Foto: Sonnenaufgang an der Janackerstiege in Lüdinghausen

Dies Foto gehört zu den schönsten der letzten Jahre und zeigt auch, wie gut die Smartphones inzwischen als Fotoapparate geworden sind.

IMG_20151002_160002Das Bild entstand, als ich meine Enkelin Juliana noch häufig morgens durch das kleine Pättken (Janackerstiege) zum Kindergarten brachte.

Julianas Foto stammt aus dem Herbst letzten Jahres – da war das arme Kind schon in einem Kinderheim in Werne untergebracht. Seither hab ich Juli nicht mehr gesehen… :ciao:

Regelmäßigen Lesern des Blogs ist vielleicht aufgefallen, daß sich die Fotos in den letzten Tagen häufen und aktuelle Themen von Politik über Soziales bis hin zur Technik etwas zu kurz kommen.

Grund dafür ist eine hartnäckige und schwere, fiebrige Erkältung :fieber:, die mich flach gelegt hat. Ich gehe aber davon aus, daß es spätestens in der nächsten Woche wieder einen guten Mix aus allem hier geben wird.

Fotos: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei Ascend P6, CC BY-SA 4.0

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Peinlich, arrogant, überheblich: CSU-Chef Horst Seehofer

BayernkönigSeehoferHorst Seehofer, der allgemein als bayrischer Vollhorst angesehen wird und sich gelegentlich auch als „König Horst von Bayern“ inszeniert, schlägt jetzt vollends über die Stränge – und alles nur, um ein paar Nazis dazu zu bewegen, bei der Wahl ihr Kreuz bei der CSU zu machen.

Nachdem König Horst erst den russischen Despoten und Diktator Wladimir Wladimirowitsch Putin durch einen Besuch ehrte (gut – nicht jeder sieht einen Seehofer-Besuch als Ehre an) und damit quasi die gemeinsame Politik der deutschen Bundesregierung konterkariert hat, unterstellt er jetzt der Regierung Merkel, der seine CSU selbst angehört, eine „Herrschaft des Unrechts„.

Bitte, bitte liebe Nazis, wählt die kackbraune CSU

Würde das wirklich stimmen, müsste Seehofer ja konsequenterweise sofort den Koalitionsvertrag zerreißen, der seine Unterschrift trägt, die drei CSU-Minister aus der Regierung abziehen, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU im Bundestag auflösen und in die Opposition wechseln.

Seehofer ist vermutlich krank

Wenn man sieht, wie sich König Horst I. zielstrebig von einem Fettnapf in den nächsten manövriert, gibt es für sein Verhalten eigentlich nur noch eine Erklärung, und die liegt irgendwo zwischen Senilität und Altersdemenz.

Man könnte Seehofer ja den Abschied aus der Politik mit einem lehrreichen Buch erleichtern: „Mein Kampf“ von Adolf Hitler ist ja gerade in einer gut kommentierten Ausgabe herausgekommen. Hier könnte König Horst I. vielleicht noch lernen, was Nazis wirklich sind, nämlich brauner Dreck.

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Foto: Schneeglöckchen an einer Hecke

Diese Schneeglöckchen sind im Februar zwischen den Hecken in der Sendener Straße in Lüdinghausen zu finden.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Online-Shops erobern die Innenstädte

amazonbookshopSehr lange schon gilt der Online-Handel als Totengräber des klassischen Einzelhandels – jetzt gibt es eine Gegenbewegung:

Inzwischen eröffnen immer mehr Internetanbieter wie beispielsweise Mymuesli, Notebooksbilliger oder Fashion For Home selbst echte Geschäfte in den Innenstädten – oder verkaufen ihre Waren über etablierte Fachgeschäfte und Supermarktketten.

Laut einer Marktanalyse des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI betreibt heute jeder zweite der 1000 größten Onlineshops auch schon schon stationäre Geschäfte.

Das ist vielleicht auch eine vernünftige Überlebensstrategie, denn Handelsexperten wie Kai Hudetz vom Institut für Handelsforschung (IFH) gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren 90 Prozent der reinen Online-Händler wieder vom Markt verschwinden werden, weil sie den Platzhirschen wie Amazon in keiner Weise gewachsen sind.

Nach aktuellen Gerüchten aus den USA erwägt auch Amazon, neben seinem ersten stationären Buchladen in Seattle noch weitere Ladengeschäfte zu eröffnen.

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Foto: gefüllte Narzissen

DSCF4111Seit gut zwei Wochen bieten die Blumenhändler schon Narzissen an. Das Foto zeigt eine gefüllte Variante der Osterblumen vom Wochenmarkt.

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1600, CC BY-SA 4.0

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Der DAX verliert heute satte 3,3 Prozent

DAX20160208Seit anderthalb Jahren stand der DAX nicht mehr so niedrig, wie heute: Mit 8979 Zählern ging der Börsentag zu Ende, das ist ein Minus von satten 3,3 Prozent!

Mit Problemen in China und bei der Commerzbank, steigendem Euro und fallenden Ölpreisen schaukelte sich die Verkaufswelle immer stärker auf, bis es letztlich zu diesem Crash kam – und das trotz Rosenmontag. Die Auguren der Börse erwarten jetzt weitere Verkäufe.

