Foto: Feuerlilien

Nach den Orchideen zählen die Lilien zu den modernsten und höchstentwickelten Pflanzen an der Spitze der floralen Evolution – und erfreuen das Auge vom Frühjahr bis in den Herbst.

Feuerlilien beeindrucken nicht nur durch ihre großen feuerroten Blütenkelche, sondern besonders auch durch ihre Haltbarkeit. Diese hier stammen vom „Holländer“ auf dem Wochenmarkt in Lüdinghausen und haben sogar eine Woche unbetreuten Krankenhausaufenthalt in meiner Wohnung überdauert, ohne dass auch nur ein Blütenblatt oder eine Blüte abgefallen ist.

Allerdings riechen sie kaum und man muss sich vor dem Blütenstaub auf der Kleidung hüten – der ist schwer wieder herauszukriegen…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Veraltete Kupferanschlüsse mit einer Milliarde Euro gefördert

Förderung veralteter Technologie bei Autos und Internetanschlüssen

Wir kennen das ja schon von der Automobilindustrie: Alte, schädliche Technik wurde noch von der deutschen Regierung massiv zu Lasten moderner Technologie wie E-Autos gefördert, als das Ende der Verbrenner schon lange absehbar war.

Oder im Bereich Internetanschlüsse, als schon in den 80er Jahren unter Führung von Postminister Christian Schwarz-Schilling (dessen Frau eine Kupferkabelfabrik besaß) Kupfer statt Glasfaser verbuddelt wurde und das Land mit „Vectoring“ auf Kupferkabel statt echten Glasfaseranschlüssen regelrecht zugeschissen wurde.

VATM: Telekom mit 1 Milliarde für Kupferkabel gefördert

Offenbar ist diese teure Förderung veralteter Technologie immer noch im Gange: Vectoring wurde nach Informationen des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) in Deutschland massiv gefördert.

Die Deutsche Telekom und andere Netzbetreiber haben 1,2 Milliarden Euro Förderung ausschließlich für den Ausbau der Kupfer-Technologie Vectoring erhalten, sagte Frederic Ufer, Leiter Recht & Regulierung beim VATM gestern auf dem Breitbandkongresses des FRK in Leipzig. „Rund 80 Prozent davon gingen an die Telekom“, unterstrich Ufer.

Nach Angaben von Ufer geht der Wettbewerberverband VATM davon aus, dass die Telekom ein Vielfaches des Betrages eigenwirtschaftlich in den Vectoringausbau gesteckt hat.

Deshalb ist eine Kupferabschaltung durch die Telekom noch lange nicht in Sicht. , muss sie es. Denn die Telekom sei verpflichtet, vorher anzukündigen, wenn sie das Kupfer abschaltet, erinnerte Ufer.

Konkurrenzausschluß ist wichtiger als innovative Technologie

Die von unserer Bundesnetzagentur am 1. September 2016 getroffene Vectoring-II-Entscheidung gibt dem Staatsbetrieb Deutsche Telekom weitreichende Rechte zum Vectoring-Ausbau aller Kabelverzweiger am Straßenrand in Nahbereichen.

Und hier zeigt sich der einzige Vorteil der schon lange obsoleten Alttechnologie: Konkurrenten der Telekom kommen nicht zum Zug. Andere Netzbetreiber können nämlich nur dann in einem Nahbereich auf die letzte Meile zugreifen, wenn diese sich bei der DSL-Erschließung in einem Gebiet bisher flächendeckender als die Telekom engagiert haben.

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Überwachung: Streckenradar jetzt in Deutschland erlaubt

Das Streckenradar (Section Control bzw, Abschnittskontrolle) auf der B6 bei Hannover, das die Kennzeichen sämtlicher vorbeifahrenden Autos fotografiert und zumindest kurzzeitig speichert, darf jetzt doch legal betrieben werden. Die Anlage misst das Durchschnittstempo auf einem längeren Abschnitt von ca. 2,2 km.

Nur kurzer Erfolg der Datenschützer

An der B6 in Laatzen bei Hannover darf das Streckenradar in Betrieb genommen werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. 2019 waren Datenschützer gegen das Vorhaben vor Gericht gegangen und hatten Erfolg – allerdings nur kurz:

Jetzt ist die Speicherung aller Nummernschilder wieder erlaubt

Denn die Anlage ging wieder in Betrieb, nachdem das niedersächsische Oberverwaltungsgericht die Klage im November letzten Jahres abwies und auch keine Revision zuließ. Gegen diese Entscheidung wurde dann zwar wieder geklagt, aber das Bundesverwaltungsgericht hat diesen Antrag jetzt endgültig abgewiesen.

Die Überwachungsfetischisten haben wieder einmal gewonnen

Wir wissen aus der Erfahrung vieler ähnlicher Einzelfälle der letzten Zeit, zum Beispiel der Corona-Kontaktdaten aus Restaurants, dass die Begehrlichkeit der Politiker als nächstes dazu führen dürfte, dass die Daten der Bürger, die dort nicht zu schnell gefahren sind, trotzdem gespeichert bleiben und für alle möglichen Zwecke missbraucht werden…

Foto: Alexander Blum, CC BY-SA 4.0
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TIKTOK Inc. et al v. Donald Trump, POTUS

Die Überschrift TIKTOK Inc. et al v. Donald Trump, POTUS (TikTok Inc. gegen US-Präsident Donald Trump) in latinisiertem Juristenenglisch ziert auch die Einstweilige Verfügung, mit welcher ein US-Bundesrichter am Sonntag Präsident Donald Trumps App-Store-Verbot für die chinesische TikTok-App gestoppt hat.

