Browser Vivaldi 5.0 zum Download bereit

Der norwegische Hersteller Vivaldi Technologies hat das nächste große Update für seinen Browser Vivaldi veröffentlicht. Vivaldi 5.0 für Desktop und Android steht jetzt zum Download bereit.

Viel Neues bei den Themes

Die augenfälligste Neuerung bei Vivaldi 5.0 sind die neuen Themes. Man kann sie bei Bedarf mit dem neuen Theme-Editor individuell anpassen und auch mit der Welt teilen.

Genauso einfach installieren Sie Themes aus der Community mit ein paar Klicks, denn Themes lassen sich jetzt sehr einfach exportieren, importieren und freigeben. Theme und Hintergrundbild müssen auch nicht mehr separat bearbeitet werden.

Der aktualisierte Theme-Editor hat für jedes Theme ein passendes Hintergrundbild vorrätig, und die Galerie mit fertigen Vivaldi-Themes liefert weitere Inspiration dazu.

Automatische Übersetzungen verbessert

Auch Vivaldi Translate, die Übersetzungsfunktion von Vivaldi, wurde deutlich verbessert. Jetzt gibt es ein Übersetzungspanel mit automatischen Übersetzungen. Haben Sie die Option aktiviert und das Panel geöffnet, müssen Sie nur noch einen Text markieren, und sehen die Übersetzung dann im Panel.

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Foto: Zugeschneite Gartenleuchte

Bisher gab es in dieser Wintersaison bis zum heutigen Nikolaustag hier im Nordwesten Deutschlands noch keinen nennenswerten Schnee. Das Foto einer fast komplett zugeschneiten Gartenleuchte entstand schon vor 8 Jahren im Schneewinter 2012 und wurde innerhalb einer größeren Serie in Martins Vorgarten in Lüdinghausen-Berenbrock aufgenommen.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 300D, CC BY-SA 4.0

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Kinder erhalten Smartphones mit 6 bis 11 Jahren

Eine aktuelle repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Yougov fand heraus, dass deutsche Eltern recht unterschiedlich entscheiden, wann ihr Kind ein Smartphone bekommt. Die Eltern wurden befragt, ab welchem Alter sie ihrem Kind ein Smarthone gegeben haben bzw. vorhaben, ihm eines zu geben.

Die Mehrzahl der Eltern gibt ihrem Kind das erste Smartphone im Alter zwischen 6 und 11 Jahren. 36 Prozent der Eltern warten, bis das Kind wenigstens 12 Jahre alt ist. Danach sind dann spätestens mit 15 Jahren  über 90 Prozent aller Kinder mit einem Smartphone ausgestattet.

Nur 1 Prozent der Eltern gibt dem Kind schon mit unter drei Jahren ein Smartphone – der Anteil bei Kindern zwischen vier und sechs Jahren beträgt 4 Prozent. Also haben 5 Prozent der Kinder schon vor dem Besuch der Grundschule Zugriff auf ein eigenes Smartphone.

Nur sehr wenige Eltern lehnen Smartphones für eigene Kinder ganz ab

4 Prozent der befragten Eltern warten bis zum Alter von 15 Jahren, bis ihr Kind ein Smartphone erhält, und 1 Prozent der befragten Eltern lehnt es komplett ab, ihrem Kind ein Smartphone zur Verfügung zu stellen. 4 Prozent der Befragten wollten sich nicht festlegen oder haben keine Antwort gegeben.

Die Eltern glauben, dass sie die Kontrolle darüber haben, wie viel Zeit die Kinder mit dem Smartphone verbringen. Bis zum Alter von 12 Jahren meinen mehr als 80 Prozent der Eltern, die Dauer der Smartphone-Nutzung kontrollieren zu können. Da grinsen die kleinen Racker… 😎

Zur Umfrage der Marktforscher:

Yougov befragte Mitte November 2021 in Deutschland 1.007 Eltern mittels standardisierter Online-Interviews. Die Ergebnisse der Befragung wurden gewichtet und sind repräsentativ für Familien mit Kindern unter 18 Jahren nach Bundesland und Anzahl der Kinder.

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Der jährliche Spendenaufruf der Wikipedia

Die Wikipedia hat die früher gebräuchlichen Konversationslexika vom „Großen Brockhaus“ bis zum „Bertelsmann“ schon lange überflüssig gemacht. Um die Online-Enzyklopädie zu finanzieren, ruft Wikipedia alljährlich zu (auch recht kleinen) Spenden ab 5 Euro auf.

