Foto: Dunkelrote Löwenmäulchen

Dieses Foto zeigt eine Handvoll dunkelrote Blüten eines Löwenmäulchens vor einem grüngelben Bokeh. Der Lippenblütler hat im Hochsommer seine Blütezeit und dürfte bald den Astern und Dahlien weichen.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Vorsicht: Spionage-Apps auf dem Smartphone

Hier geht es weniger um die Spionage-Apps von Google, die aktuell in aller Munde sind, weil der Suchmaschinenriese Standortdaten auch dann erfasst und speichert, wenn man als Benutzer die Funktion abschaltet. Das ist Datendiebstahl mit dem Recht desjenigen, der es kann.

Der aktuell aktivste Smartphone-Spion und Datendieb ist Google

Das passiert sowohl bei Android-Smartphones aller Hersteller als auch bei iPhones von Apple, und in den USA wurde gerade die erste Klage eingereicht, die jetzt zu einer Sammelklage erweitert werden soll.

Auch Behörden haben Überwachung und Datenklau für sich entdeckt

Deutsche Politiker und Datenschützer zeigen bisher keine Reaktion. Kein Wunder, denn gestern musste die FDP Klage einreichen, um das nach einem BGH-Urteil verbotene Aufspielen von Staatstrojanern bei kleinsten Vergehen zu beenden.

Die deutsche Politik gehört also auch zu den Spitzeln, was bei einer Kanzlerin, die als Parteifunktionärin des Horch- und Guck-Staates die Leitung der Abteilung für „Agitation und Propaganda“ innehatte. Aber auch um diese institutionellen Datendiebe, die glauben, über dem Recht zu stehen, geht es hier nicht.

Smartphone-Spionage-Apps für jedermann

Ich spreche von kleinen Apps für die Handys, mit denen der Benutzer auf Schritt und Tritt überwacht werden kann, ohne davon zu wissen.

Das ist ein tiefer Einschnitt in die Rechte der Betroffenen, auch wenn immer wieder das Beispiel von Eltern herangezogen wird, die sich „ja nur“ um ihre Kinder sorgen und deshalb jederzeit wissen wollen, wo der Nachwuchs steckt.

Von drahtlosen Stalkern, die ihre Freundin so überwachen, Scheidungswilligen auf Beweissuche, Chefs, die gerne wissen wollen, wie lange ihre Angestellten auf dem Klo brauchen und last not least von Dieben, die wissen wollen, wann die Luft für den großen Coup rein ist (Tresorcode wird über die Kamera gleich mitgeliefert) sprechen die Hersteller der meist illegalen Apps lieber nicht.

Dann hat sich nämlich erfahrungsgemäß plötzlich jedes Verständnis für solche Methoden in Luft aufgelöst – und die Kunden sind schnell vergrault.

Das Angebot ist nahezu umfassend

Die Anbieter von derartigen Spionage-Apps für Smartphones geben eifersüchtigen Stalkern, Helikoptereltern und kontrollgeilen Arbeitgebern mit ihren Spitzel-Apps Werkzeuge an die Hand, um Standortdaten, Chat-Verläufe, Fotos, Gespräche und vieles mehr in Echtzeit überwachen zu können.

Der Einsatz von derartigen Apps wie beispielsweise FlexiSpy, mSpy und andere ist zwar in Deutschland in aller Regel verboten, aber das interessiert viele der zahlenden Kunden nicht die Bohne.

Beispiel FlexiSpy aus von Vervata aus Thailand

Der thailändische App-Anbieter Vervata wirbt mit Sprüchen wie „lautlos alle Unterhaltungen, Standorte, und Nutzerverhalten eines Smartphones überwachen“ für sein bedienungsfreundliches Handy-Trojaner-Set FlexiSpy. Und ein aussagekräftiges Bild sagt mehr als tausend Worte:

Für schlaffe 150 Euro kann man bei einen Smartphone-Benutzer drei Monate lang Standortdaten, Chat-Verläufe, Fotos, Gespräche und vieles mehr in Echtzeit abgreifen – selbstverständlich gibt es die Spionagesoftware für die beiden großen Betriebssysteme Android und iOS.

