Apple trotz massiver Einbrüche nicht abgestraft

Apple-wafitz-cc3Der Apfel fault weiter. Mit 27 Prozent weniger Gewinn bei 15 Prozent weniger Umsatz hätte die Reaktion der Börse auf die inzwischen zum zweiten Mal schwachen Quartalszahlen auch deutlich heftiger sein können. Die Anleger freuen sich offenbar, weil sie noch Schlimmeres befürchtet hatten.

Das einzige Apple-Produkt mit einer enormen Marge, die Cash-Cow iPhone, überzeugt die Benutzer offenbar nicht mehr so wie früher, man hat weitere Marktanteile an Android verloren. Es wurden im letzten Quartal 15 Prozent weniger ausgeliefert.

Nur die Servicesparte, zu der unter anderem die Einnahmen aus iTunes, Apple Music, dem App Store, Apple Pay, der iCloud, dem Lizenzgeschäft und Ersatzteilen gehören, steht noch gut da.

Bild: wafitz – CC BY-SA 3.0
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Auch Lampenhersteller Osram geht an China

OsramDer Technologieausverkauf von deutschen Firmen nach China geht weiter: Wie schon der Roboterbauer Kuka, den der chinesische Hausgerätehersteller Midea gekauft hat, geht nun auch Lampenhersteller Osram in chinesische Hände über.

Das Geschäft mit gut 9000 Mitarbeitern firmiert jetzt unter Ledvance und geht an ein Konsortium um den chinesischen LED-Spezialisten MLS, teilte der im MDax notierte Konzern gestern mit. Arbeitsplatzgarantien wie beim Roboterbauer Kuka gibt es bei dem Osram-Deal aber nicht.

Die Finanzinvestoren IDG und Yiwu sind mit im Boot. Der Preis beträgt über 400 Millionen Euro. Außerdem soll Osram in den nächsten Jahren noch Lizenzzahlungen für die Nutzung der Namensrechte erhalten.

Der Abschluss des Geschäfts wird unter Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden im Laufe des Geschäftsjahres 2017 erwartet.

Screenshot: Osram
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Foto: Ein Audi in Pfeffer und Salz

IMG_20160723_202831bDiesen Audi habe ich am letzten Wochenende in Dortmund gesehen. Er hat eine Lackierung (oder eine Folie) mit Pfeffer-und-Salz-Muster, also sehr kleine weiße und schwarze Vierecke, versetzt und abwechselnd,

Das erzeugt bei verkleinerten Bildern die hübschen kreisförmigen Muster auf der Karosse, die bei Vergrößerung (bis zu dreinmal mit der Maus anklicken) wieder verschwinden.

Diese auch als Moirés bezeichneten Muster bilden im Grunde den Algorithmus zur Bildverkleinerung des benutzten Browsers ab. Man sieht mit den Mustern eigentlich die Arbeitsweise des vom Browser benutzten Skalierungs-Programms im verkleinerten Bild – schauen Sie sich das Foto einfach mal mit einem anderen Browser an. Bei voller Bildauflösung (3 x reinklicken) ist das Moiré in allen Browsern verschwunden.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Morgen keine Störerhaftung mehr – oder doch noch?

WLANStörerhaftungJaNeinVon morgen an ist das „Zweite Gesetz zur Änderung des Telemediengesetzes“ in Kraft, das alle Anbieter von öffentlichen WLAN-Internetzugängen angeblich von der Haftung für eventuelle Rechtsverstöße der Benutzer dieser Zugänge befreien soll.

Allerdings bezweifeln nach einem Bericht von Heise alle Sachkundigen unter den Beteiligten, daß das funktioniert, denn das Gesetz läßt die Möglichkeit von Abmahnungen weiterhin offen, weil das neue TMG die Anbieter nicht ausdrücklich vor der zivilrechtlichen Inanspruchnahme durch Abmahnungen schützt.

Ich selbst habe nicht einen Tag Jura studiert – wenn man mal von gut zwei Jahren Straf-, Zivl- und Verkehrsrechtsunterricht als Polizeibeamter vor fast 50 Jahren absieht. Aber schon ein Konstrukt wie die Störerhaftung ist in meinen Augen Unrecht, denn hier werden Menschen, die im Grunde ja sogar Gutes tun wollen, für etwas bestraft, was sie nicht getan haben. Böse Zungen nennen das auch „Sippenhaft“.

