Vectoring: Telekom hat wieder 350.000 Anschlüsse gelegt

Der Glasfaseranschluss, der keiner ist, hat der Telekom gehörigen Konkurrenzdruck gebracht, denn die Kunden wollen echte Glasfaseranschlüsse, und die bieten in den meisten Städten nur Wettbewerber wie die Deutsche Glasfaser oder die Stadtwerke, die rasanten Zuwachs haben.

Von 707.000 Neukunden für echte Glasfaseranschlüsse (FTTH) im abgelaufenen Jahr waren nur magere 84.000 Kunden der Deutschen Telekom – kein Wunder, denn Vectoring ist Beschiss, rechnet sich aber gerade deshalb im Vergleich zu FTTH besonders gut…

Wenn wir schon kein FTTH bieten, klotzen wir beim Vectoring

Seit dem Jahreswechsel hat die Deutsche Telekom jetzt viele Haushalte mit ihrem Vectoring ausgestattet. Der Konzern gab gestern bekannt, dass 358.000 Haushalte in 207 Städten und 122 Gemeinden angeschlossenwurden.

„Unsere Ausbauprojekte reichen von Zehntausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. In Chemnitz, Erfurt und Ulm, aber auch in Bergen an der Dumme, Hutthurm und Puderbach“, versuchte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, sein Vectoring schön zu reden. Zu den größeren Projekten zählt die Telekom 9.000 Haushalte in Geislingen, 8.000 Haushalte in Henstedt-Ulzburg und 8.300 Haushalte in Kamen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder des "Neulands".
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