Morgen früh streiken Bahn und S-Bahn

Millionen Pendler müssen sich am Montagmorgen auf dem Weg zur Arbeit mit  Bahn oder S-Bahn auf Verspätungen und Ausfälle einstellen. „Der Ausstand wird bundesweit am Montagmorgen von 5 Uhr bis 9 Uhr dauern“, ließ ein Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG die Kundschaft wissen.

Bahnreisende brauchen also mal wieder Geduld

Bestreikt werden S-Bahnen, Regional- und Fernverkehr und auch die Güterzüge. Daher würden sich die Auswirkungen auch noch sehr weit in den Tag hinein zeigen. Regionale Schwerpunkte könne er nicht nennen, bedauerte der Gewerkschaftler.

Nordrhein-Westfalen ist einer der Streik-Schwerpunkte

Als einer der Schwerpunkt der Streiks am Montagvormittag wird Nordrhein-Westfalen genannt. In welchen Regionen die weiteren Schwerpunkte liegen, wurde aber bisher nicht bekannt gegeben.

Der Streik wird laut der Deutschen Bahn auch voraussichtlich überregionale Auswirkungen haben. Fahrgäste müssen sich auf Ausfälle und Verspätungen einstellen.

Besser schon vor oder erst nach dem Streik an- oder abreisen

Wegen der streikbedingt zu erwartenden Einschränkungen sollen besonders Reisende von und nach NRW schon am heutigen 2. Advent anreisen – oder am Montag erst nach dem Ende des Streiks aufbrechen. Aus diesem Grund hat die Bahn auch schon für heute die Zugbindung von Tickets aufgehoben.

Foto: Pixabay
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Update KB4467682 für Windows 10 Version 1803 gestoppt

Offenbar arbeitet Microsoft beim Test seiner Updates immer unsauberer. Jetzt mussten die Redmonder erneut ein Update stoppen – unter anderem, weil es beim Surface Book 2 aus dem Hause Microsoft Bluescreens erzeugt.

Update KB4467682 sollte eigentlich zahlreiche Bugs in der Frühjahrs-Version von Windows 10 (1803) beheben. Aber genau wie bei mehreren Updates zur neuesten Version von Windows 10 (1809) in den letzten Monaten scheint die Test-Abteilung auch bei diesem Update zu dem älteren Frühjahrs-Funktionsupdate massiv versagt zu haben.

Bananensoftware (reift beim Anwender) scheint immer mehr in Mode zu kommen…

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Cyborg-Pflanze Elowan: „Geh in das Licht!“


Den Spruch „Geh in das Licht!“ kennt man ja eher aus mäßigen Hollywood-Horrorfilmen wie Poltergeist 1 bis x im Zusammenhang mit untoten Menschen, die nach ihrem Tod ins Jenseits überwechseln wollen/sollen.

Elowan: Eine lebende Pflanze wird zum Cyborg

Elowan ist eine im Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT)  gezüchtete Pflanze, die diesen Spruch offensichtlich verinnerlicht hat. Der pflanzliche Cyborg bekam Elektroden, die mit Boden, Stängel und Blättern verbunden sind und dabei die schwachen Ströme erfassen, die zwischen Gewebe und Organen einer Topfpflanze ausgetauscht werden.

„Pflanzen sind elektrisch aktive Systeme“, erklärt der Projektleiter Harpeet Sareen. „Elektrische Signale werden erzeugt in Reaktion auf Veränderungen in der Umwelt, etwa bei Licht, Schwerkraft oder Temperatur, bei Berührungen oder Verletzungen.“

Zunächst haben die MIT-Forscher Elowan so programmiert, dass die Pflanze auf Licht reagiert: Die Signale des pflanzlichen Nervensystem werden abgegriffen und in Motorbefehle eines Roboters umgesetzt, der auch den fahrbaren Untersatz von Elowans Blumentopf bildet, so daß die Pflanze sich auf die Lichtquelle zubewegen kann.

Allerdings hat Elowan (noch) keine Entscheidungsfreiheit

Wenn die rechte Schreibtischlampe leuchtet, geht es auf den kleinen grünen Rädern ab nach rechts – vice versa.

Könnte Elowan sich nach dem Einschalten der rechten Lampe durch die Forscher sagen: „Och nööö, ich will mich nicht ins Licht bewegen“ und dann den Trip verweigern oder gar die Funzel abschalten, wäre ich echt beeindruckt! 😉

Die Schreibtischlampen der Versuchsanordnung sehen dabei auch recht interessant aus, als stammen sie von der Disney-Tochter Pixar…

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Weihnachtslieder kostenlos und legal aus dem Netz

Noten und Texte der schönsten Weihnachtslieder

Nur noch zwei Wochen bis zum Weihnachtsfest – ein guter Grund, noch einmal auf die legalen und kostenlosen Weihnachtslieder der Musikpiraten aus dem Netz aufmerksam zu machen.

