Wave Computing übernimmt CPU-Hersteller MIPS

Was macht man als Turbokapitalist, wenn der Durchschnittsmensch immer weniger mit dem neoliberalen Raubbausystem der globalen Wirtschaft klar kommt? Ganz einfach: Man setzt auf künstliche statt auf natürliche menschliche Intelligenz!

KI-Spezialist Wave Computing übernimmt Prozessorschmiede MIPS

Zu diesem Zweck hat jetzt das 2010 gegründete KI-Startup Wave Computing die schon seit 1984 existierende Prozessorschmiede MIPS von dem Investor Tallwood Venture Capital übernommen. MIPS soll auch weiterhin als eigene Abteilung von Wave Computing CPU-Designs an Kunden lizenzieren.

Das Unternehmen Wave Computing hatte schon im März dieses Jahres angekündigt, in Zukunft auf Chips in MIPS-Technologie zu setzen, die unter anderem beispielsweise in Routern genutzt werden.

Viele Patente zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Deep Learning

Wave Computing entwickelt Chips für Künstliche Intelligenz (KI) und Deep Learning. Durch die Übernahme von MIPS sichert sich das Unternehmen auch reichlich Patente: nach Aussage von MIPS besitzen die beiden Unternehmen nun zusammen 425 schon erteilte oder beantragte Patente.

„Die Übernahme von MIPS ermöglicht uns die Kombination von Technologien, um eine ideale Plattform für KI und Deep Learning zu entwickeln“begründete Wave Computing CEO Derek Meyer die Übernahme.

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Foto: Bäume an der Ostwallschule

Nachdem die ganz ganz große Hitze des Frühsommers vor einer Woche endlich mal eine Pause eingelegt hat und ab und zu auch etwas Regen aus dem grauen Himmel fällt, geht es den Wiesen, Sträuchern und Bäumen wieder sichtbar besser.

Die Bäume hängen voll mit Samen

Diese Baumgruppe steht an der Ostwall-Schule in Lüdinghausen, am Ostwall Ecke Janackerstiege. Die meisten der Bäume vom Ahorn über die Linde, die Vogelbeere und die Eberesche bis hin zur Birke haben ihre Blüte schon hinter sich und inzwischen auch schon die Samen für die nächste Baumgeneration gebildet, was man besonders gut an dem Ahorn vorne rechts und an der Linde links daneben sehen kann.

Das Foto entstand im Sitzen

An dieser Stelle, wo der Ostwall-Ableger auf die Janackerstiege trifft, erweitert sich die Stiege durch die Gärten zu einem kleinen Platz mit drei Bänken, die beim Heimschleppen der Beute eines Einkaufs zu einer gepflegten Pause einladen. Auf einer der Bänke saß ich vor drei Tagen, als ich diese Aufnahme machte.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0
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Tischspion HomePod mit Siri ab Montag in Deutschland

Apples intelligenter Lautsprecher HomePod soll sich ab kommendem Montag auch im deutschen Handel gegen den Wettbewerb von Google, Alexa und Co. durchsetzen.

Die KI Siri steckt im Apple-Rechenzentrum und nicht im Tischlautsprecher

Solche Geräte finden immer noch ihre Interessenten, obwohl die Bezeichnung „Tischspion“ klar macht, wo die Probleme dieser Geräte liegen, die jedes im Raum gesprochene Wort überwachen und (manchmal nicht nur) Kommandos oder Abfragen über eine Internetverbindung auswerten.

Der Tischlautsprecher soll in der nächsten Woche zum Preis von 350 Euro zu kaufen sein und dürfte sowohl bei Apple direkt (online oder in den Stores) als auch bei vielen Resellern verfügbar sein. Mit Lieferverzögerungen oder Ausverkäufen ist nach Einschätzung von Kennern des Marktes kaum zu rechnen.

In Englisch gibt es die HomePods schon länger

Apples HomePod ist in den USA, Australien sowie in Großbritannien schon seit Februar verfügbar. In den USA werden  350 US-Dollar plus Steuern für das Gerät fällig, in Großbritannien etwa 320 Pfund.

Außer in Deutschland startet am 18. Juni der Verkauf für den HomePod in Frankreich und in Kanada. Damit ist das Gerät jetzt in drei Sprachen für Apples digitale Assistentin Siri zu gebrauchen: in Englisch (mit verschiedenen Landesdialekten), Deutsch und in Französisch.

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Entwicklerplattform TeaHub als Ersatz für GitHub

Ersatz für GitHub klingt nach dem Ende der größten und bekanntesten Plattform für Softwareentwicklung. Dabei gibt es ja GitHub durchaus noch: Als Eigentum des Microsoft-Konzerns.

