DAX40: Ab heute gibt es 40 Werte im DAX

Am Freitag ist der Dax unter eine wichtige Schlüsselmarke gefallen: Mit über einem Prozent Verlust schloss der deutsche Leitindex bei 15.490 Zählern – und damit unter der wichtigen Schwelle von 15.600.

Die Aussichten sind eher schlecht…

Diese Schwelle bleibt zwar zum Start in die neue Handelswoche in Reichweite, aber eine dauerhaft niedrigere Notierung würde anzeigen, dass dem Markt weitere Verluste drohen.

Außerbörslich notierte der Dax bei Ariva.de am heutigen Montagmorgen nur bei 15.290 Zählern und somit gut 1 Prozent unter dem Kurs von Freitag.

Der DAX30 ist ab heute der DAX40

Beim Dax hat sich am Montag die Zusammensetzung geändert: Statt bisher 30 Werte sind ab dieser Woche 40 im Dax notiert.

Mit Hellofresh und Zalando bekommt der Dax Zuwachs aus der Online-Welt. Beim MDax ändert sich dadurch vor allem dessen Volumen durch den Umzug der zehn größten Unternehmen des MDAX in den DAX40 verliert der Index gut die Hälfte seiner Marktkapitalisierung.

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Foto: Herbstanfang an der Berenbrocker Brücke

Auch in Lüdinghausen-Berenbrock zieht jetzt langsam der Herbst ein. Die Bäume an der Brücke zeigen schon die ersten bunten Blätter.

Der Herbstbeginn fällt meteorologisch und biologisch jedes Jahr auf den ersten Tag des Monats der Tagundnachtgleiche und das ist immer der 1. September.

Übermorgen (22. September 2021) startet dann um 21:21 Uhr auch der kalendarische Herbst und bringt uns hoffentlich einen bunten Indian Summer.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Freifunk: Kein Internet-Zugang mehr bei der AWO

Der Flohmarkt am Marktplatz Lüdinghausen war heute wieder sehr stark besucht, und entsprechend viele Smartphones loggten sich immer wieder beim Zugang der AWO zum Bürgernetz in der Burgstraße ein- und aus.

Inzwischen hatte das Folgen, denn seit ein paar Stunden nimmt der Router keine Anfragen mehr an. Die Karte oben zeigt, das der rot blinkende Zugangspunkt (elliptische rote Markierung) ausgefallen ist.

Ich gehe davon aus, dass morgen jemand das Gerät resettet und der Zugang dann auch darüber wieder klappt!

Nachtrag 17:30: Inzwischen ist auch der Zugang der SPD (direkt neben dem AWO-Zugang) ausgefallen. Die Last in der Innenstadt wird aktuell nur noch vom Cafe Terjung in der Wilhelmstraße und dem Mesh aus Forum Lüdinghausen, AllOfUs.de und dem Hotel Kruempel in der Münsterstraße getragen.

Aber auch das dürfte morgen Vormittag schon wieder Geschichte sein…

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Rezo: Die Zerstörung der CDU – die Korruption

Nach Rezos Zerstörung Teil 1 (Inkompetenz) und Zerstörung Teil 2 (Klimakatastrophe) hat der bekannteste Videoblogger Deutschlands jetzt mit Zerstörung Teil 3 (Korruption) passend zum letzten Wochenende vor der Bundestagswahl die Reihe seiner Anklagevideos fortgesetzt.

„Wie easy Korruption in unserer Politik ist, hat mich hart schockiert“, sagte der YouTuber in dem rund 45 Minuten langen Videoclip. Im Fokus stehen erneut Abgeordnete der Union mit ihren Partei­spenden und Masken­deals.

Das Video ist der dritte und letzte Teil einer Reihe von Videos, die Rezo vor der Bundes­tags­wahl veröffentlicht und jeweils mit „Zerstörung“ überschrieben hat.

Der Blogger hat sein Video in der für ihn charakteristischen Rezo-Manier mit eingeblendeten Bildern, unterlegten Sounds, eingespielten Videosequenzen, recht schnellen Schnitten und last not least auch immer eingeblendeten Belegen für die Fakten realisiert, die zeigen, dass es keine Fake-News, sondern die Realität des korrupten Parteiensystems abbildet.

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Android-Apps: Rechte-Entzug auch bei alten Smartphones

Bei den vielen Apps auf einem Smartphone, passiert es leicht, dass man die Übersicht verliert. Wer irgendeine App heruntergeladen und ihr den Zugriff auf die Kamera erlaubt hat, hat das möglicherweise schon lange wieder vergessen.

