Drohnenangriff auf Ölproduktion in Saudi-Arabien

Zehn aus dem Jemen gestartete Drohnen sollen die wichtigste Erdölraffinerie Saudi-Arabiens in Brand gesetzt haben. Die USA beschuldigen jetzt den Iran, er habe die Huthi-Rebellen mit der Waffentechnik ausgerüstet.

Zwei Produktionsstätten betroffen

Nach dem Drohnenangriff auf die beiden wichtigen Raffinerien in Saudi-Arabien ist die Produktion von Rohöl und Gas dort um 50% eingebrochen, teilte der saudische Energieminister Abdulasis bin Salman bin Abdulasis mit.

Getroffen worden waren die Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Bakiak und Churais. Menschen seien Bei dem Angriff am frühen Samstagmorgen wurde niemand verletzt, und die Brände sollen inzwischen auch gelöscht sein.

Wirtschaftliche Folgen des Angriffs

Allerdings ist die Ölproduktion in Saudi-Arabien durch den Angriff auf die Hälfte des bisherigen Volumens deutlich eingebrochen – 5,7 Millionen Barrel Öl pro Tag fehlen jetzt auf dem Markt.

Die Folge: Der Ölpreis steigt und auch die Spritpreise ziehen schon an.

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Asyl in Deutschland für Whistleblower Edward Snowden

Der Whistleblower Edward Snowden, der der Welt einern der größten Geheimdienstskandale der Welt aufgezeigt hat, wollte nach eigenen Angaben vor sechs Jahren über Hongkong nach Ecuador fliehen, strandete aber am Moskauer Flughafen, nachdem die USA seinen Reisepass annulliert hatte.

Snowden bekam dann Asyl in Russland, das nach einer Verlängerung aktuell noch bis 2020 läuft. Der erneut geäußerte Wunsch des US-amerikanischen Whistleblowers nach Asyl hier in Deutschland erzeugte bei den deutschen Politikern aber leider ein deutlich geteiltes Echo.

Und das nach fast drei Jahren Präsidentschaft von Pussygrabber Donald Trump in den USA, der die gesamte Weltwirtschaft gerade an die Wand gefahren hat, weil er sich und der Welt beweisen will, wie gut er als „Dealmaker“ ist.

SPD, Grüne und Linke sind dafür

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner sagte der Welt am Sonntag, dass er sich schon für eine Aufenthaltsgenehmigung für Snowden in Deutschland ausgesprochen habe, als diese Frage zum ersten Mal angestanden habe.

Auch der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter nannte es ein „Armutszeugnis für die westlichen Demokratien“, dass sich der Whistleblower immer noch im autoritär regierten Russland verstecken müsse und so von den Launen von Staatspräsident Wladimir Wladimirowitsch Putin abhängig sei.

Die Vorsitzende der Linkspartei Katja Kipping verwies darauf, dass es Snowden zu verdanken ist , dass einer der größten Geheimdienstskandale der Welt aufgedeckt wurde. „Wir Linken haben vorgeschlagen, ihn dafür mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen, und gefordert, ihm Asyl zu gewähren“, sagte sie der Zeitung.

CDU und FDP sind dagegen

Gegen Asyl für den Mann, der uns als erster die ausufernde Internet-Überwachung gezeigt und auch belegt hat, wie sehr wir alle von westlichen staatlichen Geheimdiensten ausgespäht und überwacht werden, spricht sich die CDU aus.

Die Welt am Sonntag zitierte einige ablehnende Stimmen aus der CDU. Vom innenpolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg, heißt es, er sehe „nach wie vor keine Gründe für eine Aufnahme von Herrn Snowden in Deutschland“. Er habe „keinen Zweifel, dass er ein rechtsstaatliches Verfahren bekäme, sollte er in die USA zurückkehren“, ergänzte Middelberg.

