Hubschrauber Ingenuity’s erster Flug auf dem Mars

Heute hat der Helikopter Ingenuity seinen ersten Flug auf unserem Nachbarplaneten bis auf drei Meter Höhe erfolgreich durchgeführt, bestätigte die NASA nach dem Eintreffen der ersten Daten vom Mars.

Zu dem Flug wurde  für 12:15 mitteleuropäischer Zeit eine Pressekonferenz anberaumt, kurz bevor die Daten vom Mars auf der Erde eintrafen.

Eine halbe Stunde später bestätigten die ersten ausgewerteten Daten, dass alle Flugphasen erfolgreich durchgeführt wurden und kurz darauf zeigten die ersten vom Marsrover Perseverance aufgenommenen Fotos den Helikopter in der Marsluft.

Fotos: NASA
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Coesfeld letzter Kreis in NRW unter Inzidenz 100

Machen wir im Kreis Coesfeld irgendetwas besser als der Rest von Nordrhein-Westfalen?

Seit vielen Wochen gehört Coesfeld zu den Kreisen bzw. Städten mit der geringsten Sieben-Tage-Inzidenz und ist heute nach der aktuellen Karte des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit einer Inzidenz von 87,0 mal wieder der Primus.

Den Grund für den relativ besten Wert des Kreises Coesfeld in NRW kenne ich auch nicht, aber beim tieferen Nachdenken darüber beschleicht mich als freiheitsliebenden Menschen der Gedanke, dass ich ihn vielleicht auch lieber gar nicht wissen möchte…

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Mercedes-Benz plant eigenes Betriebssystem MBOS

In Sindelfingen soll nach einem Bericht der Automobilwoche ein eigener Campus für die Entwicklung des neuen Daimler-Betriebssystems MBOS gebaut. Dafür werden in Deutschland 1.000 Stellen geschaffen, im Rest der Welt entstehen 2.000 weitere Jobs.

Mit dieser Maßnahme werde Daimler unabhängig von den großen Softwareunternehmen, erklärte Betriebsratschef Ergun Lümali. Das Mercedes-Betriebssystem Mecedes-Benz Operating System (MBOS) soll 2024 auf den Markt kommen. MBOS soll zuerst bei der neuen MMA-Plattform für elektrische Kompaktfahrzeuge eingesetzt werden, die Mercedes gerade entwickelt.

Der Konzern soll aktuell mit der Arbeitnehmerseite verhandeln, um den Softwareentwicklern bei Mercedes-Benz ein agiles Arbeiten zu ermöglichen. Es sei auch mehr Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort geplant.

Auch Volkswagen will eine eigene Softwareplattform

Inzwischen entwickelt auch Volkswagen ein eigenes System mit der Bezeichnung VW.OS. Das ist eine Softwareplattform auf Basis von Linux, die in Zukunft in Fahrzeugen aller Marken des VW-Konzerns eingesetzt werden soll.

Auch hier ist das Ziel, unabhängig von großen Software-Anbietern wie Microsoft zu werden. VW.OS soll in drei Jahren fertig sein und dann vom Kleinwagen bis zur Premium-Limousine skaliert werden können.

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April-Patches können Windows 10 abstürzen lassen

Nach Microsofts Patchday am letzten Dienstag gibt es mal wieder Probleme mit einem Update für Windows 10. Es finden sich Meldungen über Totalabstürze und Bluescreens, besonders häufig aber über ruckelnde Spiele und Fehler bei der vertikalen Synchronisation (VSync). Das berichten viele Anwender unter anderem in den Foren von Reddit.

Die Fehleranalyse ist wegen paralleler Updates schwierig

Microsoft hat sich bisher nicht offiziell dazu geäußert. Soweit bisher bekannt sorgen vor allem die seit dem 13. April 2021 ausgelieferten Updates KB5001330 und KB5001337 für die Probleme.

