Am 12. März ist wieder MINT-Jobtag in München

Einsteiger, die in einem der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik (MINT) einen Job suchen, sollten in der übernächsten Woche in München auflaufen, denn dort findet schon zum dritten Mal der sogenannte MINT-Jobtag statt, der von Heise Medien, Technology Review und Jobware ausgerichtet wird.

Eine Veranstaltung als Karrieresprungbrett

Die Veranstaltung findet auf dem IHK Campus statt. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist vorab eine Registrierung nötig.

Die Besucher können dort attraktive Arbeitgeber erwarten, die sich selbst und natürlich ihre offenen Stellen präsentieren. Bei einem dort auch angebotenen Lebenslaufcheck mit Human-Resources-Experten gibt es auch die Möglichkeit, professionelle Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen.

Auf dem Jobtag halten mehrere Redner interessante Vorträge zu Themen wie Bewerbung, Berufswahl und Karriere. Beispielsweise gibt Dominik Hertrich Tipps für MINTler bei der Online-Bewerbung und zur Vorbereitung auf Jobmessen. Informationen zur Arbeit bei einer IT-Security-Consulting-Firma gibt es von Oliver Schwarz von SySS. Der Mann will ein Gespür für die Gefahren im Netz erzeugen. Er führt dazu ausgewählte Hacking-Angriffe vor und zeigt, wie Hacker verwundbare Ziele finden und wie man Webanwendungen manipulieren lassen.

Screenshot: MINT-Jobtag
Veröffentlicht unter Internet, News, Programmierung, Seitenerstellung, Sicherheit, Soziales, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Corona-Informationen mit schwerer Ladehemmung

Bei uns in Deutschland sind heute mehrere Neuinfektionen mit dem Coronavirus Covid-19 bekannt geworden, weshalb sich viele Bürger auf Behördenwebseiten informieren wollten, wie der Stand der Dinge in ihrer Region ist und wie sie sich auf eventuelle Krisensituationen vorbereiten können. Dummerweise sind die Anlaufstellen damit aber offenbar hoffnungslos überfordert.

Informationsseiten der Behörden im Internet kaum erreichbar

Wirklich alle offiziellen Webseiten von Behörden und Ministerien, die relevante Informationen versprechen, waren heute den ganzen Tag über kaum erreichbar, egal ob das für medizinische Fragen zuständige Gesundheitsministerium oder das für wissenschaftliche Einschätzungen zuständige Robert-Koch-Institut aufgerufen wurde.

Zur Information der Bevölkerung über Infektionskrankheiten betreibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine eigene Website, und allgemeine Hinweise zur Vorbereitung auf Katastrophenfälle sollte man eigentlich beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finden.

Man konnte die Bytes fast einzeln mit Handschlag begrüßen

Alle diese Behörden waren den ganzen Tag über online so gut wie nicht erreichbar. In mehreren Tests konnte der Newsdienst Golem Datenübertragungsraten im Bereich von 2-3 Kilobyte pro Sekunde messen – bei Jens Spahns Gesundheitsministerium teilweise sogar nur unter einem Kilobyte pro Sekunde.

Das ist einfach zu wenig, um sich auf Informationssuche auf einer Website zu bewegen, denn bei einer dermaßen schwachen Internetanbindung kann ein Ladevorgang durchaus mehrere Minuten dauern und wird deshalb auch häufig abgebrochen.

Zum Vergleich: Auf Webseiten von anderen Ministerien erreichten die Tester Übertragungsraten von mehreren Hundert Kilobyte pro Sekunde.

Die Politik setzt falsche Prioritäten

Wir wissen zwar alle, dass das Internet für unsere Regierung seit vielen Jahren immer noch „Neuland“ ist, aber anders als die Kosten der funktionslosen Ausländermaut kann man eine im Ernstfall auch funktionierende Internetanbindung zur Information der Bürger im Katastrophenfall heutzutage durchaus noch aus der Portokasse bezahlen…

Bild: Pixabay
Veröffentlicht unter Allgemeines, Internet, Kommentar, News, Politik, Sicherheit, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verfassungsgericht: Sterbehilfe-Verbot gekippt

Das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verstößt gegen das Grundgesetz“ ist der Tenor des soeben vom Bundesverfassungsgericht gesprochenen Urteils, mit dem der Paragraph 217 StGB nach fünf Jahren endlich gekippt wurde.

Es gebe ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, und dieses Recht schließe „die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen“, urteilten heute die Richter in Karlsruhe.