Schulen, Kindergärten, Musikschulen und Musikfreunde aller Couleur möchte ich kurz vor dem Fest auf die lizenzfreie, also kostenlose und legale Liedersammlung  mit dem Titel „Singen im Advent“ des Vereins Musikpiraten e.V. hinweisen.

Gemeinfreies Noten und Texte – kopieren erlaubt

Das Liederbuch wurde von den Musikpiraten herausgegeben, nachdem die GEMA im Jahr 2010 so dreist war zu versuchen, von 36.000 Kindergärten und anderen Vorschuleinrichtungen jährliche Pauschalbeträge für Notenkopien von Weihnachtsliedern zu kassieren!

Foto: Sven Scholz, CC BY-SA 3.0 DE
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Italien: 10 Mio Euro Strafe für Facebooks Datenklau

Facebook steckt tief in der Tinte. Es kriselt nur noch beim sogenannten „Sozialen Netzwerk“. Wer diesen Begriff erfunden hat, gehört dazu verurteilt, täglich seinen Feed dort dreimal abzuschreiben. Denn diese Wortfindung verkehrt die Funktion der Datenräuber und Vorreiter des Überwachungskapitalismus um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ins genaue Gegenteil – es gibt nichts Asozialeres, als den Datenschrott des Fratzenbuches.

Nicht nur Benutzerschwund und Aktienkurs setzen den Datendieben zu – auch Werbekunden und Mitarbeiter gehen Facebook massiv von der Fahne. Inzwischen sorgt auch die DSGVO in der EU für Strafzahlungen wegen Verstößen gegen deren Regelungen.

Zehn Millionen Strafe in Italien

Jetzt hat die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM das Gesichterbuch zu zwei Strafen in Höhe von zusammen 10 Millionen Euro wegen Verstößen gegen den Datenschutz verurteilt.

Die italienischen Datenschützer werfen dem Netzwerk vor, dass es Internetnutzer in die Irre führt, wenn es vor der Kontoeröffnung vor allem darauf hinweist, dass die Nutzung kostenlos ist. Dass Facebook die anfallenden Nutzerdaten für kommerzielle Zwecke sammelt, wird nicht so deutlich gesagt. Deshalb müsse man befürchten, dass die Benutzer sich anders entscheiden würden, wenn sie vor der Kontoeröffnung angemessen auf diese Zusammenhänge hingewiesen würden.

Aber wer würde noch blöd genug sein, dort mitzumachen, wenn Facebook dort schreiben würde: „Wir stehlen Ihre persönlichen Daten und verkaufen sie dann an jeden Interessenten, der gut dafür bezahlt.“

Außerdem bemängeln die Wettbewerbshüter noch die Weitergabe von Nutzerdaten bei der Anmeldung mit einem Facebook-Account bei anderen Internetseiten und Apps. Die Italiener werfen Facebook dabei eine aggressive Geschäftspraxis vor, wenn die persönlichen Daten der Benutzer ohne deren ausdrückliche Zustimmung an andere Plattformen weitergegeben werden.

Die vorgesehenen Abwahl-Möglichkeiten dieser Funktion reichen den Behörden nicht aus. Sie verlangen, Facebook müsse das ändern und dann auch wirklich prominent auf diese Anpassungen hinweisen, verlangen die Datenschützer aus Italien. 

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Foto: Der erste Techno-Weihnachtsbaum

Dieser Techno-Weihnachtsbaum auf dem Lüdinghauser Marktplatz spaltet die Geister, seit er vor knapp 10 Jahren zum ersten Mal aufgestellt wurde. Das Problem dabei: Erklären Sie mal einem kleinen Kind, dass das ein Weihnachtsbaum sein soll…

Auch Klaus regt sich alle Jahre wieder über den „Drahtverhau mit LEDs“ auf. Deshalb möchte ich darauf hinweisen, dass es inzwischen durchaus schon Änderungen an dem Blechstängel gab.

Es gab schon leichte Veränderungen:

Vergleicht man dies Foto aus dem Jahr 2011 mit einem aktuellen von 2018, sieht man, dass sich eine Handvoll der Drahtkugeln leicht golden verfärbt hat.

