Foto: Margeritenblüte voll geöffnet

Seit heute früh ist die Margerite, die durch meine Birke wächst, voll erblüht. Von der Knospe zur vollen Blüte in ein paar Tagen ist schon eine reife Leistung.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Kampf dem Hass – mit Kuchen!

Donald J. Trump, der heute in Rom den Pabst besucht, kennt die leckeren Kuchen mit seinen eigenen Hass-Postings aus Twitter schon – zumindest hat er als wohl bekanntester Troll der Nation davon schon reichlich direkt frei Weißes Haus geliefert bekommen. Das Sonderangebot für Trump ist die zweithäufigste Bestellung beim Trollkuchen-Lieferservice einer jungen Frau aus New York.

Ein Lieferservice für vom Hass im Internet genervte

Geschickt hat sie ihm die 30-jährige New Yorkerin Carolina Torres (Kat Thek) im Rahmen der Bekämpfung von Hass mit Kuchen. Fast täglich steht sie in ihrer Küche in Brooklyn und backt Schokokuchen. Wenn die dann fertig sind, verziert sie sie mit Glasur und Hasskommentaren, die andere in den Sozialen Netzwerken bekommen und schickt die Kuchen dann frei Haus zu den Trollen.

Wohnt der Empfänger des Trollkuchens in New York, liefert sie ihn selbst aus – ansonsten wird er von der Post zum Empfänger gebracht. Einige Dutzend Kuchen hat Carolina schon an den Mann bzw. an die Frau gebracht…

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Amazon sperrt Händler willkürlich aus

Nach sich häufenden Betrugsfällen sperrt Amazon aktuell den Marketplace-Händlern das Nutzerkonto, wenn die zum Beispiel ihre Bankverbindung ändern oder der sich von einem anderen Rechner einloggen wollen. So berichtet es das Magazin OnlinehändlerNews des Händlerbunds, dessen Mitglieder nach eigenen Angaben mehrheitlich aus kleinen und mittelständischen Unternehmen kommen.

Wechsel der Bank reicht für eine Sperre

So hatte ein Händler sein Geschäftskonto zu einer anderen Bank verlegt und wurde daraufhin von Amazon gesperrt, teilte ein Betroffener OnlinehändlerNews mit. Aber die Kosten für das Marketplace-Nutzerkonto würden weiter berechnet. Wer auf diese Weise seine Geschäftsgrundlage entzogen bekommt, sieht sich natürlich auf anderen Handelsplattformen wie zum Beispiel Ebay um, um dort seinen Shop weiter betreiben zu können.

Von anderem Rechner eingeloggt: auch gesperrt!

Im Sellercentral-Forum des Konzerns berichtet ein anderer Betroffener, „sich von einem anderen Rechner eingeloggt“ zu haben und „prompt (wurde) die Verkaufsberechtigung wegen eines angeblich unberechtigten Zugriffs entzogen“. Amazons Kundenservice habe darauf verwiesen, die Anfrage zur Klärung an die Performance-Abteilung weiterzuleiten. „Seitdem haben wir nichts mehr gehört.“

Einige Betroffene vermuten (oder besser: hoffen), dass Amazon selber technische Probleme habe und dass die ungerechtfertigten Sperrungen bald beendet würden.

Welchen Betrug das verhindern soll

Im November 2016 haben wir berichtet, dass wieder vermehrt betrügerische Marketplace-Anbieter neue Produkte für extrem wenig Geld anbieten, teilweise deutlich weniger als die Hälfte des üblichen Preises. Im Vorfeld wird zur Kontaktaufnahme über eine Emailadresse aufgefordert.

Die Bezahlung soll dabei auch nicht über das Amazon-Konto abgewickelt werden, sondern über Bezahldienste wie Paypal, Western Union oder Paysafe. Letztlich ist das Geld dann weg, und die Konten verschwinden auch schnell wieder.

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Foto: Birken-Margerite blüht auf

Die Margerite im Kübel der Birke auf meinem Balkon hat heute begonnen, ihre Knospe zu entfalten.

