Blackberry-Boss Thorsten Heins sagt Tablet-Computer tot

ThorstenHeinsThorsten Heins übernahm im Januar ein vollständig heruntergekommenes Unternehmen von den Gründern Jim Balsillie und Mike Lazaridis.

Research in Motion steckte (und steckt auch noch) tief in den roten Zahlen und machte nur noch schlimmere Schlagzeilen bei den Eskapaden seiner Manager, die solange besoffen das Air Canada-Flugpersonal ihrer Maschinen nach China drangsalierten, bis der Flieger umkehrte und die hohen Herren rauswarf.

Und es scheint wohl nötig, Herrn Heins  einen Spiegel seines Unternehmens hinzuhalten.

Das hat sich nämlich wegen unangemessen hochtrabender Ziele, die sich auch in seinem Namen „Research in Motion (RIM)“ widerspiegelten und diametral entgegengesetztem Handeln auf den Märkten im Grunde kurz vor seinem Tod nochmal aufgerappelt und versucht, sich mit seinem neuen BB10-Betriebssystem und einer Änderung seines Namens in „Blackberry“ an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

Kaum neu mit einem unverfänglichen Namen versehen, erklären die Oberschlaumeier von Blackberry jetzt den anderen Herstellern den Markt.

“Ich glaube, in fünf Jahren wird es keinen Grund mehr geben, ein Tablet zu besitzen”, will Blackberry-Chef Heins jetzt der Welt erklären. “Vielleicht einen großen Bildschirm am Arbeitsplatz, aber kein Tablet an sich. Tablets sind kein gutes Geschäftsmodell.”

Hinter vorgehaltener Hand hört man überall unter Bezug auf Blackberrys eigenes Tablet „Playbook“ (ein Vollflop, der dann verramscht wurde), dass es noch lange nicht heißt, dass etwas nicht funktioniert, nur weil Ex-RIM Blackberry das nicht hingekriegt hat…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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