Firefox 66 versagt mit PowerPoint Online

Im Grunde ist es eine gute Idee, seinen Mozilla-Browser auf Firefox 66 upzudaten. In der neuen Hauptversion 66 des Firefox-Browsers steckt aber dummerweise ein Bug, der die Benutzung von Microsofts PowerPoint Online praktisch unmöglich macht. Bei Bugzilla finden Sie einen entsprechenden Bug-Report.

Vor vier Tagen am 19. März war Firefox 66 für die Allgemeinheit freigegeben worden. Diese aktuelle Browserversion stoppt unter anderem auch nervige Autoplay-Videos und schließt nebenbei ca 20 teilweise kritische Sicherheitslücken.

Der Bug im Detail

Dies passiert sowohl unter Windows als auch unter macOS, unter denen sich PowerPoint Online derzeit mit Firefox 66 nicht verwenden lässt. Allerdings können sich die Benutzer  durchaus noch bei Office 365 oder Office Online anmelden und dann auch auf PowerPoint Online zugreifen.Es nicht aber nicht möglich, wirklich Texte in die entsprechenden Felder einer Folie einzugeben.

Der Text verschwindet beim Drücken der Eingabetaste und sogar, sobald die Größe des Browserfensters geändert wird. Außerdem wird der Inhalt dann auch nicht in die Folienübersicht am linken Rand übernommen – das macht das Arbeiten  in dieser Konfiguration praktisch unmöglich.

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Foto: Stillleben mit Pillen

Heute zur Abwechslung mal wieder ein Stillleben mit Pillen, das ich  inzwischen fast täglich vor Augen habe. Es handelt sich um meine Medikation nach einem längeren Krankenhausaufenthalt, die ich jetzt täglich aus über einem Dutzend Pillenpackungen zusammenstellen muss.

Kostenschätzung per Tabellenkalkulation

Die Tabellenkalkulation dient dabei nicht nur der richtigen Zusammenstellung der Pillen für den nächsten Tag, sondern auch der Hochrechnung, wie sehr mich hier Pharmakonzerne, Labore, Krankenhäuser und last not least Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu belasten versuchen.

Der Kampf gegen die Windmühlen hat begonnen

Es sind etwas mehr als 9 Prozent meines Einkommens, so dass ich mich gerade von diesen für einen Rentner in Grundsicherung einfach nicht leistbaren Krankenkassen-Zuzahlungen befreien lasse. Das hat schon etwas von Miguel de Cervantes Don Quijote de la Mancha und den Windmühlen…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Facebook schlampt schon wieder mit Benutzerdaten

Passwörter von Hunderten Millionen Facebook-Nutzern waren für Mitarbeiter des Sozialen Netzwerks im Klartext zugänglich.

„Wir gehen davon aus, dass wir Hunderte Millionen Nutzer von Facebook Lite, Dutzende Millionen weitere Facebook-Nutzer sowie Zehntausende Instagram-Nutzer benachrichtigen werden“teilte Facebook dazu am 21. März mit.

Angeblich ist ja laut Facebook nix passiert…

Allerdings habe Facebook keinerlei Hinweise darauf, dass irgendjemand intern missbräuchlich darauf zugegriffen habe, liest man dort weiter. Auch seien die Passwörter für niemanden außerhalb des Unternehmens sichtbar gewesen. Facebook Lite ist übrigens eine abgespeckte Version für Nutzer des Online-Netzwerks, das in Regionen mit langsamen Internetleitungen eingesetzt wird.

„Als Vorsichtsmaßnahme“ sollen aber die betroffenen Nutzer trotzdem benachrichtigt werden, obwohl es ja keinen Hinweis auf einen Missbrauch der Daten gebe. Der „Fehler“ sei bei einer Routineprüfung im Januar aufgefallen und inzwischen auch schon behoben worden – allerdings machte Facebook keine Angaben dazu, wann das genau passierte. Üblicherweise würden solche Passwörter mit einem Salt, also einer zufällig generierten Buchstaben- und Zahlenfolge, ergänzt und danach neu gehasht.

Aufgedeckt durch Sicherheitsexperten Brian Krebs

Kurz vor Facebooks eigener Mitteilung hatte der IT-Sicherheitsexperte Brian Krebs in seinem Blog von dem Daten-Gau berichtet. Er schrieb unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Insider bei Facebook, über 20.000 Mitarbeiter des Online-Netzwerks hätten auf die im Klartext gespeicherten Passwörter zugreifen können. Insgesamt dürften zwischen 200 bis 600 Millionen Facebook-Nutzer von kompromittierten Zugangsdaten betroffen sein.

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Sicherheitsupdate für Mozillas Firefox-Browser

Über diverse Sicherheitslücken könnten böswillige Angreifer die Mozilla-Browser Firefox, Firefox ESR und den auf Firefox ESR aufbauenden anonymisierenden Tor Browser angreifen.

