Erneuerbare decken Hälfte des Strombedarfs ab

Merklicher Rückenwind für erneuerbare Energien in Deutschland: Nach vorläufigen Berechnungen erzeugten Wind und Sonne im ersten Halbjahr 2022 fast die Hälfte unseres Stroms.

Sowohl kräftiger Wind im Winter als auch viel Sonne im Frühjahr haben den Ökostromanteil in Deutschland deutlich ansteigen lassen. Die erneuerbaren Energien deckten im ersten Halbjahr 49 Prozent des Stromverbrauches ab, ergaben vorläufige Berechnungen des Branchenverbandes BDEW und des Stuttgarter Forschungsinstitutes ZSW.

Das ist eine Steigerung von 6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die mit Abstand wichtigste Ökostromquelle sind dem Bericht nach Windräder an Land, deren Anteil von 17 auf 21 Prozent stieg. Solaranlagen brachten einen Anstieg von 10 auf 12 Prozent, sagen die am 5. Juli 2022 veröffentlichten Zahlen.

Gesunkener Stromverbrauch verbessert die Öko-Bilanz zusätzlich

Die hohen Stromrechnungen, die viele Verbraucher schon bekommen haben, halfen auch zu dieser Bilanz, denn daraufhin sank der Stromverbrauch in Deutschland insgesamt innerhalb eines Jahres um 2 Milliarden Kilowattstunden auf voraussichtlich rund 281 Milliarden ab.

Sonne, Wind und andere erneuerbare Quellen erzeugten 139 Milliarden Kilowattstunden, während konventionelle Energieträger wie Kohle, Gas und Atomkraft auf 159 Milliarden Kilowattstunden kamen. Die Differenz zwischen den insgesamt erzeugten 298 Milliarden und den verbrauchten 281 Milliarden Kilowattstunden wurde ins Ausland exportiert.

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Vattenfalls Thermosflasche gegen den Gasnotstand

Der Der Versorger Vattenfall baut einen gigantischen Warmwasserspeicher, um Häuser in Berlin im Winter auch beim gefürchteten möglichen Gasnotstand heizen zu können.

Im Berliner Bezirk Spandau entsteht ein 45 Meter hoher und 43 Meter breiter Turm, der rund 56 Millionen Liter heißes Wasser fassen soll. Das Heizkraftwerk, das aussieht wie eine riesige Thermoskanne (und auch genauso funktioniert), ist für die Wärmeversorgung privater und gewerblicher Nutzer gedacht, die per Fernwärme heizen – ganz besonders in Erwartung eines Gasnotstandes in den kommenden Wintern.

Aufheizen mit Ökostrom

So berichtet die Associated Press, dass Strom aus Solar- und Windkraftwerken genutzt wird, um das Wasser nahezu auf Siedetemperatur aufzuheizen. Die Anlage arbeitet als Speicher: Übersteigt das Angebot erneuerbarer Energien die Nachfrage, wird es zum Erhitzen des Wassers genutzt. Die gespeicherte Wärme kann dann wieder freigesetzt werden, wenn sie benötigt wird.

Dem Bericht nach soll die Anlage rund 50 Millionen Euro kosten. “Bei einer thermischen Leistung von 200 Megawatt kann der Speicher 13 Stunden lang Wärme liefern – sogar bei sehr kalter Witterung”, erläuterte die Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin AG.

Warmwasser wird als Akku genutzt

Schon im April 2023 soll der nach Angaben von Vattenfall größte Wärmespeicher Deutschlands seinen Betrieb aufnehmen. Im Juli 2022 beginnt Vattenfall mit der erstmaligen Befüllung des Speichers. Das dafür benutzte Wasser muss teilentsalzt und entgast werden, um den Verschleiß von Komponenten im Berliner Stadtwärmenetz zu reduzieren, erläutert das Unternehmen. Die Erstbefüllung dürfte dadurch ungefähr zwei Monate dauern…

Bild: Youtube
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Whatsapp: Onlinestatus lässt sich bald verstecken

Bisher können alle Personen, mit denen man einmal bei Whatsapp gechattet hat, sehen, ob man online ist. Das will der in Deutschland beliebteste Messenger jetzt ändern.

Whatsapp arbeitet an der Möglichkeit, den eigenen Onlinestatus vor seinen Kontakten verbergen zu können. So berichtet es die Webseite WABetainfo, die auch einen Screenshot der neuen Menüeinstellungen zu der Funktion zeigen kann.

Online sein in Whatsapp heißt, dass man die App im Vordergrund laufen lässt. Dies wird dann speziell gekennzeichnet. Wenn ein Nutzer die App gerade nicht verwendet, wird angezeigt, wann er zuletzt online war.