In diesem und dem letzten Jahr geleakte Kundendaten von Vervata, die dem Online-Magazin Vice zugespielt wurden, zeigten, dass schon über tausend Deutsche FlexiSpy für die illegale Überwachung von Dritten einsetzen, frei nach dem Motto: „Hundert Prozent Erfolg – Übermorgen reiche ich die Scheidung ein!“

Diese Zahlen sind zwar auf den ersten Blick nicht besonders hoch, aber inzwischen hat FlexiSpy hat schon sehr viele Wettbewerber mit ähnlichen Lösungen. Der populärste Konkurrent ist dabei die App mSpy des US-amerikanischen Herstellers My Spy.

Screenshot: FlexiSpy
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Am Freitag ist wieder Sternenpicknick in Lüdinghausen

Das Ende des Sommers rückt wieder näher – und damit auch das traditionelle Sternenpicknick, das seit Jahren in der Innenstadt von Lüdinghausen zum Teil mit Live-Musik stattfindet.

In den autofreien Straßen der Stadt stehen am kommenden Freitag, dem 24.8.2018 Tische und Bänke zum Picknick bereit – Essen und Trinken kann man selbst im Picknickkorb mitbringen.

Sterne sieht man zwar vermutlich nicht so viele, dazu ist die Lichtverschmutzung im Stadtzentrum einfach zu hoch. Aber auf diese Weise lernt man Nachbarn, Bekannte und neue Freunde kennen. Gelegenheit zum Einkaufen gibt es dabei auch, denn die Geschäfte sind am Freitagabend bis 21 Uhr geöffnet.

Die Grafik mit dem Programm des Abends können Sie mit Mausklicks in mehreren Stufen vergrößern…

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Heute startet die Spielemesse Gamescom in Köln

Die Staatsministerin, Flugtaxi-Fan und Trachtengirl der CSU Dorothee Bär eröffnet heute zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet die Spielemesse Gamescom, die von Mittwoch bis Samstag für das allgemeine Publikum geöffnet ist.

Kampf gegen mit 50% subventionierte Konkurrenz

Mal wieder zwei Vertreter der „Neuland“-Fraktion unserer Politiker, die nicht den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung haben und die Spieleentwicklung in Deutschland durch verfehlte Steuerung schon fast bedeutungslos gemacht haben.

In anderen Ländern werden Spieleentwickler wegen der hohen Relevanz der Zukunftsbranche mit bis zu 50% aller Kosten subventioniert, während unsere Politiker der an sich sehr guten deutschen Spielebranche lieber beim Sterben zusehen.

So ist es bei allen wichtigen Zukunftsthemen, wenn Ignoranten das Sagen haben, die die schützende Hand des Staates (nicht zuletzt wegen der regelmäßigen hohen Parteispenden von Familie Quandt & Co.) lieber über Drecksdiesel-Produzenten halten und ihr Füllhorn lieber über eine zukunftsfeindliche kriminelle Mafia mit den Produkten von gestern halten, als über eine der Zukunftsbranchen des digitalen Zeitalters.

Schlagwort „Gamification“ bei den Red Hot Chili Peppers geklaut

Zum weltweit größten Event für Video- und Computerspiele werden nach 350.000 Besuchern im letzten Jahr heuer 500.000 erwartet, für die nach dem heutigen Medien- und Fachbesuchertag die Türen zu den über 1.000 Ausstellern und ihren Produkten ab morgen aufgehen.

Nebenbei: „Californication“ von den Red Hot Chili Peppers war und ist ein Riesenhit – „Gamification“ eher ein Treppenwitz á la Industrie 4.0.