Gestern wurde die zunächst geheim gehaltene Begründung ebenfalls veröffentlicht. Darin wird klar, dass ein Bundesgesetz dem Präsidenten exakt das nicht erlaubt, was Trump versuchte, nämlich einen Informations- und Kommunikationsdienst zu blockieren. Nähere Details dazu finden Sie in einem aktuellen Artikel bei Heise.

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Provider verweigern Websperren für Pornoseiten

Das kenne ich schon aus den Zeiten vor DSL, als ich noch  freier Internetprovider in der Kleinstadt Lüdinghausen im Münsterland war.

Damals zwang der Regierungspräsident Jochen Büssow aus Düsseldorf mehrere Provider durch Bedrohung mit hohen Geldbußen zu illegalem Handeln:

Der erste Fall: Naziseiten und grenzwertige Körperfotos

Um den Aufruf der vier Internetseiten rotten.com, stormfront.org, front14.org und nazi-lauck-nsdapao.com zu verhindern, mussten diese Provider auf illegale Art und Weise ihre Nameserver dahingehen verfälschen, dass Surfer, die eine dieser Internet-Adressen aufrufen, auf eine andere IP-Adresse weitergeleitet wurden.

Neben Ahrens Online (Lüdinghausen/Münsterland) waren unter anderem auch versatel (Dortmund) und Vision Consulting (Köln) von der Sperrverfügung betroffen.

Der kleinste dieser Internet-Provider, Ahrens Online mit gut 1.000 Kunden, wurde dabei mit einem sechsstelligen Bußgeld beim Nichtbefolgen der Anweisung bedroht – eine Existenzbedrohung für ein Unternehmen dieser Größenordnung -und so geht Politik offenbar heute immer noch.

DNS-Sperren sind sinnlos und illegal

Dabei sind solche Nameserver-Sperren völlig sinnlos, denn sie sind kinderleicht zu umgehen – man muss nur einen anderen Nameserver (z.B. von Google) eintragen, schon erreicht man die Seiten wieder.

Spätere Gutachten bestätigten auch, dass diese Sperren komplett illegal (Computersabotage, Verletzung des Fernmeldegeheimnisses, Nötigung) waren. Jetzt hat derselbe Verein, der damals die Sperren betrieb, nämlich die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), vor, dasselbe noch einmal durchzuziehen.

Der neueste Fall: ausländische Pornoseiten

Diesmal geht es den merkwürdigen „Jugendschützern“ um  vier Porno-Seiten:

  • YouPorn
  • Pornhub
  • Mydirtyhobby
  • xHamster

Weil diese nicht-deutschen Pornoseitenanbieter keine Alterskontrolle umsetzen, wollen Landesmedienanstalten den Zugang nun per Websperren blockieren lassen, und sind an Internet-Provider wie die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica, 1&1 und Tele Columbus herangetreten, um Websperren gegen die Pornoseiten durchzusetzen.

Allerdings wollen mehrere der deutschen Telekommunikationsanbieter auf Anfrage von Landesmedienanstalten den Zugang zu den Pornoseiten nicht freiwillig sperren.

„In Sachen XHamster hat uns die Landesmedienanstalt NRW gebeten, eine freiwillige DNS-Sperre gegen deren Internetseiten umzusetzen. Diesen Wunsch werden wir nicht erfüllen“, informierte ein Vodafone-Sprecher auf Anfrage und bestätigte damit einen Bericht des Spiegel. „Die Anfrage entsprach auch nicht den rechtlichen Kriterien des Bundesgerichtshofs zur Webseitensperrung, so dass wir der Aufforderung bisher nicht nachkommen konnten“, erklärt beispielsweise ein Sprecher des Internet-Providers 1&1.

Hintergrund des Vorgehens sind (bisher vergebliche) Versuche der KJM, eine Alterskontrolle bei der Nutzung von Pornoseiten durchzusetzen. Also probiert man es mal wieder auf eine illegale Tour…

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Die Pause geht nochmals in die Verlängerung

Und die Pause bei AllOfUs.de geht noch ein letztes Mal in die Verlängerung.

Am Montagmittag bin ich dann nach fünf Tagen Uniklinik Münster (UKM) wieder zu Hause in Lüdinghausen.

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Foto: Rotgelbe Dahlie

Dahlien und Astern haben im Herbst ihre große Zeit und werden auf dem Wochenmarkt und in den Supermärkten günstig angeboten.

Dies gelbrote Exemplar blühte im letzten Jahr in Martins Vorgarten in Lüdinghausen-Berenbrock.

Foto: Dr. Martin Merz, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Foto: Hallimasch auf einer Wiese

Der Hallimasch ist bei korrekter Zubereitung  ein leckerer Speisepilz – aber leider auch ein aggressiver Baumschädling.

Selbst auf dieser Wiese finden sich freistehende Gruppen dieser Pilze, die aus gutem Grund auch als „Stammpilze“ bekannt sind, denn letztlich leben sie von Holz – tot oder lebendig.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Pause bei AllOfUs.de bis Sonntag

Kleine Korrektur der Planung: Ich habe den Eingriff inzwischen zwar gut überstanden, werde aber wohl erst wieder am Sonntag zurück in Lüdinghausen sein.

Bis dahin ein schönes Wochenende!

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Foto: Katze macht Pause

Diese Katze sitzt auf ihrem Lieblingsplatz am Fenster und scheint ein kleines Verdauungsschläfchen zu halten. Möglicherweise ist ihr kurz zuvor eine fette Maus in die Krallen geraten – oder aber ihr Dosenöffner hat eine Runde Whiskas gegeben…

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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