AKK taumelt auf den Abgrund zu

Wenn CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (aka AKK) etwas sagt, liegt sie in der Regel voll daneben – wie zum Beispiel bei ihrem unangemessenen Lob für den Mafioso Donald Trump oder ganz aktuell für den Sieg des CDU-Kandidaten in Görlitz.

Sagt sie nichts, liegt sie aber auch daneben – wie beispielsweise bei ihrer zunächst ausgebliebenen Reaktion auf die Festnahme des Rechtsextremen, der im Verdacht steht, den CDU-Politiker Walter Lübcke erschossen zu haben.

Es ist sicherlich zu früh, Annegret Kramp-Karrenbauer schon abzuschreiben. Aber ein Blick auf vergleichbare Abläufe lässt ihr wenig Hoffnung.

So konnten zum Beispiel auch die beiden SPD-Kandidaten Peer Steinbrück und Martin Schulz bei ihren Wahlkampagnen 2013 und 2017 ab einem bestimmten Punkt nichts mehr richtig machen. Was immer sie sagten oder auch nicht sagten – es ging schief oder wurde gegen sie ausgelegt. Wer an diesem Punkt angelangt ist, für den ist in der Regel alles vorbei.

Ins Bett legen, Decke über die Ohren ziehen und auf bessere Tage warten

Deshalb empfiehlt ihr Dirk Korbjuweit im Spiegel heute wohl auch eine interessante Strategie: Ins Bett legen, Decke über die Ohren ziehen und auf bessere Tage warten. Das dürfte AKK aber letztlich auch nicht mehr helfen…

Foto: Krd, CC BY-SA 3.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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