Reaktionen zum neuen TMG aus Internet-Foren

  • Also Abwarten bis die ersten neuen Abmahnungen vor Gericht sind? Je nachdem wie die Richter entscheiden dann das WLAN aufmachen?
  • Landgericht Köln: Sobald der erste Eisdielenbetreiber vorm Landgericht Köln verknackt wird weil er Beihilfe für den illegalen Download von Jodeln in Lederhosen geleistet hat, schreien alle auf!
  • Wer Gesetze nicht versteht, der befolgt sie höchstens aus Versehen. Ich glaube inzwischen, dieser Zustand ist beabsichtigt.
  • Mittlerweile sollten wir alle tatsächlich mehr Angst vor Anwälten als vor Terroristen haben.
  • Wer glaubt schon Politikern. Nunja, Radio und Fernsehmoderatoren, die den Wegfall der Störerhaftung lauthals verkündet haben.
    Natürlich wird es hunderte von einfachen Leuten geben, die Opfer von Abmahnungen, Zivilrechts-Klagen und Durchsuchungen werden. Die Inhalte-Industrie schläft nicht.
    Und es ist so gewollt. Im Bundestag sitzen im Verhältnis mehr Juristen wie am Juristenstammtisch, von der „normalen“ Bevölkerung ganz zu schweigen.
    Es glaubt doch bitte niemand, dass die eingebaute Hintertür ein versehen war.
  • Es bleibt der Freifunk… Das Gesetz hätten sie sich sparen können. Ok, als vorgeschobene Rechtfertigung für Diäten und Bezüge mag es sinnig sein. – Für die deutschen Michaelas und Michels bleibt immer noch Freifunk. Nicht die schlechteste Alternative… Schnell Router kaufen, bevor sie die alternativen Firmwares auch noch endgültig verboten haben. ;-)
  • WLAN in unserem Geschäft bleibt dicht. Das sehen auch die anderen so. Bei dieser Rechtsunsicherheit bleibt unser WLAN weiterhin ausgeschaltet. Und auch mein privates UnityMedia WLAN bleibt mir unter solchen Umständen abgeschaltet.
    Ich frag mich nur warum uns das ganze als Abschaffung der Störerhaftung verkauft wird, wenn doch jeder weiß, dass kaum einer auf diese Finte reinfallen und ohnehin alles beim alten bleiben wird.
    Da hätten sich die Politiker ’ne Menge Geld und vor allem Kosten für externe Berater sparen können.
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Erster Jailbreak für Apples aktuelles iOS 9.3.3 von Pangu

PanguJailbreakIOS9.3.3Ein neues öffentliches Werkzeug namens PPHelper von Pangu ermöglicht Apple-Nutzern den Jailbreak von iOS 9.2 bis hin zur aktuellen Version 9.3.3: Das Team Pangu hat eine neue Jailbreak-Software veröffentlicht, die bisher nur in chinesischer Ausführung und für Windows erhältlich ist.

Die englische Fassung und auch eine OS-X-Version dürfte bald nachfolgen. Das Tool macht es durch die Aushebelung von Apples Schutzmechanismen möglich, beliebige Software ohne Apples Zustimmung auf dem eigenen iOS-Gerät auszuführen.

Der Jailbreak ist nicht permanent, sondern wird nach dem Neustart des iPhones oder anderen Mobilgerätes durch Aufruf der Pangu-App erneut durchgeführt.

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Foto: Der Lüdinghauser Marktplatz wird umgestaltet

IMG_20160725_090714bDer Krach in der Innenstadt ist noch etwas lauter geworden, und die Wege zum Einkaufen oder zur Eisdiele durch Absperrungen länger. Der Marktplatz von Lüdinghausen wird umgestaltet – was immer das bedeuten mag.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Auch Mario Gomez kommt zu Borussia Dortmund

MarioGomez_Wiki_Steindy_CCBYSA3Türkische Medien melden, daß Mario Gomez mit Borussia Dortmund einig sein und dort schon unterschrieben haben soll. Das wäre nach Mario Götze und André Schürrle dann schon der dritte große Coup des BVB in diesem Sommer auf dem Transfermarkt.

