Protest gegen Uber-Verbot in London

In ganz Deutschland ist Uber vom Landgericht Frankfurt verboten worden. Auch in London hat der „Mitfahrdienst“ wie fast überall in der Welt Probleme mit den Behörden: Die Londoner Nahverkehrsbehörde wirft dem Startup aus den USA Verantwortungslosigkeit vor. Deshalb werde die bis zum 30. September laufende Lizenz von Uber nicht verlängert.

Der Mitfahrdienst habe nach Angaben der Behörden Straftaten von Fahrern wie beispielsweise sexuelle Übergriffe nicht bei der Polizei angezeigt, berichtete unter anderem die britische Nachrichtenagentur PA. Es gab auch Kritik an der medizinischen Überprüfung der Fahrer und an der Nutzumg der Greyball-Software.

Mit dieser Software hatte Uber nicht nur in den USA versucht, Behördenkontrolleure zu täuschen, die den Dienst bei Regelverstößen auf frischer Tat ertappen wollten. Das Programm sorgte dafür, dass den Kontrolleuren in der App falsche Inhalte angezeigt wurden.

Die Londoner wollen Uber behalten

Trotz Allem wollen die meisten Londoner Uber in der Stadt behalten. Bis heute hatten schon mehrere Hunderttausend Menschen eine Petition des Unternehmens für den Verbleib des Fahrdienstes in der britischen Hauptstadt bei Change.org unterzeichnet.

Nach Firmenangaben liegt die Gesamtzahl von Uber-Nutzern in London bei mehr als 3,5 Millionen Menschen. Über 40.000 Fahrer böten in London ihre Dienste auf der Plattform an, die jetzt alle um ihren Job fürchten müssten.

Eine repräsentativen Umfrage des Nachrichtensenders Sky News ergab, dass 60 Prozent der befragten Londoner für den Verbleib von Uber waren. Nur 29 Prozent waren dagegen – der Rest unentschieden.

Uber bietet seit etwa fünf Jahren seine Dienste in London an. In der Metropole sind auch andere Fahrdienstvermittler aktiv.

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Lassen Merkels Schergen die Telekom vom Kupfer-Haken?

Die Deutsche Telekom ist ganz eindeutig der Schuldige an der extrem schlechten Breitbandversorgung Deutschlands. Sie bekam Milliarden vom Bund als Miteigentümer, die sie nicht etwa in Glasfaseranschlüsse zu den Kunden investierte, sondern in langsame Kupferkabel, die aber den Vorteil hatten, dass die Konkurrenz von Versatel, Vodafone und anderen Telcos komplett ausgesperrt werden konnten. Und so passiert es auch noch bis heute:

Die Deutsche Telekom verlegt immer noch veraltete und langsame Kupferkabel zwischen dem Anschlußkasten und den Häusern – nur um kein Stückchen Kuchen abgeben zu müssen. Dass das viel langsamer ist als echte Glasfaseranschlüsse geht den Telekomikern am A…. vorbei, schließlich können sie so in einigen Jahren noch einmal abkassieren, wenn sie dann vielleicht doch endlich schnelle Glasfaser bis ins Haus verlegen.

Nach der Wahl könnte die Telekom verkauft werden

Nach der Bundestagswahl an diesem Wochenende könnte die schon einige Jahre laufende Debatte über den Verkauf der beim Bund verbliebenen Anteile an der Deutschen Telekom zu Ergebnissen und letztlich zum Verkauf der Glasfaserbremse führen.

Die komplette Privatisierung des Teil-Staatskonzerns hat zumindest jetzt auch in Reihen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewichtige Befürworter gefunden. „Mit einer klugen Verkaufsstrategie kann der Bund für die Telekomaktien weit mehr als zehn Milliarden Euro erlösen“, sagte CDU-Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann der Frankfurter Allgemeinen Woche. „Dieses Geld brauchen wir dringend für den Glasfaserausbau. Es sollte auch ausschließlich dafür verwendet werden.“

Vom Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU/CSU (MIT) heißt es laut dem Bericht, man sehe starke Kräfte in den eigenen Reihen hinter einem solchen Plan. Dazu gehöre zum Beispiel auch die Junge Union (JU).