Fotos: Dorothee Bär, Gerd Seidel, CC BY-SA 3.0 + Gamescom 2017, dronepicr, CC BY 2.0
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Foto: Thai-Chili-Schote

Seit dem vorigen Jahr habe ich gelbe Chilies aus Thailand. Daher weiß ich inzwischen auch, dass die prallen, grünen Schoten zwar gelb werden, aber gar nicht daran denken, irgendwann auch mal rot zu werden.

Sobald die letzten grünen Schoten auch nach Gelb umgeschlagen sind, kann die Ernte der scharfen Schoten beginnen. Erntet man die im Schnitt 4 cm langen Chilies schon grün, tut das der Schärfe keinen Abbruch – die gelben Thai-Chilies haben ungefähr die Schärfe von Habaneros und dürften eher über 100.000 Scoville liegen.

Naturmedizin – empfohlen von Bond, James Bond

Für mich ist das auch eine Art Naturmedizin, die mich vor Infektionen schützen kann. Gerade erst gestern Abend gab es im ZDF den Bond-Film „Ein Quantum Trost“, in dem Bond seinen US-Kollegen Felix Leiter fragt, ob er nicht weiß, dass das Wasser in seinem Drink aus einer Pfütze kommen könnte, in die gerade ein kleines Kind gepinkelt hat.

Die Antwort: „Deshalb esse ich diese Chilies!“

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Sind katholische Priester gute Babysitter?

Diese Frage hat ja schon Haushälterin Berta aus der TV-Serie Two and a Half Men vor ein paar Jahren aufgeworfen.

Die Antwort: Nein – katholische Priester sind keine guten Babysitter, wie die gerade aus Pennsylvania in  den USA bekannt gewordenen massenhaften Fälle von Kindesmissbrauch überdeutlich zeigen.

Es geschah überall: Verführung, Vergewaltigung und Vertuschung

Mit den Worten „Es geschah überall“ beginnt der fast tausendseitige Bericht einer Grand Jury zu sexueller Gewalt durch katholische Priester, der den Bundesstaat Pennsylvania aktuell erschüttert und das über tausendfache Leid von missbrauchten Kindern dokumentiert.

„Priester vergewaltigten kleine Jungen und Mädchen“, liest man in der Einleitung. „Und die Gottesmänner, die für sie verantwortlich waren, blieben nicht nur untätig, sie vertuschten alles. Über Jahrzehnte hinweg.“ Die Opfer der grausamen Übergriffe seien einfach „beiseitegeschoben“ worden „in jedem Teil des Staates, von Kirchenführern, die es vorzogen, die Täter und ihre Kirche vor allen anderen zu beschützen“.

300 katholische Priester missbrauchten mehr als tausend Kinder

Die Opfer waren mindestens tausend Kinder. Überwiegend waren es Jungen, aber auch Mädchen waren darunter. Als Täter traten in Pennsylvania mehr als 300 katholische Priester auf. „Der Missbrauch war maßlos und weitverbreitet“, sagte dazu Josh Shapiro, der Justizminister Pennsylvanias, letzte Woche vor Journalisten. „Es ist entsetzlich.“

Man muss sich nicht wundern, dass Päderasten sich Berufe aussuchen, bei denen sie in Kontakt mit Kindern kommen – das ist auch allgemein bekannt. Und die Kinder findet man in den Kindergärten, Kinderheimen, Schulen und Kirchen. Wer Pädophile sucht, wird an solchen Orten wohl auch am ehesten fündig.

Gottesmänner sind immer suspekt, denn der Chef ist und war nie da!

Möglicherweise ist Ihnen ist nach diesem Ausflug zu den Handlangern Gottes übel geworden? Man muss sich schon fragen, ob das Köpfen „Ungläubiger“ im Namen Allahs oder der Kindesmissbrauch im Namen des Herrn die schlimmere Untat ist, die von angeblichen Gottesmännern in diesen Zeiten vollbracht wird. Die Geköpften haben es dann hinter sich, die Missbrauchten leiden aber noch ein Leben lang…

Und wer Gott dafür zur Rede stellen will, merkt spätestens dann recht schnell, dass es keinen Gott gibt und auch nie einen gegeben hat – das Universum braucht keine Götter.

