos von Ihrem PC in ein von Apple unterstütztes Format. Aktivieren Sie die „+ Video“-Schaltfläche, um alle Videodateien hinzuzufügen, die Sie für Ihr iPhone oder ein anderes iOS-Gadget konvertieren möchten. Dann klicken Sie unten im Formatfeld auf das grüne Symbol „zu Apple“ und wählen Ihr Gerätemodell im Dropdown-Menü aus.

Falls Sie kein passendes Format gefunden haben, können Sie ein benutzerdefiniertes Profil erstellen. Klicken Sie auf die blaue Zahnrad-Schaltfläche rechts unter der Profilauswahl, um die Voreinstellungen zu ändern. Alternativ können Sie zum Ende der Dropdown-Liste scrollen und die Option „Ihr Profil hinzufügen“ wählen. Falls Sie die empfohlene Rahmengröße für Ihr Apple-Gerät nicht kennen, können Sie sich im Internet erkundigen. Geben Sie die Daten in die Software ein, wenn nötig, ändern Sie ggf. den Videocodec, die FPS oder die Audiodaten. Bitte beachten Sie, dass Sie keine HD-Datei aus einer Nicht-HD-Datei erstellen können. In solchem Fall fügt die Software Ihrem Video schwarze Balken hinzu, um einen Qualitätsverlust zu verhindern.

Um die Bearbeitung abzuschließen, klicken Sie auf „OK“.  Die individuellen Einstellungen können Sie für die künftige Verwendung speichern, damit Sie sie beim nächsten Mal nicht erneut eingeben müssen. Führen Sie nun den Konvertierungsprozess aus, indem Sie auf die blaue Schaltfläche „Konvertieren“ klicken.

Videos schneiden, drehen und zusammenfügen

Freemake Video Converter verfügt über einen integrierten Video-Editor, mit dem Sie unerwünschte Videoteile ausschneiden, einzelne Videoabschnitte zusammenzufügen und Videos um 90 und 180 Grad drehen können.

Um ein Video zu schneiden oder zu drehen, starten Sie den Freemake-Editor. Die grüne Schaltfläche wird Ihnen angezeigt, sobald Sie Ihre Videodatei hochgeladen haben. Es ist zu beachten, dass Freemake Video Converter den h265-Codec nicht unterstützt. Eine solche Datei wird als Audio erkannt und ist nicht editierbar.

Um ein unerwünschtes Fragment aus dem Video auszuschneiden, markieren Sie es und klicken auf das blaue Symbol „Schere“. Für mehrere Fragmente wiederholen Sie diese Schritte.

Um ein Video zu drehen, klicken Sie einmal auf den runden Pfeil für die 90-Grad-Drehung oder zweimal für die 180-Grad-Drehung und danach auf OK, um alle Änderungen zu speichern.

Um einzelne Videoabschnitte zusammenzufügen, aktivieren Sie die Schaltfläche „Zusammenfügen“ in der oberen rechten Ecke des Bildschirmes.

Wählen Sie dann das Apple-Format aus und konvertieren die bearbeiteten Videos.

Online Videos speichern

Eine weitere erwähnenswerte Option vom Freemake Video Converter ist die Konvertierung von Videos aus YouTube. Das Programm kann You-Tube-Clips als Video oder auch als Audio speichern.

Starten Sie Freemake Video Converter, klicken auf „URL einfügen“ und kopieren den Videolink in die dafür vorgesehene Zeile ein. Die Vorschau wird im Tool angezeigt. Wählen Sie nun das entsprechende Apple-Gerät aus und starten den Konvertierungsvorgang, um das Video zu speichern.

Möchten Sie nur die Tonspur aus dem Video aufzeichnen, wählen Sie unten „in MP3“, stellen die gewünschte Tonqualität ein und speichern das Lied in MP3.

Sowohl Video- als auch MP3-Ausgänge bieten die Möglichkeit des Exportierens auf iTunes-Format. Mit entsprechender Markierung werden die heruntergeladenen Songs und Clips automatisch in der iTunes-Mediathek gespeichert. Um sie zu Ihrem iPhone, iPod oder iPad hinzuzufügen, müssen Sie Ihr Gerät und iTunes synchronisieren.

