Foto: Schnee zum 1. Advent

Rechtzeitig zum 1. Advent kam eine Kältewelle zu uns, und spätestens morgen soll es laut mehreren Wettervorhersagen Schnee bis in tiefe Lagen geben. Die Jetstreams in 20 Kilometer Höhe mäandern mal wieder so durch die Atmosphäre, dass der Wind in Nord-Süd-Richtung pendelt.

Ob man in den nächsten Tagen dann völlig zugeschneite Pflanzen wie auf diesem Foto von Martin sehen oder vielleicht auch mal wieder durch die weiße Pracht stapfen kann, hängt wohl nur davon ab, wo man in Deutschland wohnt…

Foto: Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Sängerin Pink: Wenn der Schnaps viral geht…

Die Sängerin Pink kurbelte den Verkauf von Kräuterlikör aus Vorpommern massiv an.

Sie prostete in einem Instagram-Post mit einem Gläschen Kräuterlikör in die Kamera – und sorgte damit für leere Regale in der deutschen Brennerei. Jetzt muss die Produktionsleistung wohl verdreifacht werden.

Von dem gelobten Kräuterlikör habe man in drei Wochen mehr versandt als normalerweise in einem halben Jahr, sagte Veit Vielhaber von der Gutsbrennerei Schloss Zinzow (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Jetzt ist der Vorrat ausverkauft.

Normalerweise produziere die Brennerei jährlich ca. 800 Liter des Kräuterlikörs. Für dieses Jahr rechnet Vielhaber jetzt mit dem Dreifachen.

Und das, obwohl Pink in dem Post von Anfang Oktober beteuerte, keine billige Werbung machen zu wollen. Zu dem Foto einer Flasche und eines gefüllten Glases sagte sie, dies sei mehr als Hilferuf zu sehen, mehr davon zu bekommen. Pink zählt allein auf Instagram weit über 8 Millionen Follower…

Foto: Joel Telling, CC BY 2.0
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Kryptomining am Atomreaktor in Kasachstan

In China war 2021 für virtuelles Währungen wie den Bitcoin ein katastrophales Jahr, denn das und der Handel mit Kryptowährungen sind dort inzwischen untersagt. Das hat den Kursen aber nur kurzfristig geschadet, und Kryptomining und Handel sind nach wie vor sehr ertragreich. Deshalb weichen die Miner auf andere Länder aus.

Zu den neuen Traumzielen der Kryptominer gehört unter anderem Kasachstan. Nach einem Bericht von Nikkei Asia liegt der kasachische Anteil an der gesamten weltweiten Hashrate bei 18 Prozent und ist damit innerhalb eines Jahres um 300 % gewachsen und hat sich damit vervierfacht.

Für Kryptominer und -dealer ist Kasachstan ein ElDorado: Aus finanziellem Interesse schuf die Regierung des Landes gute Bedingungen für den Betrieb von Miningfarmen und der Strompreis ist dort mit 3 Cent pro Kilowattstunde zehnmal niedriger als bei uns in Deutschland. Darunter leidet allerdings das Stromnetz des Landes schon merklich.

Stromausfälle durch Kryptomining

Nach Angaben der kasachischen Energiebehörde wuchs der Strombedarf des Landes im Jahresvergleich um rund 8 Prozent entsprechend 1.000 bis 1.200 Megawatt. Das entspricht der Kapazität eine mittleren Atomkraftwerks (AKW).

Zum Wintereinbruch kam es in dem Land wegen der Last schon zu ersten Ausfällen von Kraftwerken. Der Betreiber KEGOC führte das auch auf den enormen Bedarf der Kryptominer zurück.

Ein Atomkraftwerk für die Kryptominer

Das wird aber nicht unterbunden, sondern man kommt den Schürfern entgegen: Der kasachische Präsident Qassym-Schomart Toqajew erklärte, man müsse die unpopuläre Entscheidung treffen, die Last mit einem Atomkraftwerk aufzufangen. Wegen vieler atomarer Waffentests zu Kriegszeiten ist die Bevölkerung von Kasachstan zur Atomkraft ausgesprochen negativ eingestellt. Das einzige Atomkraftwerk des Landes machte schon 1999 dicht. Der Präsident nannte diese Sorgen allerdings nur „unangemessene Phobien“.

Als Zwischenlösung hat der Netzbetreiber Abmachungen mit den Kryptomining-Firmen geschlossen, die Limits für den Stromverbrauch vorgeben. Da es sich aber bei deren Tätigkeit um eine ausgesprochen lukrative Geldquelle handelt, bleiben noch genug graue Kryptominen, die das Netz an allen Abmachungen und Limits vorbei wieder an seine Grenzen bringen können.

Kasachstan rechnet mit Steuereinnahmen von rund 300 Millionen US-Dollar jährlich durch das Kryptomining.

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Foto: Mein LED-Weihnachtsbaum

Mit einem echten Weihnachtsbaum hat diese LED-Konstruktion eigentlich wenig zu tun. Aber mit einer Handvoll Kugeln und Schokolade in buntem Papier erfüllt das Bäumchen bei mir durchaus seinen Zweck – und es nadelt absolut nicht!

Dabei ist das Teil auch nachhaltig, denn in den letzten sechs Jahren habe ich keinen Weihnachtsbaum mehr gekauft. Auch in diesem Jahr ist mein LED-Bäumchen wieder fest als Weihnachtsbaum eingeplant.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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Nach Edge-Update: AllOfUs.de mit Streifen im Header

Seit dem letzten Update von Microsofts Browser Edge erzeugt der Aufruf von AllOfUs.de zwei weiße Streifen im bzw. am Headerbild (siehe Artikelbild). Das zugrundeliegende CMS WordPress ist auf dem aktuellen Stand und auch das verwendete Theme Twentyten wurde aktualisiert – beides hat aber nicht geholfen.

