Fingerabdruck im Personalausweis ab heute Pflicht

Bis gestern war der Fingerabdruck auf dem Personalausweis noch freiwillig. Das ändert sich aber ab dem heutigen 2. August.

Kritiker warnen jetzt davor, dass Kriminelle die sensiblen biometrischen Daten hacken und missbrauchen könnten.

„Diese Entwicklung ist bürgerrechtsfeindlich und verfassungsrechtlich höchst bedenklich“, kommentierte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, die neue Regelung.

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Macbooks mit gesprungenen Displays

Nutzer von Apples Macbook Air und Macbook Pro mit M1-Chip melden im Internet gesprungene Displays bei ihren Geräten. Dazu schreibt 9to5Mac, dass die Bildschirme nach Angaben der Benutzer ohne eigenes Zutun gesprungen sein sollen.

So berichten die Besitzer der Geräte zum Beispiel, dass sie ihr Macbook am Abend wie immer zugeklappt hätten und am nächsten Morgen das Bildschirmglas gesprungen gewesen sei – und dabei hätten sich keine Fremdkörper zwischen Display und Tastatur befunden.

Anderen Nutzern passierte es, dass der Bildschirm beim normalen Einstellen des Betrachtungswinkels in einer Ecke riss. Bei diesem Vorgang soll kein übermäßiger Druck ausgeübt, sondern das Display ganz normal wie immer bewegt worden sein.

Die Risse erzeugen Darstellungsfehler

Die Risse im Glas verursachen auf den Displays Darstellungsfehler. Einzelne Linien im unteren Bereich, aber auch komplett schwarze Bildschirme kommen dabei vor. Weiter benutzen kann man betroffene Geräte in den meisten Fällen nicht mehr – wobei ein solches Verhalten bei neuen, teuren Geräten für die Mehrzahl der Kunden wohl auch kaum hinnehmbar sein dürfte.

Viele der Betroffenen haben ihre Geräte bei Apple zur Reparatur eingereicht und gingen davon aus, dass der nicht von ihnen verursachte Fehler auch auf Garantie behoben werde. Apple geht aber davon aus, dass die Benutzer für die Beschädigungen selbst verantwortlich sind…

Apple verweigert Garantiereparatur

Die Betroffenen wies Apple darauf hin, dass sie den Laptop zugeklappt haben müssten, während noch ein Fremdkörper zwischen Display und Tastatur gelegen haben muss. Anderen wird den Berichten nach erklärt, dass die sie das Display zu stark bewegt haben müssen.

Dass die Displays der Macbooks tatsächlich einfach über Nacht oder durch leichte Bewegungen reißen können, dürfte wohl ein Hinweis darauf sein, dass das Panel der Geräte zu stark unter Spannung steht. Bisher hat sich Apple zu den vielen Fällen aber offiziell noch nicht geäußert…

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Die Zeit der Dahlien hat begonnen

Wenn der Sommer seinen Höhepunkt überschritten hat, ist auch die Zeit der Dahlien gekommen. Dieses Exemplar gehört mit seiner beeindruckenden Blüte in Rot und Gelb zu den ersten Vertretern dieser Art in der Saison.

Foto: Dr. Martin Merz, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Amazon: 746 Millionen Euro Strafe für Datenschutz-Verstoß

Die jetzt gegen Amazon verhängte Summe von einer guten Dreiviertelmilliarde Euro ist die größte jemals von einer europäischen Datenschutzbehörde verhängte Strafzahlung – und kann auch wohl von dem größten Onlinehändler der Welt nicht mehr aus der Portokasse beglichen werden…

Onlinehändler Amazon könnte die wohl größte jemals in der Europäischen Union verhängte Strafe wegen Datenschutzverstößen bezahlen müssen. Es handelt sich um eine Strafzahlung in Höhe von 746 Millionen Euro, die die Luxemburger Nationale Kommission für den Datenschutz (CNPD) am 16. Juli 2021 gegen den Konzern verhängt hat.