„Scheiß was auf ehrenwerte Motive“ von der CDU

CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt erlaubt sich auch noch, uns zu belehren, dass der Verrat von Staatsgeheimnissen in jedem Land der Welt strafbar sei. „Selbst wenn der Verräter ehrenwerte Motive damit verbindet, gefährdet er die Sicherheit seines Landes und in unabsehbarer Weise auch das Leben von eigenen Agenten und Informanten“. Snowden sei „wahrlich kein Held“.

FDP-Vize Wolfgang Kubicki wird in der Welt am Sonntag mit einer sehr platten Aussage zitiert: „Deutschland kann Edward Snowden kein Asyl gewähren, weil er von den Vereinigten Staaten nicht politisch, sondern strafrechtlich verfolgt wird.“ 

Die Begründung ist nun wirklich lächerlich, denn die Amis fischen sich bis heute jedes erreichbare Bit Daten ab – wo immer sie es können und auch gegen die Gesetze der Länder, in denen sie das tun.

Der Neoliberale Rechtsanwalt von der FDP sollte vielleicht bei seinen Einlassungen berücksichtigen, dass Edward Snowden unter Einsatz seiner gesamten Existenz auch für die Datenintegrität eines gewissen Herrn Kubicki gekämpft hat…

Foto: Edward Snowden 2013, WikiLeaksChannel, CC BY-SA 3.0
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Foto: Flohmarkt in Lüdinghausen

Der beste Teil am Lüdinghauser Stadtfest ist für die Kids der Flohmarkt, der heute früh um 9 Uhr begann.

Genau genommen ging es aber schon um 6 Uhr los, da lieferten die kleinen Flohmarkthändler ihre gebrauchten Spielzeuge und Bücher und ihre Verkaufstische mithilfe der Eltern oder anderer Führerscheininhaber an.

Für mich als Opa einer verkaufstüchtigen Enkelin ist der Stadtfest-Sonntag einer der wichtigsten Tage des Jahres, und wenn es gut läuft, kann der Nachwuchs den einen oder anderen Wunsch in Sachen neues Spielzeug vom Erlös selbst finanzieren. 😉

Das aus meinem Fenster zur Münsterstraße hinaus aufgenommene Foto zeigt, dass der Flohmarkt gut besucht ist und auch hohes Interesse an den angebotenen Gebrauchtspielzeugen herrscht.

Einen noch bessere Übersicht bietet dabei die Freifunk-Karte, der man entnehmen kann, wie viele Menschen mit ihren Smartphones in die einzelnen Zugangspunkte (WLAN-Router) eingeloggt sind.

Der Screenshot, den ich davon angefertigt habe, zeigt passend zum Foto die Auslastung des Zugangspunkts „Forum Lüdinghausen“ in der Münsterstraße. Jedes eingeloggte Smartphone oder Tablet erzeugt einen der kleinen, roten Kreise, die sich an die blauen Zugangspunkte zum Bürgernetz anschmiegen.


Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Foto: Schokoladenringe mit Liebesperlen

Bei den weihnachtlichen Schokoladenringen mit Zucker- oder Liebesperlen läuft das so ähnlich wie mit den österlichen Baiser- oder Schaumeiern: Es gibt sie zu kaufen – aber nicht mehr zum dazu passenden Fest.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Für kostenloses MS Office ist das neue iPad 2,54 mm zu groß

Die Office-Apps von Microsofts kann man auf dem gerade vorgestellten iPad der siebten Generation nicht mehr kostenlos nutzen. Um Word- oder Excel-Dokumente erstellen oder bearbeiten zu können, ohne dafür ein kostenpflichtiges Office-Abo zu haben, darf das Endgerät nur eine Bildschirmdiagonale von höchstens 10,1 Zoll haben. Das neie iPad hat aber dummerweise einen 10.2-Zoll-Bildschirm.

Microsoft verweist auch im Beschreibungstext der Word-App im Google Play Store darauf, dass diese Grenze weiterhin bei 10,1 Zoll liegt. Das hat der Softwarehersteller auch auf Nachfrage der Webseite ifun.de bestätigt.

