Vectoring: Telekom hat wieder 350.000 Anschlüsse gelegt

Der Glasfaseranschluss, der keiner ist, hat der Telekom gehörigen Konkurrenzdruck gebracht, denn die Kunden wollen echte Glasfaseranschlüsse, und die bieten in den meisten Städten nur Wettbewerber wie die Deutsche Glasfaser oder die Stadtwerke, die rasanten Zuwachs haben.

Von 707.000 Neukunden für echte Glasfaseranschlüsse (FTTH) im abgelaufenen Jahr waren nur magere 84.000 Kunden der Deutschen Telekom – kein Wunder, denn Vectoring ist Beschiss, rechnet sich aber gerade deshalb im Vergleich zu FTTH besonders gut…

Wenn wir schon kein FTTH bieten, klotzen wir beim Vectoring

Seit dem Jahreswechsel hat die Deutsche Telekom jetzt viele Haushalte mit ihrem Vectoring ausgestattet. Der Konzern gab gestern bekannt, dass 358.000 Haushalte in 207 Städten und 122 Gemeinden angeschlossenwurden.

„Unsere Ausbauprojekte reichen von Zehntausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. In Chemnitz, Erfurt und Ulm, aber auch in Bergen an der Dumme, Hutthurm und Puderbach“, versuchte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, sein Vectoring schön zu reden. Zu den größeren Projekten zählt die Telekom 9.000 Haushalte in Geislingen, 8.000 Haushalte in Henstedt-Ulzburg und 8.300 Haushalte in Kamen.

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Insa-Umfrage: SPD sackt auf 18,5 Prozent ab

Die Insa-Umfrage vom Wochenende markiert einen neuen Tiefpunkt für die SPD. Im aktuellen Wahltrend des Instituts Insa für die „Bild“-Zeitung kommt die frühere Arbeiterpartei nur noch auf magere 18,5 Prozent. Für die SPD ist das ein historischer Tiefstand bei den Insa-Umfragen.

Die SPD wird abgestraft

Das Meinungsforschungs-Institut hat zwischen dem 12. und 15. Januar 2000 Deutsche befragt. Das war also, nachdem Union und SPD das Ergebnis der gemeinsamen Sondierungen verkündet hatten.

Deshalb geht die Vermutung, dass die SPD wegen des innerparteilichen Streits rund um diese Ergebnisse jetzt abgestraft wird, denn mehrere führende Politiker der Partei forderten schon öffentlich Nachbesserungen.

Union kann nicht vom SPD-Tief profitieren

Auch die Union kann in der Insa-Umfrage nicht von dem SPD-Tief profitieren, CDU und CSU verharren bei 31,5 Prozent. Bei der Bundestagswahl im September holten die Unionsparteien noch 32,9 Prozent.

Nutzniesser sind hingegen die kleineren Parteien. Die AfD erreicht bei Insa immerhin 14 Prozent, die Linke kommt auf 11,5 Prozent, und sogar die Grünen fahren mit zehn Prozent noch ein zweistelliges Ergebnis ein.

Mit diesen Zahlen kommen Union und SPD bei Insa jetzt nur noch auf 50 Prozent – die Große Koalition wäre also bei einer Neuwahl mangels einfacher Mehrheit keine Option mehr.

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Foto: Kirschblüte

Es dürfte noch einige Wochen dauern, bis die Kirschen draußen wieder blühen. Im Haus reichen ja ein paar Kirschzweige in der Vase, um schon im Winter die rosa Blüten der Zierkirschen oder die weißen der Süß- und Sauerkirschen sehen zu können (Barbara-Zweige).

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Samsung, CC BY-SA 4.0

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Kommentar: Die Verlierer wollen mit Gewalt an die Macht

Die drei größten Verlierer der letzten Bundestagswahl sind überdeutlich abgewählt worden. Zur Erinnerung habe ich das Wahlergebnis links abgebildet. Zusammen haben CDU, CSU und SPD fast 14 Prozent der Stimmen verloren, alle anderen konnten hinzugewinnen – am meisten die AFD und die FDP mit zusammen auch ungefähr 14 Prozent.

