Australien verkauft seine Bürger – und Deutschland möchte auch gerne mitmachen

FiveEyesAustralien bildet zusammen mit den USA, Kanada, Großbritannien und Neuseeland die sogenannten “Five Eyes” – eine Gruppe von englischsprachigen Staaten, die untereinander Geheimdienstinformationen austauscht.

Eine aus dem Fundus von Edward Snowden stammende Präsentationsfolie zeigt, dass die australische Regierung bereit war, ungefilterte Metadaten der eigenen Staatsbürger in großer Menge anderen Staaten zur Verfügung zu stellen. Das Dokument aus dem Jahr 2008 hat der britische Guardian publiziert.

Auf der Folie wirbt das Australian Signals Directorate(ASD), das damals noch Defence Signals Directorate (DSD) hieß, bei diesen Partnern, es könnte ihnen “in großen Mengen nicht selektierte, nicht minimierte Metadaten” zur Verfügung stellen, “solange die Auswertung nicht auf australische Bürger abzielt – versehentliche Erfassung wird nicht als signifikantes Problem gesehen.

Die deutsche Bundesregierung bemüht sich seit Langem darum, bei diesem Spionageverein mitmachen zu dürfen. Und wenn man den Koalitionsvertrag liest, wird klar, dass Merkel das jetzt auch mit Hilfe von Gabriel und seiner SPD schaffen kann – die haben ja eine Mehr-als-Zweidrittel-Mehrheit und leider keine FDP mehr.

Ein Armutszeugnis für Stasi-Merkel und ihre Gesinnungsgenossen…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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