Dazu schiebt sich in der Zeit vor Weihnachten nach dem Aufruf der Wikipedia-Seite ganz oben ein Banner ein, über das man die Spende direkt vornehmen kann. Eine gute Gelegenheit, die einmalige Sammlung des Wissens der Welt im Internet zu unterstützen – auch wenn es nur mit 5 Euro ist…

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US-Diplomaten mit NSO-Spyware Pegasus gehackt

Der Staatstrojaner-Hersteller NSO gerät immer stärker in Erklärungsnöte. Nachdem schon WhatsApp und Apple NSO verklagten und dazu erläuterten, die Hacker seien „amoralische Söldner des 21. Jahrhunderts“, wurden jetzt auch mindestens neun Mitarbeiter der US-Regierung mit der Spionage-Software Pegasus ausspioniert.

Die Spionagesoftware Pegasus der israelischen NSO Group wurde offenbar gegen mehrere Mitarbeiter des US-Außenministeriums eingesetzt, berichten die Nachrichtenagentur Reuters und das Wall Street Journal unter Berufung auf Personen, die mit dem Vorgangvertraut sind. Den Berichten nach sind die Diplomaten von Apple darüber informiert worden.

Laut Reuters sind neun Personen davon betroffen, laut dem Wall Street Journal sogar elf. Welcher NSO-Kunde diese Angriffe durchführte, ist bislang noch nicht klar.

Schon Anfang November 2021 hatte die US-Regierung festgestellt, dass sich die Aktivitäten von NSO gegen die nationale Sicherheit und die außenpolitischen Interessen der USA richteten. Deshalb wurde das Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt. Die jetzt erst bekanntgewordenen Angriffe auf die US-Diplomaten könnten mit zu dieser Entscheidung beigetragen haben.

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Neues Design von Office 365 zum Ausprobieren

Microsoft hat das überarbeitete Design von Microsoft Word, Excel, Powerpoint und anderen Microsoft-365-Produkten freigeschaltet. Die Hälfte der Office-Abonnenten soll das visuelle Update jetzt automatisch erhalten. Es ist aber noch nicht permanent in die Software integriert und muss deshalb erst eingeschaltet werden. Microsoft erklärt, wie man das macht:

Die Entwickler führten dazu einen Schalter in der rechten oberen Ecke neben den Fenstersymbolen ein. Drückt der Benutzer auf diesen Button, kann zwischen dem bekannten und dem neuen Design von Microsoft 365 umgeschaltet werden. Mit dem Klick auf die Schaltfläche wird auch eine Beschreibung eingeblendet, in der den Benutzern die neuen Designelemente vorgestellt werden.

Aktuell ist das neue Feature in den Apps Word, Excel, Powerpoint und Onenote integriert. Die Apps Access, Project, Publisher und Vision haben den Schalter (noch?) nicht erhalten. Wird das aktualisierte Design in einer der vier kompatiblen Apps eingeschaltet, dann überträgt es sich auch auf den Email-Client Outlook, der merkwürdigerweise nicht einzeln umgestellt werden kann…

Die Schnellstartleiste wird ausgeblendet

Das Office-Redesign konzentriert sich vor allem auf die Kopfzeile der Microsoft-365-Programme. Anstatt viele Symbole in die Schnellstartleiste zu packen, werden die in dem Neudesign in das darunter liegende Tool-Ribbon verlagert.

Das gilt beispielsweise für den Auto-Speichern-Schalter, die Vor- und Zurück-Tasten und die Speicherdiskette. Allerdings wird die Schnellzugriffsleiste dabei nur versteckt und kann über das Ribbon-Menü auch wieder reaktiviert werden.

Die Icons und Symbole passen sich an das schlichtere Design von Windows 11 an, und die Elemente werden mit runderen Ecken versehen – auch eines der Designelemente des neuen Betriebssystems. Microsoft 365 ändert außerdem auch das Aussehen entsprechend dem im Betriebssystem voreingestellten Modus (Light-Mode oder Dark Mode). Innerhalb der Apps können die Elemente aber weiterhin manuell beliebig verändert werden.

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Die freie 3D-Software Blender 3.0 ist verfügbar

Die letzten Bugs wurden beseitigt, und jetzt steht das 3.0er Update des freien 3D-Grafikprogramms wie immer kostenlos zum Download bereit.

Blender 3.0 kommt mit vielen Neuerungen

Nach dem Stert begrüßt den Benutzer eine neue Grafik im Schnellmenü, die dem aktuellen Kurzfilm der Blender Foundation entnommen ist. Die Release Notes geben einen Überblick der vielen Neuerungen in der neuen Version Blender 3.0.