Nähere Informationen dazu sind schwer zu finden

Noch ist die Entscheidung der CNPD selbst bisher nicht verfügbar und die Informationen über die zu zahlende Strafe gehen nur aus dem Bericht zu den aktuellen Quartalszahlen von Amazon über das abgeschlossene zweite Quartal 2021 hervor, berichten unter anderem Bloomberg und The Verge.

Auch auf den Investorenseiten von Amazon selbst ist das dazugehörige Formular noch nicht zu finden, aber The Verge hat es sich besorgt und auch darauf verlinkt.

Die Behörde sieht einen Verstoß gegen die DSGVO

Nach dem kurzen Eintrag unter laufenden Rechtsstreitigkeiten hat die CNPD festgestellt, dass das Verarbeiten der persönlichen Daten von Amazon-Kunden gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU verstößt.

Amazon reagiert darauf aber eher bockig: „Wir halten die Entscheidung der CNPD für unbegründet und beabsichtigen, uns in dieser Angelegenheit energisch zu verteidigen.“

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AllOfUs.de: Die Seitenabrufe im Juli 2021

Der Juli ging gestern zu Ende, und damit liegen jetzt die aktuellen Statistikdaten zu unserem Blog AllOfUs.de für den Monat vor:

Mit rund 1,6 Millionen Seitenabrufen war der Juli etwas schwächer als der Vormonat Juni – das dürfte wohl dem Sommerloch geschuldet sein.

Insgesamt haben im Monat Juli 252.520 Besucher 1.575.257 Seiten von AllOfUs.de abgerufen.

Bei diesen Seitenabrufen wurden im Juli insgesamt 37,9 Gigabyte an Daten von unserem Server auf die Rechner der Besucher übertragen.

Die Daten aus dem Vormonat Juni 2021 finden Sie hier.

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„Black Widow“ Scarlett Johansson verklagt Disney

Der Disney-Konzern hat den Film „Black Widow“ zeitgleich im Kino und bei seinem Streamingdienst Disney+ veröffentlicht.

50 Millionen Dollar Schaden für die „Schwarze Witwe“

Scarlett Johansson geht eine Menge Geld verloren, angeblich fehlen dadurch, dass „Black Widow“ auch auf Disney+ zu sehen ist, laut „Wall Street Journal“ 50 Millionen Dollar (42 Mio. Euro) Gewinn-Boni, denn für die Prämien von Johansson galten nur die Kino-Umsätze.

Das will die Hauptdarstellerin und laut „Forbes“ auch bestbezahlte Schauspielerin der Welt nicht hinnehmen – Johansson sieht einen Vertragsbruch und hat Disney verklagt.

Diese Konzernstrategie von Disney habe gegen Vertragsabsprachen verstoßen, machte der Hollywood-Star laut dem „Wall Street Journal“ geltend. Ihr sei bei Vertragsabschluss eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand zugesagt worden, weil ihr Verdienst auf den Kinoeinnahmen basiere.

Weil Disney jetzt potentielle Kino-Zuschauer zu seinem Streaming-Dienst umleite, „wo das Unternehmen die Einnahmen für sich behalten und gleichzeitig die Zahl der Abonnenten von Disney+ erhöhen“, sei dies ein Vertragsbruch, sagt Johansson. Außerdem heißt es in der Klageschrift, aus der die US-Wirtschaftszeitung zitiert, der Konzern habe „den Vertrag von Frau Johansson erheblich entwertet und sich dadurch bereichern wollen“.

Die Vorgehensweise von Disney ist nicht neu, denn nach Ausbruch der Corona-Pandemie und der folgenden Schließung der Kinos hatte sich auch das Studio Warner Bros. dazu schon entschieden, Filme gleichzeitig auf der Leinwand und per Streaming herauszubringen.

Neue Vermarktungsstrategie der Streamer schädigt Schauspieler und Kinos

Früheres war ein Film Wochen oder sogar Monate nach dem Kinostart auch per Streaming auf den heimischen Bildschirmen verfügbar.

Weil aber in den meisten Ländern die Kinos monatelang dicht machen mussten, hat sich die Filmbranche für eine breitere Vermarktungsstrategie entschieden und setzt sich dazu über die Interessen und Verträge der Schauspieler hinweg.

