Apple & Co. zahlen kaum Steuern

In England ist man schon stinksauer, weil besonders amerikanische Konzerne wie Apple für die Gewinne aus ihrem Europageschäft so gut wie keine Steuern zahlen.

Apple zahlte beispielsweise bei einem Auslandsgewinn von 36,8 Milliarden Dollar, also knapp 30 Milliarden Euro nach eigenen Angaben im letzten Geschäftsjahr nur 551 Millionen Euro Steuern. Die Daten stammen aus den von Apple bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Unterlagen.

Das ist weder neu (im Jahr davor waren es 600 Millionen Steuern auf 24 Milliarden Auslandsgewinne) noch auf Apple beschränkt. Dabei hat die kreative Ausnutzung einiger Gestze zur Vermeidung von Steuern in der vorigen Woche für ziemlichen Wirbel gesorgt. Wie sowas funktioniert, kann man unter anderem in der Welt nachlesen.

Und jetzt wollen die deutsche und die englische Regierung Apple, Amazon und Starbucks und wie diese Heuschrecken auch alle heißen mögen, an den Kragen gehen. So wurde es beim G20-Gipfel in Mexico abgesprochen.

„Deutschland und Großbritannien wollen ein wettbewerbsfähiges Unternehmenssteuer-System, das global tätige Firmen anzieht, aber beide Ländern wollen auch, dass die Firmen diese Steuern bezahlen“ heißt es in einer Erklärung, die auch von Frankreich und weiteren Ländern unterstützt wird.

Die schwarzen Schafe sind in England schon vorgeladen…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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