Man sollte bei der einzigen Lotterie, für die die Teilnehmer so gut wie keine Steuern zahlen müssen, immer bedenken, daß der deutsche Leitindex seit mehreren Jahren nicht mehr die vermutete Zukunft der Realwirtschaft abbildet, sondern eher die Geschwindigkeit der Gelddruckmaschinen der Zentralbanken.

Nach Realwerten ist der DAX meines Erachtens immer noch einige Tausend Zähler zu hoch – dank kostenlosem Geld von EZB-Chef Mario Draghi, das jeden Monat (angeblich um die Kreditvergabe anzukurbeln) neu gedruckt und an diejenigen vergeben wird, die sowieso schon zuviel davon haben und kaum noch wissen, wie sie die Negativzinsen bei der EZB vermeiden können, außer eben durch Spekulation an der Börse.

Und statt in Wirtschaftskredite, die in solchen Zeiten sowieso niemand nachfragt (außer bei Absicherung durch Hermes & Co.), geht die Staatskohle aus den Taschen der Armen und Ausgebeuteten so wieder in die Taschen der Reichen und Korrupten, die letztlich zusammen mit ihren Freunden und Helfershelfern aus der Politik für diese Misere verantwortlich sind.

Screenshot: finanzen.net
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Apple tauscht Grafikchips beim Mac Pro aus

MacProtNach Support-Unterlagen, die verschiedenen Mac-Websites in den USA vorliegen, hat Apple ein Reparaturprogramm für den Ende 2013 erstmals auf den Markt gekommenen Mac Pro gestartet. Das ist dieser Rechner, der wie ein Tischabfallbehälter daherkommt…

Danach soll es bei einigen der Geräte, die zwischen dem 8. Februar und dem 11. April 2015 hergestellt wurden, zu Problemen mit der Grafik kommen.

Videos würden verzerrt dargestellt – manchmal auch gar nicht. Außerdem kann sich das System instabil zeigen, Einfrieren, unerwünscht Herunterfahren oder Neustarts provozieren. Im ganz schlimmen Fällen fährt ein betroffener Mac Pro gar nicht mehr hoch.

Zur Beseitigung des Problems müssen die Grafikchips ausgetauscht werden, was in den USA zwischen drei und fünf Tagen dauern und kostenlos sein soll . Ob diese Aktion auch international läuft, ist bislang noch nicht bekannt.

Ob Ihr Rechner auch davon betroffen ist, erfahren Sie nur beim Apple-Support, der Genius Bar im örtlichen Apple Retail Store oder bei einen autorisierten Serviceprovider von Apple.

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iPhones kaputt repariert – Apple bereichert sich

iPhone6frontWenn betroffene iPhone 6-Besitzer die Fehlermeldung mit dem Error 53 sehen, liegt das Kind schon tot im Brunnen. Vorausgegangen ist in der Regel ein Defekt an dem Apfel-Telefon (meist am Touch-ID-Sensor) und danach ein Wechsel auf die Version 9 des Mobilbetriebssystems iOS von Apple.

Als „Geplante Obsoleszenz“ kennt man ja schon bei fast allen technischen Geräten ihre Eigenschaft, kurz nach dem Ende der Garantiezeit die ersten Ausfälle zu provozieren.

Ich kenne auch so manchen IT-Schaffenden, der sowas gerne mal per Software realisiert, damit auch immer wieder Reparaturaufträge kommen.

Was Apple aber hier mit seinen Kunden macht, ist nichts anderes, als das durchaus funktionierende Smartphone für defekt zu erklären und einfach per Software abzuschalten, bis der Benutzer den teuren Apple-Service in Anspruch nimmt und die Reparatur mit einem direkt von Apple stammenden Ersatzteil erneut durchführen lässt und noch einmal besonders teuer bezahlt.

Apple nennt das keinen Fehler, sondern eine „Sicherheitsfunktion“, die den Eigentümer des Gerätes vor Manipulationen des Touch-ID-Fingerabdrucksensors schützen soll. Ich nenne das arglistige Täuschung und letztlich auch Betrug.

Was würden Sie denn sagen, wenn ihr Auto einen neuen Auspuff oder einem Satz Reifen von Pit Stop bekommt und die Steuergeräte nach dem nächsten Servicebesuch das Auto nicht mehr starten lassen, bis Sie den „fremden“ Auspuff nochmal vom Autohersteller beziehen, einbauen lassen und erneut bezahlen?

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Vorschaltseiten in Hotspots funktionieren immer weniger

Screenshot_2014-04-02-10-47-31MarkierungDie meisten Smartphone-Benutzer dürften das kennen: Wenn man auf Bahnhöfen, in Hotels oder an anderen öffentlichen Orten (auch am Rathaus Lüdinghausen) das WLAN nutzen möchte, wird man in der Regel zuerst auf eine Vorschalt-Webseite des Hotspot-Betreibers weitergeleitet.

