CDU: Identitätsprüfung gegen Fake Shops

Rezo? Wie war das nochmal mit der Inkompetenz? Wir schreiben das Jahr 2019 und unsere Politiker haben das Internet noch immer nicht verstanden…“.

So lautet einer der Kommentare zu Heises Meldung über den Vorschlag des Baden-Württembergischen Verbraucherschutzminister Peter Hauk – natürlich von der CDU, .de-Domains nur noch nach einer „Identitätsprüfung“ zu vergeben.

Eine Identitätsprüfung bei Leuten, die so viel kriminelle Energie aufbringen, dass sie Fake-Shops aufbauen, kann nichts bringen, denn es gibt viele Wege für die Betrüger, um an valide (ungenutzte) Identitäten zu kommen.

Es ist wie so oft bei den „Lösungen“ von inkompetenten Politikern: Der Vorschlag würde also den Aufwand für ehrliche Shopbetreiber erhöhen, während Kriminelle lustig weiter arglose Besteller um ihr Geld prellen können – eine typische Reaktion inkompetenter Politiker im „Neuland“!

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Foto: Rote Geranien

Am Geländer meines Balkons im Forum Lüdinghausen blühen wieder die roten Geranien und strecken immer wieder neue, leuchtend feuerrote Blütentriebe in den Lüdinghauser Himmel.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0
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Der Wahl-O-Mat ist wieder online

Über Nacht ist der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung nach einer außergerichtlichen Einigung wieder im Internet aufrufbar. Gestern Abend sagte ein Sprecher der Bundeszentrale am Donnerstagabend, der Wahl-O-Mat würde so schnell wie möglich wieder online gehen.

Auf Anregung des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster gebe es eine außergerichtliche Einigung mit der Partei „Volt Deutschland“, die das Gericht angerufen hatte. Diese Einigung werde dem OVG vorgelegt. In den Medien wurde zuvor schon über die Einigung berichtet.

Deshalb konnte der Wahl-O-Mat über Nacht wieder online gehen. Die Bundeszentrale sicherte zu, dass der Wahl-O-Mat für zukünftige Wahlen weiterentwickelt wird. Bei den nächsten Wahlen solle man dann die eigenen politischen Ansichten mit allen Parteien schon mit einem Klick vergleichen können, hieß es von dort.

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Rezo rechnet auf Youtube mit der CDU ab


Ein Video geht viral, das der CDU kurz vor der Europawahl den Spiegel vors Gesicht hält: Der Video-Blogger Rezo, zu erkennen an seinen blauen Haaren, rechnet in einem knapp einstündigen Clip auf Youtube mit der Union ab.

Das lässt die Christdemokraten gar nicht gut aussehen: Rezo zerreißt deren Klima-, Sozial- und Drogenpolitik und wirft der Partei Inkompetenz und Untätigkeit angesichts der gewaltigen Probleme unseres Landes vor.

Der Blogger belegt seine Aussagen dabei mit soliden Quellen, teilweise sogar der CDU selbst. Rezo nennt sein Video, das schon über 5 Millionen Aufrufe verzeichnet, die „Zerstörung der CDU„.

Schauen Sie sich doch einfach das Video an und machen sich selbst ein Bild…

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Britischer Chiphersteller ARM stoppt Lizenzvergabe an Huawei

Nachdem schon Google gehorsam dem Willen des US-Präsidenten Trump, der nur mit mafiösen Methoden versucht, die ganze Welt zu erpressen, nachgekommen ist und die Zusammenarbeit mit Huawei eingestellt hat, traf den chinesischen Konzern gestern der nächste Tiefschlag :

Nach einem BBC-Bericht hat auch der englische Chiphersteller ARM die Zusammenarbeit mit Huawei wegen der kürzlich beschlossenen US-Sanktionen aufgekündigt. Die SoC-Designs von ARM werden für fast alle Mobilprozessoren in Smartphones verwendet.

Aus Angst vor Trumps Rache

Diesem BBC-Bericht zufolge will ARM alle „aktiven Verträge, Supportverpflichtungen und anstehenden Kooperationen“ auf Eis legen. ARM sei einem internen Rundschreiben zufolge besorgt, dass es sonst auch von dem US-Bann betroffen sein könnte.

Denn der Chiphersteller entwickelt einige seiner Prozessordesigns in Austin (Texas) und San Jose (Kalifornien) und könnte dadurch den US-amerikanischen Beschränkungen unterworfen sein.

Die Engländer lernen es offensichtlich nie

England ist aber genau das Land, das unter dem Label von „Reparationen“ nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Produktionsmaschinen abgebaut und in Großbritannien wieder aufgebaut hat. Man hoffte darauf, mit dieser Demontage zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können: Die Liquidierung des deutschen Rüstungspotentials und die Absicht, Fabriken und Maschinen zur Kräftigung der britischen Nachkriegswirtschaft ins Vereinigte Königreich zu transferieren.

