Das Ende der Leitmesse Photokina

Heute wird zwar mehr fotografiert als jemals zuvor, aber die Kamerabranche leidet schwer. Deutsche Hersteller haben das Geschäft mit den Digitalen Fotos schon lange aufgegeben, und jetzt macht auch noch die Fotografie-Leitmesse Photokina in Köln dicht.

Mit den Worten „Die Rahmenbedingungen der Branche bieten leider aktuell keine tragfähige Basis der internationalen Leitmesse für Foto, Video und Imaging“ begründete Gerald Böse, der Chef der Messegesellschaft Koelnmesse, die die Photokina bisher durchführte, die Entscheidung.

Das Segment war schon vor der Corona-Krise stark geschrumpft. Die Zahl der Fotos, die täglich aufgenommen werden, ist zwar schon ins Unermessliche gestiegen, aber inzwischen haben die Smartphones mit ihren immer besser werdenden Kameras den hochwertigen Fotoapparaten den Rang abgelaufen.

Veranstalter Koelnmesse schreibt zwar in dieser Pessemitteilung, die Messe sei „am Standort Köln vorerst ausgesetzt“, was ja irgendwie nach dem Wiederaufleben der Messe klingt. Allerdings lässt der Dank an das „Kölner Team für großartige gemeinsame 70 Jahre“ vom  Vorsitzenden des Photoindustrie-Verbandes (PIV) Kai Hillebrandt kaum Zweifel daran, dass es die Photokina in Köln nicht mehr geben wird…

Foto: Photokina 2004, Watz, CC BY-SA 3.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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