Viele freie Entwickler wollen nicht auf einem Microsoft-Service bleiben

Nach dem Verkauf der Entwicklerplattform GitHub an den Softwaregiganten Microsoft trauen viele Entwickler von FOSS-Projekten (Free and Open Source Software) GitHub nicht mehr und wandern ab. So wechselten in der Spitze immerhin 32.000 Projekte pro Stunde von GitHub zu der Alternative GitLab.

GitLab ist kein guter Ersatz für GitHub

Dummerweise nutzt GitLab auch Azure von Microsoft, und zu den Hauptinvestoren dieser Plattform gehört dann auch noch Google Ventures, was beides nicht für GitLab als sicheren Hafen für freie Open-Souce-Projekte spricht.

Gerade erst wurde GitLab noch von Google Ventures mit immerhin 20 Millionen Dollar unterstützt…

TeaHub ist neu und bisher noch unbelastet

Als unter diesem Aspekt zurzeit sicherer Hafen für kritische Projekte bietet sich seit letztem Donnerstag die neue Plattform TeaHub an.

Wichtige Voraussetzungen für Unabhängigkeit: TeaHub soll komplett auf Open Source basieren und “on-premise” – also ohne Cloud-Hosting – betrieben werden.

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Foto: Schmetterlings-Orchidee mit Erst- und Zweitblüten

Die letzte in meinem Apartment verbliebene Orchidee, eine kleinblütige, weinrote asiatische Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis), steht schon seit zwei bis drei Wochen wieder in voller Blüte und verschönert die sommerliche Optik meiner bescheidenen Hütte.

Eine neue und eine wiederverwendete Blütenrispe

Die untere der beiden Blütenrispen ist im April frisch ausgetrieben, während die obere wie unschwer zu erkennen ist, als Seitentrieb aus der nach ihrer letzten Blüte in der Weihnachtszeit zurückgeschnittenen Rispe kommt – also eine Erst- und eine Zweitblüte.

Blüten an neuer Rispe kaum größer als „Recycling-Blüten“

Dabei sind die Blüten der neuen Rispe kaum größer als die der zurückgeschnittenen Weihnachtsrispe. Der kleine sichtbare Unterschied ergibt sich hauptsächlich aus der perspektivischen Verkleinerung des bei der Aufnahme weiter vom Objektiv entfernten Blütentriebes.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0
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Juni-Patchday: Microsoft schließt 50 Sicherheitslücken

Wie immer am zweiten Dienstag des Monats hat Microsoft vorgestern eine große Anzahl neuer Updates veröffentlicht.

Die Sicherheitsupdates schließen insgesamt 50 Lücken, die die Sicherheit von Windows-Rechnern gefährden. Elf von den Schwachstellen gelten als “kritisch”, die Patches für die restlichen 39 Lücken hat Microsoft als “wichtig” eingestuft.

Spectre-Updates inklusive

Die Updates werden allen Nutzern empfohlen, weil die damit geschlossenen Schwachstellen nicht nur das Umgehen von Sicherheitsfunktionen erlauben, sondern auch Informationen offenlegen und sogar zum Erhöhen von Berechtigungen führen können.

Zu den Updates gehören unter anderem auch Patches für Spectre Variante 2 und für Variante 4, die auch als Speculative Store Bypass bekannt sind.

Bekannter DNS-Bug wird geschlossen

Die kritischste Lücke des Monats steckt diesmal im Windows Domain Name System (DNS) in der Datei DNSAP.dll. Für einen erfolgreichen Angriff muss ein Angreifer einem verwundbaren System nur über einen DNS-Server eine entsprechend präparierte DNS-Rückmeldung zuschicken.

Danach soll er auf dem Rechner schon Schadcode ausführen können. Von diesem DNS-Bug sind die Windows-Versionen von 7 bis 10 und auch mehrere Versionen von Windows Server betroffen.

Eine Liste mit Informationen zu den gepatchten Schwachstellen finden Sie unter anderem im Patchday-Blog-Artikel von Cisco Talos.

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Die Sparkasse am Markt Lüdinghausen schließt am 21. Juni

Es ist soweit: Die Sparkasse am Markt in Lüdinghausen, die seit April ja nur eine reduzierte Selbstbedienungsfiliale mit aktuell nur noch zwei Automaten ist, wird am 21. Juni, also am nächsten Donnerstag, zum letzten mal für die Kunden geöffnet sein.

So informiert ein Zettel über dem letzten dort noch vorhandenen Kontoauszugsdrucker die Kunden des gemeinnützigen Geldinstituts mit drei Sätzen.