Nicht nur in den Reddit-Foren gibt es viele Hinweise, dass es dabei auch zu Inkompatibilitäten mit neueren Treibern für Nvidia-Grafikkarten kommt. Dann bricht zumindest bei einigen der Anwender die Installation der Windows-Patches mit  Fehlercodes wie 0x800f081f, 0x800f0984 oder 0x800f0922 ab.

Erschwert wird die Fehleranalyse auch noch dadurch, dass auch Intel gerade ein größeres Update seines Grafiktreibers veröffentlicht hat. Das dürfte allerdings bei den Rucklern in Games kaum eine Rolle spielen, weil davon Betroffene eher Hardware von AMD oder Nvidia nutzen.

Erste Hilfe gegen die Probleme

Bisher ist die einfachste Lösung bei Problemen schlicht die Deinstallation des Updates über die Systemeinstellungen von Windows 10. Dazu wählt man unter „Update und Sicherheit“ den Menüpunkt „Updateverlauf anzeigen“ und kann danach unter „Updates deinstallieren“ das zu deinstallierende Update auswählen.

Dabei gibt es offenbar zum Glück keine größeren Fehler, und auch über nachfolgende Probleme ist zurzeit nichts bekannt.

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Foto: Frühlingsblüten in Nachbars Garten

Im Garten steht zur Zeit fast alles in Blüte: Forsythier, Hasel, Kirsch- und andere Obstbäume – es ist eine Orgie in Grün, Gelb, Weiß, Rosa und Rot.

Selbst der König der Frühblüher, der Flieder, hat schon kleine, noch grüne Dolden gebildet und dürfte in der nächsten Woche einfach oder gefüllt in Weiß, Rosa oder Blau aufblühen und mit seinem typischen Duft auch noch olfaktorische Reize im Garten verbreiten.

Der abgebildete Garten befindet sich hinter dem Haus Münsterstraße 14 in Lüdinghausen, ist aber vom Dach des Forums Lüdinghausen und auch von meinem Balkon aus gut einsehbar, wie das von dort aus aufgenommene Foto zeigt.

Fotos: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Whatsapp verrät Stalkern Ihren Online-Status

Wer wissen will, ob eine bestimmte Person gerade den Messenger WhatsApp nutzt, kann das über diverse Apps und Internetseiten von Dritten problemlos herausfinden.

Denn ob WhatsApp gerade benutzt wird, lässt sich nicht verbergen, weder vor seinen Kommunikationspartnern, noch vor Stalkern – und auch nicht nicht vor jeder anderen beliebigen Person, die das interessiert. Wie einfach sich diese Information abfragen lässt, belegt eine Studie des Sicherheitsunternehmens Traced.

Sogenannte „Stalkerware“ macht Überwachung aller Nutzer möglich

Laut der Studie gibt es mehrere Apps und Webseiten, die nach Eingabe der Telefonnummer einer Person direkt anzeigen, ob sie gerade auf WhatsApp chattet oder nicht.

Zum Teil werben solche Anwendungen dediziert mit der Überwachung von Kindern oder Partnern – und haben zu Recht die Bezeichnung Stalkerware verdient.

Auf manchen solcher Webseiten kann man sogar mehrere Nummern angegeben und miteinander in Verbindung bringen, wenn sie gleichzeitig online sind und sich vielleicht sogar gerade gegenseitig schreiben.

Man kann auf diese Weise sogar einen kompletten WhatsApp-Tagesablauf rekonstruieren, der dann teilweise sogar auch grafisch aufbereitet angezeigt wird…

Whatsapp bietet dazu keine Kontrollmöglichkeit

Whatsapp bietet zwar Einstellungen zum Status an, aber diese bezögen sich nur auf Status-Updates in der App, liest man in der Studie. Bei diesen Status-Nachrichten wie zum Beispiel den „gelesen“-Häkchen lasse sich einstellen, wer sie sehen kann.

