Chinesische Marssonde Zhurong mit Rover gelandet

Gestern um 1:18 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit landete die erste chinesische Marsmission auf der Oberfläche des roten Planeten. Die Landung geschah in der Utopia-Planita-Region, der großen Utopia-Ebene, auf der auch die amerikanische Sonde Viking 2 landete.

Die chinesische Mission setzte allerdings deutlich weiter im Süden auf, mehr zum Äquator hin. Der Lander ist eine raketenbetriebenen Plattform mit dem solarbetriebenen Marsrover Zhurong darauf, in dessen Entwicklung die Erfahrungen mit den Yutu-Mondrovern aus China eingeflossen sind.

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Bisher gab es noch keine Fotos von der Marsoberfläche, nur die Telemetrie bestätigte die erfolgreiche Landung und den Landeort.

Der südlichere Landeort verbessert auch die Stromversorgung. Anders als bei dem atomgetriebenen Viking 2 mit seiner Radioisotopenbatterie ist der chinesische Lander auf Solarzellen angewiesen. Nach der Landung braucht es rund eine Woche, bis der Rover voll einsatzbereit ist.

Details zur Mission Tianwen

Die Mission Tianwen startete am 23. Juli 2020 als größte Marsmission aller Zeiten. Eine Changzheng-5-Trägerrakete (Langer Marsch 5) brachte die 5 Tonnen schwere Mission auf den Weg ins All. Sie war damit rund 400 kg schwerer als die Missionen Mars 2 und Mars 3 der Russen, von denen 1971 nur Mars 3 erfolgreich die Marsoberfläche erreichte. Die beiden amerikanische Viking-Sonden landeten 1976 beim ersten Versuch erfolgreich.

Bild: CGTN
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Foto: Bunte Wanze auf einer wohlbekannten Pflanze

Diese kleine Stachelwanze (Acanthosoma haemorrhoidale) gehört zu den regelmäßigen Sommergästen auf meinem Balkon im Forum Lüdinghausen. Man kann sie gut an dem von einem roten Dreieck eingerahmten Schildchen erkennen.

Die Wanze schillert in allen Farben von Grün über Gelb und Braun bis Rot – außer Blau ist wirklich jede Farbe dabei! Und dass das kluge und genusssüchtige Insekt ausgerechnet auf dieser Hanfpflanze ein Päuschen einlegt, kann der Kenner der heimischen Pflanzen- und Wanzenwelt wohl leicht nachvollziehen…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0
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Teslas Model S ist nicht pandemieresistent

Der aus der BBC-Sendung Top Gear bekannte TV-Moderator James May musste feststellen, dass ein Konstruktionsfehler im Model S steckt:

Wenn der Tesla zu lange am Ladekabel hängt

Steht das Elektroauto zum Beispiel wegen der Corona-Pandemie lange Zeit in der Garage und hängt dabei am Ladekabel, schaltet sich nach Angaben von May die Ladeelektronik ab, wenn der Akku voll ist.

Damit lädt dann auch die 12-Volt-Zweitbatterie nicht mehr – und man kann das Auto nicht mehr öffnen. Das betrifft auch den vorderen Kofferraum, über den die Zweitbatterie normalerweise erreichbar ist, denn auch die Haube wird elektrisch betätigt – und die Batterie dafür ist nun mal leer…

Erste Hilfe für Betroffene

Das Model S verfügt aber über eine Notöffnung, die manuell ausgelöst werden kann. Die Seilzüge dafür stecken in der inneren Kotflügelabdeckung. Bis der TV-Moderator aber endlich an die 12-Volt-Batterie kam, verging eine ganze Stunde, weil auch mehrere Teile im Fahrzeuginneren ausgebaut werden mussten. Danach konnte er die Batterie mit einem externen Ladegerät mit Krokodilklemmen aufladen und sein Model S wieder in Betrieb nehmen.

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Sonos erreicht ein Verkaufsverbot für Google-Smartphones

Im Patentstreit mit Google hat Sonos vor einem Hamburger Gericht eine einstweilige Verfügung gegen Google Irland erwirkt. Damit werde der Verkauf der Google-Produkte, die Google Cast nutzen, in Deutschland untersagt, ließ Sonos-Chefjustiziar Eddie Lazarus Sonos wissen. „Wir sehen das Urteil als eine starke Demonstration der Stärke des Patentportfolios von Sonos und unserer Überzeugung, dass Google ein weit verbreiteter Verletzer unseres geistigen Eigentums ist.“

Vertrieb von Pixel 4a, Nest Audio und Youtube Music verboten

Das Verkaufsverbot beträfe unter anderem das Smartphone Pixel 4a und den smarten Lautsprecher Nest Audio. Auch der Vertrieb der App Youtube Music ist nach der Verfügung des Gerichts in Deutschland jetzt nicht länger erlaubt.