Voriges iPad-Modell hatte 9,7 Zoll

Deshalb können bisherige Nutzer eines iPads mit 9,7 Zoll großen Bildschirm ihre Word-Dateien nicht mehr kostenlos bearbeiten, wenn sie auf das neue iPad-Modell umgestiegen sind, denn ein Office-365-Abo kostet wenigstens 70 Euro – und zwar jedes Jahr wieder aufs Neue….

Natürlich kann man auf dem neuen iPad alternativ auch andere Office-Anwendungen nutzen, zum Beispiel die von Apple vorinstallierten Programme. Aber wer will die schon?

Hat jemand bisher Microsofts Angebot genutzt und will eigentlich auch weiterhin seine Dokumente mit Apps von Microsoft Office bearbeiten, dürfte er sich über die Überschreitung der Bezahlgrenze durchaus ärgern – ganz besonders, weil das neue iPad nur um lächerliche 0,1 Zoll (2,54 mm) zu groß ist.

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Bundesrechnungshof kritisiert Modernisierung der Staats-IT

Scharfe Kritik am teuersten IT-Projekt der Bundesregierung, der Modernisierung und Vereinheitlichung der IT-Landschaft in über 200 Bundesbehörden und den Ministerien, äußert der Bundesrechnungshof.

Die Kritik des Bundesrechnungshofes

Wenn die aktuellen Probleme und Mängel nicht abgestellt werden, „droht das Projekt zu scheitern“, heißt es in einem vertraulichen Bericht der Prüfer aus dem Mai, der jetzt dem Spiegel vorliegt.

Das Großprojekt habe „seit dem Jahr 2018 keinen substanziellen Projektfortschritt erzielt“, heißt es in dem Bericht weiter, und„die bisherige Zeitplanung“ sei inzwischen„nicht mehr einzuhalten“ und auch „unrealistisch“.

Vor allem aber seien die finanziellen Risiken für den Bundeshaushalt noch „weit größer als derzeit angenommen“. Schon im vorigen Jahr war bekannt geworden, dass die geplanten Kosten des 2015 begonnenen und auf zehn Jahre angelegten Gesamtprojekts von ursprünglich einer Milliarde auf 3,43 Milliarden Euro steigen sollten.

Das ursprünglich geplante Projekt

Die Konsolidierung der IT des Bundes wurde von der Regierung Merkel im Jahr 2015 beschlossen und seinerzeit mit Kosten von einer Milliarde Euro veranschlagt. Im Rahmen des Projekts sollten in den knapp 200 Behörden und Ministerien grundsätzlich einheitliche IT-Arbeitsplätze eingerichtet werden. Bis hete herrscht dort ein regelrechter Wildwuchs bei Hardware, Software und Verfahrensweisen.

Kein Wunder, denn die Projektleitung für die IT-Konsolidierung Bund (klingt eher nach Verteidigungsministerium) liegt ausgerechnet bei Horst Seehofer im Innenministerium, das dabei aber keine Weisungsbefugnis für den mit den Arbeiten beauftragten bundeseigenen Dienstleister hat, der beim Finanzministerium und beim Verteidigungsministerium angesiedelt ist.

Es mangelt zwar an Konsens…

Die Prüfer im Bundesrechnungshof kritisieren aber auch den „fehlenden Konsens“ der Ministerien. Spätestens seit diesem Frühjahr werden wichtige Teile des Vorhabens „geordnet heruntergefahren“ und „eingestellt“, heißt es in internen Schreiben.

…aber nicht an Alternativlosigkeit.

