AKK & Gleichgesinnte wollen Anonymität im Netz verbieten

Zum Wochenende hat die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) erneut deutlich gemacht, wie sehr sie gegen Anonymität im Netz kämpft.

Wegen Hasskommentaren im Internet zur Tötung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke forderte „Miss Homophobia 2018“ AKK in der Bild am Sonntag: „Ich bin für Meinungsfreiheit, aber ich möchte über den Umgang miteinander im Netz reden.“

Das klingt wie der besonders sattsam aus der fremdenfeindlichen Ecke bekannte Spruch: „Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber…“

AKK im Chor mit anderen „Schwarzen Seelen“

Auch der Europa-Spitzenkandidat von der CSU Manfred Weber und Bundestagspräsident  Wolfgang Schäuble von der CDU hatten sich gegen ein Recht auf Anonymität im Netz ausgesprochen.

„Für eine offene Gesellschaft ist es schwer erträglich, wenn sich die Menschen bei Debatten im Internet nicht offen gegenübertreten“, hatte der ehemalige Bundesinnenminister im letzten Monat zur Causa „Youtuber Rezo“ dem Spiegel gesagt. Der Mann will in Sachen „digitales Vermummungsverbot“ sogar bei den österreichischen Rechten in die Lehre gehen.

Übergriffe auf unsere verfassungsmäßigen Grundrechte verhindern

Andererseits scheinen sich diese Herrschaften erst dann so richtig wohl in Amt und Würden zu fühlen, wenn auch das letzte verbliebene Grundrecht der Bürger ausgehöhlt oder geschleift ist und sie mit den Bürgern machen können, was sie wollen.

Die Versuche von AKK , Weber und Schäuble zeigen, dass Wachsamkeit dringend nötig ist, wenn man nicht plötzlich eines Morgens als rechtloser Sklave deutscher Politiker-Clans aufwachen möchte!

Foto: Krd, CC BY-SA 3.0
Veröffentlicht unter Internet, News, Politik, Recht, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Huawei baut russisches 5G-Mobilfunknetz auf

Der vom US-Präsidenten Donald Trump wegen angeblicher Spionagefunktionen in seinen Geräten verleumdete und für den US-Markt gesperrte chinesische Telekommunikationskonzern Huawei entwickelt zusammen mit dem führenden russischen Mobilfunkprovider MTS jetzt ein 5G-Netz für Russland.

Die Unterzeichnung des Vertrages fand im Rahmen des Staatsbesuches des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Russland statt. Xi Jinping und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin waren dabei, als Huaweis aktueller Chef Guo Ping und MTS-Chef Alexei Kornya den Vertrag unterzeichneten.

Genau wie auch die Europäer sehen auch die Russen offenbar keine Spionagefunktionen in den Geräten des technologischen Marktführers bei 5G und bei Smartphones, dafür aber anders als bei den konkurrierenden (und technologisch mehrere Jahre zurückliegenden) US-Firmen ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Veröffentlicht unter Kommentar, Mobilgeräte, News, Politik, Programmierung, Sicherheit, Soziales, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Blütenball einer blauen Schmucklilie

Strahlendes Blau vor grünem Hintergrund – Pracht und Fülle der zierlauchähnlichen, kugeligen Blütenstände der Blaulilie sind ein Blickfang für jeden Garten.

Im Sommer sind die blauen Blütenbälle des Agapanthus (Schmucklilie) eine Zierde für Balkon und Terrasse. Neben diesen blauen Sorten bekommt man die Schmucklilien auch in Violett (Purple Cloud) und Weiß (Alba).

Foto: Dr. Martin Merz, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

Veröffentlicht unter Allgemeines, Fotografie, Lokales, Mobilgeräte, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

China-Handys mit vorinstallierter Malware

Aktuell warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor vorinstalliertem Schadcode in der Firmware von vier Android-Smartphone-Modellen aus China.

Es geht um  das Doogee BL7000, das M Horse Pure 1, das Keecoo P11 und das VKworld Mix Plus.

Das BSI hat Warnmeldungen für das Doogee BL7000 und das M-Hrse Pure 1 herausgegeben. Es rät den Besitzern, von der Nutzung beider Geräte abzusehen und ggfs. vorhandene „gesetzliche Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Händler“ geltend zu machen.

