Linux-Distributor SUSE geht an die Börse

Nach Informationen des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg soll der schwedische Investor EQT angeblich den Börsengang des deutschen Open-Source-Softwareentwicklers Suse planen.  Danach wird eine Marktkapitalisierung von 5 Milliarden Euro für Suse angestrebt .

Die Gespräche mit möglichen Beratern sollen noch in einem frühen Stadium sein, der Börsengang ist demnach für das nächste Jahr geplant. Der  genaue Zeitpunkt selbst sei von den dann herrschenden Marktbedingungen abhängig. Es sei auch möglich, dass EQT Suse auch noch länger behalte oder andere Ausstiegsszenarien wähle.

Die Firma Suse gilt als führender Linux-Distributor in der Europäischen Union. In den letzten Jahren wechselte der Eigentümer allerdings mehrfach. Erst wurde das Unternehmen 2004 von Novell übernommen, dann gingen 2010 Novell und Suse an Attachmate, das danach 2014 von Micro Focus übernommen wurde. EQT stieg erst im März 2019 bei Suse ein. Der Kaufpreis lag bei 2,5 Milliarden Dollar.

Unter EQT war Suse in letzter Zeit durchaus erfolgreich. Im dritten Fiskalquartal erreichte das Unternehmen ein Umsatzplus von 14 Prozent. Die Anzahl der Kundenverträge mit über einer Million Dollar Wert stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs sogar um 35 Prozent. Außerdem verstärkte sich Suse im Juli durch die Übernahme von Rancher Labs im Bereich Kubernetes.

Über Klaus

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