Bayerns Innenminister bleibt in Sachen Trojaner beratungsresistent

Entweder es ist so geil, dass CSU-Mitglied Hermann, seines Zeichens bayrischer Innenminister, es einfach nicht lassen kann, oder aber die Hybris des Amtes ist schuld, dass dieser Mann trotz des kritischen Berichts seiner Landesdatenschützer weiterhin kein Problem mit den illegalen Funktionen des bayrischen Staatstrojaners Ozapftis (Bayerntrojaner) hat. Das berichtet Golem in einem aktuellen Artikel.

Trotz der Kritik, die nicht nur von den Landesdatenschützern, sondern von vielen anderen Institutionen, den Medien und last not least den betroffenen Bürgern kommt, meint er immer noch, der „Kernbereich privater Lebensgestaltung“ werde „durch die Maßnahmen in keinem Fall beeinträchtigt“.

FDP-Internetfachmann Jimmy Schulz meint dazu: „Dies zeugt nicht nur von Unkenntnis, sondern auch von Blindheit gegenüber den bestehenden Sicherheitslücken und verfassungsrechtlichen Problemen. Die handelnden Personen sollten sich ihrer Verantwortung bewusst werden und die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen.“

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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