Apple-Mitgründer Steve Wozniak verteidigt Kim Dotcom

Mit Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hat der deutsche Megaupload-Gründer Kim Dotcom einen Fürsprecher gefunden, auf dessen Wort die Welt hört. Und Wozniak nimmt kein Blatt vor den Mund.

Im Interview mit dem Magazin CNet sagt Wozniak: „Wenn Verbrechen per Briefpost verübt werden, schließt man doch nicht das Postamt.“

Die Regierung von Neuseeland, wo Kim Dotcom (früher: Kim Schmitz) lebt, achtet nach den Worten von Steve Wozniak die Menschenrechte mehr als die Regierung der USA.

„Wie unfair ist es denn, dass die USA ihm erlauben, seinen Lebensunterhalt aus seinem eingefroren Vermögen zu bestreiten, aber nicht seine Anwaltskosten? Die Seite, die Zugang zu Geldern hat und Millionen für Anwälte ausgeben kann, hofft darauf, dass die andere Seite in Konkurs geht und aufgeben muss. Schande über das System, das so einen einseitigen Vorteil ermöglicht. Doch Kim ist beliebt und respektiert genug, dass sein juristisches Team auch ohne Vorauszahlung arbeitet.“

Wozniak zeigt sich erstaunt, dass „die Filmindustrie hinter einem Kerl her ist, der mehr als vorstellbar getan hat, um alle Links zu entfernen, die die Studios nicht wollten.“

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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