HTC bricht sein Upgrade-Versprechen für das One A9

HTCAndroid7Als „so süß“ avisierte HTC Android 7 (Nougat) für seine Smartphone-Modelle HTC 10, HTC One A9 sowie HTC One M9.

Zunächst soll dabei das HTC 10 im vierten Quartal mit der Aktualisierung an die Reihe kommen, während One A9 und One M9 später folgen.

HTC hatte im letzten Jahr zugesagt, innerhalb von 15 Tagen nach Googles Nexus-Geräten auf das neue Mobilbetriebssystem aktualisiert.

XDA Developers erinnert nun mit sarkastischen Formulierungen an das 2015 gegebene Versprechen des Herstellers, als er das One A9 mit Android 6.0 vorstellte. Danach müsste nämlich die Aktualisierung auf Android 7 bis spätestens am 6. September erfolgen, die jetzt wohl wesentlich später zu erwarten ist.

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Intel stellt sechs neue Halbleiterfestplatten vor

IntelSSDs3DNANDIntel hat neue Halbleiterfestplatten (SSDs) auf Basis der 3D-NAND-Technologie präsentiert, die der Konzern gemeinsam mit Micron entwickelt hat.

Die unterschiedlichen Produktreihen in verschiedenen Formfaktoren sollen die unterschiedlichen Notwendigkeiten von Verbrauchern, Unternehmen, Rechenzentren und dem Internet der Dinge abdecken.

Nach Herstellerangaben sind die neuen Massenspeicher als kostensenkender Ersatz für herkömmliche Festplatten geeignet. Sie sorgen für eine beschleunigte Nutzererfahrung, verbesserte Performance von Apps und Services in allen Bereichen und bringen  gleichzeitig eine Verringerung der IT-Kosten.

Intel_ssd_3d_nand_1Für private Anwender gedacht ist die Intel SSD 600p Serie, die im M.2-Format mit Speicherkapazitäten von 128, 256, 512 und 1024 GByte kommt.

Sie ist über die Schnittstelle PCIe-3.0 x4 angebunden und verspricht sequentielle Leseraten von bis zu 1800 MByte/s sowie eine maximale sequentielle Schreibgeschwindigkeit von 560 MByte.

Bei wahlfreien 4K-Zugriffen nennt der Hersteller bis zu 155.000 Eingabebefehle pro Sekunde (IOPS) im Lesebetrieb und maximal 128.000 im Schreibmodus.

Die für den Einsatz in Unternehmen angebotene SSD Pro 6000p Serie bietet dieselben Daten, wird aber auch als 80 Millimeter lange M.2-Karte angeboten und weist zusätzliche Features wie Passwortverwaltung aus der Ferne und Remote Secure Erase auf.

SSD DC P3520 Serie und SSD DC S3250 Serie sind die Versioenn für Rechenzentren mit deutlich höherer Performance und auch höheren Kapazitäten.

Zum Einsatz im Internet der Dinge und in Embedded-Geräten empfiehlt Intel SSD E 6000p Serie und SSD E 5420s Serie. Die 6000p kommt als M.2-Karte, letztere wahlweise als 2,5-Zoll-Laufwerk oder M.2.

Die Preise für die neuen Massenspeicher sind noch nicht bekannt.

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Zwei Heißluftballons über Lüdinghausen

DSCF3733bDiese beiden Ballons haben meine Kamera an ihre Grenzen gebracht. Der 15fache optische Zoom ist voll ausgereizt, das Ergebnis eher mäßig zu nennen. Bei den guten Lichtverhältnissen der letzten drei Tage wären sicherlich noch etwas bessere Aufnahmen aus so großer Entfernung möglich gewesen, aber leider waren keine Ballons mehr da…

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1600, CC BY-SA 4.0

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WLAN, Werbung und Störerhaftung

SSID-WerbungInternetschaffende, seien es Firmen oder Freiberufler, öffnen gerne freie Internetzugänge über WLAN. Bei der Haftung dafür hat sich ja die Regierung zwar etwas bewegt, aber das Reförmchen war nur sehr halbherzig. Deshalb warnen Experten und nennen die Rechtslage diesbezüglich immer noch uneindeutig – es gibt immer noch ein deutliches Abmahnrisiko.

