Darknet-Shop HansaMarket auch geschlossen

Ein paar Tage nach dem Darknet-Shop AlphaBay wurde heute auch der Darknet-Shop HansaMarket geschlossen, der von zwei Deutschen betrieben wurde. Beide Shops zählten zu den größeren Portalen dieser Art im Darknet.

Die europäische Polizeibehörde Europol teilte mit, dass auf diesen Darknet-Marktplätzen mehr als 350.000 illegale Waren im Angebot waren – von Drogen und gefälschten Pässen über Waffen aller Art bis zu Malware. Durch die international abgestimmte Operation ist ein schwerer Schlag gegen den Marktplatz für illegale Güter im Darknet gelungen.

Hinter HansaMarket standen laut den niederländischen Ermittlern zwei 30- und 31-jährige Deutsche aus Siegen. Deren Server standen in Litauen, die Infrastruktur wurde aber umgehend auf Server in den Niederlanden kopiert, und wer danach noch darauf zugegriffen hat, wurde dabei von den Ermittlern beobachtet und dürfte in den nächsten Tagen Post oder gar Besuch bekommen…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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