Als der unsägliche Paragraph 217 StGB mit dem Verbot der Sterbehilfe vor fünf Jahren im Bundestag verabschiedet wurde, habe ich dazu zwei Artikel verfasst, die die Problematik aus der Sicht von Betroffenen beleuchteten – diese beiden Artikel möchte ich Ihnen anlässlich des heutigen Urteils noch einmal ans Herz legen:

 

Artikel vom 8.11.2015 von Klaus:

„Wir sind die Volksvertreter, vertreten wir das Volk!“, rief der CDU-Abgeordnete Peter Hintze in der ungewohnt emotionalen Debatte über die Neuregelung der umstrittenen Sterbehilfe im Bundestag.

Die große Mehrheit des Volkes ist nach allen Umfragen für eine Liberalisierung der Sterbehilfe. Das könnte daran liegen, dass in unserer alternden Gesellschaft immer mehr Menschen selbst erleben, was es bedeuten kann, nicht menschenwürdig sterben zu dürfen, wenn man das Leben nicht mehr erträgt.

Was sagen Sie Ihrem unheilbar kranken Vater, der unter kaum erträglichen Schmerzen seine „natürlichen“ Ende entgegen leidet und Sie bittet: „Hilf mir, ich will nicht mehr leben.“?

Bundestag stimmt deutlich gegen den Wählerwillen

Die Mehrheit der Parlamentarier stimmte im Deutschen Bundestag dagegen – und hat so eine historische Chance vergeben, im Sinne des Volkes, das sie gewählt hat, zu handeln. Eine rein theoretische Möglichkeit wäre es, sich andere Volksvertreter zu wählen, denn dummerweise sind diese abgehobenen Parteiideologen zwar austauschbar, aber leider wie es so treffend heißt „im wahrsten Sinne des Wortes“.

Zusammengefasst: „Man kann die Abgeordneten fast ausnahmslos in einen Sack stecken und draufhauen – es besteht nie die Gefahr, den falschen zu treffen.“

Es geht nicht nur um unheilbar Kranke

Dabei ging es bei der Abstimmung ja nur um den Teil der Menschen mit dem Wunsch zu sterben mit schweren unheilbaren Krankheiten. Es gibt aber Jahr für Jahr immer mehr Menschen, die nicht etwa an einer schmerzhaften, unheilbaren Krankheit leiden, sondern an ihrem Status in der Gesellschaft.

Sie haben nämlich keinen mehr, außer vielleicht „Sozialschmarotzer“ oder gar „Faule Sau“ in der „Sozialen Hängematte“. Wer ein paar Jahre ohne Arbeit von Stütze leben muss, hat zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig – und dafür muss er sich vor jedem minderbemittelten Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der von seinem früheren Chef wegen irgendwelcher Defizite zur ARGE weggelobt wurde, nackt ausziehen und regelmäßig seine Kontoauszüge vorzeigen.

Ein Bier am Wochenende oder gar Rauchen ist nicht. Es reicht ja noch nicht einmal für die Medikamente, denn inzwischen muss man für fast jede Verordnung 5 Euro zuzahlen. Selbst die Zahnärzte kassieren „Eigenanteile“ von Menschen ab, die sowieso nichts mehr zu beißen haben. Die Klamotten sind so abgetragen, dass man sich kein Schild „Rentner in Grundsicherung“ an die Stirn pappen muss – das sieht auch so jeder.

Telefon oder gar Internet sind unbezahlbar und Strom für einen Fernseher gibt das Almosen der Gesellschaft nicht her. Diese Menschen gehen natürlich nicht mehr aus – höchstens im Winter (wenn es früh dunkel wird) mal zur Tafel. Und trotz aller Sparmaßnahmen gibt’s am Monatsende nur noch Tütensuppe.

Nach zehn Jahren dämmert es dann auch dem größten Optimisten unter ihnen, dass es nie wieder besser werden wird. Die ältesten Opfer des Systems erleiden das jetzt seit 15 Jahren und verzweifeln an der Sinnlosigkeit ihrer Existenz. 15 Jahre ohne jede Perspektive, nur immer Entbehrung, Unterordnung, Hunger und Schmerz sind in meinen Augen auch ein guter Grund für die Entscheidung, seinem unerträglichen Leben ein Ende zu setzen.

Die Abgeordneten im Bundestag geht das nur insoweit etwas an, als dass sie ihre neoliberalen, menschenverachtenden Sozialregelungen dringend noch einmal überdenken sollten.