Zu den Gründen für die Öffnung eines Zugangs durch Webschaffende gehört auch oft die Werbewirkung des WLAN-Namens (SSID), der ja beim Verbinden mit einem Mobilgerät angezeigt wird.

Da gibt es ja auch recht lustige Netznamen wie „Mausi klick hier fuer Internet“ oder „Kauf Dir Internet“, und so mancher Freelancer oder kleinere IT-Betrieb würde gerne mit Netznamen wie „Freelancer macht guenstig Internetseiten“ oder „Gute Internetseiten von Mueller-Net“ on the Air präsent sein.

Das kann aber immer noch rechtliche Probleme machen, wenn ein Dritter über das Netzwerk urheberrechtlich geschütztes Material (Filme oder Musik) herunterlädt oder es über Tauschbörsen verbreitet. Denn dann drohen nach wie vor Abmahnungen durch die Rechteinhaber bzw. deren Anwälte.

Eine sicherere Form, die WLAN-Freigabe mit Werbung zu verbinden, ist ein Freifunk-Zugang. Bei denen ist zwar die SSID mit „Freifunk“ immer gleich und kann vom Nutzer auch nicht geändert werden, aber der Routername, der ja auch in allen Übersichtskarten von Freifunk gezeigt wird, kann durchaus eine solche Werbebotschaft enthalten.

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Tierschützer von Peta klagen weiter um Makake Narutos Rechte

Macaca_nigra_self-portrait_Wikimedia_David SlaterSie erinnern sich noch an den Hype um den Makaken Naruto, der ein Selfie gemacht hat, das bis heute ohne Copyright in der Welt existiert – in unserer Gesellschaft mit dem ekelhaften, asozialen und überbordenden Drang zur Monetarisierung von allem und jedem durchaus ein Novum.

Der Fotograf David Slater, dessen Kamera Naruto für sein Selfie benutzte, verlor die Klage auf das Copyright am Bild – und der Affe bekam es nicht, weil er „nur“ ein Tier ist. Das sind wir Menschen übrigens auch…

Das soll aber nicht so bleiben, wenn es nach der Tierschutzorganisation Peta geht. Sie klagt jetzt schon in zweiter Instanz, um dem Makaken Naruto die Rechte an den Selfies zuzusprechen, die er 2011 gemacht hat.

Einen ausführlichen Bericht zum Stand der gerichtlichen Auseinandersetzungen um den begabten und fotogenen Affen Naruto und seine Selfies finden Sie heute bei Heise.

Bild: Naruto / David Slater / © seit 5 Jahren Public Domain
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Update gegen Spionagesoftware „Pegasus“ für iPhones

iOS935Die Spionagesoftware „Pegasus“ hat es über Jahre hinweg möglich gemacht, iPhones durch gezielte Angriffe zu kompromittieren. Regierungsbehörden mehrerer Länder nutzten mehrere Zero-Day-Exploits, um mithilfe bisher noch allgemein unbekannter Schwachstellen die Smartphones von Nutzern zu übernehmen, ohne dass die es überhaupt bemerkten. 

Mit „Pegasus“ konnten Angreifer Gespräche mithören, Emails mitlesen, Paßwörter und Kontaktlisten abgreifen, Tonaufnahmen machen und den Standort feststellen. „Pegasus ist die ausgeklügeltste Attacke, die wir je auf einem Endgerät gesehen haben“, hört man von Sicherheitsfachleuten.

Gestern Abend hat Apple ein Update gegen Pegasus für sein Mobilbetriebssystem iOS herausgegeben, das mit der überbordenden Regierungs- und Behördenspionage Schluß machen soll. Seit Donnerstagabend steht iOS 9.3.5 für iPhones, iPads und das iPod touch zum Download und Update bereit. Offensichtlich enthält das Update-Archiv Notfallpatches.

Mehr Details dazu findet man auf Apples Supportwebsite zu Sicherheitsfragen. Danach werden drei Sicherheitslücken beseitigt, zwei davon im Kernel des Betriebssystems und eine in der WebKit-Browserengine, auf der nicht nur Apples Browser Safari, sondern auch andere iOS-Browser laufen.