Veröffentlicht unter Mobilgeräte, News, Programmierung, Sicherheit, Tipps und Tricks, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Apple will einen Tausender für einen Monitorstandfuß


„Haben Sie etwa keine 1.000 $ für einen Monitorstandfuß?“ oder ähnlich lauten die Kommentare zur Vorstellung des Monitors Pro Display XDR zum neuesten Mac Pro in der Keynote zu Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2019. Alle Preise enden auf 99 – wie bei einem Discounter.

Dagegen sehen Apothekenpreise blass aus!

Der Monitor Pro Display XDR selbst soll 4.999 bzw. mit Nano-Textur 5.999 Dollar kosten, die (einfache) VESA-Wandhalterung, die aus einem Blech und ein paar Schrauben besteht, 199 Dollar und der Standfuß zum Monitor satte 999 Dollar.

Nachdem bis dahin jedes Produkt beklatscht wurde, ging bei dem sauteuren Monitorfuß dann doch ein Raunen durch den Saal. Genau dieses Raunen im Video wurde inzwischen von Internetnutzern verstärkt oder gar mit einem eingefügten Lacher ergänzt, berichtet The Register.

Apple geht gegen modifizierte Videos vor

Und schon geht Apple nach dem Artikel bei The Register mit Copyright Takedown Notices gegen Videos vor, die zum Beispiel einen Lachtrack hinterlegen, das Raunen von der Lautstärke her anheben oder ihre Meinung zu solchen Preisen auf andere Weise in das Keynote-Video integrieren.

Schwache Produkte zu starken Preisen

Schwache Produkte zu starken Preisen ist seit langem die Philosophie von Apple – ein weiteres Armutszeugnis für den zumindest in Sachen Hochpreisigkeit eindeutigsten „Premium“-Hersteller der Welt!

Irgendwie hat der neue Mac Pro ja auch für die meisten Betrachter die Anmutung eines modernen Designer-Papierkorbs – böse Zungen sprechen schon von WYSIWYG (What You See Is What You Get – Was du siehst ist was du kriegst). Das Teil kann voll aufgerüstet ungefähr 50.000 Dollar kosten…

Video: YouTube, Screenshot: Apple
Veröffentlicht unter Allgemeines, Internet, Kommentar, News, Soziales, Tipps und Tricks, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rock am Ring 2019 wieder im Livestream

Am kommenden Wochenende (7. bis 9. Juni) läuft wieder „Rock am Ring“. Die Veranstaltung zählt seit 1985 zu den größten Rock-Festivals in Deutschland. Auch dieses Jahr wieder mit einem beeindruckenden Line-Up inklusive der „besten Band der Welt“, den Ärzten *räusper*.

Viele Auftritte im Livestream

Wer keinen Bock hat, auf dem Festivalgelände am Nürburgring im Matsch zu versinken oder in der Sonne zu schwitzen, kann aber auch in diesem Jahr wieder viele Auftritte live auf dem Smartphone, auf dem PC oder am smarten Fernseher verfolgen.

Wie schon in den letzten beiden Jahren streamt die Deutsche Telekom Rock am Ring ab morgen Nachmittag kostenfrei über ihre Plattform MagentaMusik 360. Auch der passende Player ist auf der Internetseite des Festivals eingebunden. Die Streams kann man wieder zwischen verschiedenen Ansichten umschalten, auch in das namensgebende 360°-Format.

Sowohl auf der MagentaMusik-Website als auch in der MagentaMusik-App für iOS und MagentaMusik für Android können Zuschauer die Perspektiven zwischen HD und 360° wechseln.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Internet, News, Soziales, Tipps und Tricks | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Eine farbenprächtige Wanze

Zu den regelmäßigen Sommergästen auf meinem Balkon im Forum Lüdinghausen gehört auch diese kleine Wanze. Sie schillert in allen Farben von Grün über Gelb und Braun bis Rot – außer Blau ist wirklich jede Farbe dabei!

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht unter Allgemeines, Fotografie, Lokales, Mobilgeräte, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zum Android-Patchday behebt Google acht Schwachstellen

Google hat auch im Juni insgesamt acht Schwachstellen im Android-Betriebssystem repariert.

Den Schweregrad stuft das Unternehmen bei allen als „hoch“ oder gar „kritisch“ ein. Der Patch-Level 2019-06-05 und höher sichert Android-Geräte gegen die bis dato möglichen Angriffspunkte ab.

Die gefährlichste Schwachstelle steckt nach Angeben in Googles aktuellem Android Security Bulletin im Media Framework.

