Besucherzahlen kritisch gesehen

Es war schon immer interessant für Betreiber von Internetseiten, zu wissen, wieviele Mensche ihre Seiten besuchen. In den Anfängen des Netzes prangte meist ein Zähler auf der Startseite, der jeden Aufruf mitzählte. Und das war dann auch schon das erste Problem.

Nicht nur, dass man die Seite erneut aufrufen konnte und wieder gezählt wurde, was so manchen Webmaster dazu brachte, die Reload-Schaltfläche zu benutzen, um den Zählerstand in die Höhe zu treiben und sich dann daran zu erfreuen. Auch die Roboter der Suchmaschinen wurden genauso mitgezählt wie ein echter Surfer.

Es kamen intelligentere Zähler und noch bessere Analysenprogramme wie Webalizer, die aus den Logs des Webservers die Statistik erstellen. Belastbare Werte für die Seitenaufrufe, sind aber nur solche, für die Dritte bereit sind, Geld zu bezahlen, zum Beispiel für Affiliate-Werbung. Da gibt es dann nur noch zwei große, Google Analytics und Piwik. Und da Google Analytics nach deutschem Recht nicht benutzt werden darf (Es hat schon Abmahnungen gegeben), bleibt einzig Piwik über.

Um auch einmal echte Zahlen zu nennen: Für dieses Blog zeigt Webalizer im Monat aktuell 18.000 einmalige Besuche, Piwik zählt im gleichen Zeitraum nur 5.000 davon. Aber bei der Werbeabrechnung wird Piwik voll akzeptiert, zu Webalizer bekommt man höchstens ein müdes Lächeln und einen väterlichen Blick…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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