Browsererweiterungen jetzt auch für iPhones und iPads

Apple hat auf der WWDC 2021 angekündigt, dass der Apple-Browser Safari in Apples Mobilbetriebssystem iOS 15 und iPadOS 15 jetzt auch Browsererweiterungen (Webextensions) verwenden darf.

Nach den Macs jetzt auch für Telefone und Tablets

Das war bisher dem Safari für Macs vorbehalten. Die Erweiterungen werden nun betriebssystemsübergreifend kompatibel. Damit müssen Entwickler nicht für jedes Betriebssystem eine eigene Erweiterung programmieren. Das könnte in Zukunft sogar browserübergreifend möglich sein, weil Apple, Google, Mozilla und Microsoft an der Vereinheitlichung der Erweiterungen unter dem Namen Webextensions arbeiten.

Browsererweiterungen können den Funktionsumfang des Browsers deutlich ausweitern. Außer den üblichen Adblockern, VPN-Erweiterungen u.s.w. sind auch für Webentwickler interessante Erweiterungen bekannt, die beispielsweise für die Fehleranalyse hilfreich sein können. Auch Extensions, mit denen per Custom-CSS das Aussehen und die Funktionalität von Internetseiten erweitert werden kann, gehören dazu.

Browsererweiterungen bergen auch Risiken

Apple verdeutlichte aber auch auf seiner Entwicklerkonferenz, dass deren Einsatz mit einigen Sicherheitsrisiken verbunden ist und dass der Benutzer daher seine Einwilligung geben muss, wenn Webseiten damit verarbeitet werden. Es soll auch in der URL-Zeile kenntlich gemacht werden, wenn eine der Erweiterungen aktiv ist. Diese Zustimmung kann über einen vom Nutzer selbst festgelegten Zeitraum gegeben werden.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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