Die weißen Zungenblüten am Rand des Blütenkorbes sind halb geöffnet, die gelben Röhrenblüten in der Mitte des Korbblütlers sind noch nicht geöffnet. Wenn die Blüte voll aufgeblüht ist, öffnen sich auch die Röhrenblüten von außen nach innen nacheinander.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Wichtige Sicherheitsinfo von Vodafone ist eher Marketing

Letzte Woche hat Vodafone einigen Kunden einen Brief mit dem Titel „Wichtige Sicherheitsinfo für Sie“ geschickt. Darin hieß es, er PC des Adressaten sei „wahrscheinlich“ von Unbekannten für die Installation von Schadsoftware genutzt worden. In der Woche nach der WannaCry-Attacke dürfte der Inhalt des Schreibens bei den betroffenen Anwendern höchste Besorgnis ausgelöst haben.

Hier der Text des Schreibens:

„Lieber Herr xy,
auf Ihrem PC haben Unbekannte wahrscheinlich eine Schadsoftware installiert.
Wir bekommen z.B. vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) regelmäßig Infos darüber, wenn Anschlüsse von unseren Kunden mit schädlicher Software infiziert sind. Nach diesen Infos ist auch an Ihrem Internet-Anschluss mindestens ein Gerät betroffen.
Was können Sie jetzt tun?
Sie haben zu Ihrem Internet und Telefonvertrag auch unser Sicherheitspaket bekommen. Deshalb haben Sie schon eine leistungsfähige Software zum Schutz Ihres PCs. Damit können Sie sich gegen schädliche Software schützen. Wir empfehlen: …“

Vodafone verkauft Sicherheitslösungen im Schatten von WannaCry

Dann folgt noch eine Anleitung, wie man das kostenpflichtige Vodafone-Sicherheitspaket für 3,98 € im Monat installiert. So macht Vodafone aus der Not eine Tugend und verkauft im Schlepptau eines Cyberangriffs seine Sicherheitslösung.

Es kommen dann noch die üblichen und im Prinzip auch sinnvollen Empfehlungen wie zum Beispiel Updates installieren, Firewall nutzen, Passwörter ändern usw., aber der Hauptzweck des Schreibens ist wohl der Hinweis auf die kostenpflichtige Sicherheitslösung von Vodafone. Die müssen es ja sehr nötig haben!

Unten im Brief waren der Link kabel.vodafone.de/kontakt und die Telefonnummer 0800 5266625 genannt, wo man sich mit eventuellen Fragen hinwenden könne.

Der wahre Anlass für den Vodafone-Brief

Im inoffiziellen Kundenforum von Vodafone Kabel berichtet ein Benutzer, der Vodafone-Service habe ihm mitgeteilt, „dass die Sache etwas mit den Begriffen: TCP, Wanna Crypt, Botnet Initiative, Shadow Server, Kabeldeutschland zu tun hat. Und dass die Infektion exakt am 13.5.2017 um 15:59 und einige Sekunden stattgefunden hatte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Mann die Berichterstattung über WannaCry verfolgt und dabei auch die sogenannte Kill-Switch-Domain des Erpressungstrojaners aufgerufen. Und es sollte sich herausstellen, dass genau das zu dem Schreiben von Vodafone geführt hat.

Denn inzwischen haben sich viele Kunden im Forum gemeldet, die diese Domain aufgerufen und dann den Vodafone-Werbebrief für kostenpflichtige Sicherheitsprodukte erhalten haben – jemand der den Brief erhalten hat und nicht diese Domain aufrief, hat sich bisher nicht gemeldet.

Diesen Zusammenhang kommuniziert Vodafone aber nicht – das könnte ja auch die Kunden davon abbringen, Geld für die Vodafone-Sicherheitslösung abzudrücken…

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Foto: Männertreu

Die auch als Männertreu bezeichneten Lobelien hat mir eine Freundin für meinen Balkon im Forum Lüdinghausen mitgebracht. Inzwischen sind die Pflanzen übersät mit ihren leuchtend blauen Blüten.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Gerechtigkeit: Am Ende des Geldes ist noch Monat da…

Gestern Abend saßen wieder die üblichen Polit-Profiteure bei Anne Will am Tisch und warfen Gemeinplätzchen in eine Pseudo-Diskussion darüber, wie man die Steuerüberschüsse von immerhin 100 Milliarden Euro jährlich nutzen sollte.

Ob die Politiker das Geld zurückgeben oder investieren wollen, war im Einzelfall für mich nicht wirklich erkennbar – das Neusprech der abgehobenen Kleptokraten war aber nicht der Hauptgrund dafür, sondern eher der Etikettenschwindel und die missbräuchliche Verwendung der Begriffe.

