Foto: Blick von der Wolfsbergbrücke

Von der Steverbrücke am Wolfsberg in Lüdinghausen direkt neben dem Hotel zur Post aus hat man inzwischen einen völlig anderen Ausblick als früher, wie dies gestern aufgenommene Foto zeigt.

Vor ein paar Jahren wurden die Gehölze an der Böschung auf den Stock gesetzt, und im letzten Jahr auch der benachbarte Parkplatz an der Felicitasstiege neu gestaltet. Seitdem hat man von der Brücke aus einen freien Blick auf das Schloß Westerholt – aber leider auch auf viele bunte Blechdosen.

Schönheit ist Ansichtssache

Für meinen persönlichen Geschmack ist das alles zusammen zu eingehegt und steril, um noch als ein „Fleckchen Natur“ in Lüdinghausens Innenstadt durchzugehen. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich so verschieden, dass man darüber nicht streiten kann.

Mir wäre mehr Mut zur Natur viel lieber gewesen – und den letzten tierischen Bewohnern der Böschung an der Mühlenstever (wie beispielsweise den Enten und den Blässhühnern) vermutlich auch.

So, wie es jetzt ist, kommt mir das neu gestaltete Steverufer steriler vor, als die Klos im Altbau des Lüdinghauser Krankenhauses, das 500 m weiter in Blickrichtung liegt. Nun gut – das könnte auch mehr an diesen Klos als an dem Kahlschlag des Steverufers liegen…

Aber man kann als Lüdinghauser ja heute schon froh sein, wenn einem kein Hotel oder Altenheim auf die letzten und schönsten Reste von freier Natur in Lüdinghausens Innenstadt gesetzt wird…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0
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Apple plant NoSex-Videodienst ab 2019

Unter dem Motto: „Kein Sex bitte – wir sind Apple“ plant der iLaden für das nächste Jahr einen Videodienst mit hohen moralischen und politikfreien Standards – was recht weltfremd überkommt und wie ein weiterer Versuch zur Quadratur des Kreises wirkt.

So beschreiben es die Insider, die schon mit den Verhandlungen beim Einkauf von Content für Apple beschäftigt sind, gegenüber dem Wall Street Journal. Das Unternehmen hat insgesamt eine Milliarde US-Dollar für Kauf und Entwicklung von Filmen und TV-Serien bereitgestellt.

Kein Sex bitte – wir sind Apple

Nach dem Bericht sollen „dunklere Themen und Erwachseneninhalte“ bei Apple möglichst vermieden werden. Angeblich wünsche sich Apple „Qualitätsinhalte mit Stars und breiter Anziehungskraft“, unnötige Sexszenen, Schimpfwörter und Gewalt seien zu vermeiden.

Das soll Apples oberste Ebene entschieden haben, also im Grunde der schwule Chef Tim Cook. Der sollte ja nun wirklich wissen, wie wichtig ein vernünftiger Umgang mit Sex ist. Möglicherweise kann Tim uns ja auch erläutern, was denn nun eigentlich „unnötige Sexszenen“ sein sollen.

Nicht ist bigotter als die öffentliche Moral in den USA

Ehrlichkeit im Umgang mit anderen Menschen kennt man in den USA so lange nicht, wie man diese Menschen noch nicht kennt. Hier ein paar Beispiele der Bigotterie (Scheinheiligkeit) aus eigener Erfahrung im Big Apple:

  • Kaum entert man einen Klamottenladen, hört man nur noch „Honey“, „Darling“ oder „Sweetheart“, als sei man schon lange und intim miteinander befreundet – und das von einer völlig unbekannten Verkäuferin, die auf diese verlogene Tour mehr verkaufen möchte.
  • Man denke auch an die Schnapsflaschen in braunen Papiertüten, aus denen man dann ja in der Öffentlichkeit trinken darf, ohne sofort die Cops (üble Bullerei) am Hals zu haben.
    Selbst in einem New Yorker emergency room (Notaufnahme) sah ich morgens um 2 Uhr mehrere dieser verkleideten Schnapsflaschen. Jeder in den USA weiß natürlich, dass solche braunen Papiertüten aus in der Öffentlichkeit verbotenen Schnapsflaschen wieder öffentlich trinkbare Schnapsflaschen machen.
  • Selbst das Pornokino auf dem Times Square in New York macht da keine Ausnahme. Da ist wirklich jeder Nippel und jede Vagina im Schaukasten fein säuberlich mit schwarzer Pappe abgeklebt.
    Trotzdem passiert es aber regelmäßig, dass Betrachter der Auslagen von freundlichen Bordsteinschwalben (Hookers) auf die Schulter getippt werden – und dann geht es in ein Pornokino in einer Seitenstraße des Broadway.