Borussia_Dortmund_logo.svgNach dem Bericht soll sich der Nationalstürmer mit den Schwarz-Gelben über alle Modalitäten des Wechsels geeinigt haben, allerdings steht die offizielle Bestätigung des Vereins noch aus.

In der letzten Saison war Mario Gomez Torschützenkönig der türkischen Liga. Wegen der ungewissen politischen Lage in der Türkei hatte der Nationalspieler letzte Woche bekanntgegeben, nicht mehr nach Istanbul zurückzukehren.

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Netflix erhöht die Preise ab August auch für Altkunden

netflixNetflix Deutschland erhöht jetzt auch die Preise für solche Mitglieder, deren Abo bisher noch zum alten Preis lief. Das bestätigen Emails des Unternehmens an die Kunden hervor, in denen es heißt:

„Wichtige Informationen zur Mitgliedschaft. Als wir im letzten Jahr die Preise für neue Netflix-Mitglieder erhöhten, haben wir Ihren Preis ein Jahr lang beibehalten. Ihr Vorzugspreis läuft nun aus und Ihr neuer Preis wird ab 22.08.16 9,99 Euro pro Monat betragen. Bitte besuchen Sie netflix.com, um die Einzelheiten dieser Änderung, sowie Ihre Wahlmöglichkeiten im Hinblick auf Abos und Preise einzusehen. Das Netflix-Team“.

Schon im August 2015 wurde der Preis für das Standardabo in Deutschland um einen Euro von 8,99 Euro auf 9,99 Euro angehoben. Netflix hatte dazu versprochen, daß Bestandskunden ihr Abo noch ein Jahr lang weiter zum alten Monatspreis bekommen können. Erst ab dem nächsten Monat müssen nun auch diese Netflix-Kunden 9,99 Euro pro Monat für ihr Standardabo bezahlen.

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Warnsystem KatWarn war beim Amoklauf völlig überlastet

KATWARNBeim Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum OEZ zeigte das Katastrophenwarnsystem KatWarn seine Grenzen. Der Grund dafür sei die hohe Zahl von Nutzern in München und anderswo gewesen, in denen es Unwetter gab.

Zeitweise sei der Dienst überhaupt nicht erreichbar gewesen, informierte im Nachhinein ein Sprecher des Systems. KatWarn soll für die Nutzer im Katastrophenfall als zusätzlicher Informationskanal zu Lautsprecherdurchsagen oder Radiomeldungen fungieren.

Wir sind an die Belastungsgrenze gestoßen. Das ist nicht gut – die Kritik ist berechtigt„, räumte der Sprecher ein.

Freitagabend hatten nach Angaben des Sprechers im Raum München etwa 250.000 Menschen KatWarn genutzt. Deutschlandweit hatten rund eine halbe Million Nutzer die Smartphone-App heruntergeladen. Insgesamt lassen sich etwa 1,5 Millionen Menschen von dem Warnsystem informieren.

KatWarn gibt es für Smartphones als App für iOS, Android und Windows Phone. Auch Nutzer ohne Smartphone kann KatWarn via SMS und Email informieren. Zur Registrierung muss man eine SMS mit dem Inhalt „KATWARN 12345 hans.mustermann@mail.de“ an die Rufnummer 0163-7558842 geschickt werden, wobei 12345 für die Postleitzahl des Gebiets steht, über das man Informationen erhalten möchte. Lässt man die Email-Adresse weg, bekommt man die Infos ausschließlich per SMS.

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Foto: Zweiter Austrieb von Phalaenopsis-Rispen

IMG_20160724_180154bDas Bild zeigt eine im Grunde schon verblühte Phalaenopsis-Orchidee – nur noch eine der Blüten ist an den beiden Rispen übrig.

Die beiden Haupt-Blütentriebe wurden nach dem Abblühen kurz über den jeweils dritten Nodien abgeschnitten, und nach nur 10 Tagen war an jeder der Rispen ein neuer Blütentrieb mit mehreren Blütenknospen ausgetrieben.

Das klappt bei Phalaenopsis-Orchideen fast immer, und so kann man noch eine zweite Blüte erzwingen – wobei die neuen Blüten aber in der Regel kleiner sind als die ersten.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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