Facebook verliert sein Gesicht – und Werbekunden

Die von Facebook stammenden Benutzerdaten, mit deren Hilfe der kranke Donald Trump Präsidenten der USA und die Brexitentscheidung in Großbritannien herbeigeführt worden sein sollen, haben zu einem deutlichen Gesichtsverlust beim „Gesichterbuch“ geführt.

Facebook-Werbung verliert deutlich an Reichweite

Das will nicht sagen, dass extrem viele User ihre Facebook-Konten geschlossen haben, sondern darauf hinweisen, dass das „Fratzenbuch“ mehr und mehr sein Renomée und seine Attraktivität als Werbepartner verliert.

Auch das Medienunternehmens Gruner + Jahr sieht diesen Verlust an Attraktivität für die Werbewirtschaft bei Facebook. „Ich spüre, dass ein gewisser Verdruss in der Werbewirtschaft entsteht, die ersten Unternehmen wenden sich ab“, sagte die Chefin Julia Jäkel der Süddeutschen Zeitung.

„Das Pendel war extrem weit ausgeschlagen, ich habe das immer für eine irrationale Überhöhung gehalten“, äußerte sich die Vorsitzende der Geschäftsführung des Hamburger Verlagshauses weiter: „Jetzt stellen die ersten Werbekunden fest: Es gibt kaum Kontrolle, in welchem Kontext die Anzeigen erscheinen, das Werbeerlebnis ist flüchtig“.

Besonders kritisch sieht Frau Jäkel auch Facebooks Geschäftspraktiken und sagt, das Sammeln privater und intimer Daten sei bei dem „Sozialen Netzwerk“ zum Geschäftszweck geworden. „Das Unternehmen experimentiert, wie einige andere aus dem Silicon Valley auch, sozusagen im Livebetrieb an der Gesellschaft. Das tut niemandem gut.“

Der Irrglaube, dass man mit Technologie immer alles lösen könne, habe zu lange das Handeln des Internet-Giganten bestimmt, womit sich jetzt Facebook, die Gesellschaft und am Ende auch die Politik auseinandersetzen müssten.

Nach den jüngsten Algorithmus-Änderungen bei Facebook würden jetzt deutlich weniger Leser von Facebook zu Gruner + Jahr kommen. Damit nehme die Bedeutung des Sozialen Netzwerks für den Verlag ab.

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Freifunk: Forum LH gestört, Sparkasse Ostenstever online

Leider kam es gestern wegen Wartungsarbeiten zu zwei kurzzeitigen Ausfällen des viel genutzten Freifunk-Zugangs Forum LH in der Münsterstraße in Lüdinghausen. Wie der Screenshot zeigt, fiel der Zugang zunächst am frühen Nachmittag für eine Stunde und dann noch einmal am Abend für gut zwei Stunden.

Auf dem Screenshot erkennt man auch schon den neuen Zugangspunkt Sparkasse Westmuensterland im neuen Sparkassen-Beratungscenter Ostenstever an der Geschwister-Scholl-Straße. Zum stufenweisen Vergrößern der Karte einfach draufklicken.

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Sicherheits-Patches fehlen auf Android-Smartphones

Am Freitag ging die 9. HITB-Sicherheitskonferenz in Amsterdam zu Ende, die diesmal ein besonders breites Echo im Netz und in den Medien fand. Der Grund:

Hier wurde aufgedeckt, dass vielen Smartphones die aktuellen Sicherheits-Patches von Hersteller Google nicht nur vorenthalten werden, sondern das dieser Fakt auch noch kaschiert wird, um die Benutzer zu täuschen.

Karsten Nohl und Jakob Lell stellten auf der Secrity Research Labs (SRL) auf der Hack in the Box-Konferenz in Amsterdam ihre Ergebnisse vor. Bei manchen Handyherstellern fehlten Dutzende der Patches, was die Mobilgeräte für eine Reihe bekannter Angriffe verwundbar macht.

Betroffen sind auch die Smartphones großer Hersteller, aber je preisgünstiger die Geräte sind, umso häufiger werden (meist aus Kostengründen) Patches ausgelassen und im schlimmsten Fall die Besucher dabei auch noch mit „Leerupdates“ darüber hinweggetäuscht.

Screenshots: Hack in the Box – Konferenz Ansterdam 2018

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Foto: Der Rest vom Osterfest

Ostern ist jetzt genau zwei Wochen her, aber einige Reste sind noch da. Auf den letzten Osterhasen-Servietten zeigt eine bunte Reihe von Schaumeiern, dass von meinem Lieblings-Osterkonfekt ausnahmsweise in diesem Jahr noch etwas übrig ist. Das ist mir in den letzten 10 Jahren nicht einmal gelungen…

Das Alte abschließen…

Aber trotzdem, es wird Zeit, Ostern abzuhaken, die letzten Ostereier einzuwerfen, sich den Mund mit der letzten Osterhasen-Serviette abzuwischen – und auch den streng blickenden Osterhasen mit Anzug und Krawatte (ein Geschenk meiner Ex,  > 20 Jahre alt) an meiner Eingangstür wieder gegen das fette Ermännchen Emil (ein Geschenk meiner Tochter, ca. 10 Jahre alt) auszutauschen.

