Bayern zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister *gähn*

fussballZum 26. Mal ist Bayern München gerade durch seinen 1:2 Sieg gegen den FC Ingolstadt Deutscher Meister geworden – die letzten vier Male davon in Folge.

Reißt das irgendjemanden vom Hocker? Laaaaangweilig! Gebt mir zwei Milliarden, und ich mache Fortuna Seppenrade zum Deutschen Meister – ohne den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung zu haben, was Fußball betrifft.

Bayern kauft alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist

Die Bayern kaufen ja inzwischen nicht nur, was ihnen nützt, sondern auch, was den anderen 17 Vereinen schadet. Was da in den letzten Spielzeiten alleine von Dortmund nach München abgezogen wurde, geht doch auf keine Kuhhaut mehr. Erst Lewandowski, dann Götze und jetzt auch noch Dortmunds Kapitän Matz Hummels.

Man sollte den Würstchenstand am Dortmunder Stadion mit langfristigen Verträgen fest binden, sonst gibt es Würstchen zum Spiel in der nächsten Saison nur noch in München.

Die Presse sieht den „Anfang vom Ende der Bundesliga“

SpiegelOnlineSpiegel Online schrieb dazu: „Die Bundesliga wird zu einem Scheinwettbewerb“ und sieht in dem möglichen Wechsel von Mats Hummels zu den Bayern den „Anfang vom Ende der Bundesliga„.

Ein Auszug: Wenn es dem BVB als früherem Champions-League-Finalteilnehmer und attraktivem Verein in Europa nicht gelingt, seinen Kapitän zu halten und ihn dann auch noch an den übermächtigen FC Bayern verliert, dann „ist die Bundesliga dabei, sich als sportlicher Wettbewerb abzuschaffen.“ Die „50+1-Regel“ verhindere den Einstieg von Investoren – „dem FC Bayern gilt sie als Schutz vor echter Konkurrenz.“ In Zukunft werde die Bundesliga immer mehr zum „Scheinwettbewerb“ mit einem übermächtigen FC Bayern verkommen.

Und „wenn irgendein Konkurrent den Münchnern doch zu nahe kommen sollte, kann der FC Bayern ja immer noch einfach deren beste Spieler wegkaufen, so wie im Fall Mats Hummels. Egal, ob sie in München überhaupt dringend benötigt werden.“

SüddeutscheZeitungAuch die „Süddeutsche Zeitung“ spricht vom „Ende der Bundesliga„. Der Abschied von Mats Hummels aus Dortmund würde die „Logik, nach der spannender Bundesliga-Fußball funktionieren sollte, auf den Kopf“ stellen.

Im Detail heißt es da, der Abgang des Innenverteidigers falle noch schwerer ins Gewicht als bei Mario Götze oder Robert Lewandowski, denn Hummels stehe für die schwarz-gelbe Identität. Der Nationalspieler „war und ist der Anker des Dortmunder Spiels, zudem gilt Hummels intern als moralischer Anführer auf dem Dortmunder Weg.“

Man muß sich hier wirklich Fragen, ob der Fußball in der Bundesliga noch ein sportlicher Wettbewerb ist oder ob zuviel Geld, eine geeignetere „Unternehmensstruktur“ des Vereins und bessere kaufmännische Fähigkeiten des Managements aus einem früher einmal sportlichen Wettbewerb einen wirtschaftlichen gemacht hat.

Für Fußballfans, die nur ihren Heimatverein unterstützen wollen, mag das noch ausreichen, um weiter Eintritt zu bezahlen und sich die Spiele anzuschauen.

Wer seinen Verein aber auch mal als Deutschen Meister bejubeln will, hat eigentlich nur eine Chance: Wie Mats Hummels nach München umziehen!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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Ein Kommentar zu Bayern zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister *gähn*

  1. Markus sagt:

    Gähn sind einzig und allein solche Artikel… Spieler kaufen um andere gezielt zu schwächen? Lachhaft, seit Jahren immer wieder das Argument von Leuten die einfach keine Ahnung haben. Die Bundesliga stirbt? Komisch auch das hört man immer und immer wieder. Wird genauso Gähn. Hummels? Wo kam er den her? Wo hat er den vorher gespielt? Und wenn er jetzt als Münchener zurück will, ist das mit sein Ding und Bayern wäre blöd wenn sie das dann nicht versuchen würden. Und was hat den in den letzten Jahren alles aus der Jugend bei Bayern gespielt? Badstuber, Lahm, Alaba, Schweinsteiger, Müller um nur ein paar zu nennen. Aber ist ja alles zusammen gekauft. Gähn. Das bis in die 80er Jahre Bayern selber ein „Verkaufsverein“ war der Schulden hatte, lass ich jetzt mal außen vor. Seriös gewirtschaftet seither. Selber Schuld wenn andere Vereine das nicht hinbekommen. Dortmund fast Pleite gegangen in den 90ern… Wer hat da ausgeholfen? Gähn.

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