Die Entscheidung des Hamburger Gerichts soll schon Ende April 2021 getroffen worden, aber erst jetzt allgemein bekannt geworden sein. Ein Bericht von Protocol sagt, das schriftliche Urteil liege noch nicht vor, daher seien die genauen Auswirkungen auf den Vertrieb von Google-Produkten in Deutschland noch nicht bekannt.

Google will in Berufung gehen

Google will in Berufung gegangen sein und derzeit auf die Begründung des Gerichtsurteils wartet . „Wir sind enttäuscht, dass Sonos falsche Angaben über unsere Partnerschaft und Technik gemacht hat“, ließ der Konzern wissen. Das Unternehmen werde alles daran setzen, dass die Kundschaft in Deutschland die betroffenen Google-Produkte weiterhin nutzen könne.

Gestern wurden das Smartphone und die Lautsprecher allerdings noch immer in Googles deutschem Onlineshop angeboten. Auch die App Youtube Music ist weiterhin sowohl im Play Store als auch im App Store von Apple zu haben.

Der Rechtsstreit zwischen Sonos und Google

Schon Anfang 2020 hatte Sonos Google wegen Patentverletzung verklagt. Es hieß, Google Cast nutze Sonos-Patente ohne Genehmigung. Das Protokoll Google Cast wird unter anderem zum Abspielen von Musik auf anderen Geräten genutzt. Darüber hinaus wird Google Cast genutzt, wenn mehrere Lautsprecher im Multiroom-Betrieb zusammen laufen.

Mitte 2020 reagierte Google mit einer Gegenklage und warf Sonos Patentverletzung vor. Angeblich soll Sonos mehrere Google-Patente ohne Genehmigung nutzen. Dabei geht es beispielsweise um Mesh-Netzwerke, digitales Rechtemanagement, personalisierte Suche nach Musiktiteln und um die Geräuschreduzierung bei Sprachaufzeichnungen.

Über das Unternehmen Sonos

Die Firma Sonos verkauft vor allem vernetzte Lautsprecher und unterstützt auch diverse Musikstreamingabos, die sich direkt über die Sonos-App auf diesen Lautsprechern abspielen lassen. Stand heute lassen sich mehr als 100 unterschiedliche Musikstreamingdienste auf einem Sonos-System nutzen.

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Vodafone mit auffällig vielen Beschwerden

Beschweren sich Kunden über Telekommunikationsanbieter, fällt dabei am häufigsten der Name „Vodafone“, ergab eine Auswertung des Verbraucherzentrale-Bundesverbands (VZBV). In den meisten Fällen geht es dabei um untergeschobene Verträge.

Wenn Telcos ihre Produkte an den Mann bringen wollen, scheint kein Aufwand zu groß und kein Trick zu mies zu sein, um den potenziellen Kunden für einen neuen Telefontarif oder eine noch schnellere Internetverbindung zu begeistern.

Doch das läuft nicht immer rund. Entweder sind die Kunden mit den vermittelten Produkten nicht zufrieden, oder aber die Art und Weise des Zustandekommens von Verträgen stößt auf Unverständnis. Dann ist auch schon mal eine Beschwerde fällig – beispielsweise bei der Verbraucherzentrale.

Interessanterweise beschweren sich dort auffällig viele Verbraucher über den Telekommunikationsanbieter Vodafone, ergab eine Auswertung aller Verbraucherbeschwerden des Jahres 2020 durch den VZBV. Vodafone ist mit allen Marken nur der zweitgrößte Anbieter in Deutschland für Breitband und Festnetz, bekommt aber demnach mit deutlichem Abstand die meisten Beschwerden in den Verbraucherzentralen.

Häufigster Beschwerdegrund: der Vertrieb

Laut der Auswertung entfallen bei Breitband und Festnetz unter den fünf größten Anbietern 66 Prozent der Verbraucherbeschwerden auf Vodafone. Auch im Bereich Mobilfunk sieht das Unternehmen schlecht aus. Hier ist Vodafone drittgrößter Anbieter, erzeugt aber im Vergleich zu den anderen Anbietern die meisten Beschwerden zu Mobilfunkanbietern. Die Referentin im Team Marktbeobachtung Digitales Carola Elbrecht sagt dazu: „Vodafone führt im Telekommunikationsbereich die Beschwerde-Rangfolge mit einem Abstand an, der in keinem Verhältnis zur Marktgröße steht.“

Es geht fast immer um den Vertrieb, und zwar um Haustürgeschäfte und untergeschobene Verträge im stationären Handel und auch am Telefon. Darüber hinaus ärgern sich die Verbraucher über Probleme im Zusammenhang mit dem Internet- und Festnetzanschluss. Bei von Vodafone untergeschobenen Verträgen haben Verbraucher in aller Regel auch das Nachsehen, obwohl diese Verträge in den meisten Fällen rechtlich keinen Bestand haben.