Aber diese Herrschaften mit den satten Diäten befanden mit ihrer Entscheidung vorgestern gegen den expliziten Wählerwillen, dass der Wille eines Wählers nur dann zählt, wenn der Wähler, der etwas will, dafür auch zahlt. Auch wenn dieser Wähler nur noch sterben will…

 

Artikel vom 6.11.2015 von Klaus:

Die Abgeordneten „streiten“ mal wieder im Bundestag, und jeder hält seine Meinung für der Weisheit letzten Schluss.

Gerade sehe ich bei der Übertragung der Debatte auf n-tv ein fettes Weib namens Kerstin Griese von der SPD, das von Politik lebt und heute im Bundestag den Menschen zu verklickern versucht, wie moralisch ihre Gegnerschaft zum Freitod doch ist.

Der Vorschlag, den diese Fat Lady unterstützt, würde jeden Arzt, der seinen Patienten hilft, sein unwürdiges, schmerzhaftes oder aus anderen Gründen für den Betroffenen nicht mehr lebenswertes Leben selbstbestimmt zu beenden, in den Knast bringen.

In nomine domini dei nostri

Das findet diese abgehobene Frau auch richtig, weil Sie sich nur von eingebildeten höheren Wesen geleitet fühlt. Dabei hat die Wissenschaft selbst in den tiefsten Tiefen der Strings und Branen bisher keinen Gott gefunden – und das wird auch nie passieren können.

Alles größere Elend auf diesem Planeten wird mit dem Willen von Göttern erklärt. Im Namen Allahs schlagen die IS-Anhänger Andersgläubigen den Kopf ab und vergewaltigen deren Frauen und Kinder.

Letzteres ist auch besonders bei katholischen Geistlichen weit verbreitete Praxis, und christliche Missionare haben schon in der Entdeckerzeit die friedlich und lustvoll lebenden Einwohner ferner Länder im Namen des (nicht existenten) Herrn mit Glasperlen und Geschlechtskrankheiten beglückt.

Es wird Sie sicher nicht überraschen zu hören, dass Frau Griese eine Pfarrerstochter aus dem fränkischen Gerbrunn ist…

Religion ist eines der größten Übel unserer Zeit

Schauen Sie sich die aktuellen Kämpfe in Ländern wie Syrien, Irak, Jemen, Israel, Palästina, Eritrea, Afghanistan oder Ostturkistan, wo die muslimischen Uiguren leben, an: Alles sind letztlich Kriege, in denen im Namen irgendwelcher gar nicht existenter Götter die Menschen auf der Welt zu Hunderttausenden getötet und zu Millionen vertrieben werden.

Mir dreht sich der Magen um, wenn ich diese Heuchelei höre. Die Menschen werden schon nicht gefragt, ob sie überhaupt in diese Welt geboren werden wollen. Da sollte man doch wenigstens respektieren, wenn sie sagen: „Ich habe jetzt einige Jahrzehnte in dieser Gesellschaft gelebt und sehe keinen Sinn mehr darin. Ich möchte bitte menschenwürdig sterben.“

Aber so etwas würden die feinen Damen und Herren mit bestem Einkommen und guter Vernetzung, die als Abgeordnete im Bundestag herumturnen und den Konzernen helfen, die Menschen weiter abzuzocken und zu unterdrücken, erst gar nicht diskutieren. Sie reden wenn überhaupt nur über Todkranke, die sowieso kurz davor sind, den Löffel abzugeben.

Die Schuldigen schwingen sich zu Richtern auf

Dabei gibt es auch Tausende in Deutschland, die nach Jahren und Jahrzehnten in prekären Situationen ohne jegliche Freude im Leben eigentlich nur noch einschlafen und nicht mehr aufwachen wollen.

Und dafür, dass das so ist, sind letztlich die Politiker verantwortlich, die die Regeln für das große Monopoly festlegen. Natürlich immer im Sinne der Reichen, gegen die Interessen der Armen und last not least gegen eine Parteispende oder einen fetten Auftrag für den Schwager, so dass der Planet an den Folgen der weltweiten Ausbeutung von Mensch und Natur erstickt…

Ich kenne genug Betroffene, denn in meinem Alter (72) redet man auch über solche von Politik und katholischen, evangelischen oder muslimischen Schamanen tabuisierte Themen.