Statt einem Gott gibt es aber jede Menge „heilige Männer“, die den vermutlich auf Basis feuchter Träume eigeninterprätierten Willen eines imaginären Gottes mit aller Grausamkeit durchsetzen und Köpfe rollen lassen oder süßen Kindern einen Platz auf ihrem Schoß anbieten – was dann in aller Regel auch sehr grausam endet.

Pabst Franziskus kommt mit einem schlaffen Appell daher

Jetzt hat sich Pabst Franziskus als Chef der Katholiken und angeblicher „Stellvertreter Gottes auf Erden“ mit einem Brief dazu an seine „Schäfchen“ gewandt.

Sie wissen schon, dieser Franziskus, auch bekannt als Jorge Mario Bergoglio aus Buenos Aires in Argentinien, der auch schon geäußert hat, das es nicht schadet, Kinder gelegentlich zu schlagen.

Verglichen mit Tenzin Gyatso, dem 14. (und aktuellen) Dalai Lama und Chef der Buddhisten, den ich persönlich in Amsterdam kennen gelernt habe, ist der Argentinier ein sehr kleines Licht, was er auch mit seinem Brief aufs Neue bestätigt.

Papst Franziskus kommt darin mit Selbstkritik um die Ecke: „Mit Scham und Reue geben wir als Gemeinschaft der Kirche zu, dass wir nicht dort gestanden haben, wo wir eigentlich hätten stehen sollen und dass wir nicht rechtzeitig gehandelt haben, als wir den Umfang und die Schwere des Schadens erkannten, der sich in so vielen Menschenleben auswirkte. Wir haben die Kleinen vernachlässigt und fallengelassen“, liest man da im Grunde nur Geschwafel vom Stellvertreter Gottes auf Erden.

Klar, Herr Bergoglio kann da nix machen – nur der Chef ist allmächtig, und der ist ja, wie jeder weiß, der ihn mal gesucht hat, nie da!

Fröhlicher Ausklang mit Geschichten aus der Bibel

Eine schwache Vorstellung von Gottes Stellvertreter, wenn man den biblischen Geschichten (Matthäus 21-12) glauben kann, wie Jesus schon die Händler, Geldwechsler und Taubenverkäufer aus dem Tempel getrieben und den Laden eine „Räuberhöhle“ genannt hat.

Der Junge aus Nazareth hätte besser nicht nur die Profiteure rausschmeißen, sondern den Laden gleich ganz dicht machen sollen – das hätte der Welt viel Ungemach von den Kreuzzügen über den Dreißigjährigen Krieg bis hin zum aktuellen Kindesmissbrauch erspart. Oder auch nicht, vielleicht hätten wir dann aber weniger Lehrermangel…

Für Menschen, die sich in den jungen Jesus hinein versetzen möchten, habe ich noch eine Buchempfehlung: Die Bibel nach Biff.  Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund Biff vom Autor Christopher Moore. Kurz zum Inhalt:

Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel: Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus‘ bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken …

Für sexuell Interessierte: Maria Magdalena kommt auch drin vor.

Eine passende Quizfrage zum Abschluss

Wissen Sie, warum die Priester mehr kleine Jungen als Mädchen vergewaltigen? Weil Mädchen mit hochgeschobenen Röcken schneller laufen können als Jungs mit heruntergelassenen Hosen!

Anmerkung: Der Verfasser des Artikels ist Zeit seines Lebens bekennender Atheist.

Foto: 14. Dalai Lama Tensing Gyatso, Christopher Michel, CC BY-SA 2.0
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Völlig verdrehter Kompass der SPD unter Andrea Nahles

Die SPD tat sich ja in den letzten 20 Jahren schon immer schwer mit ihrer natürlichen Klientel.

