Verschlüsselungstrojaner TeslaCrypt3 erzeugt .mp3-Dateien

teslacrypt_3Dieser Verschlüsselungstrojaner befällt nicht etwa Audiodateien, sondern verpasst verschlüsselten Dateien nur die .mp3-Dateiendung. Da wird dann aus Meindokument.doc Meindokument.doc.mp3. Betroffene berichten, dass das mit allen Dateien passiert, für die ein Benutzer Schreibrechte besitzt. Das sind sowohl Dateien in seinem Benutzerprofil als auch Dateien, die auf einer Freigabe im Netz liegen.

Wie auch bei den Vorgängerversionen des Verschlüsselungstrojaners fordern die Erpresser Lösegeld für den Zugang zu den verschlüsselten Dateien: „All of your files were protected by a strong encryption„.

Meistens kommt der Schädling per Email auf den Rechner. Einige Virenscanner erkennen die infizierende Datei bereits und nennen sie beispielsweise „Win32.TeslaCrypt3“. Das verweist darauf, dass es sich um eine modifizierte Version von TeslaCrypt3 handelt, die bisher Dateien mit den Endungen .xxx, .ttt, oder .micro erzeugte.

Für TeslaCrypt3-verschlüsselte Dateien gibt es leider noch kein Werkzeug zur Wiederherstellung. :nein:

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Ein denkwürdiger Einkauf in Lüdinghausen

IMG_20160213_135658landscapeSeit einer Woche bin ich krank – vermutlich sind das die Erreger, vor denen auch aktuell so deutlich im Fernsehen gewarnt wird. Das vom Arzt verschriebene Antibiotikum wirkt nicht, diesmal sind es wohl nicht die Kokken, sondern eher Viren, die an meiner Gesundheit nagen und über Antibiotika lachen. Und für eine Impfung ist es jetzt wohl zu spät – abgesehen davon, daß sich Rentner in Grundsicherung so etwas auch nicht leisten können…

Gestern war der Kühlschrank komplett leer und ich hatte schon zwei Tage nichts mehr gegessen – im Klartext: Ich musste raus zum nächsten Supermarkt (Wiewel). Dummerweise war es am Samstag so schlimm, daß ich kaum 20 Meter laufen konnte, ohne mich wieder hinzusetzen. Begleitet war das von einem Kribblen wie „eingeschlafene Füße“ – allerdings am ganzen Körper.

Auf dem Foto, das ich direkt nach der Rückkehr von dem Einkaufsstunt gemacht habe, kann man auch deutlich sehen, daß es mit der Durchblutung meiner Extremitäten nicht mehr weit her ist.

Der Hinweg

Wie auch immer – mit einer Handvoll Fiebersenkern Marke Ibuprofen habe ich es nach ein paar Stunden gewagt und den Weg zum Supermarkt gegen Mittag angetreten. Raus aus dem Haus, 20 Meter bis zur Marktplatzecke bei DM, und dann die erste Pause auf der dort aufgestellten Bank.

Zweite Pause war auf der Mauer beim Masseur Schult, dritte auf den Bänken gegenüber der Ostwallschule – und nach fast einer Stunde stand ich im Supermarkt Wiewel. Der Versuch, hinter der Kasse noch Brot zu kaufen, wurde abgebrochen, die beim Blumenhändler schon herausgefischten Blumen wurden wieder zurückgelegt, weil ich die Wartezeit auf andere Kunden, die auch bezahlen wollten, nicht schaffen konnte, ohne umzukippen. Dafür habe ich aber gelernt, daß man sich ganz gut auf Kinder-Einkaufswagen setzen und erholen kann…

Hat aber nicht lange gehalten. Kaum 20 Meter vom Eingang des Supermarktes entfernt spürte ich, daß ich mich setzen muß oder umfallen werde, also schnell den Hintern auf der Umrandung eines Grünstreifens geparkt und tief durchgeatmet. Dann passierte etwas völlig Unerwartetes:

Ein unerwartetes Hilfsangebot

Ein mir völlig unbekannter Mann mittleren Alters hielt mit seinem SUV an und fragte mich, ob ich Probleme habe – das ist nach meinen Erfahrungen heutzutage nicht mehr normal. Er bot mir sogar an, mich nach Hause zu fahren, was ich aber wegen der Ansteckungsgefahr für ihn und seine im Auto befindliche Tochter(?) dankend ablehnte.

Der Rückweg

Nach einer Viertelstunde Pause ging es weiter auf den Heimweg. Pausen gab es auf einer Bank an der Ostwallschule, an der Bushaltestelle am Ostwall, auf der Mauer beim Masseur Schult, auf dem Fenstersims der VoBa, auf der Bank an der Marktplatzecke – gegen halb Zwei war ich wieder zu Hause und hatte die wichtigsten Dinge eingekauft.

