Accounts in Google+ werden reihenweise abgeschaltet

Aktuell sind viele Accounts in Google+ abgeschaltet worden, weil die Mitglieder Pseudonyme oder Künstlernamen verwenden. Das passiert nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Begründet wird das mit einem Passus der „User Content and Conduct Policy„, der vorschreibt:

„Anzeigename: Um Spam und Fake-Profile zu verhindern, benutzen Sie den Namen, mit dem Sie Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen ansprechen.“

Für Sonderfälle wie bekannte Künstler, Blogger usw. können von der Sperrung betroffene über ein Formular zusätzliche Angaben zum verwendeten Namen machen. Mehrere zunächst abgeschltete Accounts bei Google+ wurden auch wieder aktiviert, darunter die prominete Lady Ada, die im April auf dem Titelbild von „Wired“ war oder ein bekannter deutscher Blogger.

Es ist kaum vorstellbar, dass Google+ den Usern wirklich vorschreiben kann, welchen Namen sie dort verwenden – vor allem aber auch in den meisten Fällen nicht nachweisbar, ob z.B. ein Spitzname wirklich von Freunden, Kollegen oder der Familie benutzt wird.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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3 Kommentare zu Accounts in Google+ werden reihenweise abgeschaltet

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