3D-Grafikprogramm Blender 2.92 veröffentlicht


Soeben hat die Blender Foundation die Version 2.92 ihrer kostenlosen Open-Source-3D-Software freigegeben. Sie können ab sofort Blender 2.92 für Windows, macOS und Linux auf Blender.org downloaden.

Die größte Neuerung in Blender 2.92 ist die Einführung von Geometry Nodes. Dahinter verbirgt sich  der erste Schritt des „Everything Nodes“-Projekts, das schon seit einigen Jahren vorbereitet wird.

Dabei geht es darum, möglichst viele Bereiche von Blender über sogenannte Nodes bedienbar zu machen, mit denen sich unterschiedliche Parameter des Programms visuell verknüpfen lassen.

Mit den Geometry Nodes kann man Geometrie erzeugen und auch verändern. Bisher nutzen der Compositor und die Shader Editoren für Eevee und Cycles ein solches nodebasiertes Interface. In Zukunft sollen aber auch Partikelsysteme, Constraints usw. über Nodes ansprechbar sein.

Während die meisten der verfügbaren Nodes noch rudimentäre Basisfunktionen abdecken, gibt es auch schon ein paar Funktionen mit höherer Komplexität, die darauf abzielen, Objekte auf der Oberfläche anderer Objekte zu verteilen.

Diese Funktionalität wünschte sich das Team hinter dem Open Movie Sprite Fright, weil der bisherige partikelbasierte Ansatz zu viele Begrenzungen aufweist. Nach der Philosophie von Blender, neue Features in enger Kooperation mit einem Team einzubringen, das an einem geeigneten Beispielprojekt arbeitet, werden sich wohl auch die kommenden Features der Geometry Nodes an den Bedürfnissen der Sprite-Fright-Macher orientieren.

Außer den erwähnten Verbesserungen hat Blender 2.92 viele kleine Optimierungen am User-Interface erhalten. Das Layout verschiedener Dialoge z. B. des „About“ -Infoscreens wurden überarbeitet und die Platzierung der Interfaceelemente angepasst. Über alles soll die Software jetzt auch konsistenter wirken.

Screenshot: Blender Foundation

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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