Was waren das noch für Zeiten, als es in der Innenstadt von Lüdinghausen noch einen Lebensmittelladen gab. Damals waren es von meiner Haustür bis zum Eingang des ALDI-Supermarkts (heute: KODI) gerade mal 10 Meter…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0
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Unitymedia-Netz zwei Tage lang ausgefallen

unitymediaEnde letzter Woche gab es im östlichen Ruhrgebiet zwei Tage lang eine Störung beim Kabelprovider Unitymedia – davon waren nach einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks (WDR) 30.000 Haushalte betroffen. Die Störung betraf bis Freitag das gesamte Netz, also Internet, Telefonie und Kabelfernsehen.

Ein Sprecher des Kabelproviders äußerte sich inzwischen gegenüber Golem wie folgt dazu:

„Die Unterbrechung unserer Dienste im Raum Hamm, in Bergkamen, Bönen, Holzwicked, Kamen, Selm, Unna und Werne in der vergangenen Nacht dauerte von 22 Uhr bis 2:30 Uhr heute früh. Seit 2:30 Uhr sind unsere Dienste in der Region wieder normal verfügbar. Ursache der Unterbrechung waren Arbeiten an der Glasfaserstrecke, über die Unitymedia vorab nicht informiert wurde.“

Betreiber der von Unitymedia angemieteten Glasfaserstrecke sei angeblich ein regionaler Carrier aus Dortmund.

Interessanterweise hatte Unitymedia seine Preise gerade erst im Januar um satte 11 Prozent erhöht…

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Februar-Patch macht Word zu langsam zum Arbeiten

MSPatchdayDer Februar-Patchday von Microsoft ist gelaufen – und Word 2013 läuft nicht mehr. Haufenweise berichten Benutzer von Word 2013 im Web von Problemen mit Office 2013, die das neueste Microsoft-Update vom 9. Februar 2016, das gerade überall eingespielt wird, hervorgerufen hat.

Nach Installation des Patches läuft insbesondere Word unter Umständen so langsam, dass man nicht mehr produktiv damit arbeiten kann.

Das passiert offenbar nur mit Office 2013 – mit anderen Office-Version ist der Fehler bisher anscheinend nicht aufgetreten.

Ausgelöst wird das Problem durch das Update KB3114717. Wenn der Fehler auftritt, lässt er sich durch die Deinstallation des Patches über die Windows-Systemsteuerung wieder beheben.

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Werbung fürs Mobile Pack im Piwik-Plugin von WordPress

PiwikWPMP201602Heute Morgen traute ich meinen Augen kaum: Auf der Piwik-Statistikseite meines Blogs tauchte alarmgelbe Werbung auf! Beworben wurde Das WordPress Mobile Pack Version 1.1. mit dem Text:

New Releases available: WordPress Mobile Pack Pro 1.1. – Neue Verssion verfügbar: WordPress Mobile Pack Pro 1.1.

In meinen Augen ist WordPress Mobile Pack Crippleware, also dermaßen funktionsreduzierte „freie“ Software, daß man sie ohne zu bezahlende Zukäufe beim Hersteller nicht einsetzen kann. Das ist wohl auch der Grund für den Rest der Werbung:

Pay for 3 and get 5 App Themes! 30% OFF for WPMP Users. – Zahlen Sie für 3 und bekommen 5 App Themes! 30 % Rabatt für WPMP-Benutzer.

Anfang Februar hatte ich gerade wieder probiert, ob das Mobile Pack inzwischen besser geworden ist und man dafür sorgen kann, daß die Piwik-Statistiken auch Besucher über das Mobile Pack erfassen können – das können sie aber immer noch nicht.

Wenn nach der Aktivierung des WordPress Mobile Packs die Besucherzahlen in Piwik deutlich zurückgehen statt zuzunehmen, kann man davon ausgehen, dass der sogenannte Tracking-Code, ein Stückchen Javascript-Code, nur in die normalen WordPress-Seiten, und nicht auch in die mobilen Seiten eingebunden ist. Dadurch werden alle mobilen Besucher einfach nicht mehr mitgezählt.

Ich selbst könnte mir da helfen und die PHP-Seiten des Packs entsprechend modifizieren und den Tracking-Code einbauen – die meisten Benutzer sind aber keine Programmierer. Für mich ist es aber nicht vertretbar, etwas zu nutzen, dessen Geschäftsphilosophie mir dermaßen zuwider ist.

Hinzu kommt, daß ich in dem Fall bei jedem Update des Mobile Pack – auch bei Sicherheitsupdates – erneut Hand anlegen und den Tracking Code wieder einsetzen müsste. Denn ansonsten würden bei eingeschalteter Update-Automatik mobile Besucher auf magische Weise immer mal wieder aus den Statistiken verschwinden.

