Elon Musk stellt humanoiden Alltags-Roboter “Optimus” vor

„Optimus“ heißt der wie ein Mensch aufgebaute Roboter, den der Tesla-Chef Elon Musk am Ende der Woche der Öffentlichkeit vorstellte. Der Tech-Unternehmer Nummer 1 der Welt schwärmt von den Fähigkeiten und macht auch zu Preis und Stückzahlen schon eine Ansage.

Elon Musks neueste Schnapsidee

Musks Vorstellung dazu kommt aber mal wieder recht verstiegen daher. Der humanoide Roboter “Optimus” als Blechsklave für jedermann unter 20.000 Dollar, der die Menschheit nicht nur zu Tausenden, sondern in Millionen Exemplaren beglücken soll? Und so eine “Zukunft im Überfluss und ohne Armut” schaffen? Im Ernst?

Roboter gegen Krieg, Inflation, Energiemangel und Klimawandel?

So mancher wäre in diesen Zeiten ja froh, wenn er selbst eine einigermaßen die Lebenshaltung abdeckend bezahlte Arbeit finden würde. Sie erinnern sich sicher, wir haben einen satten Angriffskrieg in Europa, Russland spielt das alte Spiel “Land abklauen” mit der Ukraine. Nicht wie wir in Vor-TV-Zeiten mit dem Fahrtenmesser, sondern unter atomarer Bedrohung durch Putin.

Die dadurch inzwischen entstandene Inflation sorgt dafür, dass die Menschen nicht mehr wissen, wie sie ihre Strom- und Gasrechnung bezahlen sollen. Geld für Lebensmittel oder gar Investitionen haben doch nur noch die Reichen, obwohl auch die irgendwann merken dürften, dass man Geld nicht essen kann…

Auch der Klimawandel zeigt sich immer heftiger, und weil die Inflation (bei uns aktuell 10%) Energie um ein Vielfaches verteuert hat, muss man sich doch langsam fragen, welchen Sinn es macht, in diese Gemengelage auch noch Millionen von Robotern zu werfen.

Wenn Grüne Kohle- und sogar Atomkraftwerke aus Energienot weiter laufen lassen und die FDP mehrere Hundert Milliarden Schulden akzeptiert, damit unsere Wohnungen im aufziehenden Winter nicht kalt bleiben und damit wir hier nicht zu Russland, Unterbezirk Mitteleuropa werden, brauchen wir eine neue Weltordnung und nicht Millionen von CO2-schädlich gebauten Robotern und deren Energieverbrauch.

Ein guter Rat für Elon Musk

Für dich, lieber Elon, ein Praxistipp vom Fachmann: Zieh dir doch bitte nochmal eine Tüte rein und überdenk dann diese Produktidee gründlich…

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Foto: Indian Summer am Haake-Haus in Lüdinghausen

Während an diesem Wochenende in Lüdinghausen das Annotopia-Festival läuft, zeigt dieses Foto der Grünanlage am Haake-Haus schon alle Farben des Herbstes.

Die Farben des Indian Summer

Das dunkelste Grün findet sich an einer immergrünen Konifere links im Bild, direkt neben dem hellsten Gelb und dem strahlendsten Orange des Bildes.

Im Zentrum dominiert das Schwarz der Äste und Zweige eines schon fast blattlosen Baumes, während der Hasel im Vordergrund wie ein Quanten-Bit gleichzeitig grün, gelb und braun daherkommt. 😎

Das Bild habe ich vor 5 Jahren selbst am Wolfsberg in Lüdinghausen zwischen dem Hotel zur Post und dem Haake-Haus gemacht. In der linken unteren Ecke sieht man noch die Stever träge dahinfließen. Nur 50 Meter weiter wohnte mein Freund, der Steinmetz und Maler Thomas Peuter, der vor einem Monat verstorben ist.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Laufend Probleme mit Email über GMX und Web.de

Probleme, wie sie die Bahn gerade wieder mit GMX und Web.de hatte, hat auch der Mailprovider Tinc immer wieder, und Antworten bleibe der Anbieter GMX schuldig, sagt der CEO von Tinc bei Golem.

