Erfinder des Ara-Smartphones zeigt sich auch enttäuscht

Ara2016Auch der Erfinder des Konzepts des modularen Smartphones Ara, Dave Hakkens, zeigte sich jetzt enttäuscht davon, was Google aus seinem Konzept gemacht hat. Der Niederländer Hakkens hatte mit seiner Firma Phonebloks vor knapp drei Jahren die Idee eines modularen Smartphones in die Öffentlichkeit gebracht und Phonebloks dann an Google verkauft.

Besonders kritisiert Hakkens die neue Richtung der Entwicklung, die den Grundgedanken der Idee nicht mehr fortführe. Hakkens wollte ja, dass Smartphones länger als heutzutage üblich verwendet werden können. Dafür sollten mit Hilfe der modularen Bauweise veraltete Teilkomponenten ausgetauscht werden können. Reichen Displayauflösung oder Rechenleistung nicht mehr, werden das Displaymodul und das CPU-Modul ausgetauscht, der Rest kann weiter genutzt werden.

Beim Project-Ara-Smartphone von Google sollen sich keine einzelnen Komponenten austauschen lassen. Das Smartphone soll jetzt nur noch über Module erweitert werden können.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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