Bleibt noch die Frage, warum die Werbung für das Mobile Pack ausgerechnet im Piwik-Plugin auftaucht, das weder in der kostenlosen noch in der PRO-Version mobile Besucher zählen kann…

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Foto: Sonnenaufgang an der Janackerstiege in Lüdinghausen

Dies Foto gehört zu den schönsten der letzten Jahre und zeigt auch, wie gut die Smartphones inzwischen als Fotoapparate geworden sind.

IMG_20151002_160002Das Bild entstand, als ich meine Enkelin Juliana noch häufig morgens durch das kleine Pättken (Janackerstiege) zum Kindergarten brachte.

Julianas Foto stammt aus dem Herbst letzten Jahres – da war das arme Kind schon in einem Kinderheim in Werne untergebracht. Seither hab ich Juli nicht mehr gesehen… :ciao:

Regelmäßigen Lesern des Blogs ist vielleicht aufgefallen, daß sich die Fotos in den letzten Tagen häufen und aktuelle Themen von Politik über Soziales bis hin zur Technik etwas zu kurz kommen.

Grund dafür ist eine hartnäckige und schwere, fiebrige Erkältung :fieber:, die mich flach gelegt hat. Ich gehe aber davon aus, daß es spätestens in der nächsten Woche wieder einen guten Mix aus allem hier geben wird.

Fotos: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei Ascend P6, CC BY-SA 4.0

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Peinlich, arrogant, überheblich: CSU-Chef Horst Seehofer

BayernkönigSeehoferHorst Seehofer, der allgemein als bayrischer Vollhorst angesehen wird und sich gelegentlich auch als „König Horst von Bayern“ inszeniert, schlägt jetzt vollends über die Stränge – und alles nur, um ein paar Nazis dazu zu bewegen, bei der Wahl ihr Kreuz bei der CSU zu machen.

Nachdem König Horst erst den russischen Despoten und Diktator Wladimir Wladimirowitsch Putin durch einen Besuch ehrte (gut – nicht jeder sieht einen Seehofer-Besuch als Ehre an) und damit quasi die gemeinsame Politik der deutschen Bundesregierung konterkariert hat, unterstellt er jetzt der Regierung Merkel, der seine CSU selbst angehört, eine „Herrschaft des Unrechts„.

Bitte, bitte liebe Nazis, wählt die kackbraune CSU

Würde das wirklich stimmen, müsste Seehofer ja konsequenterweise sofort den Koalitionsvertrag zerreißen, der seine Unterschrift trägt, die drei CSU-Minister aus der Regierung abziehen, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU im Bundestag auflösen und in die Opposition wechseln.

Seehofer ist vermutlich krank

Wenn man sieht, wie sich König Horst I. zielstrebig von einem Fettnapf in den nächsten manövriert, gibt es für sein Verhalten eigentlich nur noch eine Erklärung, und die liegt irgendwo zwischen Senilität und Altersdemenz.

Man könnte Seehofer ja den Abschied aus der Politik mit einem lehrreichen Buch erleichtern: „Mein Kampf“ von Adolf Hitler ist ja gerade in einer gut kommentierten Ausgabe herausgekommen. Hier könnte König Horst I. vielleicht noch lernen, was Nazis wirklich sind, nämlich brauner Dreck.

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Foto: Schneeglöckchen an einer Hecke

Diese Schneeglöckchen sind im Februar zwischen den Hecken in der Sendener Straße in Lüdinghausen zu finden.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Online-Shops erobern die Innenstädte

amazonbookshopSehr lange schon gilt der Online-Handel als Totengräber des klassischen Einzelhandels – jetzt gibt es eine Gegenbewegung:

Inzwischen eröffnen immer mehr Internetanbieter wie beispielsweise Mymuesli, Notebooksbilliger oder Fashion For Home selbst echte Geschäfte in den Innenstädten – oder verkaufen ihre Waren über etablierte Fachgeschäfte und Supermarktketten.

Laut einer Marktanalyse des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI betreibt heute jeder zweite der 1000 größten Onlineshops auch schon schon stationäre Geschäfte.

Das ist vielleicht auch eine vernünftige Überlebensstrategie, denn Handelsexperten wie Kai Hudetz vom Institut für Handelsforschung (IFH) gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren 90 Prozent der reinen Online-Händler wieder vom Markt verschwinden werden, weil sie den Platzhirschen wie Amazon in keiner Weise gewachsen sind.

Nach aktuellen Gerüchten aus den USA erwägt auch Amazon, neben seinem ersten stationären Buchladen in Seattle noch weitere Ladengeschäfte zu eröffnen.

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Foto: gefüllte Narzissen

DSCF4111Seit gut zwei Wochen bieten die Blumenhändler schon Narzissen an. Das Foto zeigt eine gefüllte Variante der Osterblumen vom Wochenmarkt.

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1600, CC BY-SA 4.0

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