Da muss man sich ja wirklich fragen, wie Apple mit so einem Programm in einer solchen Gesellschaft wie den USA wirtschaftlich erfolgreich sein will. Da gebe ich den Nutten vor dem Kino am Times Square durchaus bessere Chancen…

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Die ARD will ein europäisches YouTube schaffen

Nicht mehr nur mit den privaten Fernsehsendern zusammen will ARD-Chef Ulrich Wilhelm die öffentlich-rechtlichen Sender Europas jetzt auf einer Streamingplattform zusammenschließen.

Die ARD will den Konzernen Google und Facebook aus den USA eine europäische Digitalplattform mit Qualitätsinhalten der öffentlich-rechtlichen, privaten und staatlichen Anbieter entgegenstellen.

„Was wir brauchen, ist eine europäische digitale Infrastruktur – eine Plattform von Qualitätsangeboten im Netz, an der sich die öffentlich-rechtlichen, die privaten Rundfunkanbieter, die Verlage, aber auch Institutionen aus Wissenschaft und Kultur und viele andere beteiligen können“sagte ARD-Chef Wilhelm im Handelsblatt„Für eine annähernd vergleichbare Reichweite brauchen wir eine Art europäisches Youtube mit Elementen von Facebook für den direkten Austausch mit den Nutzern sowie einer guten Suchfunktion – also ein Angebot, das von Youtube, Facebook und Google gelernt hat, aber auf europäischen Idealen von Vielfalt, Qualität und Offenheit aufbaut.“

Dieses Angebot soll nicht gebührenfinanziert sein und dadurch das Scheitern von Vorläufer Germany’s Gold vor den Gerichten vermeiden.

Aus Germany’s Gold wird European’s Gold – wenn die anderen und die Gerichte mitmachen…

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Das Ende der GroKo scheint gekommen

Den Ausdruck Causa Maaßen für unseren aktuellen Fall von Politzirkus in der Regierung gebraucht kaum noch jemand. Inzwischen ist es für die meisten eher eine Causa Seehofer geworden.

Die ersten „News“ wurden schon vorab durchgesteckt

Nachdem Seehofer über seine Hauspostille „Bild“ erst einmal Vorbedingungen für seine Teilnahme am geplanten Treffen der Parteivorsitzenden diktierte, flimmerten am späten Nachmittag die ersten durchgestochenen Informationen über die Bildschirme von „Welt“ und „ntv“: „Alles wie geplant, inklusive Beförderung von Maaßen zum Staatssekretär, aber ohne Gehaltserhöhung.“

Die Damen und Herren Politiker schienen immer noch zu glauben, damit durchzukommen. Eine halbe Stunde später gab es neue durchgestochene Infos auf diesen Nachrichtensendern: „Er wird auch nicht befördert.“

Seehofer, Merkel und Nahles sind am Ende

Die Koalition aus CDU, CSU und SPD ist klar am Ende, das haben alle drei Vorsitzenden öffentlich zelebriert. Und alle haben massiv an Vertrauen bei der Bevölkerung verspielt – und natürlich auch an Prozenten in den Umfragen.