Die neue Einstellungsmöglichkeit soll mit Optionen verbunden werden, wer einsehen kann, wann man zuletzt online war. Zunächst können die Nutzer wie bisher entweder allen Whatsapp-Nutzern, nur den eigenen Kontakten, nur bestimmten Kontakten oder niemandem anzeigen lassen, wann sie zuletzt online waren.

Onlinestatus lässt sich in Zukunft auch komplett ausblenden

Neu ist jetzt der zweite Schritt, der den Online-Status betrifft: Dort kann man einstellen, dass entweder niemand den Status sehen kann oder die gleiche Personengruppe wie in der vorherigen Einstellung. Der Zeitpunkt der letzten Nutzung ließ sich bisher schon verbergen, der Onlinestatus aber nicht, wenn man erst einmal mit einer Person gechattet hatte.

Der Sinn der neuen Funktion dürfte darin liegen, dass man als Nutzer nicht immer für jeden als online angezeigt werden möchte und außerdem dürfte die Einstellung nützlich im Kampf gegen Stalking sein.

Der Screenshot von WABetainfo zeigt das Einstellungsmenü unter iOS. Die Funktion soll die aber sowohl unter Whatsapp für Android und iOS als auch für den Desktop-Client kommen. Noch ist nicht bekannt, wann die neue Einstellungsmöglichkeit veröffentlicht wird.

Screenshot: WABetainfo

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Die kommende Apple Watch Series 8 kann Fieber messen

Apple bringt seine kommende Apple Watch Series 8 auch mit einem Thermometer zur Messung der Körpertemperatur auf den Markt.

Die für den Herbst 2022 geplante Apple Watch Series 8 soll einem Newsletter von Bloomberg nach auch einen Körpertemperatursensor aufweisen.

Informationen dazu von Bloomberg

Nach der Bloomberg-Meldung kommt außerdem ein neues Apple-Watch-Modell auf den Markt – eine besonders stabile Uhr, die auch gegen Stürze und Schläge geschützt sein soll.

Auch in dieser Uhr solle das Thermometer eingebaut werden. Darüber hinaus wolle Apple auch eine neue Einsteigeruhr, die Apple Watch SE 2, herausbringen, mit der die Temperatur aber dann nicht gemessen werden könne.

Dem Bericht zufolge soll die Funktion zur Erkennung der Körpertemperatur aber nicht etwa numerische Messwerte liefern, sondern nur anzeigen, ob der Träger eine normale Körpertemperatur, erhöhte Temperatur oder gar Fieber hat. Auf diese Weise könnte eine aufwändige Zulassung bei der FDA (Food und Drug Administration) vermieden werden.

Darüber hinaus meldete Bloomberg, Apple baue in die Apple Watch Series 8 den gleichen S6-Chip ein wie in die Apple Watch Series 6.

Screenshot: Apple
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Foto: Landschildkröte im Sommerurlaub

Diese freundliche griechische Landschildkröte war gelegentlich im Sommer zu Gast bei meiner früheren Nachbarin Tanja hier im Forum Lüdinghausen. Irgendwo muss das Reptil ja auch hin, wenn Frauchen und Herrchen jetzt in den Urlaubsflieger steigen wollen…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Aldi erhöht die Milchpreise drastisch

Die Milchpreise steigen auf einen historischen Stand, denn der Discounter Aldi erhöht den Milchpreis. Experten erwarten, dass die Konkurrenz bald nachzieht.

Am Freitag (1. Juli) sind die Milchpreise erneut wieder angestiegen. nach Informationen der Lebensmittelzeitung startet Aldi eine neue Preisrunde, die zu massiven Preiserhöhungen führt. Ein Liter Bio-Vollmilch ist ab sofort mehr als 50 Cent teurer.

Wer keine Milch trinkt, kann aber auch nicht aufatmen. Denn nicht nur Milch selbst ist betroffen – auch die Preise der anderen Milchprodukte im Supermarkt steigen ein weiteres Mal.

Zum Monatsanfang hat der Discounter Aldi eine neue Preisrunde für Milchprodukte angekündigt, und solche Preiserhöhungen werden in aller Regel von allen anderen Wettbewerbern wie Lidl, Edeka, Rewe und Co. innerhalb weniger Tagen ebenfalls nachvollzogen, berichtet die Lebensmittelzeitung.

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Ölkonzern Saudi Aramco verdrängt Apple von Platz 1

Seit letzter Woche ist Apple nicht mehr das wertvollste Unternehmen der Welt. Wegen des Ukraine-Krieges stehen Energieunternehmen bei den Investoren deutlich im Vordergrund, so dass der saudische Ölkonzern Saudi Aramco Apple ablösen konnte.

Kein deutscher Konzern mehr in den Top 100

Mit einem Börsenwert von 2,3 Billionen Dollar (rund 2,2 Billionen Euro) zum Stichtag 30. Juni 2022 war Saudi Aramco den Angaben nach das teuerste Unternehmen der Welt.

