CEBIT: Web 2.0-Anwendungen testen mit Webmate

UniSaarlandWer denkt, dass es bei dieser Überschrift um ein Werkzeug für Programmierer oder Web-Entwickler geht, liegt voll daneben. Das an der Universität des Saarlandes entwickelte Programm soll komplex strukturierte Internetseiten automatisch daraufhin untersuchen, woher die einzelnen Inhalte wirklich kommen.

Durch moderne Techniken wie AJAX können ja heute Inhalte von anderen Seiten für den Surfer kaum erkennbar dynamisch eingebunden werden. Das birgt natürlich Risiken, die mit Webmate reduziert werden können.

Andererseits frage ich mich, wer bereit ist, jede Seite erst so intensiv überprüfen zu lassen und vor allem die Resultate einer solchen Prüfung zu sichten, bevor er sich dann endlich die Seite anschaut. Irgendwas interessierte den Surfer ja dort…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, Programmierung, Sicherheit, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu CEBIT: Web 2.0-Anwendungen testen mit Webmate

  1. Hallo Herr Ahrens, WebMate ist derzeit das weltweit einzige Werkzeug zur vollständigen und vollautomatischen Prüfung auf Cross-Browser-Kompatibilität von Web 2.0 Anwendungen. Ich glaube daher, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Bei Fragen zu WebMate stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    • Klaus sagt:

      Heise schreibt dazu: „Ein kritischer Punkt insbesondere von Web-2.0-Anwendungen ist, dass durch Techniken wie AJAX („Asynchronous JavaScript and XML“) Inhalte fremder Seiten dynamisch eingebunden werden können, ohne dass dies der Anwender bemerkt. Das bringt zahlreiche Risiken mit sich. An diesem Punkt setzt die Software der Saarbrücker Informatiker ein.“ Deshalb sehe ich kein Mißverständnis, denn der Entwickler einer Anwendung weiß ja, was er da so alles eingebunden hat und woher das stammt und braucht das nicht analysieren. Möglicherweise hat Heise da einen anderen Schwerpunkt / Anwendungsfall gesehen, als in Ihrer Intention lag?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.