Vodafone muss Kinox.to im Kabelnetz sperren

Das Landgericht München zwingt Vodafone, für seine Internetkunden im TV-Kabelnetz den Zugang zum angeblich illegalen deutschen Streaming-Portal Kinox.to sperren. Wenn Vodafone-Kunden die Kinox.to-Plattform aufrufen, werden sie per DNS auf eine Sperrseite von Vodafone weitergeleitet.

Von Vodafone heißt es dazu: „Aufgrund einer von Constantin Film erwirkten einstweiligen Verfügung, die am 1. Februar 2018 vom Landgericht München erlassen wurde, ist Vodafone aufgefordert, die Angebote des Portals Kinox für seine Internetkunden der Vodafone Kabel Deutschland zu sperren.“

Die Blockade lässt sich recht einfach umgehen, indem man alternative Nameserver für seine Internetverbindung einträgt – zum Beispiel von Google (8.8.8.8) oder Quad9 (9.9.9.9). Die Nutzung des Dienstes ist dann zwar wieder möglich, aber immer noch illegal.

Über Klaus

Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder des "Neulands".
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