Mit den Wählerstimmen ist es halt wie mit dem bei Spekulationen an der Börse verlorenen Geld: Das Geld ist nicht weg, es hat jetzt nur ein anderer…

Weil sie aber zusammen noch einen Hauch über 50 Prozent liegen, wollen die drei Verlierer gegen jede Vernunft und gegen den vor inzwischen schon fast vier Monaten erklärten Willen des Wählers mit einer erneuten Großen Koalition (GroKo) wieder an die Macht – und damit dann auch wieder an die Fleischtöpfe…

Schaffen Merkel, Schulz und Seehofer es nicht, sich gegenseitig in der nächsten GroKo wieder in Ämter und Würden zu bringen, dürften alle drei ganz sicher am Ende ihrer politischen Karriere angekommen sein. Alle drei wissen auch, dass die GroKo ihre persönliche letzte Chance ist

Über die Troika der Wahlverlierer

Die abgehalfterte Pastorentochter Angela Merkel aus Dunkeldeutschland, der schon senil herüberkommende Bayer (Voll-)Horst Seehofer, der einen Teil seiner Hausmacht inzwischen schon an seinen Intimfeind Söder abtreten musste und sich jetzt als Rechtsaußen jenseits der AFD gebärdet, und die 100%-Sternschnuppe der SPD, der Buchhändler Schulz aus Würselen, der im Europaparlament, in dem bisher ausgediente Politiker noch ihr Gnadenbrot erhielten, geholfen hat, die Bürger an die Konzerne zu verkaufen, wollen gemeinsam nochmal dreieinhalb Jahre nach dem Motto „weiter wie bisher“ die Regierung Deutschlands bilden.

Alle Umfragen sagen nein zur GroKo

Nach einer Umfrage von Civey sagen zwei Drittel der Deutschen „Nein“ zu einer erneuten Großen Koalition von CDU, CSU und SPD. Zum nahezu gleichen Ergebnis kommt auch die Besucherbefragung auf Focus Online.

Es ist dringend Zeit für einen Wechsel. Rentner sammeln (meist als Zweit- oder Drittjob) Flaschen aus Papierkörben, Menschen in Arbeit können unverschämte Mieten nicht mehr zahlen und die Schulen, Kindergärten, Straßen und Brücken in Deutschland verkommen immer mehr.

Die Wahrheit über das Leben in Deutschland

Reiche werden hier immer reicher und Arme werden immer mehr. Vierzig Prozent der arbeitenden Bevölkerung hat in den letzten 20 Jahren nicht einen Cent vom Wachstum abgekriegt – in einem Land, in dem man laut Merkel gut und gerne leben kann.

Dabei sind die Einkommen der Reichen und vor allem der Kapitalanleger an der Börse regelrecht explodiert. Das Geld dafür lässt EZB-Chef Mario Draghi einfach drucken und über Null- und Negativzinsen wieder von den Sparern stehlen.

Deutschland braucht dringend neue Politik mit neuen Köpfen. Das Dreigestirn Seehofer, Schulz und Merkel sollte besser in Würde abgehen und Deutschland nicht weitere dreieinhalb Jahre dahinvegetieren und verkommen lassen.

Für einen Altersruhesitz beispielsweise bei den Stadtwerken, wohin in meiner Jugend abgehalfterte Politiker meist abgeschoben wurden, kommen die drei Parteichefs ja eher nicht in Frage.

Im Europaparlament wären Sie aber immer noch gut aufgehoben, denn in einem Parlament, das wir regelmäßig auf unsere eigenen Kosten wählen und vor allem finanzieren und das absolut keine echte Macht besitzt, können sie auch wirklich nichts dermaßen versaubeuteln, wie sie es in 12 Jahren Merkel-Regierung mit unserem Land geschafft haben!

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PC-Verkäufe 2017 weiter rückläufig

Es sind noch 263 Millionen PCs, die der Handel nach den Zahlen der Marktforscher von Gartner im abgelaufenen Jahr 2017 absetzen konnte.

