Sternschnuppen: Der Höhepunkt des Leonidenschauers

In der kommenden Nacht von Samstag auf Sonntag erreicht der Sternschnuppenschauer der Leoniden sein Maximum. Am besten sieht man den Eintritt und das Verglühen der Meteoriten zwischen den Mittelgebirgen und der Donau.

Für Sternschnuppen-Freunde  in Deutschlands Norden sieht es allerdings eher schlecht aus: Wolken versperren wahrscheinlich die Sicht.

Aber auch zwischen Mittelgebirge und Donau sind die Chancen, Sternschnuppen zu sehen, 2018 nicht so gut wie gewohnt, denn die Experten rechnen mit einer geringeren Aktivität der Leoniden als in den Vorjahren. Ungefähr alle 33 Jahre sind im November in einer Stunde bis zu hundert Sternschnuppen zu sehen.

Morgens klappt’s am besten mit den Sternschnuppen

Man erwartet in diesem Jahr nur bis zu zehn Sternschnuppen pro Stunde, also alle sechs Minuten eine neue Chance. Am besten sollen sie in den frühen Morgenstunden in dunkler Umgebung zu sehen sein.

Die Leoniden haben Ihren Ursprung haben sie in der Trümmerwolke des Kometen 55P/Tempel-Tuttle. Wenn Bruchstücke des Kometen in die Erdatmosphäre eintreten, verglühen sie und werden als Sternschnuppen sichtbar. Der Name „Leoniden“ bezieht sich auf das Sternbild des Löwen, aus dessen Richtung die Meteoriten scheinbar auftauchen.

Nach den Leoniden kommen die Geminiden

Sollten Sie die Leoniden verpassen, kommt schon in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember die nächste Chance in Sachen Sternschnuppen, das Maximum der Geminiden aus Richtung des Sternbildes „Zwillinge“ zu sehen, die dazu auch noch aktiver sind als die Leoniden. Pro Stunde könnten dann bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde am Nachthimmel verglühen.

Foto: Pixabay
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Foto: Schattenspiel an der Wand

Schattenspiele

Wenn die Tage kürzer geworden sind, zeigt sich ein Dreieck aus Licht an der Nordwand meiner Wohnung im Forum Lüdinghausen. Es kommt von der Sonne, die kurz nach dem Sonnenaufgang durch das Ostfenster zur Mühlenstraße scheint.

Die Zeit des Winterdreiecks

Ich nenne den Lichtflecken mein „Winterdreieck“, weil er nur in der Zeit der sehr kurzen Tage von 6 Wochen vor und sechs Wochen nach Weihnachten erscheint. In der restlichen Zeit des Jahres gibt es auch einen korrespondierendes „Sommerdreieck“, das von der durch mein Ostfenster scheinenden Sonne kurz vor ihrem Untergang gebildet wird.

So weiß ich eigentlich immer, wann es wieder Zeit für eine Winterdepression wird… 😉

Weiche Sonne und hartes Blitzlicht

An der Wand links von den Herbstastern sieht man auch den vom Sonnenlicht erzeugten, ziemlich schwachen Schatten des Blumenstraußes, während der eng um die einzelnen Blüten und Blätter gehende, harte und dunkle Schatten vom Blitzlicht der Kamera meines Smartphones erzeugt wird.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0
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Löschen von Nachrichten im Facebook-Messenger

Was bei WhatsApp schon seit vergangenem Jahr möglich ist, nämlich versehentlich gesendete Nachrichten wieder zurück zu rufen, klappt jetzt auch beim Facebook Messenger.

Die schon vorige Woche angedeutete Funktion wird jetzt sukzessive in regionalen Schritten in den Facebook Messenger implementiert. Man kann zwar schon versehentlich abgeschickte Nachrichten auch bisher schon löschen, aber eben nur vom eigenen Gerät – im Chat der Empfänger blieben die Nachrichten erhalten.

Nach 10 Minuten läuft die Zeit zum Löschen ab

Ab sofort gibt es im Messenger des Gesichterbuchs am unteren Rand ein Feld zum Löschen der Nachricht. Sie kann damit wahlweise entweder nur beim Absender oder auch bei allen Empfängern gelöscht werden.

Dazu hat der Nutzer nach Angaben von TechCrunch nach dem Versand einer Nachricht aber nur 10 Minuten Zeit. Bei WhatsApp ist das Zurückrufen von Nachrichten immerhin 68 Minuten lang möglich. Facebook verzögert den Empfang der Nachrichten für seine neue Löschfunktion allerdings nicht.