Und sobald jemand aus der Arbeit fällt und Trnasferleistungsempfänger wird, kennt ihn diese frühere Arbeiterpartei unter neuer „Führung“ ausgerechnet von Andrea Nahles, die sich bisher nur durch erbärmliche Pippi Langstrumpf-Parodien und „in die Fresse hauen“ hervorgetan hat, offensichtlich gar nicht mehr.

Fördern und Fordern bei Hartz 4

Mit dem kranken Slogan „Fördern und Fordern“ werden diese sowieso schon vom Schicksal, oder genauer gesagt: von der Gier der Kapitalisten nach höheren Gewinnen geplagten Mitmenschen zur beliebigen Ausbeutung auch weit unter dem Mindestlohn auf dem Billiglöhnermarkt freigegeben.

Das ist ausschließlich das Werk von SPD-Bonzen wie Ex-Kanzler Gerhard Schröder, der inzwischen für den „lupenreinen Demokraten“ Wladimir Wladimirowitch Putin arbeitet.

An der neuen, angeblich „starken“ Frau vermag ich nichts Starkes zu erkennen – außer der Missweisung ihres Kompasses. Denn wenn es um krankhafte Egomanen wie den Diktator der Türkei geht, der noch immer Deutsche und andere Ausländer zu Erpressungszwecken in seinen Gefängnissen festhält, wird die Frau auf einmal verständnisvoll und umgänglich.

So mancher fragte sich an diesem Wochenende schon, ob die „Fat Lady“ der SPD vielleicht türkische Staatsanleihen in ihrem Depot hat…

Fördern und Wegschauen bei Erdogan

Für Erdogan könnte die neue Woche etwas Entspannung bieten, denn wegen des Opferfestes der Muslime bleibt die Börse die ganze Woche geschlossen. Dummerweise wird die türkische Lira aber auch an anderen Börsen gehandelt…

Diesem „lupenreine Demokraten“, der sich mit seinen Allmachtphantasien schon zum Sultan vom Bosporus aufgeschwungen hat und dabei ist, das Osmanische Reich in seinen alten Grenzen wieder aufleben zu lassen, will die offensichtlich stark desorientierte SPD-Frau dafür finanziell unter die Arme greifen.

Natürlich will Nahles Erdogan nur fördern – nicht etwa fordern wie bei den Hartz 4ern oder den Rentnern in Grundsicherung, die das Monatsende nur noch mit Flaschensammeln oder Tütensuppe erreichen können!

Dann dürften in Erdogans Protzpalast ja wohl bald auch die Kloschüsseln vergoldet sein – vielleicht mit einem kleinen Label unter der Brille „Sponsored bei Andrea Nahles/SPD“.

Der moralische und politische Kompass dieser SPD-Politikerin sieht den Nordpol offensichtlich tief im Süden.

Die Türkei unter Erdogan

Medien, Justiz, Militär und Notenbank sind schon gleichgeschaltet, Familienmitglieder besetzen hohe Ämter, sein goldener Protzpalast steht mitten im Naturschutzgebiet, Tausende Türken suchen Asyl in Europa und dem Rest der Welt und Zehntausende sitzen noch immer in türkischen Gefängnissen, wobei die Ausländer darunter immer wieder für Erpressungen des türkischen Diktators mit der Fistelstimme herhalten müssen.

Und wer nicht für den korrupten Recep Tayyip Erogan (auch 10-Prozent Tayyip genannt) ist, wird ohne irgendeinen Beweis unter Terrorverdacht weggesperrt.

Die einzig richtige Antwort darauf – ich mag es ja kaum sagen – gibt zurzeit der US-Präsident und Autokrat Donald Trump dem islamistischen türkischen Erpresser.