Immer wieder berichten Benutzer vom einfachen User über Unternehmen, Behörden, Gemeinden bis hin zu Mailhostern von Problemen mit Empfängern bei GMX und Web.de. Gerade erst hatte die Bahn wieder solche Schwierigkeiten mit der Mail-Zustellung, im  Golem.de-Forum gab es auch zahlreiche Usermeldungen und Problemberichte zu GMX und Web.de

Erfahrungen im Interview bei Golem

Im Interview erzählen CEO Martin Vogt und Entwickler André Peters von The Infrastructure Company, kurz Tinc, über ihre aktuellen Erfahrungen als E-Mail-Hoster mit GMX und Web.de, aber auch E-Mail-Adressen bei der Telekom oder Microsoft.

Bild: Pixabay
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Lüdinghausen: Ab morgen 3 Tage Fantasy-Festival Annotopia

Ab morgen läuft in der Wasserburgenlandschaft von Lüdinghausen im Münsterland wieder Deutschlands größtes Fantasy-Festival ANNOTOPIA – ohne Konventionen, ohne richtig oder falsch, ohne Schranken in Denken oder Tun. So beschreibt es der Veranstalter selbst:

“ANNOTOPIA ist neu und schräg, kurios und teilweise bizarr, aber immer voller Liebe und Herzlichkeit.

Vom urzeitlichen Dinosaurier bis zu futuristisch-fiktionären Star-Wars-Helden – sie alle könnt ihr auf eurer Reise durch ANNOTOPIA treffen. Fühlt euch wie im Film „Nachts im Museum“ und erlebt zusammen mit Gastgeber Professor Abraxo einen unvergesslichen Trip durch die Zeiten.

In der Wasserburgenlandschaft Lüdinghausen, im wunderschönen Schlosspark zu Rotenburg, im Park des Residenzschlosses in Bad Mergentheim und (NEU!) auf Schloss Marienburg (Pattensen bei Hannover) tobt sich jeweils ein Wochenende lang das Phantasievollste aus, was Europa zu bieten hat. Die bezaubernde Atmosphäre aller drei Standorte bietet kulturellen und kulinarischen Highlights eine nahezu vollkommene Kulisse, in der sich sowohl Fabelwesen aller Art und Ära (Feen, Elfen, Zwerge, …), Wikinger und Piraten, Römer, Cowboys, Indianer, viktorianische Steampunks, mittelalterliche Ritter als auch Besucher jeder Fasson und Größe außerordentlich wohl fühlen. Ein großes Festivalspektakel für die ganze Familie. Man muss es erleben, um es zu glauben. Doch schaut euch unseren ANNOTOPIA-Trailer an und werft einen Blick in die ANNOTOPIA-Photogroup auf Facebook; dort erhaltet ihr erste fantastische Einblicke.”

Das Wochenend-Festival in Lüdinghausen läuft ab morgen drei Tage lang, Vom 01. bis zum 03. Oktober 2022. Das Artikelbild zeigt den aktuellen Veranstaltungsplan, der durch Anklicken vergrößert werden kann. Das Festival läuft an den Veranstaltungsorten auf dieser Karte von Lüdinghausen:

Bilder: Annotopia.eu

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Letzter Forschungsflug des fliegenden Observatoriums SOFIA

Die Kosten standen nicht in einem guten Verhältnis zum Ertrag, deshalb ist die Mission des fliegenden Observatoriums SOFIA jetzt beendet worden. Die USA haben dem Projekt die Mittel gestrichen…

Das beeindruckende fliegende Observatorium SOFIA (Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie) hat jetzt seinen letzten Forschungsflug durchgeführt. Das hat der Wissenschaftschef der NASA, Thomas Zurbuchen, auf Twitter veröffentlicht.

Auf dem letzten Flug war das Flugzeug vor der Küste des US-Bundesstaats Kalifornien und dem mexikanischen Niederkalifornien über dem Pazifik unterwegs. Zurbuchen bedankte sich Forschern und Ingenieuren. Weil die Regierung der USA kein Geld mehr für den weiteren Betrieb bereitgestellt hat, wurde schon vor einem halben Jahr das Ende der Mission verkündet.

Gegen Hubble konnte die alte Boeing auch wirklich nicht mehr antreten…

Foto: NASA, gemeinfrei
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Amazons Echo Dot Kids kommt mit einem Kids+-Abo

Amazon hat eine spezielle Kinder-Version des Alexa-Lautsprechers Echo Dot vorgestellt. Das Kids+-Abo von Amazon gibt es jetzt auch für Echo-Produkte.