Auch Kinos haben damit Probleme und weigern sich teilweise, solche Filme ins Programm zu nehmen. Denn wer den Film schon beim Streamingdienst gesehen hat, wird eher nicht noch einmal dafür ins Kino gehen…

Bild: Marvel Studios

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Cisco warnt vor Windows-Keylogger Solarmarker

Forscher bei Cisco Talos haben die Malware Solarmarker analysiert und bezeichnen den Schädling als „hochgradig modularen“ .NET-basierten Keylogger.

Sie vermuten hinter der Solarmarker-Kampagne „ziemlich raffinierte“ Akteure, die sich auf den Diebstahl von Anmeldedaten und weiteren Informationen konzentrieren.

Hinweise wie die gezielte Sprachkomponente des Keyloggers weisen darauf hin, dass die Angreifer Interesse an europäischen Organisationen haben oder aber auch einfach nur nicht in der Lage sind, Texte in anderen Sprachen als Russisch, Deutsch und Englisch zu verarbeiten.

Beliebte Ziele: Gesundheitswesen, Bildung und Kommunalverwaltung

„Unabhängig davon sind sie nicht wählerisch oder übermäßig vorsichtig, wenn es darum geht, welche Opfer mit ihrer Malware infiziert werden. Während des jüngsten Anstiegs der Kampagne beobachtete Talos, dass die Bereiche Gesundheitswesen, Bildung und Kommunalverwaltung am häufigsten angegriffen wurden“, steht in dem Bericht der Forscher.

Die Forscher warnen Unternehmen vor der Malware, weil die entdeckten Module zeigen, dass deren Opfer anfällig für den Diebstahl sensibler Informationen sind, und zwar nicht nur durch die Browser-Nutzung von einzelnen Mitarbeiter, welche beispielsweise ihre Kreditkartennummer oder andere persönliche Daten eingeben, sondern auch für die Sicherheit des Unternehmens kritischer Daten, darunter besonders Anmeldedaten.

Nach Angaben von Cisco Talos ist Solarmarker mindestens schon seit September 2020 aktiv.

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Erste Apotheken können wieder Impfzertifikate erstellen

Nach der plötzlichen Abschaltung des Apotheken-Servers zur Ausstellung digitaler Impfzertifikate in der letzten Woche konnten gestern Nachmittag die ersten Apotheken wieder digitale Impfzertifikate ausstellen. Das neue System läuft aber leider noch nicht ganz rund.

Nach der Schließung passierte für die Apotheken erst einmal nichts. Am Dienstag vertröstete das Portal auf Mittwoch, am Mittwoch las man dort dann: „Über den Fortgang werden wir Sie morgen wieder informieren. Als Apothekeninhaber/in müssen Sie aktuell nichts weiter tun.“

Währenddessen kamen die Apotheken in Erklärungsnot und mussten ihre Kunden von Tag zu Tag vertrösten, während  im Hintergrund eine massive Hauruck-Aktion lief:

Man hatte offenbar beschlossen, die Zertifizierung nicht über die bisherige Website „Mein Apothekenportal“ fortzusetzen, sondern über das neu aufgebaute Portal „dav.impfnachweis.info“. Dieses neue Portal lässt sich allerdings jetzt nicht mehr über eine „normale“ Internet-Verbindung ansprechen, sondern nur noch innerhalb der Telematik-Infrastruktur (TI).

Die Apotheken müssen dazu ins Routing einsteigen

Um dav.impfnachweis.info aufrufen zu können, müssen die Apotheken erst einmal ihr Routing umkonfigurieren, was sicher kaum eine davon ohne externe Unterstützung erledigen kann. Meist machen das dann die Unternehmen, welche auch die jeweilige Telematik-Anbindung eingerichtet haben.

Das dauert zwar eigentlich nur wenige Minuten, aber bei 17.900 Zertifikate ausstellenden Apotheken kommt da schon einiges zusammen. In manchen Fällen kann das Routing auch per Fernwartung vorgenommen werden, in vielen aber nur per Techniker-Besuch vor Ort.