  • Seehofer als permanenter Brandstifter mit braunen Sprüchen, der spätestens nach der Bayernwahl in 14 Tagen sowieso als zum Abschuss freigegeben gilt, wollte wohl das Ende seiner Laufbahn mit einem großen Knall krönen, nachdem der neue Landesvater Söder „König Horst“ in Bayern quasi vom Hof gejagt hat.
  • Merkel hat die Macht, ihn aufzufordern, Maaßen einfach zu entlassen – und wenn er nicht folgt, kann sie Seehofer entlassen. Sie tut es aber nicht.Ob aus Angst vor der bayrischen Landtagswahl oder dem Auseinanderbrechen der Koalition kann uns dabei eigentlich egal sein. Die Frau ist durch!
  • Kommen wir zur „Fat Lady“ der SPD aus der Eifel, die angetreten war, um zu beweisen, dass sich eine Partei auch in der Opposition erneuern kann, und nun das Gegenteil bewiesen hat: Deutschlandweit ist inzwischen die AfD die zweite Kraft hinter der CDU/CSU. Das beweist eindeutig, dass es nicht ausreicht, mit Bätschis, Pipi-Langstrumpf-Songs oder „in die Fresse hauen“ zu argumentieren und fast in jeder öffentlichen Rede herumzuschreien wie ein Arbeiterführer anno dunnemals beim Kampf um die 40-Stunden-Woche.
    Parteiführung, Strategie und Taktik beherrscht Andrea Nahles genauso schlecht wie die Kunst des Gesangs, wie die Causa Seehofer sehr deutlich gemacht hat. Die SPD ist ja auch seit dem Genossen der Bosse und Hartz 4 nun wirklich keine Arbeiterpartei mehr.
    Noch ein Tipp für die SPD: Ich habe in dem Film „Independence Day“ von Will Smith gelernt, dass es die „Fat Lady“ nur bei Erfolg gibt, und diese Scientologen kennen sich aus… 😉

Es mag ja sein, dass die drei Party-Bosse formal zusammenbleiben, damit sie bei Neuwahlen in Bayern und Hessen nicht umgehend reichlich Stimmen und damit Macht und Posten verlieren – oder vielleicht auch nur, weil das fette Gehalt doch bitte weiterlaufen soll.

Aber unser Land in schwierigen Zeiten in eine gute Zukunft führen – das können diese drei bewiesenermaßen sicher nicht!

Mein Vater sagte vor 6 Jahrzehnten in solchen Situationen recht gerne: „Alle in einen Sack stecken und dann kräftig draufhauen – das trifft garantiert keinen Falschen.“ Das war natürlich noch vor dem Aufkommen der antiautoritären Erziehung…

Foto: Sandro Halank, CC BY-SA 3.0
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Foto: Ein Herbstabend auf der Weide

Lange wird dieser Braune die Freiheit auf seiner Weide in Lüdinghausen-Berenbrock wohl nicht mehr genießen können.

Vor ein paar Stunden (genau um 3:54) hat heute auch kalendarisch der Herbst begonnen, und bald kommt das Pferd für einen hoffentlich nicht zu langen Winter von der Koppel zurück in den warmen Stall.

Das Foto habe ich im September 2011 gemacht. Das Bild hat die Stimmung am Abend eines typischen Herbsttages im Münsterland besonders schön eingefangen:

Die tiefstehende Abendsonne zeichnet lange Schatten ins Gras und bringt Flanken und Hinterteil des Braunen zum Leuchten, während der dunkle Waldrand im Hintergrund mit seinem leichten Bokeh beim Betrachter einen Hauch von der Kühle eines Herbstabends erzeugt.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600 D, CC BY-SA 4.0

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Microsofts Upgrade-Warnung zu Windows 10 Version 1809

Microsoft hat darauf hingewiesen, dass auf Systemen mit begrenztem freiem Speicherplatz das Anfang Oktober erwartete Upgrade auf Windows 10 Version 1809 scheitern könnte.

Schwach bestückte Notebooks und Tablets können auch betroffen sein

Die Warnung ist zwar eigentlich nur für Thin Clients und Embedded Systems herausgegeben worden, sie könnte aber auch für günstige Windows-Notebooks und –Tablets zutreffen, die zum Beispiel nur 32 GByte internen Flash-Speicher haben.

Microsoft rät zu einer regelmäßigen Systemwartung, damit nicht mehr benötigte temporäre Dateien gelöscht werden. Außerdem sollten die Benutzer regelmäßig, besonders aber vor dem anstehenden 1809er Upgrade, den zur Verfügung stehen Speicherplatz prüfen.

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Eine Milchmädchenrechnung mit AES-Verschlüsselung

Eine Artikelüberschrift bei Heise ließ mich heute beim Frühstück aufmerken. Da hieß es nämlich: „Kryptographie: AES hat Wirtschaft 250 Milliarden Dollar gebracht„. Da kommt natürlich sofort die Frage auf, wie man denn den wirtschaftlichen Mehrwert eines kryptografischen Verfahrens berechnen will.