Der Download steht bereit

Blender 3.0 steht ab sofort zum Download bereit, und auch ältere Versionen mit Langzeitunterstützung wie die Version 2.93 gibt es natürlich weiterhin. Da die Update-Zyklen seit Blender 2.8 deutlich verkürzt wurden, kann man mit der Folgeversion 3.1 schon im März 2022 zu rechnen. Die Planung der Blender Foundation verrät, dass auch kollaborative Funktionen über das Netz weiter ausgebaut werden sollen.

Blender Studio mit Zusatzangeboten im Abo

Zurzeit bietet der Blender Studio genannte Onlinedienst für 10 Euro im Monat Zugang zu den Materialien der Blender-Filme, viele Tutorials und zu einigen zusätzlichen Werkzeugen.

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Adventskalender: Libre Office als Ersatz für Microsoft Office

Heute steckt hinter dem Türchen im Heise-Download-Adventskalender das Open-Source-Officepaket Libre Office, das schon von vielen als Ersatz für das proprietäre Microsoft Office benutzt wird.

Star Office->Open Office->Libre Office

Diese freie Office-Suite hat schon eine 10jährige und wechselvolle Geschichte hinter sich: Das ging von dem noch kommerziellen deutschen  Star Office über das freie Open Office hin zu Libre Office.

Ausführliche Details zum Werdegang des freien Officepakets Libre Office finden Sie in einem sehr ausführlichen begleitenden Artikel bei Heise Online.

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Foto: Die Burg Vischering im Winter

Die Burg Vischering in Lüdinghausen ist auch in der kalten Jahreszeit ein dankbares Motiv. Auf diesem Foto liegt die Gräfte sehr ruhig und sorgt damit für schöne Spiegelungen im Wasser.

Das Foto wurde im Januar vor sechs Jahren fast an der gleichen Stelle gemacht, von der aus auch das Foto der Burg aus dem Schneewinter 2009 aufgenommen wurde.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Ratenzahlung im Microsoft-Browser Edge empört die Benutzer

Vor ein paar Tagen hatte Microsoft schon ein neues Bezahlfeature für den eigenen Edge-Browser vorgestellt. Die sogenannte Buy-Now-Pay-Later-App Zip soll Ratenzahlungen für diverse Onlineprodukte erleichtern. Das Programm kann leicht mit einem Microsoft-Konto verknüpft und dadurch einfach genutzt werden. Die Benutzer finden dieses Vorgehen teilweise schlecht, und sehr viele sogar moralisch fragwürdig.

Die Kritik ist deutlich

Unter der Ankündigung von Microsoft sammelten sich heute früh schon 165 Antworten. Manche davon bemängeln, dass Microsoft Edge dadurch nur noch weiter aufgebläht wird. Die App soll planmäßig nämlich mit dem Release 96 vorinstalliert und auch schon aktiviert sein. „Hört auf, uns Spyware aufzuzwängen, nach der niemand gefragt hat.“, schreibt zum Beispiel AlessioT89. „Das ist einfach dumm. Warum zum Teufel denkt ihr, Edge über fragwürdige Geldleihpraktiken zu monetarisieren?“, fragt der User Amoedom.

Konsens ist wohl: Buy-Now-Pay-Later-Praktiken sind für viele verwerflich, weil sie zu Käufen anregen, die sich die Käufer eigentlich nicht leisten können. „Wird Microsoft nun auch Onlinewetten und einen Organmarktplatz einführen, wenn Zip nicht genug für die finanziell bankrotten Menschen ist?“, schreibt der User eeeellll. Der generelle Ton der Community ist stark emotional aufgeladen und auch extrem negativ. Besonders wird auch die Zeit, in der das angekündigt wurde (die Vorweihnachtszeit) kritisiert.

Opt-Out ist nicht der richtige Weg

Manche Benutzer beschweren sich weniger über die Praktiken an sich, sondern mehr über das Add-On selbst und vor allem, dass es ab Werk eingeschaltet ist. Offenbar blendet der Browser wohl auch bei Gelegenheit Gutscheinangebote und Bezahlmöglichkeiten prominent ein, was die Benutzer sehr frustriert. „Es gibt ja viele Wege, so etwas anzubieten, etwa mit einer Browser-Erweiterung. Aber dann doch nicht standardmäßg in meinem Browser! Ich kann die nervigen Coupon-Angebote nicht ignorieren. Ich muss hingehen und es abschalten.“, schreibt Susan Bradley – und andere stimmen ihr zu.

In Europa ist die Zip-App noch nicht angekommen

Bis jetzt scheint es die App Zip in der EU noch nicht zu geben. Das Gutschein-Feature funktioniert allerdings auch hier bei uns schon und ist auch bei Auslieferung schon aktiviert. Die App  blendet sich dabei in der rechten Ecke der URL-Leiste ein.

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