Borussia Dortmund ist Bundesliga-Tabellenführer

Die neue Bundesliga-Saison im Fußball hat begonnen – und Borussia Dortmund ist schon am ersten Spieltag Tabellenführer. Mit 5:1 Toren schlugen die Dortmunder die Mannschaft aus Augsburg, während Bayern München nur mit einem Remis (2:2) gegen Berlin in die Saison startete.

Gelungener Saisonauftakt wurde erwartet

Schon der direkte Vergleich beim DFL-Supercup Bayern gegen Dortmund vor 14 Tagen, den Dortmund mit 2:0 gewann, hat auch einen so guten Start des Vizemeisters in der Bundesliga erwarten lassen – und der Dortmund-Fan freut sich!

Bilder von Ronny K und feworave auf Pixabay

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Signaturprobleme für Windows 7 am Patchday

Microsoft hat die doppelte Signierung seiner Updates mit SHA-1 und SHA-2 aufgegeben und signiert jetzt nur noch mit dem Hash-Algorithmus SHA-2.

Allerdings ist die Unterstützung von nur per SHA-2 signierten Updates erst ab Windows 8.1 im Betriebssystem enthalten, so dass man Windows 7 SP1, Windows Server 2008 und auch Windows Server 2008 R2 durch Patches nachrüsten muss.

In seinem Support-Beitrag 4472027 hat Microsoft einen Fahrplan für die Umstellung und die dazu benötigten Updates KB4474419 und KB4490628 veröffentlicht.

Für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 ist die SHA-2-Signaturunterstützung seit dem 13. August 2019 Pflicht. Das führte beim August-Patchday in dieser Woche zu vielen Problemen, obwohl der Schritt zu SHA-2 schon seit Ende 2018 angekündigt war .

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Moore’s Law: Totgesagte leben nicht länger

Kennen Sie das Moore’sche Gesetz? Das 1965 vom Gründer der Chipschmiede Intel formulierte Gesetz besagt: „Die Anzahl an Transistoren, die in einen integrierten Schaltkreis festgelegter Größe passen, verdoppelt sich etwa alle 1,5 Jahre.“

Das war einmal, denn inzwischen sind die Hersteller an den physikalischen Grenzen des Machbaren angekommen. Aktuell werden Schaltkreise mit Strukturen von nur 7 nm bereits ausgeliefert, und selbst 5 nm-Chips können hergestellt werden.

Das sind nur noch 50 Ångström-Einheiten, also die Strecke, die sich ergibt, wenn Sie nur 50 Goldatome nebeneinander legen (sofern Sie das können) ;).

TSMC reitet einen toten Gaul

Daran ändert es auch nichts, dass der weltgrößte Chiphersteller TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Ltd.) in einem Blogartikel von Godfrey Cheng behauptet, Moore’s Law sei nicht tot.

Doch, Herr Cheng, es ist mausetot – da können Sie noch so viele hübsche Fotos von ihren N5P-Chips veröffentlichen…

Die Transistordichte ist heute kein Maß mehr für die Leistung

Aktuelle CPUs werden seit längerem auch nicht mehr an ihrer Taktrate oder Transistordichte gemessen. Inzwischen eignet sich besser die Anzahl der darin verbauten CPU-Kerne als Maß für die Leistung der Chips.

Bild: TSMC
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Logitech hat zwei neue Tastaturen für Gamer: G815 und G915

In erster Linie für Gamer hat Logitech zwei neue Tastaturen vorgestellt: die G815 Lightsync und die G915 Lightspeed. Die Geräte unterscheiden sich nur durch die Verbindungsmöglichkeit: Die G815 kann man ausschließlich per Kabel anschließen, die G915 hingegen arbeitet auch drahtlos mit dem beiliegenden Dongle.

Die neuen Tastaturen verwenden Logitechs besonders flache mechanische Romer-GL-Schalter. Dabei sind die Tasten nur halb so hoch wie bei herkömmlichen Keyboards und man soll sie 25 Prozent schneller bedienen können.

Die G915 wird über Logitechs proprietären Standard Lightspeed drahtlos mit einem PC verbunden. Dafür wird ein Dongle mitgeliefert – die G815 kann nur per Kabel verbunden werden. Ohne Beleuchtung soll die G915 es bei acht Stunden täglicher Spielzeit bis zu 135 Tage mit einer Ladung durchhalten. Mit aktivierter Beleuchtung sinkt die Nutzungszeit unter gleichen Bedingungen auf zwölf Tage.

Die G815 kommt mit einem USB-Passthrough

Auch die G815 hat eine eingebaute LED-Beleuchtung, wobei 16,8 Millionen Farben zur Auswahl stehen. Außerdem verfügt sie über einen USB-2.0-Passthrough, Man kann zum Beispiel eine Maus an die Tastatur anschließen.

Beide Tastaturen haben auch fünf programmierbare Tasten und drei intern gespeicherte Profile. Die Zocker-Tastaturen sollen noch im laufenden Monat in den Handel kommen, die G815 für 200 Euro und die G915 für 250 Euro.