Anmaßende Politiker stellen sich über das Selbstbestimmungsrecht

Wenn man nicht mit irgendeinem unheilbaren Krebs in der Klinik liegt, wegen ALS nicht mehr selbst aufs Klo gehen kann oder nicht irgendeine andere möglicherweise sehr schmerzhafte Seuche dafür sorgt, dass man sowieso bald über den Jordan geht, dann fehlt für diese Helfershelfer von Voodoo-Priestern aller Religionen in der Politik die Voraussetzung dafür, ein solches Thema überhaupt zu diskutieren.

Woher nehmen diese anmaßenden Politiker eigentlich das Recht, über das Leben eines anderen Menschen zu bestimmen? Ich finde, dass ein Mensch, der als einziges bisher bekanntes Lebewesen auf diesem Planeten über sich selbst und seine Situation nachdenken kann, auch selbst entscheiden darf, wann er die Schnauze voll hat und sein Leben beenden möchte.

Dazu sollte er keine imaginären Götter und ihre selbsternannten Stellvertreter auf Erden oder gar fast durchgehend korrupte Politiker fragen müssen, sondern einzig und allein sich selbst.

Nicht der Freitod, sondern Religion gehört verboten!

Mein persönlicher Aufruf zu diesem Thema: Verbietet nicht den selbstbestimmten Freitod der Menschen, sondern besser das Praktizieren von Religion in der Öffentlichkeit. So könnte man wirklich viele Leben von Menschen retten, die auch wirklich noch leben wollen!

Bild: Wikipedia, Lothar Schaak, CC BY-SA 3.0
Veröffentlicht unter Allgemeines, Kommentar, News, Politik, Recht, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

DM-Drogeriemärkte nehmen Pakete für Kunden an

Die Drogeriemärkte DM wollen künftig Pakete für ihre Kunden anzunehmen. Das Unternehmen gab bekannt, das der Service gerade in rund 150 Märkten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern getestet wird. Angenommen werden die Pakete von DHL, Hermes und anderen Dienstleistern.

Auch frankierte DHL-Retourenpakete nehmen die Mitarbeiter entgegen. Solche Rücksendungen werden „innerhalb von drei Werktagen an DHL“ weitergegeben. Die Adresse des Marktes muss dabei als Lieferadresse angegeben werden. Empfänger können ihre Pakete dann während der Öffnungszeiten gegen Vorlage des Ausweises abholen.

Erlaubt sind nur gängige Paketgrößen von maximal 120 cm x 60 cm x 60 cm, einem Gewicht von höchstens 15 kg und einem Höchstwert von 500 Euro. Nachnahmesendungen werden nicht akzeptiert.

„In der Regel müssen Pakete verschiedener Dienstleister – wie DHL, DPD, Hermes oder UPS – an unterschiedlichen Stellen abgeholt werden“, sagte der Vorsitzende der DM-Geschäftsführung Christoph Werner. Der neue Service spare den Kunden Wege und Zeit.

Die Beschäftigten haben eine spezielle App auf dem Mitarbeiter-Smartphone, die die Abwicklung erleichtern soll.  Jeden Tag besuchen nach Unternehmensangaben rund 1,9 Millionen Kunden die rund 2.000 DM-Märkte in Deutschland zum Einkaufen.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Internet, Soziales, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Computex 2020 in Taiwan läuft trotz Coronavirus

Messeveranstalter Taitra aus Taiwan will die diesjährige Computex 2020, die weltweit größte Hardwaremesse, wie geplant vom 2. bis zum 6. Juni 2020 in Taipei stattfinden lassen. Wegen des Coronavirus Covid-19 planen Taitra und die taiwanischen Behörden weitreichende Sicherheitsmaßnahmen.

Wer sich 14 Tage vor seinem Flug nach Taiwan in China inklusive der Sonderverwaltungszonen Hong Kong und Macau aufgehalten hat, darf zu Messezeiten nicht in Taiwan einreisen.

Reisende die bei Transitflügen an einem chinesischen Flughafen umsteigen, müssen nach der Einreise für zwei Wochen in Hotelquarantäne. Das betrifft hauptsächlich Europäer und Amerikaner, weil Hong Kong ein viel genutzter Transitflughafen nach Taiwan ist. Außerdem verlangen die Behörden eine Gesundheitserklärung und eine 14 Tage umfassende Reisehistorie.