Details zum Echo Dot Kids

Das Echo Dots Kids kommt gleichzeitig mit der Ankündigung eines speziellen Kindermodus für Amazons virtuellen Assistenten Alexa. Der smarte Lautsprecher entspricht im Grunde dem normalen Echo Dot, ist aber kindgerecht angepasst.

Das Gehäuse des Lautsprechers ist entweder in Form eines Vogels oder als Drache gestaltet. Die generellen Funktionen eines Echo-Lautsprechers wurden dazu nicht verändert, und das Gerät wird auf Zuruf durch Alexa gesteuert.

Vorsicht: Pädophile stehen auf Spione in Kinderzimmern!

Aber Vorsichtig: Viele nennen diese Tischlautsprecher nicht zu Unrecht “Tischspione”, denn auch das Kids-Modell streamt alles, was im Raum gesagt wird, zum Hersteller. Erst dort wird dann gescannt, ob das Schlüsselwort zum Einschalten gefallen ist – besonders bei Kindern loggen sich immer gerne Pädophile in solche Geräte ein – nicht nur in die von Amazon!

Bild: Amazon Devices
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CDU/CSU wollen weiterhin IP-Adressen monatelang speichern

Die Unionsfraktion setzt trotz des vor einer Woche ergangenen EuGH-Urteils weiterhin auf die Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen – Quick-Freeze sei eine “Nebelkerze”.

Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag setzt sich weiter für eine lange Speicherung von Internetverbindungsdaten durch die Provider ein. Zur Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch und Kinderpornografie sollten nach Ansicht der Konservativen die IP-Adressen sechs Monate lang gespeichert werden, heißt es in einem Antrag der Fraktion, über den der Bundestag am 29. September 2022 diskutieren will. Sie fordern auch eine “praxistaugliche Regelung zur Speicherung von Portnummern, damit digitale Tatortspuren dem Verursacher sicher zugeordnet werden können”.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat gerade erst in seinem Urteil vom 20. September 2022 die bisherige deutsche Vorratsdatenspeicherung für unzulässig erklärt. Das europäische Recht stehe den nationalen Rechtsvorschriften entgegen, “die präventiv zur Bekämpfung schwerer Kriminalität und zur Verhütung schwerer Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit eine allgemeine und unterschiedslose Vorratsspeicherung von Verkehrs- und Standortdaten vorsehen”, hieß es dort zur Begründung.

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Angreifer könnten den DNS-Server Bind lahmlegen

Gleich mehrere Schwachstellen im DNS-Server Bind könnten missbraucht werden, um die verwundbaren Maschinen lahmzulegen. Frische Updates beheben diese Fehler.

Böswillige Angreifer könnten aus dem Netz heraus Systeme mit dem DNS-Server Bind lahmlegen, warnen aktuell sowohl das Internet Systems Consortium (ISC) als auch die US-amerikanische Cyber-Sicherheitsbehörde CISA.

Besonders vier darin vorhandene Schwachstellen könnten bösartige Akteure dafür missbrauchen, alle Speicherressourcen aufzubrauchen und so die betroffenen Systeme außer Funktion zu setzen. Deshalb empfehlen wir Bind-Nutzern den umgehenden Update ihrer Nameserver.

Sehr gefährliche Memory-Leaks in der Bind-Software

Speicherleaks in dem Codeteil, der den Schlüsseltausch nach Diffie-Hellman mittels TKEY RRs beim Einsatz von OpenSSL 3.0.0 oder neuer durchführt, könnten zum Aufbrauchen aller Ressourcen und in Folge zum Komplett-Absturz des named-Dienstes führen (CVE-2022-2906, CVSS 7.5, Risiko “hoch”).

Mehrere Wege, Bind abstürzen zu lassen

Darüber hinaus könnten bind-Server, deren Konfiguration Antworten aus dem Stale-Cache vorsehen und dazu die Option stale-answer-client-timeout auf 0 gesetzt haben, durch entsprechend manipulierte Anfragen zum Absturz gebracht werden (CVE-2022-3080, CVSS 7.5, hoch).

Eines der anderen Speicherlecks können Angreifer mit manipulierten ECDSA-Signaturen bei der DNSSEC-Prüfung missbrauchen, um auch so den verfügbaren Speicher komplett aufzubrauchen und damit einen Absturz des Dienstes named zu provozieren (CVE-2022-38177, CVSS 7.5, hoch). Und genau dasselbe Problem können auch präparierte EdDSA-Signaturen in der DNSSEC-Prüfung hervorrufen (CVE-2022-38178, CVSS 7.5, hoch).

