Erotikhändler Beate Uhse stellt Insolvenzantrag

Nein, es war nicht die Erschöpfung – weder durch sexuelle Exzesse noch durch Überlastung im Versandbereich des ältesten und größten deutschen Erotik-Unternehmens. Es war mehr ein Zusammenbruch wegen Vernachlässigung der neuen Medien im Internet.

Der letzte Hype für das da schon börsennotierte Unternehmen kam 1989 mit der zusätzlichen Nachfrage aus dem Osten nach der Wiedervereinigung. Der Sozialismus hatte Nachholbedarf. 😉

Zur Jahrtausendwende wuchs dann aber die Konkurrenz mit kostenlosen Porno-Videoclips aus dem Internet enorm. Bei Beate Uhse ging der Umsatz mit Sexfilmen wegen des Gratisangebots dementsprechend zurück.

Und auch im Onlinehandel wurden immer neue Wettbewerber groß, die sich durch zeitgemäße Präsentation von dem angestaubten Traditionsunternehmen abhoben.

Konkurrenten wie Amorelie und andere haben den Vorreiter des Sex-Versands schon lange überholt. Der Einstieg von Beate Uhse in den E-Commerce kam Experten zu Folge einfach zu spät – und der Insolvenzantrag wurde heute gestellt.

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Datenschutz-Browser Firefox Klar 4.0

In Version 4.0 bekommt Mozillas „Datenschutz-Browser“ Firefox Klar zwei neue Funktionen. Das ist zum einen der Schnellzugriff auf bevorzugte Internetsites und die Möglichkeit, eine Suchmaschine nach eigenen Vorlieben auszuwählen. Dabei lässt sich jede Seite, die ein Suchfeld hat, auch als Suchmaschine voreinstellen.

Beide Funktionen habe die Community sich gewünscht, schreibt Mozilla dazu. Das Ziel sei es, einen Browser ganz nach den Wünschen der Nutzer zu entwickeln.

Das Problem mit den immer wieder neu einzutippenden URLs gehört auch beim „Super-Datenschutz-Browser“ Tor zu den Gründen, warum die Benutzer lieber mit einem „normalen“ Browser surfen.

Ab sofort können die Benutzer von Firefox Klar die gewünschten Webseiten in eine „persönliche Autovervollständigungs-Liste“ eintragen wie ein Lesezeichen. Danach sind bei der Adresseingabe nur noch die ersten Buchstaben der Lieblingsseite nötig, um sie aufzurufen, denn der Browser komplettiert die URL automatisch gemäß der Liste. 450 „beliebte Adressen“ sind schon vorgegeben. Die Liste der persönlichen Seiten ist nur für den Nutzer einsehbar.

Firefox Klar legt besonderen Wert auf Privatsphäre: In der Voreinstellung blockiert der Browser Werbe-Tracker, Analytics-Code und Social-Media-Tracking. Mit einem Klick werden sämtliche Sitzungsdaten gelöscht.

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Kostenlose und legale Weihnachtslieder

Mit Riesenschritten geht es jetzt auf Weihnachten zu – das 3. Adventswochenende steht vor der Tür. Die Saison für Weihnachtslieder geht schon ihrem Höhepunkt entgegen.

Schulen, Kindergärten, Musikschulen und Musikfreunde aller Couleur, die das Angebot noch nicht kennen, will ich kurz vor dem Fest noch einmal auf die kostenlosen und legalen Weihnachtslieder (Noten und Texte) vom Verein Musikpiraten e.V. unter dem Titel „Singen im Advent“ hinweisen.

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Das Märchen von der guten Lufthansa und der bösen EU

Irgendwie hatte ich schon fast Verständnis dafür, dass auch die Airline NIKI jetzt die Segel streichen Flügel anlegen musste. Fast alle Medien berichteten ja schon fast gleichgeschaltet, dass es die böse EU mit ihren unerfüllbaren Forderungen war, die der lebendigsten Linie des Air-Berlin-Konglomerats den Dolch zwischen die Rippen gestoßen hat.

Die Grundzüge des Märchens von der selbstlosen Lufthansa

Selbst im hinterletzten Winkel meines Hirns keimte kein Vorwurf an die Politik, die ja immerhin NIKI mit einem 150-Millionen-Kredit in der Luft gehalten hat, oder die zur rettenden Übernahme fast selbstlos herbeigesprungene Lufthansa, die ja nach Medienberichten großzügig auf Start- und Landerechte (sogenannte Slots) verzichtet hatte, damit Brüssel die Übernahme gestattete, auf.

Wer mich kennt, weiß, dass das völlig untypisch für mich ist. Aber wenn alle beteiligten Mächtigen scheinbar so sozial und selbstlos handeln, damit nicht tausend Mitarbeiter von NIKI als Weihnachtsüberraschung die Kündigung kriegen, Zehntausende von Flugreisenden weit entfernt von Hause nicht abgeholt werden und dazu noch Hunderttausende auf ihren vertrauensvoll direkt gebuchten Flugtickets ohne Schadensersatz sitzen bleiben könnten.

