Clearwater bietet Datenbank mit 3 Milliarden Fotos an

Die bis dato kaum bekannte US-Firma Clearview AI hat nach einem Bericht der New York Times ca. drei Milliarden Bilder von Menschen aus dem Internet zusammengestellt und daraus eine umfassende Datenbank zur Gesichtserkennung entwickelt.

Im Vorjahr sei der Zugang zu diesen Fotos mehr als 600 US-Behörden als Service angeboten worden, schrieb die Zeitung am 18. Januar 2020 unter Berufung auf das Unternehmen Clearview AI.

Gefüllt wurde die Datenbank dem Bericht nach mit öffentlich zugängliche Bildern, die das Unternehmen im Intertnet bei Plattformen wie Facebook und Youtube, beim US-Bezahlservice Venmo und auch von Millionen Internetseiten „zusammengekratzt“ worden.

Eine Datensammlung in dieser Dimension würde alle bisher bekanntgewordenen Datenbanken zur Gesichtserkennung übertreffen. Dabei verstößt ein solches „scraping“ in aller Regel gegen die Nutzungsbedingungen von Netzwerken wie Facebook oder Twitter.

Der Bericht löste schon am Wochenende erste politische Reaktionen aus. US-Senator Ron Wyden, Mitglieder der Demokratischen Partei, zeigte sich besorgt und forderte, Amerikaner müssten wissen, ob ihre Fotos heimlich in einer privaten Datenbank landen.

Der Times-Bericht löste in den USA schon am Wochenende erste politische Reaktionen aus. So zeigte sich der US-Senator Ron Wyden (Demokraten) besorgt und verlangte, dass Amerikaner wissen müssten, ob ihre Fotos heimlich in einer privaten Datenbank landen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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