Ein Wochenende mit dem Rotzlöffel von der Russenmafia

Obamas Wahlhilfe für Angela Merkel am Sonntag war nicht wirklich fair. So sympathisch der vierundvierzigste, aber erste farbige US-Präsident im Ruhestand auch rüberkommt, aber ob der Oberabhörer und Drohnenkrieger wirklich einen Nobelpreis verdient hat?

Der deutsche Außenhandelsüberschuss

Aber wer würde schon einen Obama für einen Trump tauschen? Auch wenn es für den smarten Hawaiianer 1.000 Trumpel gäbe – ich würde es nicht machen. Und nach den Erfahrungen des Wochenendes beim EU-Treffen und beim Nato-Gipfel dürften ihn maximal noch Typen wie Erdogan oder Orban nicht zur Hölle wünschen.

Der ausgerechnet von der Deutschen Bank finanzierte Mafia-Freund und mehrfache Pleitier aus New York beklagte sich bei der EU heftig über den Außenhandelsüberschuß Deutschlands: „Schauen Sie sich die Millionen von Autos an, die sie in den USA verkaufen. Fürchterlich. Wir werden das stoppen.“ Niemand zwingt ja die Amis, deutsche Autos zu kaufen, aber das scheint Trump nicht zu jucken.

Obwohl sogar Juncker die Deutschen und vor allem den freien Handel verteidigte, war kein Klarkommen mit dem Narzissten auf dem Präsidentenstuhl des mächtigsten Landes der Welt. Was (nicht nur) Wirtschaft angeht, hat der Egomane mit dem gelben Frettchen auf der Glatze nämlich nicht den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung…

„Schulden“ eintreiben beim Nato-Gipfel

Beim Nato-Gipfel gab es sogar ein Willkommensgeschenk für den Populisten aus den USA: Ein Denkmal aus Teilen des World Trade Centers und den Beitritt der Nato zur Anti-IS-Koalition.

Von Trump gab es dafür nur Beschimpfungen und Forderungen: „23 von 28 Ländern zahlen noch immer nicht, was sie zahlen sollten„, war sein Vorwurf. „Das ist nicht fair gegenüber dem Volk und den Steuerzahlern der USA.“ Diese Länder schuldeten den USA angeblich aus den vergangenen Jahren „eine ungeheure Menge an Geld„. Dabei erzeugte der US-Präsident laut Spiegel den Eindruck, er habe eine Horde ungezogener Kinder zur Standpauke antreten lassen.

Diese Nummer hat etwas von Schutzgelderpressung, vermutlich gelernt von den vielen Mafiosi, die nach aktuellen Dokumentationen im Laufe der Zeit im Trump-Tower in New York residierten. Lernfähig ist das Frettchen also schon…

Das Beste kommt zum Schluß

Heute dürfte der Rüpel wohl beim G7-Gipfel in Taormina auf Sizilien herumpöbeln – man darf schon gespannt sein, welcher Schwachsinn diesmal aus seiner Sprechöffnung kommt. Gegen Böswilligkeit kann man ja noch argumentieren, aber gegen Dummheit in Personalunion mit Narzissmus ist eben noch kein Kraut gewachsen…

Bild: Whitehouse.gov

Über Klaus

Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, Kommentar, News, Politik, Recht, Sicherheit, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Ein Wochenende mit dem Rotzlöffel von der Russenmafia

  1. Pingback: Donald J. Trump trampelt die Umwelt platt | Klaus Ahrens: News, Tipps und Fotos

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.