Auch NVidia beendet Unterstützung von 32-Bit-Systemen

Die Smartphone-Hersteller und speziell Apple haben es auch schon vorgemacht: Wer ältere Systeme nicht mehr unterstützt und deren Software nicht mehr pflegt, kann damit Geld sparen und Neugeräte verkaufen, obwohl die alten noch funktionieren.

Geplante Obsoleszenz jetzt auch bei NVidia

Diese Software-Verweigerungs-Variante der geplanten Obsoleszenz erzwingt den Austausch von Systemen vor dem Hardware-Ende ihrer Lebenszeit, die man nicht schon bei der Entwicklung der Produkte berücksichtigen muss wie zum Beispiel die Sollbruchstellen der hardwaremäßig kontrollierten zu frühen Ausfälle.

Man verkündet einfach nur seine Entscheidung und liefert keine Software-Updates mehr – und schon gibt es eine Kostenreduzierung bei den „alten“ und frische Umsätze bei den „neuen“ Produkten – eine Einmann-Win-Win-Situation.

Details gibt es im NVidia-Forum

Diese Karte hat jetzt auch Grafikkarten-Hersteller NVidia gezogen. Das Unternehmen Nvidia hat in seinen Foren jetzt bekanntgegeben, dass es ab sofort keine  Updates mehr für die 32-Bit-Versionen der Game-Ready-Treiber seiner Grafikkarten  gibt.

Explizit genannt wird das Ende von„Leistungsverbesserungen, neuen Funktionen und Fehlerkorrekturen“. Nur „kritische Sicherheitslücken“ sollen noch bis Januar 2019 weiterhin behoben werden. Die Software Geforce Experience wird auch nur noch für 64-Bit-Betriebssysteme weiterentwickelt.

Nach Angaben von Nvidia gilt die Beschränkung auf 64-Bit-Systeme unter anderem für die Betriebssysteme Windows 7, 8 und 8.1 und 10, Linux und FreeBSD werden auch genannt.

Über Klaus

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