…und das Neue begrüßen!

Dann sollte ich mich auch schon auf die neuen Herausforderungen konzentrieren. die ja auch schon in Sicht sind: Am nächsten Wochenende hat mein Lieblings-Enkelchen Juliana Kommunion und eine Woche später auch noch ihren neunten Geburtstag. Mein April 2018 ist also heftig mit Highlights durchsetzt…

Fotos: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10 und Fujifil Finepix S1600, CC BY-SA 4.0

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Google führt Emails mit Ablaufdatum ein

Die Internetseite Techcrunch berichtet, Google soll daran arbeiten, Nutzern seines Emaildienstes GMail den Versand von Emails mit vordefiniertem Haltbarkeitsdatum zu ermöglichen. und beruft sich dabei auf einen Tippgeber.

Danach soll diese neue Funktion zu einem größeren Update für GMail gehören. Das hat Google nach mehreren Medienberichten auch schon in einer Email an G-Suite-Administratoren angekündigt.

Emails mit Ablaufdatum

Nach Ablauf einer vom Absender festlegbaren Zeitspanne „zerstören“ sich die Emails von selbst. Das soll wohl heißen, dass sie nicht mehr abgerufen werden können. Laut dem Tippgeber zufolge dieser Mechanismus letztlich mit einem Linksystem funktionieren.

Es funktioniert mit einem Link-System und nur über GMail

Das Ganze funktioniert so, dass die Empfänger eine Email erhalten, die einen Link zu der eigentlichen Email enthält. Den können die Nutzer dann anklicken, und ihnen wird die Nachricht angezeigt – wenn sie noch nicht abgelaufen ist…

Um die Nachricht hinter dem Link dann auch anschauen zu können, muss der Empfänger sich bei seinem Google-Konto anmelden – sonst scheint es nicht zu funktionieren. Techcrunch vermutet außerdem, dass sich die in Zukunft noch ändern wird, wenn mehr Nutzer die angekündigte neue GMail-Version verwenden.

Absender einer Email mit Ablaufdatum können nach entsprechenden Screenshots vor dem Versand wählen, wie lange ihre Mail für den Empfänger sichtbar sein soll. In einem der Screenshots ist als Zeitangabe fünf Jahre! zu sehen – also lassen sich die Mails offensichtlich auch über längere Zeiträume terminieren.

Zeitpunkt des Updates steht noch nicht fest

Aktuell ist noch nicht klar, wann das Update für GMail und damit auch die Emails mit Ablaufdatum für die Nutzer zur Verfügung stehen. Ein Google-Sprecher erklärte gegenüber Techcrunch, dass man aktuell noch nicht so weit sei, die neuen Funktionen für alle Nutzer freizugeben.

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Unbegrenzt telefonieren mit Sipgates Satellite

Internet-Telefonie-Anbieter Sipgate hatte die App Satellite, die alle SIM-Karten-Funktionen bieten soll, gegen den deutlichen Widerstand der Deutschen Telekom fertiggestellt. Damit sind jetzt iOS-Geräte unter einer weiteren Rufnummer aus allen drei deutschen Mobilfunknetzen erreichbar.

Erst musste die Telekom überwunden werden

Die Telekom ermöglicht als einziger Anbieter in Deutschland die Zusammenschaltung von allen 200 Telefongesellschaften des Landes. Allerdings wollte sie diesen Service für ein konkurrierendes Produkt wie Satellite nicht verkaufen – der verschlafene Laden benimmt sich ja immer noch wie ein Staatsbetrieb.

Deshalb musste Sipgate erst eine eigene Telefongesellschaft gründen und umfangreiche Vertragsabschlüsse mit den Netzbetreibern tätigen.

Dann konnte Satellite kommen

Bei Sipgates Dienst Satellite bekommt man anders als bei bisherigen VoIP-Angeboten keine Festnetz-, sondern eine Mobilfunkrufnummer – allerdings ganz ohne SIM-Karte. Deshalb können die Benutzer dieselbe Nummer selbstständig und jederzeit auf mehr als einem Gerät einrichten.

Dafür reicht es aus, die zugehörige App auf dem entsprechenden Gerät zu installieren. Das kann man gut nutzen, um beispielsweise die Nummer gemeinsam mit einem Partner oder zusammen mit Vereinsmitgliedern zu nutzen oder private- und geschäftliche Rufnummern auf einem Gerät mit nur einer SIM-Karte einzurichten.

Die Konditionen mit Satellite

Auf der Welt über dieselbe Handynummer erreichbar sein, auch wenn man eine ausländische SIM-Karte eingesteckt oder noch nicht einmal einen Handyvertrag hat: Internet-Provider Sipgate bietet mit seiner neuen Satellite-App all das und mehr, 100 Freiminuten im Monat gibt es sogar kostenlos. Ab sofort kann man nicht nur EU-Nummern anrufen, sondern auch in 51 Länder weltweit telefonieren.