Gerechtigkeitvom Heiligen Martin

Als Rentner in Grundsicherung habe ich regelmäßig nach dem 20. das Problem, dass noch Monat da ist, aber kein Geld mehr. Speziell die vollmundigen Ankündigungen des Heiligen Martin, dass es gerechter zugehen soll in unserem Lande, ließ mich hoffen, dass wenigstens die SPD mir etwas mehr Rente oder Grundsicherung zukommen lassen möchte, damit ich auf meine alten Tage keine Plastikflaschen mehr aus Abfallkörben sammeln muss, um wie ein guter Opa meinem Enkel auch mal ein Eis kaufen zu können.

Zurückgeben = Investieren

Da muss ich aber wohl etwas missverstanden haben. „Geld an den Steuerzahler zurückgeben“ bedeutet bei den Sozen nicht etwa, dass Schulz, Schäfer-Gümbel oder Barley mir oder anderen echt Bedürftigen wirklich mehr Geld in die Hand geben wollen.

Inzwischen habe ich gelernt. dass die Politiker zwar „zurückgeben“ sagen, damit aber „investieren“ meinen. Da schwafeln sie dann von reparierten Straßen und Brücken (Ich habe gar kein Auto!) oder Schäfer-Gümbel erzählt gebetsmühlenartig von gebührenfreien Kitas und Unis (Mein Kind hat schon vor 10 Jahren sein Diplom gemacht, und mein Enkel ist auch nicht mehr in einer Kita).

Von diesen sogenannten „Investitionen“, von denen ich nach Aussage der kleptokratischen Politiker angeblich so viel mehr haben soll als von mehr Geld in meiner Hand, habe ich nicht den geringsten Vorteil. Das hilft mir nicht einen Cent weiter, obwohl ich mit 200 Euro zum Leben für einen Monat (Miete +Strom abgezogen) sicher zu den Ärmsten im Lande gehöre!

Die Kleptokraten meinen wohl andere Arme…

Über die Sorge der Menschen in diesem Lande und über die Gerechtigkeit müsse man reden, tönt der SPD-Kanzlerkandidat Schulz bei jeder sich bietenden Gelegenheit.  Mich meint er dabei aber offensichtlich nicht.

Es müssen wohl andere Arme sein, denen jetzt „Gerechtigkeit“ widerfahren soll – Rentner in Grundsicherung oder Hartzer gibt es in den Vorstellungen der Politiker aller Parteien (außer der Linken) von ihrer Zielgruppe wohl eher nicht.

Bei CDU und FDP soll die „gerechte“ Umverteilung über günstigere Steuern geregelt werden. Schön für alle, die so viel Geld in die Hand bekommen, dass sie davon Steuern bezahlen müssen – ich gehöre leider nicht dazu, denn ich bin wirklich arm.

Also schließen mich die Politiker weiterhin von der Teilhabe an der Gesellschaft aus, und ich muss mir auch weiterhin überlegen, wie ich den Restmonat ohne Geld überstehe. Wen ich nicht wähle, weiß ich aber schon…

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Bitcoin mit 2.000 $ auf Allzeithoch

Die digitale Währung Bitcoin hat zum ersten Mal die Marke von 2000 US-Dollar überschritten. Seit Jahresbeginn ist der Kurs massiv angestiegen. Die Volatilität ist aber noch hoch: Im März 2017 notierte sie noch unter 1000 US-Dollar.

Der Kurs des Bitcoin unterliegt schon immer starken Schwankungen. So lag er beispielsweise Ende 2013 und Anfang 2014 zeitweise über 1000 US-Dollar, um danach wieder zu fallen und längere Zeit deutlich unter 500 US-Dollar zu verharren.

Die Bundesbank warnt vor Investitionen von Geld in Bitcoin. Wegen der großen Kursschwankungen sei die Kryptowährung ein Spekulationsobjekt und nicht zur Sicherung von Werten geeignet.

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Foto: Margeritenknospe in einer Birke

Diese Margerite wächst im Kübel einer Birke auf meinem Balkon. Das sieht aus, als wachse die Knospe an dem Baum. Noch zwei Tage, und die Blüte dürfte sich geöffnet haben…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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