Rundfunkbeitrag steigt in „ungewohnter Größenordnung“

Eine kräftige Erhöhung des kaum vermeidbaren Rundfunkbeitrags kommt als zusätzliche Belastung auf alle deutschen Haushalte zu – auch auf die Menschen, die weder ein Radio noch einen Fernseher besitzen.

So sieht es zumindest der Chef der Kommission für den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender (KEF), Heinz Fischer-Heidlberger. Er will wohl die merkwürdigen Vorstellungen der Öffentlich-Rechtlichen zur Digitalisierung über erhöhte Rundfunkgebühren finanzieren lassen.

Der Ex-Präsident des Bayerischen Obersten Rechnungshofs erklärte gegenüber dem MDR, dass wegen der steigenden Kosten bei ARD, ZDF und Deutschlandradio in der nächsten Gebührenperiode wohl eine Beitragserhöhung in „ungewohnter Größenordnung“ geben müsse.

Zahlen können wir erst abgeben, wenn wir wissen, was 2019/2020 auf dem Tisch liegt„, äußerte sich Fischer-Heidlberger. „Aber ich gehe davon aus, dass das auf jeden Fall über einem Euro Zusatzbeitrag liegen wird.

Bis 2020 ist der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro monatlich pro Haushalt festgeschrieben. Vor der jeweils nächsten Periode geben die öffentlich-rechtlichen Anstalten ihren Finanzbedarf an die KEF durch. Die Kommission prüft dann die Berechnungen und macht den Ministerpräsidenten der Länder einen Vorschlag für die künftige Höhe der verdeckten Steuer.

Interessante Vorschläge dazu laus dem Netz

  • ARD und ZDF verschmelzen
  • Die 55 Radioprogramme auf 7 oder 8 bundesweite eindampfen
  • Eine Big Band, ein Chor und ein Orchester sollten reichen
  • Alle TV Sender einfampfen – 7 landesweite reichen vollkommen
  • Regionalfenster für lokale News wären auch so auf einem Sender möglich

…und schon kämen wir mit der Hälfte der GEZ-Gebühren aus und wären vergleichbar mit der BBC oder Radio France. Leider geht das nicht, weil zu viele viel zu gut von diesem aufgeblähten Monstrum leben.

Über Klaus

Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder des "Neulands".
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