Der IT-Beauftragte des Bundes, Staatssekretär Klaus Vitt, sagte dazu, er verstehe, dass angesichts der „gravierenden Mehrkosten nun alles auf den Prüfstand muss“. Doch der eingeschlagene Weg sei alternativlos“, denn irgendwann müssten die Behörden ihre Systeme ja erneuern. „Wenn sie es eigenständig tun, wird es noch teurer.“ Im Finanzministerium heißt es, die Regierung prüfe gerade „intensiv“ mehrere Modelle. „Ein Ergebnis dieser Prüfungen gibt es noch nicht.“

Nach entsprechenden Angaben von Seehofers Innenministerium flossen für das Projekt IT-Konsolidierung Bund im Jahr 2016 schon gut zehn Millionen Euro an Beratungsfirmen, im Folgejahr waren es schon 26,2 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr stiegen die Beraterkosten dann auf 31 Millionen Euro.

Fazit: In drei Jahren wurden also schon ca. 70 Millionen Euro nur für Berater verblasen (die sich sicher über die Rechnungen, die sie für das laufende Jahr schreiben können, freuen), ohne dass irgendetwas in der Bundes-IT jetzt einheitlicher dasteht als zu Projektbeginn.

Was die schwäbische Hausfrau davon halten würde

Der in Politikerkreisen gern zitierten schwäbische Hausfrau soll es nach aktuellen Gerüchten schon in den Fingern jucken, ihren Wischmop zu erheben und den Politgreis Horst Seehofer damit endlich vom Hof zu jagen.

Schon mit seiner „Ausländermaut“ hat der für das Fischen im braunen Sumpf Millionen an Steuergeldern zum Fenster hinausgeschmissen, bis ihn endlich der EuGH gestoppt hat. Dabei sind Schadensersatzzahlungen an Firmen, die von Seehofer bzw. seinem Adlatus Andreas Scheuer schon voreilig über milliardenschwere Betreiberverträge mit der Einziehung der Maut beauftragt wurden und die Hunderte von Millionen kosten könnten, noch gar nicht einberechnet.

Das Projekt IT-Konsolidierung Bund, das wohl ein ähnliches Ende finden dürfte, macht erneut deutlich, dass man fehlenden Sachverstand in den Ministerien nicht einfach durch Millionen und Abermillionen Euro Steuergelder an „Beratungsfirmen“ zukaufen kann…

Um das Gebaren von Innen- und Verkehrsminister ein wenig zu relativieren, kann man im Grunde nur noch auf das Verteidigungsministerium verweisen, das mit ca. 160 Millionen Euro in diesem Jahr schon fast soviel an Beratungskosten an externe Firmen gezahlt hat, wie alle anderen Ministerien zusammen.

Wie viele Schulen, Straßen und Brücken man mit den über die externen Berater ausgeschütteten Millionen hätte sanieren können, mag ich gar nicht ausrechnen, denn das Ergebnis könnte mir die Tränen in die Augen treiben.

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Das Stadtfest Lüdinghausen beginnt heute

Das alljährliche Stadtfest in Lüdinghausen beginnt heute Nachmittag mit dem obligatorischen Stadtfestlauf um 15 Uhr.

Der Eintritt zu allen Aktionen und Darbietungen auf dem Stadtfest-Gelände ist in diesem Jahr frei.

Die Straßen Borg, Steverstraße, Wolfsberger Straße und Mühlenstraße sind während des gesamten Stadtfestes gesperrt.

Die Kids freuen sich ja immer auf den Kinder-Flohmarkt, der offiziell am Sonntagmorgen ab 9 Uhr in den Straßen der Innenstadt läuft. Eine herrliche Gelegenheit, durch Verkauf alter Spielsachen und Bücher das Kapital für neue hereinzuholen…

Das Stadtfest endet am Sonntagabend um 18 Uhr.

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Ab morgen gilt die neue Zahlungsdienstrichtlinie PSD2

Die Zweite Europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (Revised Payment Services Directive, PSD2) soll die Sicherheit von Online-Zahlungen in den EU-Mitgliedsstaaten zusätzlich verbessern.

