Facebook bringt autarke VR-Brille für 199 Dollar

Nach dem Jahreswechsel will Facebook eine autarke Virtual-Reality-Brille mit der Bezeichnung Oculus Go in den Handel bringen, kündigte das Unternehmen auf seiner OC4-Entwicklerkonferenz an.

Autark heisst: funktioniert ohne PC oder Smartphone

Die neue Go-Brille kommt ohne PC oder Smartphone aus und ist kompatibel zur Gear VR – es gibt also vom Produktstart an ein großes Software-Angebot. In den USA soll das Gerät 199 US-Dollar kosten, der Euro-Preis steht noch nicht fest. Noch in diesem Jahr soll eine Version für Entwickler ausgeliefert werden.

Beim Oculus-Go-Headset sind die Lautsprecher ins Kopfband eingebaut. Wer einen anderen Kopfhörer benutzen möchte, kann das über eine Klinkenbuchse tun. Nach Herstellerangaben soll ein LCD mit schnellen Schaltzeiten und 2560 × 1440 Pixeln zum Einsatz kommen. Die Füllrate soll höher sein als bei den sonst in VR-Headsets üblichen OLED-Displays, der gefürchtete Fliegengitter-Effekt soll dadurch weniger sichtbar sein. Außerdem sollen neue Linsen ein größeres Sichtfeld ermöglichen.

Entwicklermodell Santa Cruz kommt im nächsten Jahr

Zu der schon im Vorjahr gezeigten kabellosen VR-Brille mit dem Codenamen „Santa Cruz“ gibt es weiterhin noch keinen konkreten Erscheinungstermin – Facebook kündigte ein Entwicklermodell für 2018 an.

Ähnlich wie bei Microsofts Windows-Mixed-Reality-Headsets kommt bei Santa Cruz das sogenannte Inside-Out-Tracking zum Einsatz. Dabei erkennen in die Brille eingebaute Kameras die Umgebung und orientieren sich dadurch im Raum.

Die Controller werden auch von den Sensoren im Raum getrackt. Während die Windows-Geräte mit zwei Kameras arbeiten, nutzt Oculus sogar vier – das soll vor allem die Hand-Controller zuverlässiger und in einem größeren Tracking-Bereich erkennen lassen.

Über Klaus

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