Den zwischenzeitlichen Versuch, den Stamm des Gerätes mit einer Handvoll echter Weihnachtsbäume zu kaschieren, hat man inzwischen wohl wieder aufgegeben,

Dass ich mich seither schon an mindestens drei verschiedene Standorte erinnere, ist aber wohl eher der Umgestaltung des Marktplatzes mit Stolperstufen geschuldet…

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0
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Neuer CDU-Chef: FKK, Heuschrecke oder Widerling?

1001 Delegierte legen heute beim Parteitag der CDU in Hamburg fest, wer die Konservativen künftig anführt. Im Angebot sind eine frömmelnde Merkel-Kopie, eine Heuschrecke und ein Widerling – quasi die Wahl zwischen Pest, Cholera und Aids.

Ginge es nach dem deutschen Wahlpöbel insgesamt, soll die Favoritin der Deutschen angeblich klar Frau Kramp-Karrenbauer (im Folgenden FKK genannt) sein – aber die wählen ja Gott sei Dank 😉 nicht mit.

Eine frömmelnde Merkel-Kopie

Laut ARD-Deutschlandtrend sprechen sich 45 Prozent für die aktuelle Generalsekretärin FKK als neue CDU-Chefin aus.

Zu diesem frömmelnden Merkel-Verschnitt passt auch, dass der Parteitag ein „christliches Gesicht“ zeigt und den Tag mit einem Besuch in einer Kirche beginnt, um einen nicht existierenden Gott anzubeten.

Eine Oberheuschrecke braucht das Land…

Die neoliberale Abteilung der CDU sammelt sich dagegen mehr um Friedrich Merz, einen Manager der weltgrößten Heuschrecke Black Rock, Millionär mit zwei Privatflugzeugen, der der Politik jetzt gut 8 Jahre fern blieb und erst einmal Kohle machte.

Und wenn vom System betrogene Arme sich fragen, warum sie für ihr Essen in Papierkörben wühlen müssen, weist der Mann darauf hin, dass ihr Geld nicht etwa weg ist, sondern dass es jetzt nur ein anderer hat – eine alte Börsenweisheit.

Vielleicht zahlt dieser andere ja damit gerade das steuerbegünstigte Flugbenzin für sein Zweitflugzeug…

Den von Armut betroffenen Menschen empfiehlt der völlig abgehobene, neureiche Kapitalistenknecht von Black Rock aus dem Sauerland, ihr Überleben ausgerechnet mit Aktien abzusichern. Bis repetita non placent: Das gab es ja schon einmal mit der Telekom-Volksaktie – und schon beim ersten Mal gefiel es den Betroffenen nicht.

Das kann aber diesmal nicht passieren, selbst wenn es wieder eine Werbekampagne mit Manfred Krug gibt, denn wer im Papierkorb nach Pfandflaschen suchen muss, kann keine Aktien kaufen!

…und noch einen Widerling zum abwählen

Dann gibt es noch einen Dritten, der sich für berufen hält, obwohl er komplett chancenlos ist: Der Münsterländer, Gesundheitsminister und Widerling Jens Spahn von der CDU kämpft, wenn auch weit abgeschlagen, mit um den CDU-Vorsitz (und damit auch um die Kanzlerschaft).

Der erzkonservative und offen schwul lebende Jens Spahn als CDU-Vorsitzender oder gar als Bundeskanzler wäre aber im Grunde ein Widerspruch in sich und so jemand wird auch für wirklich nichts gebraucht. 

Dieser immer wieder mit herabwürdigenden und beleidigenden Sprüchen gegen Arme, schwangere Frauen in Gewissensnöten oder Andersdenkende auffallende asoziale Nachwuchspolitiker und Antieuropäer aus Ahaus im Münsterland lässt mit seinen populistischen Sprüchen immer wieder die häßliche Fratze des pseudochristlichen, machtgeilen Konservativen hinter der Maske des christlichen Philantropen hervorblitzen. 

Diese Jungpfeife hat sich schon lange als potentieller Kanzler aller Deutschen disqualifiziert und taugt in meinen Augen nur noch als Streichkandidat.

Das Ergebnis:

FKK hat sich im zweiten Wahlgang mit zwei Dutzend Stimmen vor der Heuschrecke durchgesetzt und ist jetzt die neue Vorsitzende der CDU. Der Widerling hat den ersten Wahlgang nicht überstanden…

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Windows 10: Update für das Oktober-Update

So schlimm wie beim 1809er Funktionsupdate hat Microsoft noch nie geschlampt. Seit gestern Abend verteilt Hersteller Microsoft mal wieder ein neues kumulatives Update für Windows 10 Version 1809. Das Build 17763.168 soll die zahlreichen Fehler zumindest teilweise beheben.