Ab morgen gilt die PSD2…

Ab dem morgigen 14. September 2019 sollen die Verbraucher bei elektronischen Bezahlvorgängen zwingend eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Das gilt sowohl für Kreditkarten, PayPal und Paydirekt als auch für Sofortüberweisungen, Giropay und auch für Online-Überweisungen. Einzig und allein die Online-Lastschrift sowie Gutschein- und Geschenkkarten bleiben von der Regelung ausgenommen.

…oder wegen Prokrastinierungstendenzen eben auch nicht.

Sinn macht das ja nur, wenn auch wirklich alle mitmachen. Aber der übliche Trend zum Prokrastinieren bei Banken, Zahlungsdienstleistern und besonders bei den Händlern haben schon zu einer Verschiebung des Stichtages geführt – ohne eine neue Deadline für die Umstellung festzulegen, denn die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat von ihrem Aufschubrecht Gebrauch gemacht und die Umsetzungsfrist für die starke Kundenauthentifizierung für Kreditkartenzahlungen im Internet auf einen unbekannten Zeitpunkt verschoben.

Auch die von den Banken angebotenen Schnittstellen für Fintechs decken die notwendige Funktionalität für PSD2 nicht vollständig ab – die Programmierer  der Zahlungsdienstleister haben so überhaupt keine Chance, die nötigen Funktionen auszuprogrammieren.

Die starke Kundenauthentifizierung macht ebenfalls Probleme. Sie sollte eigentlich ab morgen bei Online-Zahlungen Pflicht sein. Aber während die meisten Kunden bereits von ihren Banken darüber aufgeklärt wurden, kam von mehreren Finanzdienstleistern wie beispielsweise Paypal noch keine Meldung darüber, wie die starke Kundenauthentifizierung denn nun umgesetzt werden soll.

Aber auch viele der Händler haben die Umstellung auf PSD2 nicht termingerecht abschließen können.

Von erhöhter Sicherheit kann aktuell noch keine Rede sein

Das ist eine Situation zum Händereiben für Cyberkriminelle. die die Verwirrung schon jetzt ausnutzen, um an Daten und Geld von Paypal- und Bankkunden zu kommen.

Von der Polizei hört man, aktuell würden Bankkunden schon in Phishing-Mails dazu aufgefordert, ihre Kundendaten zu bestätigen, weil das wegen der Zahlungsrichtlinie notwendig sei. Die Emailempfänger würden dann aber auf ein gefälschtes Bank-Portal gelockt, auf dem sie ihre Daten dann den Betrügern preisgeben sollen.

Auch bei anderen Zahlungsdienstleistern wie zum Beispiel Paypal sollen der Polizei ähnliche Betrugsversuche bekannt sein.

Einige Anbieter teurer Prepaid-Kreditkarten nutzen die Umstellung auch schon aus. Einer Verbraucherin wurde am Telefon erklärt, dass ihre Kreditkarte „wegen der Gesetzesänderungen“ nicht mehr verwendet werden könne, und man ihr eine neue zusenden müsse. „Kurz darauf erhielt die Verbraucherin eine Postsendung dieses Anbieters, für die sie 98,90 Euro per Nachnahme zahlen sollte – obwohl sie gar keine neue Kreditkarte bestellt hatte“, beschrieb das LKA Rheinland-Pfalz in einer Pressemitteilung die Abzocke dieser Geschäftemacher.

Seien Sie also bitte in nächster Zeit trotz oder gerade wegen der PSD2 noch recht vorsichtig in Sachen Zahlungsverkehr und kontaktieren bei Unsicherheiten ihre Bank!

Bild: Pixabay
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Raspberry Pi-Konkurrent Rock Pi X kann auch Windows 10

Hersteller Radxa hat einen Bastelrechner vorgestellt, der von Formfaktor und Platinenlayout her dem Raspberry Pi 4 ähnelt, aber mit einer Intel-Cherry-Trail-CPU läuft. Der Rock Pi X verwendet dazu den Intel Atom x5-Z8300 mit vier Kernen, vier Threads, einem Standardtakt von 1,84 GHz und 2 Watt Leistungsbudget.