Die Schwachstellen erlaubten das Erzeugen von Abstürzen und sogar auch die Ausführung von Schadcode auf dem Weg über DoS-Attacken.

In seinem Browser Firefox hat Mozilla jetzt insgesamt 21 Sicherheitslücken geschlossen. In Firefox ESR wurden zehn Schwachstellen entschärft. Über einige dieser Lücken hätten Angreifer Speicherfehler auslösen und so eigenen Code auf Computer schieben und ausführen können. In seiner Warnmeldung stuft Mozilla das Risiko als „kritisch“ ein.

Benutzer der Mozilla-Browser sollten jetzt sicherstellen, dass sie die aktuellen abgesicherten Versionen Firefox 66 Firefox ESR 60.6 und Tor Browser 8.0.7 installiert haben. Bei dem Browser hat Mozilla nicht nur die Sicherheit verbessert, sondern zum Beispiel auch endlich den nervigen Autoplay-Videos einen Riegel vorgeschoben. In ihrem Blog-Eintrag erläutern die Tor-Entwickler, wie sie unter anderem die Kompatibilität mit dem NoScript-Add-on zum Blockieren aktiver Inhalten auf Websites verbessert haben.

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Freifunk-Ausfall in Lüdinghausen wegen § 13 Urheberrecht

Wer heute Morgen in Lüdinghausen den Zugang ins Internet über das Bürgernetz Freifunk sucht, hat keine Chance:

Aus Solidarität hat sich der Freifunk der 24-stündigen Abschaltung der deutschsprachigen Wikipedia angeschlossen, mit der am heutigen 21. März 2019 gegen das neue EU-Urheberrecht protestiert wird.

Protest gegen Urheberrechtsreform mit Uploadfiltern

Letztlich richtet sich diese Demo gegen die Urheberrechtsreform der EU mit ihren Uploadfiltern und dem berüchtigten Paragrafen 13. Wobei sich durchaus die Frage stellt, welcher Normalbürger wirklch weiß, worum es da genau geht…

Ab dem 22. März sollen sowohl die Wikipedia als auch das Bürgernetz Freifunk ab 00:00 Uhr wieder wie gewohnt erreichbar sein.

Screenshot: Freifunk-Karte

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Die 5G-Frequenz-Auktion wurde gestern gestartet

Gestern war es endlich so weit: Die Versteigerung der Frequenzen für den neuen, schnellen Mobilfunkstandard 5G durch die Bundesnetzagentur an deren Dienstsitz Mainz hat am 19. März 2019 begonnen.

Zu den gestern meist gezeigten Pressebildern und Videos gehört diese Aufnahme, die zeigt, wie deren Präsident Präsident Jochen Homann den Startknopf an der Uhr betätigt.

Eilanträge abgeschmettert

Die Auktion betrifft Frequenz im 3,6-GHz-Band. Die Frequenzen werden im Rahmen einer Auktion vergeben und die Vergabe ist dabei an Versorgungsauflagen geknüpft.

Danach sollen beispielsweise Autobahnen und die wichtigsten Bundesstraßen bis Ende 2022 mit einer Datengeschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde und alle übrigen Bundesstraßen bis Ende 2024 versorgt sein. Entsprechende Eilanträge der Bieter von Telekom über Telefónica bis Vodafone dagegen wurden am letzten Freitag vom Verwaltungsgericht Köln abgeschmettert.

Hohe Frequenz – niedrige Reichweite

Auch für den flächendeckenden Ausbau von Deutschland sind diese Frequenzen kaum geeignet, denn mit steigender Frequenz wird das Verhalten von elektromagnetischer Strahlung immer quasioptischer.

Zu Deutsch: Ein Baum oder ein Verkehrsschild im Strahlengang zwischen zwei Stationen kann die Verbindung schon abbrechen lassen. Besonders die Bäume sind tückisch: Was im Winter noch sauber funktioniert, könnte im Sommer, wenn wieder Saft durch die Bäume fließt, völlig zusammenbrechen.

Für eine flächendeckende Versorgung unseres Landes mit 5G-Mobilfunk brauchte man im 3,6 GHz-Band schon extrem viele Funkmasten.

Wirklich durchdacht ist das Ganze wohl kaum, besonders nicht von den Politikern, die ihren Rothammel (das Standardwerk zur Antennentechnik) wohl eher nicht gelesen haben…

Foto: Wikipedia, Olaf Kosinsky,  CC BY-SA 3.0
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Apple Watch erkennt Vorhofflimmern

Nachdem ich gerade erst heute Nachmittag wegen Vorhofflimmerns meine erste Herzkatheter-Untersuchung im Franziskus-Hospital in Münster hinter mich gebracht habe, fiel mir gerade eine Meldung bei Heise auf, nach der ich mein Herzproblem auch ganz einfach ohne Rettungswagen und EKG hätte feststellen können: Mit einer Apple Watch.

400.000 Apple-Watch-Besitzer nahmen an der von Apple geförderten Studie der Stanford University teil, wobei die Smartwatch bei 0,4 Prozent der Teilnehmer entsprechende Warnmeldungen ausgab.