In den meisten asiatischen Flughäfen stehen sowieso schon Stände mit Infrarotkameras zur groben Messung der Körpertemperatur. Diese Geräte stellt die Taitra auch in den Messehallen auf, und das Sicherheitspersonal trägt Fieberthermometer bei sich. Wer Symptome des Coronavirus Covid-19 zeigt, wird sofort in Quarantänezonen geschickt.

An den Ein- und Ausgängen und bei den Treppen und Aufzügen sollen zusätzliche Spender mit Desinfektionsmittel bereitstehen. Außerdem laufen die Ventilatoren der Klimaanlagen häufiger, so dass mehr Frischluft in die Messehallen gelangt. Natürlich sind alle Messemitarbeiter angewiesen, Gesichtsmasken zu tragen, was Taitra auch den Teilnehmern der Computex dringend rät.

Auch in den Partnerhotels von Taitra tragen alle Mitarbeiter Gesichtsmasken, und die Zimmer werden häufiger mit Desinfektionsmittel gereinigt. Sollte ein Gast Symptome des Coronavirus zeigen, benachrichtigen die Mitarbeiter medizinische Behörden.

Veröffentlicht unter Internet, News, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

25 % aller negativen Tweets zum Klimawandel von Bots

Im Rahmen einer Studie haben Forscher der Brown Universität in den USA Tweets zum Klimawandel untersucht und herausgefunden, dass ungefähr ein Viertel aller 6,5 Millionen untersuchten Beiträge von Bots konstruiert wurde.

In der Studie heißt es, dass in den allermeisten dieser Tweets der Wandel geleugnet werde. Dadurch erwecken die Hintermänner dieser Bots den Eindruck, es gäbe eine Vielzahl von Menschen, die den Klimawandel bezweifelten, zitiert ein Medienbericht einen der verantwortlichen Wissenschaftler.

Bild: Pixabay
Veröffentlicht unter Allgemeines, Internet, News, Politik, Soziales, Wissenschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Narzissenblüten

Es sind noch einige Wochen bis Ostern, aber die Blüte der Osterglocken (Narzissen) hat jetzt schon lange begonnen. Inzwischen sieht man sie an jeder Ecke wie gelbe Farbtupfer aus dem Boden sprießen.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

Veröffentlicht unter Allgemeines, Fotografie, Lokales, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

eBay will Kleinanzeigen und mobile.de abgeben

Auf Druck der Aktionäre will sich der Online-Marktplatz eBay offenbar von seiner Classifieds-Sparte trennen, zu der in Deutschland die Angebote eBay Kleinanzeigen und das Portal mobile.de gehören. Eigenen Angaben zufolge ist eBay aktuell mit mehreren Interessenten im Gespräch – Namen wurden aber noch nicht genannt. Das Ziel der Aktion sei es, den Ertrag für die Aktionäre zu maximieren, gab Interims-Chef Scott Schenkel an.

Bis zur Jahresmitte wolle eBay dann über den Verlauf der Gespräche informieren, konnte man in einer Mitteilung nachlesen.  Nach Presseberichten soll unter anderem der deutsche Medienkonzern Axel Springer an der Übernahme interessiert sein. Auch der Technologieinvestor Naspers aus Südafrika und die Investmentgesellschaften TPG und Blackstone sollen angebissen haben. Beobachter Der Wert des Classifieds-Geschäfts wird auf rund 10 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Veröffentlicht unter Internet, News, Soziales, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Katalysator-Klau wegen Rhodium und Palladium

Welche Metalle sind wertvoller als Gold? Da sind Palladium und Rhodium zu nennen, und diese Metalle stecken in den Katalysatoren zur Abgasreinigung unserer Autos. Inzwischen sind die beiden Edelmetalle offenbar zum lukrativen Diebesgut avanciert, denn Katalysatordiebstähle nehmen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zu.

Exorbitante Preise für Rhodium und Palladium

Der aktuelle Edelmetall-Boom führte zu extrem hohen Preisen bei beiden Metallen. Ein Kilogramm Rhodium kostet aktuell rund 391.000 Euro. Der Preis für Palladium liegt heute bei rund 80.000 Euro je Kilo.

Da kommt Gold mit aktuell 46.000 Euro je Kilo nicht mehr mit, und deshalb kann der Wert von Rhodium und Palladium pro Kat je nach Modell bis zu 200 Euro betragen.

