Apple stellte keine wirklich neuen Produkte vor

AppleIpads2014Ein schlanker Mann in Hemd und Jeans auf einer (zu) großen Bühne und ein angebissener Apfel auf der Leinwand im Hintergrund: Apple stellte gestern Abend mal wieder „neue“ Produkte vor.

Richtig neu war eigentlich nichts dabei, selbst die Details zu den vorgestellten iPads waren schon vorgestern Abend (aus Versehen?) bekannt geworden – selbst Bilder der Geräte hatte Apple selbst durchgeleakt. Also kein Grund, sich die immer gleiche Apfelshow gestern Abend um 19 Uhr anzutun. Nun die Fakten:

Bei den neu vorgestellten iPads sieht der Bildschirm deutlich besser aus als bei den Vorgängern, obwohl sich weder Auflösung noch Technologie geändert haben. Die Lücke zwischen Schutzglas und Display wurde verkleinert, was Reflexionen reduziert und den Eindruck macht, als wäre man dem Bildschirm näher. Auch die Dicke der Tablets konnte dadurch um einen Hauch reduziert werden – ein Millimeter wird da genannt.

Im Grunde zeigt das aber keinen Fortschritt, sondern eher, wie schlecht das Display bei den Vormodellen integriert war. Die neuen iPads sind in den iPhone-Farben Weiß, Grau und Gold zu haben.

Während das iPad Air 2 jetzt von Apples neuem A8X-Prozessor gepowert wird, was angeblich 40 % mehr Leistung bringt, die man aber irgendwie nicht bemerkt, hat sich beim kleinen Bruder iPad mini 3 diesbezüglich nichts geändert. In den Kleintablets treibt weiterhin der alte A7-Prozessor die Daten durchs Gerät.

Darüber hinaus wurden noch der neue iMac mit seinem 5K-Retina-Display (das sollten sich die Entwickler mal mit meinen Rentner-Augen ansehen) zum Preis von satten 2.600 Euro und das neue Betriebssystem OS X 10.10 Yosemite eingeführt. Auch Apples Mobilbetriebssystem iOS 8.1 soll in drei Tagen zum kostenlosen Download und Update bereitstehen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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