Zu Vodafone berichten die Verbraucher, dass sie sich mit Zahlungsforderungen auseinandersetzen müssen oder nicht genehmigten Abbuchungen hinterherlaufen müssen. „Manche Verbraucher schildern uns, wie sie resignieren, weil sie mehrfach versucht haben, sich beispielsweise gegen untergeschobene Verträge durch Vodafone zur Wehr zu setzen. Aus einzelnen Verbraucherbeschwerden wird deutlich, wie problematisch es sein kann, die Rechte gegenüber Vodafone durchzusetzen“, erläutert Carola Elbrecht.

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CDU & Co: Wahlkampf-Apps gaben persönliche Daten preis

Nachdem die Softwareentwicklerin Lilith Wittmann in einer Haustürwahlkampf-App der CDU eklatante Sicherheitslücken fand, ist jetzt nicht nur diese App offline genommen worden, sondern inzwischen auch noch zwei weitere Klone dieser Anwendung von anderen Parteien.

Die Verantwortlichen der CDU-App namens Connect haben schon Mittwoch auf Twitter zugegeben, von Lilith Wittmann auf die Lücke aufmerksam gemacht worden zu sein. Es sei deshalb nötig geworden, „die App vorsorglich vom Server zu nehmen“. Wittmann hatte auch noch entdeckt, dass eine baugleiche App, also ein Klon, auch bei der CSU und bei der in Österreich regierenden Volkspartei genutzt wird. Diese beiden Apps wurden erst danach offline genommen.

Wie auch der Spiegel berichtet, handelt es sich bei der „CDU-connect-App“ und ihren Klonen um Anwendungen für Wahlkämpfer der Partei. Die erfassen damit, wo sie im Wahlkampf schon geklingelt und was sie dort besprochen haben.

Enthalten sind demnach auch spielerische Elemente, die die Motivation beim Klinkenputzen erhöhen sollen. Wittmann wurde nach einem ausführlichen Blogeintrags am Dienstag auf die Anwendung aufmerksam gemacht und stieß schnell auf Lücken darin. Zuvor hatten die Verantwortlichen der App auf Twitter versichert, dass damit keine personenbezogenen Daten erfasst würden…

Über 18.000 Daten von Bürgern offen für jedermann

Weil beim Erstellen der App auf übliche Sicherheitsmaßnahmen wie Zertifikatspinning verzichtet worden sei, konnte Wittmann auf dem zugehörigen Server über 18.000 Datensätze zu Wahlkämpfern, die die App genutzt haben, und über 1.300 Datensätze zu erfassten Unterstützern einsehen.

Zwar habe es keine direkten personenbezogenen Daten zu den an der Haustür besuchten Personen gegeben, aber aus den „anonymisierten“ Daten und den ebenfalls einsehbaren Gesprächsinhalten habe man teilweise sicher auf die befragten Personen schließen können.

Datenschützer wurden von Wittmann informiert

Wittmann hatte dann nach eigenen Angaben den CERT-Bund und Berlins Datenschutzbeauftragten informiert.

Am Mittwoch wurden die Apps für Android und iOS dann in beiden App-Stores offline genommen und die Verantwortlichen haben die betroffenen Wahlkämpfer über die Sicherheitslücke informiert. Obwohl die wohl über Jahre offen gestanden hat, gehe man davon aus, dass außer Wittmann niemand Zugriff hatte.

Die Entwicklerin recherchierte währenddessen die Entwicklungsfirma der App und fand dabei heaus, dass diese auch bei der CSU und bei der österreichischen Volkspartei im Einsatz war. Die sei aber nicht gleichzeitig offline genommen worden, kritisierte Wittmann mit klaren Worten. Das passierte erst am gestrigen Donnerstag.

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Foto: In Berenbrock geht die Sonne unter

Man kann es auf diesem Foto wegen des Schwarzweiß-Effekts eigentlich nur ahnen: Der Kirschbaum, durch dessen Zweige man auf die in Lüdinghausen-Berenbrock untergehende Sonne schaut, steht schon in voller Blüte. Das Bild wurde Anfang April 2017 aufgenommen.