Das heißt also im Klartext: Wenn ein Empfänger die Nachricht innerhalb der für die Nutzung der Löschoption eingeräumten zehn Minuten nach dem Verschicken schon gelesen hat, dann nützt wohl auch eine Löschung in den meisten Fällen nichts mehr…

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Auch Apples Safari-Browser mit Warnhinweis bei HTTP-Seiten

Auch Apples Browser Safari bringt jetzt einen Warnhinweis beim Aufruf unverschlüsselter Webseiten:

Besucht man damit eine HTTP-Internetseite, dann blendet der Browser den neuen Warnhinweis „Not Secure“ (nicht sicher, siehe Artikelbild) sehr prominent in der Adresszeile direkt vor der URL ein.

Die neue Warnfunktion ist in der Safari Technology Preview Release 70 schon aktiv und dürfte bald auch Eingang in die allgemein verfügbaren Versionen des auf Apples iPhone, iPad und Mac vorinstallierten Browsers finden.

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Meuterei auf der Insel leitet Theresa May’s Ende ein

Mittwoch Nacht wurde noch der große Durchbruch gefeiert, als Premierministerin Theresa May, es anscheinend geschafft hatte, ihr Kabinett auf das mit der EU ausgehandelte Abkommen zum Brexit einzuschwören.

Die Schwüre der Regierungsmitglieder hielten allerdings noch nicht einmal 24 Stunden, bis sich zeigte, dass Theresa May den Rückhalt in ihrer eigenen Regierung, im gesamten Parlament und auch in der eigenen Partei verloren hat.

Im Grunde gibt es nur noch zwei realistische Szenarien zum Brexit:

Der „harte Brexit“, auch als „No-Deal-Lösung“ brächte dann die Trennung von der EU ohne irgendein Abkommen mit einer festen Grenze zwischen Irland und Nordirland (und natürlich auch zwischen Gibraltar und Spanien).

Sinnvoll ist aber im Grunde nur noch der Exit vom Brexit durch eine neue Volksabstimmung dazu.

Der Brexit-Deal ist gestern krachend gescheitert

Nach dem gestrigen Rücktritt von mehreren Minister und Staatssekretäre der Regierung May muss man den Brexit-Deal des inzwischen ja schon zweiten zurückgetretenen Brexit-Ministers Dominic Raab aus dem Vereinigten Königreich bei realistischer Betrachtung eindeutig als gescheitert betrachten.

Minister und Staatssekretäre schlagen sich ins Gebüsch

Brexit-Minister Dominic Raab, der das Abkommen selbst ausgehandelt hat, legte der tanzenden britischen Schuh- und Schmuckfetischistin statt der fetten Stahlkugeln oder -ketten den Strick um den Hals. Ihm folgten dann noch Arbeitsministerin Esther McVey, Nordirland-Staatssekretär Shailesh Vara und auch die Brexit-Staatssekretärin Suella Braverman.

Auch im Parlament nur noch Gegner

Im Parlament gab es gestern bei der Vorstellung des Brexit-Deals noch viel heftigeren Gegenwind. Die Abgeordneten des nordirischen Koalitionspartners DUP kündigten schon an, dem Vertrag ihre Zustimmung zu verweigern. Und nicht nur die Labour-Opposition und der Koalitionspartner, sondern auch May’s eigene Partei zeigten heftigen Widerstand.

Theresa will aber nicht aufgeben, Rücktritt kommt für die Lady auch nicht in Frage und ein zweites Referendum kommt für sie auch nicht in Frage – und damit dürfte ihr Ende als britische Premierministerin gekommen sein. Auf ihr politisches Überleben würde ich keinen Cent mehr setzen…

Nur eine neue Abstimmung über den Brexit kann die Insel noch retten

Deutsche und europäische Unternehmen richten sich inzwischen auf einen „harten“ Brexit ohne Austrittsvereinbarung ein. Im Grunde gibt es nur eine Lösung für die Insulaner: Eine zweite Brexit Abstimmung, die mit Sicherheit die Schnapsidee einiger rechts angehauchter und weltmachtbesoffener britischer Extremisten vom Brexit zu stoppen.

Foto: WikipediaOGL 3
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Foto: Sonnenuntergang im November

Gestern Abend zeigte sich der Himmel im Westen von Lüdinghausen beim Sonnenuntergang wieder einmal als beeindruckendes Gemälde in Gelb und allen Schattierungen von Orange.