In Wahrheit war die Lufthansa zu gierig und hat den Bogen überspannt

Jetzt kommt auf einmal heraus, dass diese Sicht nichts anderes als ein von allen Beteiligten verbreitetes Märchen ist – was mein Weltbild auch wieder stimmig macht.

In Wahrheit wollte die Lufthansa für die NIKI-Übernahme nämlich nach aktuellsten Informationen von Spiegel Online kaum auf die wichtigsten Slots verzichten, die ja im Grunde den einzigen realen Wert des Unternehmens darstellen. Sie erklärte sich weder in Berlin-Tegel noch in München dazu bereit, die Start- und Landerechte von NIKI preiszugeben.

Nur in Düsseldorf hätte sie einen sehr kleinen Teil ihrer Slots an die TUIfly und einen anderen Wettbewerber übertragen. Tegel, Düsseldorf und München waren ja immer die mit Abstand wichtigsten deutschen Flughäfen der Air-Berlin-Gruppe.

Die Kranich-Linie wollte ein Quasi-Monopol

Auf diese Tour wollte sich die Lufthansa also eine alles dominierende Stellung in Deutschland sichern – was die EU jetzt vernünftigerweise verhindert hat. Denn Start- und Landerechte sind der entscheidende Engpass im überlasteten Luftraum, und die Air-Berlin-Gruppe besaß mehr als 160.000 solcher Abflug- und Landegenehmigungen pro Jahr.

Auch auf dem wichtigsten Auslandsflughafen der früheren Air-Berlin-Gruppe in Palma de Mallorca wollte die Lufthansa höchstens einen sehr kleinen Teil der Slots abgeben. Wäre das durchgegangen, hätte der Konzern die profitablen Strecken zwischen Mallorca und dem deutschsprachigen Raum, wo selbst Air Berlin einst gutes Geld verdiente, mit großem Abstand dominieren können. Die Lufthansa strebte ein Quasi-Monopol an, und die EU hat das korrekterweise jetzt verhindert.

Auch auf anderen beliebten Urlauber-Flughäfen und in Zürich wollte der Konzern mit dem Kranich nur auf wenige Rechte verzichten. Dem Spiegel sagte ein Sprecher der Lufthansa auf Anfrage: „Wir dürfen dazu nichts sagen.“

Foto: airberlin, Ken Fielding, CC BY-SA 3.0
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Der Dezember-Patchday kommt mit kumulativen Updates

Mit dem Dezember-Patchday kommen neue kumulative Updates für alle Versionen von Windows 10, die die vorangegangenen Updates aus dem November ersetzen und noch einmal eine Reihe von Sicherheitslücken schließen und Fehler beheben.

Microsoft hat soeben für das Fall Creators Update (Version 1709) die neue Buildnummer 16299.125 veröffentlicht. Die Details dazu finden Sie unter KB4054517.

Für das Spring Creators Update, Windows 10 Version 1703, steigt die Versionsnummer mit dem gestrigen Update auf 15063.786, dazu findet man die Einzelheiten in der Knowledge-Base unter KB4053580.

Nutzer, die das Anniversary Update oder Windows Server 2016 installiert haben, erhalten das Build 14393.1944 (KB4053579).

Alle Patches und auch alle verfügbaren Versionen dazu hat Microsoft schon im Windows-10-Update-Verlauf aufgelistet. Die meisten Änderungen besteht aus allgemeinen Verbesserungen, Fehlerbehebungen und einigen Sicherheits-Aktualisierungen. Die Security-Updates betreffen unter anderem den Browser Microsoft Edge, die Scripting Engine und Windows Server.

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Happy Birthday

Es ist ein weiteres Jahr vergangen, und heute jährt sich wieder der Geburtstag des Mädchens, das vor 30 Jahren für diesen Schattenriss von „Monsieur de Paris“ Jacques Matéos in der Düsseldorfer Altstadt Modell gestanden hat.

Ein Mädchen, das mein Leben stärker beeinflusst hat als jeder andere Mensch auf diesem Planeten.

Genau 42 Jahre ist sie jetzt dabei.  42 – die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Ich wünsche von Herzen
alles Gute für die kommenden Jahre.

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Amazon startet heute sein Streaming mit HDR10+

Samsungs dynamisches HDR-Format HDR10+, das die Koreaner entwickelten und das von Panasonic und Philips unterstützt wird, setzt heute einen Meilenstein:

Einem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhab zufolge wird Amazon ab dem heutigen Mittwoch Videos mit erhöhtem Kontrastumfang (High Dynamic Range, HDR) im Format HDR10+ an dafür ausgestattete Fernseher aus dem Hause Samsung streamen.

Yonhab bezieht sich bei dieser Meldung auf eine Ankündigung von Samsung. Ob die HDR10+-Streams direkt beim Start auch schon für die europäischen Samsung-TVs zur Verfügung stehen werden, ist noch nicht bekannt.

