Commerzbank will mit Google und Apple zahlen

Es ist noch keine zwei Monate her, dass die Commerzbank und ihre Tochter Comdirect beim Start von Google Pay in Deutschland als Google-Partner der ersten Stunde (Early Adaptors) dabei waren.

Tanzen auf zwei und mehr Hochzeiten

Das gleiche gilt jetzt für den bevorstehenden Markteintritt von Apple Pay – auch hier prüfen Mutter und Tochter die Sinnhaftigkeit einer weiteren Kooperation auf dem Handy-Payment-Sektor mit NFC.

Dazu liest man Äußerungen wie „Grundsätzlich werden mobile Bezahlsysteme weiter an Bedeutung gewinnen“, und dann auch noch deutlicher: „Es wird nicht nur ein Bezahlverfahren für Mobile Payment geben. Der Kunde wird zwischen verschiedenen Angeboten immer wieder wechseln. Das bedeutet, dass wir viele Verfahren prüfen und bewerten. Auch die Entwicklung bei Apple Pay schauen wir uns mit Interesse an.“

Sehenden Auges in den IT-Abgrund

Man braucht sich nicht zu wundern, dass Deutschland und auch die ganze Europäische Union (EU) in Sachen Neue Technologien und Internet in allen Teilbereichen nicht nur abgehängt, sondern einfach nicht mehr existent sind.

Für Soziale Netzwerke, Handelsplattformen, Suchmaschinen oder Mobile Payment mit einigermaßen Bedeutung ist ganz Europa so etwas wie eine Diaspora – und mit Politikern wie Merkel (Neuland) oder Gauland (Sommerinterview gestern: Da kenne ich mich nicht mit aus) darf das auch niemanden wundern.

Zerrieben zwischen Pest Trump und Cholera Putin

Wer allerdings bei allen modernen IT- und Internetentwicklungen auf Konzerne in den USA wie Facebook, Amazon, Google, Microsoft oder Apple angewiesen ist, weil er nichts eigenes auf die Beine gestellt bekommt bzw. erst gar nicht den Versuch wagt, braucht sich nicht wundern, wenn ihn Ex-KGB-Offizier Putin mit seinen Internet-Zombies manipuliert und der Lehrling der Russenmafia, Donald Trump, mit einer Schutzgelderpressung nach der anderen auf der Matte steht.

Der Mafioso im Weißen Haus

Und ehrlich gesagt: So viel kann EU-Kommissionschef Jean Claude Juncker gar nicht saufen, wie es nötig wäre, um weitere Eskalationen des rechtsradikalen Rüpels im Weißen Haus abzublocken…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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