Der Streamingdienst Netflix schwächelt deutlich

Im zweiten Quartal hat der Streaming-Dienst Netflix deutlich weniger neue Abonnenten gewinnen können als erwartet, gab das Unternehmen gestern nach Handelsschluss an der Börse in New York (NYSE) bekannt.

Daraufhin fiel die Aktie im nachbörslichen Handel um satte 13 Prozent. Netflix verzeichnete im zweiten Quartal nach rund 6 Millionen im Vorjahreszeitraum nur noch einen Zuwachs von 2,7 Millionen Abonnenten.

Ursachen: Schlechtes Programm, wachsende Konkurrenz und Preiserhöhung

In seinem Aktionärsbrief führte der Streamer das unter den Erwartungen liegende Wachstum zum Teil auch auf seine Programmplanung im abgelaufenen Quartal zurück. „Wir glauben, dass der Content im zweiten Quartal weniger Wachstum bei den bezahlten Nettozuwächsen brachte, als wir erwartet hatten“, erklärte das Unternehmen.

Netflix macht sich auf einen verschärften Wettbewerb in den kommenden Monaten gefasst, denn Walt Disney, Apple und auch der HBO-Eigentümer AT&T werden eigene Streamingdienste anbieten. Dann hat Netflix auch noch trotz guter Abrufwerte fast alle Serien mit Superhelden der Disney-Tochter Marvel beendet. Hinzu kommt auch noch die deutliche Preiserhöhung Anfang dieses Jahres.

Mit einem schwachen Programm und unangemessenen Preiserhöhungen kann sich in Zeiten wachsender Konkurrenz auch der Platzhirsch selbst ins Knie schießen…

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Foto: Die Schmetterlingsorchidee Phalaenopsis

Wie immer um diese Zeit im Sommer hat meine letzte Orchidee wieder zwei neue Rispen ausgetrieben. Die großen rosa Blüten der asiatischen Phalaenopsis dürften mir jetzt auch noch einige Wochen lang Freude machen.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Das Aus für den Blitzer Traffistar S350 von Jenoptik

Die Berliner Polizei hat jetzt die Blitzer vom Typ Traffistar S350 des Herstellers Jenoptik außer Betrieb genommen, nachdem das Verfassungsgericht des Saarlandes geurteilt hatte, dass die mit diesen Laser-Blitzern gemachten Beweisfotos nicht vor Gericht verwertbar sind.

Diese Geräte speicherten die ihren Ergebnissen zugrunde liegenden Rohdaten der Messungen nicht ab und gestatteten damit auch keine Prüfung oder Anfechtung der Mess-Ergebnisse.

Die Berliner Polizei gab bekannt, dass nach dem 5. Juli damit gemachte Bilder nicht mehr ausgewertet, sondern vernichtet würden. Auch die Stadt Bielefeld setzte ihre beiden Geräte dieses Typs jetzt außer Betrieb.

Foto: Jenoptik
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Uschi übergibt die Flinte an die Krampe

Mit dem Wechsel von Flinten-Uschi von der Leyen (CDU) in höchster Not vom deutschen Verteidigungsministerium auf den Chefsessel der EU ist die deutsche Weiberherrschaft wieder mal gesichert.

Die eigentliche Bombe ist aber der zweite Wechsel, mit dem im Grunde niemand gerechnet hat: Statt Jens Spahn oder Peter Tauber hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK), die ja bisher wirklich kein Fettnäpfchen ausgelassen hat, das Amt der Verteidigungsministerin von Ursula von der Leyen übernommen.

Eigentlich wollte die 56-Jährige AKK ja nicht ins Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel gehen, es hieß von ihr immer, in der Partei sei doch genug zu tun.

Bundeswehr für Personalspielchen missbraucht

Die große Rochade gefällt der Opposition nicht wirklich. Alexander Graf Lambsdorff, Vize-Fraktionschef der FDP, nennt die Entscheidung für die CDU-Vorsitzende „eine Zumutung für die Truppe und für unsere Nato-Partner“ und kritisiert: „Annegret Kramp-Karrenbauer hat keinerlei außen-, sicherheits- oder verteidigungspolitische Erfahrungen. Respekt vor der Bundeswehr und Glaubwürdigkeit sehen anders aus.“

Foto: Krd, CC BY-SA 3.0
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Österreichs neuer Petaflop-Computer VSC 4

Mit dem „Vienna Scientific Cluster 4“ (VSC-4) bekommt Österreich einen Petaflop-Computer mit einer Rechenleistung von 2,7 Petaflops. In der Weltrangliste der Supercomputer hat es der VSC-4 auf Platz 82 geschafft.

Der neue Supercomputer an der TU Wien besitzt 790 Knoten mit je zwei Prozessoren mit je 24 Kernen – insgesamt also 37.920 Prozessorkerne. Mit denen schafft der VSC-4 eine theoretische Spitzenleistung von 3,7 Petaflops, im praktischen Betrieb erreicht er 2,7 Petaflops.

Bild: APA/EDV-DESIGN IT/ALEXANDER GIGL
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Mondfinsternis in der kommenden Nacht

Die letzte Mondfinsternis vor dem Jahr 2022  findet heute Nacht statt. Es handelt sich um eine partielle Mondfinsternis, und der Erdschatten wird gegen 21:30 Uhr beginnen, den Vollmond zu verdunkeln und rötlich einzufärben.