Die Studie sollte Herzrhythmusstörungen und da speziell Vorhofflimmern erkennen und die Besitzer einer Apple Watch warnen…

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Meine letzte „Dienstreise“ im Winter

Noch fegt zwar der Wind um die Häuser, und auch die Temperaturen lassen noch zu wünschen übrig. Aber am Mittwoch, wenn in diesem Jahr der Frühling auch kalendarisch beginnt, dürften die Stürme wohl endgültig vorbei sein und wärmere Luft auch bei uns endlich wieder die lang ersehnten Frühlingsgefühle aufkommen lassen.

Ich nutze die beiden letzten Wintertage der Saison 2018/2019 noch für eine Herzkatheter-Untersuchung im Franziskus-Hospital in Münster, wo ich morgen früh einchecke und dann am letzten Wintertag Dienstagmorgen wieder abgeholt werde.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Hunderttausende protestieren für besseren Klimaschutz

Eigentlich hatte ich als Alt-68er, der dem Streit gegen das Establishment damals vor 50 Jahren noch ein ganzes Semester Studium der allgemeine Elektrotechnik geopfert hatte, obwohl die Ingenieurschule am Viehofer Platz in Essen im damaligen Studentenstreik ihre Scheine schon für reine Anwesenheit vergab, den Glauben an die junge Generation schon lange komplett verloren.

Denn der Umgang der von den Umtrieben der Mächtigen Betroffenen mit diesen Zumutungen hat sich in den letzten gut 5 Jahrzehnten gravierend geändert:

Damals war es noch egal, ob es um die Befreiung der Menschen von gesellschaftlichen Zwängen, um Gleichberechtigung, gegen den Krieg, um Umweltschutz, zu hohe Mieten oder gegen Atomkraft ging: Man konnte sich darauf verlassen, dass die Jugend auf der Straße war – selbst hier im kohlrabenschwarzen Münsterland, wo ich groß geworden bin.

Scheiss auf die Welt – wo ist mein Smartphone?

Heute, so hatte ich bis dato den Eindruck, können die korrupten Eliten mit ihren Handlangern in Politik und Verwaltung den Jungen ja schon seit gut 20 Jahren (nicht nur) hier in Deutschland alle Rechte beschneiden und mit allen Mitteln dafür sorgen, dass die Reichen reicher und die Armen immer mehr werden – die Jugendlichen sehen die Probleme offenbar erst, wenn sie ihre Handyrechnung nicht mehr bezahlen können oder bei der ARGE Schlange stehen…

Weil die Jugendlichen sich heute mehr für das neueste Gedaddel oder die letzte WhatsApp-Nachricht auf den Bildschirmen ihrer Smartphones als für die Zerstörung ihres Lebensraums, ihrer Zukunft und ihres (einzigen) Planeten auf dem Weg in den Überwachungskapitalismus interessieren, hatte ich die letzte Generation schon lange komplett abgeschrieben. Aber es gibt endlich wieder Hoffnung:

Mehr als 300.000 Demonstranten gestern bei Fridays for Future

Über 300.000 Demonstranten haben nach Schätzungen der Veranstalter gestern an den bundesweiten Protesten für mehr Klimaschutz teilgenommen, die letztlich die 16jährige Schwedin Greta Thunberg ins Leben gerufen hat.

Die 16-Jährige Aktivistin protestiert (statt zur Schule zu gehen) seit Monaten jeden Freitag unter dem Motto „Schulstreik fürs Klima“ vor dem Reichstag in Stockholm gegen den Klimawandel.

Wie die Organisation „Fridays For Future Germany“ inzwischen auf Twitter mitteilte, gab es bei uns in Deutschland Proteste in mehr als 230 Städten. Die größten Kundgebungen in Berlin, Köln und München wurden nach Polizeiangaben von jeweils mehr als 10.000 Teilnehmern besucht.

Foto: Fridays for Future-Demo Hamburg März 2019, Malte Hübner, CC BY-SA 3.0
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Die weltweite Facebook-Störung scheint vorbei

Schon seit vorgestern, dem 13. März, waren unter anderem für Millionen Nutzer die zu Mark Zuckerbergs Facebook-Imperium gehörenden Dienste Facebook, Instagram, WhatsApp seit 17 Uhr bis spät in die Nacht nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt erreich- oder gar nutzbar.

Heute hat das Soziale Netzwerk offenbar seine technischen Probleme endlich behoben. Die entsprechenden Nachrichten in den diversen Störungsmeldern sind heute früh schon deutlich im Rückgang begriffen.

Die Ursache der weltweiten Störung ist aber weiterhin unklar – nur eine DDoS-Attacke streitet das Sozale Netzwerk vehement ab. Bei einem solch einem Denial of Service-Angriff werden die Server eines Anbieters durch eine enorme Anzahl gleichzeitiger Anfragen überlastet und damit letztlich zum Absturz gebracht.

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