Anti-Spionage-Abkommen mit den USA ist gescheitert

Pofalla_Ronald_NSADie Bundesregierung kann sich kaum noch Hoffnung machen, mit den USA ein Abkommen über den gegenseitigen Verzicht auf Spionage abschließen zu können, berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf ungenannte Mitarbeiter des verhandlungsführenden Bundesnachrichtendienstes (BND).

Einer der BND-Leute habe demnach gesagt, “Wir kriegen nichts“. Der Präsident des BND Schindler soll erklärt haben, unter diesen Umständen lieber gar kein Abkommen unterzeichnen zu wollen.  Die USA hätten selbst die Zusage verweigert, künftig keine deutschen Regierungsmitglieder oder Amtsträger mehr abzuhören.

Und wer es anders erwartet hat, müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein. Einige wie beispielsweise unser Ex-Kanzleramtsminister Roland “Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen”-Pofalla aus Kleve, der die Probleme mit dem Ausspionieren aller Deutschen durch die USA schon im letzten Sommer für beendet erklärt hatte, müssen von der Prozedur unter der Hose aussehen wie ein brünftiges Pavianweibchen (auch Rotarschäffchen genannt).

Es ist im Grunde auch für einen global verantwortungsvoll denkenden Deutschen schon zum Fremdschämen, wie sehr sich die Speichellecker der USA in der deutschen Politik bemühen, in den exklusiven Spionage-Club der “Five Eyes” hineinzukommen, einen Geheimbund, in dem sich fünf englischsprachige Staaten (USA, Großbritannie, Kanada, Australien und Neuseeland) zusammengefunden haben, um den Rest der Welt gemeinsam zu bespitzeln.

Und wer das immer noch nicht verstanden hat, soll sich doch bitte an der Puderstation ansstellen und schon mal die Hosen runterlassen.

Währenddessen ist das Erstaunen in Washington groß, dass die Deutschen wirklich so blöd sind und geglaubt haben, ein No-Spy-Abkommen mit den USA erreichen zu können…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, News, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.