USB-Anschlüsse und die GPIO-Schnittstelle sitzen an denselben Stellen, an denen sie auch beim Raspberry Pi sind. Nicht nur die Maße von 85 x 52 mm ähneln dabei sehr dem Raspberry Pi, denn der Startpreis von 39 US-Dollar ist auch vergleichbar.

Details zum Windows-Einplatinenrechner

Das Besondere am Rock Pi X ist, dass er durch den x86-Prozessor auch Windows 10 ausführen kann. Genau dafür hat Radxa den Rock Pi X nach eigenen Angaben entwickelt, weil Interessenten immer wieder nach einem Windows-tauglichen Einplatinencomputer fragten. Für Windows sind allerdings erfahrungsgemäß statt des Standardmodells mit 1 GByte RAM mindestens die 2 GByte-Variante oder noch besser das Modell mit 4 GByte RAM empfehlenswert.

Neben der x86-CPU gibt es den Rock Pi X mit 1, 2 oder 4 GByte LPDDR3-RAM. Er speichert seine Daten genau wie der Raspberry Pi auf einer Micro-SD-Karte.

An weiteren Anschlussoptionen gibt es drei USB-A-2.0-Buchsen, ein USB-A-3.2-Gen-1-Port und Gigabit Ethernet. Einen Bildschirm kann man per HDMI 1.4 anschließen. Über USB Typ C wird das Netzteil angeschlossen.

Modell B mit WLAN und PoE

Neben den Standardmodellen des Rock Pi X wird es auch ein Modell B geben, weiß das Online-Magazin Cnx Software. Das Modell B unterstützt auch WLAN nach Wi-Fi 5 und Power over Ethernet.

Die Preise dazu

Das Model A ohne WLAN-Modul und mit 1 GByte RAM kostet 39 US-Dollar. Mit 2 GByte RAM kostet es 49 US-Dollar und mit 4 GByte 69 US-Dollar.

Das Model B gibt es in der 1-GByte-Version für 50 US-Dollar, mit 2-GByte für 60 und mit 4-GByte für für 75 US-Dollar.

Darüber hinaus will der Hersteller Radxa noch verschiedene Hats und anderes Zubehör anbieten. Dazu gehören beispielsweise ein PoE-Modul (Power over Ethernet), diverse Heatsinks und aktive Lüfter.

Bild: Radxa
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Niedersachsens Grüne wollen auch ein Luftballon-Verbot

Die Stadt Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hatte am Montag beschlossen, bei allen städtischen Veranstaltungen auf fliegende Gasluftballons zu verzichten. Das Beispiel von Gütersloh macht offenbar Schule, denn das Land Niedersachsen könnte jetzt mit einem Luftballonverbot nachziehen.

Die Begründung ist nicht von dieser Welt

„Steigen gelassene Luftballons landen in den allermeisten Fällen in der Natur. Vögel und andere Tiere fressen die weichen Ballonreste und verhungern dann mit vollem Magen. Auch Ballons aus Naturlatex sind deswegen keine wirkliche Alternative“, begründet die Landeschefin der Grünen Anne Kura das Ansinnen.

Damit schließt sie sich fast wortwörtlich der Begründung einer Gütersloher Bürgerin an, die mit ihrem Bürgerantrag das Luftballonverbot in Gütersloh auf den Weg gebracht hatte.

Man kann auch wirklich alles übertreiben

Noch ist das niedersächsische Umweltministerium nicht besonders begeistert von der Forderung der Grünen. Ein Sprecher unterstrich:“ In den Himmel steigende Luftballons haben die Menschen schon immer mit Träumen und Hoffnungen verbunden. Ein Ballonverbot rettet die Welt ganz bestimmt nicht.“

Foto: Pixabay
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