561 Millionen Euro Strafe für Microsoft von der EU

microsoftWegen der monatelang fehlenden Browserauswahl im Betriebssystem Windows 7 soll Microsoft nach ZDNet-Informationen jetzt 561 Millionen Euro Strafe zahlen.

Schon im Jahr 2009 hatte die EU eine entsprechende Selbstverpflichtung Googles akzeptiert und die damaligen Ermittlungen zu einem vermuteten Missbrauch einer marktbeherrschenden Situation durch Microsofts Koppelung von Windows und Internet Explorer eingestellt.

Microsoft führte dann 2010 die Browserauswahl ein, bis die auf einmal im Sommer letzten Jahres mit Windows 7 SP 1 sang- und klanglos wieder verschwand. Von Februar 2011 bis Juli 2012 war sie angeblich aufgrund eines “technischen Fehlers” nicht mehr dabei.

Wer sich nur ein wenig auskennt, weiß natürlich, dass man einen alternativen Browser auch ohne diese Browserauswahl-Funktion im Betriebssystem installieren kann. Im Grunde also eine recht hohe Strafe für das „Vergehen“…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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