Der Schuss ging schon einmal nach hinten los

Das war ein dummer Fehler, denn während nach 1945 in England veraltete deutsche Maschinen mit Rechtsgewinden an den Schrauben genutzt wurden, waren kreative deutsche Ingenieure gezwungen, neue (und deutlich bessere und effizientere) Maschinen zu konstruieren, mit denen unser Land sich in einem „Wirtschaftswunder“ zum weltweit führenden Maschinenbauer aufschwingen konnte – und England in diesem Geschäftsfeld zu einer Nullnummer wurde.

Und das könnte ARM & Co. jetzt auch mit der Volksrepublik China passieren, denn das Vorgehen dürfte Huawei zwingen, komplett eigene Prozessoren zu entwickeln – und die besten Prozessoren für Smartphones, die man zurzeit kaufen kann, mit dem im Herbst erscheinenden Kirin 985 an der Spitze, wurden von den Chinesen entwickelt!

Hinzu kommt auch noch der wirtschaftliche Verlust durch Wegfall der Lizenzzahlungen vom zweitgrößten Handy-Hersteller der Welt! Da kann man den Insulanern dann nur noch einen fröhlichen Brexit wünschen!

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Windows May Update: Windows 10 1903 ist da

Microsoft hat mit der schon fast üblichen Verspätung das nächste Funktionsupdate für Windows 10 fertiggestellt und mit der Verteilung angefangen. Offiziell heißt die Aktualisierung, deren  Versionsnummer 1903 eigentlich für März 2019 steht, jetzt Windows 10 May Update. Das ist ja eigentlich recht inkonsequent und für die Benutzer auch ziemlich verwirrend.

Viele notwendige Voraussetzungen

Zur Verfügung steht das Update nur für Nutzer, die Windows 10 Version 1803 oder 1809 installiert und auch die gerade erschienenen Aktualisierungen vom 21. Mai 2019 durchgeführt haben.

Das Update wird aber auch für einzelne Systeme oder Systemgruppen zunächst einmal nicht freigegeben – bestimmte Hardware kann das Update also zunächst auch verhindern.

Hinzu kommt auch noch, dass Microsoft die Verteilung nur sehr langsam hochfährt. Selbst Geräte, die laut den Microsoft-Vorgaben eigentlich für die Version 1903 bereit sind, erhalten das Versionsupdate unter Umständen nicht.

Der Hersteller will den Updateprozess beobachten, wobei eine langsame Verteilung hilft.  Grundsätzlich ist Windows 10 1903 damit aber verfügbar, auch wenn es in der Praxis wohl die meisten Anwender doch noch nicht bekommen.

Installation via Media Creation Tool

Wer dazu eine frische Installation benötigt, kann auf das aktualisierte Media Creation Tool zurückgreifen. Die neue Version erkennt man an der Ziffernfolge 1903 im Namen der Exe-Datei, und sie kann auch schon heruntergeladen werden. Der Weg über das Media Creation Tool ist wohl für die meisten User die schnellste Möglichkeit, die neuen Funktionen von Windows 10 1903 auszuprobieren.

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Foto: Fein geäderte Phalaenopsis-Blüten

Diese asiatische Schmetterlings-Orchidee (Phalaenopsis) hat auf ihren Blütenblättern eine besonders ansprechende Zeichnung hervorgebracht.

Netzartige feine Linien bilden auf den eher weißen Blütenblättern ein geädertes Muster in Pink, das zu den Blatträndern hin in immer feinere Verästelungen ausläuft.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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US-Präsident Donald Trump gefährdet den Welthandel

Trump will Chinas Aufstieg zur führenden globalen Wirtschaftsmacht verhindern

Ohne auch nur ansatzweise irgendwelche Beweise zu liefern, beschuldigt die US-Regierung den chinesischen Konzern Huawei der Spionage und setzt seit gestern Sanktionen gegen das Unternehmen als Mittel im Handelskrieg gegen China ein.

Was schon einmal funktioniert hat…

Ganz offensichtlich wollen die USA des Mafiosos Trump den Aufstieg Chinas zur führenden globalen Wirtschaftsmacht auf diese Tour verhindern. Das Vorgehen mit erfundenen Vorwürfen erinnert stark an die ebenfalls frei erfundenen „Massenvernichtungswaffen“, die vor einigen Jahren als Vorwand für den Krieg gegen den Irak herhalten mussten.

Es trifft nicht nur China und die USA

Die mafiöse Sanktionspolitik der Trump-Regierung trifft aber nicht nur Huawei und US-Konzerne, sondern auch Hersteller in Europa. Der französische Konzern ST Microelectronics musste gestern beispielsweise einen Kursverlust in Höhe von acht Prozent hinnehmen.

Auch das DAX-Unternehmen Infineon verbucht Kursverluste, obwohl es darauf verweisen kann, dass eigentlich ja nur in den USA hergestellte Produkte von den Sanktionen betroffen sein sollten, die bei dem deutschen Chiphersteller nur einen Bruchteil des Geschäftes mit Huawei ausmachen.

An den Reaktionen der internationalen Börsen sieht man, dass der Markt durch die US-Sanktionen deutlich verunsichert ist. Sanktionen und Strafzölle können möglicherweise eine weltweite Rezession mit schwersten Folgen auslösen.