Es käme nun auf die Bildung der neuen Regierung an: Mit der FDP oder den Grünen als Partnern würde es wahrscheinlich zu diesem Verkauf kommen, mit der SPD „eher nicht“. Linnemann räumte ein, dass vielen verantwortlichen Politikern in Bund, Ländern und Gemeinden erst viel zu spät bewusst geworden sei, wie wichtig ein schneller Glasfaserausbau wirklich sei.

Vectoring ist Beschiss!

Ohne schnelle Breitbandverbindungen mit Glasfaser könnten viele Unternehmen nicht mehr am Markt tätig sein. Und dass die Telekom versuche, mit ihrem VDSL-Turbo Vectoring vorhandene Infrastruktur wie Kupferleitungen weiter zu nutzen, um staatliche Unterstützung zu bekommen und zugleich bessere Angebote der Konkurrenz zu verhindern, könne er prinzipiell nachvollziehen.

Nur sei „dieses Interesse des Marktführers weder im Interesse der Wirtschaft allgemein noch im Interesse des Staates“.

Bundesverband Breitbandkommunikation sieht sich bestätigt

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) begrüßte diese Aussagen von Linnemann: „Mit den erzielbaren Erlösen aus einem Verkauf der Telekom-Anteile des Bundes lassen sich schnelle Glasfaseranschlüsse auch in ländlichen Gebieten in großer Anzahl realisieren.“

Der Breko hatte schon im März einen Appell in dieser Richtung an die Politik gerichtet, um mehr Geld für die Gigabit-Gesellschaft freizumachen und vor allem auch die Glasfaser ins Zentrum zu rücken, was auch die Grünen schon 2015 gefordert hatten.

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Foto: Abendrot über den Dächern

So zeigt sich ein schöner Sonnenuntergang im Herbst über den Dächern von Lüdinghausen – allerdings nur, wenn ein geeigneter Mix aus Sonne und Wolken am Himmel ist.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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WLAN ohne Störerhaftung, aber mit Websperren

Unsere Politiker wollen einfach keinen freien Internetzugang zulassen. Auch die Freude am Wegfall der Störerhaftung (eine Art „Sippenhaft“, die Unschuldige bestraft) wurde uns durch die bittere Pille der Websperren vergällt.

Störerhaftung weg, aber…

Zwar hat der Bundesrat heute das weitgehende Aus für die Störerhaftung besiegelt, die bisher alle Anbieter öffentlicher WLANs verunsicherte. Die Länderkammer stimmte für den Entwurf zur erneuten „Änderung des Telemediengesetzes“ (TMG), den der Bundestag nach langen Auseinandersetzungen im Juni verabschiedet hatte. Die Initiative wird jetzt in Kraft treten, sobald sie im Bundesgesetzblatt verkündet wurde.

…dafür Websperren neu eingeführt.

Die Politiker der schwarz-roten Koalition wollen die Rechteinhaber aber nicht im Regen stehen lassen. Sie können im Gegenzug jetzt einfacher mit Websperren gegen Urheberrechtsverletzungen in offenen Funknetzen vorgehen.

Zu dem Zweck hat der Gesetzgeber erstmals eine ausdrückliche Anspruchsgrundlage für Blockaden gegen einen Diensteanbieter geschaffen, und eine richterliche Anordnung ist dazu zunächst nicht erforderlich. Auf diesem Weg sollen wiederholte Rechtsverstöße verhindert werden können. Die Kosten für eine solche Anordnung muss allerdings der Rechteinhaber tragen, was der Film- und Musikindustrie nicht passt.

Mit ein paar zusätzlichen Parteispenden dürfte sich da aber nach der Wahl am Sonntag sicher noch etwas bewegen lassen…

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Strafanzeige gegen Wahlbrief-Fälscher

Inzwischen hat der Bundeswahlleiter Strafanzeige gegen unbekannt wegen manipulierter Briefe zur Bundestagswahl gestellt. In diesen Schreiben wird den Empfängern mitgeteilt, dass ihre Stimme vom Statistischen Bundesamt vorab geschätzt worden sei und sie nicht mehr zur Wahl gehen müssten – es sei denn, die Schätzung entspreche nicht ihren „Präferenzen“.

Nach Medienberichten heißt es in den Schreiben, die Adressaten hätten die Kleinpartei Bündnis Grundeinkommen oder die Partei bibeltreuer Christen gewählt. Eine Besonderheit dieser Fälschungen ist, dass die Absender den Text fast eins zu eins aus einem Editorial des Computermagazins C’t vom 2. September 2017 haben.

