Apple schließt mit iOS14.2 bereits aktiv ausgenutzte Schwachstellen

Apple hat Updates seines Mobilbetriebssysteme iOS und iPadOS auf Version 14.2 veröffentlicht. Sie kommen nicht nur mit neuen Funktionen und korrigieren Fehler, sondern sie schließen auch drei Zero-Day-Lücken. Diese Schwachstellen sind deshalb besonders schwerwiegend, weil sie schon aktiv vfür Angriffe genutztwerden.

Viele Sicherheitslücken beseitigt

Entdeckt wurden die Sicherheitslücken von Googles Project Zero. Nach einem Tweet von Shane Huntley, dem Direktor von Googles Threat Analysis Group, hängen die drei Zero-Day-Lücken mit den Zero-Day-Lücken, die Google zuletzt in Chrome und  Windows gepatcht beziehungsweise veröffentlicht hatte.

Insgesamt kommt das Update mit 24 Fixes von Sicherheitslücken, bei denen Apple auch vor einer Remotecodeausführung warnt. Angreifer könnten aber auch den Absturz einer Anwendung auslösen oder sich höhere Benutzerrechte verschaffen.

Update auch für watchOS und iPhones mit iOS 12

Außer iOS und iPadOS ist auch das Uhren-Betriebssystem watchOS betroffen, für das die aktualisierten Versionen 5.3.8, 6.2.9 und 7.1 bereitstehen. Die Fixes wurden mit Version 12.4.9 auch für einige ältere iPhones bereitgestellt, auf denen noch iOS 12 läuft.

Es gibt auch neue Emojis und Hintergrundbilder

Außerdem bringt iOS 14.2 über 100 neue Emojis mit, und es stehen auch neue Hintergrundbilder zur Verfügung. Mit dem Update schaltet Apple die Personenerkennung mithilfe des LiDAR-Sensors von iPhone 12 Pro und Pro Max frei.

Wie immer verteilt Apple die Updates Over-the-Air. Das Update lässt sich über die Einstellungen-App auch manuell starten. Wegen der Zero-Day-Lücken sollten die Nutzer damit nicht zu lange warten.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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