Außer iPhones kommen auch iOS-Geräte ohne SIM-Karte für Satellite in Frage, also zum Beispiel iPads. Auch an einer Implementierung für Android arbeitet Sipgate schon. Als nächsten Schritt will die Firma das Tarifangebot satellite Plus umsetzen, das unter anderem unbegrenzte Telefonie ermöglichen soll.

Screenshot: Sipgate

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Foto: Johannisbeerstrauch

Normalerweise ist der Flieder die erste Pflanze, die auf meinem Balkon im Forum Lüdinghausen Blätter austreibt, und danach ist die Birke dran. Aber in diesem Jahr hat eindeutig dieser Johannisbeerstrauch die Nase vorn.

Theoretisch führt das zu früheren Ernte saftig roter Johannisbeeren – in der Praxis sind aber die Amseln jedesmal schneller als ich.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Windows-Registry-Key gegen Spectre und Meltdown obsolet

Beim Fixen der Meltdown- und Spectre-Lücken hatte Microsoft einen Registry-Schlüssel eingeführt, der verhinderte, dass Systeme mit einem Lücken Virenschutz unter bestimmten Umständen diese Patches bekommen. Diesen Schlüssel konnte man auch händisch setzen.

Beim Ausspielen der CPU-Bug-Updates war es nämlich auf einigen Systemen zu Problemen gekommen, die letztlich zu Boot-Schleifen geführt hatten. Daraufhin hatte Microsoft angekündigt, AV-Programme müssten jetzt über den Registrierungsschlüssel signalisieren, dass sie mit den Patches kompatibel sind, bevor das System die Meltdown- und Spectre-Fixes erhält.

Diese Regelung wird nun wieder abgeschafft, der Registry-Schlüssel wird ab sofort nicht mehr beachtet.

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Vorgestern war Microsofts April-Patchday

Wie üblich hat Microsoft am zweiten Dienstag des Monats die Patches (Flicken) zum Abdichten seiner Softwareprodukte zum Download bereitgestellt.

Im April werden über 60 Schwachstellen in Azure, Edge, Hyper-V, Internet Explorer, Office, Scripting Engine und Windows geschlossen, von denen 25 mit dem Bedrohungsgrad “kritisch” daherkommen. Die meisten der übrigen Sicherheitslücken wurden als “wichtig” eingestuft.

Als kritischste Schwachstellen nennt Microsoft diverse Lücken in der Chakra Scripting Engine, die ja unter anderem auch mit Microsofts Browser Edge zusammenarbeitet. Hier soll für einen erfolgreichen Angriff schon der Aufruf einer präparierten Webseite ausreichen, warnt Microsoft.

Nach erfolgreicher Attacke sollen die Angreifer dieselben Nutzerrechte wie das Opfer haben und damit dann Schadcode ausführen können. Wenn das Opfer also Admin-Rechte hat, wird der Computer durch diesem Angriff kompromittiert. Auch der ältere Microsoft-Browser Internet Explorer ist für ähnliche Angriff anfällig.

Zusätzlich verteilt Microsoft auch ein Hardware-Sicherheitsupdate für das Wireless Keyboard 850. Es ist zwar recht aufwändig, soll aber Angreifern damit möglich sein, einen AES-Schlüssel zu extrahieren und erneut verwenden zu können. Damit können sie dann letztlich die Tastatureingaben nicht nur mitschneiden sondern sogar auch manipulieren können.

Wie üblich gibt Microsoft Informationen über alle gepatchten Sicherheitslücken im Security Update Guide bekannt. Leider ist diese Auflistung in der Regel recht unübersichtlich, deshalb sei der Hinweis auf besser aufbereitete Listen im Internet wie zum Beispiel im Patchday-Blog-Artikel von Cisco Talos gestattet.

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Foto: Ahornblüte an der Münsterstraße in Lüdinghausen

Endlich ist es so weit: Mit dem frühlingshaften Wetter sind auch die Knospen der Ahornbäume aufgegangen und die Bäume stehen inzwischen in voller Blüte.

Bei diesem Foto, bei dem ich einige Einzelblüten des Ahornbaumes direkt vor meinem Ostfenster zur Münsterstraße in Lüdinghausen mit dem dynamischen Zoom (Brennweite 270 mm) abbilden wollte, hat mein Smartphone aber sichtbar die Beine gestreckt.

Huawei P10 gegen Fujifilm FinePix S1600

Ohne Zoom ist das P10 von Huawei seinen Vorgängern P8 und P6 sicher deutlich überlegen, aber sobald der Zoom über den Faktor 2 hinaus genutzt wird, degradieren die Bilder leider recht deutlich.

Ich will  im Laufe des Tages noch ein Foto der Ahornblüten mit meiner Fujifilm-Kamera machen, um die Unterschiede zwischen Smartphone und echter Kamera aufzuzeigen.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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