Rippen von DVD und Blu-ray

Sie fliegen in den Urlaub und haben an Bord endlich die Zeit, sich einen richtig guten Film anzusehen? Freemake Video Converter kann Ihre DVDs in MP4 für Apple-Geräte konvertieren. Beachten Sie nur, dass die Software geschützte Discs nicht rippen kann.

Wählen Sie das Apple-Format und das Gerät aus und starten die Konvertierung. Falls Ihr Film mehrere Untertitel und Audiospuren enthält, wählen Sie vor dem Rippen die erforderlichen aus. Freemake Video Converter kann Dateien mit nur einer Audio- und einer Untertitelspur speichern. Achten Sie auch darauf, dass Freemake Video Converter permanente Untertitel erstellt, die nicht mehr abgeschaltet werden können.

Untertitel zu Videos hinzufügen

Freemake lässt unter anderem Untertitel zu den Videos hinzufügen. Sie benötigen lediglich eine Untertitel-Datei in Formaten SRT, ASS oder SSA. Der Text wird in weißer Arial-Schrift angezeigt. Farben und benutzerdefinierte Schriftarten werden in der kostenfreien Version nicht unterstützt. Mit einem zusätzlichen Freemake Pack können Sie auch die Schriftart und Größe der Untertitel ändern.

Diashow mit Fotos und Musik erstellen

Diese Option wird von derartigen Softwares selten angeboten. Freemake Video Converter kann Diashows mit Fotos und Musik erstellen. Die fertige Datei können Sie z.B. auf iPhone hochladen und später auf dem großen Bildschirm Ihren Freunden präsentieren.

Um eine Diashow zu erstellen, laden Sie Ihre Fotos hoch, stellen das Anzeigenintervall ein und wählen den passenden Song dazu. Sie können nur eine Audiodatei hinzufügen. Falls das Bildmaterial für die gesamte Musikdauer nicht ausreicht, wird das Audio geschnitten.

Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „für Apple„, wählen Ihr Gadget aus und speichern die Präsentation. Sie können die Diashow auch direkt in iTunes exportieren.

Alles in einem ist der Freemake Video Converter ein nützliches Tool für alle, die einen guten Konverter benötigen, um Audios und Videos für iPhone, iPod und iPad zu erstellen. Es kann fast alles tun, was Sie brauchen, und noch mehr.

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Neue Tab-Verwaltung bei Vivaldi 1.13

Beim Surfen mit vielen geöffneten Tabs verliert man schnell den Überblick, denn statt der URLs sind nur noch bunte Favicons zu erkennen, was es nicht leicht macht, dort eine bestimmte Seite zu lokalisieren. Hier will nun der Vivaldi-Browser Abhilfe schaffen: Die aktuellste Version 1.13 bietet mit dem „Window Panel“ eine praktische Möglichkeit zur Verwaltung mehrerer Tabs.

Das neue Panel zeigt in der Seitenleiste alle geöffneten Tabs in einer Baumansicht an. In diesem Bereich kann der Nutzer die Tabs per Drag and Drop umsortieren und sie anheften, aktualisieren, duplizieren und auch schließen. Sogar eine Tabsuche ist eingebaut. Zum Platzsparen kann man die Tabs auch in Gruppen zusammenführen.

Über das Panel kann man auch mit Sound nervende Tabs gezielt zum Schweigen bringen(„Audio aus“).

Wie Opera und Chrome basiert auch Vivaldi auf Chromium. Vivaldi 1.13 steht ab sofort für Windows, macOS und Linux zum kostenlosen Download zur Verfügung. Das Update wird Zug um Zug verteilt, der Browser lädt das Update in der Regel auch automatisch herunter.