Aber bekanntlich ist die Vorstellung ja nicht vorbei, bevor die dicke Frau gesungen hat…

Foto: Sandro Halank, CC BY-SA 3.0
Collage: Facebook
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Neun Sony-Smartphones erhalten Android 9 (Pie)

Google hatte die neue Hauptversion seines Mobilbetriebssystems Android 9 (Pie) vor zwei Wochen am 6. August 2018 vorgestellt. Mit der neuen Version kommen unter anderem intelligente Optimierungen, die Nutzern zu bestimmten Uhrzeiten Apps und andere Aktionen vorschlagen und auch die Akkulaufzeit erhöhen sollen.

Zu den ersten Geräten, auf denen Android 9 (Pie) verfügbar ist, gehören wie schon immer natürlich die Pixel-Smartphones von Google selbst und das Essential Phone.

Sony bestätigt Android-9-Upgrades für 9 seiner Smartphones

Jetzt hat auch Sony in seinem Firmenblog angesagt, wann und für welche seiner Klugfernsprecher die Nutzer mit dem Upgrade auf die neue Android-Verison 9 (Pie) rechnen können. Insgesamt hat der Smartphone-Hersteller aus Japan die Aktualisierung für neun seiner Geräte vorgestellt.

Die aktuellen und ehemaligen Spitzengeräte Xperia XZ2, XZ2 Premium, XZ2 Compact, XZ Premium, XZ1 und XZ1 Compact sollen die neueste Android-Version nach der schwammigen Formulierung im Blog ab November 2018, also in drei Monaten, erhalten.

Die Modelle Xperia XA2, XA2 Ultra und XA2 Plus sollen Android 9 Anfang 2019 erhalten, also ein gutes Stück später als die vorher genannten Geräte. Zu weiteren Modellen macht Hersteller Sony keine Angaben.

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US-Behörden verlangen Zugriff auf Facebooks Messenger

US-Ermittlungsbehörden sollen nach dem Willen des dortigen Justizministeriums Zugriff auf Facebooks Messenger-App erhalten.

Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens im Staat Kalifornien fordert das Ministerium, dass Facebook die Verschlüsselung der Software aushebelt und den Behörden damit Zugriff auf Voice-Chats über den Facebook-Messenger (also das abhören verschlüsselter Telefonate) erlaubt.

Die Beamten wollen auf diese miese Tour angeblich nur „Verdächtige belauschen“ – aber verdächtig kann natürlich jeder sein, der ein Smartphone benutzt.

Gemeldet hat das die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere anonyme Quellen, die mit dem Verfahren vertraut sind.

Die Politiker versuchen es immer wieder

Es ist nicht der erste und wohl auch nicht der letzte Versuch der US-Regierung die Grundrechte im inzwischen heftig zerTrumpelten früheren „Land der Freien“ auszuhebeln: 2016 versuchten sie es bei Apple und warfen dem Konzern vor, ihnen „mit einer wirkungsvollen Verschlüsselung die Arbeit zu erschweren“ – das muss man sich wirklich auf den Gehirnwindungen zergehen lassen!

Aber auch im Osten passieren solche Versuche immer wieder: 2018 weigerte sich der Messengerdienst Telegram, dem russischen Geheimdienst FSB Zugriff auf seine verschlüsselten Chats zu geben, was dazu führte, dass der Dienst in Russland gesperrt wurde.

Auch in Deutschland führen besonders Politiker der „christlichen“ Parteien unter Führung der CSU regelmäßig Angriffe auf die Grundrechte der Menschen.

Und Kanzlerin Merkel, die früher in der „Ostzone“ die Leitung der Abteilung „Agitation und Propaganda“ innehatte, ist diesbezüglich wirklich auch kein unbeschriebenes Blatt!

Es muss den rechten Überwachungsfanatikern wohl in der Seele wehtun, den orwell’schen „Großen Bruder“ zwar in der Hand zu haben, aber ihn nicht wirklich benutzen zu dürfen…

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Vorsicht beim Internet-Surfen in Ägypten

Nach einem neuen Gesetz des Präsidenten und Diktators Abd al-Fattah as-Sisi können Behörden in Ägypten ab sofort Internetseiten sperren, die „die nationale Sicherheit bedrohen“.