Foto: Dr. Martin Merz, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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DFB-Pokalendspiel RB Leipzig gegen Borussia Dortmund

Viele Väter dürften den Abend des Vatertages vor dem Fernseher verbringen und sich das Endspiel um den Pokal anschauen. Übertragen wird das Spiel im Ersten ab 20:15 Uhr.

Der Pokalkracher in Berlin ist das Duell einer neuen Trainergeneration. Zum ersten Mal gibt es im DFB-Pokalfinale ein Aufeinandertreffen zwei dermaßen junger Coaches. Und sowohl BVB-Coach Edin Terzic (38) als auch RB-Trainer Julian Nagelsmann (33) haben die Chance eines erstmaligen Titelgewinns im Profifußball.

Das letzten Duell der beiden Mannschaften vor erst fünf Tagen unterlagen die Leipziger mit 3:2 in Dortmund.

Leider fällt der Dortmunder Torwart Marwin Hitz im Finale wegen einer Knieverletzung aus. Dafür meldet sich aber der Top-Stürmer Erling Haalandt rechtzeitig wieder einsatzbereit und dürfte in zwei Stunden im Kader des BVB stehen.

Für Marcel Schmelzer und Lukasz Piszczek ist es das sechste Finale in Berlin – und das letzte im Trikot von Dortmund. Beide verlassen am Saisonende die Borussia.

Mein unvoreingenommener Wunsch: Möge der Bessere gewinnen – also Dortmund! 😎

Bild: Twitter
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Tesla stoppt den Autokauf mit Bitcoins

Ein Elektroauto von Tesla für einen Bitcoin – das ist erst einmal wieder Geschichte: Seit März konnte man Teslas auch mit Bitcoins bezahlen. Aber jetzt gibt es einen Kurswechsel beim dem Elektroautobauer, denn das Unternehmen des Elon Musk hat die Bezahlung mit der Kryptowährung Bitcoin wegen Umweltbedenken wieder eingestellt.

Kein Auto mehr für einen Bitcoin…

Tesla habe die Entscheidung wegen des rapide ansteigenden Einsatzes fossiler Brennstoffe für die Herstellung von und Transaktionen mit Bitcoins getroffen. So erklärte Tesla-Chef Elon Musk gestern bei Twitter. Vor allem, dass viel Kohleenergie dafür genutzt werde, sei bedenklich.

„Kryptogeld ist auf vielen Ebenen eine gute Idee und wir glauben an eine vielversprechende Zukunft, aber das darf nicht zu großen Lasten der Umwelt gehen“, hieß es in Musks Statement weiter. Tesla hatte erst vor zwei Monaten damit begonnen, Bitcoins zum Kauf seiner Elektroautos zu akzeptieren.

Das Unternehmen hatte zuvor auch den Kauf von Bitcoins für 1,5 Milliarden Dollar bekannt gegeben und die älteste und bekannteste Cyberwährung damit ordentlich gepusht (und auch gut verdient – im ersten Quartal über 100 Millionen Dollar). Als Reaktion auf den Tweet von Elon Musk verlor der Bitcoin an den Börsen gestern rund sieben Prozent.

Bild: Tesla
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Adobe-Patchday: Angriffe auf Adobe Acrobat und Reader

Viele Angriffe laufen schon auf eine Sicherheitslücke in den Programmen Adobe Acrobat und Reader. Darüber hinaus gibt es zum Patchday, den Adobe immer gleichzeitig mit Microsoft am 2. Dienstag eines Monats abhält, noch Sicherheitspatches für die Programme After Effects, Animate, Creative Cloud, Experience Manager, Genuine Service, Illustrator, InCopy, InDesign, Magento, Media Manager und Medium.

Wie aus einer Warnmeldung von Adobe hervorgeht, wurden sechs der zehn geschlossen Schwachstellen in Acrobat und Reader mit dem Bedrohungsgrad „kritisch“ eingestuft. Davon sind sowohl macOS- als auch Windows-Nutzer bedroht. Nach einer erfolgreichen Attacke könnten die Angreifer Speicherfehler auslösen, um dann Schadcode mit den Rechten des Opfers auszuführen.

Wenn das Opfer als Admin angemeldet ist, könnten die Angreifer den Computer vollständig kompromittieren. Eine Lücke (CVE-2021-28550) befindet sich aktuell besonders im Visier von Angreifern. Die restlichen Schwachstellen haben die Einstufung „wichtig“. Über sie könnten sich Angreifer unter anderem höhere Nutzerrechte aneignen.

Die meisten der weiteren Lücken in den anderen Anwendungen sind auch als „kritisch“ eingestuft. Auch über diese Schwachstellen könnten Angreifer in den meisten Fällen Schadcode ausführen, Informationen leaken und auch Sicherheitsmechanismen umgehen.

 

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