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Dr. Martin Merz verstorben

Soeben bekam ich die Nachricht, dass Dr. Martin Merz aus Lüdinghausen gestern plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Martin hat diesen Blog immer nach Kräften unterstützt und viele interessante Fotos zu den Inhalten beigetragen. Aber nicht nur deshalb werde ich ihn vermissen: Wir waren ohne Unterbrechungen fast 30 Jahre lang befreundet, trafen uns regelmäßig persönlich und virtuell und halfen uns gegenseitig durchs Leben.

Ich behalte Martin als guten Freund in Erinnerung!

Klaus Ahrens

 Traueranzeige für Martin Merz vom 17.08.2019 aus Westfälische Nachrichten

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50 Jahre Woodstock

Zum Woodstock-Festival vom 15. bis 18. August 1969 auf einer Farm in Bethel im Bundesstaat New York wurden eigentlich 60.000 Besucher erwartet. Dann kamen aber fast eine halbe Million Menschen zum Festival von Frieden, Liebe, Musik und Matsch – der Mutter aller Fangopackungen.

Das Event ging als das bedeutendste Rockfestival und als Höhepunkt der Hippiebewegung in die Geschichte ein. Das gemeinfreie Artikelbild zeigt die Eröffnungsrede von Swami Satchidananda.

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Portscanner Nmap 7.80 verfügbar

Nmap ist das Werkzeug für Netzwerk-Admins (und natürlich auch für Hacker) zur Netzwerkdiagnose und Auswertung von netzwerkfähigen Systemen. Der seit über 20 Jahren verfügbare Open-Source-Portscanner unter einer GNU General Public License hilft bei der Erkundung unbekannter Netzwerkumgebungen und tut auch gute Dienste bei ungewohnter Infrastruktur eines Netzwerks.

Die Highlights von Nmap

So mancher kennt das Standardwerkzeug für Netzwerkspezialisten auch aus Hollywoodfilmen, wo Nmap immer dann ins Bild kommt, wenn Hacker-Optik gezeigt werden soll. Mein persönlicher erster Kontakt mit dem Tool fand vor gut 20 Jahren (also noch im letzten Jahrtausend) auf einem Hacker-Lehrgang in Hamburg statt. 😉

Das Tool wurde ständig weiter entwickelt und konnte sich ganz besonders durch aktive Techniken wie zum Beispiel das OS-Fingerprinting (Erkennen des eingesetzten Betriebssystems auf dem Zielhost) einen Namen machen.

Auch das Mapping von Netzwerkumgebungen (Erkennung aktiver Hosts) ist mit Nmap möglich. Letztlich lassen sich mit Nmap vereinzelt die hinter einem Port stehenden Dienste mit ihren Version auslesen – natürlich immer abhängig davon, wie „geschwätzig“ der Netzwerkadmin die Serviceroutinen hinter den Ports eingerichtet hat..

Neues in Version Nmap 7.80

Nach gut einem Jahr intensiver Weiterentwicklung ist soeben die Version Nmap 7.80 veröffentlicht worden. Die lange Bearbeitungszeit wurde für die komplette Überarbeitung der Paketerfassungs-Bibliothek Npcap geschuldet.

Das neue Npcap funktioniert auf Windows 10 merklich besser als seine Vorgängerversion. Darüber hinaus gibt es auch noch mehr als 80 weitere Verbesserungen an den Versionen für Windows, Linux, BSD und macOS.

Mit elf neuen Analyseskripten stieg die Gesamtzahl der NSE-Skripte des Paketerfassungs-Tools auf 598. Eine ausführliche Liste aller Änderungen finden Sie im Changelog auf nmap.org.  Dort kann man auch ausführbare Binärdateien und den Quellcode von Nmap 7.80 herunterladen.

Bild: Nmap
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Microsoft-August-Patchday mit WLAN-Problemen

Am Dienstag dieser Woche, dem 2. Dienstag des Monats, war wieder Microsoft-Patchday. Als ich gestern gegen Mitternacht meinen Rechenknecht ausschaltete, sah ich mit einer gewissen Besorgnis, dass er vor dem Herunterfahren noch eben die neuen Updates von Microsoft einspielen wollte.

Update beim Herunter- und wieder Hochfahren

Der erste Gedanke war, den Rechner nach dem Herunterfahren noch einmal neu zu starten, um zu erkennen, dass die Updates (hoffentlich) diesmal keine Probleme hervorgerufen haben. Es ist sicher besser, sich mit eventuellen Problemen noch nach Mitternacht herumzuschlagen als diese erst am nächsten Morgen zu erkennen, wenn man eigentlich mit der Kleinweich-Blechkiste arbeiten muss.

Aber ich hatte einen harten Tag, war ziemlich müde und ging mit dem Gedanken „Wird schon geklappt haben“ ins Bett. Die Quittung dafür gab es heute Morgen: Der Rechner startete, verarbeitete die Updates – und das WLAN funktionierte nicht mehr.