Permission Auto-Reset: der automatische Rechteentzug

Seit Android 11 entzieht Googles Smartphone-Betriebssystem solchen „vergessenen“ und nicht mehr genutzten Apps automatisch sensible Rechte wie zum Beispiel den Zugriff auf den Gerätespeicher oder die Kamera. Diese Funktion nennt sich offiziell „Permission Auto-Reset (automatischer Rechteentzug)“.

Diese Funktion will Google jetzt auch für ältere Betriebssysteme aktivieren. Ab Android 6.0 soll die Funktion ab Dezember 2021 ohne Nutzerinteraktion automatisch über die Google-Play-Dienste verteilt werden. In letzter Zeit nutzt Google Updates von System- und Hintergrund-Diensten über die Play-Services nutzt Google seit einiger Zeit stärker, um zum Beispiel Sicherheitslücken auf Geräten zu schließen, die vom Hersteller keine System-Updates mehr bekommen.

Google will allen Geräte das Update im ersten Quartal 2022 aufgespielt haben. Android 6 wurde im Oktober 2015 veröffentlicht, deshalb sollten die meisten heute noch genutzten Smartphones auch von der Funktion profitieren.

Der Rechteentzug bei längerer Nicht-Nutzung funktioniert sicher mit Apps, die für Android 11 (API-Level 30) entwickelt wurden. Bei älteren Apps muss die Funktion auch manuell in den Einstellungen aktiviert werden. Ab wann eine App als „länger nicht genutzt“ gilt, geht allerdings aus der Android-Dokumentation nicht hervor, hier wird lediglich von „einigen Monaten“ gesprochen.

Ausnahmen sind dabei möglich

App-Entwickler haben auch eine Möglichkeit, die Benutzer um eine Ausnahmegenehmigung zu bitten, damit der automatischen Rechte-Reset verhindern wird.

Das ist beispielsweise bei Apps, die hauptsächlich im Hintergrund laufen und nicht regelmäßig manuell gestartet werden, sehr sinnvoll. Für Android-Smartphones, welche von Unternehmen administriert werden, sind ebenfalls Ausnahmen möglich.

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Kostenloses Entschlüsselungswerkzeug für Opfer von REvil

Die Sicherheitsforscher von Bitdefender geben nach eigenen Angaben allen Opfern von Attacken mit den Verschlüsselungstrojanern der Gruppe REvil (Sodinokibi) vor dem 13. Juli die Möglichkeit, mit ihrem neuen, universellen Entschlüsselungsprogramm Ihre Daten zu entschlüsseln und so wieder zurück zu bekommen.

Der REvil-Decryptor steht zum Download bereit

Die Experten von Bitdefender haben das kostenlose Werkzeug zusammen mit einem „anerkannten Strafverfolgungspartner“ entwickelt, den sie aktuell wegen weiter laufender Ermittlungen noch nicht nennen wollen.

Den „REvil-Dekryptor“ können Sie ab sofort gratis downloaden. Die Forscher haben dazu auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Benutzung des Tools herausgeben. Offenbar sind die Entwicklungspartner auf Fehler in der Verschlüsselung der Ransomware gestoßen und haben den Dekryptor noch während der polizeilichen Untersuchungen veröffentlicht, „um so vielen Opfern wie möglich zu helfen“.

Bitdefender vermutet, dass neue REvil-Angriffe kurz bevorstehen. Die Server und die unterstützende Infrastruktur der Ransomware-Bande sind nach einer zweimonatigen Ruhephase gerade wieder online gegangen, und die Angriffe dürften aber bald wieder starten.

Deshalb raten die Experten Firmen und Organisationen dringend, „in höchster Alarmbereitschaft zu sein und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen“. Kenner der Szene sehen enge Verbindungen zwischen den Kernmitgliedern von DarkSide und REvil.

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Foto: Maisernte im September

Die Maisernte in Lüdinghausen-Berenbrock ist fast geschafft. Die Mähmaschine ist ein fettes Gerät mit immerhin 16 Rädern und erinnert mit ihrem Kettenantrieb an den Vorderrädern an einen Panzer – da möchte lieber nicht unter die Räder kommen…

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Facebook hat Netzwerk von „Querdenken“-Kanälen gelöscht

Facebook ging jetzt ernsthaft gegen ein Netzwerk der „Querdenken“-Bewegung vor und löschte mehrere Kanäle auf Facebook selbst und dem zum Konzern gehörenden Dienst Instagram dauerhaft gelöscht.

Das Unternehmen teilte gestern Abend mit, dass von dieser Maßnahme sowohl einzelne Konten als auch Seiten und Gruppen betroffen sind, die mit der Bewegung in Deutschland in Verbindung stünden.

Die genaue Anzahl gab Facebook zwar nicht bekannt, sagte aber, dass es sich um „unter 150 Konten, Seiten und Gruppen“ handeln soll.

