Auch Youtube im Visier der türkischen Regierung Erdogan

Erdogan_YoutubeAußer Twitter hat die türkische Regierung Erdogan bei ihrem Angriff gegen die Sozialen Netzwerke auch die Videoplattform YouTube auf dem Zettel. Die scheint sich aber querzustellen.

Googles Videoplattform YouTube weigert sich nach einem Zeitungsbericht, Videoclips auf Forderung der türkischen Regierungsbehörden zu löschen. Diese Position könnte dazu führen, dass der Zugang zu YouTube in der Türkei genauso (wirkungslos) gesperrt wird wie schon der Kurznachrichtendienst Twitter, meint Heise.

Google sehe die Löschanträge als rechtlich unwirksam, schrieb das Wall Street Journal am Samstag unter Berufung auf informierte Personen. Einige Mitarbeiter des Suchmaschinenriesen rechneten mit einer schnellen Reaktion der Behörden, hieß es.

Auf YouTube waren Telefonmitschnitte veröffentlicht worden, mit denen der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan der Korruption bezichtigt wird. Mehrere dieser Mitschnitte hat der Islamist Erdogan schon bestätigt. Der Zugang zu Twitter war in der Türkei in der Nacht zum Freitag gesperrt worden, unter anderem deshalb, weil über den Kurznachrichtendienst Links zu den Mitschnitten bei YouTube verbreitet wurden.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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