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WhatsApp gibt Telefonnummern an Facebook weiter

WhatsappFacebookBilderAls der Messenger WhatsApp vor zwei Jahren für die Unsumme von 20 Milliarden an Facebook verkauft wurde, hieß es noch, daß die Daten der Dienste auf alle Fälle getrennt bleiben. Damals hatten Mark Zuckerbergs Strategen noch Sorgen, daß die Nutzer ansonsten WhatsApp in Massen den Rücken kehren.

Der seinerzeitige WhatsApp-Chef erzählte beim Verkauf seiner Firma, der Schutz der Daten der Kunden vor dem Datenkraken Facebook sei quasi die DNA des Dienstes – aber nun wird die DNA offensichtlich für Klonexperimente freigegeben. Ab sofort bekommt Facebook von WhatsApp die Telefonnummern und alle Aktivitätsdaten der Benutzer.

Es geht angeblich darum, den Leuten auf diese Weise relevantere Werbung unterzujubeln und so die 20 Milliarden endlich auch mal wieder hereinzuholen.

WhatsApp-Mitglieder können Facebook zwar untersagen, die Profilinformationen zur Personalisierung von Werbung und Freunde-Vorschlägen zu nutzen, heißt es dazu. Die Telefonnummer und Daten zur Nutzung durch die Mitglieder würden aber auf alle Fälle ab sofort mit Facebook geteilt.

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Foto: Kampfhund Ike

DSCF3632bEr sieht zwar nicht so aus, aber der kleine Ike war ein echter Kämpfer und ließ sich auch von den größten Hunden nicht die Butter vom Brot nehmen. Inzwischen ist der Hund meiner Nachbarin Edith in den Hundehimmel umgezogen.

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1600, CC BY-SA 4.0

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Microsoft mit Problemen bei Update für Windows 10

Win10Anni1_620Kurz nach dem  Anniversary Update auf Windows 10 Version 1607 wollte Microsoft das kumulative Update (KB3176934) nachladen, mit dem der Konzern verschiedene nicht sicherheitskritische Fehler beheben und die die Build-Nummer von Version 1607 14393.51 auf 1607 14393.82 anheben wollte.

Das ist offenbar teilweise nicht gelungen. Nach einem Beitrag im Windows-PowerShell-Blog fehlt bei dem Update nämlich eine Datei, wodurch anschließend die Desired State Configuration (DSC) nicht mehr funktioniert – und damit besonders in manchen Unternehmen wichtige Power-Shell-Funktionen nicht mehr funktionieren.

Nach dem Update brechen auch Skripte mit einer Fehlermeldung ab, die Remote-Funktionen – konkret das Cmdlet Import-PSSession – benutzen.

Deshalb rät Microsoft Organisationen, das Update zunächst besser nicht zu installieren oder es sogar von betroffenen Rechnern wieder zu entfernen. Laut Knowledge-Base-Eintrag zu dem Patch behebt er ja keine sicherheitskritischen Fehler. Ein Fix soll in Arbeit sein und mit dem nächsten Windows-10-Update am 30. August ausgeliefert werden.

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Innenminister wollen Hintertüren für die Regierung

ThomasDeMaiziere-gemeinfreiGestern ging ein Aufschrei durchs Netz, weil sich der deutsche Innenminister Thomas de Maizière mit seinem französischen Kollegen bei ihrem Treffen am Dienstag in Paris darauf verständigt hatte, verschlüsselte Kommunikation über eine Zwangs-Hintertür abzuhören.

Bis heute ist aber weiter unklar, ob die Anbieter von Messengerdiensten wie Telegram oder Whatsapp jetzt verpflichtet werden sollen, auf Verlangen der Ermittlungsbehörden verschlüsselte Nachrichten zu entschlüsseln – bei einer echten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können die das ja auch gar nicht.

Thomas de Maizières (CDU) Sprecher Johannes Dimroth stellte aber inzwischen in der Bundespressekonferenz klar: „Wir treten geradezu für gute Verschlüsselung, schwer zu durchbrechende Verschlüsselung ein, um die Datensicherheit der Bürger zu gewährleisten. Wir wollen, um es ganz deutlich zu sagen, auch keine Backdoors, wir wollen keine Schlüsselhinterlegung.“

Das klang einen Tag zuvor noch ganz anders, und die Franzosen erzählen das genaue Gegenteil…

Foto: Wikipedia CC – Leon E. Panetta CC
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