Apple führt als teuerstes Unternehmen die Börsenhitliste an

Das kreisrunde Firmengebäude „Campus 2“, auch als „Raumschiff“ oder „Donut“ bekannt, ist seit April dieses Jahres der Stolz von Apple, dem am Börsenwert gemessen teuersten Unternehmen der Welt.

Auch im ausgehenden Jahr 2017 wareen Apple, Google (Alphabet) und Microsoft Anlegers Lieblinge. Die drei Technologie- und Internetkonzerne aus den USA stehen weiterhin an der Spitze der 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt – direkt gefolgt von Facebook.

Allerdings holen chinesische Internetfirmen kräftig auf, wie aus einer gestern veröffentlichten Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY entnommen werden kann.

Asien holt auf, Europa ist eher schlecht aufgestellt

Auch die deutschen Konzerne SAP, Siemens, Bayer, Allianz, BASF und VW schafften es zwar unter die Top 100 – aber von ihnen arbeitet nur SAP im IT-Technologiebereich. SAP liegt auf Rang 67, Siemens auf 72, Bayer auf 84, Allianz auf 85, BASF auf 89 und VW auf Rang 90.

Zusammen waren die sechs Deutschen unter den Börsengiganten mit 662 Milliarden Dollar als kleinere Lichter gerade einmal so viel wert wie der Softwarekonzern Microsoft (661 Mrd) alleine – und der liegt noch hinter Apple und Google.

Asien holt aber deutlich auf, und die Dominanz der USA bei den IT- und Internet-Companies wackelt schon. Die chinesischen Internetkonzerne Tencent Holdings und Alibaba konnten beispielsweise ihren Börsenwert in einem Jahr mehr als verdoppeln und damit schon in die Top Ten vorstoßen.

Bei uns in Deutschland, eigentlich sogar in ganz Europa, dominieren weiter die traditionellen Industriebranchen. Das Business der Zukunft ist hier noch nicht wirklich angekommen – hauptsächlich wegen Politikern, für die das Internet „Neuland“ und maximal ein gutes Werkzeug zum Bespitzeln des Wahlviehs ist.

Fotos: Campus 2 von Apple und Angela Merkel von Sven Mandel, CC BY-SA 4.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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