Bundesweiter Warntag ein Jahr verschoben

Der eigentlich wieder im September geplante bundesweite Warntag, der im Vorjahr mit mäßigem Erfolg am 10. September stattfand, fällt in diesem Jahr aus, haben die Innenminister von Bund und Ländern jetzt bekanntgegeben.

Im September 2020 kam beispielsweise die Meldung der Warn-Apps Nina und Katwarn erst mit einer guten halben Stunde Verspätung auf den Smartphones der User an. Wenn das kein Test, sondern ein Ernstfall gewesen wäre, hätten viele Menschen die Warnung überhaupt nicht mitbekommen, denn viele Sirenen, die man auch ohne Smartphone hören kann, sind schon vor Jahren abgebaut worden.

Zur Begründung erläuterte das Bundesinnenministerium, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sei aktuell dabei, eine „umfassende Testlandschaft aufzubauen“. Die stehe aber nicht vor dem ersten Quartal 2022 zur Verfügung.

Der nächste Warntag soll deshalb erst wieder am 8. September 2022 stattfinden.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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1 Antwort zu Bundesweiter Warntag ein Jahr verschoben

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