Briten suchen nach dem Brexit-Votum eine neue Heimat

brexitDer Plan B der meisten Briten, die nach der Entscheidung über den Austritt des Vereinigten Königreiches keine Chance mehr in ihrem Heimatland sehen, läuft auf die Auswanderung aus Großbritannien hinaus.

Nicht nur Beamte aus Brüssel oder Banker aus Frankfurt tauschen in großer Zahl ihren britischen Pass gegen einen aus Belgien, Deutschland oder anderen EU-Ländern.

Australien und Neuseeland führen die Auswanderungs-Hitliste an

Am gefragtesten sollen aktuell aber unsere Antipoden in Australien und Neuseeland sein – Kim Dotcom läßt grüßen! 😉

Nach dem Brexit-Votum in Großbritannien haben die Einwanderungsbehörden von Neuseeland und Australien einen regelrechten Ansturm von britischen Besuchern auf ihren Webseiten erlebt.

Die Klickzahlen gingen sprunghaft hoch, berichteten Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Briten entschieden sich bei dem Volksentscheid am 23. Juni dafür, die Europäischen Union zu verlassen. Das sorgt für eine massive Verschlechterung der Konjunkturaussichten insbesondere in Großbritannien, aber auch in anderen europäischen Ländern.

Klickzahlen aus Neuseeland

In Neuseeland sei die Seite mit Auswanderungs-Tipps in den zwei Wochen nach dem Votum aus Großbritannien jeden Tag 5.300 mal angeklickt worden, verglichen mit dendurchschnittlich 1.700 Klicks vorher ist das eine Verdreifachung.

Sogar fast doppelt so viele Briten registrierten sich auf der Webseite, um so automatisch über Studien-, Arbeits- und Investmentmöglichkeiten in Neuseeland informiert zu werden.

Australische Klicks

In Australien stieg die Anzahl die Klicks aus Großbritannien auf der Seite mit Einbürgerungsbestimmungen am Tag nach dem Referendum um satte 368 Prozent auf 890 – relativ etwas mehr, absolut deutlich weniger als in Neuseeland. Die Zahl der Klicks auf der australischen Seite sei auch jetzt, einen Monat nach dem Referendum, noch 27 Prozent höher als vor der Brexit-Entscheidung.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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