Gegen 23:30 ist das Maximum der Verdunkelung erreicht, dann sind zwei Drittel des Mondes vom Schatten der Erde bedeckt und der Erdschatten beginnt damit, den Mond wieder zu verlassen.

Mondgucker im Süden sind klar im Vorteil 🙁

Prinzipiell sieht man das Himmelsereignis überall in Deutschland, aber dichtere Bewölkung nördlich des Mains könnte die Beobachtung erschweren. Blickrichtung: Süden bis Südosten. Oberhalb des teilverfinsterten Mondes wird auch die Internationale Raumstation ISS als heller Lichtpunkt am Himmel zu sehen sein.

Heute vor fünfzig Jahren startete übrigens auch Apollo 11 und brachte mit Neil Armstrong und Edwin (Buzz) Aldrin die ersten Menschen auf den Mond. Der dritte Mann, Michael Collins, durfte damals das Raumfahrzeug nicht verlassen…

Mit Mondfinsternis, ISS und Mondlandungsjubiläum ist der heutige Dienstag auf alle Fälle ein wahrer Mondtag!

Bild:  Bareket-Observatorium, Israel

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Foto: Die Zeit der Dahlien

Die Tage werden schon seit einigen Wochen wieder kürzer, und dieser bunte Strauß aus Dahlien in Gelb, Rot, Orange und Pink zeigt an, dass der Sommer 2019 seinem Höhepunkt entgegen strebt.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

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Ein (neues) Herz für Smartphones: Snapdragon 855+

Soeben hat Qualcomm einen neuen Snapdragon-Prozessor vorgestellt. Der SoC mit der  Bezeichnung 855+ taktet ein Wenig höher als das bisherige Spitzenmodell Snapdragon 855. Dadurch steigen sowohl Rechen- als auch Grafikleistung an. Die Grafik soll dabei um ca. 15 Prozent zulegen. Die ersten Smartphones mit dem Snapdragon 855+ sollen in den kommenden Monaten erscheinen.
Qualcomm Snapdragon 855+ (Bild: Qualcomm)
Insgesamt verfügt die Recheneinheit (Kryo 485) über acht Kerne. Der Prime Core schafft bis zu 2,84 GHz, und drei weitere werden mit bis zu 2,42 GHz betrieben. Die vier restlichen Kerne (Efficiency Cores) sind noch bis zu 1,8 GHz schnell.

Mit dem Snapdragon 855+ steigt die Taktfrequenz des Prime Core um etwa 4 Prozent von 2,84 auf 2,96 GHz . Bei den restlichen Recheneinheiten verzichtet Qualcomm auf eine Taktsteigerung.

Snapdragon 855+ mit 15 Prozent mehr Grafikleistung

Etwas höher fällt mit einem Plus von 15 Prozent die Leistungssteigerung der Grafikeinheit aus. Genauere Angaben zur Taktfrequenz hat Qualcomm nicht veröffentlicht. Die weiteren Spezifikationen  des Snapdragon 855+ sind nicht weit weg von denen seines Vorgängers.

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Release Candidate von Blender 2.80 ist da

Die kostenlose 3D-Grafiksuite Blender kommt in Kürze in einer neuen Version mit überarbeiteter Oberfläche heraus. Dazu hat die Blender Foundation soeben einen Release Candidate (Version 2.80) veröffentlicht.

Die Version 2.80 kommt mit einer ganz neuen Benutzeroberfläche daher. Allerdings müssen sich die Anwender nicht vollständig umstellen: Eine 2.70-Keymap kann man mit nur wenigen Änderungen weiter nutzen. Eine neu Installierter Blender 2.80 benutzt allerdings eine neue Keymap, mit der das Arbeiten lockerer von der Hand geht und effizienter wird.

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DHL will Pakete 15 Minuten vor Lieferung ankündigen

DHL will jetzt das Zustellsystem seines Unternehmens verbessern. Kunden sollen zur Paketzustellung zeitnah per Email über den Weg der Lieferung informiert werden.

„Unsere Kunden sollen zuerst per E-Mail eine ungefähre Zeit erhalten, zu der der Zusteller kommt. Und zum Beispiel 15 Minuten vor Ankunft gibt es dann eine erneute Mail mit der genauen Zeit, die wir anhand der per GPS erfassten Position des Lieferwagens berechnen“, sagte Vorstandschef Frank Appel der Rheinischen Post.

Die Worte hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube

Goethes ließ seinen Dr. Faustus diesen Spruch ja eigentlich tun, als der sich selbst gerade wegen der Sinnleere des Lebens mit Gift in seiner Studierstube um die Ecke bringen wollte. Dr. Faust ließ sich ja dann auch noch vom Suizid abhalten.

Wer aber nur etwas Erfahrung mit Paketdiensten wie GLS, DHL Hermes & Co. hat, versteht, warum ich das dem DHL-Chef nicht glauben kann. Die Position des Lieferautos, die die Emails zentral auslösen soll, hat zumindest meiner Erfahrung nach nichts damit zu tun, wann der unterbezahlte Fahrer wirklich einen Zustellversuch macht.

Und wenn man sich dann als Empfänger nicht nur von der Sendungsverfolgung, sondern auch von zwei Emails auf Deutsch gesagt verarscht fühlt, dürfte dieser „Service“ auch ganz schnell wieder einschlafen…

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