Naturkatastrophen korrigieren falsche Auto-Politik

Der Zusammenhang zwischen dem Schadstoffausstoß von Autos und dem Klimawandel, der zu immer heftigeren Naturkatastrophen wie aktuell dem Tropensturm „Harvey“ in Texas in den USA führt, ist nur schwer zu belegen.

Flächenversiegelung ist schädlicher als die Autos selbst

Wenn dadurch schon mehr Wasser herunterkommt als früher, sind natürlich auch versiegelte Flächen an den lange andauernden hohen Wasserständen beteiligt. Dazu muss man wissen, dass die Innenstadt von Houston in Texas zu zwei Dritteln aus Straßen und Parkplätzen besteht – natürlich mit Beton und Asphalt versiegelt, wodurch das Wasser nicht versickern kann.

Nach Berechnungen von Wissenschaftlern der University of California gab es in den USA schon vor sechs Jahren mindestens 800 Millionen Parkplätze, möglicherweise sogar zwei Milliarden. Und das für etwa 250 Millionen Autos.

Der erste Satz in diesem Bericht: „Die Umweltbelastung durch die Parkplatzinfrastruktur kann die Umweltbelastung durch die Fahrzeuge selbst erreichen oder übersteigen“.

Bei uns ist es nicht besser

Das ist übrigens in Deutschland nicht viel anders. Und auch bei uns steht ein durchschnittliches Auto ca. 95 Prozent seiner Zeit einfach nur auf irgendwelchen versiegelten Flächen herum.

Da tut es doch richtig gut zu sehen, dass die hauptsächlichen Verursacher der Misere, die Autos, im von ihnen selbst verursachten Wasser vor sich hin rosten, wie man es in unserem Artikelbild sehen kann.

Einen interessanter Artikel von Christian Stöcker zu diesen Zusammenhängen fasst diese Situation heute bei Spiegel Online sehr anschaulich und auch für Nicht-Fachleute nachvollziehbar zusammen.

Foto: Flut bei Portland, USA, Oregon Department of Transportation, CC BY-SA 2.0

Über Klaus

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