Fehler beim WLAN-Zugang

Aus- und Einschalten von WLAN mit der Maus auf dem Desktop half nicht, das Herausziehen und Wiedereinstecken des kleinen WLAN-Netzwerkadapters brachte auch keine Abhilfe. Erst ein kompletter Neustart verschaffte mir wieder Zugang ins Internet über WLAN.

In letzter Zeit gibt es beim Patchday für Microsoft Windows 10 nahezu regelmäßig irgendwelche Probleme – und der Hersteller kriegt das seit Monaten nicht in den Griff. Besonders schlimm sind dabei nicht etwa die monatlichen Patches, sondern die zweimal im Jahr (oder auch nicht) erfolgenden Funktionsupdates.

Den Funktionsupdate 1903, der ja wie seine Bezeichnung auch sagt eigentlich im März 2019 kommen sollte, konnte ich auf meinem Terra-Rechner erst im August mit vielen Fehlermeldungen und Neustarts manuell installieren – immerhin fast ein halbes Jahr Verspätung…

Manchmal erkennt die Software selbst, das etwas schief gelaufen ist und hangelt sich von Neustart zu Neustart – gespickt mit erschreckenden Warnmeldungen – und schafft letztlich auch eine funktionierende Installation der Patches (Flicken). Aber manchmal sitzt man nach dem Update vor der Kiste und ist einfach nur ratlos…

Vorschlag für die Installation von Bananensoftware

Um den Schrecken am Morgen danach zu verhindern, sollte Kleinweich die Verarbeitung seiner Updates besser direkt nach dem 1. Teil der Updates beim Herunterfahren erzwingen, solange die Herrschaften ihre Bananensoftware beim Kunden reifen lassen.

Das vermeidet das Schockerlebnis für den Benutzer nach dem Wiedereinschalten des PCs am nächsten Morgen…

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Betet für Spiegel Online!

Der Online-Version des Spiegel scheint es aktuell wirklich sehr schlecht zu gehen. Deshalb sollten wir alle für die Macher dort beten, die ein übler Druck zum Geldverdienen inzwischen offensichtlich zwingt, auch den letzten Nutzer der Newsseite durch eine aggressive Paywall (Bezahlschranke) zu vergraulen.

Die nervende Paywall bei Spiegel Online

Es begann schon vor längerer Zeit, als immer mehr Artikel hinter einer Paywall verschwanden. Das brachte aber wohl kaum Benutzer dazu, dafür zu bezahlen – so gut sind die nach wenigen Sätzen ausgeblendeten Artikel wohl auch nicht, dass die Leute da reihenweise zuschlagen.

Der Trick mit den immer kleineren „Warnhinweisen“

Also mussten sich die Monetarisierer des Hauses etwas wirksameres einfallen lassen. Dabei kam dann (vermutlich nach heftigstem Brainstorming) heraus, dass die Vorabhinweise auf die Bezahlschranke immer kleiner wurden…

Es erzeugt jetzt beim schon nicht mehr sehr geneigten Leser regelrecht Frust, wenn er bei einer eiligen Recherche trotz Kenntnis des perfiden Mechanismus immer wieder mal versehentlich eine Seite aufklickt, bei der die Schrift den Kontrast bis zur Unleserlichkeit verliert und nur noch der Lockruf eines Gratis-Monatsabos lesbar bleibt.

Alle paar Minuten poppt Abo-Werbung auf

Ganz ausgesetzt hat aber mein Verständnis für diese Vermarktung, seit zeitweilig bei fast jeder aufgerufenen Spiegel-Online-Seite eine Aufforderung zum Abo-Abschluss das Lesen der Seite verhindert, bis man die Popup-Werbung weggeklickt hat.

Wenn man dann noch bedenkt, wie viel sonstige Werbung bis hin zu Clickbaiting-Artikeln und -Videos da geschaltet wird, ist es nicht mehr weit bis zu dem Entschluss, Spiegel Online aus seinen Recherchen auszuschließen.

Sowas kann man kaum mehr guten Gewissens verlinken!

Die Verlinkung von Spiegel-Artikeln zur Referenz hat dann ja auch keinen Sinn mehr, wenn die eigenen Leser mit solchen Links auf eine Seite geführt werden, auf der es heißt „Erst zahlen, dann lesen!“. Man würde durch solche Links nur zum „Mittäter“.

Mit Internetkultur hat das nicht mehr viel zu tun. Ich kenne die entsprechenden Zahlen der Internetseite Spiegel Online zwar nicht, habe aber schon den Eindruck, dass die Internet-Zeitung besser beraten wäre, ihre Energie nicht auf immer perfidere Mechanismen zum Aussperren von zahlungsunwilligen und zahlungsunfähigen (ja, die gibt es auch!) Lesern, sondern auf die Qualität der Artikel selbst konzentrieren würde…

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