Info-Zettel über dem Kontoauszugsdrucker

Ab dem 22. Juni ist die Sparkasse am Markt Geschichte, und die Rentner in der Innenstadt dürfen sich für ihre Bankgeschäfte mit ihrem Rollator zur weit entfernten Hauptstelle oder zur noch weiter entfernten neuen Filiale (Beratungsstelle Ostenstever) im Speckgürtel der Stadt begeben.

Als Trostpflaster gibt es dann wie schon angekündigt noch einen einzelnen Geldautomaten ohne Einzahlungsmöglichkeit in Geipings Laden für altbackenes Brot.

Der dürfte in dem kleinen Geschäft aber ohne größere Umbauten nur während der Geschäftszeiten nutzbar sein. Kontoauszüge, Überweisungen oder Geldeinzahlungen gehen dann am Markt wohl gar nicht mehr…

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Deutsche Glasfaser treibt Deutsche Telekom vor sich her

Was weder Politiker mit Eigentumsrechten an der Deutschen Telekom noch deren zahlende Kunden geschafft haben, nämlich den Drittel-Staatskonzern dazu zu bewegen, endlich mit dem langsamen Kupferkabel zur Internetanbindung aufzuhören und Glasfasern statt Kupferleitungen in die Häuser der Menschen zu verlegen, hat jemand anderes jetzt geschafft.

Die Deutsche Glasfaser als Stachel im Fleisch der Deutschen Telekom

Der Vorstandsbeauftragte für Breitbandkooperationen bei der Deutschen Telekom, Johannes Pruchnow, hat jetzt eingeräumt, dass der Ausbau kleiner Konkurrenten den Marktführer unter Druck setze.

„Natürlich piekst es die Telekom, wenn die Deutsche Glasfaser im ländlichen Raum eine rege Bautätigkeit entwickelt, und es bringt uns dazu, auch mehr eigenen Ausbau zu entwickeln“, bestätigte Pruchnow gestern auf der Branchenmesse Anga Com„Wir bieten jedoch mit Abstand am meisten Netzbauleistungen, wir leisten einen großen Beitrag.“

Der durchaus massiv zu nennende Ausbau der Deutsche Glasfaser auf dem Land (auch hier in Lüdinghausen) zwingt die Deutsche Telekom endlich zum Handeln. Im nächsten Jahr soll der Vectoring-Ausbau endgültig vorbei sein und (mit vielen Jahren Verspätung) mit der Verlegung von Glasfasern bis in die Häuser (Fibre To The Home – FTTH) begonnen werden.

Angela Merkel hat die Internet-Zukunft Deutschlands verspielt

Eigentlich ist es schon zu spät, denn Deutschland hat in fast 13 Jahren Angela Merkel inzwischen bei allen internetaffinen Kriterien den Anschluss schon unaufholbar verloren.

Merkel fand es in der Abhöraffäre und der nachfolgenden Diskussion als schick, vielleicht auch als taktisch hilfreich, sich als jemand ohne den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung über das Internet darzustellen und nannte das Internet damals „Neuland“ – inzwischen ein geflügeltes Wort und Synonym für IT-Dummies.

Das einzige, was Merkel und ihre Gesinnungsgenossen (hier soll noch einmal ausdrücklich der in zwischen als „Thomas die Misère“ bekannte frühere Innenminister Thomas de Maizière genannt sein) in der Politik am Internet interessierte, war, dass man darüber alle Menschen jederzeit ohne Anlass bespitzeln kann. Schließlich trägt heutzutage ja fast jeder seine eigene Abhöreinrichtung als Smartphone in der Tasche mit herum.

Hier dürften Stichwörter wie beispielsweise Staatstrojaner oder Vorratsdatenspeicherung oder die pseudosichere DE-Mail mit auf Geheiß der Politik eingebauter Abhörschnittstelle für den freundlichen Mitarbeiter der Verwaltung im Rathaus verdeutlichen, wie sehr uns die bisher immerhin schon fast 13 Jahre mit Merkel die Zukunft verbaut haben!

Kein einziges Ruhmesblatt in der deutschen Internet-Geschichte

Bei Merkels Amtsantritt zählte Deutschland noch mit Plattformen wie beispielsweise Studi-VZ, Herstellern von Smartphones oder Speicherbausteinen wie zum Beispiel Siemens und motivierten Internetfreaks zu den führenden Technologie-Nationen.

Heute sind wir in jeder denkbaren Beziehung zu innovativer Technologie des 21. Jahrhunderts von inkompetenten Politikern gegen Parteispenden komplett abgehängt worden und gehören auch in Sachen Bandbreite zu den Schlusslichtern in Europa und der Welt.