Insgesamt wird die Rangliste von US-Firmen dominiert, deutsche Konzerne sind erstmals seit Beginn dieser Erhebungen im Jahr 2006 nicht mehr unter den Top 100 vertreten. Google liegt hinter Apple noch in den Top 10.

Eine Erinnerung an autofreie Sonntage…

Das Geschehen und besonders das Artikelbild erinnern mich ein wenig an meinen Vater, der noch in den sechziger Jahren aus Angst davor, dass “die Scheichs den Ölhahn zudrehen”, nicht auf das einfacher handzuhabende Gas umsteigen wollte und uns Kinder lieber Deputat-Kohlen in den Keller schaufeln ließ.

Anfang der siebziger Jahre gab er diese Haltung dann (etwas zu früh) auf und stellte die Heizung auf Gas um – um dann 1973 an vier autofreien Sonntagen festzustellen, dass seine Befürchtungen wahr geworden waren…

Foto: Comet Foto AG, CC BY-SA 4.0

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Neues Streamingabo Discovery+ in Deutschland

Während etwa Netflix oder Disney werbefinanzierte Varianten ihrer Abos noch planen, startet Discovery+ direkt mit einem solchen Dienst.

Warner hat zum Wochenende Discovery+ in Deutschland und in Österreich gestartet. Das bringt für beide Länder mehr Konkurrenz im hart umkämpften Streamingmarkt. Durch eine Partnerschaft mit Sky können alle Abonnenten von Sky Q den neuen Streamingdienst zwölf Monate lang kostenlos nutzen. Erst danach muss für die Nutzung von Discovery+ normal bezahlt werden.

Discovery+ bringt vor allem Reportagen, Dokumentationen, Reality-Shows und Sportsendungen. Warner gibt an, dass Abonnenten auf über 700 Inhalte zugreifen können. Zu dem Abo gehören auch die Live-Streams von Dmax, TLC, HGTV und Tele 5.

Normale Spielfilme mit Schauspielern und Drehbuch gibt es bei Discovery+ eher nicht. Damit ist der neue Dienst auch keine echte Konkurrenz für Anbieter wie Disney, Amazon oder Netflix, die zwar auch Dokumentationen anbieten – aber eben auch Spielfilme.

Details zu Discovery+

Die Inhalte von Discovery+ gibt es maximal in Full-HD-Auflösung – 4K-Inhalte bekommen Abonnenten nicht zu sehen. Ein Discovey+-Konto darf von bis zu vier Personen gleichzeitig genutzt werden. Discovery+ bietet auch weder auf Smartphones noch auf Tablets eine Möglichkeit, Inhalte herunterladen zu können.

Discovery+ entweder preisgünstig oder werbefrei

Discovery+ startet in Deutschland mit zwei Angeboten. Die preisgünstigere Variante kommt mit Werbung und die teurere Version soll “gänzlich werbefrei” sein.  Allerdings wird es auch für Premiumabos Werbung in Live-Streams geben, ist auf der Discovery+-Homepage zu lesen.

In den beiden Abovarianten sollen die gleichen Inhalte zur Verfügung stehen. Dabei kostet die werbefinanzierte Version von Discovery+ 3,99 Euro im Monat. Das Premiumabo mit weniger Werbung gibt es dann für 5,99 Euro pro Monat. Beide Abos dürfen sieben Tage lang kostenlos ausprobiert werden.

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Erinnerungen: Nach Venedig nur noch mit Tagesticket

An die Lagunenstadt Venedig in der nördlichen Adria habe ich eher gemischte Erinnerungen. Während meines Studiums in Essen in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts war ich häufig als Zugbegleiter für Reiseunternehmen wie Hummels, Scharnow und Dr. Tigges dorthin unterwegs.

Damals gab es noch kein Anti-Diskriminierungsgesetz

Damals gab es beim Vorläufer des heutigen BaFög, dem Honnefer Modell, noch weniger für Zweitgeborene als für Erstgeborene. Während mein ein Jahr älterer Bruder, der in Münster Sozialpädagogik studierte (er möge in der tiefsten Hölle schmoren) mit satten 280 DM im Monat unterstützt wurde, bekam ich für das Studium der allgemeinen Elektrotechnik nur 110 DM Unterstützung, so dass ich wie auch mein Essener WG-Partner  und Kommilitone Gunnar Haubold neben dem Studium Geld hinzuverdienen musste.

Einer von uns beiden ging unter der Woche in die Vorlesungen und schrieb mit, der andere ging zu Karstadt zum Möbelschleppen gegen kleines Geld.