Dann gibt es ja auch noch das Problem, dass auch nach Ablauf der gesetzlichen Deadline vom 1. Juli mehr als jede zehnte deutsche Apotheken immer noch nicht an die Telematik-Infrastruktur angeschlossen sind. Diese können dann nach der Umstellung des Zertifikatsservers dann auch leider keine Zertifikate mehr ausstellen.

Das Fachblatt Apotheke Adhoc kommentierte das am Donnerstag auch: „Bestenfalls dauert“ die Wiederanbindung der Apotheken „einige Tage, schlimmstenfalls noch Wochen.“

Auch weitere Probleme warten noch auf eine Lösung

So sagte eine Apotheke, die Ausstellung von Zertifikaten habe am Donnerstag gegen 15 Uhr kurz funktioniert, danach aber nicht mehr.

Eine andere meldete zwar, dass sie zwar seit gestern Nachmittag wieder Zertifikate abrufen kann, die Server aber aktuell extrem langsam seien. Der Vorgang vom Eintrag einer einzigen Impfung bis zum gedruckten Zertifikat brauche eine satte halbe Stunde.

Eine weitere Apotheke ließ auf Nachfrage wissen, man solle besser kommende Woche vorbeikommen oder aber recht viel Geduld mitbringen – im Grunde dieselbe Situation wie vor einer Woche…

Aktuell geht der Bundesverband Deutscher Apotheken-Softwarehäuser (ADAS) davon aus, dass alle deutschen Apotheken bis Mitte nächster Woche auf das neue DAV-Portal dav.impfnachweis.info zugreifen können.

Das wird die urlaubswilligen Kunden, die dringend ein digitales Impfzertifikat brauchen, sicher freuen… 😎

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Foto: Blaue Hibiskusblüten

Der blaue Hibiskus im Garten steht jetzt in voller Blüte. Aus diesen Blüten kann man auch einen schmackhaften Tee mit der Bezeichnung „Agua de Jamaica“ ziehen. Obwohl man damit man dann besser durch heiße Zeiten kommt als mit Kaltgetränken, funktioniert der Drink auch gut als Eistee.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Die Perseiden haben ihr Maximum am 12. August

Anfang letzter Woche begann wieder der stärkste Meteoritenschauer, die auch als Laurentiustränen bekannten Perseiden, deren Sternschnuppen dem namensgebenden Sternbild Perseus, das zu dieser Jahreszeit in nordöstlicher Richtung am Himmel steht, entgegen zu rasen scheinen.

Die Perseiden sieht man vom 17. Juli bis zum 24. August  am Himmel über Deutschland – wenn es nicht bewölkt ist..

Bei diesen Mini-Meteoriten handelt es sich präzise genommen um die Reste des Kometen Swift-Tuttle, die in der Umlaufbahn der Erde um die Sonne liegen und dann beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen.

Verglühen ist eigentlich nicht das richtige Wort, wenn man sich die Sternschnuppen anschaut. Denn die Staubteilchen treffen auf die Erdatmosphäre und regen dort Atome zum Leuchten an. Es sind also nicht verglühende Mini-Weltraumsteinchen, sondern die angeregten Atome der Luft, die durch Rekombination die helle Lichtspur am Nachthimmel erzeugen.

Darunter können sogar Boliden, Feuerkugeln oder Feuerbälle (sehr  helle Sternschnuppen) sein. Die Perseiden treten regelmäßig auf, weil die Erde immer wieder dieselben Staubspuren in ihrer Flugbahn kreuzt.

Maximum: 12. August 2021 16 Uhr bis 13. August 2021 5 Uhr

Die Anzahl der Sternschnuppen nimmt jetzt jeden Tag weiter zu und erreicht ihr Maximum mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde am späten Abend des 12. August 2021 nach Sonnenuntergang bis etwa Mitternacht sehen können.

Das Foto aus dem Jahr 2018 gibt einen Eindruck davon, wie sich einem Beobachter die Perseiden in ihrem Maximum am Himmel zeigen…

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