Das Bild entstand gestern gegen 17 Uhr und passt damit zur guten alten Zeit nach dem Krieg, als im Hochsommer und im tiefen Winter noch dieselbe Zeit galt. Beim Turnaround zur Wintersonnenwende kurz vor Weihnachten ist es um diese Zeit schon stockdunkel – aber danach geht es ja auch wieder aufwärts mit der Neigung unseres Planeten zu seiner Sonne. Apropos Planet und Sonnen:

Neuer Planet Barnards Stern b in unserer nächsten Nachbarschaft entdeckt

Gerade erst wurde wieder ein Bruder der Erde entdeckt: Im nur sechs Lichtjahre entfernten System von Barnards Stern, einem roten Zwerg, wiesen Astronomen jetzt einen erdähnlichen Gesteinsplaneten nach, der in der üblichen Nomenklatur die Bezeichnung Barnards Stern b erhielt.

Graphic representation of the relative distances to the nearest stars from the Sun. Barnard’s star is the second closest star system, and the nearest single star to us.
Credit: IEEC/Science-Wave – Guillem Ramisa

Der Planet Barnards Stern b ist aber nicht der unserer Erde nächstgelegene, denn das uns noch nähere Sonnensystem aus  den drei Sonnen Alpha Centauri A, Alpha Centauri B und Proxima Centauri, das mit 4,3 Lichtjahren Entfernung unser nächster Nachbar im Weltall ist, besitzt unter anderem den erdähnlichen Planeten Proxima b.

Auf einem der Monde in diesem Sonnensystem mit dem Namen „Pandora“ spielt übrigens auch der Kinohit „Avatar“ mit seinen hübschen, großen und (nicht alkoholbedingt) ziemlich blauen Aliens…

Fotos: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0 und IEEC/Science-Wave – Guillem Ramisa
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Herbstupdate Windows 10 1809 wieder freigegeben

Nach mehr als fünf Wochen hat Microsoft jetzt die Verteilung des Oktober-2018-Updates für Windows 10 wieder aufgenommen. Windows 10 Version 1809 kann ab sofort wieder manuell über die Update-Funktion des Betriebssystems heruntergeladen werden. Microsoft rät den Nutzern aber noch zu warten, bis die Aktualisierung ihren Geräten automatisch angeboten wird.

Windows-Insider finden die Probleme

Nur ein paar Tage nach der Veröffentlichung des Oktober-Updates hatten die Nutzer von Datenverlusten beim Umstieg auf die neue Version von Windows 10 berichtet. In System-Ordnern wie „Dokumente“ waren nach dem Update keine Dateien mehr. Kurz darauf zog Microsoft das Update zurück und bestätigte das Problem.

Microsoft verschlampt die Fehlermeldungen

Außerdem wurde nur wenige Tage später auch bekannt, dass Windows-Insider das Problem schon vor mehreren Monaten über den Feedback Hub gemeldet hatten. Microsoft-Mitarbeiter hatten sogar den Erhalt der Fehlermeldungen bestätigt, ihnen aber nicht die nötige Aufmerksamkeit gewidmet – mit den bekannten Folgen.

Angeblich alle Probleme mit dem Herbst-Update gelöst

„Anfang Oktober haben wir den Rollout des Windows-10-Oktober-2018-Updates unterbrochen, da wir isolierte Berichte über fehlende Dateien von Benutzern nach dem Update untersucht haben. Wir nehmen jeden Fall von Datenverlust ernst, und wie ich bereits am 9. Oktober festgestellt habe, haben wir alle damit verbundenen Probleme gründlich untersucht und gelöst“, heißt es dazu  in einem Blogbeitrag von John Cable, Director of Program Management für Windows Servicing and Delivery.

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Jens Spahn profiliert sich populistisch als Antieuropäer


Zum Thema einer europäische Arbeitslosenversicherung ließ sich der Münsterländer, Gesundheitsminister und Widerling Jens Spahn von der CDU beim Kampf um den CDU-Vorsitz (und damit auch die Kanzlerschaft) gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) jetzt so aus:

„Wir brauchen keinen Euro-Finanzminister, keine europäische Arbeitslosenversicherung und schon gar nicht eine Vergemeinschaftung von Schulden.“ 

Wer braucht denn noch Jens Spahn – wir haben doch Faultier Sid

Man möchte sofort erwidern, dass der erzkonservative und offen schwul lebende Jens Spahn als CDU-Vorsitzender oder gar als Bundeskanzler ein Widerspruch in sich wäre und erst recht nicht gebraucht wird.

Der immer wieder mit herabwürdigenden und beleidigenden Sprüchen gegen Arme, schwangere Frauen in Gewissensnöten oder Andersdenkende auffallende asoziale Nachwuchspolitiker und Antieuropäer Jens Spahn aus Ahaus im Münsterland lässt mit seinen neuesten populistischen Sprüchen einmal mehr die häßliche Fratze des pseudochristlichen, machtgeilen Konservativen hinter der Maske des christlichen Philantropen hervorblitzen.