Ob Kontakte oder Dritte beobachten können, ob eine Person WhatsApp gerade nutzt oder nicht, lasse sich damit allerdings nicht kontrollieren.

Gegenüber dem Onlinemagazin Motherboard erklärte WhatsApp dazu, die App sei so konzipiert, dass Nutzer immer sehen können, ob andereNutzer online seien oder nicht. Auch in der offiziellen FAQ zur Konfiguration der Privatsphäre-Einstellungen schreibt WhatsApp, dass „es keine Möglichkeit gibt, zu verbergen, wann man online ist oder tippt“.

Whatsapp will das Problem nicht lösen

Die Journalisten des Onlinemagazins hatten nämlich ihren Onlinestatus über eine solche Internetseite überwacht und dann darüber berichtet. WhatsApp teilte anschließend dann mit, die Webseite habe mehrere Whatsapp-Konten genutzt, um den Onlinestatus anderer Nutzer abzufragen. Daher sei sie nun gesperrt worden. Außerdem sei der Person hinter dem Dienst auch eine Unterlassungserklärung geschickt worden.

„Die Automatisierung von Whatsapp-Funktionen zum Scrapen von Informationen ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen, und wir werden weiterhin Maßnahmen ergreifen, um die Privatsphäre unserer Nutzer zu schützen und Missbrauch zu verhindern“, teilte WhatsApp dem Onlinemagazin dann mit.

Das eigentlich ursächliche Problem, dass die Informationen jederzeit verfügbar sind und ausgelesen werden können, will WhatsApp aber nicht lösen.

Das Problem auch nicht wirklich neu. Schon 2014 warnten Informatiker der Hochschule Ulm und der Universität Ulm vor der möglichen Abfrage des Onlinestatus von WhatsApp-Nutzern. Auch sie kritisierten damals, dass die Status-Einstellungen irreführend seien, weil die meisten Nutzer davon ausgingen, sie könnten auch den Online-Status dort kontrollieren.

„Werde ich diese Designentscheidung von Whatsapp als Beispiel für das Versagen eines Unternehmens, häusliche Gewalt und Stalking als Anwendungsfall zu durchdenken, in all meinen Vorträgen verwenden? Ja. Ja, das werde ich“, schreibt dazu auch die bei der Electronic Frontier Foundation (EFF) für Cybersicherheit zuständige Eva Galperin auf Twitter.

Das schon verlängerte Zustimmungs-Ultimatum

Dabei steht Whatsapp aktuell wegen einer geplanten Zustimmungspflicht zu neuen Datenschutzbedingungen in der Kritik. Die Facebook-Tochter versucht, Nutzer unter Druck setzen, diesen im Mai zuzustimmen.

Von denen haben aber wegen der unverfrorenen Versuche von WhatsApp, den Datenschutz auszuhebeln, schon viele datensparsame, alternative Messenger wie zum Beispiel Signal oder Threema für sich entdeckt und WhatsApp den Rücken gekehrt.

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Moritz Schmidt, der Millionenspender der Grünen

Generell finde er es gut, dass Großspenden an Parteien nicht anonym überwiesen werden dürfen, sagt Moritz Schmidt aus Greifswald, der den Grünen vor drei Tagen eine Million Euro aus Bitcoin-Gewinnen gespendet hat.

In einem Interview mit Golem.de erläuterte der Software-Entwickler jetzt die Hintergründe seiner Spende – und warum er heute den Bitcoin als Kryptowährung ablehnt.

Schmidt hat noch nicht einmal selbst Bitcoins geschürft. Er stieg 2011 beim Kurs von 10 bis 20 Dollar für einen Bitcoin ein und hat damit insgesamt ca. 2 Millionen Euro verdient.

