Ätzende Inkasso-Versuche bei Spiegel Online

SpiegelPlusSSSeit ein paar Tagen versucht die News-Seite Spiegel Online, die Besucher abzukassieren.

Penetranz mit Bonitätsvorleistung

Dabei kommen Sprüche wie “Sofort lesen – später zahlen” oder “Keine Vorab-Registrierung” zum Einsatz, mit denen man letztlich in ein Abo gelockt werden soll – auch wenn man erst beim Erreichen von 5 Eurob zahlen und vor allem seine Daten abgeben muss.

Man erkennt diese Artikel an der roten “Spiegel Plus”-Kennzeichnung im Kopf. Ich habe mir angewöhnt, darauf zu achten, daß ich so gekennzeichnete Artikel gar nicht erst aufrufe.

Nicht abschaltbare Werbung macht zusätzlich Druck

Gewürzt wird die Aktion mit jeder Menge Werbung im offenen Teil, die man nur schwer bis gar nicht wegklicken oder überspringen kann, weil ein Control zum Schließen, wenn überhaupt, dann erst nach gefühlt viel zu langer Zeit eingeblendet wird…

Der aktuell einzig wirklich hilfreiche Tipp dazu ist: Suchen Sie sich eine andere Nachrichtenseite, die noch nicht ganz so agressiv zu monetarisieren versucht.

Screenshot: Spiegel Online

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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