Ab morgen keine 500-Euro-Scheine mehr

Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins geschieht zur Vermeidung von Schwarzarbeit und Terrorfinanzierung? Hören sie das Geräusch im Hintergrund? Da lachen ja schon die Hühner!

Zu solchen illegalen Zwecken gäbe es auch ganz andere Mittel und Wege, die alle ohne Bargeld funktionieren und auch völlig unabhängig von der Nennhöhe des größten verfügbaren Geldscheins sind.

Es geht dabei nur um die Überwachung der Bürger

Bei der Abschaffung des Fünfhunderters geht es im Grunde mal wieder einzig und allein darum, die Bürger besser und effektiver kontrollieren, steuern und abzocken zu können.

An die bekannten Steuersparmodelle der Lobbyzuhälter von Großunternehmen traut sich die Politik ja nicht ran – wie sollten die „armen“ Marktgiganten denn dann auch noch Geld für Parteispenden zusammenkratzen können, wenn ihre Gewinne angemessen versteuert würden?

Obwohl – Autobauer Mercedes will in diesem Jahr wohl nichts mehr an politische Parteien spenden. Da muss natürlich der kleine Mann helfen, die Löcher in der Staatskasse zu füllen. Und dazu darf es ja auf gar keinen Fall sein, dass der dumme Otto Normalverbraucher die Möglichkeit hat, größere Geschäfte in bar abzuwickeln und dabei Steuern zu hinterziehen…

Die Zeit nach dem Bargeld

Wenn die Politiker das Bargeld ganz abschaffen, könnte das an die letzte Nachkriegszeit mit „Spezialwährungen“ wie Gold oder Zigaretten erinnern. Gegen diese Währungen konnte man seinerzeit an jeder Straßenecke beim Schwarzhändler einkaufen, was das Herz begehrte.

Allerdings kann man sich ohne Bargeld nicht mal mehr eine Salbe gegen den Pickel am Hintern kaufen, ohne das gleich  alle Bescheid wissen: Banken, Finanzdienstleister, Clearingstellen, Geheimdienste, Bullen und last not least alle Werbedienstleister im Internet…

Ab morgen macht sich Deutschland de facto auf den Weg in die bargeldlose Überwachungsgesellschaft, denn am 26. April 2019 wird die Ausgabe von 500-Euro-Scheinen bei der Deutschen Bundesbank (und auch bei der Österreichischen Nationalbank) für immer gestoppt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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