Hier seine Antwort auf die Frage nach der Motivation für seine hohe Spende an die Grünen als Auszug aus Schmidts Interview mit Golem:

Schmidt: Ich wünsche mir einen Politikwechsel, auch wenn das ein abgedroschenes Wort ist. Ich könnte jetzt wie Rezo meinen ganzen Ärger rauslassen, versuche aber, mich kurz zu fassen: SPD und Union sind einfach fertig, vor allem letztere.

Jeder Blick in die Zukunft wird vertont zu den Klängen von „HALT STOP DAS BLEIBT ALLES SO, WIES HIER IST“, und nach 16 Regierungsjahren sind Minister und Lobbyisten ein und dasselbe. Dazu ein Haufen Korruptionsskandale im Bundestag, ohne die exorbitanten „Nebeneinkünfte“ mitzuzählen – aber auf anderen Ebenen auch.

Ein Wolf im Konfirmandenpelz lässt sich mit Aktienoptionen für politische Kontakte schmieren, zur Belohnung stellt ihn der Landesverband als Spitzenkandidaten auf. Haben die denn keine anständigen Leute mehr? Und schlimmer noch: keine Selbstachtung?

Ich wünsche mir eine Politik, die den Klimaschutz als Menschheitsaufgabe anerkennt, sozial denkt, internationale Kooperation sucht und für Demokratie und Menschenrechte einsteht.

Die sich in einer sich rasend schnell verändernden Welt der Zukunft annimmt, statt auf Krampf am Status quo zu kleben. Ich möchte Parteien, die bei ihren Mandatsträgern hohe Ansprüche an persönliche Integrität stellen, um gemeinwohlorientiert Politik machen zu können.

Da finde ich mich bei den Grünen wieder. Ich bin nicht doof: Was im Getöse der Realität am Ende umsetzbar ist, ist immer eine andere Frage, aber ich erwarte, dass darauf ernsthaft gezielt wird.“

Dies Statement könnte ich Wort für Wort unterzeichnen. Das Interview mit Moritz Schmidt wurde heute unter der Überschrift „Das Bitcoin-Ökosystem gehört zerstört“ bei Golem veröffentlicht, wo Sie es vollständig nachlesen können.

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Gehackte Chats sorgen für 1.800 Festnahmen

Nachdem sich die Behörden Zugang zu den verschlüsselten Chatnetzen EncroChat und Sky ECC verschaffen konnten, melden sie zahlreiche Ermittlungserfolge.

Ermittlungserfolge durch gehackten EncroChat

Nach der Entschlüsselung des Kurznachrichtendienstes EncroChat konnten Ermittler in Europa um die 1.800 mutmaßliche Schwerverbrecher festnehmen. Dazu wurden auch gut 130 Millionen Euro beschlagnahmt, die aus kriminellen Geschäften stammen sollen, berichtet der Spiegel unter Berufung auf eine Übersicht der EU-Innenkommissarin Ylva Johansson. Und immerhin seien auch mehr als 200 Menschen davor bewahrt worden, Opfer geplanter Mordanschläge zu werden.

Die Zahl von 1.800 Festgenommenen hatte EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas schon Mittwoch genannt, als er zusammen mit Johansson die Strategie gegen organisierte Kriminalität vorstellte. Außerdem konnten demnach durch den EncroChat-Hack 1.500 neue Ermittlungen aufgenommen werden, unter anderem auch bei deutschen Behörden.

Die Kriminellen seien dann zwar auf den verschlüsselten Kommunikationsdienst Sky ECC umgestiegen, aber der war ebenfalls von Europol geknackt worden, sagte Schinas. Das habe dann auch noch zur Beschlagnahme von 28 Tonnen Drogen in Belgien und den Niederlanden, zu weiteren Festnahmen und auch zu verhinderten Straftaten geführt.

EncroChat wurde hauptsächlich von Kriminellen genutzt, weil der Dienst wegen seiner aufwendigen Verschlüsselung als nicht zu knacken galt. Die Polizei in den Niederlanden und in Frankreich schafften es aber im vorigen Jahr trotzdem, über 20 Millionen geheimer Nachrichten abzugreifen, teilte die europäische Justizbehörde Eurojust im Juli 2020 mit.