Ruft jemand solche Seiten auf, kann er dafür sogar in Haft genommen werden – und eine Ausnahmeregelung für Touristen steht meines Wissens nicht im Gesetz.

Schon der Versuch ist strafbar

Schon den Versuch, eine solche blockierte Internetseite aufzurufen, stellt das neue Gesetz unter Strafe.

Wer es trotzdem tut bzw. versucht, kann dafür mit einer Geldstrafe von bis zu 100.000 Ägyptischen Pfund (aktuell knapp 5.000 Euro) oder mit bis zu einem Jahr Haft in dem nordafrikanischen Land bestraft werden.

Umfassende Zensur des Internet zum Machterhalt des Diktators

Amnesty International kritisierte dieses und weitere Gesetze, die laut der Regierung gegen Neue Medien- und Internet-Kriminalität gerichtet sind, und schon im Juni auf den Weg zur Verabschiedung gebracht wurden.

Diese Gesetze räumen dem Staat laut Amnesty International nahezu unbeschränkte Zensurmöglichkeiten auf Basis von sehr vage formulierten Kriterien ein. Schon im Juli hatte das ägyptische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das private Social-Media-Accounts und persönliche Webseiten wie Blogs mit mehr als 5.000 Followern (seit wann haben Blogs eigentlich Follower? *grübel*) unter Aufsicht der obersten Medienbehörde stellt.

Bekämpfung von Fake News

Solche Internetseiten (also auch diese hier, die Sie gerade lesen) riskieren eine Sperrung, wenn sie nach Ansicht der Behörden „falsche Informationen“ verbreiten.

Eigentlich sollte as-Sisi es ja wissen, schließlich ist er ein dort ausgebildeter und mehr als gelehriger Schüler der USA, aber trotzdem möchte ich dem Fake-News-Jäger noch einen Tipp dazu geben:

Tipps für die Jagd auf Fake News

Man sollte dem kleinen Diktator des ehemals großen Ägypten den Hinweis geben, dass hier Seiten wie die des Weißen Hauses oder der Twitter-Account „POTUS“ (President Of The United States) sowohl vom Umfang als auch von der Reichweite, aber ganz besonders wegen der erschlagenden Menge an Fake News bessere Ziele sind, als die Accounts der devisenbringenden Touristen.

Aber o.k. – hunderttausend ägyptische Pfund haben und nicht haben, das sind dann schon 10.000 Euro, auf dem Klo noch zwei Nullen macht schon die erste Euro-Million. Oder wie immer zu klein geratene geld- und machtgeile Diktatoren so rechnen mögen…

Augen auf bei der Urlaubsplanung

Der letzte Urlaub in meinem Leben war übrigens vor 18 Jahren ausgerechnet in Ägypten – so etwas wie „Bildungsurlaub“ inklusive Ägyptischem Museum in Kairo und Pyramiden in Gizeh.

Als Rentner in Grundsicherung in Deutschland, dem der Staat die Rente im neuen Jahrtausend sogar gleich zweimal halbiert hat (das nenne ich Fake Law!), besteht auch ganz sicher keine Gefahr mehr, dass ich noch einmal irgendwo Urlaub mache.

Aber wer sich auch in diesen Zeiten noch eine Reise ins Land der Pharaonen erlauben kann, sei ernsthaft gewarnt, dort wie zu Hause im Internet zu surfen, denn das könnte sie oder ihn im günstigsten Fall 5.000 Euro kosten.

Im ungünstigeren Fall vielleicht sogar die rechte Hand, denn das Abtrennen von Gliedern oder sogar das Aufhängen gehören inzwischen auch schon zum Strafkatalog des totalitär-islamischen Staates Ägypten, warnt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGWM) im Internet…

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