Auch Twitter ist an TikTok interessiert

US-Präsident Donald Trump will, dass TikTok amerikanisch wird – die bei dem Mafioso im Weißen Haus üblichen Erpressungen laufen schon.

Trump hat schon ein Dekret unterzeichnet, das ein Verbot von TikTok in anderthalb Monaten festlegt, wenn der Inhaberkonzern Bytedance die Plattform bis dahin nicht verkauft hat.

Trumps Erpressung läuft schon

Durch Trumps Erlass werden alle Geschäfte mit Tiktok und auch mit Bytedance nach Ablauf einer Frist von 45 Tagen verboten. Der Erpresser beschuldigt Bytedance, über die Plattform Spionage für China zu betreiben – natürlich ohne jeden Beweis.

TikTok kritisierte das Vorgehen Trumps und kündigte rechtliche Schritte an. „Wir sind schockiert über die jüngste Verfügung, die ohne ein ordnungsgemäßes Verfahren erlassen wurde“, ließ TikTok wissen. „Seit fast einem Jahr bemühen wir uns, in gutem Glauben mit der US-Regierung zusammenzuarbeiten, um eine konstruktive Lösung für die geäußerten Bedenken zu finden.“

Nach Microsoft will auch Twitter TikTok übernehmen

Der Softwareriese Microsoft hatte schon Verhandlungen über den Kauf des chinesischen Kurzvideodienstes begonnen. Jetzt gibt es aber nach einem Medienbericht einen weiteren Interessenten: den Kurznachrichtendienst Twitter.

Twitter ist nach dem Bericht  an dem Zusammenschluss mit TikTok interessiert. Das „Wall Street Journal“ berichtet dazu, dass es schon erste Gespräche zwischen den beiden Unternehmen gegeben habe. Allerdings wollte weder Twitter noch TikTok das auf Anfragen bisher bestätigen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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