Schon Ende Mai hatte die Video-Plattform YouTube den Kanal „Querdenken 711“ dort gelöscht. Ein Sprecher von Google warf damals der umstrittenen Gruppierung vor, gegen die YouTube-Richtlinien für Fehlinformationen verstoßen zu haben.

Michael Ballweg, der Sprecher von „Querdenken 711“, bestritt damals alle Vorwürfe und kündigte an, auf eine dezentrale Alternative zu YouTube auszuweichen.

Deshalb ist „Querdenken“ in den sozialen Netzwerken inzwischen vor allen auf der Plattform Telegram unterwegs, die sogar eindeutig extremistische Inhalte nicht löscht.

Foto: Wikipedia, Wald-Burger8, CC BY-SA 4.0
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Apple: Es ist alles nur geklaut…

Entwickler verklagt Apple wegen der Apple Watch-Tastatur

Die Tastatur der neuen Apple Watch erinnert den Entwickler Kostas Eleftheriou sehr an seine eigene App, die Apple erst vor Kurzem aus seinem App Store rausgeworfen hat.

Der Entwickler Kostas Eleftheriou gab auf Twitter bekannt, dass er Apple wegen der Bildschirmtastatur für die neue Apple Watch verklagen werde. „Wir sehen uns vor Gericht“schreibt der Entwickler bei Twitter. Apple hat laut Eleftheriou seine Tastatur „Flicktype“ kopiert und dann als Neuerung für die Apple Watch vorgestellt.

Original verbannt – Plagiat beworben

Dahinter steckt, dass Eleftherious Tastatur-App vor Kurzem aus dem App Store gelöscht wurde – zuerst die Version für iPhones, dann auch die für die Apple Watch. Das fand vor der Veröffentlichung der neuen Apple Watch statt. Die Version der Flicktype-Tastatur für die Apple Watch wurde ausgerechnet mit dem Hinweis entfernt, derartige Eingabemethoden für die Apple Watch seien nicht erlaubt.

Kurze darauf hat Apple dann eine eigene Tastatur für die Apple Watch veröffentlicht, die durchaus Parallelen zu Flicktype aufweist. Auch andere Twitter-Nutzer haben die Ähnlichkeiten bemerkt:

Auch bei Apples Tastatur-App lassen sich Wörter durch Wischen eingeben. Merkwürdig ist außerdem die Entscheidung, die App zuerst als „nicht erlaubte Eingabemethode“ aus dem App Store auszusperren, nur um kurze darauf eine eigene Tastaturanwendung zu veröffentlichen…

Erste Klage von Eleftherious gegen Apple läuft schon

Eleftheriou hat Apple bereits wegen der Löschung seiner Tastatur für iPhones verklagt und will nun noch eine zweite Klage einreichen, bei der er sich dabei auf das Unfair Competition Law (Unfairer-Wettbeweb-Gesetz) Kaliforniens bezieht. Danach können Gerichte intervenieren, wenn glaubhaft gemacht wird, dass ein Unternehmen sich einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft hat.

Keine Liebe mehr zwischen Entwicklern und Apple

Das Verhältnis zwischen den Entwicklern und Apple wird immer angespannter. Viele der Programmierer werfen dem Hersteller vor, seine Position unfair auszunutzen. Eleftheriou hat Apple in der Vergangenheit auch vorgeworfen, nicht genug gegen Spam-Apps im App Store zu tun.

Bilder: Apple
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Kein Patch gegen Spyware Pegasus für macOS 10.14 Mojave

Wer noch mit Apples macOS 10.14 Mojave arbeitet, wartet bisher vergeblich auf ein Sicherheitsupdate, das die von der NSO-Spyware Pegasus ausgenutzte Schwachstelle schließt.

Hersteller Apple hat am Montag für die meisten seiner Betriebssysteme eine Aktualisierung veröffentlicht, die eine Zero-Day-Lücke im Framework Core Graphics ausräumt (darunter auch Updates für macOS 11 Big Sur und macOS 10.15 Catalina). Dieser Bug ermöglichte nach Angabe des Herstellers das Einschleusen von Schadcode durch eine manipulierten PDF-Datei.

Der Hersteller der Spyware Pegasus, die NSO Group aus Israel, nutzte den Fehler in dem Framework, um sein Überwachungs-Tool über Apples Kommunikationsdienst iMessage ganz gezielt auszuliefern und geräuschlos zu installieren – das Opfer brauchte dazu nichts beitragen.

Das wirft die Frage auf, ob der Bug in macOS 10.14 Mojave eventuell gar nicht besteht oder ob das fehlende Sicherheits-Update noch nachgeliefert wird. Entsprechende Nachfragen dazu ließ Apple aber bisher unbeantwortet…

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