Betrug beim Amazon-Onlinekauf

AmazonVerdiWeihnachtsmannBetrüger haben schon länger das Potenzial erkannt, über die Amazon-Webseite Geld zu verdienen – allerdings ohne bestellte Waren wirklich zu liefern. Schon seit Monaten läuft diese Betrugsmasche nach Informationen von Golem immer wieder ähnlich ab:

Auf Amazon taucht ein gefälschter Marketplace-Eintrag auf, über den hochwertige und teure Elektronikprodukte ungewöhnlich preisgünstig angeboten werden. Zum Teil wird weniger als die Hälfte des normalen Preises verlangt.

panzerknackerMan erkennt diese Betrüger eigentlich fast immer bei der Zahlungsart. Nicht nur die direkt von Amazon verkauften Artikel, sondern auch die Produkte der Marketplace-Händler werden immer über das Amazon-Konto bezahlt.

Bei den Betrugsversuchen wird der Kunde in aller Regel aufgefordert, den Kaufpreis am Amazon-Konto vorbei direkt an die Betrüger zu bezahlen. Wer sich darauf einlässt, das Geld außerhalb des Amazon-Systems beispielsweise über Paypal, Western Union oder Paysafe zu transferieren, verliert damit die Möglichkeit, die Zahlungen über Amazon wieder zurückzubekommen.

Alle Schutzmaßnahmen von Amazon für seine Kunden greifen dann nicht mehr. Wenn man das macht, ist das Geld meist unwiederbringlich weg – die bestellte Ware wird natürlich nicht geliefert. Besonders in der Vorweihnachtszeit gilt: Augen auf beim Online-Kauf!

Über Klaus

Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder des "Neulands".
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2 Kommentare zu Betrug beim Amazon-Onlinekauf

  1. Pingback: Amazon sperrt Händler willkürlich aus | Klaus Ahrens: News, Tipps und Fotos

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