Apple steigt mit iPhone und iPad auf USB-C um

Apples Lightning-Anschluss an den Mobilgeräten iPhone und iPad war für die Benutzer ein Paradebeispiel für Inkompatibilität und für Apple eine sprudelnde Einnahmequelle durch die proprietären Kabel, Adapter oder anderes Zubehör.

Offenbar überarbeitet der Konzern gerade die hauseigenen Netzteile und die dazu passenden Schnittstellen für kommende iPhones und iPads.

Die iPhones und iPads des nächsten Jahres kommen mit USB-C

In Branchenkreisen heißt es, die 2019er Modelle dieser iOS-Geräte werde „wahrscheinlich“ auf USB Typ C umsteigen. Die Verwendung von USB-C auch in Apples iPhone und iPad beschleunige die allgemeine Verbreitung dieser Schnittstelle weiter, hoffen besonders die Anbieter von Analogtechnik.

Noch ein Jahr lang Kasse machen, erst dann wird umgestellt

Weil der Konzern zurzeit noch in der Redesign-Phase stecke, setze er bei den für Herbst 2018 erwarteten iPhones zunächst noch unverändert auf die Lightning-Schnittstelle statt USB Typ C, berichtet Digitimes. Nach früheren Berichten will Apple dem iPhone in diesem Jahr aber erstmals ein leistungsfähigeres USB-C-Netzteil beilegen – und natürlich einen USB-C-auf-Lightning-Adapter.

Es ist nicht freiwillig, sondern der neue Ladestandard in der EU

Auch Apple hat sich nämlich wie fast alle anderen namhaften Smartphone-Hersteller auch gegenüber der EU-Kommission verpflichtet, USB Typ C als verbindlichen Ladestandard für neue Modelle in der EU einzuführen, und das bis spätestens 2021.

Dies setzt auch nicht zwingend voraus, einen USB-C-Anschluss in die Mobilgeräte zu integrieren, denn mit einem miotgelieferten USB-C-Netzteil und einem USB-C-auf-Lightning-Adapter kann Apple dieser Verpflichtung ja auch nachkommen.

Bei seinen Mac-Rechner setzt Apple inzwischen nur noch auf USB-C. Bei MacBook und MacBook Pro findet man außer einer Kopfhörerbuchse auch keinen weiteren Anschluss mehr (siehe Artikelbild).

Über Klaus

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