Cray-Supercomputer für die Atomwaffenforschung

Trinity_Jack_W_AebyDie National Nuclear Security Administration (NNSA) hat den Supercomputer-Hersteller Cray mit einem fetten Auftrag bedacht:

Für 174 Millionen Dollar bestellten die Atomwaffenforscher das nach der  ersten Kernexplosion “Trinity” genannte XC30-System mit Sonexion-Storage. Cray verbaut darin kommende Intel-Chips der Xeon-Familie, wie den Haswell-EP und den Knights Landing alias Xeon Phi. Die Vernetzung erfolgt mit Aries-Interconnects.

Trinity wird am Los Alamos National Laboratory (LANL) aufgestellt und im Rahmen der New Mexico Alliance for Computing at Extreme Scale auch von den Sandia National Laboratories (SNL) genutzt. In New Mexico wurde 1945 auch der Trinity-Test statt.

Trinity soll mehr als die achtfache nutzbare Leistung des älteren Cray-Rechners XE6 “Cielo” liefern, den die NNSA bisher nutzt – das sind ungefähr 10 PFlops. Cielo hatte bei seiner Anschaffung den IBM Roadrunner mit Cell-Prozessoren abgelöst. 

Man muss sich hier aber schon fragen, warum diese horrende Rechenleistung statt für Klimaberechnungen oder ähnlich anspruchsvolle und wichtige Ziele ausgerechnet für die Forschung an Atomwaffen investiert wird…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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