Und die fähigsten deutschen Köpfe machen ihren Weg inzwischen im Ausland – und fehlen in Deutschland an allen Ecken und Enden.

Gut, dass Frau Merkel keine Kinder und damit auch keine Enkel hat – denn die würden ihr zum Dank für die digitale Chancenlosigkeit Deutschlands (und damit auch ihre eigene) in der Welt vermutlich nachts die Kehle aufschlitzen – oder sie sogar nach einem zukünftigen Standrecht am hellen Tag erschießen.

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Hollywood-Trailer: Zwei Männer. Zwei Anführer. Ein Schicksal.

Der kleine Donald J. und der noch kleinere Jong Un – das scheint für die beiden Jungs sowas wie Liebe auf den ersten Blick zu sein – zumindest seit gestern. Wie lange das hält ist fraglich, denn Entscheidungen von Trump können erfahrungsgemäß extrem kurze Halbwertszeiten aufweisen.

„Raketenmann“ und „Seniler Greis“ im Trailer á la Hollywood

Dem „Raketenmann“ aus Nordkorea, der schon Hunderttausende seiner eigenen Landsleute umgebracht hat, um sie dann final als Dünger auf den Feldern der nordkoreanischen Gulags zu benutzen, brachte der „senile Greis“ einen Trailer im Hollywood-Stil mit.

Das Video zeigte Trump bei dem unterirdischen „Gipfeltreffen“ gestern auf seinem iPad und spielte es auch bei der abschließenden Pressekonferenz ab.

Die Anwesenden glaubten laut „Washington Post“ zunächst, dass es sich um einen Propagandafilm aus Pjöngjang handele. Das Filmchen ist etwa vier Minuten lang – und kommt daher wie der Trailer eines Hollywood-Blockbusters.

Trump und Kim in den Hauptrollen

In den Hauptrollen sieht man da den US-Präsidenten Donald J. Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, „bei einem Treffen, um Geschichte neu zu schreiben, um in der Sonne zu glänzen“, verkündet eine Stimme aus dem Off im Video: „Zwei Männer. Zwei Anführer. Ein Schicksal.“

Sollten Sie sich heute noch übergeben wollen, schauen Sie sich einfach das Video an…

Screenshot: White House Video
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Apple steigt mit iPhone und iPad auf USB-C um

Apples Lightning-Anschluss an den Mobilgeräten iPhone und iPad war für die Benutzer ein Paradebeispiel für Inkompatibilität und für Apple eine sprudelnde Einnahmequelle durch die proprietären Kabel, Adapter oder anderes Zubehör.

Offenbar überarbeitet der Konzern gerade die hauseigenen Netzteile und die dazu passenden Schnittstellen für kommende iPhones und iPads.

Die iPhones und iPads des nächsten Jahres kommen mit USB-C

In Branchenkreisen heißt es, die 2019er Modelle dieser iOS-Geräte werde „wahrscheinlich“ auf USB Typ C umsteigen. Die Verwendung von USB-C auch in Apples iPhone und iPad beschleunige die allgemeine Verbreitung dieser Schnittstelle weiter, hoffen besonders die Anbieter von Analogtechnik.

Noch ein Jahr lang Kasse machen, erst dann wird umgestellt

Weil der Konzern zurzeit noch in der Redesign-Phase stecke, setze er bei den für Herbst 2018 erwarteten iPhones zunächst noch unverändert auf die Lightning-Schnittstelle statt USB Typ C, berichtet Digitimes. Nach früheren Berichten will Apple dem iPhone in diesem Jahr aber erstmals ein leistungsfähigeres USB-C-Netzteil beilegen – und natürlich einen USB-C-auf-Lightning-Adapter.

Es ist nicht freiwillig, sondern der neue Ladestandard in der EU

Auch Apple hat sich nämlich wie fast alle anderen namhaften Smartphone-Hersteller auch gegenüber der EU-Kommission verpflichtet, USB Typ C als verbindlichen Ladestandard für neue Modelle in der EU einzuführen, und das bis spätestens 2021.

Dies setzt auch nicht zwingend voraus, einen USB-C-Anschluss in die Mobilgeräte zu integrieren, denn mit einem miotgelieferten USB-C-Netzteil und einem USB-C-auf-Lightning-Adapter kann Apple dieser Verpflichtung ja auch nachkommen.

Bei seinen Mac-Rechner setzt Apple inzwischen nur noch auf USB-C. Bei MacBook und MacBook Pro findet man außer einer Kopfhörerbuchse auch keinen weiteren Anschluss mehr (siehe Artikelbild).

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