Die Details der „Wahlschätzung“

Die Satire mit der Überschrift „So werden Sie wählen“ führt dann Einzelheiten der angeblichen Schätzung an:

„Für die Auswertung hat das statistische Bundesamt die Analyse folgender Daten berücksichtigt: – Ihre Kommentare, Postings und Likes auf Facebook und Twitter zwischen dem 1. September 2020 und 31. August 2021; – von uns ermittelte Wahlschätzungsprofile anderer wahlberechtigter Bürger*innen, mit denen Sie im o. g. Zeitraum per Telefon, E-Mail oder WhatsApp kommuniziert haben; – auf Sie zugeschnittene Microtargeting-Kampagnen der Parteien auf Facebook und anderen Plattformen für den Bundestagswahlkampf (siehe Anhang S. 106); – Ihr Wahlverhalten in den vorherigen Wahlen (siehe Wahlhistorie, Anhang S. 112);“.

Ohne diese Aktion gut heißen zu wollen, denke ich, dass jemand, der eine solche Satire nicht als solche erkennt, vielleicht auch besser nicht wählen gehen sollte…

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Foto: Heute ist der kalendarische Herbstanfang

Für die Wetterfrösche begann der Herbst schon vor drei Wochen am 1. September, und am heutigen 22. September ziehen die Kalender-People nach: Auch kalendarisch hat ab heute der Herbst begonnen!

Das aktuell wieder recht schöne Wetter erlaubt beeindruckende Bilder von Herbstlaub, das sich im Licht der tief stehenden Sonne in allen Schattierungen von Gelb über Gold nach Rot und Braun zeigt.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Update ALE-L21C432B610 für das Huawei P8 lite

Wie inzwischen jeden Monat hat mein Mobilfunk-Provider 1&1 wieder ein Update für mein Smartphone Huawei P8lite heraugegeben.

Das Update hat die Nummer ALE-L21C432B610 und bringt die Sicherheits-Patches vom 1.9.2017 von Android-Hersteller Google auf mein Huawei-Smartphone unter Android 6 Marshmallow.

Das Update hat einen Umfang von 88 MB und ließ sich auf dem Mobiltelefon recht schnell und ohne irgendwelche nachfolgenden Probleme installieren.

Nach dem Update lief alles auf dem Smartphone flüssig und ohne Ruckler oder ähnliche Erscheinungen. Deshalb kann ich die umgehende Installation nur empfehlen.

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Browser Vivaldi 1.12 mit Highlight für Fotofreunde

Das heute veröffentlichte Update zum Browser Vivaldi 1.12 erfüllt drei Wünsche der Benutzer. Für Fotofreunde gibt erlaubt der Browser jetzt einen direkten Einblick in die Bildeigenschaften von eingebundenen Fotos.

Hinzu kommt noch eine ausführlichere Download-Info und eine Option zur Einstellung der Farbsättigung der Browser-Themes. Natürlich wissen die Vivaldi-Macher, dass viele Nutzer eigentlich auf noch größere Funktionen warten, zum Beispiel auf eine Synchronisierung oder einen integrierten Mail-Editor. „Wir arbeiten hart daran“beruhigt Vivaldi-Chef Jon von Tetzchner die Community des Browsers.

Screenshot: Vivaldi
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Apple: Mit iOS 11 kommt der Ärger

Apples neues iOS 11 wird ausgerollt – und mit dem Mobilbetriebssystem offenbar auch eine Menge Ärger. Seit vorgestern ist die offizielle Version im Anrollen, aber viele Nutzer beschweren sich schon im Internet über massive Probleme mit der Software.

Apple hat allen neueren iPhone-Modellen ab dem 5s sowie fast allen iPads sein Software-Update aufs Auge gedrückt. Aber besonders die Nutzer des älteren iPhone 5s sollten sich jedoch gut überlegen, ob sie das Update wirklich einspielen.

Es könnte nämlich zu Beeinträchtigungen bei Geschwindigkeit und Performance des Mobilgeräts führen. Auch bei den iPads macht iOS 11 Probleme. So berichtete ein Nutzer des iPad Mini 2, dass das Update sein iPad „sehr langsam“ gemacht hätte. Gleichzeitig sei das Update auf seinem iPhone 6s Plus aber völlig unproblematisch verlaufen…

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