Häufig kostet das schon Gebühren, manchmal kann man auch durch einen Klick den echten Netzzugang aktivieren, teilweise auch nur für eine kurze Zeitspanne. Diese Vorschaltseiten werden technisch auch als „Captive Portals“ bezeichnet.

Solche Vorschaltseiten mit Rechtstreueerklärung könnten bald gesetzlich vorgeschrieben sein und als einzige Bedingung übrig bleiben, um als Betreiber offener WLANs von der gegen jedes Verständnis von Recht und Gerechtigkeit verstoßenden Störerhaftung, die an die Sippenhaft der Nazis erinnert, befreit zu werden. Daran gab es heftige Kritik, insbesondere aus den Reihen der Freifunk-Bewegung.

Die technische Grundlage von Vorschaltseiten

Technisch funktionieren Captive Portals so, dass vor der Anmeldung HTTP-Zugriffe auf beliebige Webseiten dahingehend manipuliert werden, daß der Nutzer einen HTTP-Weiterleitungscode (HTTP-Code 302, Moved Temporarily – Temporäre Weiterleitung) erhält, der auf die entsprechende Vorschaltseite umleitet.

Dabei ist es übrigens nahezu immer so, dass die DNS-Anfragen des Smartphones schon vor der Anmeldung funktionieren – sonst könnte die Umleitung nicht klappen. Dadurch ist es in aller Regel möglich, den Netzzugang mithilfe eines DNS-Tunnels auch vor der Anmeldung und damit ohne Anmeldung zu nutzen.

Man-in-the-Middle-Angriff auf HTTP-Verbindungen

Im Grunde handelt es sich bei der Umleitung solcher WLAN-Hotspots auf deren Vorschaltseiten um nichts anderes als einen Man-in-the-Middle-Angriff auf HTTP-Verbindungen.

Möglich sind solche Angriffe auch nur deshalb, weil das HTTP-Protokoll keinerlei Gewährleistung für die Echtheit der übertragenen Daten bietet. Damit nutzen Captive Portals im Grunde nur eine Sicherheitslücke im HTTP-Protokoll, um Nutzer auf ihre Startseite umzuleiten.

Technisch vorgesehen war das nie, es gibt auch keinen Standard, der ihre Umsetzung beschreibt. Genau genommen verstößt das Vorgehen sogar gegen geltendes Recht.

HTTPS-Verbindungen lassen sich so nicht mehr kapern

Diese Schwächen von HTTP sind einer der Gründe, warum in letzter Zeit der Ruf nach HTTPS-Verbindungen für alle Internetseiten lauter wird. Google bevorzugt HTTPS-Webseiten in seinem Ranking, Let’s Encrypt will dafür sorgen, dass die Ausstellung von Zertifikaten einfacher wird, und Anbieter wie Cloudflare oder Amazon bieten ihren Kunden inzwischen kostenlos HTTPS-Verbindungen an.

Für Captive Portals wird das dann absehbar zu einem Problem. Schon jetzt haben Nutzer häufig bei der Anmeldung in entsprechenden WLANs die Schwierigkeit, dass viele große Webseiten wie Google, Facebook oder Twitter nur noch über HTTPS erreichbar sind. Dank HSTS ist gewährleistet, dass sich diese Seiten überhaupt nicht mehr unverschlüsselt aufrufen lassen.

Um dieses Problem zu umgehen, gibt es inzwischen Workarounds. Verschiedene Betriebssysteme versuchen, entsprechende Captive Portals zu erkennen, indem das System eine voreingestellte HTTP-URL mit bekanntem Inhalt aufruft. Erkennt das System ein Captive Portal, so wird ein Notification-Icon angezeigt. Doch zuverlässig funktioniert diese Erkennung nicht.

Ausblick ohne Lichtblick

Dass der Gesetzentwurf auch andere Möglichkeiten für die Nutzer vorsieht, um die Rechtstreue zu erklären, ist korrekt.

Aber alle anderen Varianten dürften in der Praxis kaum nutzbar sein, WLAN-Vorschaltseiten dürften häufig die einzige Möglichkeit darstellen – und mittelfristig wegen der zunehmenden Verbreitung von HTTPS immer häufiger nicht funktionieren.

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Android dominiert Mobilfunkverkehr

netmarket-shareGoogles Mobilbetriebssystem Android dominiert den mobilen Datenverkehr. Fast 60 Prozent des durch Mobilgeräte verursachten Internet-Datenverkehrs entfällt laut der Analysefirma Netmarketshare inzwischen auf Google Android.

Damit liegt das Betriebssystem satte 26 Prozentpunkte vor dem zweitplatzierten Mobilbetriebssystem iOS von Apple, das auf knapp 33 Prozent kommt. Weit abgeschlagen folgt als Dritter Windows Phone von Microsoft mit nicht einmal 3 Prozent.

Seit Android iOS vor anderthalb Jahren beim Traffic das erste mal überholte, baute das Google-OS seine Führung stetig aus. Bis Juni 2014 lag Android in Bezug auf die Verkaufszahlen zwar schon vor iOS, der meiste Datenverkehr ging aber zunächst weiterhin von Apple-Geräten aus.

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