Amazon verlangt keine Tiefstpreise mehr von seinen Händlern

amazon-boxBranchenriese Amazon hat jetzt die umstrittene Preisparitätsklausel aus seinen AGBs für externe Händler, die über Amazons Plattform verkaufen, gestrichen.

Unter „Preisparität“ verstand die Online-Handelsplattform bisher, dass Online-Händler, die über Amazon Artikel anbieten, dortnicht teurer sein dürfen als bei ihren anderen „nicht ladengebundenen Vertriebskanälen“.

Anders gesagtdarf darf ein Händler nur im Ladenvertrieb teurer sein als in seinem Amazon-Shop. Sowohl der jeweilige Artikelpreis als auch der Gesamtpreis müssen gleich oder niedriger sein bei jedem anderen von diesem Händler genutzten Online-Vertriebskanal.

Diese umstrittene Klausel ließ die Kartellwächter  vom Bundeskartellamt aktiv werden, und ruderte der Online-Riese jetzt zurück. Amazon ist der größte in Deutschland tätige Etailer, hier eine Übersicht der Top Ten:

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Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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