Bild: Spiegel Online
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Apple will Reparaturen von Macs durch Dritte verhindern

Hersteller Apple will freien Werkstätten das Reparieren neuer Macs unmöglich zu machen oder zumindest zu erschweren. Die britische „Sun“ beschuldigt Apple, wissentlich Geräte komplett unfunktionell zu machen, wenn sie nicht durch Apple oder einen Apple-Reparaturpartner, sondern durch Dritte repariert werden.

Der Konzern aus dem aktuell besonders warmen Kalifornien bestätigte dem Blog The Verge, dass man den T2-Sicherheitschip in den neuesten Geräten auch dazu nutzen könne, von Apple vorgegebene Hardware-Reparaturen durch Dritte zu verhindern, weil die neuen Geräte nach dem Austausch bestimmter Teile erst wieder durch eine „Reaktivierung“ in einen funktionsfähigen Zustand gebracht werden müsse.

Nach „Fremdgehen“ bei Reparaturen deaktiviert Apple die Macs

Schon im Oktober gab es nach Berichten auf den Websites Motherboard und Macrumors Hinweise darauf, dass Apple versucht, mit proprietären Software-Diagnosewerkzeugen wie dem Apple Service Toolkit 2 die Reparatur von MacbookPro- und iMacPro-Geräten zu kontrollieren.

Alle diese Berichte nehmen Bezug auf interne Apple-Dokumente, die den Webseiten von Whistleblowern zugespielt wurden. Im Oktober waren der neue Mac Mini und das Macbook Air, die auch beide den „Sicherheitschip“ T2 enthalten, aber noch nicht angekündigt und wurden deshalb dort auch noch nicht expliziterwähnt.

Im letzten Monat hieß es noch, dass das Auswechseln von Komponenten wie zum Beispiel der Hauptplatine, der Tastatur, des Trackpads oder der Touch-ID-Einheit in Zukunft reguliert werden könne.

Ohne Apples Service Tool Kit 2 läuft dann nichts mehr

Beim neuen iMac Pro sollen das Mainboard oder der Flash-Speicher betroffen sein. Der Versuch eines Austauschs ohne die nachträgliche Ausführung des Apple Service Toolkit 2 (das nur bei Apple oder von Apple authorisierten Reparaturbetrieben verfügbar ist) führe dann dazu, dass der iMac Pro zu einem funktionslosen Briefbeschwerer würde…

Screenshot: iFixit
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Rechnungen per Email mit Trojaner im Anhang

Nach Berichten des Webwork-Magazins und anderer Internetseiten landen gerade Mengen von gefälschten Rechnungen in den Email-Postfächern.

Solche Emails sehen aus, als stammen sie von Kollegen, Geschäftspartnern oder auch von der Telekom. Sie sind in korrektem Deutsch verfasst und informieren den Empfänger über angebliche Rechnungskorrekturen oder Reklamationen wegen falscher Mehrwertsteuer.

Alle diese per Email versandten Rechnungen haben aber eine gefährliche Gemeinsamkeit: Ihnen hängt eine .DOC-Datei an, die versucht, den Rechner des Empfängers mit Schadsoftware zu infizieren.

.DOC-Datei im Anhang enthält einen Trojaner

Die .DOC-Datei im Anhang der Rechnungs-Mails enthält Makros, zu deren Aktivierung der Empfänger mit einem Trick genötigt wird: Angeblich handelt es sich um ein Dokument, das mit der Onlineversion von Microsoft Office 365 erstellt wurde (siehe Artikelbild). Um das Dokument anzuschauen, müsse man „Enable content“ anklicken.

Sobald der Empfänger das wirklich macht, wird ein Makro aktiv, das im Hintergrund über Powershell Schadsoftware aus dem Netz nachlädt und dann startet, zum Beispiel die auf Passwortdiebstahl und Onlinebanking-Betrug spezialisierte Malware Emotet.

Antivirenprogramme haben nur geringe Erkennungsquoten

Leider schützt die normale Antiviren-Software heute noch nicht ausreichend vor diesem Angriff. Die statische Erkennungsquote der Virenscanner bei Virustotal ist zumindest nur sehr niedrig, und viele bekannte AV-Programme erklären die gefährliche .DOC-Datei und sogar die nachgeladenen Schadsoftware als sauber.

Darauf, dass der Virenschutz letztlich beim Öffnen des Dokuments doch noch aktiv wird und die Infektion dann noch verhindert, sollte man sich sicherheitshalber besser nicht verlassen…

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