Die anderen geschlossenen Sicherheitslücken mit geringerem Risiko führt das ISC in einer “Security Vulnerability Matrix” auf. Die gelisteten Schwachstellen werden durch die bind-Versionen 9.19.5, 9.18.7 und 9.16.33 gesäubert. Deshalb sollten Admins jetzt möglichst bald die Aktualisierung ihrer Nameserver einplanen, um die Systemstabilität schnell wieder sicher zu stellen.

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Darth Vader überträgt seine Stimme an Lucasfilm

Die Originalstimme von Darth Vader aus den Star Wars-Filmen kommt von James Earl Jones, der sich jetzt altersbedingt zurückzieht. In Zukunft wird genau diese Stimme künstlich erzeugt.

Der Schauspieler James Earl Jones überschrieb jetzt die Rechte an seiner ikonischen Baritonstimme für Darth Vader an Lucasfilm. Demnächst wird Jones sich aus Star Wars zurückziehen, aber seine Stimme wird weiterhin zur Verfügung stehen, weiß das Branchenblatt Vanity Fair zu berichten.

Darth Vader spricht bald aus der Ukraine

Mit Hilfe der Firma Respeecher aus der Ukraine will Lucasfilm zukünftig mittels künstlicher Intelligenz neue Dialoge mit der Stimme des Mannes erstellen. Bisher wurde diese Methode schon genutzt, um zum Beispiel die Stimme des jungen Luke Skywalker, den Mark Hamill spielt, für die Serie The Book of Boba Fett (Star Wars: Das Buch von Boba Fett) von 2021 zu erzeugen.

Für die Serie Obi-Wan Kenobi erzeugte Respeecher die Stimme des Bösewichts der dunklen Seite, wie sie vor 45 Jahren klang. Die Abschlussarbeiten wurden in Kyjiw zu Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine durchgeführt und dann in die USA geschickt. Während der Arbeiten verbarrikadierten sich die Mitarbeiter teilweise in einigermaßen sicheren Räumen.

Bild: Wikipedia, gemeinfrei
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Kaum Probleme mit Windows 11 22H2

Nur ein paar Tage nach dem offiziellen Release des ersten großen Funktionsupdates für Windows 11 berichtet Microsoft jetzt von einem kleineren Problem, das auch nicht unbedingt alle User betrifft: Kopieren von Dateien und Verknüpfungen über die Gruppenrichtlinieneinstellungen funktioniert zum Teil nicht und kann auch 0-Byte-Dateien erzeugen.

Microsoft empfiehlt einen Workaround

Gegen den Fehler empfiehlt Microsoft, den Menüpunkt Run in logged-on user’s context auszuhaken (user policy option). Wenn das nicht klappen sollte, zum Beispiel, weil eine Wildcard genutzt wird, dann kann die Aktion der betroffenen Richtlinie von Ersetzen (Replace) auf Aktualisieren (Update) umgestellt werden.

Alternativ kann auch das Backslash-Ende bei dem Kopiervorgang gelöscht werden. Dieser Bug betrifft nicht nur Windows 11 22H2 (2022 Update), sondern auch Windows 10 21H2 und Windows Server 2022.

Bisher kaum Fehlermeldungen

Fehlermeldungen von Benutzern gibt es bisher kaum, obwohl es sich ja um ein recht großes Windows-Update handelt. Auf Reddit findet man einige wenige Nutzer, die größtenteils von Glitches und Anzeigefehlern in der Nutzeroberfläche berichten. So kann es beispielsweise zu einer blinkenden Sprachleiste kommen. Außerdem sollen Elemente blinken, wenn sie angeklickt werden – also wirklich Kleinzeug.

Aber Vorsicht: Windows 11 22H2, auch 2022 Update genannt, wird seit einigen Tagen auf die ersten Rechner aufgespielt. Und Microsoft teilt das Release auch noch in Wellen auf, um eben diverse Fehler und Bugs auf kleine Gruppen einzugrenzen und diese zu beheben zu können. Deshalb ist es auch gut möglich, dass im Laufe der kommenden Wochen noch weitere Fehler bekannt werden.

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