Geräte und Medien für HDR10+

Alle Samsung UHD-TVs des Modelljahres 2017 unterstützen schon ab Werk HDR10+, die 2016er-Geräten brauchen dafür aber ein Update. Für Panasonics 4K-Pro-Reihe aus diesem Jahr fehlt das schon angekündigte Firmware-Update noch. Ob sich auch die 2017er-Modell von Philips nachrüsten lassen , ist auch noch nicht bekannt. Beide Hersteller wollen aber mit der kommenden Gerätegeneration die HDR10+-Unterstützung ab Werk mitliefern.

Ungefähr 100 TV-Sendungen und Filme sollen nach Angaben von Yonhab schon im HDR10+-Format bereitstehen. Dabei konkret nannte die Nachrichtenagentur auch die Amazon-Eigenproduktionen „The Grand Tour,“ „The Tick“ und „The Man in the High Castle.“

Bei den Hollywood-Studios gehört schon 20th Century Fox dem HDR10+-Lager an, Warner hat die Unterstützung von HDR10+ zumindest nicht ausgeschlossen – will aber dafür nicht im Gegenzug die Unterstützung von Dolby Vision einstellen.

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Der Bitcoin bleibt bei 17.000 Dollar

Die Digitalwährung Bitcoin bleibt nach ihrem Aufstieg in den klassischen Finanzmarkt durch die erste Ausgabe von Futures an einer regulierten Börse am Montag weiter gefragt. Bis heute hielt sie sich auf den wichtigsten Handelsplätzen in der Nähe von 17.000 US-Dollar, wie der Chart zeigt.

Am dritten Handelstag seit dem Start des ersten Terminkontrakts kostete ein Bitcoin auf dem Handelsplatz GodmodeTrader (GT) heute früh rund 16.500 Dollar. Auf der anderen wichtigen Plattform Coinbase, wo die Kurse zuletzt besonders heftig ausschlugen, notierte sie gestern bei 17.240 Dollar.

Seit dem Start des ersten Terminkontrakts an einer regulierten Börse lässt sich der Bitcoin nun auch am klassischen Finanzmarkt handeln und nicht nur auf den spezialisierten Online-Portalen. Direkt am Montagabend war der Preis für einen Bitcoin vor diesem Hintergrund zum ersten Mal auf allen wichtigen Handelsplätzen über 17.000 Dollar gestiegen – auf Coinbase sogar zeitweise über 18.000 Dollar.

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Foto: Rosen im Sonderangebot

Diese hübschen gelbroten Rosen fielen mir gestern beim Einkauf mit Martin auf. Der Blumenladen im Edeka-Supermarkt Wiewel in Lüdinghausen warf die Sträuße für 1,99 € auf den Markt, weil die angeblich schon älter waren.

Wie das Foto zeigt, habe ich den Kauf riskiert und auch nicht bereut. Im Preis war sogar ein Tütchen Rosenfutter eingeschlossen, und auch heute Morgen stehen die edlen Blümchen wie eine Eins in ihrer Vase. So viel Freude für so wenig Geld bekommt man eher selten…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Trump will zum Mond – Yeaaah!

Es wird auch Zeit, dass jemand das Gerät, das in den USA den Präsidenten abgibt, endlich zum Mond schießt! Allerdings – ich höre gerade, so sei das nicht gemeint…

Das war wohl Fake News

Leider soll nicht das strohblonde Frettchen mit dem darunter getackerten Pussygrabber endlich auf den Mond geschossen werden, sondern nur ein paar echte Astronauten.

Das allerdings sollte noch während der Amtszeit des Frettchens und seines Unterbaus passieren – was die NASA dann aber als Zielvorstellung auch gleich wieder kassierte.

Der Donald durfte wieder was signieren

Weil der Donald aber doch so gerne irgendetwas öffentlichkeitswirksam vor laufenden Kameras signiert, unterzeichnete er dazu jetzt eine Anordnung, mit der die NASA beauftragt wird, bemannte Missionen zum Mond zu unternehmen.

Kein Plan und kein Budget, aber allemale eine gute Gelegenheit für eine weitere Signaturshow des Frettchens im Weißen Haus

Ausgerechnet ein Klimaleugner als Chef der Weltraumbehörde

Dummerweise ist NASA-Direktor Robert Lightfoot kein Frettchenfreund und sein designierter Nachfolger Jim Bridenstine bisher nicht vom Kongress bestätigt. Das hat natürlich mit Jim Bridenstines mehr als zweifelhaften Äußerungen zum Klimawandel zu tun. Der Mann ist eine typische Autokraten-Marionette: Gehorsam geht vor Kompetenz.

„Diese Missionen sollten nicht nur dazu dienen, eine Fahne in den Mondboden zu stecken und Fußabdrücke zu hinterlassen, sondern auch eine Station aufzubauen, um von dort aus Expeditionen zum Planeten Mars und anderen Zielen im All zu starten“, las das Frettchen seine diffuse „Anordnung“ dann abschließend vom Teleprompter ab. Gute Nacht, Amerika!

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