Bitkom-Präsident Achim Berg kommentiert das erpresserische Vorgehen so:

„Der Welthandel ist kein Nullsummenspiel. Der sich weiter verschärfende Handelskonflikt kennt auf allen Seiten nur Verlierer. Politik und Wirtschaft sollten alles dafür tun, dass aus diesem Feuer kein Flächenbrand wird, der die gesamte Tech-Welt erfasst. Gerade die digitale Wirtschaft lebt vom internationalen Austausch. Dieses Global Sourcing ist Basis der einzigartigen Innovationsstärke der digitalen Wirtschaft.

Keine Region, kein Land und kein Unternehmen der Welt kann auf dieses weltweite digitale Ökosystem verzichten. Werden kritische Bauteile oder Software-Module nicht mehr geliefert, kann dies einen kompletten Produktions- oder Wartungsprozess zum Erliegen bringen, Unternehmen existentiell gefährden und im Extremfall ganze Volkswirtschaften ins Straucheln bringen.

Diese gegenseitigen technologischen Abhängigkeiten sind eine politische Verpflichtung: zum Verzicht auf willkürlichen Konflikt und zur unbedingten Suche nach Konsens. Ideologischer Nationalismus und wirtschaftlicher Protektionismus sind ein brandgefährlicher Irrweg.“

Bald ist Europa dran

Europa dürfte es dann als nächsten treffen. Da gibt es ja noch die Importzölle auf Autos, die Pipeline North Stream 2 und die für Trumps Geschmack zu geringen Militärausgaben Deutschlands…

Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 3.o
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Die Deutsche Telekom hat ihr DNS-Hijacking eingestellt

Gerade erst hat die Deutsche Telekom die sogenannte „Navigationshilfe“ bei ihren Internetzugängen abgeschaltet. Bei Anfragen nach nicht existenten Hostnamen wurden die Telekom-Kunden seit 2009 standardmäßig auf eine Suchseite umgeleitet.

Um das zu realisieren, manipulierte die Telekom DNS-Antworten (DNS-Hijacking). Der Hintergrund: Ein Nutzer hatte sich Anfang des Jahres bei mehreren Behörden über diese Praxis beschwert und eine Strafanzeige gestellt.

Der ursprüngliche Gedanke dahinter war wohl, dass ein Nutzer, der im Browser eine Internetadresse mit ungültigem Hostnamen eintippt, über eine Suchseite auf die korrekte Adresse geführt werden sollte. Diese Funktion war zwar abschaltbar, aber standardmäßig aktiviert.

Man nennt so etwas DNS-Hijacking

Diese Navigationshilfe wird von T-Online betrieben und ist auch wie vor abrufbar. T-Online war ursprünglich eine Telekom-Tochter, aber 2015 wurde die Marke an den Werbevermarkter Ströer weiterverkauft. Und deshalb landen die Browseranfragen nach ungültigen Hostnamen nicht mehr bei der Deutschen Telekom, sondern bei einem Unternehmen, mit dem der Kunde gar kein direktes Vertragsverhältnis hat.

Gefährliche Navigationshilfe

Die Weiterleitungen an die Navigationshilfe können aber auch geheimhaltungsbedürftige Daten mit weiterleiten. Wenn der DNS-Server einer Webseite, die Cookies nutzt, beispielsweise kurzfristig nicht erreichbar ist, würde der Telekom-Nameserver diese Anfragen dann an die Navigationshilfe weiterleiten und die Cookies wären dabei vom Browser mitgeschickt worden. Cookies enthalten aber häufig Session-Tokens, mit denen man dann zum Beispiel einen Account übernehmen kann.

Ein Kunde mit dem Pseudonym Elookon stoppte die illegale Praxis

Ein Telekom-Kunde mit dem Pseudonym Elookon legte diese Probleme in einem längeren Blogpost offen. Er stellte demnach im Januar Strafanzeige gegen die Telekom, und  die Staatsanwaltschaft Bonn nahm ein Ermittlungsverfahren aufgenommen. Außerdem hat sich Elookon an den Bundesbeauftragten für Datenschutz und an die Bundesnetzagentur gewandt.

Das führte offensichtlich bei der Telekom zu einem Umdenken, denn die Navigationshilfe wurde von der Telekom vor kurzem abgeschaltet. Im Kundenforum kann man dazu lesen: „Die Funktion wurde in der Vergangenheit nur wenig genutzt und es wurde oft der Wunsch geäußert, diese zu deaktivieren.“

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Sicherheitspatch für das Huawei P10 installiert

Irgendwie war ich sogar überrascht, dass ausgerechnet heute ein aktuelles Update für mein Huawei-Smartphone P10 vom Mobilprovider 1&1 eintrudelte.

Das muss wohl an dem brutalen und mafiösen Vorgehen von Trump und Google gegen die chinesische Konkurrenz von Huawei liegen, das heute Hauptthema in allen Nachrichtensendungen, Newsseiten und Blogs ist.

Die Installation des Sicherheits-Updates lief ohne Probleme innerhalb weniger Minuten ab – und das Mobiltelefon funktionierte danach auch völlig problemlos.

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