KIs: Die Menschheit in der Hand der Maschinen

Ein Werbeclip für die neue Suchmaschine Quant, die laut Einblendung „die Privatsphäre respektiert“, hat einen  gewissen Aufweck-Effekt für Leute vom Kaliber „Ich hab ja nichts zu verbergen“.

Der kurze Clip, der einem seit vierzehn Tagen auf fast allen deutschen TV-Kanälen unter die Optik kommt, macht deutlich, wo die Gefahren für Menschen liegen, deren intimste Daten in die Hände von „Verwertern“ wie Google oder Facebook gefallen sind.

Die Daten sind das neue Gold…

Es ist ja zunächst einmal nur die Spitze eines Eisbergs, die hier offen gelegt wird. Internet-Suchmaschinen, Betriebssysteme und Programme sammeln auf Deubel komm raus persönliche Daten ihrer Benutzer nur deshalb, weil man als Besitzer dieser Daten für viel Geld zielgerichtete persönliche Werbung an Unternehmen verkaufen kann, die wiederum dem Konsumenten Waren und Dienstleistungen verkaufen wollen, die im Grunde kein Mensch braucht.

Obwohl deren Bereitstellung unseren (bisher einzigen) Planeten Erde schon jetzt an den Rand des Abgrund geführt hat, ist die wirtschaftliche Ausbeutung mit Hilfe der gigantischen Datenmengen nicht der gefährlichste Aspekt der Kontrolle der Menschen durch Computer aller Art.

… aber auch das neue Eisen!

Noch deutlich gefährlicher als der Missbrauch unserer persönlichen Daten zu kommerziellen Zwecken ist die Nutzung der durch Smartphones, Videokameras, die eigenen Autos und Ausnutzung von Sicherheitslücken durch „Staatstrojaner“ gewonnenen Daten zur lückenlosen Überwachung  und Kontrolle aller Menschen.

Für die IMs Angela Merkel und Thomas de Maizière, den obersten Bespitzeler der (Noch-)Regierung Merkel, dürfte das aber nur ein Schritt auf dem Weg zum totalitären Staat sein – denn sie liebäugeln schon jetzt mit dem Einsatz von KIs gegen die Menschen, was üble Experimente wie das Pilotprojekt zur Gesichtserkennung am Bahnhof Südkreuz in Berlin deutlich zeigen.

Und selbst vor dem deutschen Grundgesetz machen diese Politiker nicht Halt – wo zur Perfektionierung von Bespitzelung und Überwachung nötig, wird das einfach geändert oder uminterprätiert – so etwas lernen Politiker schon bei den ersten Fingerübungen in der Kreisklasse.

Deutliche Warnungen vor künstlicher Intelligenz (KI)

Das Ganze führt zu einer perfekten Sklavenhaltergesellschaft, in der man für die Haltung der Sklaven noch nicht einmal mehr Ketten braucht. Denn sobald das Bargeld abgeschafft ist (der 500er muss in einem Monat dran glauben), ersetzt virtuelles Geld auf Plastikkarten die Freiheit, die das Bargeld heute noch bietet.

Es hat schon seinen Grund, dass viele intelligente Menschen wie Bill Gates, Elon Musk, Stephen Hawking oder jetzt auch Hillary Clinton eine „Alarmglocke läuten, die wir leider irgendwie nicht hören“.

Künstliche Intelligenz ist nicht unser Freund

Und dieser Alarm sagt klar und deutlich: „Künstliche Intelligenz ist nicht unser Freund.“ KIs haben etwas mit den Besen in Altmeister Goethes Zauberlehrling gemeinsam: Einmal zum Leben erweckt sind sie unbeherrschbar.

In Johann Wolfgangs Ballade rettet der alte Meister den Zauberlehrling. Wenn aber endlich die Einsicht der Politiker „Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los“ kommt, gibt es keinen genügend potenten Meister mehr, der die autarken KIs in ihre Schranken weisen könnte – die Maschinen wissen schließlich nicht nur einfach alles von jedem, sondern kontrollieren bald auch alles, was zum Leben der Menschen auf unserem Planeten unabdingbar nötig ist.

Und die Entwicklung ist schon deutlich weiter fortgeschritten, als allgemein bekannt ist…

Über Klaus

Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder des "Neulands".
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