Britischer Geheimdienst spannt Videotelefonate bei Yahoo

pornoNach Berichten mehrerer Nachrichtenportale hat der britische Geheimdienst GCHQ  offenbar jahrelang Videochats von Yahoo-Nutzern mitgeschnitten. Yahoo empört sich über diese neue Stufe der Überwachung.

Was in George Orwells “1984” nur Fiktion ist, hat der britische Geheimdienst GCHQ nach Medienbericht seit Jahren in die realisiert. Er hat die Inhalte von Yahoos Webcam-Chats mitgeschnitten und damit Einblick in die Wohn- und Schlafzimmer unbescholtener Nutzer zu erhalten.

Genau das ist es, was die deutschen Politiker wollen: Jederzeit wissen, wann Du wem was sagst – am besten als HD-Video. Und nicht nur irgendwo in der Welt – nein, auch hier in Lüdinghausen. Und nicht nur die CDU, auch der dicke Sozenboss der früheren Arbeiterpartei SPD will den nackten Bürger – am besten schon vorgestern, was dank Vorratsdatenspeicherung durchaus möglich ist..

Die prüden Briten haben offenbar aber noch einen gewissen Nachholbedarf als Spanner, denn ein großes Problem für den Geheimdienst bestand angeblich darin, Bilder mit sexuellen Inhalten vor den Augen der Mitarbeiter zu verbergen. Zwischen drei und elf Prozent der Aufnahmen sollen nämlich “unerwünschte Nackheit” zum Inhalt haben.

Mich wundert diese Porno-Phobie etwas, denn in der Bulldogge in Amsterdam sind britische Ladies immer die ersten, die auf den Tischen tanzen und blank ziehen – besonders wenn eine britische Fussballmannschaft gerade ein Spiel gewonnen hat…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, Kommentar, News, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.