Alexa: Puppenhäuser, Kekse und Pornoklingeltöne für Kinder

Nachrichtensprecher Jim Patton hat in der US-News-Sendung CW6 in San Diego eine Serie von Bestellungen bei Amazon ausgelöst. Eigentlich wollte er nur über ein kleines Mädchen berichten, das mit der Sprachassistentin Alexa in Amazons intelligentem Lautsprecher Echo kommunzierte und dabei aus Versehen die Bestellung eines Puppenhauses und von kiloweise Keksen auslöste.

In der News-Sendung sagte der Sprecher den Satz “Ich liebe dieses kleine Mädchen, wie sie sagt ‘Alexa hat mir ein Puppenhaus bestellt’ ” (wörtlich: Alexa, order me a Dollhouse). Das reichte aber schon aus, damit Alexa in den Haushalten, in denen der Fernseher eingeschaltet war, hellhörig wurde. Kurz danach gingen viele Beschwerden beim Sender ein. Die Zuschauer berichteten, dass ihre Echo-Box versucht habe, ein Puppenhaus zu kaufen.

Das lässt sich recht einfach erklären: Die Spracherkennung von Echo aktiviert sich mit den Schlüsselwörtern Alexa, Echo oder Amazon, und den Rest des Satzes hat Echo als Kommando interpretiert. Sein aus sieben Mikrofonen bestehendes Array sorgt dafür, dass das Gerät auch leise gesprochene Sprachbefehle gut versteht…

Auf diese Weise wurden allerdings nicht nur Puppenhäuser und Kekse bestellt. Das Kommando “Alexa, play Digger Digger” führte zum Angebot einer Sammlung von Porno-Klingeltönen: “Porn Detected! (Porno Ringtone Hot Chick Amateur Girl Calling Sexy Fuck Cunt Shit Sex Cock Pussy Anal Dildo for Android)

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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