Mein Verdacht: Eigenlob der Amis vom NIST

Schon die Tatsache, dass nicht etwa eine Hochschule oder freie Wirtschaftsberater, sondern das National Institute of Standards and Technology (NIST), das das symmetrische Verschlüsselungsverfahren mit Hilfe der weltweiten Krypto-Szene auf Basis des in Belgien ausgearbeiteten Algorithmus Rijndael entwickelt hat, lässt hier weniger fundierte wirtschaftliche Analyse, sondern eher ein Eigenlob der Macher erwarten.

Eine auf vier Stellen genaue „konservative Schätzung“…

Um das zu überprüfen, sichtete ich die vor drei Tagen veröffentlichte englische Quelle beim NIST, wo die Antwort auf meine Frage sofort ins Auge fällt. Da liest man zum Beispiel:

„According to the new study, NIST’s investment in AES has been repaid many times over, with economy-wide benefits exceeding its costs. The study’s most conservative estimate shows a 29-to-1 benefit-to-cost ratio for the AES program. The estimated benefit-to-cost ratio for the whole economy is 1,976-to-1.“

Also eine „extrem konservative Schätzung“ der Amis, mit der sie sich dann das Kosten-Nutzen-Verhältnis auf vier Stellen genau! mit 1,976:1 zusammengeschätzt und so dann die 250 Milliarden Dollar aus der Überschrift in die Tasche gelogen haben – unseriöser geht es nun wirklich kaum noch!

Der Bericht des NIST ist reines Marketing

Schon wegen der Entwicklung mit Hilfe der weltweiten Krypto-Community ist die Berechnung der Kosten nicht wirklich möglich. Noch schlimmer ist es aber beim Nutzen, den man doch überhaupt nicht berechnen kann – und schon gar nicht in einem sensiblen Bereich, zu dem man von Unternehmen kaum ehrliche Angaben zu Schadensfällen erwarten darf.

Selbst wenn hier der Nutzen als durch AES-Verschlüsselung verhinderte Schäden auf die Rechnung gesetzt wird, muss man sich ja fragen, wer denn den Schaden durch einen imaginären (weil nicht wirklich stattgefundenen) Angriff beziffern kann – denn das ist halt einfach nicht möglich…

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Aktion Sicher.Mobil.Leben gegen Handynutzung am Steuer

Elftausend Polizisten haben gestern ab 6 Uhr morgens bei 3.200 bundesweiten Polizeikontrollen und Aktionen gut 3.000 Handy-Sünder an Steuer und Lenker erwischt.

Eine teure Kopfgeburt der Polizei

Diese Zahlen weisen die Aktion als Kopfgeburt aus – oder wie würden Sie das nennen, wenn vier Polizisten einen Tag lang an der Straße stehen und zusammen genau einen Verstoß feststellen?

Aber bei der für heute geplanten Veröffentlichung der Gesamtbilanz des Aktionstages werden sich die Herrschaften ihren Aktionstag schon irgendwie schönreden, ähnlich wie beim jährlichen Blitzmarathon, an dem aus Gründen der Ineffizienz des Vorgehens in diesem Jahr nur noch 8 Bundesländer teilgenommen haben.

Für Erwischte wird es auch teuer

Teuer ist es im Übrigen ja auch für die Erwischten: Seit Herbst 2017 müssen Handysünder am Steuer deutlich mehr Bußgeld zusammenkratzen: Statt 60 Euro und einem Punkt steht darauf inzwischen 100 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Auch Radfahrer kommen nicht ohne Strafe davon: Sie müssen statt früher 25 Euro heute 55 Euro hinblättern, wenn sie beim Telefonieren mit dem Handy auf dem Fahrrad erwischt werden.

Reiche können sich locker freikaufen

Wer ein paar Hunderter für eine Freisprechanlage erübrigen kann wie beispielsweise der Herr Staatssekretär in spe Maaßen mit seinen jetzt gut 14.000 Euro im Monat, der kann mit einer guten Sprachsteuerung alles mit dem Smartphone machen, ohne es in die Hand zu nehmen: telefonieren, simsen und Facebook checken.

