China verbietet erotisches Bananen-Essen


Die Selbstzensur im Land des Lächelns hat eine neue Stilblüte hervorgebracht: Das chinesische Staatsfernsehen CCTV News berichtet, daß chinesische Streaming-Anbieter es Moderatoren von Livestreams verboten haben, in ihren Videos in “erotischer Weise, Bananen zu essen“. Mit dem Vorgehen gegen “erotisch gegessene” Bananen versuchen die Streaming-Anbieter jetzt offenbar, dieser Forderung der Regierung nachzukommen.

Der Sender erklärt die Entscheidung mit dem wachsenden “ethischen und regulatorischen Dilemma“, das diese Livestreams darstellten. In den nur schwer zu zensierenden Übertragungen würden die Grenzen des “Akzeptablen” immer weiter ausgelotet, um so mehr Zuschauer zu gewinnen.

Deshalb seien Angebote immer populärer geworden, in denen leicht bekleidete junge Frauen versuchten, ihr in der Regel männliches Publikum zu unterhalten, ergänzt die BBC.

Wie man diese im Grunde nur angeblich erotischen Essvideos aber verhindern will, fragen sich nun lästernd die chinesischen Internetnutzer, berichtet die BBC. So wollten einige wissen, wie entschieden werde, ab wann eine Banane “erotisch” gegessen werde. Andere wollten wissen, ob männliche Nutzer auch von der Entscheidung betroffen sind. Schließlich gebe es auch bereits Vorschläge für andere Nahrungsmittel, die die Moderatorinnen anstelle der Bananen essen könnten.

Die Lady im verlinkten Video ist die Südkoreanerin Showry, die sich in ihren Videos über die Essensfilme lustig macht …

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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