Am Wochenende waren wir meist beide als “Zugpagen” in grauen Uniformen für deutsche Edel-Reisegesellschaften in die Feriengebiete unterwegs und trugen Koffer, machten die Betten und verkauften Coca Cola – und kassierten auch zusätzlich noch Trinkgeld von den Reisenden. 😎

Man fuhr schon in den Sechzigern mit dem Zug durch den Bahnhof des Festlandsteils Mestre der Stadt, die auch La Serenissima genannt wird und in der ich auch die erste Pizza meines Lebens aß, bis zum Bahnhof Santa Lucia im historischen Zentrum auf über 100 Inseln mit fast 400 Brücken mitten in der Lagune.

Der letzte Besuch in Venedig war nur sehr kurz

Mein letzter Besuch in Venedig war vor gut 40 Jahren auf der Rückfahrt von einem Urlaub mit Frau und Tochter aus der französischen Camargue nach Hause. Ich wollte den beiden die Stadt zeigen, die ich als Student so oft besucht hatte, aber sie war völlig überfüllt mit Touristen und der Aufenthalt war auch nur sehr kurz: Der Parkhausbetreiber wollte nämlich meinen Autoschlüssel haben, angeblich, um es “notfalls” umparken zu können.

Als ich mich weigerte, weil ich Diebstahl befürchtete, wies mich der Betreiber darauf hin, dass im Nachbar-Parkhaus geklaut würde, aber bei ihm nicht. Das führte dann erst recht dazu, dass es zurück nach Mestre und dann weiter bis Cortina d’Ampezzo in den Alpen ging, wo wir dann übernachteten.

Der Tourismus zerstört die Stadt

In den folgenden Jahren fuhren immer mehr und immer größere Kreuzfahrtschiffe durch den Giudecca-Kanal vorbei am Markusplatz und legten am Hafen im Westen der Altstadt nahe dem Bahnhof an, wo sie mit ihrem Wellenschlag besonders die Gebäude gefährdeten. Das wurde inzwischen inzwischen schon in einem langen Verfahren ab 2014 verboten. Das reicht aber noch nicht, wenn Venedig erhalten bleiben soll.

Jetzt müssen Tagestouristen zahlen – wie in einem großes Freilichtmuseum

Nun greift eine weitere Regulierung, die die Belastung der Stadt reduzieren soll: Touristen, die Venedig besuchen wollen, müssen dafür ab dem nächsten Jahr Tagestickets kaufen. Mit dieser ab dem 16. Januar 2023 geltenden Regel sollen die Gästeströme in Venedig und auf den umliegenden Inseln vor allem zu den Spitzenbesuchszeiten geregelt werden:

Wer nicht in Venedig übernachtet, muss sich im Internet für das geplante Datum seines Aufenthalts anmelden. Die Gebühr dafür beträgt zwischen drei und zehn Euro. Die Höhe ist davon abhängig, wie weit im Voraus gebucht wird und ob es sich um die Hochsaison handelt – Frühbucher zahlen weniger. Mit einem QR-Code können Touristen dann ihr Ticket vorzeigen. Ausnahmen davon gibt es für Kinder unter sechs Jahren, Menschen mit Behinderungen, Einheimische und für in Venedig Geborene.

Bild: Wikipedia, Wolfgang Moroder, CC BY-SA 3.0
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Starlink: Genehmigung für Flugzeuge, Fahrzeuge und Boote

Elon Musks Satelliten-Internet Starlink darf in Zukunft mit Genehmigung der FCC Internetzugang für eine Vielzahl von Transportmitteln anbieten, darunter Flugzeuge, Fahrzeuge und Schiffe.

Die Federal Communications Commission (FCC) hat jetzt den Antrag von SpaceX zur Bereitstellung seines Satelliten-Internets Starlink in Transportmitteln genehmigt. Damit darf das Unternehmen von Elon Musk seine Dienste zukünftig auch in Fahrzeugen zu Land, zu Wasser und in der Luft anbieten. Die US-Behörde erteilte die Erlaubnis dazu am Donnerstag.

Schon im April kündigte die erste regionale US-Fluglinie JSX den Einsatz von Starlink auf ihren Flügen an. Zwei Tage danach wurde bekannt, dass auch die Hawaiian Airlines ihre Langstrecken-Flugzeuge ab 2023 mit Starlink-Antennen ausstatten will. Auch die Fluggesellschaft Delta testete das Satelliten-Internet schon in Flugzeugen.

In Zukunft ist auch der Einsatz auf Gewässern in Schiffen oder Fahrzeugen an Land möglich. Für Autos wird es die Möglichkeit Medienberichten zufolge allerdings vorerst noch nicht geben, auch nicht für die der Schwesterfirma Tesla. Es geht da wegen der Größe der Empfangsstationen ESIM (Earth Stations in Motion) eher um die Nutzung in Wohnmobilen (dafür kündigte SpaceX im Mai einen neuen Dienst an) und in Lkws.

Bild: Starlink
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