Angreifer könnten sie mittels einer speziell präparierten Datei aus der Entfernung ausnutzen, um darüber beliebigen Code im Kontext eines privilegierten Prozesses ausführen zulassen.

Die sieben weitere als kritisch eingestuften Schwachstellen stecken im Media Framework, im Betriebssystem selbst und in verschiedenen Qualcomm-Komponenten. Insgesamt vier der Sicherheitslücken (inklusive der genannten) sind aus der Ferne ausnutzbar.

Veröffentlicht unter Internet, Mobilgeräte, News, Programmierung, Sicherheit, Tipps und Tricks | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

iTunes am Ende – außer unter Windows

Apple entfernt iTunes aus macOS 10.15. Die seit Mac OS X 10.0 immer mitgelieferte und im Laufe der Zeit immer mehr überfrachtet daherkommende Medien-Software wird jetzt in mehrere Programme gesplittet, kündigte Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC an.

Auf Apples Macs übernehmen die drei neuen Apps Musik, Podcasts und TV die bisherigen Medienfunktionen – Hörbücher landen in Apples Bücher-App.

Für Windows-Benutzer werde sich bei iTunes aber nichts ändern, erläuterte Apple. Die bekannte und weit verbreitete App bleibe unverändert bestehen und werde nicht gesplittet.

Zur Zukunft der Windows-Version teilte das Unternehmen nichts weitergehendes mit. iTunes für Windows gibt es schon seit gut 15 Jahren, und auch dort dürften viele Nutzer unter anderem auch zum iPhone-Troubleshooting auf die gestandene Software zurückgreifen

Aus diesem Grund ist das Fortbestehen von iTunes für Windows auch so wichtig.

Veröffentlicht unter Internet, Mobilgeräte, News, Programmierung, Soziales, Tipps und Tricks, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

iPadOS – ein eigenes Betriebssystem für iPads

Auf seiner aktuell laufenden Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple neben dem neuen Smartphone-Betriebssystem iOS 13 auch das auf iOS13 basierende iPadOS vorgestellt.

Was iPadOS Neues bringt

Außer iOS soll es bei Apple in Zukunft auch iPadOS geben, ein speziell für große Tablets erweitertes Betriebssystem. Bis jetzt arbeitete sowohl in iPhones als auch in iPads dasselbe Betriebssystem iOS. iPadOS basiert zwar weiterhin auf iOS, weist aber besondere Anpassungen auf. Sinn des Splits ist es, das größere Display der iPads sinnvoller zu nutzen. Zu dem Zweck führt Apple auch neue Bedienungsgesten ein, die auf den kleinen Smartphone-Displays kaum oder gar nicht funktionieren würden.

iPadOS nutzt das größere Display wird zum Beispiel, um zwei Apps nebeneinander anzuzeigen oder auch eine App über eine andere legen zu können. Dadurch sollen die Benutzer mehr Informationen gleichzeitig sehen können.

Speziell die Nutzung einer Zwischenablage für Textpassagen soll durch die neuen Gesten vereinfacht werden. Mit Dreifingergesten kann man in iPadOS markierten Text kopieren und woanders wieder einfügen.

Ein kleiner Wisch zur Seite macht Änderungen wieder rückgängig. Auch der Startbildschirm von iPadOS wurde überarbeitet, auf dem man wie bei Android auch Widgets ablegen kann. Der verbesserte Dateimanager erlaubt den Zugriff auf externe Datenträger, die mit dem Tablet verbunden sind.

Browser Safari mit Desktop-Funktionen

Seinen Webbrowser Safari hat Apple auch überarbeitet. Er lässt sich bei Bedarf auch als Desktop-Browser nutzen und bekam zu diesen Zweck auch einen Downloadmanager verpasst.

Unter iPadOS sind auch auch alle Neuerungen von iOS 13 verfügbar, die Apple soeben vorgestellt hat. Es gibt z.B. einen betriebssystemweiten Dark Mode, und die Standard-Tastatur versteht künftig als Eingaben auch Wischbewegungen, wie es Android-Geräte ja häufig auch schon können.

Apple will die neuen Versionen von iOS 13 und auch die erste Version von iPadOS noch im Herbst dieses Jahres auf den Markt bringen.

Veröffentlicht unter Mobilgeräte, News, Programmierung, Tipps und Tricks | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar