Der Winter hat begonnen

Mit dem heutigen 1. Dezember 2020 hat der meteorologische Winter begonnen. Das Bild zeigt, wie die Winter der letzten Jahre im südlichen Münsterland daherkamen: Zwei- oder dreimal im Jahr sieht man morgens einen leichten, weißen Belag auf den Dächern und erklärt den Kindern und Enkeln, dass das Schnee ist…

Das sollte man allerdings schnell machen, denn sobald die ersten Sonnenstrahlen den leichten Schneebelag erreichen, geht es dem wie rund um die Lüftungsöffnung in dem Foto zu sehen, durch die warme Luft aus dem Treppenhaus aufsteigt und aus Schneekristallen wieder flüssiges Wasser macht…

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1600, CC BY-SA 4.0
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Der Meteoritenschauer der Geminiden ist im Anmarsch

Zwischen dem 6. und dem 16. Dezember erscheinen alljährlich die Sternschnuppen des Geminidenstroms. Die Meteore scheinen dabei aus dem Sternbild Zwillinge zu kommen und ziehen ihre Bahnen in alle Himmelsrichtungen.

Das Maximum der Geminiden ist mit einer stündlichen Rate von bis zu 120 (alle 30 Sekunden eine Sternschnuppe) in der Nacht vom 13. auf 14. Dezember zu erwarten. Wenn die Bewölkung mitspielt, dürfte das für jede Menge Wünsche der Sterngucker reichen…

Foto: Asim Patel, CC BY-SA 3.0
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Deutsche Post mit neuer Brief- und Paket-App „Post & DHL“

Mit ihrer neuen App Post & DHL bringt die Deutsche Post Brief- und Paketdienstleistungen aufs Smartphone. Mit dem Angebot Mobile Briefmarke kann man die Wertmarken ohne Aufpreis direkt in der App zu kaufen. Kennt man das richtige Porto nicht, dann hilft ein Portoberater, die Preise für die jeweiligen Größen und Gewichte herauszufinden.

Funktioniert auch ohne Drucker

Dabei kann man die Onlinebriefmarken auch ohne Drucker nutzen, denn wahlweise lässt sich neben einem PDF zum Ausdrucken auch ein alphanumerischer Code kaufen, der manuell auf den Briefumschlag geschrieben wird.

Zahlung über PayPal

Danach kann man den Brief dann einwerfen. Bezahlt wird dabei über Paypal. Bisherige Aufpreise, die noch beim „Handyporto“ fällig waren, fallen jetzt weg. Die Post nennt ihre neue Dienstleistung Post Mobile Briefmarke.

Sendungsverfolgung inklusive

Darüber hinaus bietet die App auch eine erweiterte Sendungsverfolgung für selbst aufgegebene Pakete. Dabei zeigt die App morgens ein 60- bis 90-minütiges Zustellzeitfenster und einen Countdown mit der Anzahl der noch nötigen Stopps bis zur Zustellung der Sendung. Neu ist auch, dass registrierte DHL-Kunden 15 Minuten vor Zustellung der Sendung nochmals eine Ankündigung erhalten.

All diese Funktionen kündigte die Deutsche Post schon im März 2020 für den Herbst dieses Jahres an. Die App Post & DHL steht für Android und iOS sowie iPadOS kostenlos zum Download bereit.

Screenshot: Deutsche Post
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Die Telekom stellt WLAN To Go ein

Die Deutsche Telekom vermarktet ihren Homerouter-Dienst WLAN To Go jetzt nicht mehr aktiv, nur Bestandskunden können ihn noch bis auf Weiteres nutzen. Telekom-Sprecher Dirk Wende machte deutlich: „Unser Partner Fon wird den Service perspektivisch einstellen.“

Deshalb wurde in der neuen Firmware-Version 010137.4.6.001.0 für den Router Speedport Smart 3 der Telekom die Funktion WLAN To Go jetzt auch entfernt, die den eigenen Router bisher für andere Nutzer zum Hotspot machte.

Das belegen die Firmware-Änderungen Stand 11/2020, Auch im Changelog der Telekom kann man lesen, dass die Menüseite zur Aktivierung von WLAN To Go aus der Konfiguration des Routers entfernt wurde.

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AllOfUs.de: 1,2 Millionen Seitenabrufe Im November

Der November ist zu Ende gegangen, und damit liegen nun auch die aktuellen Statistikdaten zu unserem Blog AllOfUs.de für den letzten Monat vor.

Insgesamt haben im November  139.298 Besucher 1.147.469 Seiten von AllOfUs.de abgerufen.

Bei diesen Seitenabrufen wurden im September insgesamt 23,3 Gigabyte an Daten von unserem Internetserver auf die Rechner der Besucher übertragen.

Die Daten aus dem Vormonat finden Sie hier.

Man sollte allerdings berücksichtigen, dass Webalizer anders als die großen Lösungen wie Piwik (seit 2018: Matomo) oder Google Analytics die Besuche von Suchmaschinen und anderen Automaten und Ähnliches nicht herausrechnet.

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Foto: Der Vollmond geht im Nebel unter

Dieses Foto habe ich vor vier Jahren an einem nebeligen Novembertag vom Dach des Forums Lüdinghausen aus aufgenommen. Es zeigt den Untergang des Vollmondes in den Bäumen entlang der Stever.

Schon damals war die direkte Sicht auf die Baumreihe durch das neue Steverbett-Hotel komplett verbaut, von den Bäumen sieht man seit 2015 nur noch die Wipfel… 🙁

Foto: Klaus Ahrens, Fujifilm Finepix S1600, CC BY-SA 4.0

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Die geplante Homeoffice-Steuerpauschale

Nach Presseberichten plant die große Koalition jetzt auch eine finanzielle Entlastung für Arbeitnehmer im Homeoffice. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung soll die Homeoffice-Steuerpauschale bei fünf Euro am Tag und maximal 600 Euro im Jahr liegen. Insgesamt soll die Entlastung der Bürger durch die Homeoffice-Pauschale eine Milliarde Euro kosten.

Wer hat, dem wird gegeben

Das bestätigt die Haltung der Regierung: Wer reichlich hat, kriegt noch was drauf. Und das betrifft nicht nur Großbetriebe von Lufthansa bis Thyssen, die Abermilliarden einstreichen, um dann Zehntausende von Menschen zu entlassen, sondern mit diesem Vorhaben auch Menschen, die noch einen Arbeitsplatz haben und ihren Job sogar von zuhause aus machen dürfen.

Das spart ja schon Fahrtkosten und Wegezeit und gibt den „Betroffenen“ eine große Freiheit bei der Erledigung ihrer Arbeit. Und wer arbeitet, kann ja auch schon die Werbekosten-Pauschale von 1.000 Euro beanspruchen!

Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen

Für die Schwächsten, also für Hartzer und Rentner in Grundsicherung, tut der Staat mit den Spendierhosen aber rein gar nichts – die können ja versuchen, im Lockdown ein paar Flaschen mehr zu sammeln.

Von den vorgeblich „christlichen“ Parteien CDU und CSU ist man ja nichts anderes gewohnt, aber die frühere Arbeiterpartei SPD dürfte bei den Wahlen im nächsten Jahr feststellen, dass auch Menschen in Grundsicherung eine Stimme haben – und die dann eher für die Nazis von der AfD abgeben als für die SPD.

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Amazon Sidewalk gibt WLAN für andere frei

Amazons Sidewalk soll für Echo-Geräte und Ring-Kameras immer eine gute Internetverbindung bieten. Zu dem Zweck nutzt die Mesh-Technik in den Tischspionen ein eigenes Verfahren, greift aber auch auf fremde WLAN-Netzwerke zu.

Sidewalk nutzt ungefragt fremde Internetanschlüsse via WLAN

Hinter Sidewalk steckt die Idee, Internetanschlüsse aus der Nachbarschaft mit zu nutzen, um eventuelle WLAN-Abdeckungsprobleme auszugleichen.

Die gerade erst in den USA freigeschaltete Funktion bekommt reichlich Kritik. Bei Forbes bemängeln Sicherheitsfachleute, dass Sidewalk standardmäßig aktiv ist. Sobald Sidewalk von Amazon für mein Kundenkonto aktiviert wird, können auch Fremde meinen Internetanschluss über mein WLAN mitbenutzen. Bei den Fragen und Antworten auf Amazons Sidewalk-Webseite sagt Amazon auch indirekt, dass die Sidewalk-Funktion standardmäßig aktiviert wird.

Sidewalk ist standardmäßig aktiviert

Es sei aber nicht im Sinne der Kundschaft, dass Sidewalk standardmäßig aktiviert wird. „Niemand nutzt umsonst mein WLAN, vor allem kein riesiges Unternehmen mit Milliarden von US-Dollar“, regt sich der Chief Information Security Officer beim Sicherheitsspezialisten Cyjax, Ian Thornton-Trump auf.

Obwohl Sidewalk zunächst nur in den USA zur Verfügung steht, wurden auch Amazon-Kunden in anderen Ländern über den Start von Sidewalk informiert. Das sei ein Fehler gewesen, räumt Amazon in einem BBC-Bericht ein. Sidewalk steht derzeit nur in den USA zur Verfügung.

Zu den ersten Sidewalk-fähigen Geräte gehören einige Ring-Kameras und auch die meisten Echo-Lautsprecher sowie alle Echo-Show-Modelle mit Display.

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Lidl und Kaufland wollen Public Cloud im Januar starten

Um Cloud-Funktionalität nicht bei großen Unternehmen wie Amazon oder Microsoft in den USA mieten zu müssen, will die Schwarz-Gruppe jetzt deutschen Unternehmen eine datenschutzfreundliche Public-Cloud anbieten. Der Mutterkonzern von Kaufland und Lidl will nach einem Bericht des Handelsblatt schon im Januar die internen Nutzung starten und dann auch schon für ausgewählte Firmen Testzugänge einrichten.

Vermarktung und Live-Betrieb als Public-Cloud-Angebot, das von allen interessierten Unternehmen genutzt werden kann, sollen nach dem Bericht Mitte nächsten Jahres beginnen.

Schuster, bleib bei deinen Leisten

Zwar hatte der Konzern die Idee einer deutschen Cloud schon vor rund einem halben Jahr angekündigt,  aber so mancher fragt sich da doch, ob es wirklich klug ist, ein so komplexes Dienstleistungsangebot ausgerechnet bei einem darin recht unerfahrenen Lebensmittelhändler zu buchen…

Als technische Grundlage des Angebots soll die Software Stackit genutzt werden, die auf dem Open-Source-Projekt Openstack aufbaut. Stackit soll auf der schon funktionierenden Infrastruktur von Kaufland und Lidl basieren, die der Konzern schon für den eigenen Bedarf selbst aufgebaut hat.

Unterstützung durch Cloud&Heat

Die Kunden sollen dann in Zukunft Kapazitäten für virtuelle Maschinen, Speicher, Datenbanken und für Containerisierung durch Kubernetes mieten können. Beim Aufbau ihres Cloud-Angebots kooperiert die Schwarz-Gruppe mit dem Unternehmen Cloud&Heat, das sich auf energieeffiziente Rechenzentren spezialisiert hat.

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Telefónica (O2) beendet übles Schufa-Pilotprojekt

Nach massiven Protesten von Datenschützern und Politikern hat der Provider Telefónica/O2 jetzt sein umstrittenes Pilotprojekt Check Now mit der Auskunftei Schufa eingestellt.

Was mögen sie erwartet haben?

„Die Ergebnisse dieses Tests haben unsere Erwartungen leider nicht erfüllt“, ließ der Telekommunikationsanbieter Telefónica/O2 dazu vorgestern wissen. „Daher hat Telefónica/O2 heute beschlossen, den Test zu beenden und das Check-Now-Verfahren der Schufa nicht mehr länger zu nutzen.“

Details zum Schufa-Projekt Check Now

Bei dem schwer unter Beschuss geratenen Pilotprojekt hat Telefónica/O2 zusammen mit der Schufa deren neues Produkt Check Now getestet. Bei diesem Projekt sollten Verbraucher mit einem schlechten Schufa-Score ihre Kontoauszüge für die Auswertung durch die Kreditauskunftei zur Verfügung stellen, so dass die Betroffenen je nach Ausgang der Auswertung dieser intimsten Daten möglicherweise trotzdem noch einen Vertrag oder Kredit bekommen können.

Den Test von Check Now begründete Telefónica damit, dass es „vereinzelt potenzielle Kunden“ gebe, „deren Vertragswunsch aufgrund einer fehlenden beziehungsweise unzureichenden oder älteren negativen Bonitätsinformation abgelehnt werden musste, obwohl ihre aktuelle finanzielle Situation völlig unproblematisch war“.

Insgesamt sollen an dem Pilotprojekt laut Telefónica rund 100 Menschen freiwillig teilgenommen haben, wozu sie der Schufa explizit einen Auftrag erteilen mussten. Der Konzern unterstrich: „Das Verfahren bietet die Schufa den Verbrauchern in komplett eigener datenschutzrechtlicher Verantwortung an.“

Wie man sich mit einem kleinen Häkchen komplett nackig macht

Das Projekt lief seit Anfang dieses Monats. In dieser Zeit konnte die Telefónica-Kundschaft bei einer O2-Bestellung freiwillig ein kleines Häkchen im Bestellformular setzen, das der Schufa dann den Zugriff auf das Konto gewährte. Check Now wurde von Datenschützern und Politikern in den vergangenen Tagen heftigst kritisiert.

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