Viele Fehler im letzten Funktionsupdate

Dazu gehört z.B. das Problem,  dass über den Browser Edge per Drag and Drop Ordner nicht auf Filehosting-Dienste wie OneDrive hochgeladen werden konnten. Unter bestimmten Umständen brach Edge den Vorgang sogar ab, ohne überhaupt auf den Fehler hinzuweisen.

Nach den Versionshinweisen zufolge soll man nun wieder die Display-Einstellungen von Multi-Monitor-Konfigurationen ändern können. Der Bildschirm soll auch nicht mehr schwarz bleiben, wenn Windows Server aus dem Ruhezustand aufwacht. Der schwarze Bildschirm sahen, den zuletzt auch User, die den Videodienst Hulu im Browser Edge nutzen wollten, sehen durften, soll nun auch Geschichte sein.

Das Prinzip Hoffnung

Hoffen wir mal, dass KB4469342 jetzt endlich mal die extrem unsaubere Arbeit des Konzerns korrigiert und die vielen Fehler dauerhaft behebt…

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Trump belastet die Börsen mit einer Verhaftung

Vor drei Jahren hätte ich es noch für unmöglich gehalten, aber die Spatzen pfeifen es seit heute früh von den Dächern:

Die Börsen in aller Welt sind erschüttert, weil US-Präsident Donald Trump die Huawei-Finanzchefin und Tochter von Huawei-Gründer Ren Zhengfei, Meng Wanzhou, in Vancouver/Kanada festnehmen ließ – angeblich wegen verbotener Geschäfte der Chinesen mit dem Iran.

Deshalb tauchte der DAX auch schon kurz nach der Eröffnung unter 11.000 Zähler ab, wo er aktuell nach Verlusten von 3 Prozent bei 10.862 Zählern steht – der tiefste Stand seit 2016!

Trump lässt Finanzchefin von Huawei in Kanada festnehmen

Typisch Trump: Die Verhaftung der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou in Kanada zur Auslieferung in die USA ist der vorläufige Höhepunkt des Konflikts, in dem sich Wirtschafts- und Sicherheitspolitik vermischen.

Trump beschuldigt Huawei seit langem, in deren Elektronik seien Spionageprogramme verborgen. Dass die USA das bei Elektronik selbst so handhaben, ist im Grunde schon seit 2014 belegt – bei Huawei ist es allerdings nur eine unbewiesene Anschuldigung des Idioten im Weißen Haus.

Der geht damit bei Verbündeten in aller Welt hausieren, um auch andere Staaten dazu zu bewegen Huawei, den Weltmarkt- und Technologieführer, bei der neuesten Mobiltechnologie 5G, aus dem Rennen zu kicken.

In Wirklichkeit haben Trumps aus den Fingern gesaugte Vorwürfe eher damit zu tun, dass Huawei inzwischen nicht nur die Technologieführerschaft bei 5G hat, sondern auch mehr Smartphones verkauft als Apple aus den USA. Sowas nimmt der Narzist persönlich, Sie wissen ja: America First!

Kein Witz: Der Spionageverbund Five Eyes bezichtigt Huawei der Spionage

Die USA, Großbritannien, Kanada Australien und Neuseeland sind auch als Spionageverbund „Five Eyes“ bekannt. Und ausgerechnet diese Länder verunglimpfen das chinesische Unternehmen und versuchen, Kunden von Huawei, unter anderem auch Deutschland, davon zu überzeugen, keine Geschäfte mehr mit den Chinesen zu machen.

Trump konnte noch nie irgendeinen Beleg dafür vorweisen, und auch Untersuchungen von Deutscher Telekom und BSI in Deutschland konnten die Vorwürfe des notorischen Lügners Trump nicht bestätigen.

Beweise für heimlich installierte Überwachungstechnik in chinesischen Produkten hat bis heute nie jemand veröffentlicht – für dasselbe Verhalten des US-Geheimdienstes NSA aber schon!

Das Vorgehen insbesondere der US-Regierung, könnte also in weiten Teilen auch rein wirtschaftspolitisch motiviert sein: Huawei ist einer der wichtigsten Netzwerkausrüster der Welt und ein direkter Konkurrent von im selben Bereich tätigen US-Unternehmen wie beispielsweise Cisco. und hat inzwischen auch Apple bei den Smartphones überholt – dort ist Huawei jetzt die Nummer zwei nach Samsung aus Südkorea und vor Apple aus den USA.

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Antje Mönning aus Lüdinghausen und ihr Parkplatz-Striptease

Die in Lüdinghausen aufgewachsene bekennende Exhibitionistin Antje Mönning stand vorgestern in Kaufbeuren vor Gericht, weil sie einem Strafbefehl über 1.200 € wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ widersprochen hat.

Die massiven Sicherheitsvorkehrungen in dem normalerweise eher beschaulichen Amtsgericht Kaufbeuren waren an diesem Dienstag enorm. Die Besucher mussten nicht nur durch eine Sicherheitsschleuse (inklusive Leibesvisitation), und gleich sechs Polizisten, einer mit schusssicherer Weste, saßen im Gerichtssaal.

Eine gut aussehende Rothaarige strippt – und ein Bulle fühlt sich belästigt…

Frau Mönning wird „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ vorgeworfen. In der ARD-Serie „Um Himmels Willen“ spielt sie ausgerechnet eine Nonne, aber im Juni dieses Jahres benahm sich die hübsche Schauspielerin auf einem Parkplatz in Jengen im Allgäu wohl eher unkeusch.

Vor drei Männern hatte sie im Sommer auf diesem Parkplatz in einem durchsichtigen Shirt und kurzem Röckchen posiert und dabei auch den Rock angehoben, unter dem sie nichts trug. Böse Antje! *lach*

Bilder zu Antje’s Striptease auf YouTube

Zwei der Zuschauer stellten sich als Zivilpolizisten heraus, der Dritte war ein Lastwagenfahrer, der sich über den Parkplatz-Strip nicht unbedingt geärgert, sondern sich daran ganz ausdrücklich sehr erfreut hat.

Auf die entsprechende Frage des Richters antwortete einer der Polizisten wohl eher pflichtschuldig oder möglicherweise auch aus Angst vor seiner Ehefrau „Belästigt eher – für mich persönlich war es nicht schön, das anzuschauen“. Vielleicht steht dieser Polizist ja auch mehr auf fette Rubensweiber – oder auf Jungs, das soll ja auch vorkommen…

Aus Sicht Mönnings und ihrer beiden Verteidiger geht es in Kaufbeuren um viel mehr als nur um die Frage, ob sie am Ende verurteilt wird.

Menschen sollten „ein freies Leben führen“, sagt die Schauspielerin. Sie zeige sich „gerne nackt“. Die Schauspielerin aus Lüdinghausen wünscht sich: „Der Umgang mit Nacktheit sollte etwas ganz Selbstverständliches sein.“

Mein Kommentar zu der strippenden Fernseh-Nonne

Ich für meinen Teil als bekennender 68er hätte die Show auch ganz sicher genossen – die Lady entspricht dazu auch noch exakt meinem persönlichen Schönheitsideal.

Besser eine gut aussehende, lasziv strippende Fernseh-Nonne als Tausende Kinder poppende katholische Priester…

In Deutschland können übrigens nur Männer wegen Exhibitionismus angeklagt werden. In dem entsprechenden Paragrafen heißt es wörtlich: Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“ Von Frauen ist in dem vermutlich sogar grundgesetzwidrigen Paragraphen keine Rede.

Kommentar von einer Strafrechts-Professorin

Elisa Hoven, Strafrechts-Professorin an der Uni Leipzig, sagt zu dem „Fall“: „Da wird wohl über einen Umweg versucht, eine strafbare Handlung auszumachen.“

Für eine Erregung öffentlichen Ärgernisses brauche es aber eindeutig eine sexuellen Handlung von einiger Erheblichkeit, „etwa Selbstbefriedigung oder Geschlechtsverkehr“. Das sei hier aber nicht passiert.

Hoven fordert wie auch viele andere Strafrechtsexperten, die „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ komplett aus dem Strafrecht zu streichen. Auch der Exhibitionismus-Paragraf müsse geändert werden: „Warum sind nur Männer erfasst?“, fragt die Professorin.

„Dahinter steht die ziemlich antiquierte Vorstellung, dass sich Männer – und auch Frauen – durch weibliche Sexualität nicht belästigt fühlen dürfen.“ Aber auch Männer hätten „das Recht, von exhibitionistischen Handlungen verschont zu bleiben“. Für die Professorin aus Leipzig ist eines klar: „Gleichberechtigung muss in beide Richtungen gehen.“

Bilder: Wikipedia, Marina1712, CC BY-SA 3.0
„Red Lady“ vom Lüdinghauser Künstler Thomas Peuter CC BY-SA 4.0
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