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Türkei verbietet Zahlungen mit Kryptowährungen

Vor zwei Jahren kostete ein Euro noch 6 türkische Lira, vor einem Jahr musste man schon 7,5 Lira dafür hinlegen, und heute kostet der Euro sogar 9,6 Lira.

Die Lira geht den Bach hinunter, weil Staatschef Erdogan lieber in immer kürzeren Abständen seine Finanzminister feuert (er hat inzwischen schon den 4. verschlissen), als zuzugeben, dass Inflation nicht mit Zinssenkungen bekämpft werden kann.

Der Bitcoin hingegen läuft in die umgekehrte Richtung: Vor zwei Jahren kostete ein Bitcoin nur 5.000 Euro, vor einem Jahr schon  9.000 Euro und heute kostet er satte 60.000 Euro.

Ein Rechenbeispiel: 21 % Verlust mit Lira, 860 % Gewinn mit Bitcoin

Schauen wir nur auf das letzte Jahr: Wer am 15. April 2020 den Gegenwert von 1.000 Euro in Lira hatte, besaß damals 7.500 Lira und hat heute nur noch den Gegenwert von 781 Euro.

Wer aber am 15. April 2020 den Gegenwert von 1.000 Euro in Bitcoin hatte, besaß damals 0,16 Bitcoin und hat heute mit diesen o,16 Bitcoin einen Gegenwert von satten 9.600 Euro.

Wer also in der Lira blieb, verlor in einem Jahr 21,9 Prozent durch Inflation, aber wer vor einem Jahr stattdessen in den Bitcoin ging, hat jetzt einen satten Gewinn von 860 Prozent gemacht!

Wer will es denn angesichts dieser Zahlen den türkischen Bürgern verdenken, wenn diese ihr Geld nicht mehr in Lira, sondern lieber in der Kryptowährung Bitcoin anlegen?

Ja, wer wohl: Der türkische Diktator Recep Tayyip Erdogan.

Türken wollen ihre Fremdwährungen und ihr Gold nicht in Lira tauschen

Nachdem Erdogans Aufforderungen an das türkische Volk, doch sein Euro- oder Dollar-Geld in türkische Lira zu tauschen und auch sein Gold in Lira einzutauschen verständlicherweise nicht wirklich gefruchtet hat, hat der Sultan vom Bosporus jetzt Zahlungen in Digitalwährungen in der Türkei einfach verboten.

Wie aus dem Amtsblatt der Regierung von heute hervorgeht, sind Zahlungen in Kryptowährungen mit Wirkung zum 30. April an nicht mehr erlaubt. Diese Neuregelung verbietet es allen Zahlungsabwicklern, Transfers in Kryptowährungen vorzunehmen. Das Halten von Digitalwährungen scheint von dem Verbot allerdings nicht betroffen zu sein.

Auf ihrer Internetseite begründet die Zentralbank der Türkei das Verbot mit „signifikanten Risiken“, die mit Kryptowährungen einhergingen. Dazu zählt die Notenbank unter anderem eine fehlende Regulierung und Aufsicht, die häufig starken Kursschwankungen und last not least die Möglichkeit der „Verwendung für illegale Zwecke“.

Bild: Recep Tayyip Erdogan, CC BY-SA 2.0, Prime Minister Office
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Foto: Kleine Phalaenopsis-Blüten

Diese rosa Phalaenopsis ist ein recht kleinblütiges Exemplar der Schmetterlingsorchidee oder Malayenblume aus dem asiatischen Raum.

Die Maserung der Petale und Sepale ist bei ihr nur noch ganz leicht angedeutet, nur am Rand der Blütenblätter zeigt sich ein Farbverlauf von Rosa zu Weiß.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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