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Google sammelt ohne Zustimmung Standortdaten

Datenkrake Google bekommt über das Betriebssystem Android auch dann den Standort des Benutzers mitgeteilt, wenn sie die Satelliten-Navigation GPS an deren Mobiltelefon ausgeschaltet und sie damit eindeutig klar gemacht haben, dass sie ihren Standort nicht preisgeben möchten. Das geht aus einem Bericht des Magazins Quartz hervor.

E.T. Google phone home

Von dem Google-Betriebssystem Android wird schon seit Anfang des Jahres der Standort der Nutzer übermittelt, der dabei durch Triangulation der Position zwischen mehreren Mobilfunkmasten auf wenige Hundert Meter genau ermittelt wird.

Ein Sprecher von Google bestätigte, dass man im Januar damit begann, diese Daten zu sammeln, und zwar vorgeblich, um die Push-Nachrichten ihrer Werbekunden zu verbessern. Google hätte die Daten aber nie gespeichert oder genutzt.

Das ein ganz offensichtlicher Widerspruch in sich selbst und zeigt eigentlich nur, für wie blöd die Mächtigen dieser Welt die Ohnmächtigen halten.

Bis Ende November will Google angeblich die umstrittene Praxis des Sendens der Funkmastdaten zur Standortbestimmung eines Android-Smartphones wieder einstellen.

Gerechtigkeit? Wie schreibt man das?

Glauben Sie aber bitte nicht, dass jetzt etwa Google oder irgendwelche Mitarbeiter, die sich hier als Datenkraken betätigen, für den bis heute andauernden millionenfachen Datendiebstahl auch bestraft würden.

Jeder kleine Hansel, der eine angebliche Copyrightverletzung im Internet begeht, wird von der deutschen Abmahnmafia aus Schwarzkitteln und willfährigen Helfern unter den Politikern verfolgt und bis aufs Blut ausgesaugt – selbst wenn er gar kein Blut mehr hat.

So war es schon immer: Die Kleinen hängt man – die Großen lässt man laufen. Wer sollte auch sonst Merkel & Co. die nächsten Parteispenden überweisen? Das große Geld gibt es ja nicht bei den kleinen Leuten…

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Foto: Die Farben des Herbstes

Auf diesem Foto sind wohl alle Farben des Herbstes zu sehen. Das dunkelste Grün findet sich an einer immergrünen Konifere links im Bild, direkt neben dem hellsten Gelb und dem strahlendsten Orange der Fotografie.

Im Zentrum dominiert das Schwarz der Äste und Zweige eines schon fast blattlosen Baumes, während der Hasel im Vordergrund wie ein Quanten-Bit gleichzeitig grün, gelb und braun daherkommt. 😉

Das Foto habe ich gestern am Wolfsberg in Lüdinghausen zwischen dem Hotel zur Post und dem Haake-Haus gemacht. In der linken unteren Ecke kann man noch die Stever fließen sehen.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Weltweite Pokemon Catch Challenge

Trotz des aktuell nicht gerade einladenden Wetters für Outdoor-Spiele gibt Niantic den Spielern von Pokémon Go in dieser Woche einen speziellen Anreiz, doch noch nach draußen zu gehen: eine globale Herausforderung names Pokémon Go Travel.

Wenn bis zum 26. November mehr als 3 Milliarden Pokémon gefangen werden, wird für 48 Stunden das ansonsten nur in Ostasien vorkommende Pokémon Porenta weltweit erscheinen, wobei Ostasien temporär das Australien-Pokémon Kangama bekommt.

Schon bei relativ niedrigen Fangzahlen werden kleinere Belohnungen unmittelbar nach dem Erreichen aktiv: Ab 500 Millionen gefangenen Pokémon bekommt der Spieler doppelte Erfahrungspunkte, eine Verlängerung der Lockmoduldauer (von 30 Minuten auf 6 Stunden) und auch erhöhte Spawn-Raten. Ab 1,5 Milliarden gefangenen Pokémon sollen sich die Spawn-Raten noch weiter erhöhen und zusätzlich gibt es dann auch doppelten Sternenstaub.

Einen offiziellen Zähler, wie weit die Spieler noch von der nächsten Belohnung entfernt sind, gibt es aber nicht…

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