Davon setzte HP mit 55 Millionen Geräten am meisten ab, knapp gefolgt von Lenovo mit 54 Millionen PCs, und Dell kam mit deutlichem Abstand mit 40 Millionen verkauften Geräten auf den dritten Platz. Apple lag mit 19 Millionen Rechnern mit einem Anteil von unter 10 Prozent auf den vierten Platz. Das waren insgesamt knapp drei Prozent weniger verkaufte Rechner als im Jahr davor.

Gartner sieht Licht am Ende des Tunnels

Das ist nach Angaben der Marktforscher zwar das 13. Quartal in Folge mit einem Rückgang, aber trotzdem gibt es diesmal angeblich Anzeichen für Besserung am Horizont.

So sei das Geschäft in den Regionen Asia/Pacific, Japan und Lateinamerika nämlich nach langer Zeit 2017 wieder gewachsen, und in Europa sei es nur knapp um sehr moderate 1,4 Prozent auf 21,8 Millionen verkaufte Geräte zurückgegangen. Trendwende oder eher pfeifen im dunklen Wald? Die Zukunft wird es zeigen…

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Kryptowährungsbörse Kraken schon drei Tage offline

Vom 10. Januar um 6 Uhr war die Kryptobörse Kraken für eine vom Betreiber angekündigte Software-Wartung von zwei bis drei Stunden offline gegangen, weil die Handels-Software der Börse umgestellt werden sollte.

Gestern ging die Börse dann wieder online. Die Benutzer waren deshalb schon ziemlich sauer, und als eine Art Wiedergutmachung hat Kraken dann alle Transaktiongebühren für den Rest des Monats bis zum 31. Januar gestrichen.

Ursache waren Probleme beim Software-Update

Die  Statusseite zeigt, dass das von Kraken angekündigte System-Update zahlreiche Komplikationen mit sich brachte. Schon das eigentliche Update sei deutlich langsamer als geplant abgelaufen, und im Nachhinein traten zusätzlich noch diverse Probleme auf. Im Produktionssystem von Kraken seien Bugs aufgetaucht, die man auf den Testsystemen nicht festgestellt hat, teilt Kraken dazu in seinem Blog mit.

Gestern ging Kraken erneut offline

Das System lief dann zur Beobachtung mit gesperrten Abbuchungen. Als sich gestern dann auch noch Probleme mit den Buchungsdaten einstellten, wurde die Kryptowährungsbörse gestern Nachmittag erneut pausiert – zu Teilen ist Kraken weiterhin nicht erreichbar.

Nutzer von Kraken sollten sich darauf einrichten, dass es noch einige Zeit braucht, bis der Handel bei Kraken wieder vollumfänglich möglich ist.

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Foto: Blaue Schwertlilienblüte

Schwertlilien beginnen ab dem Frühsommer in meinem Garten in Lüdinghausen-Berenbrock zu blühen. Diese blaue Schwertlilie, die vielen auch unter ihrem wissenschaftlichem Namen Iris bekannt ist, lässt ahnen, wieso die Blume als Schmuck so manches mittelalterliche Wappen zierte.

Im Frankreichs Süden, beispielsweise in der Camargue, findet man diese blauen Lilien in fast jedem Straßengraben. Bei uns stößt man ja in freier Natur eher auf eine nahe Verwandte, die gelbe Schwertlilie, die sich auch nah am Wasser am wohlsten fühlt.

Foto: Dr. Martin Merz, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Die ersten Trittbrettfahrer bei Meltdown und Spectre

Die ersten Emails von Trittbrettfahrern des Prozessorbugs mit den Exploits Spectre (Schreckgespenst) und Meltdown (Kernschmelze) landen gerade in den Postfächern der potentiellen Opfer.

Sie stammen angeblich vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und wollen die Empfänger überzeugen, ein vorgebliches Sicherheitsupdate gegen Gespenster und Kernschmelzen herunter zu laden und auf ihrem Computer zu installieren.

Wer auf den Link in der Fake-Mail klickt, um das Sicherheitsupdate downzuloaden und zu installieren, landet auf einer akzeptabel zusammengebauten  BSI-Fake-Seite, die sogar ein Zertifikat hat. Aber statt eines Sicherheitsupdates lauert dort nur ein Windows-Trojaner auf unbedarfte User…

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