Katalysator-Klau ist angesagt

In letzter Zeit gab es größere Diebstähle auf Schrottplätzen in Westfalen und Franken. Dabei wurden nach dem Bericht jeweils über 100 Katalysatoren geklaut. In der Nähe von Augsburg bauten Diebe bei einem Fahrzeugausrüster 53 Katalysatoren aus Fahrzeugen aus, die einfach an der Straße standen. In Sachsen hat die Polizei wegen der vielen Fälle sogar eine Sonderkommission dazu eingerichtet.

Ein Aschaffenburger Wiederverwerter (Hensel Recycling), sagte dem Spiegel: „Früher wurden Autoradios gestohlen, dann Navis. Heute sind es die Kats.“

Screenshot: Heraeus
Veröffentlicht unter Allgemeines, News, Recht, Sicherheit, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Anhörung zur Auslieferung von Julian Assange an die USA beginnt heute

Nicht nur nach Ansicht von Reporter ohne Grenzen wäre die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA „ein Angriff auf die Pressefreiheit„. „Assanges Ergebnisse gehören an die Öffentlichkeit“, sagte der Geschäftsführer des deutschen Zweiges von Reporter ohne Grenzen, Christian Mihr.

Die Entscheidung über die Auslieferung Assanges sei nur im ersten Schritt juristisch. „Aber es ist auch eine politische Entscheidung – und das ist sehr problematisch“, äußerte sich Mihr.

Ausgerechnet am Rosenmontag

Die erste Anhörung zum Auslieferungsantrag der USA startet heute Vormittag – auf dem Höhepunkt des Karnevals. Naja – Steuererhöhungen werden ja auch meist während eines Fußballspiels der Nationalmannschaft beschlossen oder verkündet…

Die US-Justiz wirft dem aus Australien stammenden Assange vor, der Whistleblowerin  Chelsea Manning (seinerzeit noch Whistleblower Bradley Manning) geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Sollte Assange in allen 18 Anklagepunkten verurteilt werden, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft.

Den größten Teil davon dürfte Assange nicht absitzen können. Über 100 Jahre der angedrohten Strafe müsste er dann wohl abliegen – in einem Sarg.

Aus Angst vor einer Auslieferung an die USA hatte sich der Gründer der Enthüllungsplattform  2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet. Zu jener Zeit lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Dabei ging es eigentlich nur um die Frage „Mit oder ohne Lümmeltüte?“, und die Ermittlungen dazu wurden inzwischen eingestellt.

Im April 2019 verhaftete die britische Polizei Assange, weil er mit der Flucht in die Botschaft gegen Kautionsauflagen verstoßen hatte und verurteilte ihn zu einem knappen Jahr Gefängnis.

Die Anhörungen sollen zunächst eine Woche laufen und dann erst ab dem 18. Mai für drei weitere Wochen fortgesetzt werden. Julian Assange sitzt zurzeit im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh im Osten von London, einer Haftanstalt für Terroristen und Schwerverbrecher – im Grunde für nichts, außer der Rache der Amis für die Veröffentlichung ihrer Gräueltaten in aller Welt!

Assanges Vater John Shipton durfte seinen Sohn Julian am Sonntag kurz besuchen. Er könne nicht verstehen, warum Julian im Gefängnis sei. „Er hat doch kein Verbrechen begangen.“ Die Zelle seines Sohnes sei am Sonntag durchsucht worden, berichtete der Vater den Journalisten.

Begleitet wurde Assanges Vater vom früheren griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis, mit dem zusammen er am Vortag an einer Demonstration für Assange teilgenommen hatte.

UN: Verschwörung von USA, Großbritannien, Ecuador und Schweden

Viele Politiker, Künstler, Blogger und Journalisten in Deutschland hatten sich am Monatsanfang für die Freilassung des unschuldigen Mannes, der nichts weiter gemacht hat, als die Untaten der Amis bloßgestellt, ausgesprochen.

Sie beriefen sich auch auf den Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen (UN) für Folter, Nils Melzer, der schwere Vorwürfe gegen die Behörden in Großbritannien, Schweden, den USA und Ecuador erhebt: „Es geht nicht einfach um ein Einzelschicksal, sondern um die Zukunft unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit!

Seiner Ansicht nach wurde an Julian Assange ein Exempel statuiert, um Journalisten weltweit einzuschüchtern. Gerade erst hatte sich auch Amnesty International eingeschaltet und mit einer Petition an den US-Justizminister die sofortige Freilassung von Assange gefordert.

Foto: David G. Silvers, Wikipedia, CC BY-SA 2.0 mod.
Veröffentlicht unter Allgemeines, Internet, Kommentar, News, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar