Das Cern verordnet dem LHC eine längere Winterpause

Jetzt hat der französische Energieversorger EDF das Cern um eine weitere Verkürzung der Laufzeit des Teilchenbeschleunigers in Genf gebeten. Auch im kommenden Jahr soll der LHC kürzer in Betrieb sein.

Die Wissenschaft muss zurücktreten: Die Winterpause am europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf beginnt wegen der durch Putins Krieg verursachten Energiekrise früher als geplant.

Der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) wird schon heute, also zwei Wochen vor dem geplanten Termin, für den Winter stillgelegt. Der französische Energieversorger Électricité de France (EDF) hatte das Cern gebeten, die Laufzeit der Anlage wegen Energieknappheit zu verkürzen.

Normalerweise läuft der LHC in den Monaten Mai bis Dezember, also größtenteils außerhalb der Heizperiode, um die Energieversorgung nicht zu beeinträchtigen. In dieser aktiven Zeit gibt es dann sehr eng getaktete Zeitpläne für die Durchführung der Experimenten.

Diese frühere Abschaltung bringt die Pläne ziemlich durcheinander. Hinzu kommt dann noch, dass auch 2023 die Laufzeit verkürzt wird – in beiden Jahren gibt es zusammen ca. 20 Prozent weniger Zeit, um die Geheimnisse der Quantenmechanik zu ergründen…

Über Klaus

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