Adobe verabschiedet sich vom Flash Player

Vor langen Jahren konnte man mit Flash noch Dinge machen, die mit den damaligen HTML-Versionen so nicht realisierbar waren – damals hatte dieses proprietäre Programm von Adobe noch seinen Sinn.

Dann kam eine Zeit, als Massen von Möchtegern-Seitengestaltern ihren Kunden zunächst verkauften, dass ihre Internetseite ohne bombastisches Flash-Intro keine Aufmerksamkeit mehr im Netz bekäme, und dann neue teure Internetseiten. Und viele Benutzer konnten diese in aller Regel völlig sinnfreien Teile, die quasi zwangsweise vor die gewünschten Infos gestellt wurden, nicht mehr sehen und klickten woanders hin – da halfen auch die schnell eingeführten Skip-Intro-Buttons auch nicht mehr wirklich.

In den letzten Jahren jagte bei Flash zusätzlich auch noch eine Sicherheitslücke die nächste. Letztlich hielt sich das proprietäre Format hauptsächlich noch bei Videos – besonders im Porno-Bereich.

Seit Jahren gibt es eigentlich nichts, was man mit Flash machen kann und mit HTML 5 nicht, aber irgendwie wollte Adobe den nach der Frankfurter Allgemeinen „Blinddarm der Rechner“ nicht abschaffen.

Nun ist es aber soweit: Nach dem Jahr 2020 will Adobe die Pflege des Programms endlich einstellen: Glückwunsch zur extrem späten Einsicht!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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