Von Microsoft gibt es leider noch kein neues Update, so dass Edge-Benutzer erst einmal damit leben müssen. Oder aber einen anderen Browser wie Googles Chrome oder Mozillas Firefox benutzen, die die Seiten ohne diesen Fehler korrekt auf den Bildschirm bringen…

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Steuerrückerstattung in New World wieder kassiert

Eigentlich war es eine virtuelle Steuerrückerstattung, die im MMORPG New World von Amazon Games für Chaos und Ärger in der Community sorgte. Denn dort wurden einige europäische Spieler nach dem Einloggen plötzlich von 300.000 Talern auf ihrem Konto überrascht – und kauften damit den lokalen Handelsposten leer oder levelten ihren Charakter extrem schnell hoch. 😎

Unverhofft kommt oft

Ursache des überraschenden Geldsegens war eine simple Panne. Eigentlich wollten die Entwickler Hausbesitzern nach einer Steuerermäßigung eine kleinere Rückerstattung überweisen – aber nicht 300.000 Taler, die in New World ein mittleres Vermögen ist.

Wie gewonnen, so zerronnen

Die Entwickler reagierten schnell und nahmen die Welten in der EU Central Region vorgestern Nachmittag (24. November 2021) vollständig für mehrere Stunden offline. Inzwischen kann man dort wieder spielen, aber alle Server wurden auf den Stand vom 24. November um 12:45 Uhr zurückgesetzt. 😜

Die Entwickler sagen dazu, dass es keinen „einfachen und sauberen Weg gab, nur Spieler, bei denen die falschen Summen ausgezahlt wurden, zurückzusetzen, da die Nebeneffekte der falschen Auszahlungen auch viele andere Spieler und Systeme betrafen.“ So liest man es im offiziellen Forum von Amazon Games.

Bild: NewWorld
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Orange Day, der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen

Jedes Jahr setzt der Orange Day seit 1981 als internationaler Aktionstag am 25. November ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Von diesem Tag bis zum „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember werden auf der ganzen Welt Gebäude Orange beleuchtet. Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen. Sie wurde im Zuge der von den Vereinten Nationen initiierten Orange the World-Kampagne festgelegt.

Außerdem finden auch viele Veranstaltungen und Aktionen statt, um Frauen- und Mädchenrechte zu stärken.

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CD mit 500 TByte als Langzeitspeicher für die Zukunft

Ein Forscherteam um Peter Kazansky an der University of Southampton stellte eine Langzeitspeichertechnik vor, bei der ein Laser hochdichte Nanostrukturen in einem Glaskörper verewigt.

Die Speicherdichte erreichte dabei das Zehntausendfache der Blu-ray-Technik: Auf eine Glasscheibe in CD-Größe kann man damit bis zu 500 Terabyte schreiben.

In früheren Veröffentlichungen hatten die Forscher schon belegt, dass ihre neue Datenspeichertechnik extrem dauerhaft ist und theoretisch sogar einige Milliarden Jahre überdauern könne.

Zum ersten Mal gelang es jetzt, auf diese Weise Daten mit höherer Schreibgeschwindigkeit zu speichern. Dazu setzten die Forscher einen Femtosekunden-Laser ein, der mit kurzen Laserpulsen von einiger Billiardstel (10−15) Sekunden Dauer feine Lamellenstrukturen von 50 × 500 Nanometern im Glas erzeugt.

Screenshot: University of Southampton
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Frankreich blendet Wish.com aus und warnt vor Sortiment

Der Onlineshop Wish.com des amerikanischen Unternehmens Contextlogic ist in der ganzen Welt bekannt. Allerdings nicht für seinen außerordentlichem Kundenservice oder besondere Angebote, sondern für seine schier endlosen Auswahl billigster Waren, zum Teil auch mit gestohlenen Produktnamen – also Plagiate.

In Frankreich soll die Seite jetzt zunächst aus sämtlichen Suchergebnissen und aus allen Appstores verschwinden.

Eine Anordnung des französischen Wirtschaftsministers

Die Anordnung dazu kommt von Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire und stützt sich auf monatelange Untersuchungen der Produkte und ungehörte Beschwerden der Regierung bei den Betreibern des Shops.

Bei 140 stichprobenartigen Überprüfungen der Waren, die Wish.com als Schnäppchen anpries, kam herauswurde festgestellt, dass 95 Prozent des bestellten Spielzeugs nicht gesetzeskonform war, 45 Prozent sogar gefährlich.

Dem Elektronikbereich, mit dem Wish.com aggressiv wirbt, stellten die Experten noch schlechtere Zeugnisse aus: 95 Prozent dieser Produkte entsprachen nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen, und 90 Prozent stufte man als gefährlich ein.

Screenshot: Wish.com
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Foto: Der Schnee der vergangenen Jahre

Hier im Münsterland gibt es ja nur noch alle Jubeljahre reichlich Schnee wie auf diesem Foto aus lang vergangenen Jahren.

Den letzten „richtigen“ Schnee gab es hier im Jahr 2010 – das ist jetzt auch schon wieder zehn Jahre her. Aus diesem letzten Schneewinter 2010 stammt auch dieses Foto, das in Martins Vorgarten in Lüdinghausen-Berenbrock aufgenommen wurde.

Allerdings sagen die Meteorologen, dass sich ab Freitagabend Schneefall von Süden nach Norden durchsetzt, der auch in niedrigen Lagen liegen bleiben soll. Ab Sonntag, dem 1. Advent, soll er auch das Münsterland erreichen – warten wir’s ab.

Foto: Dr. Martin Merz, Coolpix P90 V1.0, CC BY-SA 4.0

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