Amazon verstößt gegen „Button-Lösung“

amazon-boxMan dachte ja eigentlich, dass jetzt reihenweise kleine Onlineshops abgemahnt werden, die noch nicht die vorgeschriebene Beschriftung eines Bestellknopfes, beispielsweise „kostenpflichtig bestellen„, beim Bestellvorgang zeigen.

Jetzt hat es aber den größten Onlineshop getroffen: Auf Antrag des Verbraucherservice Bayern (VSB) erließ das Landgericht München eine einstweilige Verfügung, die es Amazon ab sofort untersagt, die kostenpflichtige Mitgliedschaft Amazon Prime mit Hilfe des Buttons „jetzt kostenlos testen“ anzubieten. Das teilt der VSB mit.

Wer den Button mit der rechtswidrigen Beschriftung Amazon-Prime-Mitgliedschaft „Jetzt kostenlos testen“ gedrückt hat, muss die Jahresgebühr von immerhin 29 Euro nicht bezahlen.

Man horcht auf, wenn man liest, dass nach den Berechnungen der Marktforscher von Hottovy erzielt Amazon schon ein Drittel seines operativen Gewinns durch Amazon Prime.

Die Details des Falles können Sie bei Heise nachlesen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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