Obwohl Menschen dieser Kategorie das ja gar nicht nötig haben. Bei 470 € Einkommen pro Tag isst man an dem Tag mal eine der goldenen Dosen vom guten Almas-Kaviar aus dem Iran weniger und hat an dem Tag dann nur noch 370 € übrig – und ab dem Folgetag hat man wieder die vollen 470 € täglich.

Im Vertrauen: Mutti verdient noch deutlich mehr – und der frühere Soze Frank-Walter Steinmeier, der jetzt als Bundespräsident im Schloss Bellevue im Tiergarten in Berlin residiert, hat nochmal deutlich mehr zur Verfügung.

Am meisten haben bei uns nach dem Geldadel, der nicht mehr von abhängiger Arbeit leben muss, die Verbrecher in den Vorstandsetagen der börsennotierten Konzerne, und zwar nicht erst seit Martin Winterkorn von VW.

Diese Leute schicken auch regelmäßig fette Spenden an die Parteien, denn das stellt sicher, dass sie weiterhin das Volk aussaugen dürfen, und die Gesetze weiterhin immer im Sinne der Sponsoren und nicht etwa für die Bürger gemacht werden.

Für Arme wird es hart

Anders sieht es für prekär Beschäftigte, Hartzer oder Rentner in Grundsicherung aus. Ich gehöre zu letzterer Kategorie, und eine Strafe von 100 € würde mich mein verfügbares Einkommen (nach Miete, Strom und Telefon) für einen halben Monat kosten.

Das heißt dann: Tütensuppe nicht nur in der letzten Woche das Monats, sondern den ganzen Monat lang. Die Behandlung wegen Unterernährung im Krankenhaus bezahlt dann die Krankenkasse, in die Beamte und Menschen mit hohem Einkommen nicht einen Cent einzahlen…

Die Volksgruppe der Unterprivilegierten umfasst ja inzwischen schon ein Viertel aller in Deutschland lebenden Menschen. Unsere Politiker, ob braun, gelb, schwarz, grün oder rot, halten das offensichtlich für gerecht, schließlich haben sie ja die Strafen ohne Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit als Festpreis ins Gesetz geschrieben.

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Foto: Herbstblumen

Im Herbst dominieren asternartige Korbblütler den saisonalen Blumenmarkt. Was ich mir hier gekauft habe, um etwas gegen den Herbst-Blues zu tun, könnten Astern, Chrysanthemen, aber auch Dahlien sein – heutzutage braucht man dafür schon ein Bestimmungsbuch oder eine entsprechende App.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Samsungs Galaxy A7 kommt mit Dreifach-Kamera

Bei Konkurrent Huawei gibt es die Dreifachkamera schon länger, allerdings nur im Topmodell P20 für 900 €.

Samsung stellt seine erste Triple-Kamera in einem Mittelklasse-Smartphone für 350 € vor, um damit jüngere Käufer anzusprechen.

Damit reagiert Samsung vermutlich auf zurückgehende Verkäufe und fallende Marktanteile. Die Marktforscher sehen den Elektronikriesen aus Südkorea einer sich weltweit verlangsamenden Nachfrage nach Smartphones gepaart mit ständig wachsenden Konkurrenz durch chinesische Hersteller ausgesetzt.

Die Triple-Kamera des A7 gestattet das 24-Megapixel-Hauptmodul zusammen mit dem 5-Megapixel-Bokeh-Modul die Live-Fokus-Funktion. Das 8-MP-Weitwinkelmodul kann zusätzlich ein Sichtfeld von 120° erfassen, um landschaftliche Szenerien entsprechend der menschlichen Sichtweise einzufangen.

Nach Angaben des Herstellers macht die Triple-Kamera dank der F1.7-Blende des 24-Megapixel-Objektivs klare und scharfe Fotos auch bei wenig Licht.

Die „intelligente Szenenoptimierung“ holt dann das Letzte aus den Aufnahmen heraus. Die Kamera nutzt wie auch schon die Flaggschiff-Modelle Bixby Vision, um in Echtzeit Informationen zu erkannten Bildern bereitzustellen.

Für Selfies ist auf der Vorderseite des A7 eine 24-Megapixel-Kamera mit F2.0-Blende verbaut.

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